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am 11. Februar 2007
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, den Film im Kino gesehen hatte und nun noch einmal die DVD geschaut habe, habe ich mir eine ziemlich gefestigte Meinung gebildet. Ich kann sowohl die vielen negativ Bewertungen, als auch die positiv Bewertungen nachvollziehen. Diejenigen, die wie sich intensiver mit Afrika und eventuell speziell den Massai beschäftigt haben, werden Carol sicherlich sehr naiv und etwas dumm finden. Sie hat keine Ahnung von den Sitten und Gebräuchen der Massai, regt sich über alles auf und versucht Lemalijan zu "europäisieren". Das hat mich sehr gestört und ich musste an einigen Stellen des Films über soviel Naivität und Unverständnis herzhaft lachen. Die Darstellung der Carol ist das große Defizit des Films.

Überzeugend spielen dagegen Jacky Ido und die anderen Massai. Das Leben des Stammes wird sehr realisitisch und detailgetreu dargestellt. So bekommt auch der unvorgebildete Zuschauer etwas Lehrreiches gezeigt. Ebenfalls toll finde ich die Landschaftsaufnahmen, die Darstellung von dem bunten Treiben in den Städten und natürlich den wahnsinnig tollen Soundtrack.

eine herausragende Größe des Films ist meiner Meinung nach Katja Flint. Sie verkörpert eine weiße Frau, die sich tatsächlich an die Gepflogenheiten Kenias anepasst hat und die auch ein realistisches Bild vom Leben der Massai vermittelt. Leider stößt sie bei Carol auf taube Ohren. Diese Elisabeth hat sich jedoch vollkommen dem Leben der Kenianer und ihrem Mann angepasst. Ein großer Pluspunkt: sie spricht Kiswahili!

Alles in allem ein Film, der durch Landschaftsaufnahmen und Sound überzeugt. Auch die Charaktere sind bis auf Carol durchaus realistich und glaubwürdig. Ein Film, der ein bisschen Wissen über Afrika vermittelt, aber leider eine falsche Botschaft vermittelt, nämlich den Zuschauer anregt Mitleid mit Carol zu haben, die scheitert, als sie versucht das Leben der Massai zu verändern. Es wäre besser gewesen, wenn die Ansichten des Pfarrers mehr Raum gefunden hätten und die Message gewesen wäre, dass die letzten Massai geschützt werden müssen, vor den Einflüssen der westlichen Zivilisation und dass man in Afrika nur durch Geduld und Gespräche etwa erreichen kann.
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am 18. Oktober 2006
Ich finde den Film einfach super und habe ihn inherhalb 1 Woche zwei Mal gesehen.Danach bin ich zufällig auf das (zuerst erschienene) Buch gestoßen, da der Film ja nach einer wahren Begebenheit verfilmt wurde. Ich habe es vor Neugier verschlungen, musste jedoch feststellen dass der Film und das Buch zwei völlig verschiedene Geschichten erzählen!Das hat mich etwas enttäuscht, obwohl man das Buch in einem einzigen Film (und es ist wirklich schon ziemlich dick, das Buch) nicht verfilmen kann. Dafür ist das Leben der C.Hoffmann zu detailiert und eigentlich sind "die meisten" Kapitel auch viel zu wichtig um sie einfach raus zulassen. Obwohl einiges im Buch auch zu lang gezogen und zu oft erwähnt wird (die ständigen Autopannen z.B.)... Im großen und ganzen würde ich jedem empfehlen den Film zu sehen und bei Interesse erst dann das Buch zu lesen, sonst ist die Enttäuschung zu groß.
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am 23. September 2007
Bei dem Film musste ich mich immer wieder bewußt daran erinnern, dass dies ja keine fiktive Geschichte ist,
sondern die Lebensgeschichte von Corinne Hofmann, die in Wirklichkeit noch dramatischer ablief,
als es diese Verfilmung darstellen wollte.

"Wie kann man nur...!", das geht einem oft durch den Kopf, wenn man diese verrückte Episode verfolgt:
Ausgerechnet eine Schweizerin als Frau eines Massai im tiefsten
entlegendsten kenianischen Busch...?!
Schließlich schlug das Liebesexperiment fehl, weil es einfach von Anfang an nur die Überlebensschance eines Eiswürfels in der Hölle hatte.

Ich habe das Buch auch gelesen und fand es schade, dass so manche knfflige Passagen einfach weggelassen, oder stark vereinfacht wurden.

Trotzdem beeindruckend durch die Authentizität des Erlebten, wenn auch kein "großes Kino".

