holidaypacklist Hier klicken Jetzt informieren Unterwegs_mit_Kindern Cloud Drive Photos TomTom-Flyout Learn More madamet HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen32
4,1 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,69 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Nur zwei Jahre nach ihrem letzten Langspieler, Weather Systems, legen Anathema schon das nächste Full Album in Form von Distant Satellites nach.

Dieses startet, wie auch der Vorgänger, mit einer in zwei Parts geteilten Nummer (einen dritten Part gibt es in der Albummitte)

Los geht es also mit The Lost Song und damit, dem, für mich stärksten Song, der Platte. Eine super Rocknummer die, von einem, fetten, Schlagzeugsound, nach vorne gepeitscht wird. Das ganze schwingt sich,unter Vincents fantastischem Gesang, zu der Hymne des Albums auf. Ganz, ganz, stark.

Direkt im Anschluss gibt es Part 2, dieser wird von Lee Douglas gesungen und ist der Gegenentwurf zum ersten Part, handelt es sich doch um eine ruhige, mit Piano und akkustischer Gitarre, untermalte Nummer. Über die gesanglichen Qualitäten Lees muß man nicht viel sagen, die Dame hat eine großartige Stimme.

Das stellt sie auch im folgenden Song, Dusk, im Duett mit Vincent, eindrucksvoll unter Beweis. Auch dieser Song überzeugt, nicht nur durch den Gesang, sondern durch seinen gesamten Aufbau. Die Mischung aus Rocksong, mit einem balladesken Mittelpart und einem rockigen Schluß ist Anathema pur und es macht einfach Spaß den beteiligten Musikern zuzuhören.

Das Album verliert auch in der Folge nicht an Qualität, lediglich das musikalische Grundgerüst ändert sich. Die Gitarren werde mehr und mehr zurückgefahren, dafür rücken elektronische Klänge mehr in den Vordergrund. Was sich erst einmal erschreckend anhört passt aber letztlich sehr gut in den Fluß des Albums und auch zur Band selbst.

Das erste mal gibt es diesen Sound beim, von Steven Wilson gemixten, You're not Alone und auch die Stimme Wilsons spielt eine tragende Rolle. Ein Song der sicher gemischte Reaktionen auslösen wird, zu den elektronischen Sound mischen sich dann doch noch elektrische Gitarren und könnten in dieser Form sicher auch von Porcupine Tree sein. Nach mehrfachen Hören kann ich aber auch mit dieser Nummer etwas anfangen.

Im Anschluss gibt es mit Firelight und dem Titelsong der Platte dann tatsächlich zwei Song komplett ohne Gitarre und gerade der Titeltrack wird den Proghörer und Fans der klassischen Instrumentierung Anathemas auf eine harte Probe stellen. Ambienttöne, Drumcomputer und ein, zum Schluss, etwas schnellerer Beat, das gab es bisher wirklich noch nie. Und das auch noch im, mit über acht Minuten, längsten Track der Scheibe.

Mir gefällt die Nummer, zum einen, weil ich elektronische Sounds mag, zum andern wegen Vincents Gesang, der wieder wahnsinnig gut ist.

Und auch das abschließende Take Shelter ist wieder eine getragene, mit Elektrobeats und Streichern ausgeschmückte Nummer die zu gefallen weiß und am Ende doch noch ein echtes Schlagzeug auspackt.

Anathema beschreiten also auf Distant Satellites einige, neue Wege und werden dadurch sicher auch auf ein geteiltes Echo treffen.

Nichtsdestotrotz legt die Band das, für mich, spannendste, abwechslungsreichste und wahrscheinlich auch mutigste Album ihrer Karriere vor. Progrock ist das natürlich nicht mehr, war es aber auf den Vorgängern ja auch schon nicht mehr.

Einen Song hab ich unterschlagen und empfehle ihn nun, am Ende der Rezi, als Anspieltipp. Dabei handelt es sich um Anathema, eine tolle Ballade mit einem sehr schönen Gitarrensolo gegen Ende des Songs.

Zu diesem Tipp gesellen sich dann noch der Opener The Lost Song und Distant Satellites. Diese Zeigen die verschiedenen Srilrichtungen der Platte am deutlichsten auf.

