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Kundenrezensionen

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am 31. Juli 2014
Ich mag das Cover, sehr "schmusig". Auch wenn mich der grüne Hintergund stark an eine Tafel aus der Schule erinnert. ;)

Schon beim ersten Kapitel musste ich ständig nicken. Jeder bei dem ein Tier lebt kennt es wohl: Sie liegen immer genau dort wo man ran will und dreht man sich mal kurz rum, stand das eigene Essen die längste Zeit. Und trotzdem: Irgendwie sind die Tiere dabei so niedlich, dass man ihnen gar nicht böse sein kann.

Judith, die Hauptakteurin, verliert ihren Job und auch ansonsten geht grade einfach alles schief. Doch einfach aufgeben will sie nicht. Ganz im Gegenteil, ihr spukt schon lange die Idee von einer Katzenpension im Kopf herum. Mit Tieren kennt sie sich aus, hat sie doch selbst tierische Mitbewohner. Auch im Tierheim hat sie mal gearbeitet, so dass sie den Umgang mit fremden Fellnasen gelernt hat. Und überhaupt, die Ferienzeit steht vor der Tür, da wäre eine Anlaufstelle genau das richtige bevor die Menschen die Tiere aussetzen!
Ihre Familie und Freunde unterstützen Judith bei ihrem Vorhaben. Praktischerweise findet sich darunter auch gleich ein Geldgeber, dass ersparte einen teuren Kredit. Um es perfekt zu machen zieht auch noch ein Fremder in das Haus, in dem vorher nur die Familie untergebracht war. Schon am ersten Tag gerät Judith mit ihn aneinander - und dann stellt sich heraus das Alex Tierarzt ist ...

Der Schreibstil ist locker. Zwar nicht trivial, aber auch nicht sonderlich anspruchsvoll. Der Vorteil, ganz klar: Das Buch lässt sich wirklich zügig lesen. Etwas nervig fand ich die Widerholungen die sich durch die ganze Geschichte zogen. Immer wieder hat ein Charakter das wiederholt was schon ein anderer gesagt oder gedacht hatte. Gedankengänge schön und gut, aber doch nicht SO oft!

Auch Zeitsprünge verwendet die Autorin hier gerne. Nur leider hat sie dabei vergessen die Zeitspanne anzugeben. Da liest man weiter, denkt auf Grund der Geschehnisse, dass einige Tage vergangen sind und dann sind es plötzlich Wochen. Je weiter ich im Roman fortschritt, desto verwirrter war ich. (Vielleicht bin ich auch nur zu alt für sowas!?)

Ein ganzes großes Manko ist hier leider auch die Vorhersehbarkeit. Ich wusste schon zehn Seiten vorher was sich ereignen würde. - Überraschungseffekt: Null. Spannung: Minus Zehn ...

~°~ Fazit ~°~

Die Geschichte ist nun wirklich nicht neu und wer Spannung erwartet ist hier leider verkehrt. Das Miezhaus ist eher eine anspruchslose Lektüre für zwischendurch. Wen Widerholungen nicht stören, der kann einen Blick reinwerfen. Allen anderen rate ich hier ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 2014
Judith Sommer , geschieden, mit Teenie-Tochter Esther, lebt mit ihrer Familie unter einem „großen“ Dach - Vater und Großtante und Cousin, jeder liebenswert, aber mit ganz spezifischen Macken.

Aber dann wird Judith entlassen – und nun? Wovon soll sie leben? Ihre große Liebe zu Tieren und dass sie ohnehin schon dauernd auf Katzen und Hunde Ihrer Freunde und Bekannten aufpasst – könnte man daraus etwas machen? Die Familie hält zu ihr und ermutigt sie – Judith wird also eine Pension für Vierbeiner eröffnen, das „Miezhaus“.

Und zum gleichen Zeitpunkt zieht ein neuer Mieter ins Haus – der einzige, der nicht zur Familie gehört - und es beginnt denkbar schlecht mit ihm und Judith…

Das Buch macht gute Laune – das Entstehen der Tierpension zu beobachten, das wilde und chaotische Hin-und Her in dieser großen Familie, die Freundschaften von Judith und ihr stetes und gutes Kochen (Achtung- man wird unweigerlich hungrig! ), Esther mit ihren Pubertätsanfällen…..einfach lustig und herzerwärmend.

