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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen braucht ein paar runden zum Zünden
Nach drei Jahren Studioalbenpause kommt die ostdeutsche Metal Band Die Apokalyptischen Reiter nun gleich mit einem Doppel-Album zurück Beide Alben haben unterschiedliche Namen: "Tief" und "Tiefer" und die CDs sind musikalisch unterschiedlich ausgerichtet.
"Tief" rockt geradlinig und die Band wirkt musikalisch wie textlich ernster und...
Vor 2 Monaten von Thorsten veröffentlicht

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wahre Apokalypse klingt anders
Wenn man eine bekannte Band nennen will, die für qualitativ starken deutschen Metal steht, kommt man an den Apokalyptischen Reitern nicht vorbei. Vor allem für ihre Vielseitigkeit sind die Weimarer, die lange Zeit sogar zur härteren Fraktion innerhalb des Metals gehörten, weithin geschätzt. Auf ihrem neuen Doppelalbum „Tief. Tiefer“...
Vor 2 Monaten von Danton_Villon veröffentlicht


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wahre Apokalypse klingt anders, 2. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Wenn man eine bekannte Band nennen will, die für qualitativ starken deutschen Metal steht, kommt man an den Apokalyptischen Reitern nicht vorbei. Vor allem für ihre Vielseitigkeit sind die Weimarer, die lange Zeit sogar zur härteren Fraktion innerhalb des Metals gehörten, weithin geschätzt. Auf ihrem neuen Doppelalbum „Tief. Tiefer“ stellt sich allerdings ein Problem: Bisher wanderten die Reiter bereits zwischen den Stilen, aber innerhalb der metallischen Musik (Death Metal, Melodic Death Metal, Black Metal, Thrash Metal, Power Metal, Folk Metal…). Diesmal werden allerdings selbst die Grenzen des Metal überschritten. Das muss noch kein Aburteil sein und auf dem zweiten Albumteil „Tiefer“ zeigen die Reiter auch gekonnt, dass (beinahe) akustische Musik von ihnen gut funktioniert. Sie selbst sagen von sich, sie könnten beide Extreme, hart und das Gegenteil, spielen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Nur müsste dann „Tief“ logischerweise für den harten Teil der Musik verantwortlich sein. Die Betonung liegt auf „müsste“…
Nur ist der Härtegrad im Vergleich zum letzten Album „Moral & Wahnsinn“ (2011) leider wieder etwas gesunken. Gerade die Gitarrenriffs, die sich bei vielen Titeln auf wenige Passagen beschränken, dürften ruhig druckvoller sein. Sir G. am Schlagzeug zeigt weiterhin seine Qualitäten, man hat jedoch das Gefühl, dass er sich – ähnlich wie schon auf den letzten beiden Alben – arg zurückhält, denn wie viel er wirklich kann, weiß man, wenn man sich „All You Need Is Love“ (2000), „Have A Nice Trip“ (2003), „Samurai“ (2004) und „Riders On The Storm“ (2006) zu Gemüte geführt hat. Gerade ein paar Blastbeats von ihm hätten der Scheibe gut getan. Sänger Fuchs kann man derweil kaum Vorwürfe machen; er hat seine stimmliche Leistung tendenziell sogar wieder etwas gesteigert (Anspieltipp: „Wir“). Lob dafür!
Zweiter Kritikpunkt: Gewisse neue Einflüsse lassen den Magen so manches Hörers bei so manchem Lied sich umdrehen. Gemeint ist die nicht zu leugnende Adaption von Electro- / Techno- Elementen, wie sie auf „Tief“ stattfindet. Was sich die Reiter bei Drumcomputer- Einsatz, flächigen Synthesizern und ähnlichem Zeug gedacht haben, bleibt ein Rätsel. Stattdessen hätte der an und für sich geniale Keyboarder Dr. Pest lieber mal wieder etwas mehr exotische oder traditionelle Instrumentals einstreuen sollen. Schade! Manch starke Lied- Idee, manch gute Komposition und manch genialer Lied- Aufbau wird dadurch versauert (bestes Beispiel das Titellied „Die Welt Ist Tief“). Die Texte werben weiterhin für die Intellektualität der fünf Musiker, auch wenn sich diesmal ein paar lyrische Schwachstellen eingeschlichen haben („Wo Es Dich Gibt“, „Ein Leichtes Mädchen“, „2 Teufel“). Letzteres ist jedoch nicht so weitgehend zu monieren, dass man dahinter eine Tendenz vermuten könnte.
Insgesamt ein eher schwächeres Werk für Reiter- Verhältnisse. Diesmal setzt es wenig Apokalypse, sondern leider überwiegend nur Elektro- Rock mit teils viel Bewerbung fürs Radio („Es Wird Nacht“), maximal mit einigen Anleihen aus dem Metal gesegnet. Man sollte aber deshalb nicht so ungerecht sein, der Gruppe Verrat an der Musik oder Kommerz- Geilheit vorzuwerfen. Alles passiert aus einer ungeheuren Experimentierfreudigkeit heraus. Zwar kann diesmal leider kein Titel restlos überzeugen, jedoch hat auch beinahe jedes Lied das gewisse Etwas; dahinter steckt einfach immer noch die Genialität der Apokalyptischen Reiter. Und die sind immer mal für ein richtig starkes Album gut; deshalb braucht man sich für die Zukunft nicht zu sorgen. Ein Wandel wieder hin zu härterer, schnellerer Musik und eine Abkehr vom elektronischen Pfad wären dafür allerdings schon nötig! Man greife als Motto einen schon älteren Titel auf: „Wir hoffen“…

