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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jack Ryan: "Schattenkrieger"
Das Leben des CIA-Analysten, Superagenten, Weltenretters und späteren US-Präsidenten Jack Ryan liest sich manchmal schon fast wie eine Dekaden überspannende Soap Opera. Schließlich hat Militärgeschichts- und Thrillerspezialist Tom Clancy bis zu seinem viel zu frühen Tod im Herbst letzen Jahres in 17 Romanen einen weiten Bogen gespannt: von...
Vor 10 Monaten von CF Kritik veröffentlicht

versus
60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jack Ryan – Eine Wieder-Wieder-Wiedergeburt
In erster Linie brauchen Filmstudios große Franchises, also Filmreihen die im Prinzip immer wieder die Kasse klingeln lassen ohne, dass groß etwas getan werden muss. Transformers ist heute so eine Reihe, weitestgehend Inhaltsleer wird mit viel Krach immer wieder eine Show abgezogen die viele Menschen ins Kino und hinterher zum Kauf bewegt. Macht ja auch...
Vor 4 Monaten von Zuphael veröffentlicht


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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jack Ryan – Eine Wieder-Wieder-Wiedergeburt, 13. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jack Ryan: Shadow Recruit [Blu-ray] (Blu-ray)
In erster Linie brauchen Filmstudios große Franchises, also Filmreihen die im Prinzip immer wieder die Kasse klingeln lassen ohne, dass groß etwas getan werden muss. Transformers ist heute so eine Reihe, weitestgehend Inhaltsleer wird mit viel Krach immer wieder eine Show abgezogen die viele Menschen ins Kino und hinterher zum Kauf bewegt. Macht ja auch Spaß einfach mal den Kopf auszuschalten. Die Jack Ryan Reihe war eigentlich nie so ein Action-Franchise. Die Original-Reihe aus „Jagd auf Roter Oktober“, „Die Stunde der Patrioten“ und „Das Kartell“ waren nach heutigen Maßstäben ruhige, intelligente Thriller, wenn auch damals schon stark geprägt von der amerikanischen Weltsicht, dafür aber spannend gemacht mit dem damals noch immer erfolgreichen Harrisson Ford als Aushänge-Schild (Abgesehen von Roter Oktober, hier spielte der junge Alec Baldwin Jack Ryan). Acht Jahre später startete man mit „Der Anschlag“ einen ersten Reboot-Versuch, damals mit Ben Affleck. Scheinbar ging das Projekt nicht so gut. Denn mit „Jack Ryan: Shadow Recruit“ wird nun noch einmal gerebootet. Ein junges austauschbares Gesicht, welches uns vom gleichen Studio bereits als der neue Kirk vorgesetzt wurde, soll nun den jungen CIA Agenten Ryan spielen. Ihm an die Seite gestellt wird Kyra Knightley und der alte Haudegen Kevin Kostner.

Die Story bietet wenig Überraschung. Man besinnt sich auf alte US-Traditionen „der Russe“ ist als Staatsfeind heute wieder „Salonfähig“ und so darf Jack Ryan sich in dem zumindest handwerklich gut gemachten Thriller auf die Vereitlung Ihrer Pläne stürzen. Das ganze ist, sagen wir mal so, einigermaßen vorhersehbar und trifft daher vielleicht den Nerv einfacher Unterhaltung, sodass auch wirklich jeder gut mit kommt. Die Chemie zwischen Knightley und Chris Pine scheint immerhin einigermaßen zu passen. Ein Reboot will einiges anderes machen und so erzählt uns „Shadow Recruit“ den ersten Fall von Jack Ryan und wie er überhaupt zur CIA diesen kam. Das ganze hat jetzt leider aber kaum noch etwas mit der Tom Clancy Figur zutun, leiht sich diese vielmehr aus und setzt sie in eine neu erdachte Geschichte. Denn dies ist der erste Jack Ryan Film, der nicht auf einem Tom Clancy Roman basiert, leider kann Clancy der zwischenzeitlich verstarb auch selbst keine mehr liefern. Und das merkt man durchaus. Wer jedoch Lust auf einfache Kost hat und keine zu hohen Erwartungen stellt wird hier definitiv nicht enttäuscht werden. Wer einen richtig intelligenten und verzwickten Polit-Thriller sucht sollte lieber noch ein paar Schritte weiter gehen, da hatten die alten, wenn auch heute im vergleich verhältnismäßig leichte kost, mehr zu bieten.
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82 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlicher Action-Thriller ohne Tiefgang, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Jack Ryan: Shadow Recruit [Blu-ray] (Blu-ray)
Mit Shadow Recruit bekommt die Filmreihe um Jack Ryan (enthält u.a. The Hunt for Red October) ein weiteres Reboot und gleichzeitig den ersten Eintrag, der nicht auf einem Roman von Tom Clancy basiert.

