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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und macht Appetit auf mehr
Also, mir hat der Film gefallen, aller Unkenrufe zum Trotz!

Mag sein, dass es daran lag, dass ich seinerzeit - aufgrund anderer Prioritäten - die Geschichte(n) um WikiLeaks und seinen Gründer Assange nur am Rande verfolgt habe, so dass der Inhalt relativ "neu" für mich war. Aber ich fand ihn - anfangs zwar etwas schnell - aber spannend...
Vor 12 Monaten von Irene Adler veröffentlicht

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einseitig...!
Ich will euch nicht aufhalten, indem ich die Story noch mal nacherzähle - das haben andere Kunden schon prima gemacht. Nur kurz meine Einschätzung:

Der Film ist bis in die Nebenrollen toll besetzt und solide gespielt, aber unterm Strich einfach zu lang. Es ist nun mal nicht leicht, Dinge, die sich hauptsächlich an Schreibtischen abspielen,...
Vor 7 Monaten von Samanta Weber veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einseitig...!, 2. Oktober 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Inside WikiLeaks - Die fünfte Gewalt (DVD)
Ich will euch nicht aufhalten, indem ich die Story noch mal nacherzähle - das haben andere Kunden schon prima gemacht. Nur kurz meine Einschätzung:

Der Film ist bis in die Nebenrollen toll besetzt und solide gespielt, aber unterm Strich einfach zu lang. Es ist nun mal nicht leicht, Dinge, die sich hauptsächlich an Schreibtischen abspielen, visuell spannend darzustellen, aber da wäre sicher mehr drin gewesen. Manche Dinge werden viel zu lang ausgebreitet und/oder wiederholt, während die Story gleichzeitig an anderer Stelle mit zu wenig Erklärungen runtergehaspelt wird. Über Hintergründe und Charaktere von Assange und Domscheit-Berg erfährt man verhältnismäßig wenig, obwohl sich der Film beinahe ausschließlich um die beiden dreht. Das ist in meinen Augen keine gute Erzählweise.

Man hat sich bemüht, viele zu der Zeit aktuelle Ereignisse einzubinden oder zumindest zu erwähnen. Teilweise nicht leicht, die Informationsflut aufzunehmen, aber immerhin werden so die Auswirkungen von Wikileaks auf die "echte" Welt deutlich.

Was mich wirklich gestört hat: Die sehr einseitige Darstellung der Protagonisten. Der unsoziale, größenwahnsinnige, egomanische, manipulative, selbstgerechte Assange und der freundliche, aufrechte, loyale, idealistische, prinzipientreue Domscheit-Berg - naja. Ich kenne keinen von beiden, aber da fast nichts auf der Welt derart Schwarz-Weiß ist, kann ich das auch in diesem Fall nicht so richtig glauben.
Aber, klar, was soll auch anderes rauskommen, wenn man als Quelle fast ausschließlich EIN Buch nutzt, und zwar von einem ehemaligen Mitarbeiter, der im Streit gegangen und wohl kaum neutral ist. Jedem 18jährigen Erstsemester an der Uni, der seine Hausarbeit so recherchiert, würde man das Ergebnis um die Ohren hauen. Kein Wunder, dass Assange den Film so nicht wollte.

