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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düsterer Thriller mit der Glückszahl 85
Die Süddeutsche Zeitungs-Cinemathek startet in die zweite Runde (Filme 51-100) und wartet dabei unter anderem mit zwei internationalen DVD-Premieren auf, die nun endlich auch im deutschsprachigen Raum als DVD veröffentlicht werden. Dabei hat die Redaktion ganze Arbeit geleistet, denn sie offenbart in ihrer Auswahl einige cineastische Leckerbissen. Ausgabe Nr.85...
Veröffentlicht am 10. März 2006 von Benjamin Hensgens

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen knister33
Habe mich wahnsinnig auf diese DVD gefreut.
Habe den Film ca. 1970 im TV gesehen.Danach nie wieder. Jeder Film wird irgendwann im TV wiederholt, aber dieser nicht.
Für die damalige Zeit ein Meilenstein. Ich glaube Lee Marvin sagte einmal das es der brutalste Film seiner Karriere wäre.
Die knappen Dialoge, die Musik, einfach Klasse.
Warum ich...
Vor 11 Monaten von Holger Konradt veröffentlicht


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düsterer Thriller mit der Glückszahl 85, 10. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Point Blank - SZ-Cinemathek 85 (DVD)
Die Süddeutsche Zeitungs-Cinemathek startet in die zweite Runde (Filme 51-100) und wartet dabei unter anderem mit zwei internationalen DVD-Premieren auf, die nun endlich auch im deutschsprachigen Raum als DVD veröffentlicht werden. Dabei hat die Redaktion ganze Arbeit geleistet, denn sie offenbart in ihrer Auswahl einige cineastische Leckerbissen. Ausgabe Nr.85 bildet hierbei einen der Höhepunkte dieser Fortsetzungsreihe.
Dem totgeglaubten Walker (Lee Marvin) gelingt die vorzeitige Flucht von der scheinbar unüberwindlichen Gefängnisinsel Alcatraz. Der alternde Gangster hat nur noch ein Ziel vor Augen: Seinen Ex-Partner Reese(John Vernon)zu finden, der ihn um den Anteil an einem gemeinsamen Raubzug betrogen hat. Doch Walker geht es nicht allein um die 93.000$ aus der Beute. Sein Komplize Reese, der ihn verriet, hatte seinen Partner nicht nur um seinen Anteil betrogen. Walker schwört allen Beteiligten blutige Rache...
John Boormanns (Excalibur) Thriller aus dem Jahre 1967(mit einem Budget von 3.000.000$ und einer Drehdauer von knapp fünf Monaten) besticht durch einen geradlinigen und kompromisslosen Handlungsstrang. Allein die Jagd bzw.der Rachefeldzug Walkers wird verfolgt. Die Charaktere aller Figuren sind äußerst kühl und bedrückend pessimistisch gezeichnet. Da wären Altstar Lee Marvin (bekannt aus „the dirty dozen“) als Vollstrecker, Vernon als sein verräterischer Komplize, die untreue Ehefrau Sharon Acker und deren Schwester Angie Dickinson, die Walkers wichtigste Anlaufstelle nach seinem Ausbruch darstellt. Boormans Figuren bieten dem Publikum in ihren Verhaltenszügen kaum Identifikationsmöglichkeiten. Auch das Aufkommen persönlicher Nähe zu den Protagonisten wird vom Regisseur nicht ermöglicht. Diese Elemente tragen damit zur konsequent pessimistischen Grundhaltung des Films bei. Meisterhaft und mit eisiger Kälte inszenierter Thriller, der aufgrund seiner düsteren Atmosphäre und seines dichten Plots mehr als zu überzeugen weiß. Überdurchschnittlich gute Schauspielerleistungen und ein Regisseur, der sein Handwerk gekonnt versteht, runden diesen Film zu einem spannenden Thriller ab. - volle Punktzahl -
Der Redaktion der SZ-Cinemathek ist es zu verdanken, dass "Point Blank" nun zu einem recht günstigen Preis auf DVD zu erwerben ist. Danke!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen POINT BLANK - John Boormans stilprägender Thriller erstmals auf Blu-ray, 22. August 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Point Blank [Blu-ray] (Blu-ray)
Gemeinsam mit seinem besten Freund Mal Reese (John Vernon) und seiner Geliebten Lynne begeht Walker (Lee Marvin) einen erfolgreichen Raubüberfall. Doch die beiden spielen ihr eigenes mieses Spiel. Reese schießt ihn an ihrem Treffpunkt im stillgelegten Gefängnis Alcatraz nieder und macht sich mit Lynne davon. Doch der schwer verletzte Walker überlebt und kennt fortan nur ein Ziel - seine 93000 Dollar. Beginnend bei Lynne rollt er das Gangstersyndikat von unten auf - mit tödlicher Konsequenz...

