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202 von 213 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich dachte nicht, dass Sie er wären. Ich dachte, er wäre Sie."
Hin und wieder kommt es vor, dass man einen Film empfohlen bekommt, von dem man zuvor noch niemals etwas gehört hat.

Mir geht es in solchen Fällen dann zumeist so, dass die Skepsis die Oberhand gewinnt; schließlich - so der Eindruck - wird es ja schon triftige Gründe haben, dass ein Streifen sang- und klanglos an einem vorübergegangen...
Veröffentlicht am 9. März 2009 von Lux Aeterna

versus
3.0 von 5 Sternen toll besetztes Spektakel
Dieser Film wird oft mit Quentin-Tarantino-Filmen verglichen. Ich finde, er hält diesem Vergleich durchaus stand! Er ist ziemlich lustig, actionreich, mit vielen namhaften Schauspielern besetzt und nebenbei einfach ein schönes Geballere.
Vor 11 Monaten von Kruemel veröffentlicht


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202 von 213 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich dachte nicht, dass Sie er wären. Ich dachte, er wäre Sie.", 9. März 2009
Von 
Lux Aeterna - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Hin und wieder kommt es vor, dass man einen Film empfohlen bekommt, von dem man zuvor noch niemals etwas gehört hat.

Mir geht es in solchen Fällen dann zumeist so, dass die Skepsis die Oberhand gewinnt; schließlich - so der Eindruck - wird es ja schon triftige Gründe haben, dass ein Streifen sang- und klanglos an einem vorübergegangen und in irgendeiner Versenkung verschwunden ist.

Als mich ein Bekannter auf "Lucky # Slevin" ansprach, erntete er denn auch zunächst nur ablehnende Irritation: Lucky wer? Was soll das sein?
Worum genau es in dem Film ging, konnte - oder wollte - er mir nicht näher erläutern; ich erfuhr lediglich, dass ein scheinbar x-beliebiger junger Typ aufgrund einer Verwechslung in allerlei mafiöse Verwicklungen und Schwierigkeiten gerät, die ihm zunehmend über den Kopf wachsen und ihn ebendiesen gar zu kosten drohen.
Nun ja, immerhin schien - mit Bruce Willis, Morgan Freeman, Ben Kingsley, Lucy Liu und Josh Hartnett - ein ganzes Ensemble bekannter Kinogrößen mitzuspielen, also ließ ich mich, Skepsis hin oder her, letztlich breitschlagen und willigte in einen entsprechenden DVD-Abend ein.

Seit besagtem Abend habe ich, und das schreibe ich aus voller Überzeugung, einen neuen absoluten Lieblingsfilm.

Damit kein falscher Eindruck entsteht:
Es fällt mir alles andere als leicht, einem Streifen volle fünf Sterne zuzugestehen. Für einen notorischen Nörgler und Quengler aus Passion, wie ich zugegebenermaßen einer bin, findet sich nahezu immer eine willkommene Angriffsfläche für mehr oder minder umfangreiche Negativkritik; es gibt ständig etwas anzumerken, einzuschränken oder tadelnd zu kommentieren.

In all diesen Punkten jedoch hat "Lucky # Slevin" mir einen derart rigorosen Strich durch die Rechnung gemacht, wie es binnen vieler Jahre kaum einem anderen Film gelungen ist; der Streifen hat mir in solch furioser Weise jede Motivation für Schmähungen und Relativierungen ausgetrieben, dass es mir nach dem ersten Anschauen regelrecht die Sprache verschlagen hat.

Ebendiese ist im Übrigen, apropos, ein essentieller Bestandteil des Films.
Das Drehbuch dieses mitreißenden Thrillers ist nicht nur in dramaturgischer Hinsicht fulminant ausgearbeitet und die Handlung bis hin zum buchstäblich atemberaubenden Finale grandios komponiert - vor allem die Dialoge sind es vielmehr, die den Zuschauer packen, fesseln und nicht mehr aus ihren Fängen entlassen. Sprachwitz und rhetorische Kapriolen, intelligente Gesprächswendungen und vielschichtiger Humor lassen bei jedem Filmliebhaber, der Wert auf halbwegs passable Dialoge legt, das Herz höher und höher schlagen:

"Das war mein Sohn. Verstehen Sie, ich habe gesagt 'war'."
"Ja."
"...Weil mein Sohn tot ist. Ermordet. In die Vergangenheitsform geschickt. Vom einem Ist zu einem War. Noch vor dem Frühstück."

Zugleich jedoch driftet das Drehbuch nicht in bemüht intellektuelles Dozieren ab; stattdessen ist es oftmals die beispiellose Liebe zum Detail, welche selbst scheinbar belanglose Unterhaltungen zu kleinen Sternstunden filmischer Unterhaltung werden lässt. Auf diese Weise gelingt es dem Streifen, seinen Figuren eine ganz besondere Form von Charme zu verleihen, nämlich eine smarte Coolness, die sich jedoch nicht - wie in anderen Thrillern häufig anzutreffen - aus testosteron-strotzenden Machoplatitüden, sondern aus feinsinnigem Esprit speist:

"Also, machen wir es kurz."
"Den Zeitpunkt haben wir längst verpasst!"

Und wenn der Protagonist des Streifens, Slevin, mit seiner Freundin Lindsey unbeschwert über den mutmaßlich besten James Bond-Bösewicht und den seiner Meinung nach überzeugendsten Agenten-Darsteller aller Zeiten philosophiert, dann mag das dem ein oder anderen unspektakulär erscheinen - doch gerade diese Art herrlich komponierter Dialoge hat etwas so unaffektiert Natürliches, dass sie sich ohne Frage genau so auch im realen Leben finden könnte, was den Zuschauer den Charakteren erstaunlich nahe bringt.

Auffällig generell: Während im Zuge der deutschsprachigen Synchronisation von Filmen zumeist viele sprachliche Bonbons der Originalfassung verlorengehen, gelingt "Lucky # Slevin" mit dem genauen Gegenteil dessen ein ausgesprochen seltenes Meisterstück, nämlich die nochmalige Aufwertung der Texte. Nachdem ich den Streifen sowohl in Originalsprache als auch auf Deutsch gesehen habe, ziehe ich den Hut vor dem Team, welches ihn derart fabelhaft synchronisiert und damit nochmals enorm bereichert hat.

Auch ansonsten macht der Film es mir ausgesprochen schwer, Ecken und Kanten auszumachen, die ich bemängeln könnte.
Stattdessen nötigen mir sowohl der charakteristische Soundtrack, der das Geschehen wundervoll unaufdringlich untermalt und umspielt, als auch die schauspielerische Darbietung sämtlicher Mitwirkenden ein Höchstmaß an Respekt ab. Alle Darsteller legen eine derartige Verve an den Tag und funktionieren so vortrefflich als durch und durch harmonisches Team, dass man die Begeisterung, mit der sie bei der Sache waren, förmlich mit Händen greifen kann.

Es bleibt mir also gar nichts weiter übrig, als mich dem Streifen in vollem Umfang - und ohne jede noch so geringe Einschränkung - geschlagen zu geben und ihm die Maximalzahl von Sternen zu gönnen.

Denn diese hat er nach meinem Empfinden mehr als verdient.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So unscheinbar dieser Film auch auf den ersten Blick wirkt, so genial kommt er nach dem Anschauen rüber., 17. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
"Ich bin in der Stadt wegen eines Kansas City Shuffle."
"Was zum Teufel ist ein Kansas City Shuffle?!"
"Ein Kansas City Shuffle ist, wenn alle nach rechts gucken, während du links rum gehst. Ist nichts für Anfänger, so'n Kansas City Shuffle. Erfordert viel Vorbereitung... Und mit einem Pferd fängt alles an."
Dies u.a. sind die ersten Sätze in Lucky Number Slevin.
Klingt verwirrend, nicht wahr? Richtig.
Die erste Viertelstunde des Films sind eigentlich nur vermeintlich zusammenhanglose Szenen, bei denen das eine nicht wichtig für das andere zu sein scheint.
Dann erst kommt die Story besser in die Gänge, hier eine Erläuterung:

Der junge Slevin (großartig gespielt von Teenie-Star Josh Hartnett) zieht vorübergehend in die Wohnung seines "Freundes" Nick Fisher. Kaum angekommen, geht auch schon der Ärger los; zwei typen stehen vor Slevins Tür und bringen ihn zu deren Boss (Morgan Freeman). Der verwechselt Slevin mit Nick Fisher und eröffnet ihm, dass Slevin ihm 96000$ schuldet. Slevin gelingt es nicht, den Boss davon zu überzeugen, dass er nicht Nick Fisher ist und der Boss stellt ihn vor die Wahl: entweder Slevin erschießt den Sohn des Rivalen vom Boss oder Slevin wandert unter die Erde.
Kaum zurück zuhause, stehen abermals zwei typen vor Slevins Tür: zwei Leibwächter des Rivalen vom Boss, genannt, der Rabbi.
Slevin wird wiederum mit Nick Fisher verwechselt, der auch beim Rabbi enorme Schulden hat. Es gilt: Geld wiederbeschaffen oder sterben.
Eine ganz schöne Zwickmühle für unseren Slevin, stimmts?
Während des ganzen Films taucht auch immer wieder der mysteriöse und brutale Killer Mr. Goodkat (unvergleich gut gespielt vom Master of Acting himself: Bruce Willis) auf, der irgendwie auf beiden Seiten (vom Boss und vom Rabbi) steht, aber irgendwie auch auf keiner.
Slevin steht gewaltig im Zwiespalt und entscheidet sich dazu, beide Aufträge anzunehmen. Nicht wirklich einfach für ihn, denn auch die Polizei wird langsam neugierig...

Wer bei diesem Film eine Hetzjagd nach der anderen mit Action pur erwartet, der wird sicher enttäuscht. Lucky Number Slevin hat eigentlich viele ruhige Stellen.
Der Film dreht sich streng genommen nur um das banale Thema Rache.
Aber gegen Ende stellt sich heraus, wie intelligent der Film eigentlich ist. Ein gutes drei-viertel im Film sitzt man auf der Couch und denkt sich: "Aha, so ist das also." Aber erst am Schluss stellt sich heraus, dass noch ein anderer, viel größerer, Plan dahintersteckt und man sieht auch, welche Rolle Goodkat eigentlich spielt...

Noch einiges nebensächliches zum Schluss: Der Film ist beim ersten mal anschauen ganz schön kompliziert (ich selbst musste ihn zweimal sehen, um wirklich alles von A bis Z lückenlos zu kapieren). Es gibt auch viele komplexe Wortspiele (besonders von der endlos plappernden kleinkarierten Lindsey [Lucy Liu], was mich anfangs sehr gestört hat), da muss man erstmal richtig hinterblicken können.
Ich für meinen Teil sage jetzt: Es ist eine Schande, dass der Film nie den Weg in die Kinos gefunden hat. Hätte mir ein Freund die DVD nicht empfohlen, wäre ich vielleicht nie drauf gestoßen.

Also: Kaufempfehlung!!!
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss!!, 1. Mai 2009
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Viele Filme schaffen es nie in ein deutsches Kino. Oft liegt das an der erbämlichen Qualität, manchmal findet sich einfach nur kein Verleiher, weil die Einspielergebnisse im Ausland nicht besonders hoch waren. Und das obwohl der Film aussergewöhnlich gute Qualität und eine Menge Starpower bietet. "Lucky Number Slevin" ist so ein Fall!

Slevin Kelevra lebt in der Wohnung seines Freundes Nick. Er wollte sich dort mit ihm treffen, da dieser aber bisher nie erschienen ist, "übernimmt" er einfach bis dahin seine Räumlichkeiten. Dort lernt er auch die süsse Lindsey kennen, eine Nachbarin von Nick, die ebenfalls auf Nick wartet. Kurze Zeit später wird Slevin gewaltsam entführt und zu einem Mafiaboss -dem Boss- gebracht. Dieser hält Slevin für Nick und fordert ausstehende Wettschulden über 96.000 Dollar von ihm ein..

Eingangs habe ich von aussergewöhnlich guter Qualität geschrieben. Das stimmt so nicht ganz. Es ist schamlos untertrieben. Diese Action-Komödie ist mehr als das! Es ist wie ein aufgemotzter Tarantino , wie ein Ritchie auf Speed. Hier gibt es soviel zu erleben und zu entdecken, dass man unmöglich alles beim ersten Mal erfassen kann. Mehrmaliges Ansehen ist meiner Meinung nach Pflicht. Allein die Dialoge sind so urkomisch, voller doppelter Böden und intelligent, dass es eine einzige Freude ist und ich auch nach Jahren immer wieder lachen muss. Ganz groß ist auch die erstklassige, spannende Story, die den Zuschauer mit den Zeitebenen und Wendungen ständig hin und her wirft und bis zum Finale im Dunkeln tappen lässt. Das Glanzstück von "Lucky Slevin" sind aber eindeutig die Darsteller: Josh Hartnett, Morgan Freeman, Bruce Willis, Lucy Lu, Ben Kingsley usw...Muss man da noch viel sagen? Nein. Höchstens, dass man hier allen den unglaublichen Spass bei der Arbeit ansieht.
So, das muss jetzt aber reichen! ;-)
Meine klare Aufforderung nun an alle Filmfans: Ansehen, ansehen, ansehen, Spass haben und dann weiterempfehlen! Hier erlebt man keine Enttäuschung!

Vergleichbar mit: Snatch - Schweine und Diamanten
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71 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lucky#Slevin... intelligent, überraschend u. unterhaltsam !, 30. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Wenn ein Film mit dieser Besetzung nicht in die Kinos kommt, fragt man sich ernsthaft, was daran wohl nicht stimmt. Bruce Willis, Josh Hartnett. Morgen Freeman, Lucy Liu, Ben Kingsley, Stanley Tucci... eine Besetzungsliste vom Feinsten. Dies muss nicht unbedingt auf einen guten Film hindeuten, hier ist dies aber definitiv der Fall.

"Lucky#Slevin" ist ein ungeheuer intelligenter, überraschender und unterhaltsamer Film mit hervorragenden Darstellern. Das überzeugende Drehbuch kann man wohl am ehesten mit dem legendären "Die üblichen Verdächtigen" vergleichen. "Lucky#Slevin" macht es dem Zuschauer nicht wirklich leicht und es erfordert eine Menge an Aufmerksamkeit, um die anfangs angerissenen Erzählstränge, die im Nachhinein entwirrt werden, aufzunehmen und später richtig einzuordnen. Der Film wird dabei mit diversen Zeitsprüngen vorwärts wie rückwärts erzählt, was die Sache natürlich nicht leichter macht. Die verschiedenen Handlungsstränge werden nach und nach verknüpft und die einzelnen Dialoge sind so einfach wie genial. Der Streifen bietet einen ungeheuren Wort - und Dialogwitz. Und wenn das Puzzle am Ende zusammengefügt wird ist der "Aha-Effekt" garantiert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo hast du dich versteckt?, 14. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Wo hat sich dieser Film bloß all die Jahre versteckt? Wenn man sich die Besetzungsliste durchliest, will man schon seinen Augen nicht trauen. Da stehen Namen wie Josh Hartnett, Bruce Willis, Morgan Freeman, Lucie Lu und Ben Kingsley nebeneinander und der Film ist fast so unauffällig an jedem vorübergegangen, wie es sonst nur Satelliten tun, die um die Erde kreisen. Und das beste: Nachdem man ihn einmal gesehen hat, kann man immer noch nicht nachvollziehen, warum.