Das Buch ist besser!
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am 11. Mai 2006
Ich glaube, man darf die Erwartungen an einen Film einfach nicht zu hoch schrauben. Hier sollen in knapp zwei Stunden die Probleme von 5 Jahren aufgezeigt werden. Probleme, die oft durch alltägliche Widerwärtigkeiten das Leben schwer machen, die sich in einem Film kaum darstellen lassen.

Ich selbst lebe jedes Jahr einige Zeit in Kenya an der Grenze zu Uganda und weiß, mit welchen Schwierigkeiten man dort zu kämpfen hat. Es ist der zermürbende Kampf mit den Behörden, der innere Widerstand gegen kulturelle Gegebenheiten, den man immer mal wieder bekämpfen muss u.s.w. Das kann ein Film niemals so darstellen, wie ein Buch. Dann müßte er mindestens 3 Tage dauern, wenn nicht mehr.

Belohnen möchte ich die Leistung der Schauspieler. Sie haben es geschafft, uns ein Bild von den Menschen in Afrika und den dort lebenden Weißen zu geben. Die Figur Elisabeth soll da nicht unerwähnt bleiben. Sehr überzeugend dargestellt.

Als Nichtkenner des Landes würde ich den Film wohl gut finden, besonders auch wegen der schönen Landschaftsaufnahmen. Als Kenner muß ich sagen, daß es alles ein bißchen zu glatt war. Das könnte eine Frau ja beinahe ermutigen, es auch mal zu versuchen. Ich warne alle! Es ist weitaus schwieriger, als es in diesem Film zum Ausdruck kommt.

Ansatzweise ist herausgekommen, daß wir die verborgenen Gedanken dieser Menschen nie ergründen werden, aber leider eben nur ansatzweise. An den Schauspielern lag es sicher nicht. Vielleicht gab das Drehbuch nicht mehr her.

Ich liebe dieses Land und werde es immer lieben, aber es ist eine Herausforderung, dort als Euopäer zu leben. Und zwar jeden Tag aufs neue.
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TOP 500 REZENSENTam 14. November 2015
Vor langer Zeit habe ich das Buch " Die weiße Massai " gelesen und habe es als sehr interessant empfunden. Allerdings konnte ich die Naivität von Corinne Hoffman auch nicht verstehen. Vielleicht bin ich auch zu sehr Kopfmensch und zu alt für diese Art von spontaner Verliebtheit. Nachdem ich jetzt die DVD gesehen habe, muss ich sagen, dass dieses im Film noch schwieriger nachzuvollziehen ist, dass man nach ein paar Begegnungen sein vergangenes Leben in der Schweiz , dass sicher auch von viel Bequemlichkeit und Sicherheit geprägt war, von heute auf morgen aufgibt, um einer Liebe auf den ersten Blick zu folgen, die aus einem ganz anderen Kulturkreis kommt, in dem der Wert der Frauen gleich nach einer Ziege kommt.

Dieses Aufeinanderprallen der verschiedenen Welten wurde meiner Meinung nach auch sehr gut dargestellt. Der Stolz des Massai Kriegers, hier dargestellt durch den Schauspieler Jacky Ido, war meiner Meinung nach gut in Szene gesetzt. Und auf der anderen Seite, die Schweizerin Corinne Hoffmann hier dargestellt durch Nina Hoss, die versucht sich den Sitten der Massai unterzuordnen, ihre Kultur aber nicht verleugnen kann. Das da Probleme vorprogrammiert sind, war zu erwarten. Aber die Darstellung des Lemalian hat mir nach und nach schon gezeigt, dass Corinne auf eine weitere Beziehung hoffte, denn die Annäherung der beiden wurde für mich nahvollziehbar gezeigt, genauso wie die Zerrüttung der Ehe, die durch eine Stellung der Frau in diesem Land bedingt ist, die Corinne so nie hinbekommen hätte, dafür hat sie zu lange in einem europäischen Land gelebt.
Auch die Aufnahmen vom Dorfleben, der atemberaubenden Landschaft und vom Trubel der Menschenmassen in Nairobi haben mir gut gefallen. Das Land Kenia wurde für mich authentisch gezeigt und dass der Reiz des Außergewöhnlichen und Fremden Corinne Hoffman gefallen hat, konnte ich verstehen. Vielleicht hat ihr Status als Touristin und ihr Geld ihr auch die Sicherheit gegeben, das Ganze schnell beenden zu können, wenn es nicht mehr weiterging und letztendlich ist es ja auch so gewesen.

Mir hat der Film mehr Spaß gemacht als erwartet und ich habe mehr mitgenommen, als zu Anfang von mir gedacht. Damals habe ich mich dagegen entschieden mir den Film im Kino anzusehen, jetzt muss ich sagen es hat sich gelohnt.
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Mir hat der Film gefallen. Schon allein wegen der wunderschönen Bilder aus Afrika. Ein Land in das man sich wirklich verlieben kann. Mir ist es jedenfalls damals so ergangen. Die Gerüche, die Tier-, die Pflanzenwelt, die Menschen, die Eindrücke; all das steht für Afrika. Wunderschön. Aber auch die Schattenseiten werden gezeigt; z.B. als die schwangere Frau am Straßenrand liegt und brüllt und ihr niemand helfen will "weil sie angeblich verhext ist"; oder wie grob man mit Tieren umgeht (sie werden erstickt, anstatt dass die Kehle durchschnitten wird; das warme Blut trinken sie dennoch).
Die Geschichte ist gut verfilmt. Hoss und Ido beherrschen ihr Spiel und die Charaktere. Ido ist als Lketinga wunderbar besetzt.
Ich finde den Film weitaus besser gelungen als die Vorlage und bin ehrlich gesagt froh, dass sich der Drehbuchautor nicht so ganz an das Manuskript bzw. Buch von Hofmann gehalten hat. Hätte es eine starke emanzipierte Frau verstanden, wenn eine weiße Frau, die keinerlei Fremdsprachen spricht "ihrem Massai" insgesamt 4 x sucht? Hätte es eine Frau verstanden, dass Hofmann selbst nur an ihre Liebe glaubt und der Massai im Grunde kein Interesse zeigt? Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich muss ehrlich sagen, dass ich beim Lesen sehr erschrocken war über diese unglaubliche Naivität und Dummheit die Hofmann an den Tag legt. Liebe macht blind; Hofmann brauchte aber zu dieser Zeit mehrere Blindenstöcke um zu sehen was wirklich los ist. Unglaublich!
Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe, was ich normalerweise umgekehrt mache. Und diesmal bin ich wirklich froh darüber. Hätte ich gewusst wie es wirklich abgelaufen ist, hätte ich dem Film niemals eine Chance gegeben.
So, aber finde ich, den Film sehr gelungen; was ich vom Buch nicht behaupten kann!
5 Sterne daher für den Film; welches die Vorlage von mir nicht bekommen wird!

1 Stern (leider gibts keine 0 Sterne) gibt es von mir für das Interview mit Hofmann! Unfassbar; die Frau kann keinen geraden Satz sprechen! Sie redet in einer Tour davon, dass Hoss ihr sooo ähnlich schaue, dass die Größe von ihr passen würde und sie genauso "schön" war wie Hoss in diesem Film. Dieses erzählt sie insgesamt 5 x! Hintereinander. So wie sie also schreibt, so spricht sie! Naiv, weltfremd und selbstüberschätzend! Dieses Interview hätte man sich ersparen können!
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am 12. August 2006
Es ist doch echt schade das manche Leute immer noch nicht begriffen haben das es eine wahre Geschichte ist!

Und auch jeder der Bücher ließt und sich danach die Verfilmungen anschaut weiß das nur selten ein Buch wirklich exakt verfilmt wird, was im fall der "Weissen Massai" in einer halbwegs normalen Filmänge nie zu schaffen wäre. Der Film ist meiner ansicht nach sehr gut gelungen natürlich fehlt viel was im Buch geschrieben wurde und natürlich wurde im Film hauptsächlich die Liebesgeschichte dargestellt. Aber ich finde ihn trotzdem wunderschön und vieles was man sich beim lesen vorstellen mußte bekam dadurch ein gesicht. einfach eine irre Story über ein Leben das nicht jeder leben könnte!!
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am 28. März 2006
Meine Frau hat alle 3 Hofmann-Bücher verschlungen - nachdem wir den Film im Kino gesehen hatten. Ihr Fazit: es fehlt natürlich manches, aber das, was zu sehen ist, hält sich nahe an die Vorlage.
Buchverfilmungen kämpfen natürlich immer an mehreren Fronten: Verkürzungen sind in der Regel nötig, die Fantasie des Belesenen ist vorbelegt. Wenn man den Film für sich betrachtet, muss man es als gelungenen Versuch ansehen, die außergewöhnliche Geschichte Corinne Hofmanns zu visualisieren.
Natürlich fällt auch ohne Kenntnis des Buchs auf, dass die ganze Härte der Jahre, die die weisse Massai im Busch verbracht hat, nur andeutungsweise rüberkommt und immer wieder von romantisierenden Sequenzen gemildert wird. Wer also eine Dokumentation im Sinne der Hofmannschen Bücher erwartet, wird enttäuscht sein. Wen aber das märchenhafte, außergewöhnliche an der Geschichte interessiert, den wird das Geschehen, die beiden Hauptdarsteller und die großartige Landschaft in seinen Bann schlagen.
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Es könnten fünf Sterne, und es könnte ein Stern sein. Doch zunächst zur Handlung. Eine Schweizer Kenia-Touristin (Nina Hoss) verguckt sich in einen Massai bzw. Samburu (Jacky Ido), bricht kurzerhand direkt vor dem Rückflug mit ihrem stumpfblonden CH-Freund und kommt vom Regen in die Traufe. Im Savannendorf der Samburu herrschen Armut, Tradition und Frauenunterdrückung. "Carola" lässt sich aber nie unterkriegen und kämpft - letztlich vergeblich - um ihre Liebe. Mit der früh auftretenden Elisabeth, einer schon länger dort lebenden, bei einem "Beachboy" eingeheirateten Weißen, wird das Ende jedoch schon vorangekündigt; nur Carola drückt das unbekümmert weg. Regisseurin Huntgeburth beschreibt recht konsequent aus Carolas Perspektive, vermittelt aber auch etwas über das Land.