Also, fünf Sterne und Kaufempfehlung, es lohnt sich
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juli 2014
Vor gut 2 Monaten habe ich die CD käuflich erworben und mittlerweile das ein oder andere Mal angehört. Nach Weather System war ich schon unsicher, ob ich mir die neue Scheibe gönnen sollte, hab's dann doch getan. Leider bleibt nach mehrmaligem anhören recht wenig in Erinnerung. Das Stilmittel ein Grundthema immer weiter zu steigern kann mal angewandt werden, hier wird es leider übertrieben. Gesanglich durchaus sehr ansprechend wird fast jedes Lied durch den immer gleichen Aufbau austauschbar und langweilig. Die einzigen 2 Stücke, die herausragen sind Ariel und Anathema. You're not alone fügt sich überhaupt nicht in das Gesamtbild der CD ein und wirkt auf mich wie ein Fremdkörper. Die Drumcomputer unterlegten Stücke (als Intro Firelight, Distant Satellites und Take Shelter) hören sich ganz nett an, doch bieten sie viel zu wenig Abwechslung, so dass diese schnell langweilig werden.
Freunde der meiner Meinung nach besten Zeit der Band (von „Alternativ 4“ -1998- bis „A Natural Disaster“ -2003-) werden wohl kein Gefallen an der CD finden. Bleibt zu hoffen, dass die Elektronikspielereien (Drumcomputer) und der „Strings-Extrem-Einsatz“ beim nächsten Album wieder zurückgefahren werden und die Gruppe wieder zu interessanten Songarrengements findet.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2014
Wie ein Vorredner bin ich auch ein Fan der ersten Stunde und was haben mich einst so Nummern wie Sweet Tears oder Sleeples beeindruckt. Die Entwicklung dieser Band danach war wirklich beachtlich, zuletzt war Weather Systems ein absolutes Highlight. Und jetzt...Distant Satellites!!!
Von der ersten Sekunde weiß das Album zu gefallen, obwohl mich der (zweitgeteilte) Opener des letzten Albums etwas mehr überzeugt hat.. Aber das ist Jammern auf hoehem Niveau. The Lost Song ist auch in seiner "Dreifaltigkeit" eine akkustische Wonne. Danach wird es aber noch besser, noch tiefgängiger, noch schöner. Allein der Track "Anathema" ist meiner Meinung nach mit das Beste was die Jungs/Mädels aus Liverpool je gezeigt haben. Hier wird jede Klasse der Band ausgespielt. Und alle die sich an den letzten drei/vier Tracks auf Grund ihrer elektronischen Schlagseite reiben, öffnet mal eure Augen bzw. Ohren und erkennt die Schönheit dieser Songs! Anathema waren schon immer eine Band, die neue Wege beschritten haben. Und diese Wege sind immer noch Anathemas Wege... Keine Anbiederung an den Mainstream oder das Electronic - Publikum. Einfach Antahema... Ein sehr gutes Album, das einen hoffen, träumen, schwelgen, weinen und mitfiebern lässt. Und wenn es mit dem fantastischen Take Shelter endet startet man es automatisch von Neuem... Toll!!!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2014
Zuerst hatte ich eher denselbsen Eindruck, den die 2 und 3 Sterne Rezensenten hier wiedergeben. Es fiel mir einfach zu schwer zu akzeptieren was für eine Musik Anathema hier machen. Direkten Vergleichen mit den Bandklassikern will das Album nicht standhalten - das liegt aber nicht am Album sondern an den eigenen Erwartungen. Ich muß gestehen, daß ich anfangs dachte "so ein Album brauche ich von Anathema einfach nicht". Aber warum eigentlich? Brauche ich wirklich ein zweites Alternative4 oder W.S.? Es geht mehr um die Frage ob ich die Entwicklung der Band mitvollziehen will (und wer das nicht will oder kann ist enttäuscht). Ich kann gut verstehen, wenn nicht alle diesen Schritt (mit-)gehen wollen, denn Geschmäcker sind nunmal individuell. So wie ich mich seinerzeit damit abgefunden habe, daß es kein weiteres "Silent Enigma" mehr geben wird, habe ich mich dazu durchgerungen, auch das neue Werk als für sich stehend zu akzeptieren - und die Folge war, daß ich es nicht mehr aus dem Player bekam ...
Rückblickend halte ich das Album mittlerweile für eines der Besten der Bandgeschichte. Auch wenn die leiseren Klänge wohl ein breiteres Publikum erreichen sollen, klingt das ganze nicht nach Ausverkauf.
33 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2014
Sorry, aber der seit Weather Systems eingeschlagene Weg, jeden Track aus einer einzigen, simplen Melodie zu stricken und diese dann mehrere Minuten bis zum Erbrechen auszuwalzen, dabei lediglich die Intensität des Arrangements zu verändern, ist mir zu gleichförmig und uninspiriert. Die Kunst des Songwritings haben Anathema früher meisterlich beherrscht (Songs wie "Deep", "One Last Goodbye" oder "Temporary Peace" lassen mich noch immer ehrfürchtig staunen) und es ist mir ein Rätsel, warum sie eben diese Kunst von Album zu Album immer mehr zu verlernen scheinen.
22 Kommentare|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2014
Mit "Distant Satellites" entwickeln Anathema ihren Stil in Nuancen weiter: Die emotional-verträumten Melodien, die schon die beiden letzten Alben - "We're here because we're here" und "Weather Systems" - auszeichneten, findet man auch auf dem neuen Album der Band. Hinzu kommen ein paar elektronische Klänge, die mich ein wenig an die experimentelleren Songs von David Bowie aus den 90er Jahren erinnern. Die Instrumentalarbeit ist gewohnt gut; die Instrumentierung vielleicht eine Spur "reduzierter" und weniger bombastisch. Auf einzelne Songs möchte ich hier nicht näher eingehen, denn warum sollte ich versuchen, das in Worte zu fassen, was man eigentlich selbst hören muß. Fans von Anathema oder von progressiver Musik mit "alternativem Einschlag" sollten auf jeden Fall zugreifen, und auch für den "normalen" Hörer, der sich in der Prog-Szene (noch) nicht so gut auskennt, dürfte "Distant Satellites" ein Genuß sein, wenngleich mir die ganz großen Songs wie z. B. "Dreaming Light" fehlen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Dezember 2015
Fällt mit dieser Scheibe wirklich nicht schwer!
Super coole Platte.
Ich liebe diese Stimme und die Harmonien.