Jack Ryan (Chris Pine) muss nach einem fatalen Angriff auf seinen Helikopter das Militär verlassen und eine längere Therapie durchstehen, um überhaupt wieder richtig laufen zu lernen, wobei er sich in seine Therapeutin Cathy (Keira Knightley) verliebt. Kurz vor Ende der Therapie bekommt er jedoch Besuch von William Harper (Kevin Costner), der ihm das Angebot unterbreitet, während er parallel an der Wall Street arbeitet, verdeckt für die CIA tätig zu sein und auffällige Ungereimtheiten in der Finanzwelt zu melden. Da er seine Nebentätigkeit vor seiner Mittlerweile-Freundin Cathy geheim halten muss, wird diese immer misstrauischer und es kriselt in der Beziehung. Nicht gerade hilfreich ist es da, dass Jack allein nach Moskau reisen muss, um Informationen über den russischen Geschäftspartner der USA Viktor Stazov (Kenneth Branagh) zu besorgen, der scheinbar schwerwiegende Geheimnisse zu hüten scheint. Nicht nur, dass Jack in Moskau knapp einem Mordanschlag entgeht und seine Freundin dort unverhofft auftaucht, auch stellen sich die Pläne von Stazov als weit verheerender heraus als ursprünglich gedacht und es liegt an Jack, die USA vor einer großen Katastrophe zu bewahren.

Jack Ryan: Shadow Recruit setzt die komplette Filmreihe wieder auf null, es sind also keine Vorkenntnisse nötig, um der Handlung zu folgen. Lässt man die vorigen Filme außer Acht und betrachtet Shadow Recruit als eigenständigen Film, so lässt er sich trotzdem nur als mittelmäßig bezeichnen. Das liegt weder an den Darstellern, noch an der Inszenierung der Actionszenen, sondern ganz allein am Drehbuch. Die Geschichte, die Shadow Recruit zu bieten hat, bietet einfach keine Überraschungen, keinerlei Plottwists und ist die meiste Zeit relativ vorhersehbar. Wirklich schade ist das, zumal der erste Angriff in Moskau ziemlich unverhofft eintritt und es durchaus Potenzial gehabt hätte, wäre Jack in einem Land, dessen Sprache er nicht spricht, auf sich allein gestellt gewesen, permanent verfolgt und gleichzeitig mit der Pflicht beglückt, einem reichen Finanzboss das Handwerk zu legen. Das hätte das Rad auch nicht neu erfunden, wäre aber zumindest einigermaßen spannend geworden. Leider trifft Jack ziemlich bald wieder auf Mitglieder der CIA und man schmiedet Pläne, um den russischen Boss auszutricksen. Das Ganze wird zwar nicht langatmig erzählt, entwickelt sich aber auch nie zu einer wirklich spannenden Handlung. Zudem überschlagen sich die Ereignisse zum Ende hin etwas zu sehr und es bedurfte einer unrealistisch langen Reihe an brillanten Einfällen seitens der Charaktere, um die Handlung irgendwie zum Abschluss zu bringen. Auch wirkt das Skript als hätte man versucht, ohne großen Aufwand schnell eine Filmreihe ala James Bond zu starten. Anders kann ich mir die Textzeile „Mein Name ist Ryan, Jack Ryan“ nicht erklären (dieser Satz kommt wirklich im Film vor).

