Kundenrezensionen

26
4,8 von 5 Sternen
A Feast of Consequences [Explicit]
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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2013
Sechs Jahre nach 13th Star erschien nun endlich das neueste Werk des Schotten. Sechs Jahre in denen Derek Dick nicht ganz tatenlos war, aber die Musik nicht immer die Hauptrolle in seinem Schaffen gespielt hat. So hat er sich u.a. der Schauspielerei gewidmet und ein Buch geschrieben.

Das neue Werk entstand in Zusammenarbeit mit Weggefährten, die auch schon an früheren Alben beteiligt waren. So zeichnen für die musikalische Umsetzung Robin Boult an der Gitarre, Foss Paterson an den Keyboards, Steve Vantsis am Bass und Schlagzeuger Gavin Griffith verantwortlich. Elisabeth Troy Antwi, die einigen vielleicht noch von Plague of Ghost bekannt ist, unterstützt den Schotten beim Gesang. Produziert wurde das Ganze von Calum Malcolm, der bereits an mehreren Fish-CDs beteiligt war.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind elf Songs, die durchaus zu gefallen wissen und schon in weiten Teilen beim ersten Hören bei mir gezündet haben. Highlights sind sicherlich der Opener "Perfume River" und die fünfteilige "High-Wood-Suite", die mit über 28 min Länge neue Maßstäbe setzt. Anders als bei "Plague of Ghost" stehen die einzelnen Teile aber auch unabhängig voneinander gut da und werden nur von dem zugrunde gelegten Thema zusammengehalten. Und das ist ziemlich düster, geht es doch letztlich um Krieg - vermutlich den 1. Weltkrieg - und seine Folgen. Wirklich zwanglos entspannende Lieder findet man auch auf dieser Platte nur wenige. Aber der Grundtenor ist bei Weitem nicht so selbstmitleidszerfließend wie bei einigen Stücken vom Vorgängeralbum.

Musikalisch bewegt sich Fish auch dieses Mal in seiner ganz eigenen Klasse, irgendwo zwischen progressivem und konventionellem Rock mit einem Hauch Folk. Neben Akustikgitarre und Piano hört man Streicher und auch schon mal ein Akkordeon, gleich als Opener Pipes. Dazu gibt es ausladenden E-Gitarrensolos und brachiale Riffs über tragenden Keyboard-Klangteppichen. Die Texte sind wie immer bei Fish sehr poetisch, mehrdeutig ihre Inhalte metaphorisch verschlungen und dann doch wieder unmißverständlich. Seine Gesangstechnik neigt allerdings immer mehr dem Sprechgesang zu - wobei kaum einer wie er die Düsternis seiner Texte mit Spoken Vocals zu unterstützen weiß. Da wo es gesanglich anspruchsvoller wird, greift Elisabeth Antwi unterstützend ein, aber nie zu vordergründig.

Insgesamt ein Werk, das an die guten alten Tage erinnert. Wobei ich zugeben muß, daß mich mit Ausnahme des Felini-Albums alle Werke des Schotten eher positiv beeindruckt haben. Dennoch würde ich dieses Album in einem Ranking der bisherigen Solo-Platten hinter Vigil auf Platz zwei setzen.

Leider gibt es das Werk aktuell (Dezember 2013) noch immer nicht offiziell im Handel sondern nur im Direktvertrieb über Fish's Online Shop. Ich habe dort bislang nur gute Erfahrungen gemacht, da ich die meisten seiner letzten Werke direkt übder den Onlineshop des Künstlers bezogen habe. Ich kann diese Anschaffung nur empfehlen.