Weiter so ...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2014
Klar, dass es so kommen würde: Von wegen „Distant“! Diese Musik geht ganz schön nah.
Und das ist an sich nichts Besonderes im Hause ANATHEMA, denn trotz aller Richtungswechsel von Doom Metal zu Dark- und Progressive Rock bis hin zum atmosphärischen Stilmix von heute hat diese britische Konstellation immer, zu jeder Zeit, in erster Linie das getan: Sie ist den Fans nahe gegangen. Ob mit melancholischer Musik inklusive Suizidstimmung, wie sie auf „Eternity“ und „Alternative 4“ geboten wurde, oder mit den pompösen Liebeserklärungen an die Schönheit des Daseins der letzten beiden Alben. Gefühl, das ist die Konstante im Schaffen der Band, und die ist offensichtlich auch immer noch der Kern der Musik.
In der Hinsicht ist "Distant Satellites" also wieder ANATHEMA pur!

Und ansonsten?
Auch! Auf den ersten Blick zumindest.

Vor allem auf der ersten Hälfte des Albums macht sich der Eindruck breit, dass Anathema versucht haben, den weltoffenen, wunderschönen Stil des Vorgängers „Weather Systems“ auf eine Atmosphäre zu übertragen, die an ältere Werke wie „A Natural Disaster“ oder insbesondere „Judgement“ erinnert. So bekommt der von Fans vergötterte Zweiteiler „The Untouchable“ einen Nachfolger zur Seite gestellt, nämlich die „The Lost Song“-Trilogie – gerade deren zweiten Teil würde ich als ein besonderes Prunkstück des Albums bezeichnen. Gleichzeitig versucht sich das Album aber auch an der sphärischen, nächtlichen Magie, wie sie „Judgement“ versprüht hat.

Im direkten Vergleich zur „alten Zeit“ fällt vor allem positiv auf, wie die Musiker an ihren Instrumenten gereift sind. Gerade John Douglas glänzt am Schlagzeug mehr als je zuvor und zaubert dabei einige krumme Rhythmen auf die Felle – siehe „The Lost Song Part 1 & 3“ oder „Ariel“. Darüber hinaus singt Vincent kraftvoll und klar wie nie zuvor - und Lee mit noch mehr ehrlicher Emotion … dabei wissen wir seit „A Natural Disaster“, dass das schon immer ihre größte Stärke als Sängerin war.