Meine Hoffnungen, durch diesen Film die Strukturen des Phänomens Wikileaks zu durchschauen und die Charaktere hinter diesem Stück Zeitgeschichte kennenzulernen, haben sich jedenfalls kaum erfüllt. Lest die Wikipedia-Seite zu Wikileaks - mehr Infos, geht schneller und spannender ist der Film auch nicht wirklich. Einzig die tollen Schauspieler sind ein echtes Argument für diesen Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas gewöhnungsbedürftig, 26. November 2013
Von 
Hemeraner "Hemeraner" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Die Darsteller sind top, ohne Frage. Assange wird als egomanisches A...loch dargestellt, was man Cumberbatch gut rüberbringt. Brühl gibt den Computerfreak, der irgendwie in etwas reingerutscht ist, das größer als er ist. Dabei ist das ganze etwas gewöhnungsbedürftig inszeniert. Sicher ist es schwierig, Vorgänge, die eigentlich Bits und Bytes betreffen spannungsgeladen darzustellen. Wie soll man so etwas filmisch umsetzen. Schließlich hat man sich dazu entschlossen die Action innerhalb der Umgebung stattfinden zu lassen. Werden Daten gelöscht wird dies so dargestellt als wenn einer die Computer zertrümmert usw. Das und die Hintergründe sind manchmal für nicht Computerspezialisten schwer nachzuvollziehen. Am Rande und gegen Ende stehen dann tatsächlich die Fragen, die wirklich interessieren. Was ist die Pressefreiheit wert und wie weit darf man gehen, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Der Film wirft sicherlich einige Fragen mit Diskussionspotential auf. Teilweise werden betreffende Personen der US-Regierung zu gut dargestellt. Hier stellt man sich die Frage, war es richtig, die Wahrheit zu veröffentlichen? Viele haben noch die Kriegsverbrechen der US Streitkräfte im Kopf, die wikileaks aufgedeckt hat und weswegen sie verfolgt werden obwohl man sich allen Ernstes fragen muss, warum die Urheber dieser Schweinerei stattdessen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn auch insgeheim. Das vermag der Film jedoch nur am Rande zu zeigen. Und so bleibt wikileaks eher eine lose Abfolge diverser historischer Vorgänge und Charaktere ohne wirklich zu berühren. Update: Das sah auch Forbes so. Laut Ranking belegt Wikileaks Platz 1 der Filmflops 2013. Er hat nicht mal annähernd seine Kosten eingespielt. Als wir den Film gesehen hatten, war sonst niemand im Kino.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und macht Appetit auf mehr, 28. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Inside WikiLeaks - Die fünfte Gewalt (DVD)
Also, mir hat der Film gefallen, aller Unkenrufe zum Trotz!

Mag sein, dass es daran lag, dass ich seinerzeit - aufgrund anderer Prioritäten - die Geschichte(n) um WikiLeaks und seinen Gründer Assange nur am Rande verfolgt habe, so dass der Inhalt relativ "neu" für mich war. Aber ich fand ihn - anfangs zwar etwas schnell - aber spannend inszeniert, mit einer hochkarätigen Schauspielerriege besetzt - lobend möchte ich hier auch Peter Capaldi erwähnen, der mich schon in "Torchwood - Children of the Earth" überzeugen konnte und in "The Fifth Estate" leider nur eine Nebenrolle ausfüllen durfte.

Was die Darstellung durch Mr. Cumberbatch betrifft, möchte ich mich zurückhalten ... ich fand sie fast schon übertrieben, auch den australischen Akzent (zwar schön anzuhören, aber ausgeprägter als Assange's selbst). Ist aber auch schwer, jemanden zu porträtieren, der a) noch lebt (dem Himmel sei Dank!), und b) selbst eine so schillernde, ambivalente Persönlichkeit ist. Und sich dann auch noch geweigert hat, den Schauspieler zu empfangen ;-) ! Trotzdem komme ich nicht umhin, Vergleiche zu ziehen, und, bei allem verdienten Respekt - eine Kopie ist halt selten so gut wie das Original... Wie schon jemand sagte - da ändern auch die gefärbten Haare nicht viel.

Daniel Brühl, der zu meinen absoluten All-Time-Favorites unter den deutschen Schauspielern gehört, fand ich fast etwas unterfordert in der Rolle des Daniel Berg. Er glänzte aber seinerzeit in "Salvador", "Eva", oder zuletzt in "Rush".