Kenneth Branagh (nicht nur Antagonist, sondern auch Regisseur des Films) holt aus der eher dürftigen Story zumindest noch das Beste raus, sodass die eher thrillerlastige erste Hälfte und auch die actionlastigere zweite Hälfte des Films zumindest unterhaltsam bleiben und man nicht das Bedürfnis verspürt, das Kino verlassen zu müssen. Die Actionszenen sind rasant und wuchtig inszeniert und Chris Pine, der jedem seit den Star Trek-Reboots ein Begriff sein sollte, liefert eine solide darstellerische Leistung ab, sodass man ihm dann doch gerne bis zu den Endcredits auf seinem Weg begleitet. Branagh spielt zwar nicht den furchteinflößendsten Bilderbuchbösewicht, weiß aber seinem Charakter eine unangenehme Note zu verleihen. Man sollte sich aber darauf einstellen, dass man die im Trailer versprochene Action erst nach einer Weile geliefert bekommt.

Ein Vergleich zu früheren Jack Ryan-Filmen wurde bewusst ausgelassen, da mir die vorigen Verfilmungen nicht bekannt sind. Fans von Tom Clancy könnten sich daher an diesem Film erheblich stärker stören als ich.

Alles in allem:
Überraschungsarme aber solide inszenierte 08/15-Story, dessen Umsetzung zumindest nicht langweilig wird. Eigentlich ist dieser Film perfekt geeignet für eine 20:15Uhr-Vorstellung auf den privaten Sendern, wo man dann auch nicht wütend den Fernseher beschimpft, sobald wieder stümperhaft platzierte Werbeblöcke auftreten. Jack Ryan Shadow Recruit ist definitiv kein Film, den man gesehen haben muss, aber auch keiner, den man unbedingt bereut gesehen zu haben.

5,5/10

[Ich bitte darum, nicht einfach nur auf "nicht hilfreich" zu klicken, sondern im Kommentarbereich auch anzumerken, was Ihnen an meiner Kritik nicht gefallen hat. Nur so kann ich mich als Rezensent verbessern. Wenn Sie einfach nur anderer Meinung über den Film sind, freue ich mich auch auf eine Disskusion (in angemessenem Tonfall). Ich appeliere auch an Ihre Fairness, dass Sie die "nicht hilfreich"-Funktion nicht missbrauchen, nur weil Sie eine andere Meinung haben. Dafür ist diese Funktion nicht gedacht.]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jack Ryan: Shadow Recruit (Blu-ray), 7. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jack Ryan: Shadow Recruit [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film Jack Ryan: Shadow Recruit aus 2014 setzt die Reihe der Jack Ryan-Filme (nach Alec Baldwin in „Jagd auf Roter Oktober“, Harrison Ford in „Die Stunde der Patrioten“ und „Das Kartell“, Ben Affleck in „Der Anschlag“) fort, obwohl dieser den Beginn des Agenten Jack Ryan erzählt und das in die Jetzt-Zeit versetzt. Der Filmstoff stammt dieses Mal nicht von einem Tom Clancy-Roman (der Autor ist 2013 verstorben) und ist eine amerikanisch-russische Produktion.

