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Bisher haben die Manics selten ihre musikalische Wohlfühlzone verlassen. Entweder gab es melodiösen Bombastrock oder rohere punkige Songs. Das letzte Album Rewind The Film war fast komplett akustisch, von den Arrangements und den Kompositionen war das aber trotzdem ein klassisches Album der Manic Street Preachers. Lediglich auf dem Lifeblood Album versuchten sie einige zeitgemäße elektronische Sounds zu integrieren.

Auf Futurololgy, das zeitgleich mit Rewind The Film entstand, werden auch elektronische Sounds benutzt. Dieses Mal ist der musikalische Ansatz aber von den späten 70ern bis frühen 80ern geprägt, hier werden so manche New Wave Sounds reaktiviert, speziell von Bowies Berliner Alben (Futurology wurde teilweise auch in den Beliner Hansa-Studios aufgenommen) und den Simple Minds (vor Don't You). Wer deren Alben Real To Real Cacophony, Empires And Dance, Sister Feelings Call oder Sons And Fascination kennt, wird auf einiges Vertrautes stoßen. Das fängt schon optisch mit dem spiegelverkehrten R auf dem Cover an (vgl. Empires And Dance). Die Zeile "Europe Has A Language Problem" aus I Travel wird so ähnlich auch aufgegriffen. Bei den Sounds und Arrangements wird sich auch öfters bedient. Das bedeutet aber nicht, dass man hier Früh-Achtziger-Avantgarde-Pop-Rock auf die Ohren bekommt. Die Songs haben alle eine klare Struktur und sind nachvollziehbar. Von der Songlänge bewegt sich fast alles im 3-4 Minutenbereich. In Sex, Power, Love And Money wird dann noch musikalisch Undercover Of The Night von den Rolling Stones zitiert.

Der musikalische Ansatz mag zwar auf Futurology etwas anders sein, aber wenn James Dean Bradfield singt und seine Gitarre erklingt, dann weiß man sofort wessen Musik das ist. Die Texte sind auch gewohnt sozialkritisch und politisch.
Im Vergleich zu ihren anderen Alben groovt Futurology aber mehr. Bassist Nicky Wire und Drummer Sean Moore legen sich hier mehr ins Zeug als gewohnt.
Nicht alle Experimente gehen auf. Das brachiale Europa Geht Durch Mich mit Gastsängerin Nina Hoss ist sehr gewöhnungsbedürftig, gefällt mir aber immer besser.
Die verschiedenen Gastsänger hätte es für mich nicht unbedingt bedurft, das bekommt Bradfield eigentlich besser hin, wie man auf den Demo-Versionen teilweise hören kann. Scritti Polittis Green Gartside versaut mir z.B. Between The Clock And The Bed. Die Ballade Divine Youth mit Gastsängerin Williams funktioniert aber gut.
Die Songs 1-4 gefallen mir sehr gut. Mit dem Titelsong legen sie einen Song vor über den U2 und Coldplay heute bestimmt froh wären. Weitere Höhepunkte sind für mich Black Square, Misguided Missile und das Instrumental Dreaming A City. Letzteres hätte auch auf einem MUSE-Album eine gute Figur gemacht. Einen Totalausfall hat das Album nicht zu bieten.

Die Deluxe Edition bietet neben Demo-Versionen von allen Songs noch 3 weitere Tracks, von denen das zum größten Teil französisch gesungene The Last Time I Saw Paris ein atmosphärisches Highlight ist, das sich vom Gesang nach Debbie Harry anhört. Da ich die LP gekauft habe kann ich leider nicht sagen wer den Song singt.
Für alle Vinylfetischisten sei darauf hingewiesen, dass diese auch nicht auf die Bonustracks verzichten müssen. Im Preis der LP sind neben den Originalsongs auch alle Bonustracks als AutoRip-MP3 (Flac wäre mir lieber) erhältlich. Das nennt man Service.
Die LP kommt im mittelschweren stabilen Vinyl daher. Es ist eine einfache Hülle. Die Papier-Innenhülle bietet auf der einen Seite ein Bandfoto und auf der anderen Seite die Songtexte und Produktionsnotizen.

Fazit:
Futurology wirkt beim ersten Hören wegen seiner Arrangements etwas ungewohnt und sperrig. Das Album gewinnt aber mit jedem weiteren Hören und ist vielleicht deswegen nicht so schnell langweilig. Retrology wäre für das Album der passendere Titel gewesen, obwohl das Album auch gleichzeitig modern wirkt. Nicht alles gelingt hier. Trotzdem oder gerade deswegen ist Futurology ein mutiges Album und 5 Sterne in der Bewertung.
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Dass die Manic Street Preachers eine extrem wandlungsfähige Band sind, dies haben sie schon oft bewiesen, im Guten wie leider auch im Schlechten. Von daher ist jedes neue Album der Waliser eine kleine Büchse der Pandora, man weiß nie so wirklich was man zu erwarten hat.

Nach dem letzten Album Rewind The Film, welches größtenteils sehr ruhig geworden ist, stellen die Manic Street Preachers ihre Songs wieder auf ein solides Rockfundament und fahren damit auch ganz gut. Die meisten Songs von Futurology laufen extrem gut in die Gehörgänge. Eine Ausnahme gibt es allerdings. “Europa Geht Durch Mich“ ist ein verkopfter Elektrorocker, in welchen die deutsche Schauspielerin Nina Hoss sich mal als Sängerin versuchen darf. Wir dürfen alle hoffen, dass dies der letzte Versuch war. Den Song kann man also abhaken.

Ansonsten kann man sich aber gerne den Titeltrack reinziehen, welcher mit cooler Indierock Attitüde das Album eröffnet, oder den stimmigen Rocker “Let`s Go To War“, welcher besonders durch die zurückhaltenden Strophen überzeugt und der aggressive Gesang in der Bridge ist ein echter Hinhörer.

Auch die anderen Songs agieren auf dem gleichen geschmackvollen Level. Futurolgy ist eher für die Anhänger der Band gemacht, welche die rockige Seite der Preachers lieben, auch wenn die Band wohl nie wieder so abgehen wird, wie auf den ersten Alben!

Antesten!
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am 6. August 2014
Seit Tagen läuft bei mir nur noch dieses Album, denn, nach verhaltenem Auftakt, hat es mich gepackt. Die Manics haben sich wieder neu erfunden und das ist gut so.
Ein insgesamt homogenes Album auf sehr hohem Niveau, musikalisch im Rock aber auch den 80ern verankert, James Dean Bradfields Stimme, über alle Zweifel erhaben.
Meine Highlights:
- Futurology - Der Oberkracher, insbesondere der tolle Refrain. Geht ins Ohr
- Walk me to the bridge - Die breaks und stopps bringen Spannung in den Song. Tolle Idee.
- Divine Youth - Harfenklänge, Hintergrundchor und Wechselgesang. Der tolle Refrain entschuldigt für die hintergründigen Keyboards. Taktgeber ist die Marschtrommel.
- Hugheskova - Instrumental, das mich irgendwie immer an "Captain Future" erinnert...
- Misguided missile - Rockig, knackig: I am the sturm and drang.
Viel Spaß mit diesem abwechslungsreichen Album - klare Kaufempfehlung nicht nur für Fans, sondern auch für Leute, die offen für Neues sind.
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am 12. Oktober 2015
Lange Zeit dachte ich, das war es jetzt erst einmal von den Manic Street Preachers. Seit "Know your Enemy" verfolge ich ihre Alben und war zuletzt von "Send away the Tigers" begeistert. Hier nun für mich das nächste große Album, mit frischen Ideen und allem, was ich an der Band mag, u.a. poppig-aggressive-Politsongs. Und mit "Europa geht durch mich" hat es sogar ein Lied mit teilweise deutschem Text auf das Album geschafft, welches das Album zusammenhält und einen musikalischen Rahmen bildet. Kaufen!
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am 4. September 2014
Ein gnadenlos gutes Album mit fantastischen Songs. Fabelhaft! Die Manic Street Preachers haben sich erstklassig weiterentwickelt. Ganz großes Rock Kino!
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präsentieren sich die Manics von Album zu Album. So auch im vorliegenden Fall von Futurology. Neun Monate hat es nur gedauert bis die Waliser den Nachfolger zum fantastischen Rewind the Film vorlegen. Das ist auch nicht wirklich verwunderlich, stammen die Songs auf Futurology doch aus denselben Aufnahmesessions.

Und die Band hat gut daran getan die beiden Alben getrennt zu veröffentlichen, denn die Songs unterscheiden sich doch wirklich zu sehr. War Rewind the Film ja eher das akkustische Album ist Futurology das genaue Gegenteil. Das befürchtete Eurodancealbum ist es natürlich nicht geworden, diese Aussage war ja nicht wirklich ernst zu nehmen :)

Und trotzdem ist es ein mutiges Album, fahren doch die Manics einiges an elektronischen Spielereien auf, das hat man zuletzt auf dem, oft gescholtenen, Album Lifeblood gehört. Und das tut dem Album merklich gut, was beim ersten hören noch schwer zu fassen ist entwickelt sich beim mehrmaligen hören als Großes, Ganzes.