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (4 / 5)
Im Voraus als erstes Lied bekannt geworden. Damals wirkte es für eine Vorabveröffentlichung eher mittelmäßig. Im Nachhinein betrachtet (gerade im Vergleich mit manch Anderem) ein gutes Lied, das sich v.a. mehr und mehr steigert. Starkes Schlagzeug; toller, hymnischer Refrain mit durchdachtem Text. Es stört die Elektronik.

Wir (4 / 5)
Das wohl, wenn auch knapp, stärkste (und härteste) Lied des Albums. Auch hier stören wieder elektronische Klänge ein wenig. Aber ansonsten wirkt es wie eine gelungene Zusammensetzung aus den beiden letzten Alben (Refrain und Gitarrenarbeit) und früheren Zeiten (Growl- Gesang, ja auch den gibt’s noch!). Der Chorus prescht schön nach vorn! Voll Energie!

Wo Es Dich Gibt (2 / 5)
Enttäuschend! Der ordentliche Gesang des Refrains und das Klavier sind schon das einzige, was irgendwie an die Reiter erinnert, selbst was die letzten neueren Werke betrifft. Elektro- Musik mit erschreckend drucklosen Gitarren zwischendurch, poppigem Refrain und belanglosem Text. Der TIEFpunkt des Albums; geeignet für Pop- Radiosender und ähnliches.

Was Bleibt Bin Ich (2,5 / 5)
Etwas härterer Elektro- Rock, in den Strophen eher holprig. Insgesamt weder metal-tauglich, dazu ist es zu wenig hart und die Gitarren nicht druckvoll genug, noch massentauglich, denn es fehlt (Gott sei Dank!) ein richtig schnulziger Refrain wie im Vorgängerlied. Drumcomputer im Mittelteil – traurig! Gesang und Text ordentlich, aber insgesamt ist das Lied eher unteres Mittelmaß.

Ein Leichtes Mädchen (2,5 / 5)
Plätschert nur vor sich hin. Sicher sind Gitarren unüberhörbar vorhanden, aber auch nur im Refrain, nicht in den Strophen. Bleibt überdies trotz wenig Härte kaum hängen. Ergo: Ein leichtes Liedchen, das in Sachen Text nun auch nicht unbedingt positiv auf sich aufmerksam machen kann.

Ein Vöglein (3,5 / 5)
Mehr oder weniger ein kurzes Interludium, wenigstens das kennt man in der Richtung schon von früheren Alben. Etwas sehr traurig, aber auch sehr ordentlich, weil man zumindest im Vergleich zum übrigen Material hier nichts bemängeln kann. Ein Höhepunkt ist es aber natürlich auch nicht.

Es Wird Nacht (3 / 5)
Das Lied zeigt immerhin gute Ansätze in Sachen Melodie und Komposition. Aber sehr schwach ist der ruhige, plätschernde Anfang einer jeden Strophe mit Drumcomputer im Hintergrund. Erst dann steigert sich die Strophe jeweils und im Refrain wird es härter. Durch das ständige Neubeginn- Schema des Refrains wirkt aber auch alles insgesamt eher schlageresk.