John Boormans (*1933) zweite Regiearbeit entstand nach einer Vorlage des Kriminalautors Donald Westlake (dessen Drehbuch den Gangsterfilm GRIFTERS (1990) zur Legende machte) und war stilistisch der Entstehungszeit weit voraus. Zahlreiche spätere Produktionen wurden von dieser absolut nihilistischen Noir-Produktion geprägt. Kameraarbeit und Farbdramaturgie (beispielsweise in der Nightclub-Musik-Szene) setzten Maßstäbe. PAYBACK (1999, Brian Helgeland) war die erfolgreiche Neuverfilmung mit Mel Gibson in der Rolle des betrogenen Gangsters.

Die Blu-ray von WARNER glänzt mit einer hervorragenden Bildqualität und stellt damit eine sehr deutliche Verbesserung gegenüber der qualitativ unterdurchschnittlichen DVD-Veröffentlichung von 2006 dar. Die deutsche Originalsynchronisation von 1968 liegt dem Alter gemäß in Mono vor. Als Extra ist neben dem US-Kinotrailer die zweiteilige Alcatraz-Semi-Dokumentation THE ROCK (1967, 15 min, optionale deutsche Untertitel) enthalten, die letztendlich als Werbung für POINT BLANK fungiert. Der Audiokommentar mit John Boorman und Steven Soderbergh über die gesamt Filmlänge ist nicht untertitelbar.

Für jede an Genreklassikern orientierte Sammlung ein Pflichtkauf!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier stimmt alles!, 30. Oktober 2006
Von 
Bernd Strecker (Barsinghausen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Point Blank - SZ-Cinemathek 85 (DVD)
Eine großartige Fassung des Films: Das richtige Originalfilmformat 1:2.35 in ausgezeichneter Bildqualität, englische und deutsche Filmfassung und sauberer Ton. Über den Film möchte ich nur so viel sagen, dass er Hochspannung mit sehr guten Darstellerleistungen (Lee Marvin und Angie Dickinson waren selten so gut) mit einer ausgefeilter Rückblendentechnik und innovativem Filmschnitt verbindet. Ein echter Klassiker eben.

Frage aber trotzdem in Richtung SZ-Cinemathek? Warum ist diese Qualität nicht bei jedem Film möglich und es gibt solche enttäuschenden Veröffentlichungen wie z.B. "Die Millionen eines Gehetzten". Schließlich soll dies ja eine Filmreihe für Cineasten bzw. Fans anspuchsvoller Filme sein.