Aber warum habe ich ihn eigentlich gesehen? Da muss ich mich bei einem Freund wirklich herzlich bedanken. Ein Freitag Abend, nichts los, dann sieht man sich halt eine DVD an. Er nennt einen Titel, bei mir steigen nur die Fragezeichen auf. "Lucky Numer was? Seven? Slevin? Was soll das denn sein?" Doch nachdem man sich das Cover mit den Schauspielern ansieht (obwohl ich Josh Hartnett seit Pearl Harbour für mich eher dieser Liebesromanzenschauspieler war) konnte ich dann doch überzeugt werden.

Der Film beginnt verwirrend, aber es wird sich natürlich alles auflösen, jedoch muss man aufmerksam zuschauen. Ich empfehle ohnehin, sich den Streifen ein paar Mal reinzuziehen. Ich mache das eigentlich ungern, weil ich ja eh schon weiß was passiert, aber den hier schau ich immer wieder gerne.

Es fängt an mit der Story. Die ist echt gelungen, aber auch, und das ist wichtig, gut und kreativ erzählt. Die zahlreichen Rückblenden sind passend eingesetzt, manchmal auch sehr witzig gemacht (vor allem die Szene wo Lucy Lu fragt, warum man ihn den Rabbi nennt und Morgan Freeman antwortet ihr aus einer Rückblende heraus).
Die Kameraführung und Schnitte sind auch fabelhaft und kreativ gesetzt. Da möchte ich die Szene herausheben, wo Schach gespielt wird und man sieht eigentlich 2 Spiele auf einmal. Die Kamera dreht sich und immer sitzt ein anderer Kontrahent vor Freeman, doch der Dialog passt zusammen! Die Dialoge sind ohnehin super gelungen. Josh Hartnett, der immer einen flotten Spruch draufhat, Lucy Lu, die hektische Nachbarsdetektivin, die beiden Handlanger von Morgan Freeman, die philosophischen Gespräche mit den Bossen und und und.
Weiters gefallen mir die Schauplätze und Bilder extrem gut. In den Räumen gibt es oft leuchtend Bunte Tapeten zu bestaunen, die muss ich auch haben!

Mein Fazit: Ein genialer Film, von vorne bis hinten durchdacht, eine überraschende Story mit witzigen Dialogen, guter Kameraführung und Schnitt und überragenden Hauptdarstellern (Hartnett gefällt mir seitdem viel besser!).
Unbedingt anschauen und vor allem: WEITEREMPFEHLEN!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut durchdachter Gangster-Thriller mit sehr guten Darstellern:, 22. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Da versteckt sich mit "Lucky Number Slevin" doch glatt eine richtige Filmperle, welche Vorzugsweise auf DVD dem Zuschauer geboten wird. Ein Aufgebot vieler Namhafter Darsteller und eine tolle Story lassen mich persönlich mir die Frage stellen, warum dieser Film fast an mir vorüber gegangen wäre.

Zum Inhalt möchte ich mich an dieser Stelle nicht großartig äußern. Jedoch ist die Story, so wie sie erzählt ist einfach hervorragend. Der Zuschauer nimmt dem Film sämtliche Wendungen ab und glaubt sich stets in dem Gedanken den Ausgang des Filmes längst zu kennen. Aber weit gefehlt. Aufgrund der großartigen Inszenierung und der toll durchdachten Story ist dies nämlich nur schwer möglich.

Beginnt der Film doch noch mit einer ordentlichen Portion Witz, wandelt er sich im Laufe der Zeit doch sehr gekonnt zu einem astreinen und Ernst zu nehmenden Gangsterfilm bzw. hervorragenden Thriller mit einer sehr ausgeklügelten Story.