Jack Ryan hat bei einem Kampfeinsatz in Afghanistan eine Kriegsverletzung weswegen er in eine monatelange Reha muss. Dort lernt er auch seine zukünftige Verlobte kennen und dort wird er auch von einem Agenten der CSI angeworben. Dort ist er viele Jahre nur als Analytiker tätig und arbeitet getarnt als Analyst an der Wall Street. Allerdings 10 Jahre später, muss er nach Russland um nachzugehen weshalb manche Geldströme die Pleite der USA heraufbeschwören könnten. Er schleust sich in den Computer von einem Unternehmen ein und entwendet verräterische Dateien die darauf hindeuten das der Besitzer des Unternehmens eine Bombe in Manhattan zur Explosion bringen möchte um einen Finanzcrash zu verursachen. Nach der Rückkehr in die USA führt ihn der Einsatz quasi an die Front wo er nie sein wollte und er wird nun endgültig zu einem Außen-Agenten. Dabei gerät auch seine Verlobte in die Schusslinie.

Der Film von Kenneth Branagh war ein routiniert abgedrehter Streifen dessen Story nicht gerade über drüber war, ja eher schon ziemlich dünn, der zudem lange Zeit eher ruhig und ohne Action daherkommt und erst gegen Ende des Filmes an Tempo und Action zulegt. Der Film erhielt gemischte Kritiken, aber kann die Figur Jack Ryan wie man sie von Tom Clancy's Romanen her kennt aufrechterhalten und hält den Spannungsbogen trotz Vorsehbarkeit durchwegs aufrecht (zum Teil ist dies auch durch die Schauspielkunst der Schauspieler bedingt). Der amerik. Pathos wird bei diesem Streifen diesmal niedrig gehalten, die Einführung von Ryan wurde gekonnt in Szene gesetzt. Bleibt abzuwarten ob die Reihe mit Chris Pine als Ryan fortgesetzt wird (sofern er nicht noch weiter mit Warpgeschwindigkeit durch das Star Trek-Universum eilt). Dennoch würde ich mir für eine Fortsetzung eine interessantere Story wünschen, denn dieser Thriller war für mich eher durchschnittlich.

Der Film ist realistisch, aber manche Szenen sind dennoch unlogisch (Achtung Spoiler: wie z.B. das der Sicherheitschef durch die ganze Stadt fährt und nicht auf die Idee kommt seine Mitarbeiter im Unternehmen anzurufen ob wer in das Gebäude eingedrungen ist oder das sich der Oberboss nicht wundert wie oft er an einem Abend angerempelt wird. Spoiler Ende.).

Qualität der BR:

Laufzeit: 105 Minuten.

Bild (1080p HD 2,40.1) ist sehr gut und scharf, weiters gibt es keine Bildstörungen. Ton (Sorround Digital 5.1, in Englisch weiters auch in 7.1 Sorround DTS HD Master Audio) ist ebenso gut. Der Bass der Filmmusik ist ziemlich basslastig und könnte einem aus dem Fernsehsessel hauen.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jack Ryan: "Schattenkrieger", 19. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Jack Ryan: Shadow Recruit [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Leben des CIA-Analysten, Superagenten, Weltenretters und späteren US-Präsidenten Jack Ryan liest sich manchmal schon fast wie eine Dekaden überspannende Soap Opera. Schließlich hat Militärgeschichts- und Thrillerspezialist Tom Clancy bis zu seinem viel zu frühen Tod im Herbst letzen Jahres in 17 Romanen einen weiten Bogen gespannt: von den frühen 70er-Jahren, in denen Ryan bereits kurz in einen seiner Romane auftauchen darf, über die ursprünglich in den 80er-Jahren angesiedelten "Jagd auf Roter Oktober" und "Die Stunde der Patrioten" bis hin zu den jüngsten Ryan-Romanen, in denen der Junior die Drecksarbeit machen darf, während es Senior längst an die Spitze des Oval Office geschafft hat. X-mal hat Ryan in dieser Zeit die Welt gerettet, zunächst vor der russischen Bedrohung, dann auch vor dem Feindbild, das nach 9/11 in den Mittelpunkt gerückt ist. Trotzdem erschien es gut zwölf Jahre nach seinem letzten Leinwandauftritt (damals mit Ben Affleck in "Der Anschlag") an der Zeit für einen kompletten Neuanfang rund um die CIA-Ikone. Mit neuem und jungen Gesicht (eben Chris Pine), mit einem in Sachen Intrigeninszenierung versierten Regisseur (Shakespeare-Spezialist Branagh) und mit einer Bedrohung wie sie längst besser in unser Zeit passt als Autobomben und Bösen Russen.

Unter Branaghs Regie wird sogar an Ryans Vorgeschichte gefeilt, der sein prägendes Erlebnis hier in Folge der 9/11 Anschläge haben darf, zunächst bei Einsätzen als Soldat in Afghanistan, schließlich als verdeckt für die CIA arbeitender Analyst an der New York Wal Street. In dieser Funktion wird er auch für de. CIA-Agent William Harper (Kevin Kostner) zur wertvollen Waffe gegen mögliche welterschütternde Pläne aus Russland. Denn Harper verdächtigt den russischen Oligarchen Viktor Cherevin (ebenfalls Branagh) einen Anschlag auf die westlichen Finanzmärkte zu planen. Ein Unterfangen, das Ryan am besten von Cherevins innerem Zirkel aus beweisen und verhindern soll, wofür er von Harper nach Moskau geschickt wird. Hier entgeht Ryan nicht nur einem ersten mörderischen Anschlag, er muss auch feststellen, dass nicht alle in seinem Umfeld mit offenen Karten spielen. Schlimmer noch: Die geplante Attacke auf die Finanzmärkte Soll ihren Anfang mitten in Manhattan nehmen, wo ein verheerender Anschlag einen weltweiten Börsen-Crash herbei führen soll...

Mit dieser in unserer heutigen Zeit sehr viel realer erscheinenden Bedrohung meldet sich Jack Ryan verjüngt In einen aktiven Dienst zurück, der sich durchaus als Ausgangspunkt für weitere auf Clancy-Charakteren basierende Filme entpuppen könnte. Denn auch wenn es zum ganz großen Box-Officewunder nicht gelangt hat, machen doch machen doch seit geraumer Zeit Gerüchte über die Verfilmung des ebenfalls im Ryan-Universum angesiedelten "Without Remorse" die Runde, einer Art Prequel zu den Abenteuern der CIA-Ikone. Hier steht John Kelly im Mittelpunkt, der -ebenfalls angeworben von Harper - als John Clark selbst zu einer tragenden Säule im US-Geheimdienst werden darf und auch in früheren Clancy-Verfilmungen schon zu sehen war (verkörpert u. A. Von Willem Defoe in "Das Kartell" und Liev Schreiber in "Der Anschlag"). Im Gespräch neben Kevin Kostner als Harper ist dabei offenbar Tom Hardy in der Rolle der Hauptfigur. Es könnte spannend werden, zu sehen, wie sich der Kosmos der beiden Figuren filmisch überschneidet und möglicherweise gar in die "Rainbow Six"-Spieluniversen ausstrahlt. Vorausgesetzt, man ringt sich zu einer weitermachen durch.

Fazit: Ein absolut sehenswerter, packender und vielversprechender Anfang ist mit diesem "Schattenkrieger" jedenfalls gemacht.

Wertung: 3,5/5 Punkten

Cedric Dumler
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jack Ryan: Shadow Recruit (2014) - Ryan im Schatten von 9/11?, 3. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jack Ryan: Shadow Recruit [Blu-ray] (Blu-ray)
Tom Clancys Kultfigur Jack Ryan ist zurück! - Oder doch nicht?

Mäßiger Neustart der berühmten Reihe!

Unter den Eindrücken von 9/11 meldet sich der junge Jack Ryan (Chris Pine) zum Einsatz in Afghanistan. Nach einer Verwundung wird er während der folgenden Reha von der CIA (Kevin Costner) angeworben. Er soll als Analyst verdächtige Finanzaktionen im Auge behalten, denn ein Anschlag auf den größten Finanzplatz der Welt könnte zum absoluten Overkill werden…

Eigentlich ist das ein Szenario, das durchaus realistisch ist!

Einziges Manko aus meiner Sicht: Eine zu offensichtliche und zu unkritische Gut-und-Böse-Story. Die „gute“ CIA rettet die Welt vor den „bösen“ Russen. In „Die Stunde der Patrioten“ (1992) mit dem wohl besten Ryan Harrison Ford konnte man zumindest die Motive des Gegners noch auf Augenhöhe betrachten und sich ehrlich damit auseinandersetzen (war auch 1990 in „Jagd auf Roter Oktober“ so!). Scheint heute (nach dem 11. September 2001) wohl nicht mehr notwendig zu sein. Gerade die Jack Ryan-Serie legte bisher Wert auf diesen Aspekt.

Fazit: Der Film ist trotzdem empfehlenswert, schon wegen der guten Besetzung um Chris Pine, Kevin Costner und Kenneth Branagh! Und spannend war's dann doch irgendwie auch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...aufgrund..., 10. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...der nicht gerade überwältigend positiven Bewertungen, hatte ich keine besonders hochwertige Kinokunst erwartet.
Glücklicherweise wurde ich aber angenehm überrascht. Das Schauspieler-Ensemble ist große Klasse, die visuelle Gestaltung ist adäquat und das Drehbuch gibt auch keinen Grund zu meckern. Die Story ist nicht eben komplex, steht aber einer spannenden Unterhaltung nicht im Wege.
Und wer einen Agenten/Action-Film nicht ausschließlich als Lehrstunde für "political correctness" konsumieren will, darf die US-Amerikaner halt wieder mal "Die Guten" sein lassen...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen CIA Werbefilm im schwarz/weiß Denken, 12. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ganz im Sinne der allgegenwärtigen Anti-Russland Kampagne. Der versoffene, rachsüchtige, grimmig drein blickende Ivan wird charakterlos flach und ganz subtil nur in dunklen Szenerien dargestellt. Wohingegen der erfolgreiche, adrett wirkende und gewiefte US-Agent mit engelsgleicher Freundin im Zahnpastalächeln die ganze Welt rettet. Hätte Paul Verhoeven diesen Film gemacht, wäre es eine Satire und dann wenigstens noch witzig. So ist es eine Groteske und gesamtpolitisch tatsachenverdrehend und eigentlich ekelhaft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film…, 8. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer gerne Agenten-Thriller schaut, ist hier eigentlich genau richtig. Meist rettet ja in derartigen Hollywoodfilmen irgendein amerikanischer Agent (egal ob NSA, CIA (wie in diesem Film) o.ä.) die USA und/ oder die ganze Welt. Wer sich solche Filme gerne anschaut, ist hier genau richtig.

Für einen netten Filmabend ist der Film m.E. sehr zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Amis in der Opferrolle, wer glaubt das noch?, 21. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die zugegebenermaßen brauchbare Action a la Hollywood und die Besetzung mit passablen Schauspielern konnten mich nicht über die verlogene Story hinwegtrösten. Würde mich nicht wundern, wenn die CIA den Film mitfinanziert hätte um das angekratzte Image wieder ein wenig aufzupolieren. Ein Stern ist hier noch zuviel.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Motiviert aber da wäre doch noch etwas mehr gegangen .., 21. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jack Ryan: Shadow Recruit [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich liebe Jack Ryan Filme - Chris Pine ist da wirklich in große Fussstapfen getreten und er macht seine Sache auch wirklich gut - auch der übrige Cast ist motiviert bis brilliant. Einzig die Story wies einige unlogische Stellen auf und nahm nicht wirklich Fahrt auf. Da zeigt sich leider der Umstand, dass es hier keine Romanvorlage im Stil eines Tom Clancy gibt.

Aber trotzdem ist es ein recht guter Start - mal sehen ob und vor allem wie es weitgehen wird.

Einzig, dass die deutsche Tonspur leider nicht in DTS vorliegt hat mich ein wenig enttäuscht.
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