Noch eine Freude: Die Produktion ist sehr natürlich und warm ausgefallen. Sie trägt ein gewisses Live-Feeling mit sich, was ausgezeichnet zur Stimmung des Albums passt. Da ist es nur selbstverständlich, dass offenbar kaum bis gar nicht nachbearbeitet wurde. Solche Kleinigkeiten wie ein oder zwei eher unsauber gesungene Noten verkrafte ich da gerne, denn so ehrlich klingt kaum mehr eine Neuveröffentlichung!

So viel dazu; und ich muss zugeben, die erste Hälfte des Albums ist zwar stark und ANATHEMA in Reinform, aber was ganz Neues bekommt man hier noch nicht aufgetischt. Die Versöhnung dafür: Das Finale des Albums, bestehend aus dem Brecher „You’re Not Alone“, dem Instrumental „Firelight“, dem 8-Minuten-langen Titeltrack und dem Ausklang „Take Shelter“. Hier wagt die Band einen Schritt in den elektronischen Sound, den sie auf „The Storm Before the Calm“ bereits angeschnitten hatten. Dabei handelt es sich aber nicht mehr um Probeläufe einer experimentierfreudigen Band, jetzt gehen sie in die Vollen. Vorstellbar, dass der eine oder andere Fan, insbesondere aus der Metal-Base, seine Probleme mit dem Trance-mäßigen Stil haben wird. Ich aber, obwohl eingesessener „Metalhead“, bin fasziniert von den Klangwelten, die hier wie selbstverständlich aus den Ärmeln geschüttelt werden. Obwohl es sich hierbei nicht unbedingt um die stärksten Songs des Albums handelt, so erzielen sie zweifellos die Wirkung, auf die sie ausgerichtet sind: Am Ende von „Distant Satellites“ lassen einen ANATHEMA noch mal richtig tief in die Atmosphäre des Albums versinken.

Abschließend lässt sich sagen, dass ANATHEMA mit dem neuen Album zunächst eine gute Mischung aus alt („A Natural Disaster“) und neu („Weather Systems“) geschaffen haben, das mit zunehmender Spielzeit aber mehr und mehr aus dem Schatten dieser beiden Alben rauswächst und zum Schluss mit elektronischen Elementen eine ganz individuelle Stimmung aufbaut, die es bei ANATHEMA so noch nicht gegeben hat. Eine raffinierte Gradwanderung zwischen den Stärken von Gegenwart und Vergangenheit und dem Blick nach vorne, die der Band großartig gelungen ist!
11 Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2014
Was kann ich über Anathema noch schreiben, was nicht hier schon längst veröffentlicht wurde? Ich kann nur sagen, dass sich die Band mal wieder selbst übertroffen hat und diese Scheibe wirklich, als ein kleines Meisterwerk gefeiert werden kann. Wenn du bereit bist dich zurückzulehnen und in die Tiefen der Musik hinabzutauchen, dann wirst du die hineingezogen in die Welt von Anathema. Absolute Kaufempfehlung!!!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2014
War Weather Systems schon ein Hammer geiles Album so ist Distant Satellites nach nunmehr mehrmaligem Anhören fast noch besser. Vor allem Ariel, Anathema und Distant Satellites selbst haben einen grandiosen Verlauf der einen direkt in den Bann zieht. Distant Satellites z.B. entwickelt sich unerwartet regelrecht zur Chilltrance Nummer. Anathema sind im Songwriting derart grandios, das man wirklich sagen muss, dass dies einfach für mich die Referenz für alles das ist, was Musik ausmacht. Nämlich Emotionen in einem zu wecken und einen vom einen zum anderen Moment hin von der einen zu nächsten Stimmung zu bewegen!
Ich freu mich auf das Konzert im Oktober und hoffe inständig, dass diese Band auch in Deutschland irgendwann eine wesentlich größere Anerkennung genießen darf als bisher. Verdient haben es sie sich nicht erst seit diesem Album. Auf derart hohem Niveau auch die Kritiker (sh. z.B. laut.de Kritiken) immer wieder neu zu entzücken schaffen nur ganz ganz wenige Bands.
22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €