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Tarantula [Blu-ray]

Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, wie ich als kleiner Steppke diesen in den USA im Jahr 1955 in die dortigen Kinos gekommenen Film mit weit aufgerissenen Augen zum allerersten Mal im Fernsehen sah. Auch wenn inzwischen so einige Jahre in das Land gezogen sind, habe ich diesen Film mit seiner wunderbar trashigen Geschichte, die ebenso fantastische wie Elemente des Horrors in sich eint, nie ganz vergessen.

Als ich dann kürzlich sah, dass vom Label "Koch Media", in einer laut eigenen Aussage weltweiten Erstveröffentlichung, dieser Film auf Blu ray erscheint, musste ich nicht lange überlegen und bestellte mir diese. Ich muss zugeben, dass ich dann doch schon etwas skeptisch war, ob es sich überhaupt lohnen würde, ein derart betagtes Werk auf Blu ray zu veröffentlichen. Aber um es kurz zu machen, jetzt, nachdem ich den unter der Regie von Filmlegende Jack Arnold (1912-1992) abgedrehten Film von der Blu ray angesehen habe, kann ich für mich feststellen, absolut nicht enttäuscht worden zu sein.

Nicht nur, dass der Film selbst nichts von seinem einzigartigen und ganz besonderem Charme und Flair verloren hat, auch die Bearbeitung und Umsetzung für die Blu ray-Veröffentlichung ist wirklich gelungen. So bietet die Blu ray neben der von ihr zu erlebenden, wohl bestmöglich und machbar bearbeiteten Bild- und Tonqualität zudem auch noch einige wirklich sehenswerte Extras an.

Auch wenn es sich genaugenommen, wie auch Regisseur Jack Arnold in den Extras betont, bei "Tarantula" um ein sogenanntes B-Movie handelt, hat es der Film inzwischen längst in die Liga der Kultfilme und Klassiker vergangener großer Tage der Leinwand geschafft. Das liegt wohl neben den für einen Film diesen Genres insgesamt doch recht aufwendigen Aufnahmen, z. B. in der kalifornischen Wüste und den für die damalige Zeit spektakulären Filmtricks auch an der Besetzungsliste des Films. Neben Darstellern wie John Agar, Mara Corday, Leo G. Carroll u. a. mehr hat hier auch der noch junge Clint Eastwood einen kleinen Auftritt.

Die in dem Film erzählte Geschichte spiegelt ganz den damaligen Zeitgeschmack des Kinopublikums wieder. Nach einer Reihe von Filmen über Außerirdische und der Bedrohung aus dem Weltall sorgte das als "Creature-Feature" bezeichnete neue Filmgenre für volle Kinokassen.

Als in der Wüste der von furchtbaren Deformierungen verunstaltete Leichnam eines Mitarbeiters von "Professor Deemer" (Leo G. Carroll) gefunden wird, glaubt "Dr. Matt Hastings" (John Agar) nicht an die von Professor Deemer gemachten Angaben zur Todesursache. Als er wenig später "Steve" (Mara Corday), die neue Assistentin des Professors, kennenlernt und Einblicke in die von dem "Professor Deemer" in einem abgelegenen Labor inmitten in der Wüste durchgeführten Experimente erhält, verstärken sich seine Zweifel noch.

Der Professor forscht an einem Wachstumsserum, das den Welthunger beenden soll. Allerdings ist dieses Serum, das die Versuchstiere binnen weniger Tage zu wahren Giganten mutieren lässt, nicht ungefährlich. Als bei einem Handgemenge und anschließendem Brand eine mit dem Serum behandelte Tarantel die Flucht aus dem Labor gelingt, ist das der Anbeginn einer nun folgenden, nervenaufreibenden und spannenden Jagd nach dem zum Monster erwachten Spinnentier in der Größe eines Hauses. Wird es gelingen, die monströse und in deren Appetit auf Fleisch unersättliche Tarantel zu stoppen, bevor sie in die in der Nähe liegende Stadt einfällt?

Der um die 80 Minuten laufende Film kann von der Blu ray wahlweise im 1,33:1 Vollbild oder als 1,78:1 Breitbild wiedergegeben werden. Qualitativ bin ich, wie bereits erwähnt, zufrieden. Die Bearbeitung für die Veröffentlichung auf Blu ray erfolgte mit Feingefühl und hat das Bild nicht "verschlimmbessert". Die Schärfe als auch der Kontrast zeigen sich in gut gesetzten Werten und bieten ein wunderbar lebendig und frisch wirkendes s/w-Bild. Kleinere mechanische Beschädigungen oder teilweise auch Verschmutzungen im Bild von der Blu ray sind kaum auffällig. Bisweilen macht sich ein leicht verstärktes Filmkorn im Bild bemerkbar.

Nach Auswahl des gewünschten Bildformats kann über "Filmstart" direkt mit der Wiedergabe begonnen werden. Außer eines separat aufrufbaren Kapitelmenüs gelangt man aus dem Hauptmenü der Blu ray auch noch zu den "Extras" und unter "Setup" angebotenen audiovisuellen Optionen.

Neben einer ca. acht Minuten laufenden "Super 8-Fassung" und um die drei Minuten dauernden "Normal 8-Fassung des Films finden sich noch der deutsche Vorspann sowie ein englischer und deutscher Trailer als Bonus auf der Blu ray. Sehr interessant ist das gut sechsundzwanzig Minuten lange Interview aus den Achtzigern mit dem Regisseur Jack Arnold. Auch die "Bildergalerie", mit zahlreichen Plakaten, Aushangfotos usw., sollte man sich auf keinen Fall bei den Extras entgehen lassen.

Tonbewertung:

Neben der von der "Berliner Synchron" erstellten deutschen Fassung bietet die DVD auch den englischen Originalton an. Beide Varianten bieten eine stets gute Verständlichkeit aller Darsteller und präsentieren sich als DTS HD-Master Audio 2.0 von der Blu ray. Sehr schön ist, dass zu beiden Sprachen auf Wunsch gut lesbare deutsche oder englische Untertitel zugeschaltet werden können. Bei dem unter den Extras zu findenden Interview mit Jack Arnold kann der Ton im englischen Original oder mit auf den Ton gelegter deutscher Sprache wiedergegeben werden.

Gesamteindruck:

Ich denke, man merkt es meiner Rezension an, dass mich die hier von "Koch Media" an den Start gebrachte Blu ray-Veröffentlichung von sich überzeugt hat. B-Movie hin oder her, ein einfach toller und spannend in Szene gesetzter Film, der es auch heute noch mühelos schafft, perfekt zu unterhalten. Daher von mir auch ganz klar eine Empfehlung für diese Blu ray mit derem Film und "Urvater des Creature Features".
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am 29. Juni 2007
Nachdem 1954 in "Formicula" Riesenameisen die Leinwand heimgesucht hatten, legte Jack Arnold 1955 mit seinem Klassiker "Tarantula" noch einen nach.

Eigentlich wollte der von Leo G. Carroll dargestellte Wissenschaftler in bester Absicht das Welthungerproblem lösen, indem er ein Wachstumspräparat entwickelte. Leider flüchtet eine bereits hundgroße Tarantel jedoch in die Wüste und fängt an, sich von Rindern und dergleichen zu ernähren. Auch Menschen werden natürlich nicht verschmäht. Schnell ist die Spinnenkreatur ein wahres Monster vom Formate eines mehrstöckigen Hauses.

Riesenmonster haben`s nicht leicht, und nachdem schon weiland King Kong sich mit Flugzeugen rumplagen musste, wird auch Tarantula davon nicht verschont... Einer der Piloten, nicht erkennbar unter der Atemmaske und dem Helm, ist übrigens der junge Clint Eastwood, der sich hier seine Statisten-Sporen verdient.