Klar ist alles vorhersehbar, und dem Leser ist von vorherein klar, wie es ausgehen wird – aber wie gesagt, das macht nichts in diesem Fall – einkuscheln, Tee trinken, geniessen…. *g*
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am 23. Oktober 2014
Der Droemer Knaur-Verlag hat seit einiger Zeit eine eigene E-Book-Sparte namens "feelings".
"Das Miezhaus" ist das erste Buch, das ich von "feelings" gelesen habe. Nicht-Reader-Besitzer sollten allerdings gewarnt sein, dass das Buch wirklich nur digital vorliegt.
Alle anderen können sich freuen, denn es erwartet sie ein richtiges Wohlfühlbuch.

Die geschiedene Judith Sommer hat eigentlich ein gutes Leben. Ihre Teenie-Tochter Esther hat zwar ab und an typische Pubertätsallüren, ist aber ansonsten ein wunderbares Mädchen. Auch die restliche Familie (Vater, Tante und Cousin), die mit ihr im gleichen Haus wohnen, ist so toll, wie man es sich nur wünschen kann.
Nur mit zwei Sachen klappt es einfach nicht in Judiths Leben: Männern und dem Job.

Weil ihrer Firma Aufträge wegbrechen wird sie entlassen. Was nun? Die Joblage ist schlecht, erst recht, wenn man so wenig Berufserfahrung wie Judith hat und an einen Ort gebunden ist. Ihre Familie ermutigt sie dazu ein "Miezhaus" zu eröffnen, eine Pension für Katzen und und Hunde. Ideal für Tierfreundin Judith, die privat eh schon ständig auf die Katzen und Hunde ihrer Freunde und Bekannte aufpasst.

Gleichzeitig zieht ein neuer Mieter mit ins Haus. Der Einzige, der nicht zur Familie gehört. Kann das gut gehen?
Der Anfang läuft jedenfalls denkbar schlecht, denn am gleichen Tag hat Judith nicht nur ihre Kündigung erhalten, ihr Parkplatzz wird vom neuen Mieter blockiert und dann stürzt sie auch noch über seinen Kram und verstaucht sich den Knöchel. Was für ein Depp!
Oder nicht? Eigentlich ist der Tierarzt Alex doch ganz nett, auch wenn er vehement gegen Tierpensionen ist.

Bis sich Alex und Judith, die beide schlechte Erfahrungen mit der Liebe gemacht haben, jedoch annähern können dauert es etwas. Besonders der frisch geschiedene Alex muss erst einmal seine alten Beziehungsprobleme lösen.

In der Zwischenzeit macht es Spaß zuzusehen wie das Miezhaus immer weiter Gestalt annimmt und die bunte Gesellschaft rund um Judith bei ihrem Alltagsleben zu beobachten. Nicht nur der Zusammenhalt innnerhalb ihrer jüdischen Familie ist groß, auch die Freundinnen von Judith spielen eine wichtige Rolle. In ihrer Wohnung teffen sich alle, besonders da sie dort stets gutes und reichliches Essen erwartet, das Judith jeden Tag mit Leichtigkeit aus dem Ärmel schüttelt.
Am witzigsten fand ich jedoch Vater und Tante mit ihrem gegenseitigen Hickhack und dem Verheimlichen ihrer nicht-koscheren Speisevorlieben.

Spannung darf man jedoch nicht erwarten. Die ganze Geschichte ist reichlich vorhersehbar.
Das macht aber nichts.
Das Lesen ist wie ein Treffen mit guten Freunden. Wer sich mit Tee und etwas Gebäck auf dem Sofa einkuscheln möchte um ungemütlichen Herbstnachmittagen zu entgehen, der ist hier genau richtig!

