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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Werk und da ist sogar noch Potential für Zukünftiges!
Es ist so weit, nach 4 Jahren endlich neues Equilibrium Futter und ich bin positiv
überrascht! Jeden der nachfolgenden Punkt kann man persönlich bewerten, ob man es
positiv oder negativ einschätzt.

Der Vergleich mit Tyris Fratyr, Sagas oder Rekreatur:
o Es ist abwechslungsreicher als Rekreatur,
o dafür zeigt es weniger...
Vor 6 Monaten von SWTORabzocke veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Früher war alles besser?
In diesem Fall ganz geutlich. Ich fühle mich beim Hören dieser Scheibe ständig hin- und hergerissen. Vergleichen möchte (darf) ich eigentlich nicht mit T.F. und Sagas, denn die bleiben unerreicht (mit Rekreatur konnte ich mich auch anfreunden).
Aber wenn wenigstens Stil und Spielfreude geblieben wären. Hier merke ich bei einigen Liedern...
Vor 3 Monaten von Stefan Thoben veröffentlicht


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Werk und da ist sogar noch Potential für Zukünftiges!, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (Audio CD)
Es ist so weit, nach 4 Jahren endlich neues Equilibrium Futter und ich bin positiv
überrascht! Jeden der nachfolgenden Punkt kann man persönlich bewerten, ob man es
positiv oder negativ einschätzt.

Der Vergleich mit Tyris Fratyr, Sagas oder Rekreatur:
o Es ist abwechslungsreicher als Rekreatur,
o dafür zeigt es weniger pure Härte als Sagas,
o vom rauen Tyris Fratyr ist es am weitestens entfernt

Zur Stimmung auf dem Album und zur Songauswahl:
o Die Vielfalt der Songtypen hat sich erhöht, fröhliche und düstere Lieder wechseln sich ab,
o dafür ist es in sich weniger geschlossen, die Songs folgen keinem einheitlichen Grundtenor.

So haben sich die Texte verändert:
o Sie sind facettenreich, teils kritisch, teils ausgelassen heiter.
o Insgesamt aber auch poetisch weniger ausgefeilt

Wie die Gesänge sich verändert haben:
o größere Bandbreite im Growling, es geht mitunter sehr tief
o manches muss man öfter hören bis man es versteht
o Ab und zu Cleaner Gesang durch Rene, meist in den Refrains

So klingen die Strophen und Refrains:
o Refrains laden öfter zum Mitsingen ein, dafür weniger verschachtelt und weniger anspruchsvoll
o Insgesamt klingt es nicht mehr durchweg "böse" wie auf den Vorgängeralben, es gibt auch teilweise fast unbeschwerte Passagen

Musikalische Neuerungen:
o Gitarrenriffs sind allesamt mit Bedacht gewählt, daher immer unterschiedlich und frisch
o Überraschende Neo-Klassische Einflüsse
o Gekonnte Übergänge zwischen den Parts in den Liedern, in kleinen Ansätzen sogar progressiv

Besonders klasse finde ich an dem Album, dass man sich aussuchen kann auf welche Art Lied man jetzt im Moment Lust hat. Dafür konnte man sich bei den Vorgängeralben von Anfang bis Ende in eine tiefe Gefühlslage versetzen lassen.