Die Wahrheit (4 / 5)
Gefällt schon besser: kraftvolle Strophen mit schnellen Gitarren, wenn auch durchmischt mit etwas Elektronik. Ein eingängiger Refrain, gut gesungen, der relativ reitertypisch klingt. Erinnert an „Erwache“ und wäre auf den letzten Alben als ordentliches, rockiges, nur eben weniger hartes Stück durchgegangen. Leider ist so etwas diesmal sogar noch eins der härteren Lieder…

2 Teufel (3,5 / 5)
Eigentlich ein recht guter Titel, der mit starkem Getrommel beginnt. Und, welch Wunder: Die elektronischen Töne bleiben aus oder zumindest im Hintergrund, stattdessen erklingt Klavier. Endlich! Auch die Gitarren können schon eher an früheren Glanz anknüpfen. Nur ist hier leider der Text eher schwach ausgefallen, was man von den Reitern eigentlich so nicht kennt.

Die Welt Ist Tief (3,5 / 5)
Sehr, sehr schade, dass diese tolle Komposition mit starkem Text von Synthies & Co. versauert wird. Gerade z.B. die Zupfer- Klänge in den Strophen, Gesang, die Rufe zwischendrin und auch die Riff- Passagen würden nämlich gut klingen. Das Titellied ist auch bestes Beispiel für den Hauptkritikpunkt am Album: Früher hätten sie mehr aus solchen Ansätzen gemacht.

So Fern (4 / 5)
Ein ordentlicher Abschluss, der auf „Moral & Wahnsinn“ noch etwas untergegangen wäre, auf „Tief“ aber eher positiv auffällt. Weit von wirklicher Härte entfernt, aber immerhin krachen die Gitarren im Refrain trotz viel Melodie und Eingängigkeit ordentlich. Gesanglich stark!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine tiefere Entäuschung als erwartet, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Vorwort: Ich werde hier meine subjektive Meinung wiedergeben.Ich bitte die zu respektieren,sowie ich alle anderen Meinungen respektiere.Ich werde mich auch nicht mit "Ey,das ist ja kein Metal mehr" oder "Das sind nicht mehr die Reiter die ich kannte" begnügen. Denn das würde den Reitern nicht gerecht werden. Sie haben viel Arbeit und Herzblut in ihre Musik investiert.

Ich bin seit ca. 6 Jahren ein treuer Fan und fand bisher jedes Album gut.Alle Weiterentwicklungen habe ich als Fortschritt angesehen und nicht als "Verrat" wie es von manchen genannt wird.

Zum Beispiel beim letzten Album, fand ich den Text sehr gut durchdacht und wunderbar doppeldeutig."Moral ist eine Hure und wechselt gern das Kleid.Der Wahnsinn ist der Bock der sie zuweil besteigt. ..." Wunderbarer doppelter Sinn.Konnte ich mich wunderbar reindenken. Jetzt sind die Texte "gewollt intelektuell" geschrieben.Mir kommt es an vielen,wenn nicht gar an allen Textpassagen so vor: "Wir müssen was besonderes schaffen.Komme was wolle".
Desweiteren ist der sonstige Biss verloren.Ausnahme von :"Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit","Wir","Was bleibt bin ich","Die Welt ist tief".
Ich fand die kontinuierliche Weiterentwickling gut.In ihrem Genre.Jetzt kommt es mir wie eine X-beliebige Rock Boyband vor...
Ich werde nun die Lieder werten.Allerdings ohne Punkte,da diese nicht das Herzblut des Musikers wiederspiegelt.

Freiheit,Gleichheit,Brüderlichkeit:
Ein gutes Lied.Guter Anfang,man weiß "wer" gemeint ist.Mit dem Text kann ich mich auch anfreunden,wenn ich ihn trotzdem eher als "gewollt" empfinde."Hier herrscht keine Freiheit,denn Freiheit herrscht nicht" .Klingt für mich wie "Hier ist es kalt,weil's nicht warm ist". Aber ok...ich versteh den Ansatz.

Wir:
Guter Text.Bissige Musik.Ein wunderbares Spiel zwischen klarem Gesang und growlen.Macht Spaß zuzuhören.Man weiß was man kriegt.Mit der klaren Passage wird Spannung aufgebaut,die dann voll im Growl aufgeht.Ein wirklich gutes Lied.