Jack Arnold, ein sehr fähiger B-Film-Regisseur, ist verantwortlich für eine ganze Reihe von SciFi-Klassikern der Fünfziger, wobei neben "Tarantula" "Die unglaubliche Geschichte des Mr.C" und "Der Schrecken vom Amazonas" die bekanntesten (und wichtigsten) sein dürften. Arnold verwendet als Darstellerin der Riesen-Tarantel eine echte Spinne, die vergrößert sauber und einwandfrei in die Landschaft einkopiert wurde. Nur an ein oder zwei Stellen kann man sehen, dass eines der Beine nicht ganz genau mit einem Hügelkamm abschließt, ansonsten hat man hier hervorragende und tricktechnisch einwandfreie Arbeit geleistet. Arnold weiß zudem als Regisseur die Wüste gut als bedrohlichen Hintergrund zu nutzen und in Szene zu setzen. Das Ergebnis ist ein klasse Film, der noch heute Anerkennung verdient.

Wie so viele Klassiker wird auch "Tarantula" im Titelsong der "Rocky Horror Picture Show" erwähnt. Dort heißt es: "I know Leo G. Carroll was over a barrel when Tarantula took to the hills."

Genug der Worte. Film kaufen!
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am 17. November 2015
Ok, er ist alt. Er ist in schwarzweiss. Er ist genial!

Er hat nichts von seinem morbiden Reiz verloren,
den er auf mich hatte, als ich ihn das erste mal
im zarten jünglingsalter heimlich im Fernsehen sah!

Er ist schuld, das ich mich der Biologie hingab:
ich sage nur Akromegalie!

Dieser Film gehört mir einigen anderen 50er Jahren
Filmen zum absoluten Muß in jede SF- und Horror-Sammlung
eines jeden Filmesammlers.

Ärgerlich ist: das abgeblildete Rote Cover gab es leider nicht!
Nur so ein standard blaues Teil.

Doch: es gab ein richtiges Case,
nicht so ein labbriges Öko-Teil.

Und: es gibt nicht nur viele Film-Gimmicks,
sondern auch ein Wende Cover.

Meine Empfehlung für diesen Film!
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am 4. März 2015
Prof. Deemer (Leo G.Carroll) experimentiert an Mäusen, Ratten und Meerschweinchen mit einem Wachstumshormon,
um die Hungersnot in der Welt zu bekämpfen. Auch eine Tarantel befindet sich darunter, in einem Terrarium.
Durch ein Brand wird alles vernichtet, doch niemand bekam mit, dass die Tarantel sich auf und davon machte.
Mit Hormonen geimpft,wächst sie langsam aber sicher ins Unermessliche.

John Agar, Mara Corday und Leo G. Carroll in einem s/w Kultklassiker von 1955 von Kultregiesseur Jack Arnold.
Tarantula zählt für mich zu den Klassikern neben , Formicula, Der Tag an dem die Erde stillstand,
Das Ding aus einer anderen Welt (51) und Die unglaubliche Geschichte des Mr.C, in der eine Spinne
auch nicht gerade eine unwesentliche Rolle spielt.

Bei der Herstellung des Films sind auch ein paar Patzer passiert, so landet das Flugzeug des Doktors
mit quietschenden Reifen, als hätte er auf einer Asphaltbahn aufgesetzt, ist aber auf einer Sandpiste
gelandet.
Auch sind zur Vernichtung der Riesenspinne F 84 Kampfjets aufgestiegen, den Angriff haben aber
F-80/P-80 Maschinen ausgeführt.
Aber da muss man schon sehr aufpassen und danach gleich ein Auge zudrücken.
Wenn man aufpasst, kann man auch Clint Eastwood als Kampfpilot entdecken, der sein Geschwader kommandiert.
Gehört in jede gute Klassikersammlung.
Sehr sehenswert.
Leider ohne Extras aber mit Wendecover.
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am 23. Dezember 2015
Der S/W Klassiker kann auf [BluRay] im 4:3 & 16:9 Format angeschaut werden. Loben mag ich auch das wirklich passende Menü.

HANDLUNG
Bei Wachtumsexperimenten eines Wissenschaftler kann eine Tarantel entkommen. Ins gigantische vergrößert, attackiert diese bald Land und Leute. Ersten Zeugen mag niemand Glauben schenken. Doch dann ist das Ungetüm unübersehbar, aber keine Waffe kann das Spinnentier aufhalten.

QUALITÄT
Die Bildqualität ist erstaunlich und für das Alter des Films umwerfend. Hier das leichte Rauschen auf großen (Grau-) Flächen zu bemängeln, ist eigentlich Unsinn. Dennoch möchte ich es erwähnen.

Trotz Mono-Ton ein klarer und angenehmer Ton. Auch dieser wurde via HD DTS Mastering aufpoliert.

BONUS
Das Bonusmaterial ist auf den Film zugeschnitten. Es enthält neben Wendecover, Trailern, einer gewaltigen Werbematerial-Galerie und einem Interview auch 2 zusätzliche Versionen des Films. Diese wurden damals auf Super 8 und Normal 8 verkauf. Also Jahrzehnte vor VHS.

FAZIT
Ein S/W Klassiker in messerscharfer HD Aufmachung.
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Nach dem sensationellen Erfolg den Warner Brothers mit seinem Film „Formicula“ (1954) hatte, kam es in der Folgezeit auch bei anderen Filmgesellschaften zu ähnlich gelagerten Filmen, doch nur „Tarantula!“, den Regisseur Jack Arnold 1955 inszenierte, erreichte in etwa das gleiche Niveau und den gleichen Status wie der Kultstreifen „Formicula“.
Das Drehbuch wurde von Robert M. Fresco (Das Geheimnis des steinernen Monsters, 1957) verfasst. In den Credits wird zusätzlich auch Jack Arnold selbst genannt, der laut Fresco aber eher dessen „Eintrittskarte“ war, um einen Fuß ins Filmgeschäft zu bekommen. (Quelle: Die Filme von Jack Arnold. König des Phantastischen Films, Peter Osteried, MPW Filmbibliothek, Hille 2012, Seite 127ff.). Im Bonus-Material der Blu-Ray ist jedoch ein hoch interessantes Interview mit Jack Arnold enthalten, in welchem er seine Sicht über die Beteiligung und Entstehung des Filmes darstellt. (Wie so oft hat der Erfolg eben mehrere Väter.)

Mit einem überschaubaren Budget drehte Arnold seinen Film „Tarantula!“ „im Juni 1955 auf dem Backlot der Universal Studios und Dead Man’s Point in Lucerne Valley in Kalifornien. Jack Arnold konnte hier einmal mehr die Wüste einsetzen und zeigte damit, dass er es bestens verstand, die Umgebung zu einem wichtigen Element der Handlung zu machen.“ (Die Filme von Jack Arnold. König des Phantastischen Films, Peter Osteried, MPW Filmbibliothek, Hille 2012, Seite 130). Das wirklich gelungene Drehbuch von Arnold/Fresco enthielt eine Reihe interessanter Ideen der damaligen Zeit. Es thematisierte bereits die ansteigende Weltbevölkerung und die damit zusammenhängende Problematik der Ernährung. Der „Mad Scientist“ Prof. Deemer (Leo G. Carroll) versucht mit Hilfe eines synthetischen Nahrungsmittelkonzentrats dieses Problem zu lösen, doch der hehre Gedanke schlägt in Schrecken um, als ein Versuchsobjekt (die Tarantel) unbemerkt aus einem brennenden Labor entkommt. Die Stabilisierung des Versuchsserums sollte mittels eines Isotops erfolgen, womit hier auch die Atomenergie ins Spiel gebracht wurde. Während die Tarantel ins schier unermessliche wächst und schließlich auch Menschen angreift und tötet, versuchen die Menschen verzweifelt das selbst geschaffene Monster zu vernichten. Als alles versagt, bleibt nur noch das Militär als letzter Retter.

„Tarantula lebt von vielen schönen Momenten. Das Skript von Robert M. Fresco setzt nicht nur auf Spannung, sondern bietet bisweilen richtig poetische Momente. Mit der schönste ist sicherlich, als Hastings und Steve im Auto durch die Wüste fahren und dann an dem Berg anhalten. Sie unterhalten sich über die Schönheit des Landes, das von der Luft aus wie ein fremder Planet erscheinen muss. Die Wüste ist natürlich ein lebensfeindlicher Raum, aber sie beherbergt doch jede Menge Leben und weist eine Schönheit auf, die man jedoch offenen Auges sehen muss. Wer sich darauf nicht einlässt, der wird sie nicht erkennen. Mit dieser Erkenntnis spielt Fresco in diesem Moment. Das Ergebnis ist eine Szene, die innerhalb des Genres jener Jahre durchaus ihresgleichen sucht.“ (Die Filme von Jack Arnold. König des Phantastischen Films, Peter Osteried, MPW Filmbibliothek, Hille 2012, Seite 136).

Neben der großartigen Atmosphäre, die dieser Film-Klassiker auch heute noch zu bieten hat, fällt natürlich auch die obligatorische Romanze zwischen Dr. Matt Hastings (John Agar) und Stephanie „Steve“ Clayton (Mara Corday) angenehm auf, die dem Film einen emotionalen Fixpunkt gibt. Steve kommt als Praktikantin für Prof. Deemer in das kleine Wüstenstädtchen Desert Rock, und wird mangels Taxi oder anderer Verkehrsmittel von Dr. Hastings zum weit in der Wüste liegenden Anwesen des Professors gefahren. Schon bald verliebt dieser sich in Steve und man sieht den Doc in der Folgezeit öfter mit seinem Cabrio zum Anwesen des Professors fahren, wobei dessen Gesicht je nach Situation angespannt oder entspannt wirkt. (Oder bilde ich mir nur ein, dass hier das Kinn energisch nach vorne gestreckt wirkt, als der Doc ein letztes Mal zum Anwesen fährt um Steve zu retten und Arnold hat die immer wieder gleiche Szene mehrmals in seinen Film geschnitten? Wie auch immer, ich finde diese Szenen so simpel wie genial.)

Neben John Agar, der als enger Freund von John Wayne in vielen seiner Filme mitwirkte, wie „Bis zum letzten Mann“ (1948), Der Teufelshauptmann (1949) oder auch „Chisum“ (1970) spielen noch Mara Corday (Adlerschwinge, 1954; Mit stahlharter Faust, 1955; Duell mit dem Teufel, 1955), Leo G. Carroll (Rebecca, 1940; Schnee am Kilimandscharo, 1952; Der unsichtbare Dritte, 1959), Nestor Paiva (Union Pacific, 1939; Sein Engel mit den zwei Pistolen, 1947; Der Fall Cicero, 1951), Steve Darrell (Die Barrikaden von San Antone, 1955; Das Geheimnis des steinernen Monsters, 1957; Verräter unter uns, 1961), sowie in einer kleinen Nebenrolle der große Clint Eastwood, der hier in einer seiner ersten Rollen den Geschwader Kommandanten spielt. (Anmerkung: Mara Corday freundete sich während der Dreharbeiten mit Clint an, und erhielt nach dem Tod ihres Ehemanns Richard Long (1974) von Clint Rollen in seinen Filmen wie „Der Mann, der niemals aufgibt“ (1977), „Dirty Harry kommt zurück“ (1983), oder auch „Pink Cadillac“ (1989).)

Bei den Credits für die Kamera werden mit George Robinson (Die Schlangenpriesterin, 1944; Frankensteins Haus, 1944; Draculas Haus, 1945) und Clifford Stine (Gefahr aus dem Weltraum, 1953; Metaluna IV antwortet nicht, 1955; Spartacus, 1960) bei Wikipedia gleich zwei Namen genannt, jedoch ist Stine im wesentlichen für die Visual Effects zuständig gewesen, und wird bei imdb.com auch nur dort geführt. Für den eindringlichen Score sorgte kein geringerer als Joseph Gershenson, der auch die Musik für die unvergesslichen Klassiker „Im Zeichen des Bösen“ (1958), Bettgeflüster“ (1959), oder auch „Spartacus“ (1960) schuf.