Summa summarum: ein spannendes Stückchen Zeitgeschichte, recht ordentlich verfilmt - auch wenn manche es als zu einseitig, weil zu sehr kontra Assange empfinden. Ich sehe das nicht so eng. Wem der Film, wie mir, Appetit darauf macht, sich mehr mit WikiLeaks und der Arbeit von Julian Assange bzw. seiner Person auseinanderzusetzen, wird sicher in der Lage sein, Fakten und Fiktion zu trennen. Informationen gibt es ja nun wirklich mehr als genug. (Neeeeiiiin, ich empfehle jetzt nicht, nach ihm zu googeln... arbeitet lieber mit benefind [dot] de ... da wird für jede zweite Suchanfrage ein Cent gutgeschrieben, einer gemeinnützigen Organisation eigener Wahl. Da gibt es u.a. ein Whistleblower-Netzwerk, das ein wenig Unterstützung gebrauchen könnte ... ;-).
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geniale schauspielerische Leistung, 19. Dezember 2013
Benedict "Sherlock" "Khan" Cumberbatch ist Garant für erstklassige Schauspielkunst. Aber hier übertrifft er sich fast selbst. Wer Julian Assange schon gesehen hat (YouTube etc.) ist einfach nur noch verblüfft. Wäre das Drehbuch etwas eingängiger würde Cumberbatch dem Film wohl einen Oscar holen. Aber da es sich bei Wikileaks eben um eine rein virtuelle fünfte Macht handelt war die Umsetzung für Drehbuchschreiber u. Regie wohl eine zu große Herausforderung. Zu abstrakt für den ordinären Kinogänger, was ja auch das miserable Box Office Ergebniss zeigte. Dennoch: wer nur ein wenig verfolgte, was mit Chelsea (ehemals Bradley) Manning u. Wikileaks passierte wird voll auf seine Kosten kommen auch wenn die USAmerikanische Administration viel zu gut dabei weg kommt. Die letzte Szene, in der Julian Assange quasi selbst noch einmal zu Wort kommt relativiert das aber ein wenig.

Ich rate jedoch jedem sich ausschlißlich die originale, unsynchronisierte Fassung anzuschauen, da Cumberbatchs Impersonation von Assange nur dann richtig zur Geltung kommt.
Auf amazon.co.uk kommt die DVD/BlueRay auch bereits im Februar auf den Markt (kostet genausoviel Porto wie bei amazon.de und ist auch genauso schnell) und man muss nicht noch fünf weitere Monate auf die schlecht synchronisierte Fassung warten (warum wohnen die Deutschen eigentlich immer so hinter dem Mond?).
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen INSIDE WIKILEAKS - Der melodramatische Politthriller auf Blu-ray, 14. November 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Beim Chaos Communication Congress Berlin trifft Computer-Nerd Daniel Domscheit-Berg (Daniel Brühl) auf Julian Assange (Benedict Cumberbatch), dessen Pläne zur konspirativen Veröffentlichung geheimer Unterlagen im Internet ihn auf Anhieb faszinieren. Er gibt seine Arbeit als Netzwerkingenieur auf und baut gemeinsam mit Assange die dafür notwendige Infrastruktur mit dem Web-Portal WikiLeaks auf. Ein erster Höhepunkt ist die 2008 erfolgende Veröffentlichung interner Daten der Schweizer Privatbank Julius Bär. Nach weiteren Coups folgt 2009 die Veröffentlichung US-amerikanischer Militärdokumente, die neben weltweiter Bekanntheit auch eine spektakuläre Jagd auf die Plattformbetreiber auslöst ...

Der mit dem Genre des Politthrillers bisher nicht vertraute Regisseur Bill Condon (*1955) folgt in seinem Film weitgehend dem 2011 veröffentlichten gleichnamigen Buch von Daniel Domscheit-Berg (*1978). Und darin ist auch ein durchaus vorhandenes Problem des Films zu sehen. Domscheit-Berg verehrt Julian Assange (*1971) zunächst als eine Art Guru und - allgemeinen psychologischen Mustern folgend - schlägt die rückhaltlose Bewunderung nach späteren Auseinandersetzungen in schonungslosen Hass um. Daher macht sich das letzte Drittel des Films völlig unreflektiert die Sicht Domscheit-Bergs auf sich selbst als geläuterten Helden und Assange als Mephisto-artige Inkarnation des Bösen zu eigen. Das ist natürlich zwangsläufig auch die Sicht der offiziellen US-Vertreter, die in der Veröffentlichung ihrer Geheimdokumente nur einen Affront sahen und zu aufgedeckten Rechtsverstößen nie wirklich Stellung bezogen. Die Wahrheit liegt also irgendwo in der Mitte - und wirklich genau wird es die Öffentlichkeit wohl nie erfahren.

Verdienst des Films, der auch seine Schwächen hat, ist es, die Geschichte der Enthüllungsplattform WikiLeaks für eine breite Öffentlichkeit in erlebbarer Weise dokumentiert zu haben. Daniel Brühl verkörpert seine Rolle recht glaubwürdig, während das Spiel von Assange-Darsteller Benedict Cumberbatch gelegentlich etwas zu affektiert wirkt. Einige fiktive Szenen aus dem privaten Bereich (Frau und Eltern von Domscheit-Berg) überzeugen weder schauspielerisch noch inhaltlich. INSIDE WIKILEAKS fiel unverdient im US-Kino wie auch hierzulande komplett durch, obwohl der Film in über 120 Minuten durchaus spannend unterhält.