Ich überspringe jetzt einen Titel.Komme darauf zurück...
Was bleibt bin ich:
Zuerst denke ich der Musiker will seine "Muße" finden.Dann denke ich,dass es um eine Frau geht...ich bin verwirrt.Was will mir dieses Leid sagen?Ich finde keine Antwort. Den musikalischen Teil finde ich experimentel...im negativen Sinne.Wie ne Pop Rockgruppe.Es springt kein Funken über wie bei "Wir".

So,und jetzt fasse ich Titel zusammen.Sie sind wie aus einer Schmiede.
Ein leichtes Mädchen, Ein Vöglein, Es wird Nacht, Die Wahrheit, 2 Teufel:
Sorry Reiter.Aber ich komme aus dem kopfschütteln nicht mehr heraus. Was sind das für Texte: "Die Wahrheit ist dort,wo sich Himmel und Erde in die Berühren".Entschuldigung.Was soll das? Ok.künstlerische Freiheit.Aber man kann echt in alles zuviel reininterpretieren. Alle Titel empfinde ich als zu schnulzig.Kein Biss,nur gesäusel.Wie gesagt:Weiterentwicklung super.Aber bleibt Genre treu.Das war nicht gut.

Die Welt ist tief:
Text leider wieder zum kopfschütteln.Musikalisch finde ich's super.Was soll ich noch schreiben.Ich kann mich leider nur wiederholen...sorry...

So fern:
Ach komm.Denkt es euch.Wahrscheinlich langweile ich euch.Es ist doch eh wieder derselbe Salat...

Fertig.Puh endlich!Musste das loswerden.Ich bin wie man merkt kein Musiker und schreibe auch nur wenn es mir wichtig ist.Aber das war einfach ein Griff ins Klo. Leute,hört auf mit den Haterkomments bei FB: Wie "Ich dislike euch"etc. Das haben sie nicht verdient. Äußert vernünftige Kritik und bleibt ihnen treu. Das sind verdammt gute Musiker und Menschen. Metal on Reiter! Bis zum nächsten Konzert!
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Titel trifft ins Schwarze, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Tief, tiefer, am tiefsten - es beschreibt das Niveau dieses Albums ziemlich genau. Fernsehauftritte in fragwürdigen TV-Shows sowie die Tendenz, die sich im letzten Album abzeichnete, ließen bereits ahnen, was mit diesem Album auf die Fans zukommt. Es geht um Geld, ganz klar. Eine Vergrößerung der Fangemeinde durch die Anpassung der Musik auf die Wünsche der breiten Masse unterstützt dieses Streben ungemein.

Zum Inhalt:

Bereits beim Hören der ersten beiden Songs musste ich mich rückversichern, ob ich nicht versehentlich das falsche Produkt gekauft habe. Ich dachte mir: "Das sind doch nicht die Reiter?!" Die ehemals unkompliziert kompromisslosen und vor allem dominanten Gitarrenriffs sind melodischen Lyrikeinlagen gewichen, wie sie sicherlich manchem Hörer gefallen, nicht aber denen, die die Reiter seit den ersten Alben verfolgen und lieb(t)en. Was diese Band ausmachte, waren Kraft und Energie - geblieben sind nun Gänseblümchen und rosa Stoffplüschbären. Ich vermisse harte Gitarren und den Charakter dieser eigentlich großartigen Band.

Fazit:

Wer sich für Projekte wie Unheilig, ASP, Umbra et Imago und so weiter interessiert, ist mit diesem Album goldrichtig und wird seine Freude haben. Wer jedoch Black- bzw. Death-Metal sucht, sollte sich weiter umsehen.
Ich bin enttäuscht! Die neue Fangemeinde wird sich freuen, die alte geht. Gut gemacht, Reiter - das war mein letztes Album von euch.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen braucht ein paar runden zum Zünden, 4. Juni 2014
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Nach drei Jahren Studioalbenpause kommt die ostdeutsche Metal Band Die Apokalyptischen Reiter nun gleich mit einem Doppel-Album zurück Beide Alben haben unterschiedliche Namen: "Tief" und "Tiefer" und die CDs sind musikalisch unterschiedlich ausgerichtet.
"Tief" rockt geradlinig und die Band wirkt musikalisch wie textlich ernster und erwachsen. Neben der kurzen Spielzeit fällt auf, dass die Songs recht kurz zwischen zwei und höchstens fast glatten vier Minuten angesiedelt ist. Für eine Band die live besonders und musikalisch schon immer für gute Laune gesorgt hat ist das schon eine krasse aber auch verständliche Richtungsänderung. Ich brauchte etwas Zeit für die erwachsene Version der Apo Reiter, aber auch gerade die neuen musikalischen Wege sorgen doch etwas für Spannung. Man muss sich auch länger beschäftigen mit dem Werk, was ich gerade Kollegen gerne mal unter die Nase reiben muss!
An manche Großtaten des frühen 21. Jahrhunderts kommt die Band dabei nicht heran, aber das Album schlägt "Moral und Wahnsinn" locker. Zwar nicht was das Cover angeht, aber musikalisch!
"Tief" ist dagegen ein ruhiges Unplugged Album das mich total überrascht und mit vielen alten Songs gefüllt wurde die um arrangiert und total anders klingen, da hier die ruhige Seite der Band und der wirklich fantastische Gesang von Fuchs im Mittelpunkt steht. Teilweise mit Streicherarrangements, Big Bands Klängen und Jazzeinflüssen ein Affront gegen Spaßmetaller die nur die Sau rauslassen wollen.
Kunst oder Kommerz? Ich höre sie schon Unheilig brüllen! Trotzdem finde ich es wirklich gelungen. Nicht alles aber vieles. Die Texte sind aber sehr poetisch und abgefahren und heben sich definitiv von anderen Deutsch singenden Combos ab.
Mit dieser Doppel-CD die auch auf einen Silberling gepasst hätte (....) haben die Reiter viel gewagt und das ist doch Metal, oder?
Immer das Gleiche zu machen wäre doch langweilig!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie erwartet anders, aber doch anders als erwartet, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Da ist es nun, das neue Reiter-Album.... und ich bin ein wenig im Zwiespalt...
Ich muss zugeben, dass ich mich im Vorfeld schon wie ein kleines Kind gefreut habe, da ich das schaffen dieser Band bereits einige Jahre als großer Fan verfolge und entsprechend war auch die Erwartungshaltung an dieses Album.
Spätestens seit dem letzten Album dürfte jedem klar gewesen sein, dass sich die Reiter recht wenig um die "Grenzen" des Metal scheren und mit Elementen aus den verschiedensten Richtungen experimentieren. Das Funktionierte bei Moral & Wahnsinn auch noch sehr gut, bei Tief.Tiefer allerdings nur bedingt.

Die beiden vorab veröffentlichten Songs gaben meiner Vorfreude auf das Album bereits einen ziemlichen Dämpfer, da dieser Sound erstmal gar nicht zu den Reitern passt - so viel dazu.
Als die Platte dann endlich vom DHL Mann vorbei gebracht wurde, legte ich dieses natürlich direkt in die Anlage ein.
Nach dem ersten durchhören war ich gelinde gesagt enttäuscht. Zu sehr auf "düster" getrimmt und viel zu viele elektronische Sounds. Nach mehrmaligen durchhören habe ich mich zwar mittlerweile an den neuen Sound gewöhnt, bin aber dennoch nicht Feuer und Flamme damit.
Es fehlt bei einigen Songs an Biss. Damit meine ich natürlich keine knüppelharten Death Metal Riffs, oder sinnlos gestreute Blastbeat-Gewitter, sondern einfach dezent gesetzte Höhepunkte.

Auch der 2. Teil des Doppelalbums, was meiner Meinung nach eher als üppiger Bonus durchgehen sollte, war im ersten Moment eine halbe Enttäuschung. Ein großer Teil der Akustik Songs, sind alte Songs die lediglich neu arrangiert wurden.
Allerdings muss man den Reitern hier zu gute halten, dass selbst die alten Songs mit viel Herzblut umkomponiert wurden und für Überraschung sorgen, so weiß z.b. das "Friede sei mit dir" mit fetzigen Ska Klängen zu gefallen.