Das nächste beeindruckende sind hierbei die Dialoge, welche man sich gut und gerne ohne Schande ein zweites Mal ansehen bzw. -hören muss um den Durchblick zu behalten. Sie sind ganz einfach genial, insbesondere natürlich auch durch die toll agierenden Darsteller.

Da wäre zum einen Josh Hartnett in der Rolle als Slevin, welchem man, egal was er auch tut, seine Rolle stets abnimmt. Dies ist im Bezug auf die Story auch ein sehr wesentlicher Bestandteil um zum gelingen des Filmes beizutragen. Die weiteren Rollen, welche u.a. durch Bruce Willis, Morgan Freeman, Ben Kingsley und Lucy Liu besetzt sind bedürfen wohl keiner weiteren Aussage bzgl. ihres schauspielerischen Könnens. Jedoch stiehlt dabei keiner dem anderen, trotz des Starsaufgebotes, die Show.

Aber auch vom optischen her kann der Film durchaus überzeugen. Die Schnitte sind nicht zu schnell und wechseln sich auch gekonnt ab, z.B. durch Überblendungen oder gut eingesetzte Zeitraffer.

Alles in allem ist "Lucky Number Slevin" ein sehr gut durchdachter und hervorragend inszenierter Thriller, welcher des weiteren noch durch seine sehr guten Darsteller und optischen Reize überzeugen kann. Leider hat der Film hier zu Lande wohl bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit erfahren, was doch sehr schade ist, denn dieser Film ist auf jeden Fall Sehenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent, Überraschend und voller Wendungen, 25. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Lucky#Slevin

Ein Film, der einen von der ersten bis zur letzten Minute herausfordert, mitzudenken. Welche Personen man mag und welche Personen hier die Bösen und welche die Guten sind, wird zum Teil offenbart und zum Teil bis zur letzten Minute verschwiegen. Wer glaubt, die Geschichte durch das Lesen der Coverrückseite zu verstehen, der irrt.

Wer glaubt, den Film durchschaut zu haben, wird dann letztlich doch wieder überrascht - und zwar andauernd. Die vielen überraschenden Wendungen machen den Film meiner Meinung nach zu einem absoluten 5 Sterne Film, der sich jeden einzelnen Stern verdient hat, denn jede einzelne Minute ist unterhaltsam.

Der Film ist wirklich bis zur letzten Sekunde spannend. Und das ist wörtlich gemeint, denn der Film ist erst bei den Credits zu Ende, vorher nicht.

Seht ihn euch an und genießt ihn - ich kann ihn nur empfehlen.
Das hier liest sich jetzt leider fast schon wie eine gekaufte Rezension - so viel Lob und keine Kritik, ist sie aber nicht. Der Film hat mir einfach verdammt gut gefallen. ;)

Fakt ist, dass man bei dem Film nur eins beachten muss: Passt auf! Denn der Film springt ohne Hemmungen in der Zeit hin und her. Und das ist gut so, denn es hilft beim Erzählen der Geschichte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pulp Fiction + Die üblichen Verdächtigen + KC Shuffle = Pures (Film)Gold, 26. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Ich bin an Hand der zahlreichen guten Bewertungen sowohl hier bei Amazon, als auch bei diversen Datenbanken (OFDB, IMDB) auf den Film aufmerksam geworden, die im Titel erwähnte und hier auch von vielen Rezensionen angesprochene Mischung hat mich wahnsinnig neugierig gemacht, da "Die üblichen Verdächtigen" mein absoluter Lieblingsfilm ist, während Pulp Fiction auch ein Dasein in den Top-5 bis Top-10 fristet. Fügt man den beiden vorgenannten Zutaten noch einen hervorragenden Cast hinzu, kann nicht viel schief gehen.