Koch Media hat diesen Klassiker mit einer beeindruckenden Blu-Ray geehrt, die einfach nur als brillant bezeichnet werden kann. Zuerst mal gibt es das Bild in zweierlei Versionen: Entweder im ursprünglichen 1,37:1 (4:3) Format, oder aber auch als Breitbild 1,78:1. Das s/w-Bild ist dabei aber von einer absolut brillanten Klarheit und nahezu perfekt. Als Sprachoptionen stehen Deutsch und Englisch, jeweils im Tonformat DTS-HD Master Audio 2.0 zur Verfügung. Der Ton ist absolut grandios und glasklar. Darüber hinaus gibt es auch noch Untertitel sowohl in deutsch, als auch auf englisch. In den Extras sind das bereits erwähnte Interview mit Jack Arnold (ca. 26 Minuten), der deutsche und amerikanische Kinotrailer, eine Super-8-Fassung (ca. 8 Minuten), Normal-8-Fassung (ca. 3 Minuten), sowie der deutsche Kinovorspann und eine Bildergalerie mit seltenem Werbematerial enthalten. Das Upgrade von der DVD auf die Blu-Ray hat sich somit wirklich gelohnt. Eine mehr als würdige Veröffentlichung eines der großen B-Film Klassiker der 50er Jahre, oder wie Osteried schreibt „eines der großen Highlights des SF- und Horrorfilms der 50er Jahre und gehört auch heute noch zu den besten Tierhorror-Filmen (...).“ (Die Filme von Jack Arnold. König des Phantastischen Films, Peter Osteried, MPW Filmbibliothek, Hille 2012, Seite 136).
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am 6. Februar 2005
Leo G. Carroll, “The Parent Trap” (1961), is the Professor. He was working with a formula that made things grow, really grow. He is the good guy and trying to find an answer to world hunger. There is a difference of opinion and the scuffle starts a fire. The professor gets injected and the tarantula escapes.

John Agar, “The Brain from Planet Arouse” (1957), gets to be Doctor Matt Hastings the good guy.

Clint Eastwood “Dirty Harry” (1971), is a fighter pilot and gets to bomb the tarantula.

I saw this at the movies when I was a kid. The creature had habit of leaving white stuff everywhere it did it’s thing. The film broke for a commercial at that time and was advertising tooth powder. ”Powder your teeth. Don’t past them.” Needles to say I cringe at the site of white tooth powder to this day.

So an alternate title for this movie could be “daddy-longlegs”
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am 20. September 2008
mit "tarantula" aus dem jahre 1955 wurde hier wohl einer der besten filme des b - movie königs jack arnold auf einen silberling gepresst.
der streifen in dem eine auf grund wissenschaftlicher experimente mutierte spinne die gegend unsicher macht strotzt nur so von charme - flair - grusel und schwarz - weiß atmosphäre.
arnold spielt geschickt mit den urängsten des menschen vor den achtbeinigen" monstren" und lässt uns auch heute noch die nackenhaare zu berge stehen wenn das überdimensionierte spinnentier zum angfiff übergeht.
nebst einer echten vogelspinne die in einer miniaturlandschaft umherwandern musste und deren bewegungen mithilfe von druckluftdüsen gesteuert wurden kam auch der damals noch recht unbekannte clint eastwood in einer seiner ersten filmrollen zum einsatz. Er mimt den zur insektenvernichtung bestimmten geschwaderkommandanten - trägt jedoch eine pilotenmaske und ist somit recht schwer zu erkennen.

neben seinen weiteren klassikern - "die unglaubliche geschichte des mr. C" - "gefahr aus dem weltall" und "der schrecken vom amazonas" - hat "tarantula" mittlerweile zu recht ebenfalls kultstatus erlangt und wird in meiner sammlung ganz sicher einen ehrenplatz einnehmen.