Auch wenn die Rezession sich eher als negative Wertung liest, möchte ich anmerken, dass ich Tief.Tiefer nach diversen Durchläufen als gutes Album bezeichnen würde, jedoch auch nicht mehr. Für viele Fans ist das Album vermutlich ein Schlag ins Gesicht, jedoch zielen die Reiter es mit Tief.Tiefer vermutlich auch mehr auf eine neue Zielgruppe ab.
Zuletzt möchte ich noch auf einen letzten Punkt eingehen, den Preis:
Was zum Geier...?! Knapp 27€ für beide "Alben" zusammen und jeweils 15€ für die einzelnen Scheiben...
Wie bereits oben erwähnt, ist der 2. Teil mit den Akustik Songs eine netter Bonus, dies aber als komplettes Album zu vermarkten, grenzt an pure Verarsche. 20€ für beides wäre noch vollkommen im Rahmen gewesen, so ist das jedoch nur Abzocke.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Leider, leider....das neue Output der Reiter ist für mich eine Enttäuschung, ohne wenn und aber. War "Moral + Wahnsinn" zwar auch nicht das gelbe vom Ei, war aber im großen betrachtet ein gutes Album, so ist "Tief, Tiefer", ein relativ glattgespültes Album (DoCD) ohne besondere Höhepunkte...quasi ein sogenanntes "Sicherheitsalbum", nach dem Motto...:"...bloß Stilmäßig nirgendwo anecken..."
Ich will gar nicht in Details gehen, dass haben hier schon viele andere User gemacht, nur soviel: Die 20 Stücke auf dieser DoCD, sind auf satten 75:15 Minuten verteilt, dass ist natürlich ein Plus, auch wenn auf der 2.CD lediglich ältere, akkustisch neu aufbereitete Songs sind. Auch, sind dann doch drei Stücke dabei, die recht gut sind: "Die Welt ist Tief", "So Fern" und auch "2 Teufel", wissen größtenteils zu überzeugen. Viel mehr jedoch kann ich da beim besten Willen, nicht finden/hören.
Die Weimarer Band gibt es schon seit 1995 und sie standen für knackigen guten Metal mit intelligenten Texten...bisher jedenfalls. Meine drei Lieblingsalben der Reiter: "Samurai"/2004, "Riders On The Storm"/2006 und "Licht" von 2008, sind Spitzenalben und Qualitätsmäßig von "Tief,Tiefer", meilenweit entfernt. "Tief,Tiefer" ist nett, ohne Ecken und Kanten, eben weichgespült. Wenn das der neue Stil der Reiter werden soll, dann "Gute Nacht".
Bands, die in den letzten Jahren von diversen guten Metal-Genres kommend, zum Massenkompatiblen, weichgespülten Allerweltsrock/Metal mutierten, gibt es leider in letzter Zeit immer häufiger.
Wie auch immer, hoffe das "Tief, Tiefer" nur ein Ausrutscher war, ansonsten haben die Reiter einige ältere Fans weniger...
Aus Nostalgie-Gründen und mit viel, viel Augenzudrücken gerade noch 3 Sterne.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es ist halt echt nicht so geil., 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Tief.Tiefer, der Titel ist natürlich eine Steilvorlage für alle negativen Kritiken. Und bei so vielen vorrausgegangenen Alben wird das Werk im Kontext der Diskographie bewertet.

Nach den vorausgegangenen Alben, die mir alle sehr gut gefallen haben war ich besonders gespannt auf das neue Reiter-Album.
Ich wurde wohl enttäuscht

Die Vorabveröffentlichungen "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" und "Die Zeit", welche es schon seit längerem auf Spotify zu hören gab, hatten es mir noch ziemlich angetan.
Ersteren Titel halte ich für ein ziemliches Reiter-Brett, das sich problemlos in einer Reihe mit "Friede sei mit dir", "Es wird schlimmer" und anderen Reiter-Gassenhauern nennen lässt und thematisch wichtig und interessant ist.
"Die Zeit" hingegen ist vom Härtegrad in etwa mit den Red Hot Chili Peppers zu vergleichen und ein ziemlicher Ohrwurm. Finde das Lied echt schön.
Ich habe aber den Eindruck das die interessantesten Lieder vorab veröffentlicht wurden und somit der Zündstoff auf Albumlänge ausbleibt.
Vorab gab es ja auch noch "Was bleibt bin ich" zu hören, ein ziemlich belangloses Stück, das so schon tausend Mal woanders gehört klingt, hat mir gar nicht gefallen.
Ich finde auf keinen Fall das die Stücke wirklich schlecht sind, aber die Reiter hatten meines Erachtens den Liedern immer eine viel persönlichere Note aufgedrückt als es auf diesem Album der Fall ist.
"Wir", "Wo es dich gibt", "Ein leichtes Mädchen", das ist alles irgendwie so austauschbar und vom Klangbild her bereits anderswo erfahren.
Ich vermisse unkonventionelle melodiöse Spuren wie bei "Sehnsucht" oder "Seemann".
Ähnliches, für die Leute die es sich angehört haben, passierte meiner Meinung nach auf dem In Extremo Album "Kunstraub". Klingt nach Toten Hosen, gibt es schon, brauch ich nicht nochmal. Kaum für die Band charakteristische Töne.
Ich wollte noch anmerken das die in anderen Rezensionen viel verpönten Elektronikspuren mir nicht negativ aufgefallen sind.