Das Ergebnis lässt sich (auch in der DVD-Version in hervorragender Bildqualität) wirklich sehen. Der erste Teil des Films sprüht vor knackigen und der Szenerie derart absurd unangemessenen Dialogen, dass es eine wahre Pracht ist. Gleichzeitig gelingt es dem Film rechtzeitig das zuvor beschriebene Gleis zu verlassen, irgendwann kommt ein Cut und Tempo und Machart des Films verschieben sich auf angenehme Weise, bevor man von dem zuvor genannten "zu viel" hat. Die Auflösung ist einigermaßen überraschend (auch wenn zu den grandiosen Usual Suspects ein erheblicher Respektsabstand besteht ;)) und für mich zumindest bis auf eine kleine Ausnahme vollkommen stimmig. Bei immer mehr Filmen stehe ich am Ende da und stelle mir 1000 Fragen, auf die der jeweilige Film (bewusst oder unbewusst? eine weitere Frage! :)) keine ANtwort liefert. Ich persönlich habe genug davon und kann mit einem Runden Ende mehr anfangen. Ein solches wird hier geboten.

Für mich einer der besten Filme, die ich in den letzten 5 Jahren gesehen habe und ich freue mich schon, ihn noch das ein oder andere mal einzuwerfen und zu genießen.

****Achtung, SPOILER-ALERT**** (wer den Film noch nicht gesehen hat, möge ab hier nicht weiterlesen):

- Etwas bedauernswert finde am Ende das Überleben von Lucy Liu, ich hätte es für stimmiger empfunden, wenn Mr.Goodkat hier getreu seinem Ruf saubere und sichere Arbeit abgeliefert hätte.

- Zu dem kleinen angesprochenen logischen Bruch: Mir ist nicht ganz klar, warum Lucy Liu so betroffen wirkt, als sie die Uhr an der Leiche entdeckt (kurz bevor sie Besuch von Mr.Goodkat erhält). Wie man am Ende erfährt, wurde sie von Slevin aufgeklärt und gewarnt, hierbei scheint es unlogisch, dass dieser nur vor Mr.Goodkat warnt, ohne die ganze Geschichte Preis zu geben. Wäre sie aber über die ganze Sache in Kenntnis gesetzt, wüsste sie, warum sich die Uhr von Slevin am Handgelenk der verbrannten Leiche befindet und dass es sich nicht um ihn handelt...
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller auf sehr hohem Niveau, 10. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Jetzt, da ich mich daran mache eine Rezension zu L#S zu schreiben, erschließt sich mir die gesamte Komplexität dieses Filmes. Gelegentlich (in Onlineforen und Filmzeitschriften) wurde Lucky # Slevin gerne mit Werken von Quentin Tarantino verglichen. Vor Allem der Streifen Pulp Fiction scheint es den meisten Rezensenten angetan zu haben - schöpfen sie doch allesamt aus den Vollen, wenn es darum geht banale Assoziationen zu dem hier besprochenen Film aufzuzeigen:

Pulp Fiction schöpft meiner Ansicht nach seine ganze filmische Kraft einzig und allein aus dem Umstand, dass es Quentin Tarantino ausgezeichnet gelingt, seine Charaktere in einem abgeschlossenen Mikrokosmos wandeln zu lassen. Es projiziert sie sozusagen auf eine Leinwand - und das nicht nur in cineastischen Dimensionen, sondern auch in übertragener Weise. Denn erst durch die Überzeichnung der Wesenszüge und Dialoge seiner Protagonisten, gelingt es dem Regisseur, sie überhaupt annehmbar und interessant für das Publikum zu machen. Pulp Fiction ist sozusagen eine Karikatur - in einer karikierten, erdachten Welt. Ein Mikrokosmos eben. Lucky # Slevin ist anders. Ganz anders!

Das entscheidende Moment des gesamten Filmes (die Story braucht meines Erachtens nicht noch ein weiteres Mal wiederholt zu werden) ist der Umstand, dass sich der interessierte Beobachter immer in einer absolut sicheren Atmosphäre wähnt. Man fühlt sich gebettet in das wohlige Gefühl alles zu wissen und betrachtet die Charaktere dabei, wie sie sich in gegenseitigen Stolperdrähten winden, wie Insekten in einem Spinnennetz.