Die Blu-ray von CONSTANTIN (Vertrieb: Highlight) präsentiert den Film in sehr guter Bild- und Tonqualität (Deutsch und Englisch in DTS-HD 5.1). Als Extra sind nur ein dreiteiliges Making of (ca. 25 min, deutsch untertitelt) sowie deutscher und englischer Kinotrailer vorhanden. Hier wäre eine Dokumentation über WikiLeaks und die handelnden Personen in jedem Falle wünschenswert gewesen! Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Für zeitgeschichtlich orientierte Sammlungen eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Frechheit!, 16. April 2014
Von 
A. Jenner "KAJ" (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was kommt als naechstes!? Verfilmt man das Leben Jesu nach einem Drehbuch von Judas oder bittet man Monica Lewinsky die Biographie von Bill Clinton zu schreiben?

Es ist einfach auf einen Liegenden zu treten, aber eigentlich finden wir das ja gar nicht so toll. So verwundert es, dass dieser Film durchkam. Der Film bemueht sich in keiner Sekunde die komplexe Persoenlichkeit eines Krypto-Anarchisten zu ergruenden, zeigt nur in uebertriebener Weise dessen pathologischen Momente und laesst Daniel Domscheit unverbluemt Rache nehmen.

Eine gekraenkte Frau ist harmlos im Vergleich zu einem gekraenkten Nerd, dem zuviel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Was bei "Der Teufel traegt Prada" noch halbwegs gut geglueckt ist, wird hier zur duemmsten Abrechnung und Publikums-Verarsche seit Menschengedenken.

Assange hat viele wichtige und interessante Gedanken gewaelzt, viele bewegende Erfahrungen gemacht, um letztlich zu dem zu werden, der er heute ist. Sicher trifft der Film den Geschmack des Establishments und sicher tendieren Menschen wie Assange und Snowden ins Extreme, aber sie haben gezeigt, wie Revolution im 21. Jhd. aussieht.

Das haette einen guten und positiven Film gerechtfertigt und verlangt. Die Macher dieses Werks sollten sich schaemen und ich kann nur abraten diesen Film zu kaufen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Höchste Konzentration gefordert, 5. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Film ist gut gemacht und gibt interessante Einblicke in Wikileaks. Schade ist, dass zuweilen Einblender gemacht werden, die nur durch absolute Schnellleser verarbeitet werden können. Das führt dazu, dass man zeitweise aus der Handlung gerissen wird und nicht weiss, ob man etwas wichtiges verpasst hat. Also volle Konzentration von Anfang bis zum Schluss!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach interessant und gut besetzt, 7. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt (DVD)
Mich hat der Film von Anfang bis Ende gefesselt. Hut ab vor den beiden Protagonisten .
Assange war in meinen Augen nachvollziehbar dargestellt und ich kann die negativen
Aussagen nicht bestätigen.
Alle Rollen waenr bestens besetzt. Ein sehenswerter Film! ....für alle die dieses Thema
interessiert natürlich.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen chance vertan, 15. Mai 2014
Daniel Domscheidt-Berg ist ein Computer-Nerd und arbeitet als Netzwerkingenieur. Irgendwann lernt er auf einer Messe den Begründer von WIKILEAKS Julian Assange kennen. Der hat sich zum Ziel gesetzt, heikle Unterlagen und Videos, welche von Regierungen gerne geheim gehalten werden, aufzudecken und auf seiner Webseite zu veröffentlichen. Daniel ist begeistert von der Idee und wird zu seinem treuen Helfer und sorgt dafür das das Wikileaks Imperium immer größer wird – doch auch Assange wird immer selbstgerechter und arroganter. Dann bekommt er brisante Informationen zugespielt, die er unzensiert auf seiner Webseite präsentieren will, was Hunderte von verdeckten Agenten in Gefahr bringen würde. Daniel bekommt Gewissensbisse.

Leider kann ich in Sachen Schauspielkunst nicht in den allgemeinen Tenor mit einstimmen, denn für mich ist Benedict Cumberbatch, den ich sehr mag und der mich sowohl in STAR TREK als auch in SHERLOCK HOLMES mehr als überzeugt hat, fehlbesetzt. Weiß gefärbte Haare machen eben noch keinen Assange aus ihm. Überzeugend hingegen die Leistung von Daniel Brühl.