Ich empfinde das ganze aber auch nicht wirklich als Doppelalbum.
Als ich zum ersten Mal hörte, die Reiter veröffentlichen nun auch ein Doppelalbum, hab ich damit gerechnet hier kommen wirklich durchweg neue Songs und war dann auch gespannt auf Tiefer.
Fast die Hälfte Tief.Tiefers kennt man schon und das finde ich echt schwach. Hier muss ich mal die Veröffentlichungspolitik kritisieren. Ihr hattet doch nur Stoff für ein Album. Die Akustikversionen sind ja ganz nett, aber am Ende greif ich doch lieber zur Originalfassung :). 25€ sind zudem echt happig.
Dennoch ist das hier kein wirklicher Minuspunkt.

Als Anspieltipps kann ich nur "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit", "Die Zeit", "Es wird Nacht" und eventuell noch "Die Welt ist Tief", ein wirklich geiler Song, der aber wie in einer anderen Rezension festgestellt wurde viel mehr Potenzial hat, empfehlen.
Insgesamt komme ich so bei 20 Titeln leider nur auf einen einzigen Stern.

Lieber Reiter, im Interview hat einer von euch gesagt es freut euch wenn das Album polarisiert. Nun habe auch ich mir das Maul darüber zerrissen. Bitte ;)
Vielleicht muss ich das Album noch öfter hören, damit es Klick macht?!

Kein schlechtes Stück Musik, aber man erwartet irgendwie etwas anderes.
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5.0 von 5 Sternen Super Reiter, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
DAR sind schon immer wahre Künstler die die Zeit mit ihren Texten richtig einschätzen.Kaufe schon seit Jahren die CD+DVD von den DAR und wurde noch nicht enttäuscht.
HJW
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Reitermania R.I.P., 2. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Oje oje. Was waren die Reiter früher mal gut (Allegro Barbaro und Soft & Stronger). Auch die Samurai und All nou need is love waren noch klasse, aber jetzt ist es endgültig nur noch Schrott. Seit 3 CDs nur noch Langeweile und immer poppiger.
Klingt jetzt wie die progressive Version von Subway to Sally ohne Mittelalterinstrumente. Habe keine Hoffnung mehr, daß die Reiter nochmal die Kurve kriegen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht mein Lieblingsalbum, 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tief.Tiefer (Audio CD)
Ich dachte erst, das ich das Album nicht mag und jetzt läuft es rauf und runter, allerdings eher das Akustikalbum.

"Tief" hat zwar viele mittelmäßig gut Lieder, aber es fehlt mir so ein richtiger Kracher und die Elektroeinmischungen halten mich davon ab das Album oft zu hören. Die sind so schwer, das man meistens das Album nicht einmal komplett am Stück durchhören kann.
Jetzt aber der Lichtblick: "Tiefer"
Ich habe an dem Lied "Die Zeit" einen Narren gefressen, ich kann nicht genau sagen was es ist, aber ich kann das Lied rauf und runterhören. Es gibt auch noch weitere Kracher, wie "Flieg, Mein Herz" und das Akustikremake von "Terra Nola", das ich persönlich in der Akustikversion DEUTLICH besser finde als im Orginal. Was mir nicht gefällt ist die Akustikversion von "Der Wahnsinn", bei dem Lied sind die Wörter so gesungen, das es nicht gut klingt z.B. "Stelldichein geben", das ist mir einfach unbegreiflich wie man das so freiwillig singen kann. ;)
Und mir hätte es gut gefallen, wenn es einen AutoRIP gegeben hätte, dann spart man sich ein bisschen Arbeit um die Lieder aufs Smartphone zu laden.

Fazit: Nächstes mal bitte auf der "Hauptplatte" kein Elektro reinmischen (was allerdings nicht heißen soll das nicht weiter in andere Richtungen experimentiert werden darf) und gerne wieder eine Akustik CD zusätzlich aufnehmen.
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Tief.Tiefer von die Apokalyptischen Reiter (Audio CD - 2014)
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