Ich denke beides ist okay ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Erdentempel ist einen Ausflug wert !, 3. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (MP3-Download)
Vorneweg will ich festhalten, dass Equilibrium sich verändert hat - ja, die teils extreme Härte, wie sie noch bei "Sagas" der Fall war, ist zurückgeschraubt worden. ABER: Die Band und ihr Stil haben sich nach "Rekreatur", dass in meine Augen das "schlechteste" Album ist, weiterentwickelt. Das ist auf dieser Platte eindeutig zu erkennen. "Waldschrein" bietet die gesamte Palette des Könnens von Equilibrium, wie es seit ihrem Anfang geschätzt wurde. "Was lange währt" bietet auch wieder diesen Equilibrium-Faktor, allerdings hört man hier schon die positive Weiterentwicklung der Band heraus. Es ist eine deutlich bessere Symbiose zwischen Robse und der Band zustande gekommen, was daran liegen mag, dass die alten Bandmitglieder, bis auf Rene, die Band verlassen haben und sie somit fast neu aufgestellt wurde. Man merkt dem Album Spielfreude und Kreativität an. Vor allem die stampfende, zum mit Singen anregende Hymne "Karawane" ist ein neuer Meilenstein in der Diskographie der Band.
Und die angeprangerten "Sauf-Songs" ("Wirtshaus Gaudi", "Uns'rer Flöten Klang") sind musikalisch einwandfrei, spielen aber ihre volle Stärke in den dementsprechenden Situationen aus (eigene Erfahrung).
Equilibrium hat sich von den zwar eigentliche Genre-typischen Texten über mythische Schlachten und nordisch/germanische Götter größtenteils distanziert, was aber nicht negativ auffällt - so herrschen eben in den Texten mehr eigenes Denken und eigene Ideen vor; und mal ehrlich, die Texte passten zwar zu Equilibrium, aber teilweise waren diese auch sehr die klischeebehaftet. So begrüße ich die Veränderung(en).

Was mir sauer aufstößt, ist, wenn ich Sachen lese wie:
"Wer Equilibrium von Beginn an seit ihrem Debutablum + Sagas gehört hat dem kann das hier gebotene nicht gefallen."
Das zeugt nur von musikalischer Engstirnigkeit. Wenn einem dieses Album nicht gefällt, darf man dies auch äußern, das bestreite ich gar nicht, doch solche Aussagen sind einfach nur - um es einfach und treffend zur formulieren - dämlich.

Ich bin ein Fan der ersten Stunde und besitze alle Alben, bin immernoch unglaublich begeistert von Sagas und Turis Fratyr, etwas enttäuscht von Rekreatur und voller Hoffnung auf Zukünftiges auf Grund des Erdentempels.

Von mir eine klare Kaufempfehlung !
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Greif die (5) Sterne!, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (Audio CD)
Waldschrein und Karawane ließen bereits erahnen, was da auf die Fans zukommt: Ein wahrer Sternenregen. In meiner Vorfreude hatte ich mir dieses Album vorbestellt und meine (zugegebenermaßen sehr hohen) Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Equilibrium haben sich in Form von "Erdentempel" selbst neugeboren: Vor allem gesanglich abwechslungsreicher, leichter und positiver als früher, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Definitv ein ganz heller Stern am Metal-Himmel!

Zu den einzelnen Titeln:

1. Ankunft: Für sich gesehen nichts Besonderes, tut aber was es soll und stimmt kurz und bündig auf den Charakter des Albums ein (3,5 Sterne)

2. Was lange Währt: Erster großer Knaller des Albums mit einem mitreißenden Gänsehaut-Refrain (5 Sterne)

3. Waldschrein: Für mich der stärkste Titel von allen. Da ist alles hinein geflossen was Equilibrium zu bieten haben (5+ Sterne)

4. Karawane: Nicht ganz so kraftvoll wie "Waldschrein", trotzdem ein wahrer Energiespender, orientalisch angehaucht (5 Sterne)

5. Uns'rer Flöten Klang: Der Text kommt etwas arg grob daher, in der zweiten Hälfte nimmt das Lied jedoch so richtig Fahrt auf. Insgesamt ein pfiffig gemachtes Sauflied (4,5 Sterne)

6. Freiflug: Das wohl ungewöhnlichste Lied des Albums. An Stelle von Geschwindigkeit gibt es hier teilweise cleanen, gut verständlichen Gesang, der richtig unter die Haut geht. (4,5 Sterne)

