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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen15
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am 25. Juli 2014
Ich hatte zum dreizehnten Mal großes Glück (*g*) und durfte an einer Leserunde mit dem Autor teilnehmen. Das Thema reizte mich besonders, da ich auch jemand bin, die immer alles hinterfragen muss. Um so mehr freute ich mich das Hartcoverbuch mit Schutzumschlag, im Wert von knapp 20,-€, kostenlos zur Verfügung bestellt zu bekommen. Und,, natürlich, besonders auf den Austausch mit dem Schreiber der Zeilen.

Ich muss leider gestehen das mich das Cover absolut NICHT dazu gebracht hätte das Buch in die Hand zu nehmen. Auch der Titel leider nicht. Denn der Haupttitel, in Verbindung mit dem Cover, wirkt auf mich (ohne den Inhalt zu kennen!) wie ein Ratgeber, z.B. "Wie werde ich glücklich?", "12 Wege zum Glück" oder so etwas. Besonders der Sternenhimmel dazu wirkt alles irgendwie esoterisch angehaucht.
Was hätte meiner Meinung nach besser gepasst? Ganz klar: Das Weltall natürlich. ;)

Worum geht es hier überhaupt?
Der Autor hat sich Gedanken darüber gemacht, WARUM es uns überhaupt gibt. Auf den an die 200 Seiten versucht er auch Laien die Wissenschaft näher zu bringen. Zur Vereinfachung hat er die Entstehung des Universums, und "unserer" Erde auf ein Kalenderjahr reduziert. So bekommt der Leser keine abschreckend große Zahlen von mehreren Millionen um die Augen geworfen. Und auch genau das ist einfach toll, denn alles ist so erklärt, dass wirklich jeder es versteht. Na gut, Kinder könnten ggf. noch einige Schwierigkeiten haben, aber Erwachsene die im Schulunterricht ein wenig aufgepasst haben, sollten hier kein Problem haben. Besonders toll sind die Vergleiche und auch die kurzen Einblicke in andere Bereiche die der Autor gibt. So erfährt der Leser ab und an auch mal etwas über Zwiste zwischen Wissenschaftlern, deren Todesursachen, Gewohnheiten usw.. So bleibt es spannend, denn es ist mehr als trockene Materie.
Die Erklärungen sind auch für Laien verständlich. Ein Lexikon oder ein Fremdwörterbuch musste ich nicht zu Rate ziehen. - Nein, auch die Suchmaschine meiner Wahl musste ich nicht um Hilfe ersuchen. ;)

Der Schreibstil ist wirklich klasse! Jeder kennt wohl noch die Schulbücher, durch die eigentlich interessanten Stoff sehr trocken darstellen. "Glück gehabt" schafft es sachlich zu bleiben, dabei aber eine große Prise Spannung und Humor hinein zu legen.
Dabei wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch zum selbst denken angeregt. Auch wenn mich brennend interessiert hat wie es weitergeht, habe ich nicht vorgeblättert, Stattdessen habe ich kurz inne gehalten und mir Fragen gestellt wie "Kann es sein?", "Könnte es sein...?", "Wäre es möglich..", "Was wäre wenn ...".
Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, was natürlich nicht zuletzt an dem Sprachstil lag. Wären doch meine Schulbücher auch nur so geschrieben! ;)

Wie bereits erwähnt hat der Autor hier fachlichen Theorien mit Anekdoten und Erzählungen aus dem Leben einiger Forscher, die auf dem jeweiligen Teilgebiet besonders wichtig sind oder waren aufgelockert. Dazu gehören, am Ende jedes Kapitels, kleine Cartoons. Diese beziehen sich zwar aufs Thema, sind aber durchaus witzig. Mal mehr, mal weniger. Oder, um es mit den Worten von Olaf Fritsche auszudrücken: "Wissenschaft sollte sich nicht immer bitter ernst nehmen!" Die schwarz-weiß Zeichnungen sind liebevoll Gestaltet und, meist, erkennt man auch um was es sich handelt. Ich mochte diese Auflockerungen und freute mich bei jedem Kapitel auf die Cartoon "Belohnung" am Ende.

