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5.0 von 5 Sternen Dear Joey, 23. Mai 2014
Von 
Etheriel "ART IS RESISTANCE" (Dinslaken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eyehategod (Special Edition Digi) (Audio CD)
Diese Band ist unverwüstlich. Naturkatastrophen, verbrecherische Tourmanager und mehrfache Substanzabhängigkeit unterschiedlicher Bandmitglieder konnten dieses Album nicht verhindern. Kathrina und alles was der Hurrikan nach sich zog haben die Produktion und das Erscheinen letztendlich nur in die Länge gezogen. Mike IX, Jimmy Bower, Joey LaCaze, Brian Patton und Gary Marder haben lange gebraucht. Allein Mike IX schlug sich neben Gefängnisaufenthalten auch mit einem kalten Entzug im Knast, zeitweiliger Obdachlosigkeit und der gerichtlich verfügten Verbannung aus der Heimatstadt. Bowers Heim wurde schwer beschädigt und auch er warf die Drogen hin. Marder verlor sein Haus, Patton einen Freund und bekämpfte ebenfalls seine Sucht und dann war da noch Joey. Joey begab sich in Reha wurde als Voodooschlagzeuger bekannt.

Das Songwriting zog sich ewig, die Band hatte damit angeblich bereits 2002, noch Jahre vor dem großen Clash durch Kathrina begonnen, anscheinend jedoch vieles Verworfen denn die meisten Songs der Preaching the End-Time Message sind nicht mehr dabei dafür jedoch noch The Age of Bootcamp.

EyeHateGod nahm das Album in zweieinhalb Sitzungen auf und ging auf Tour, sie kehrten kurz vor Joeys Geburtstag zurück und einen Tag nach seinem Geburtstag verschied der Schlagzeuger, nachdem er sich mit seinem unglaublichen Spiel auf dieser Platte selbst ein Denkmal gesetzt hatte.

Marder und LaCaze hämmern einen Groove in diese Scheibe, die man von EyeHateGod in dieser Intensität eher von der Gitarrenfraktion gewöhnt ist. Aber auch Bower und Patton geben ihr bestes die Feedbackorgien quietschen und die wuchtig-dröhnenden Black Sabbath klingen ebenso an wie Mike IX's kehlig heiseres "komm mir nicht zu nah sonst kotz ich Dir meinen allmorgendlichen Salzsäure-Vodka-Drink in den Hals" Geschrei und mit Flags and Cities Bound leistet sich die Band auch endlich mal wieder einen Spoken Words Track. Mir fehlt der Noisetrack, aber man kann nicht alles haben.

Yeah "$%&/()" EyeHateGod sind wieder da und stark wie immer schon.
Die Songs sind in sich Abwechslungsreicher durch eine groovendere und abwechslungsreichere Rhythmusarbeit. Sie sind fast durchweg druckvolle Brecher. Nummern wie Agitation Propaganda, Quitters Offensive, Medicine Noose und the Age of Bootcamp schließen sich an Klassiker wie Sister$%&/()er, Depress oder Blank an und werden in Zukunft jedes Liveset bereichern, nur Joey wird fehlen. Aaron Hill mag ein guter Typ sein und sicher auch ein lernfähiger und talentierter Drummer, aber ich habe zwei Mal längere Gespräche mit Joey nach Konzerten geführt. Er war ein witziger bodenständiger herzlicher Kerl mit dem ich gerne ein paar Bier und Vodka geteilt hatte und den ich persönlich bei meinem nächsten Besuch eines Konzertes immens vermissen werde. Und mit diesem Album, sowie zuvor mit Dragging Down the Enforcer (Metal Box) von Outlaw Order, hat er dazu bewiesen, dass er sich auf Augenhöhe mit seinem eigenen Schlagzeugerideal Dale Crover bewegen konnte. Für Schlagzeugfans die auf das organische groovende Spiel von The Melvins stehen ist dieses Album eine gute Ergänzung, wenn sie sich auf den Rest der Band, insbesondere auf Williams Gift-und-Galle-Erbrechen einlassen können.