Fazit: Netter Wohlfühlroman!
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am 2. August 2014
Judith wurde von ihrem Mann verlassen. Gemeinsam mit ihrer 14 jährigen Tochter ist sie zurück nach Hause zu ihrem Vater und der Tante, sowie dem Cousin gezogen. Alle wohnen gemeinsam in einem großen Mehrgenerationenhaus, jeder in seiner Wohnung, jeder für sich und doch alle gemeinsam. Als ihre Cousine auszieht um nach Berlin zu gehen, wird die Wohnung an einen frisch getrennten Mann vermietet, der ausgerechnet an dem Tag einzieht, an dem für Judith eh schon alles schief läuft und sie ihren Job gekündigt bekommt, da es der Firma finanziell nicht gut geht. Als sie dann auch noch über die Umzugskisten stolpert und sich den Knöchel prellt, ist der neue Mieter erstmal untendurch bei Judith. Während sie überlegt, wie ihre Zukunft weitergehen soll, kommt ein langer geheimer Wunsch in ihr wieder hoch. Sie möchte eine Tierpension eröffnen. Das Miezhaus. Doch hierfür muss sie allemöglichen Vorlagen erfüllen, einen riesen Kredit aufnehmen und das Souterraine des Mehrgenerationenhauses komplett umbbauen. Wird sie ihren Traum verwirklichen können? Und was wird ihr neuer Mieter damit zu tun haben?

Schnell bin ich in die Geschichte reingekommen und die Protagonisten waren mir alle auf Anhieb sehr sympathisch. Die Beschreibung der einzelen Szenen waren wunderbar und ich bin geradezu durch die Geschichte hindurchgeschwebt. Ich konnte das Buch gar nicht aus den Händen legen, so schön war es. Hin und wieder gab es einzelne Stellen, die mir persönlich etwas bitter aufgestoßen haben, aber das ist immer das persönliche Empfinden des Lesers. Die Hintergrundinformationen in vielen Stellen des Buches waren sehr gut von der Autorin recherchiert worden, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Die Handlung war von vornherein sehr vorhersehbar, was mich bei diesem Buch aber überhaupt nicht gestört hat, da ich es mit dem Bewusstsein eine lockere, leichte Liebesgeschichte zu lesen, gelesen habe.

Fazit:

Von mir gibt es eine klare Lesempfehlung für alle die gerne auch mal zwischendurch "leichte Kost" mögen. Zum Entspannen eine wunderschöne Geschichte, die man auch mal an einem verregneten Wochenende schnell gelesen hat, und schöne Stunden damit hat! Ideal auch für die Ferien!
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am 25. Juni 2014
Was für ein bescheidener Tag! Judith Sommer hat gerade erfahren, dass ihr Vertrag nicht verlängert wird und sie somit arbeitslos ist. Als sie nach Hause kommt, versperrt auch noch ein Umzugslaster die Einfahrt zu ihrem Haus. Entsprechend genervt motzt sie den neuen Mieter an, kurz darauf tut es ihr aber auch schon wieder leid, dass sie ihre schlechte Laune an ihm ausgelassen hat. Denn eigentlich wirkt dieser Alex doch ganz nett. Und einen gutaussehenden Tierarzt im Haus zu haben, ist vielleicht auch gar nicht schlecht, denn Judith überlegt sich, was sie nun beruflich machen will und beschließt, ihren Traum zu verwirklichen und eine Tierpension zu eröffnen: das Miezhaus!

Zum Glück steht ihre Familie voll hinter ihr und unterstützt sie sowohl tatkräftig als auch finanziell. Judith lebt nämlich in einem gut funktionierenden Mehrgenerationenhaus. Sie teilt sich eine Wohnung mit ihrer Teenager-Tochter Esther, außerdem gibt es da noch ihren Vater, liebevoll der Ahnherr genannt, ihre Tante sowie ihren Cousin Samuel.

Ob dem neuen Mieter Alex klar war, dass er sich da mitten in eine jüdische Großfamilie eingemietet hat?

Der Titel des Buches ist meiner Meinung nach nicht ideal gewählt. Leser, die hier eine fröhliche Katzenstory erwarten, werden wohl eher enttäuscht sein, denn der Fokus der Geschichte liegt weniger auf der Tierpension als auf der sich entwickelnden Liebesgeschichte zwischen Judith und Alex.
Es wird zwar immer wieder beschrieben, wie der Umbau für die Tierpension voranschreitet, aber das geschieht mehr oder weniger nebenher. Praktischerweise stehen ja sowohl die Familie als auch Freunde und Bekannte mit allen möglichen Fähigkeiten zur Verfügung, so dass das Projekt Miezhaus beinahe von selbst voranzuschreiten scheint.

Viel detaillierter werden Judiths Kochkünste beschrieben, da lief mir immer wieder das Wasser im Munde zusammen. Wenn ich in diesem Haus wohnen würde, wäre ich auch ständig ihr Gast!
Schön beschrieben fand ich die freundliche und familiäre Atmosphäre und den Zusammenhalt der jüdischen „Mischpoke“ (wie sie sich im Buch auch selber immer wieder nennen).

