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4.0 von 5 Sternen Ein "heiterer Gegenwartsfilm" aus der DDR, der den Lebensalltag und das Gefühl in der DDR der Siebziger recht authentisch zeigt, 6. Juni 2014
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(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zugvogel am Sund - DDR TV-Archiv (DVD)
Zugvogel am Sund

Mit dem Einlegen des hier von der "Telepool" im Vertrieb von "Icestorm" auf DVD veröffentlichten Fernsehfilms in den heimischen Player fühlte man sich augenblicklich um Jahrzehnte in der Zeit und Geschichte zurückversetzt. In beinahe jedem Augenblick des im Auftrag des ehemaligen Fernsehens der DDR durch das DEFA-Studio für Spielfilme entstandenen Fernsehfilms, der am 17. Mai 1978 erstmals im TV gezeigt wurde, entdeckt man Altbekanntes und Erinnerungen werden wach.

Auch wenn sich der Lobgesang auf den Sozialismus und dessen Errungenschaften, wie es damals immer so schön hieß, sich nicht ganz überhören lassen, so unterhält der Film, mit leicht verklärt nostalgischem Blick betrachtet, selbst noch heute recht gut. So gesehen bietet der Film nicht nur kurzweilige Unterhaltung, sondern zugleich auch eine Reise zurück in die Zeit hin zum Ende der Siebziger inmitten der damaligen DDR.

Nach dem Szenarium von Gerhard Stübe und mit Unterstützung der Dramaturgin Annette Rickert schrieb Hans Knötzsch das Drehbuch für diesen damals "heiteren Gegenwartsfilm" des Fernsehens der DDR. Hans Knötzsch (1923-1996), der hier auch die Regie übernahm, steht auch hinter so bekannten Serien des DDR-Fernsehens wie z. B. "Dolles Familienalbum" (1969) oder auch den "Hochhausgeschichten" (1981).

Die Besetzung des von der DVD zu erlebenden Films bietet ein Wiedersehen mit einigen der Zuschauerlieblinge des DDR-Fernsehens jener Jahre. Neben dem noch jungen und richtig gut aussehenden Walther Plathe sind auch noch Günter Schubert, Inge Hesse-Peters, Bruno Carstens, Peter Cwielag, Karin Schröder oder Jürgen Zartmann sowie Rudolf Ulrich und Martina Wilke nebst noch vielen a. m. mit dabei.

Der stimmungsvoll in Szene gesetzte und gute Laune beim Ansehen aufkommen lassende Film erzählt seine Geschichte geprägt vom Kolorit des Nordens, hier ganz speziell dem von Stralsund und Umgebung. Eher zufällig strandet der junge "Ekke" (Walther Plathe) auf der Flucht vor einer gescheiterten Beziehung in Stralsund auf der Schiffsbauwerft und nimmt dort einen Job an. Dabei lernt er nicht nur "Karsten" (Peter Cwielag), als einen seiner neuen Kollegen kennen, sondern macht auch Bekanntschaft mit "Solveig" (Martina Wilke), in die er sich sofort bis über beide Ohren verliebt.

Allerdings will die zunächst nichts von ihm wissen und seine so coolen Sprüche sorgen nicht nur bei ihr für Kopfschütteln, sondern bringen auch die Kollegen seiner neuen Brigade gegen ihn auf. Zum Glück stellt ihm "Karsten" daraufhin sein toughe "Tante Meta" (Inge Hesse-Peters) vor. Bei dem einen und anderen Korn und einer zünftigen Partie Skat nimmt sich die Tante der Sorgen von "Ekke" an. Ob das reichen wird, "Ekke" auf den richtigen Weg in der Liebe als auch an seiner Arbeit zu führen?

Antworten darauf bietet der hier auf einer DVD veröffentlichte und ganz in der Machart heiterer Fernsehproduktionen der späten Siebziger umgesetzte Film aus der DDR. Die DVD lagert in einem Amaray-Case mit Wendecover, das auf Wunsch das FSK-Logo verschwinden lässt.