~°~ Fazit ~°~

Auch wenn das Cover mir nicht zusagt, ist es der einzige - und unwichtige -Punkt den ich hier als Kritik aufführen kann. Das Thema an sich ist super spannend und der Autor schafft es seine Leser regelrecht in den Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist genauso verständlich wie die Erklärungen und die kleinen Cartoons lockern alles noch zusätzlich auf. Auf "nur" 208 Seiten schafft Olaf Fritsche es Wissen kompakt und spannend zu vermitteln.
Von mir gibt es daher fünf Sterne und eine Leseempfehlung! :)
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am 24. Juli 2014
Nichts auf der Welt erscheint uns alltäglicher als unser 24-Stunden-Rhythmus: tagsüber von Licht und Wärme der Sonne zu profitieren und abends den Mond und die Sterne zu bewundern. Dabei ist es alles andere als selbstverständlich, ja, wir sind geradezu vom Glück begünstigt.

Warum ist das so? Warum gibt es überhaupt Menschen?
Fragen, die uns ins Grübeln bringen und deren Beantwortung uns oft genug Probleme bereitet.
Einem, dem die Erklärung aber gar nicht schwer fällt, ist Olaf Fritsche, Naturwissenschaftler und Journalist.
Er schafft es mit Leichtigkeit, hoch komplizierte Theorien in einem klaren und leicht verständlichen Stil auf einem Niveau zu erklären, bei dem jeder interessierte Laie problemlos die geschilderten Vorgänge nachvollziehen kann.
Mit Beispielen aus unserer Erfahrung und unserem Alltag erleichtert er das Verstehen. So lässt er etwa den kaum vorstellbaren Zeitraum von 13,8 Milliarden Jahren (vom Urknall bis zum heutigen Tag) „schrumpfen“, indem er sämtliche relevanten Fakten in den für uns gut fassbaren Zeitrahmen von einem Jahr einpasst.
In 12 Kapiteln, die wiederum übersichtlich gegliedert sind, erzählt der Autor die wichtigsten Ereignisse wie eine spannende Geschichte, von der Entstehung des Universums bis hin zum Auftauchen des modernen Menschen. Unterhaltung und Wissenschaft halten sich dabei die Waage. Es gelingt Fritsche lehrreich zu schreiben, ohne belehrend zu wirken.

Der Text bietet ein erfrischendes Miteinander von Theorie und Lebenswirklichkeit: interessante Anekdoten aus dem Leben berühmter Wissenschaftler werden eingeflochten, und bodenständige Beispiele aus unserem Alltag geben dem Leser das Gefühl, nach Ausflügen in wissenschaftliche Themen wieder „geerdet“ zu werden. Grafiken verdeutlichen Fritsches Erklärungen zusätzlich.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Im Anschluss an jedes Kapitel lockert ein Cartoon zum jeweiligen Thema den Text auf.
Für die Leser, die neugierig geworden sind und mehr erfahren möchten, ergänzt Fritsche die Kapitel um ausgewählte Literatur, die er ebenfalls kommentiert.