Die Fans der Band werden zufrieden bis überglücklich sein. All jene die mit Williams Krächzen, dem Feedbackquietschen und den Riffwalzen nicht parat kommen werden es auch diesmal nicht genießen können und das Album als ein misanthropischen monotonen Brocken abtun. Dabei glitzert zwischendurch sogar sowas wie kurze Augenblicke guter Laune aus den Riffs von Worthless Rescue oder Quitters Offensive und in seiner Gesamtheit ist EyeHateGod eine für EyeHateGod vielseitige Platte. Es gibt eine Menge gut produzierter Hardcore-Brecher wie Agitation Propaganda, Medicine Noose und Framed to the Wall, die üblichen Feedbackorgien und ein wütendes galliges Doom-Gebräu, dass keine andere Band auf der Welt so intensiv wie EyeHateGod beherrscht.
Die Welt ist eben immer noch ein hässlicher Ort.

Im Fazit bleibt nur etwas zu sagen, dass ich oben bereits erwähnte(mit einer kleinen Ergänzung):

Yeah "$%&/()" EyeHateGod sind wieder da und stark wie immer schon, nur mit mehr Groove und durchgehendem Druck.
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5.0 von 5 Sternen Neue Eyehategod, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eyehategod (Special Edition Digi) (Audio CD)
Kann mich nur den Vorgängern anschließen.Extrem beeindrucken was die Jungs nach 14 Jahren auf die Beine gestellt haben.
Für mich die beste Eyehategod.Teilweise extremes Tempo,also kein Aufguss des alten.
Für Liebhaber von Sludge ein Muss.Punkt und Ende.
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5.0 von 5 Sternen Endlich, 3. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Eyehategod (Special Edition Digi) (Audio CD)
Die Götter aus New Orleans haben nichts verlernt! Nach fast fünfzehn Jahren hat sich das Warten gelohnt. Dreckig, kraftvoll, ohne Schnörkel.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht kaum besser, 15. August 2014
Von 
Wizzo (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Eyehategod (Special Edition Digi) (Audio CD)
Man muss wahrscheinlich erst selber ganz tief im Psychomorast festsitzen, damit Eyehategod von Eyehategod greift. Aber sie greift und sie greift richtig fest, lässt nicht mehr locker und zieht einen immer wieder dann aus dem Morast, wenn das Rauskommen kaum noch möglich scheint. Jimmy Bower begeistert mich sowieso, hier als Riff-Shredder und bei Down als Dampfmacher. Mike Williams aber setzt dem Ganzen die Krone auf. In allerbester Sludge Tradition keift er sich die Seele aus dem Leib, wirkt dabei nie gekünstelt und immer absolut authentisch. So, wie der beste Freund an Deiner Seite, der sagt "Das kriegen wir wieder hin". Eyehategod sollte man im Ganzen hören, damit es die volle Wirkung entfaltet. Man bekommt keine veredelten musikalischen Arrangements, man bekommt keine ausschweifenden Soli, aber man bekommt die richtige Dosis Sludge gegen alles Übel dieser bes***en Welt. Mein Anspieltipp "Trying to Crack the Hard Dollar". Nach nur einem Monat, kann ich jetzt schon sagen "das ist einer jener 30 Platten, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde".
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ... zurück aus dem Schlamm!, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Eyehategod (Special Edition Digi) (Audio CD)
Nach unfassbaren 14 (!) Jahren veröffentlichen die Sludge Urgroßväter endlich ein neues Album. Und es klingt noch immer so bedrückend, so tief, so roh und so schwer wie eh und je!
Keine aufwändige Produktion, kein Schnickschnack! Purer rotziger Sludge vom Feinstem oder besser Dreckigstem!
Tiefe verzerrte Gitarren, übersteuerter kreischender Gesang! Rau,tief und ehrlich, aber vor allem, verdammt gut!!!
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