Die Band hat sich ihre Gedanken gemacht und egänzt die Songs an den passenden Stellen um Synthietöne, Drummachines oder andere Elektrospielchen, bleiben dabei aber hundert Prozent Manics.

So rückt Beispielsweise auch mal wieder Nicky Wires Bassspiel in den Vordergrund, so geschehen im Song The Next Jet to Leave Moscow. Und auch James Dean Bradfields Gitarrenspiel ist immer präsent, wenn auch nicht so sehr im Vordergrund.

Und so gibt es dann eine Menge zu entdecken, sei es der Elektrostampfer Europa geht durch mich, dieser Song sollte allen bekannt sein, den deutschen Part steuert die Schauspielerin Nina Hoss bei. Ein großer Song, wenn auch ungewöhnlich. Die Manics haben sich für diese Album, nach eigener Aussage, ihre Inspiration für die Songs bei deutschen Bands wie beispielsweise,Kraftwerk, geholt.

Das alles hört man auf Futurology, die Platte atmet quasi den Sound der Achtziger, ohne dabei peinlich zu werden.

Auch die ein oder andere Kollaberation ist wieder auf dem Album zu finden. So z.B. bei Divine Youth bei dem Herr Bradfield gesanglich von der Harfenspielerin Georgia Ruth unterstützt wird. Das ist zugleich auch der ruhigste und vielleicht eingänigste Song und hätte vielleicht besser auf Rewind The Film gepasst.

Dafür wird im anschließenden Sex, Power, Love and Money amtlich gerockt das einem das Herz aufgeht. Das ganze wird dann noch vom Captain Futuremäßigen Dreaming A City getoppt, wow, das ist wirklich ein großes Stück Musik.

Sicherlich werden die Manics mit dieser Platte anecken und nicht jeden Fan der Truppe damit glücklich machen. Bei mir ist dieses Experiment gelungen und Futurology begeistert mich doch sehr.

Also, klare Kaufempfehlung mit der Warnung an die Käufer die vielleicht ein Manics Album der letzten Jahre erwarten. Auf Streichereinsatz wird beispielsweise gänzlich verzichtet und in der Summe handelt es sich um ein Popalbum mit der wichtigen Prise Rock an den richtigen Stellen.

Anspieltipps, die in der Rezension bereits erwähnten Titel, dazu noch der Titelsong und das fantastische Black Square.

Eine Sache noch zum Schluß. Amazon lieferte in der Autorip Version übrigens die Deluxe Variante der Scheibe. Diese enthält die Demos der Songs, diese sind auch wärmstens zu empfehlen.

Ich habe die Vinylversion des Albums gekauft, ein leichte, gut klingende Scheibe, kein Gatefold , zu einem fairen Preis
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am 4. Juli 2014
Das neue Album der Manics ist sehr ausgewogen. Die Songs sind gut abgemischt und kommen klar, aber auch tief daher. Das scheint ja heute keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein. Ich habe das Album nun schon zweimal durchgehört, die drei Waliser werden immer reifer und schwimmen nach wie vor nicht auf dem Mainstream mit. Es ist etwas mehr Disco-Sound dabei, aber alles andere als ein krampfhafter Versuch wie z.B. von Mando Diao, das Rad zwischen Retro und Aktualität neu zu erfinden. Die Texte von Nicky Wire sind wie immer ein Genuss und passen perfekt in "unsere" aktuelle Zeit.

Live kommen einige Songs, wie ich vor ein paar Wochen in München selber erfahren durfte, wuchtig daher. Der Titel "Europa geht durch mich" wurde von der Schauspielerin Nina Hoss eingesungen, die beim Auftritt der Band in Berlin mit auf der Bühne stand und sang. Eine absolute Überraschung, ein brillianter Song, der zum Nachdenken anregt.
Einzelne Songs als Highlights rauszupicken, wäre allerdings meiner Meinung nach nicht angemessen, da das Album wie oben schon erwähnt sehr ausgewogen ist. Es kann sicherlich als der schnellere und lautere Nachfolger von "Rewind the Film" angesehen werden. Und ist mindestens genauso gut. Auf jeden Fall sollte dieses Album wieder etwas für beide Fan-Fraktionen sein, es kommen die der ersten Stunde auf ihre Kosten und die "neuen" Anhänger seit "Everything must go" bzw. "This is my truth, tell me yours".
Eine absolute Kaufempfehlung!!!
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