Fünf Sterne, wenn Sie einmal sehen wollen, wie zumindest eine andere Frau einmal ausbricht und ihr Ding gegen jede Vernunft durchzieht. Auch, wenn Bilder von Kenia Sie grundsätzlich überaus interessieren.

Einen Stern dagegen, wenn Sie stört, dass Carola das alles so selbstbezogen, belehrend wie unbelehrbar stur tut. Das ist ihr Abenteuer-Ding, ihre "Liebes"-Übersteigerung; und ihr Schwarzer soll gefälligst so sein/ sich "erziehen" lassen, wie sie sich das erträumt. Wenn Sie irritiert, dass Weiße-Massai-Autorin Corinne Hofmann, sudetendeutsch-elsässischer Herkunft, von einer ungesund ausgezehrt wirkenden Nina Hoss (ganz anderer, norddeutsch-niederländischer Typus) gespielt wird. Dass Jacky Ido untypisch große Augen hat, denn er kommt aus Burkina Faso, das in Luftlinie näher an der Schweiz liegt als an Kenia (4500 km Luftlinie!) ... offensichtlich Hauptsache schwarz.

Ich werde den ausgeliehenen Film wohl kein zweites Mal ansehen, jetzt auch nicht für Landschaftsbilder o.ä. Die weitere Ausstattung besteht aus Nebenaufnahmen und Interviews. Da ist Corinne Hofmann, das Lebensvorbild, hervorzuheben, eine peinliche und/oder authentische Interviewte. Noch drei Sterne.
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am 1. Juli 2007
Carola (Nina Hoss) und ihr Freund Stephan (Janek Rieke) verbringen ihre letzten Urlaubstage in Kenia. Nachdem sie mit dem Schiff in einer unübersichtlichen Stadt ankommen, begegnet ihnen immer wieder der Samburu-Krieger Lemalian (Jaky Ido) und hilft ihnen aus dem Schlamassel. Carola beschließt am Flughafen alleine in Kenia zu bleiben und sucht Lemalian in der Stadt, die dieser ihr genannt hatte. Dort trifft sie zunächst die Entwicklungshelferin Elisabeth (die sehr überzeugende Katja Flint). Als sie nach zehn Tagen Lemalian wiederbegegnet, hat sie einen unbefriedigenden Quickie mit ihm. Sie folgt ihm in sein Heimatdorf, das noch von jeder Zivilisation unbehelligt ist. Kaum angekommen, wird sie vom Militär gezwungen, sich in Nairobi zu registrieren. Anschließend fährt sie in die Schweiz zurück, um einige Dinge zu klären, bevor sie Lemalian heiratet. Carola erzieht ihn zu einem ausdauernden Liebhaber, prallt aber immer mehr auf kulturelle Barrieren. Beispielsweise, was die Rollenverteilung zwischen einer modernen Frau aus der Schweiz und einem Stammeskrieger angeht.

Die Geschichte funktioniert nicht. Nicht wegen Details wie dem, dass Carola kurz nach ausbrechender Malaria wieder quietschvergnügt durch die Straßen zieht. Die Story geht nicht auf, weil sich die moderne Carola diametral wider jede Ratio verhält, ohne dass dies erklärt würde. Auch ist die Figur der Carola viel zu eindimensional angelegt, sie zweifelt erst am Ende an ihrer Mission, obwohl sie praktisch keine Unterstützung erfährt. Hinzu kommt, dass Drehbuchschwächen, Kitsch und plakative Szenen im Laufe des Films zur Regel werden. Die Geschichte dümpelt immer mehr dahin, die Klischees wiederholen sich und weiten sich zu einem echten Ärgernis aus. Allein durch Nina Hoss starke schauspielerische Leistung kann man sich am Anfang emotional darauf einlassen, solange man den Verstand ausschaltet. Immerhin ist das Ende wieder stimmig und der Film stellenweise ganz gut fotografiert.
33 Kommentare|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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