Gewissermaßen mit einem Augenzwinkern erklärt uns Fritsche, warum wir auf der Erde existieren können und erinnert uns daran, wieviel Glück wir doch dabei gehabt haben.
Aber Glück ist keine Konstante. Der Autor kritisiert daher auch die unbekümmerte Art, in der wir Menschen mit unserer Umwelt umgehen. Womöglich riskieren wir, dass unser Glück sich eines Tages von uns abkehrt!
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am 19. Mai 2014
In gewohnter Weise vermag es Olaf Fritsche, ein interessantes Thema unterhaltsam darzustellen.
Zwölf Kapitel zeigen auf, warum die Menschheit reichlich Glück gehabt hat, in ihrer heutigen Form zu existieren.
Beschreibungen reichen von der Entstehung des Universums über die Formierung der Erde mit all ihren Elementen bis hin zum Aufblühen des Lebens und der aufkommenden Dominanz der Gattung Homo. Das Buch schließt mit einem flammenden Appell für nachhaltige Entwicklung und nötige Wertschätzung für das Leben an sich, in dem der Mensch weder Ziel noch Zentrum darstellt.
Das Buch gefällt mir, weil es klug gegliedert ist. Jedes Kapitel beginnt mit einer Einführung in kursiv und enthält dann mehrere Abschnitte, die durch Teilüberschriften voneinander getrennt sind und erläutern, warum der Zufall in der Menschheitsgeschichte durchaus eine wesentliche Rolle gespielt hat. Zum Schluss eines jeden Kapitels findet sich eine textliche Zusammenfassung, eine belustigende Karikatur von Salome Hunziker und treffende Angaben zu weiterführender Literatur.
Die Abschnitte sind kurz und leicht verständlich gehalten und eignen sich deshalb auch in einem stressigen Alltag als Bettlektüre. Schwarz-Weiß-Abbildungen erleichtern zusätzlich den Überblick. Wenngleich vielen Sachbuch-Lesern die im Buch dargestellten Fakten bereits bekannt sein dürften, gestaltet sich das Buch dennoch lesenswert. Denn das Thema bietet reichlich Spannung und der Ton changiert angenehm zwischen Kriminalroman und Märchenerzählung ohne wesentliche Informationen vorzuenthalten oder die belehrende Diktion so mancher populärwissenschaftlicher Literatur anzunehmen. Das Buch ist auch deshalb zu empfehlen, weil es gleichermaßen eine Ansammlung gefälliger Anekdoten über Entdeckungen und Entdecker darstellt. Des Manchen nimmt die bildliche Umgangssprache eventuell etwas zu sehr überhand ("Woraus Dunkle Materie besteht, wie und wann sie entstanden ist und ob sie vielleicht nach Vanille duftet..."). Nichtsdestotrotz stellt das schmale Büchlein eine lohnenswerte Lektüre dar und dient überdies als geeignetes Geschenk für den selbst-reflexierten Mensch, oder den, der es noch werden will.
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Anders als der Titel vermuten lässt, gehört dieses Buch (glücklicherweise) nicht zu den Tonnen von „Glücksbüchern“, die sich zurzeit in Buchhandlungen türmen. Dass „Glück“ dennoch darin vorkommt, wird klar, wenn man sich einmal auf eine etwas andere Betrachtungsweise unserer Existenz einlässt: diese verdanken wir nämlich ziemlich genau 12 Bedingungen, die alle zusammen erfüllt sein mussten, damit das Wunder Leben überhaupt möglich wurde – und damit der Mensch, der sich darüber wundern darf. Auf nur etwa 250 Seiten begleitet uns der Autor auf dem Weg des Universums vom Anbeginn bis ins Diesseits und zeigt auf, an welchen Stellen es überall hätte schief gehen können: beim Urknall, der Festlegung der Naturkonstanten, der Entstehung unseres Sonnensystems und der habitablen Zone, dem Bombardements mit Meteoriten, der Entstehung von Kohlenstoff als Basis des Lebens und ersten Lebensformen, der Entwicklung der sauerstoffhaltigen Atmosphäre, der kambrischen Artenexplosion, dem Aussterben der Dinosaurier, der Entwicklung des aufrechten Ganges und - zum Schluss - beim gründlichen und vollständigen Ableben des Neandertalers (wobei ich mir da manchmal nicht so sicher bin). Dabei werden auch Geschichten erzählt, die - zumindest mir - bislang noch nicht so bekannt waren. So z.B. über den genialen Physiker Paul Dirac, der den idealen Abstand zum Flirt mit einer Frau berechnet haben soll. Sprachlich ist das Buch rund und zusammen mit den vielen Abbildungen und Cartoons ausgesprochen witzig, gleichzeitig jedoch nie trivial.

Dass dieses Buch kein Lehrbuch sein kann, versteht sich dabei eigentlich von selbst und sollte auch nicht mit dieser Erwartung gelesen werden. Ich selber bin Biowissenschaftlerin und kämpfe mich täglich durch anstrengende und größtenteils langweilige Fachliteratur zu diversen Spezialgebieten. Gerade vor diesem Hintergrund ist dann ein Buch wie dieses eine echte Wohltat: es macht einfach Spaß, sich auf die „Geschichte von Allem“ einzulassen, den Gedanken freien Lauf zu lassen und in andere Fachgebiete hinein zu schnuppern. Besonders haben mir die Literaturhinweise am Ende jedes Kapitels gefallen, die, anders als in anderen Büchern, nicht als Beleg für die unglaublich wahnsinnig große Kompetenz des Schriftstellers, sondern in erster Linie dem Leser dienen. So werden z.B. auch zahlreiche Hinweise auf TV-Dokumentationen genannt, die in den diversen Mediatheken der TV-Sender abrufbar sind. Deswegen ist gerade die „Schlankheit“ des Buches das, was Lust auf mehr macht.