Sehr empfehlenswertes b - movie der extraklasse.
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Der mysteriöse Wissenschaftler Deemer (Leo G. Carroll) experimentiert in seinem in der Wüste Arizonas gelegenen Laboratorium an Tieren mit wachstumsbeschleunigenden Stoffen. Durch ein misslungenes Experiment am eigenen Körper kommt sein Mitarbeiter schrecklich deformiert zu Tode, wodurch die Aufmerksamkeit des jungen Arztes Matt Hastings (John Agar) auf die Forschungen des Professors gelenkt wird. Als bei einem Handgemenge des Wissenschaftlers mit seinem Assistenten das Laboratorium in Brand gerät, werden scheinbar alle Tiere getötet. Doch eine Tarantel entkam unbemerkt - und die Katastrophe nimmt ihren Lauf ...

Jack Arnold (1912-1992) drehte 1955 mit geringem Budget, diesen im Lauf der Jahre zum Kultfilm gewordenen Horrorfilm, dessen mit einfachen Mitteln realisierte Tricksequenzen noch heute verblüffen. So wurden einige Szenen mit einer echten Vogelspinne in einer Miniaturlandschaft realisiert. Hintergründig ist TARANTULA durchaus als Warnung vor außer Kontrolle geratenden Forschungen im beginnenden Atomzeitalter zu sehen. Der zum deutschen Kinostart 1956 mit einer FSK 18-Freigabe versehene Film zeigt Clint Eastwood in einer seiner ersten Filmrollen als Bomberpilot.

KOCH MEDIA veröffentlicht mit TARANTULA einen weiteren Titel aus dem UNIVERSAL-Back-Katalog weltweit erstmals auf Blu-ray. Bild- und Tonqualität des fast 60 Jahre alten Films sind sehr gut. Alternativ sind die originale Vollbildfassung (4:3) oder eine den modernen Sehgewohnheiten angepasste Breitwandversion anwählbar, wobei die Vollbildfassung wegen des deutlich saubereren und zoomverlustfreien Bildes vorzuziehen ist. Englischer Originalton und deutsche Originalsynchronisation von 1956 (Berliner Synchron) liegen in DTS-HD MA 2.0 vor. Optional sind deutsche und englische Untertitel enthalten. In den umfangreichen Extras befindet sich ein Interview mit Jack Arnold (26 min), in dem dieser einige Produktionstricks von TARANTULA verrät und seine desillusionierte Sicht auf das von branchenfremden Großkonzernen dominierte Studiosystem Hollywoods des Jahres 1983 darlegt. Die Interviewausschnitte wurden der 1983 vom 3. Programm des WDR produzierten Reihe "Jack Arnold erzählt" entnommen, die TV-gerecht mit deutschem Voice-Over ausgestattet war. Neben den Original-Kinotrailern (deutsch und englisch) und dem deutschen Kinovorspann ist eine Bildergalerie (137) mit seltenem Werbematerial, Szenenfotos und Arbeitsskizzen enthalten. Nostalgische Andenken an den frühen Heimkinomarkt sind die Super-8-Fassung (8 min, deutscher Ton) und Normal-8-Fassung (3 min, deutsche Untertitel), die den Klassiker in actionbetonten Kurzfassungen präsentieren. Die Blu-ray wird in einem dekorativen O-Card-Schuber (FSK rückstandslos ablösbar) sowie mit Wendecover ohne FSK in der Amaray-Hülle ausgeliefert.

Eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung für filmhistorisch orientierte Sammlungen!
33 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2015
Was soll man zu Jack Arnold's Kult-Klassiker noch sagen, außer das Arnold damals wegweisend für Special Effects war und wahre Perlen des Monster Films kreierte! Zeitlose Filme, die bisher nie ins Raster der Remake-Produzenten fielen. Bis jetzt noch nicht.
Zur Story: Eine Spinne hat das Leben bei ihrem Forscher satt und wächst über sich hinaus. Auf der Suche nach ein paar leckeren Häppchen trampelt die haushohe Tarantel durch die Wüste Nevadas und wird alsbald zum ersten Mal in ihrem Leben von lästigen kleinen Menschen angegriffen! I love it!
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