Mag das nun auch sehr lapidar klingen, so schafft es der Film auch aus dieser ersten Phase der Vertraulichkeit noch das nötige Mindestmaß an Tempo herauszuholen, das nötig ist, um den Zuschauer wie mit Sekundenkleber auf seinem Sitz zu halten. Durch die Tatsache, dass die Handlung die Protagonisten aufs Glatteis zu führen scheint, entwickelt der Regisseur Interesse an ebendiesen und man ist die ganze Zeit über wirklich gespannt darauf zu sehen, wie sie sich aus der misslichen Lage befreien.

Josh Hartnett spielt auch zum allerersten Mal völlig überzeugend eine Rolle, in der es nicht nur darauf ankommt den Beau zu markieren. Ganz in Gegenteil: Sie fordert einiges an schauspielerischer Raffinesse und Kunst, vor Allem wenn es darum geht charakterliche Eigenschaften der handelnden Personen aufzuzeigen. Und genau in diesem Punkt ist noch eine weitere Stärke des Filmes versteckt: Die Besetzung: Josh Hartnett, Morgan Freeman, Lucy Liu, Ben Kingsley, Bruce Willis!

Die allergrößte Kunst (ein riesiges Lob an den Drehbuchautor!) ist es jedoch aus der erwähnten Sicherheit und Behaglichkeit des Zuschauers cineastisches Kapital zu schlagen und ihn immer wieder aufs Neue zu überraschen und ihn wiederum auf Glatteis seiner vorgefertigten Meinungen zu führen.

Vielleicht wird dem einen oder anderen bereits aufgefallen sein, dass dieser Film es nicht in die deutschsprachigen Kinos geschafft hat. Ich könnte beinahe meine rechte Hand darauf verwetten, dass sich jene Person, die das zu verantworten hat, mittlerweile mächtig in der Allerwertesten beißt. Einmal mehr wurde, angesichts dieser und ähnlicher ökonomischer Paradoxien, die Schwelle zwischen ernstzunehmenden cineastischen Highlights und dem Retortenmüll verwischt, den man ansonsten vorgesetzt bekommt. Es scheint beinahe so, als hätte man in manchen Kreisen Angst davor, dem Zuschauer zuviel zuzumuten. Mit zuviel ist wohl alles gemeint, was eine längere Aufmerksamkeitsspanne als die eines Goldfisches benötigt.

Bei Lucky # Slevin handelt es sich um eines der absoluten Highlights der letzten zwei bis drei Filmjahre.

Top Besetzung. Top Story. Ein Thriller von Allerfeinsten!

Kaufen! Anschauen! Genießen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Film mit Kultambitionen, 15. Juli 2007
Von 
Philipp Seichter "Carlton" (Clausthal-Zellerfeld, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
Ganz im Stile von Quentin-Tarantino-Filmen oder von "Snatch" kommt dieser sehr gelunge Streifen daher, doch keinesfalls nur ein Abklatsch. Eine sehr gut aufgebaute Spannungskurve kombiniert mit einem überraschenden Ende versetzen den Zuschauer die gesamte Zeit in Hochspannung. Bis zuletzt weiß man nicht genau woran man ist und erkennt erst am Ende, wer welche Rolle in diesem Film hat. Die Story ist sehr gut durchdacht. Beginnt doch der Film mit einer Reihe von anscheinend sinnlos anmutenden Morden, so wachsen doch allen am Ende Bedeutung zu und keiner geschah aus Willkür. Abgerundet wird dies alles durch eine Menge trockener Sprüche, die dem Film einen ganz eigenen Humor verleihen. Des Weiteren glänzt dieses Machwerk mit einer unglaublichen Starbesetzung.
Fazit: Ein genialer Film für Fans dieses Genres mit Witz und guter Story
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Lucky Number Slevin
Lucky Number Slevin von Paul McGuigan
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