Für diesen Film aber gibt es ohne Abstriche die Höchstwertung.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "I Want My Money Back!" - Point Blank auf Blu ray, 1. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Point Blank [Blu-ray] (Blu-ray)
Reingelegt von seinen Mafiosi-Freunden wurde Haudegen Lee Marvin in POINT BLANK und um seinen Anteil an der Beute betrogen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, haben sie ihn auch noch wie einen Hund erschossen. Doch Lee Marvin als Walker hatte Glück und das Attentat überlebt. Von seinen Verletzungen genesen, macht er sich auf, wortkarg, nur mit dem Satz "I Want My Money Back", sein Geld zurückzufordern. Eine wilde Jagd beginnt...
John Borrman's expressionistischer Filmstil war 1967 seiner Zeit weit voraus, was man von der vorliegenden Blu ray nicht behaupten kann. Doch inzwischen ist man ja von Warner Bros schon einiges gewohnt: Die BR wurde natürlich nicht geremastert, das Bild ist ist leicht unscharf mit blasser Farbgebung. Der Ton verfügt lediglich über eine Dolby-Spur 1.0 in Deutsch, Englisch und Spanisch. Allerdings gibt es Untertitel in Französisch und Spanisch, sowie Untertitel für Hörgeschädigte in Deutsch und Englisch. Wendecocer: Fehlanzeige. Und damits ein echtes Warner-Produkt wird, steckt die Blu ray in einem ausgestanzten Cover, dass sich daher schön schlabberig anfühlt.
1 Stern Abzug für die lieblose BR-Veröffentlichung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BluRay, 9. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Point Blank [Blu-ray] (Blu-ray)
Für einen Film von 1967 ein astreines Bild. Da nur Monoton hier keine Wertung. Extrem spannender Film mit Lee Marvin in der Hauptrolle. Bonus ist eine 15 Minuten Doku über Alcatraz plus Trailer. Viel schauspierisches Handwerk gepaart mit Spannung und tollem Drehbuch. Empfehlung für Thriller und Krimifreunde !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannender einzigartiger Thriller, 28. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Point Blank - SZ-Cinemathek 85 (DVD)
Lange habe ich nicht mehr solch einen faszinierenden, von der ersten bis zur letzten Minute fesselnden Film gesehen, wenn der Plot auch nicht sonderlich komplex ist. Walker möchte sein Geld zurück. Bei einem Raubüberfall wurde er niedergeschossen und sein Anteil von seinem Komplizen gestohlen. Doch Walker starb nicht und sinnt nun auf Rache. Seine Vorgehensweise ist dabei durch eine schon beinahe fantastische Genialität und Perfektion gekennzeichnet. Alleine der Plan in das streng bewachte Penthouse seines Komplizen zu gelangen ist fast zu minutiös und einfallsreich bedacht um wahr zu sein. Bald erfährt er jedoch, dass es garnicht so einfach ist, an sein Geld zu kommen - Walker erkennt, dass die Organisation größer ist, als er gedacht hat und so arbeitet er sich von einem Gangsterboss zum anderen. Humor existiert in diesem Film beinahe garnicht, lediglich einige Szenen, in denen es Situationskomik gibt, wie zum Beispiel der Club, in dem der Sänger einen mehr als nur minimalistischen "Text" singt oder eine Szene, in der die Nebendarstellerin eine halbe Minute lang wütend auf den sich nicht wehrenden, standhaft bleibenden Walker einschlägt, weil der sie abweisend behandelt. Ansonsten besticht der Film durch seine Eiseskälte und knallharte Szenerie. Das Ende kommt nicht völlig überraschend, man kann sich durchaus denken, wie sich alles entwickelt und was am Schluss aufgedeckt wird. Ebenfalls schön an diesem Film ist, dass er in der englischen Originalfassung ganz leicht zu verstehen ist. Die Protagonisten reden meist nicht zu schnell, dafür aber sehr deutlich, mit wenigen Fremdwörtern und ohne jeglichen Dialekt. Ich habe aus Interesse auch einmal kurz in die Synchronfassung gehört und erkannt, dass Lee Marvin hier von dem Synchronsprecher gesprochen wird, der auch Bud Spencer in seinen meisten Filmen spricht.

Insgesamt ist der Film seiner Zeit vielleicht schon ein wenig voraus, er stammt aus dem Jahre 1967 und ist dafür schon recht experimentell - Rückblenden, allegorische Szenen, unterschiedliche Kameraeinstellungen, düstere Grundstimmung, Standbilder und die Frage auf welcher Ebene der Film spielt - Walker spricht am Anfang, als er angeschossen in der Zelle auf Alcatraz liegt davon ob alles nur ein Traum sei, er wiederholt dabei die Worte "A dream". Wenn man dann noch die Bootsfahrt rund um Alcatraz ziemlich zu Beginn des Films sieht und die Sprecherin von den unzähligen, aber unglücklichen Fluchtversuchen erzählen hört und dabei nicht vergisst, dass Walker insgesamt zwei mal angeschossen wurde, kann man sich fragen, ob alles auch tatsächlich mit der Realität in Verbindung steht. In einer Standszene sieht man Marvin, wie er hoch oben auf der Mauer direkt über dem Stacheldraht beinahe wie tot hängt - Das Ganze wirkt surrealistisch, durch die düstere Musik noch verstärkt. Alles in allem ein Film, der durchaus mit den heutigen mithalten kann. Die DVD enthält keine Extras, dafür englische und deutsche Sprache, sowie Untertitel.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film Noir par excellenz, 7. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Point Blank - SZ-Cinemathek 85 (DVD)
Jede Bewegung, jede Phrase, jedes Detail stimmt. Minimalismus der Höchstleistungen gebiert. Über das Stilmittel der Reduktion entsteht ein klassischer Film Noir mit äußerst komprimierter und dichter Atrmossphäre. Allein Lee Marvins "No Limits of Control" in Bewegung und Gebärde bieten einen außerordentlichen Sehgenuss.
Die Figuren bieten in der Tat dem Publikum in ihren Verhaltenszügen keine Identifikationsmöglichkeiten. Gleichsam wird das Aufkommen persönlicher Nähe zu den Protagonisten in keiner Form möglich. Ein ehrlicher Film, ohne Gefühlsdusel, ein klassischer Film Noir par exellence und ein Film der definitiv Spuren im Bewußtsein des Betrachters hinterlässt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film mit Diamantschliff, 23. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Point Blank - SZ-Cinemathek 85 (DVD)
'Point Blank' ist ein Thriller kühl und brilliant wie ein geschliffener Diamant. Die Story wäre kaum mehr als eine Variation eines klassischen Themas, dem Rachefeldzug eines um sein Recht Geprellten, würde sie sich nicht einer besonderen Erzähltechnik bedienen: Der Zuschauer erlebt das Geschehen, als ob es auf einer Realitätseben knapp neben der normalen Welt abliefe. So als ob er selbst, so wie die Figuren auf der Leinwand, in einem beständigen Rausch wäre, in dem Gegenwart und Erinnerung, Handlung und Gedanken einander beständig kreuzen und ein irreales Grundflimmern erzeugen. John Boorman (Regie) nutzt, um diesen Effekt zu erreichen, alle ihm zu gebote stehenden Mittel: Die Tonspur gibt nur selten, und dann immer nur kurz und selektiv, Umgebungsgeräusche wieder. Oft bleibt der Film sogar tonlos wie aufgehobene Realität. In anderen schneidet die Tonspur aus den zahlreichen möglichen Geräuschen genau jene heraus, die den irrealen Charakter des Geschehens unterstreichen. Wunderbar die Verfolgungs- und Prügelszene in einem Jazzclub, die von den spitzen Schreien des Sängers auf der Bühne unterlegt ist. Doch nicht nur die Tonspur bleibt selektiv, auch die Worte der Figuren sind es: Widergegeben wird, was zum Verständnis des Geschehens notwendig ist, und da ist kein Wort zu viel. So karg, wie die Tonspur oft ist, so karg geben sich die Figuren: Allen voran Walker, der als Rächer kühl und unerbittlich, ohne jegliche Rücksicht durch den Film schreitet. Kaum zeigt sich in seinem Gesicht Emotion. "You died all right at Alcatraz", sagt ihm Chris, als er sie für ihre Hilfe ausbezahlt. Walker ist emotional tot, und nur eine kurze Sequenz, in der er um seine Frau Lynn wirbt, lässt ahnen, dass er einmal ein anderer war. Und Walker schreitet auf seinem Rachefeldzug durch eine Szenerie, der der Regisseur alles Leben genommen hat. In einer beeindruckenden Sequenz am Anfang des Films macht er das Sterben Lynns greifbar, indem sich wie in einer Traumsequenz ihre Wohnung leert, bis nur noch das tote Weiss der Wände und der Staub bleibt. Inbegriff dieser Kühle ist jedoch die Festung Alcatraz in St. Francisco, in der der Film beginnt und endet: Film Noir Szenen in Perfektion, künstlich und kühl, choreographiert und dennoch packend.