7. Heavy Chill: Was mit "Freiflug" eingeleitet wurde treibt "Heavy Chill" auf die Spitze: Entschleunigung, Chorgesang und - der Titel sagt es schon - Entspannung mit hawaiianischen Klängen. Eine gelungene Auflockerung zwischendurch (4 Sterne)

8. Wirtshaus Gaudi: Womöglich der (bayerische) Saufhit des Jahres (4,5 Sterne)

9. Stein meiner Ahnen: Könnte auch von "Sagas" stammen. Solide, die Melodie ist leider etwas seicht. (4 Sterne)

10. Wellengang: Ordentlich, trotzdem das vergleichsweise schwächste Lied des Albums.(3,5 Sterne)

11. Apokalypse: Der schwerste und tiefgründigste Titel der CD. Gesellschaftskritisch und mit tollen Gestaltungselementen (z.B. die Kinderstimme)(5 Sterne)

12. The unknown Episode: Das am wenigsten nach Equilibrium klingende Lied. Im positiven wie um negativen Sinne. (4 Sterne)

13. Aufbruch: Wieder gibt es auch hier ein hervorragendes langes Instrumental zum Schluss und wieder kann dieses nicht mit "Mana" mithalten. Aber mal ehrlich, das kann man auch nicht verlangen. (4,5 Sterne)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album macht einfach nur Spaß!, 6. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (Audio CD)
Ich kann die teils vernichtende Kritik an dem neuen Album von EQUILIBRIUM nur bedingt nachvollziehen.
Denn außer, dass die Songs teils eingängiger und direkter sind, hat sich an der Musik doch kaum etwas verändert.
EQUILIBRIUM zelebrieren ihren Mix aus Folk, Pagan und Epic Metal wie eh und je. Da gibt es meines Erachtens nicht viel auszusetzen.
Für meinen Geschmack ist "Erdentempel" eines der besten Alben von EQUILIBRIUM. Vielleicht nicht besser als "Turis Fratyr", aber auf einer Stufe mit "Rekreatur" und besser als "Sagas". Absolutes Highlight des Albums ist der Song "Apokalypse". Gänsehaut pur.
Fans von EQUILIBRIUM können eigentlich nicht viel verkehrt machen und alle anderen, die mit der Musik etwas anfangen können, sollten ruhig mal ein Ohr riskieren.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Spiel-und Lebensfreude made in Germany by Equilibrium!, 6. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (Audio CD)
Moin allerseits!

So, Album einmal durchgehört - und was soll ich sagen...habe schon lange nicht mehr so viel positive Energie gehört!Ein Album, auf welchem jeder Titel als Highlight durchgeht.Keine Langeweile, stattdessen anhaltende Spielfreude auf höchstem Niveau.Zu der weit im Vorfeld veröffentlichten EP "Waldschrein" & der vor kurzem veröffentlichten Single "Karawane" gesellen sich weitere Stücke im gleich Stil, zwei sehr verspielte "Fun-Metal"-Stücke, sowie weitere Stücke im Bereich "Pagan-Metal", wie man sie von Equilibrium kennt.Was trotz dieser Verspieltheit bleibt, ist die Tatsache, dass jedes Stück für sich episch angelegt ist und einfach Spaß macht!Ein Album wie aus einem Guss!Großartig!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbelievable!, 27. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (MP3-Download)
Dieses Album ist unglaublich, es ist einfach nur genial. Selten so etwas tolles gehört, darum widme ich meine erste Beurteilung überhaupt diesem Meisterwerk. Ich finde, es ist ein Must-have für Fan's dieses Genres. Etwas das den Geist und die Seele berührt mit all dieser Fantasie und Magie in der Musik, hat es verdient als genial bezeichnet zu werden. Hört es euch mal an und entscheidet dann selbst :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Früher war alles besser?, 19. September 2014
Von 
Stefan Thoben (Sögel, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (Audio CD)
In diesem Fall ganz geutlich. Ich fühle mich beim Hören dieser Scheibe ständig hin- und hergerissen. Vergleichen möchte (darf) ich eigentlich nicht mit T.F. und Sagas, denn die bleiben unerreicht (mit Rekreatur konnte ich mich auch anfreunden).
Aber wenn wenigstens Stil und Spielfreude geblieben wären. Hier merke ich bei einigen Liedern (Freiflug / Heavy Chill) wie sich etwas in mir verkrampft und sich ein unangenehmes Gefühl des Fremdschämens breit macht:besonders der Clean-Gesang, den ich nur bei Waldschrein passend finde. Da sollte Robse bitte weitergrunzen, denn diese Gesangparts kommen wir vor, als wäre z.B. Stephan Weidner als Gastsänger am Mikro.
Tja, mit Stein meiner Ahnen, Waldschrein und Apokalypse ist der Anteil guter Songs (von mir aus auch noch Unsrer Flöten Klang und Karawane) leider doch etwas klein ausgefallen. Und da kommt wieder der Vergleich: 90-100% würde ich den ersten beiden Silberlingen geben. Hier würde ich gerne 2,5 Sterne verteilen. Da ich die Arbeit dieser Band aus vergangenen Tagen aber so zu schätzen gelernt habe, gebe ich 3 statt 2.
Das nächste Album wird bestimmt wieder das ein oder andere Jahr auf sich warten lassen, spätestens dann aber wird sich zeigen, ob die ruhmreiche Zeit bereits vorbei ist (kreative Pausen darf sich jeder mal gönnen;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Album, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (Audio CD)
Ich bin durch Zufall auf die Band gestoßen und habe mir als erstes dieses Album gekauft und muss sagen es gefällt mir von der Aufmachung richtig gut. Einfach eine Geniale Idee ein Album wie ein kleines Büchlein zu machen. Der nachteil daran ist nur, es passt leider nicht in mein CD Regal und die CD's sind schlecht aus der Hülle zu bekommen da die sehr stramm in der Hülle sitzen und man nur sie nicht gut anfassen kann. Aber ansonsten gefällt mir das Album sehr gut jetzt muss ich mir nur noch den Rest von Equilibirium kaufen.
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5.0 von 5 Sternen Dieses Album ist einfach nur genial!, 7. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (MP3-Download)
Als ich nach dem Lesen einiger Rezensionen 2 Songs des Albums auf YouTube angehört hatte, stand für mich fest: Erdentempel trifft GENAU meinen Musikgeschmack! Die CD musste also her... mit jedem erneuten Hören finde ich dies Scheibe besser! Die Mischung aus Power- und Speed-Metal, Folk-, Viking-, Pagan und schließlich Medodic Death macht die Musik hochinteressant und Langeweile kommt bestimmt keine auf! Auch die Mischung aus fröhlichen Stöcken wie 'Wirtshaus-Gaudi' und düsteren Songs 'Apokalypse' macht das Album mehr als hörenswert! Mein persönlicher Favorit ist 'Wellengang'. Aber um eine echte Rangfolge wiederzugeben, dafür ist das Album viel zu gut... Nicht zuletzt das Cover-Artwork! Es hat meine Aufmerksamkeit vom ersten Moment erregt. Sehr gelungen! Ebenso das Booklet in der CD gefällt mir sehr gut! Dieses Album hat nur eines verdient: 5 Sterne!! Meine Empfehlung: unbedingt kaufen!! Scheibe in den Player rein.... und genießen!
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25 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Freiflug... in die Belanglosigkeit, 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (Audio CD)
Es ist schon faszinierend und erschreckend zugleich, wie stark sich der Stil einer Band im Laufe von vier Studioalben verändern kann. Nein, das hier soll keine "früher war alles besser" Rezension werden, ganz außen vor darf man die früheren Werke einer Band allerdings auch nicht lassen, schließlich definiert sie sich durch diese. Grundsätzlich bewerte ich ein Album gerne anhand drei Gesichtspunkten: Musik, Gesang als eigenständiges Kriterium und Lyrik. Alle drei kamen auf den ersten beiden Alben der Perfektion sehr nahe, bemerkenswert ist daher die Atmosphäre auf Turis Fratyr, Härte und Epik auf Sagas, mitreißende Geschichten die kunstvoll mit Metaphern ausgeschmückt sind und ein Sänger, der die Melodien gekonnt mit Variation und Dynamik begleitet. Davon ist leider auf "Erdentempel" nicht mehr viel übrig. Erstmal zu den Lyrics. Ja, sie sind mir wichtig, vor allem bei einer Band mit (hauptsächlich) deutschen Texten. Nunja, sie sind bei weitem nicht so gut formuliert wie auf den Alben zuvor. Da hat sich Helge oder auch Andi wesentlich mehr Mühe gegeben, wobei vielleicht ist es auch einfach nicht Renes Ding, aber dann verstehe ich nicht warum nicht weiterhin Andi der Texter war? Ausgestiegen sind Sandra und er ja erst, als das Album bereits fertig war. Seis drum. An dieser Stelle nur mal ein Beispiel: "Schaut nach vorn, nicht zurück. Wenn wir weitergeh'n naht auch uns das Glück. Schaut nach vorn, nicht zurück [...]" (Karawane) Gegenbeispiel von Sagas: "Herbst zog ein in grüne Heiden. Klamm die Böhe, Blättertreiben. Kurz ward bald das Licht der Tage, 'zählt bis heut der Weide Sage." (Die Weide und der Fluss) Soweit so gut, kann man akzeptieren, Lyrics sind nicht das Allerwichtigste. Aber ich bitte euch... "Faust nach oben. Streck sie raus. Greif die Sterne. Reiß sie raus." Ernsthaft jetzt? Immerhin sind es keine "Wir hauen Christen zu Brei" Texte, aber das ist schon etwas lächerlich. Achja, das eine Lied auf Englisch. Kann man sehen wie man will, bin aber kein großer Fan davon. Vor allem wenn es der Sänger nicht so mit Englisch hat. Da wären wir aber auch schon beim nächsten Thema. Seit Rekreatur ja sehr umstritten, Robses Gesang. Kurz und knapp, er kommt aus dem Death Metal, das ist ein Problem. Equilibrium sind wesentlich melodischer unterwegs, da erfordert es mehr Variation in Intensität und Höhe, vor allem bei den Screams. In der Hinsicht weist der Gesang immer noch deutliche Defizite auf, hier hat Helge (und die meisten anderen) meilenweit die Nase vorn. Mit Betonung von bestimmten Konsonanten könnte man Übergange wesentlich variabler und dynamischer gestalten, da ist mir Robse zu monoton. Aber es gibt auch etwas neues... clean Gesang! Damit will ich mich nicht lange aufhalten, wem dieser neue Stil gefällt (dazu später mehr) dem werden auch die klaren Gesänge und Chöre gefallen, weil sie die Melodieführung unterstützen, wie es ja sein soll. Gute Sänger waren hier allerdings nicht am Werk, hätte nicht unbedingt sein müssen. Naja, nun zum wichtigsten Teil, der Musik!
Bereits beim Opener merkt man: viel getan hat sich nicht wenn es um neue Kompositionen und Ideen geht, es kommt einem so vor als hätte man es schon mal gehört. Die Melodien sind meist zu vorhersehbar, zu simpel, es fehlt der Überraschungseffekt. Das war bei Rekreatur auch teilweise schon so, aber hier fällt es doch extrem auf. Weitgehend alle Strukturen sind nach dem Ersten Durchlauf bereits erfasst, wo ist da die Langzeitmotivation beim Hören? Wäre das bei nur einem Lied der fall könnte man ja darüber hinwegsehen bzw. ein "easy listening" Song gehört vielleicht dazu, nur leider wird auf dem gesamten (!) Album dieses Schema durchgezogen. Was hier als Hauptthema verwendet wird ist bei anderen Bands nur ein Interlude. Es gibt zwar Ausnahmen, wie z.B. Waldschrein, allerdings ist auch das nichts neues, erinnert stark an „Der Ewige Sieg“. Abwechslung? Fehlanzeige. Und nein, ein etwas langsameres Lied das jedoch ähnlich aufgebaut ist verstehe ich nicht unter Abwechslung. Ich hatte ja ohnehin nichts großartiges erwartet, aber bei "Heavy Chill" habe ich mich schon gefragt ob ich das gerade Träume. Ab einem bestimmten Punkt musste ich nur noch lachen, so lächerlich klingt das. Grundsätzlich kann es ja funktionieren ein bisschen Karibik-Feeling mit Metal zu verbinden (siehe Shingo Murata), aber das hier? Das ist zwar Karibik, aber kein Metal. Geplätscher ohne Intensität, ohne Leidenschaft. Der Refrain dann wieder mit klarem, halbwegs epischem Gesang zum mitsingen. "Ohooohooh." Diese Chöre findet man auf dem ganzen Album, aber das stelle ich mir nun wirklich nicht unter Equilibrium vor. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass man den epischen Sound erzwingen wollte, kommt aber vollkommen unnatürlich rüber. Das einzige Lied auf diesem Album das mir schon eher zusagt ist "Wirtshaus Gaudi". Hier wird immerhin nicht ständig das gleiche Thema wieder aufgerollt, sondern etwas mehr mit Melodien und Rhythmus gespielt, so wie man es eigentlich immer von Equilibrium gewohnt war. Siehe Met und Heimwärts. Allerdings wars das auch schon wieder, danach kommt wieder das gewohnte "vor-sich-hin-geplätscher". Mit "Wellengang" wird eine gute Idee präsentiert, allerdings gleichzeitig auch verschwendet. Schönes melancholisches Intro, der Refrain dudelt dann leider wieder vor sich hin. Das hätte man viel besser umsetzen können. Daraufhin geht es wie schon beschrieben weiter, dieser "Stil" findet dabei seinen Höhepunkt/Tiefpunkt (wie mans gern hat) in "The Unknown Episode". Dabei geht es mir nicht mal um den englischen Text, man muss sich nur den Refrain anhören. Jemand hat das hier auf Amazon schon mal mit "Schlager" in Verbindung gebracht, und ja, ich kann das nachvollziehen. Hätte mir jemand vor 5 Jahren mit der Randbemerkung "das ist von Equilibrium" dieses Lied vorgespielt, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht und gleichzeitig verprügelt. Das grenzt fast schon an eine Frechheit, das den "alten" Fans als Equilibrium zu präsentieren. Klar, auf nem Konzert können das Leute mit paar Promille noch mitgröhlen, jedoch bin ich mir nicht sicher ob das Absicht oder Versehen war. Eigentlich will ich es gar nicht wissen. Letztendlich bin ich sehr enttäuscht in welche Richtung es nun endgültig nach Rekreatur zu gehen scheint. Man hat vor allem das Gefühl, dass dem guten René die Ideen so langsam ausgehen. Und vor allem die Härte. Vielleicht hat er ja vergessen dass er in einer Metalband ist. Wie dem auch sei, die wenigen Passagen die einigermaßen gelungen sind können einfach nicht die riesigen Defizite auf der anderen Seite, auch in Sachen Texte und Gesang, aufwiegen. Für mich hat dieses Album keine Daseinsberechtigung, vor allem im Folk/Pagan Metal sticht es überhaupt nicht hervor, dafür sind die Kompositionen zu belanglos. Wer an diesem Album seine Freude hat, Glückwunsch, allerdings ist für mich das Thema Equilibrium endgültig beendet.
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Erdentempel
Erdentempel von Equilibrium (Audio CD - 2014)
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