Kann man sich auf die locker erzählte Form der ansonsten „harten Fakten“ einlassen, wird man einige wirklich vergnügliche Stunden erleben. Ich habe das Buch sehr genossen und werde es auf jeden Fall noch mehrere Male weiter verschenken.
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am 23. April 2014
Ich habe dieses Buch aus reiner Neugier gekauft, nachdem ich von Olaf Fritsche "Biologie für Einsteiger" mit voller Freude gelesen hatte. Ich muss zugeben, dass ich bisher keinen Autor kenne, der so frisch und einfach den Leser an schwierige wissenschaftliche Themengebiete heranführt. Ich habe mir das Buch als Kindle Version als Urlaubslektüre gekauft und war von der ersten Seite an begeistert. Als Beispiel möchte ich hier bereits das Vorwort heranführen. Der Autor packt die gesamte Entwicklungsgeschichte unserer Galaxie und der Menschwerdung in ein Kalenderjahr. Ich habe das Vorwort meinem 8 jährigen Sohn vorgelesen, der sehr große Augen machte als er verstanden hat, dass die Menschen im Vergleich zum "Großen und Ganzen" nur eine Minute und ein par Sekunden in der gesamten Entwicklungsgeschichte ausmachen. Was auch sehr toll war ist, das wir seit ein paar Tagen intensiver über Zufälle und Warscheinlichkeiten reden und die Möglichkeit einer göttlichen Schöpfung. Seine Begeisterung hat meine Frau angesteckt, so dass am Ende das Buch von meiner Frau und mir gelesen worden ist und mein Sohn diverse Kapitel vorgelesen bekommen hat.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem Leser empfehlen. Wir sind alle begeistert!

Nachteile:
- Das Buchcover ist meiner Meinung nach ein wenig unglücklich gewählt. Ob es vom Autor, vom Verlag oder von Beiden ausgesucht worden ist, aber das Cover weckt nicht wirklich großes Interesse und hat auch keinen Bezug zum Inhalt des Buches.
- In der Kindle Version haben sich diverse Fehler eingeschlichen, wie zB die Wiederholung eines Abschnittes. Ich weiß nicht ob dies auch in der Druckversion der Fall ist

Nachtrag:
Wir waren am Freitag und Samstag zum Familienausflug in Berlin. Unter anderem haben wir mit den Kindern erneut das Museum für Naturkunde besucht. In den Ausstellungen "System Erde" sowie "Kosmos und Sonnensystem" hatten wir diesmal soviel mehr Spass als vorher. Unser Sohn hat uns das mal mit der Erdentstehung erklärt :
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am 11. Juni 2014
Anders als der Buchtitel es vermuten lässt, geht es bei diesem Buch nicht um einen Glücks-Ratgeber, sondern um eine Einführung in die Astronomie und Erdgeschichte. Bereits auf den ersten Seiten wird klar, was der Buchtitel „Glück gehabt“ mit Astronomie zu tun hat. In 12 Kapiteln lesen Sie über die Entstehung „unserer Welt“, lernen die Weltraum-Forscher mit ihren Eigenheiten und Widersprüchlichkeiten und mit ihren unterschiedlichen und teilweise gegensätzlichen Theorien kennen. Und am Ende jedes Kapitels wird klar, dass wir noch „in der Dunkelheit des Weltalls tappen“ und vieles nicht genau erklären können. Wir hatten wohl einfach nur Glück gehabt. So entsteht beim Lesen der Eindruck, als ob der Schriftsteller den Ausruf „Glück gehabt!“ mit einem ironischen Lächeln im Gesicht schrieb.

Das Buch ist klein und kompakt und passt in jede Damenhandtasche, was für mich etwas verwirrend war, als ich es zum ersten Mal in der Hand hielt. Irgendwie habe ich mir das Buch „größer“ und „umfangreicher“ vorgestellt. Doch gelang es dem Verfasser, das gesamte Wissen nicht nur auf wenige Seiten zu reduzieren, sondern dabei einen flüssigen, spannenden und vor allem gut verständlichen Schreibstil zu behalten und den Text mit ein paar erklärenden, humorvollen Bildern zu würzen. Zudem werden nach jedem Kapitel weiterführende wissenschaftliche Artikel vorgeschlagen, sodass sich jeder nach Wunsch in die jeweilige Materie reinlesen kann.
Die volle Punktzahl bekommt das Buch von mir, weil ich als Laie es wirklich sehr genoss, das Buch zu lesen, und kann es nur weiter empfehlen. Wer jedoch anspruchsvollere und wissenschaftlichere Texte bevorzugt, der kann die vorgeschlagenen Artikel lesen.
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am 4. August 2014
„Glück gehabt! - Zwölf Gründe, warum es uns überhaupt gibt.“ So lautet der Buchtitel und somit wurde der Inhalt in zwölf Hauptkapitel unterteilt, in denen der interessierte Leser auf informative und unterhaltsame Weise erfährt, wie häufig das Glück in der Vergangenheit auf der Seite der Menschheit war. Angefangen mit den Themen Entstehung des Universums und der Erde, führt Olaf Fritsche den Leser schließlich auf eine Zeitreise durch die Erdzeitalter bis hin zum modernen Menschen.