Der Rachefeldzug Walkers hat seinen Ursprung im Verrat durch seinen Freund Mal Reese. Nomen est Omen, denn Mal (= das Böse) entpuppt sich auch in der Folge als Erzbösewicht, der Walker nicht nur Geld und (vermeintlich) das Leben nimmt, sondern auch noch dessen Frau. Doch Walker ist nicht einfach auf Rache aus, er will vor allem sein Geld zurück. Doch hat er noch einen anderen Auftrag: Ein Unbekannter, der auch hinter Mal her ist, hilft Walker, die erste Spur zu finden und verpflichtet Walker als Gegenleistung darauf, ihm die Organisation hinter Mal zu liefern. Und Walker führt diesen Auftrag unerbittlich aus. Er findet seine Frau Lynn, und von ihr gelangt er wie auf einer Leiter von Sprosse zu Sprosse der Organisation. Und auf jeder Stufe kommt es erneut zu einem Showdown, und fast jedesmal bleiben Tote zurück. Jedesmal zeigt Walker, dass er ein unschlagbarer Pro ist. Schliesslich, in der letzten Szene des Films, erklimmt er die oberste Sprosse der Organisation. Und hier schliesst sich der Kreis. Wieder ist er in Alcatraz, und wieder ist er der Betrogene.

'Point Blank' ist einer der spannendsten und seiner Erzähltechnik wegen einer der eindrücklichsten Thriller auf der Leinwand. Doch muss man sich auf die Irrealität einlassen, in der die Handlung wie in Trance fortschreitet. Das ist ungewohnt, doch faszinierend, kühl und brilliant.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Härt, härter..., 24. August 2009
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Point Blank (DVD)
....Marvin!
Das Warten auf die DVD-Veröffentlichung zu diesem düsteren Rache-Thriller hat sich gelohnt.
In Anbetracht des Alters dieser Boorman-Prodution (1967), kann das Bild der Warner-DVD voll und ganz überzeugen.
Über die fehlenden Extras kann man getrost hinwegsehen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Point Blank, 19. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Point Blank (deutscher Ton) (DVD)
Es gibt sie noch, die guten alten Filme. Super Action und Darsteller, ohne technischen Schnickschnack und Computersimulation.
da macht Filme sehen, noch Freude.
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