Laut Cover beträgt die Gesamtlaufzeit des Films in etwa 78 Minuten. Das Bild kommt dabei als Video Aspect im 4:3 Format zur Ansicht. Qualitativ zeigt es sich insgesamt recht gut erhalten. Schärfe als auch Kontrast bieten gut gesetzte mittige Werte und Einstellungen. Die Farben wirken zum Teil etwas distanziert zurückhaltend, ganz im "ORWO-Stile".
Kleinere Verschmutzungen und auch Laufspuren fallen kaum auf. Das Bild wirkt insgesamt angenehm ruhig und ohne größere Auffälligkeiten.

Das DVD-Menü ist übersichtlich und gut bedienbar gestaltet und ermöglicht unmittelbar nach Einlegen der DVD in den Player über "Film Abspielen", mit der Wiedergabe zu beginnen. Zwar gibt es kein separat aufrufbares Kapitelmenü, jedoch wurden in dem Film einige gut platzierte Marker zur optionalen Anwahl gesetzt.

Als Extras werden die Trailer zum TV-Mehrteiler "Zur See" sowie der Dokureihe "Unsere DDR" von der DVD angeboten. Über "Mitwirkende" lassen sich die als Laufband dargestellten Namen von Cast und Crew an der Produktion Beteiligter aufzeigen.

Tonbewertung:

Von der DVD wird ein die Darsteller in diesen Film stets gut verständlich bleibend lassender, deutscher Dolby digital 2.0 Ton angeboten. Klang als auch Volumen sind konstant und stimmig abgemischt. Für die Filmmusik zeichnete Rolf Zimmermann verantwortlich. Auf Wunsch zuschaltbare Untertitel werden leider nicht von der DVD mit angeboten.

Gesamteindruck:

Der hier von der "Telepool" im Vertrieb von "Icestorm Entertainment" auf DVD veröffentlichte Film unterhält nicht nur recht kurzweilig, sondern zeigt auch den Lebensalltag und das Gefühl inmitten der DDR in den späten Siebzigern recht authentisch auf. Für nostalgisch gestimmte Genreliebhaber ein sehenswerter Fernsehfilm aus dem DDR TV-Archiv.
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5.0 von 5 Sternen Wiedersehen mit Walter Plathe, 1. Juni 2014
Von 
Norbert Winkler (wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zugvogel am Sund - DDR TV-Archiv (DVD)
Ekke (Walter Plathe) ist ein so genannter “Zugvogel”, schlägt seine Zelte mal hier, mal dort auf. Nun ist er zusammen mit Karsten (Peter Cwielag) an die Ostsee gekommen, um auf der Werft zu arbeiten. Eine Unterkunft erhalten sie auf dem Wohnschiff “Fritz Heckert”, das aber den zweifelhaften Ruf eines langweiligen “Arbeiterklosters” genießt - zumindest wird das den beiden so zugetragen. Doch so ganz ohne Aufregungen sollte es dann doch nicht zugehen, im Gegenteil - es kommen einige Turbulenzen auf die “Zugvögel” zu.
So macht Ekke die Bekanntschaft der hübschen Solveig (Martina Wilke), die es ihm auf den ersten Blick angetan hat. Allerdings lief der erste Kontakt keineswegs so ab, dass man je auf den Gedanken gekommen wäre: “Die beiden werden ein Paar!”, denn beim ersten Annäherungsversuch macht Solveig von ihren Judokenntnissen Gebrauch, was Ekke flugs in die Horizontale versetzt - ohne Solveig! Und da sind auch noch Ekkes neue Kollegen, die nicht ohne sind. Zumindest bemühen sie sich nach Kräften, dass Ekke auf der Werft verbleibt und somit aus dem Zugvogel ein ordentlicher Schiffbauer wird.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zugvogel am Sund, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zugvogel am Sund - DDR TV-Archiv (DVD)
Guter Film der den Alltag der DDR schildert. Er ist sehenswert. Die Qualität des Films ist okay. Gern wieder wenn es neue Angebote gibt
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Zugvogel am Sund - DDR TV-Archiv
Zugvogel am Sund - DDR TV-Archiv von Hans Knötzsch (DVD - 2014)
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