Hauptziel des Autors war, mit diesem Buch gut lesbares Wissen zur Verfügung zu stellen, ohne den Leser bei der Lektüre zu langweilen oder gar den Laien zu überfordern. Sicherlich keine leichte Aufgabe für einen Wissenschaftler. Denn Olaf Fritsche ist nicht nur Buchautor, sondern auch Biologe und Wissenschaftsjournalist. Ich persönlich lese hin und wieder gerne ein Sachbuch. Vor allem dann, wenn es gut verständlich und nachvollziehbar geschrieben ist. Deshalb hat mich das Buch mit seiner Thematik und der Herangehensweise sofort angesprochen, und ich war sehr gespannt auf das Leseerlebnis.

Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Die Themen im Buch wurden äußerst interessant, sehr kurzweilig und abwechslungsreich umgesetzt. Der lockere Schreibstil und eine Prise Humor tragen zusätzlich einiges zur Freude an dem Buch bei, lassen den Leser gut beim Inhalt bleiben und absolut keine Langeweile aufkommen. Zahlreiche Abbildungen veranschaulichen das Gelesene, und am Ende eines jeden Kapitels werden durch Literaturangaben und Hinweise für Internetnutzer zusätzliche Informationsmöglichkeiten angeboten.

Besonders gut gefallen hat mir, dass man nicht nur über entsprechende Forschungsergebnisse liest, sondern auch etwas aus dem Leben einiger dazugehöriger Wissenschaftler erfährt, sowie vieles über die Mühen und Wege der Forschungsarbeit selbst. Als kleines Extra gibt es nach jedem Kapitel-Hauptgang sogar eine kleine Nachspeise in Form eines Cartoons. Ein eindringliches Schlusswort, dessen Botschaft auch als Appell an den Homo sapiens von heute verstanden werden kann, rundet den hervorragenden Gesamteindruck ab.

*** MEIN FAZIT: ***
Ich freue mich, dass ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde kennenlernen durfte. Altes Wissen wurde aufgefrischt, und viel Neues kam hinzu. Selbstverständlich gab es auch Ausführungen, die mich gefordert haben. Doch in erster Linie beweist dieses lehrreiche und anregende Sachbuch, dass die Aneignung von Wissen Spass machen und durchaus spannend sein kann. Abschließend möchte ich dann noch die ansprechende und hochwertige Verarbeitung der Printausgabe erwähnen.

Was will man mehr?! Sehr gerne vergebe ich hier fünf Sterne und wünsche dem Autor viele neugierige Leser, die mit diesem faszinierenden Buch auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit gehen.
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am 1. August 2014
"Glück gehabt!" lese ich auf dem Cover des Buches von Olaf Fritsche und sehe einen glücklich wirkenden Menschen am Strand stehen, der seine Arme in Richtung Himmel ausstreckt. Dieses Cover macht neugierig und der Leser fragt sich, wer wann warum Glück gehabt hat.

Die Antwort: Es geht um unser Universum, unsere Erde, uns Menschen und um 12 die Wendepunkte beginnend mit dem Urknall bis hin zur Entwicklung des Homo Sapiens.

Jeder dieser Wendepunkte stellt ein Kapitel dieses Buches dar, in dem erläutert wird, was passiert ist und welche Auswirkungen es für den weiteren Werdegang in der Entwicklung des Universums hatte.

Die wissenschaftlichen Fakten werden in unterhaltsamer Form gut verständlich beschrieben und aufgelockert durch Berichte über die Lebensläufe verschiedener Forscher sowie durch jeweils einen Comic am Ende eines jeden Kapitels. Der Autor rechnet das Alter das Universums auf ein Kalenderjahr herunter und setzt die Ereignisse ins Verhältnis dazu, so dass die Kapitel anhand von Tagen markiert sind. So bekommt man eine gute Vorstellung vom Verhältnis der Zeit und erkennt, dass der Homo Sapiens erst sozusagen gegen Ende des Jahres aufgetaucht ist. Dies ist nur ein Beispiel, aber der Autor schafft es immer wieder, Kompliziertes auf eine verständliche Ebene zu bringen.

Am Ende jedes Kapitels gibt es noch weiterführende Links, die einem helfen, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.

Das Schlusswort, sozusagen das 13. Kapitel des Buches, das unsere Zukunft betrifft, rundet dieses tolle Buch ab und regt zum Nachdenken an.

Insgesamt ist "Glück gehabt" ein absolut gelungenes Buch, das ich mit großer Freude gelesen habe und jedem weiterempfehlen kann! Mir hat es die Freude am Thema zurückgebracht und mich dazu animiert, tiefer ins Thema einzutauchen.
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am 28. Juli 2014
Wieso bin ich?
Wieso gibt es unsere Welt und die anderen Menschen überhaupt?

Diese Fragen können einen schon ins Grübeln bringen. Vor allem, wenn man sich überlegt wie viele günstige Gelegenheiten und Zufälle nötig waren um unserer Welt und uns Menschen entstehen und leben zu lassen.

Aber es ist auch gar nicht so schwer, viele dieser Fragen naturwissenschaftlich zu beantworten. Und genau das macht Olaf Fritsche in seinem Buch „Glück gehabt“.

In 12 Glückskapiteln vom Urknall bis zum Homo sapiens erklärt er für naturwissenschaftliche Laien teils hoch komplizierte Theorien. Sein leicht verständlicher Schreibstil und die zu den Erklärungen eingefügten Bilder /Comics tragen zum Verständnis bei. So erklärt er die Zeit vom Urknall bis heute (immerhin ein Zeitraum von 13,8 Milliarden Jahren) mit dem einfachen Bild eines Jahreskalenders.

Zu vielen Theorien gibt es zu dem noch Beispiele aus unserem Alltag.

Dieses handliche Buch, besteht aus 12 Kapiteln. Alle sind übersichtlich in kleine Unterkapitel, in denen es nicht nur um die Theorien, sondern auch um die dazu gehörenden Wissenschaftler und ihre Eigenarten geht, unterteilt.
Am Ende der Kapitel gibt es Literaturhinweise, mit denen man die einzelnen Themen vertiefen kann.

Fazit:
Das ist ein tolles Buch, bei dem man eine Menge lernen und auch verstehen kann, denn es ist nicht so wissenschaftlich abgehoben, dass man nach den ersten Seiten die Lust am Lesen verliert.
Es ist spannend, informativ und lustig zugleich.
Olaf Fritsche macht Spaß auf Naturwissenschaft und erklärt Laien so locker leicht nebenbei Schwarze Löcher, Paralleluniversen und vieles mehr.
Von mir bekommt das Buch dafür 5 STERNE.
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am 18. Mai 2014
Die Entstehung des Lebens als Bettlektüre? Also ich hatte da meine Zweifel. Entweder entpuppen sich solche Bücher meist als furchtbar flach, so dass ich mir ein Gähnen kaum verkneifen kann, oder sie sind gleich so tiefgründig, dass ich tatsächlich einschlafe, noch bevor ich mich durch die ersten drei Seiten gequält habe. Doch dieses Buch ist anders.

Olaf Fritsche schafft es tatsächlich, unterhaltsam und dennoch wissenschaftlich fundiert die zwölf wesentlichen Schritte aufzuführen, die die Entwicklung des Menschen voran getrieben haben, von der Entstehung des Universums bis zum aufrechten Gang.
Die Sprache ist trotz des ein oder anderen Fachbegriffs humorvoll und leicht verständlich. Die Argumente sind gut nachvollziehbar. Ich habe wirklich eine Menge gelernt und dabei geschmunzelt, z.B. über die herrlichen Schrulligkeiten der größten Forscher ihrer Zeit. Klasse sind auch die kommentierten Verweise auf weiterführende Literatur (und/oder Filme) am Ende jeden Kapitels.

Lediglich das eBook, das man mit Hilfe eines Codes im Buch kostenlos von der Verlagsseite herunterladen kann, lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Im epub-Format ist es blöd gesetzt, und das pdf-File lässt sich auf meinem Reader gar nicht erst in brauchbarer Schriftgröße anzeigen. Vielleicht ist die Kindle-Version besser. Ich jedenfalls bleibe beim klassischen Print, der allen Widrigkeiten zum Trotz immer noch nicht ausgestorben ist. Glück gehabt ; )

Für jeden, der schon immer wissen wollte, wie das Universum und der ganze Rest entstanden sind, welche Voraussetzungen intelligentes Leben braucht oder was auf dem Weg zum Menschen alles hätte schief gehen können, ist dieses Buch eine wunderbare Lektüre, egal ob im Urlaub, am Kamin oder zum Frühstück – nur nicht zum Einschlafen.
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