Hier noch die Trackliste:
1."Perfume River" (Dick/Vantsis) - 10:58
2."All Loved Up" (Dick/Vantsis/Boult) - 5:07
3."Blind To The Beautiful" (Dick/Vantsis/Boult) - 5:12
4."A Feast Of Consequences" (Dick/Vantsis/Boult) - 4:29
5."High Wood" (Dick/Paterson) - 5:26
6."Crucifix Corner" (Dick/Paterson) - 7:25
7."The Gathering" (Dick/Paterson) - 4:30
8."Thistle Alley" (Dick/Vantsis/Boult) - 6:08
9."The Leaving" (Dick/Paterson/Boult) - 4:59
10."The Other Side Of Me" (Dick/Vantsis/Boult) - 6:08
11."The Unravelling" (Dick/Vantsis/Boult) - 6:31
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2014
Endlich! Fish hat sich mMn seit dem Raingods-Album mit Qualität ja eher zurückgehalten- aber jetzt ist ihm der weite Wurf ganz klar gelungen, ohne wenn und aber. So hätte sich evtl. Marillon mit Fish weiterentwickelt- oder so ähnlich. Gesanglich bemerkt man die Stimmband-OP, er kann wieder deutlich besser singen als auf den letzten Alben- und tut das auch ganz deutlich! Danke, danke, danke Fish, endlich- es geht doch, bitte mehr davon und weiter in die alte Prog-Rock Richtung entwickeln, dieses Album geht wieder in diese Richtung, deshalb ein ganz starkes Album mit 5 Sternen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2014
Kurz gesagt, ich bin überwältigt. In der heutigen Zeit des schnellen Konsums ist sehr mutig, ein solch ambitioniertes Werk zu veröffentlichen. Fish hat uns hier ein hochkomplexes und vielschichtiges Stück Musik vorgesetzt.

A Feast of Consequences ist eine Scheibe, für die man sich Zeit nehmen muss, so viel steht für mich fest. Manche der Ideen kommen ziemlich sperrig daher, es findet ein nicht für möglich gehaltener Rückgriff auf die Elemente des Prog statt, ohne aber gestrig zu wirken bzw. schwülstige Klangteppiche zu weben. Instrumente bleiben sehr klar, Gitarren stehen im Vordergrund ohne zu dominant zu sein.

Und Fish singt wieder mehr. Die Stimmband-OP scheint die größten Probleme beim Singen behoben zu haben. Ich weiß nicht, wann das war, aber klanglich/gesanglich muss das nach dem letzten Album 13th star gewesen sein. Seine Stimme wirkt irgendwie "recycled".
Das erste Hörerlebnis ist wirklich klasse und das habe ich in seiner Komplexität so seit Raingods with Zippos bei einem Fishalbum nicht mehr erlebt.

Neben einiger persönlicher Themen hat er wieder viel zu erzählen in seiner sprachlich gehobenen poetischen Weise. Zentrales Thema sind die menschlichen Verfehlungen sinnloser Kriege, Umweltzerstörungen und vieles mehr. Höhepunkt ist dann die High Wood Suite in der Mitte des Albums, welches textlich und musikalisch zusammenhängend in 5 Songs in einer Gesamtlänge von ca. 30 Minuten die gefallenen und vermissten Soldaten des 1. Weltkrieges zum Thema hat. Jeder dieser Songs kann aber auch für sich stehen, man hat sie als einzelne Songs stehen lassen. Diese 5 Songs wühlen mich beim Hören immer wieder sehr stark auf und sind an manchen Stellen sehr düster.

Da ich mir die Deluxe-Edition habe schicken lassen, weiß ich aus der Einleitung in dem großartig aufgemachten Buch, dass die Großväter von Derek William Dick ebensolche Soldaten im Weltkrieg 14-18 waren.

Aber auch die anderen Songs, welche thematisch nicht in Weltkrieg 1 gebettet sind bieten großartige Musik. Der Opener Perfume River beginnt langsam mit Sackpfeifen und kommt zunächst ein wenig sperrig daher. Der 10minüter nimmt ab Minute 7 dann noch richtig Fahrt auf. Direkt als Auftakt schon große Musik. Das lockere/poppige All loved up handelt von der Likerei und den millionenfachen Freundschaften im Internet wie z.B. in Facebook. Zwei herausragende Balladen finden sich ebenfalls auf dem Album, das düstere Blind to the beautyful handelt von seinen verflossenen Beziehungen und das von der Stimmung her positivere Other Side of me steigert sich in ein wunderschönes Gitarrensolo hinein. Dazu kommen noch das Titelstück, dass sich mit seiner Scheidung auseinandersetzt und der progige Abschluss The great Unravelling.

Die Deluxe-Edition ist auf 5000 Exemplare limitiertund sehr empfehelnswert, allein wegen des bestens verarbeiteten 100seitigen Buches. Ob diese Edition im Rahmen der Konzerte verkauft wird, würde ich gefühlsmäßig bezweifeln. Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung, sich diese Edition, solange sie noch erhältlich ist, direkt bei Fish zu beziehen. Bisher ist das Werk leider nicht auf den üblichen Vertriebswegen zu haben.

Wirklich überwältigend ...
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2014
Damit hätten seine Kritiker nicht gerechnet. Mit A Feast of Consequences ist Fish mit über 50 noch mal annähernd auf der Höhe von "Vigil" und seinen alten Marillion Kunststücken. "All loved up" ist dem einen oder anderen vielleicht etwas zu sehr Pop. Aber das rechtfertigt keine Kritik. Man kann ja auch mal einen lockeren Song machen. "Thistle Alley" ist nicht mein Geschmack, da zu bedrückend. Aber ich schaue auch keine Horrorfilme. Dafür kann ich also auch keinen Stern abziehen. Ansonsten ist jeder Song verdammt gut. In jeder Hinsicht. Der Höhepunkt ist sicherlich Crucifix Corner als Herzstücke der High Wood Suite. Man sollte versuchen die Deluxe Edition zu bekommen, denn die hat ein 100 seitiges Hardcover Buch und bietet eine außergewöhnliche Haptik.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2014
Wer denkt, Bands, bei denen die Mitglieder schon jenseits der 50 sind, leben nur noch von früheren Erfolgen und Best of Alben, werden hier eines besseren gelehrt: In meinen Augen das beste Fish-Album seit dem ersten Longplayer "Vigil....." ! Wie immer mit bemerkenswerten Lyrics werden hier auch musikalisch neue Grenzen gesetzt. Außer "All loved up", das ein bißchen zu poppig wirkt und sehr "Big wedge" aus dem ersten Album ähnelt, gibt es viele Perlen zu entdecken. Der 11-Minuten Opener "Perfume river" ist prädestiniert dazu, seine Gigs zu eröffnen; bei "Blind to the beautiful" bekommt man eine Gänsehaut, und das 28 Minuten 5-teilige Werk "High wood" gehört zu den bemerkenswertesten Songs der neueren Rockgeschichte. Ein Wahnsinns-Album !!! Habe ihn schon seit Erscheinen des Albums zweimal live gesehen, ein großer Künstler, der seinem Lieblingsgetränk Wein immer mehr ähnelt, je älter, desto besser !!! Wer dieses Album nicht hat, verpaßt etwas !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2015
Ich hörte vor langer Zeit gern die ersten Alben von Marillion, freute mich damals über den Art- Rock- Sound und die Peter- Gabriel- Anleihen des Sängers. Aber das war in den 80ern, 2015 klingen die alten Marillion Alben für mich maniriert und gestelzt (im Gegensatz zu den klassichen Alben von sagen wir Peter Gabriel oder Genesis/ Yes) und das neue Album hier zu schwerfällig, zu uninspiriert. Man höre nur mal auf die deutschen Worte am Ende von "high wood". Das klingt bemüht düster, aber nicht gut.
Sicher, der Mann kann noch singen, das Timbre seiner Stimme ähnelt Momente lang immer noch der Peter Gabriels, aber keiner der Songs erreicht dessen Klasse auch nur aus der Ferne.
Das ist alles gewollt und angestrengt, die musikalische Inspiration fehlt aber. Daher denke ich nicht, dass dem Album außerhalb der Fan- Kreise nennenswerte Aufmerksamkeit zukommen wird...
Ich würde mich nicht dazuzählen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2014
Damit hätte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr gerechnet. Als treuer Fan, der Fish von Beginn seiner Solokarriere an bis heute verfolgt hat, steht für mich nach mehrmaligen Hören der neuen Scheibe fest: Das ist mit Abstand das Beste, was Fish seit langer, langer Zeit auf die Beine gestellt hat! Tolle Songs, dichte Arrangements, spannende und abwechslungsreiche Musik und ein Fish in Hochform! Kompliment für dieses wirklich rundum gelungene Spätwerk des einstigen Marillion-Frontmanns, auf dem praktisch kein einziger wirklich schwacher Song zu finden ist. Absolute und uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 14. Juli 2015
Nachdem ich die letzten CDs von Fish nicht wirklich gut fand, ist ihm hier wieder ein echtes Meisterwerk gelungen. Tolle Kompositionen, endlich wieder deutlich besserer Gesang. Für Fans ein absoluter Pflichtkauf!
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am 1. Juli 2015
Lieferung, Zustand Qualität Top, da hat Fish mich überrascht, gutes Album für alle Marillionfans vor allem der erste Song und das Lied das auch fünf Liedern besteht erste Sahne, gut zum Abschalten
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2014
Für mich nach langer Zeit wieder Musik von Fish die spaß macht.

Die Stücke werden nach mehrmaligen hören nicht langweilig sonder es gibt viel zu entdecken.
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