Überhaupt ist das Casting unfassbar hochkarätig. Selbst für kleinste Nebenrollen waren sich Schauspieler wie Stanley Tucci, Laura Linney (alt geworden) oder Axel Milberg nicht zu schade.

Trotzdem kommt unter dem Strich zu wenig heraus. Für ein Drama ist der Film nicht tiefgründig genug, für einen Thriller ist er schlichtweg zu langweilig, denn wirkliche Spannung kommt nur selten auf. Zudem wird nicht wirklich klar, wodurch und wie der rasante Aufstieg der Webseite zustande kommt – vieles muss man sich selbst zusammenreimen. In diesem Fall wäre ein TV-Zweiteiler vielleicht doch die besser Wahl gewesen.

INSIDIDE WIKILEAKS ist kein schlechter Film geworden, jedoch wird hier einiges an Chancen verschenkt. Zudem sind die Extras absolut mau und beschäftigen sich mit uninteressantem Nonsens, statt ein wenig Aufklärung zu betreiben.(videotie,de)
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein aufsehenerregender Scandal und eine schillernde Persönlichkeit machen noch keinen guten Film!, 20. Februar 2014
Der/Die Wikileads Scandal(e) und die auf der Plattform enthüllten Geheimunterlagen sind sicherlich zum Teil spektakulär, der Film "Inside Wikileads" leider kaum. Zwar ist die Bestzung wirklich illuster und Benedict Cumberbatch immer interessant anzusehen, aber dem Film fehlt eine durchgängig spannende Handlung, ein funktionierender Spannungs- und Handlungsaufbau und vor allem viel Hintergrund zu Assange und Wikileaks.

Löblich zwar, dass Assange nicht völlig zum Helden verklärt wird, aber mehr Infos zu dessen Persönlichkeit und Beweggründen wären wirklich sinnvoll und nötig gewesen. Zu viel bleibt im Dunkel und leider geht der Film auch wenig auf die Konsequenzen für die Whistleblower und die durch Wikileaks enttarnten Informanten ein.

Auch der Widerspruch, auf der einen Seite Geheimnisse der Saaten um jeden Preis aufdecken zu wollen und das gläserne Internet zu propagieren, gleichzeitig aber Identitätsschutz des Individuums zu verlangen, wird nicht thematisiert. Wikileaks zeigt, wie bigott wir alle im Umgang mit dem Netz sind. Schließlich verlangen wir Schutz unserer Privatsphäre, stellen aber gleichzeitig alles mögliche bei Facebook & Co ins Netz und prostituieren unser Privatleben selbst. Wir wundern uns, wenn das, was wir selbst öffentlich gemacht haben, irgendwann uns schadet.

Ächnlich bigott natürlich auch die Rolle der Whistleblower. Sie suchen die Öffentlichkeit zum Teil auch und gerade um bekannt zu werden und eine öffentliche Bedeutung zu erlangen, wundern sich dann aber gleichzeitig, wenn ihr Geheimnisverrat Konsequenzen hat. Assange, der vermeindlich nur die Plattform geboten hat, will sich mit Konsequenzen gar nicht erst befassen und sieht sich ausschließlich als Opfer der bösen Staaten im Dunkel ohne eigene Verantwortung.

Dem Film merkte man auch an, dass während der Dreharbeiten noch wild am Drehbuch gewerkelt wurde. Vieles wirkt einfach nicht aus einem Guss. Natürlich ist es schwer, all das in einen Spielfilm zu packen, aber schließlich wollte man ja keine Doku drehen, die vielleicht spannender, sicher aber informativer hätte werden können.

Die Blu-ray Umsetzung ist durchaus gelungen. Das Bild wirkt zwar an vielen Stellen recht weich und nicht so detailreich wie möglich, die könnte aber auch an den zum Teil recht heftig verwendeten Stilmitteln liegen. Der Ton in DTS HD ist sauber, aber nur bei der Wiedergabe des Techno-Scores räumlich und berauschend.

Das Bonusmaterial ist durchschnittlich und was die realen Hintergründe der Story betrifft zu wenig erhellend. Ein Wendecover ohne FSK Verschandelung wird geboten.
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