Die Liebesgeschichte zwischen Judith und Alex ist natürlich recht vorhersehbar, das ist in diesem Genre aber ja nicht ungewöhnlich. Hier gibt es eher weniger dumme Missverständnisse als in so manch anderem Liebesroman, auch wenn die Protagonisten natürlich nicht um ein paar herumkommen.

Insgesamt eine lockerleichte Sommerlektüre für zwischendurch!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2014
Inhalt:
Vom Mann verlassen, im Job gekündigt, gesegnet mit einer Tochter mitten in der Pubertät, fühlt sich Judith Sommer am Tiefpunkt angekommen. Durch gutes Zureden ihrer Verwandtschaft entschließt sie sich, einen lang gehegten Wunsch wahr werden zu lassen: Sie eröffnet eine Tierpension. Nun könnte das Leben wirklich schön sein, wäre da nicht der neue Mieter im Haus…

Meine Meinung:
Der Klappentext ist vielleicht etwas unglücklich gewählt. Auch wenn die Tochter vom Alter her in der Pupertät ist, ist sie alles andere als zickig. Im Gegenteil, meistens hilft sie ihrer Mutter, wo sie nur kann. Aber da die Tochter auch nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt, fällt das nicht weiter ins Gewicht. Anders der neue Mieter, da ja einer der Hauptprotagonisten ist. Anhand des Klappentextes würde man meinen, dass er versucht, das Miezhaus zu verhindern, aber (selbst Tierarzt) er hilft Judith auch immer und (fast) überall. Generell kann sich Judith über mangelnde Hilfe nicht beklagen, ich habe während des ganzen Romanes das Gefühl gehabt, dass sie ausser Kochen und Brotbacken nicht viel selbst erledigt.
Was mich eigentlich auch sehr gestört hat, waren die ständigen jüdischen (?) Ausdrücke, nur mal Mischpoke und Ahnherr zu nennen. Da dies ja eigentlich nicht Thema des Buches war, hätte man das auch nicht so oft herausheben und betonen müssen. Irgendwann fand ich diese ständige Andeutung des Judentums einfach nur noch nervig.
Ansonsten war die Idee des Romanes sehr nett. Und er war auch nett zu lesen, mehr nicht. Aber das soll er auch gar nicht. Ich wusste ja vorher (jedenfalls größtenteils), was mich erwartet. Und dass es ein Happy End geben wird, das war auch schon zu Beginn klar. Das hat mit vorhersehbar nicht viel zu tun. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass der eigentliche Titel, nämlich das Miezhaus, nicht so kurz käme.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2014
.. und das nicht nur für Katzenfreunde!
Mir hat das Lesen dieser, mitten aus dem Leben, einfühlsam und authentisch erzählten Geschichte genau das gebracht, was ich erwartete:
unterhaltsame Lektüre. Bewundernswert, wie die Autorin es schafft, mit Leichtigkeit den Leser zu fesseln.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2014
Inhalt:
Judith Sommer lebt mit ihrer jüdischen Mischpoke (auf diese Wortwahl legt sie viel Wert, es wird in jedem Kapitel mehrmals erwähnt) in einem Mehrfamilienhaus. Alles läuft harmonisch, bis Judith ihren Job verliert. Total gefrustet möchte sie eine Tierpension eröffnen ...

Schreibstil:
Der Stil von Ulrike Renk ist leider nicht meiner. Sie schreibt sehr oberflächlich, reist Themen an und springt dann schnell zu anderen Dingen. Wichtig ist ihr das Kochen - eine Leidenschaft! Denn darüber habe ich nun viel gelesen (dabei geht es doch um eine Tierpension ! ). Unglücklich fand ich auch die vielen Klischees, die in dieser Geschichte verarbeitet wurden und immer wieder diese Betonung auf die jüdische Familie. Ich finde es schön, wenn jemand stolz auf seine Wurzeln ist, aber bitte nicht andauernd!
Zitat S. 210 [...] Ihr seid ein schräger Haufen." "Noch dazu sind wir ein schräger jüdischer Haufen [...] irgendwann reicht es doch mal (!). Dennoch gab sich die Autorin Mühe auch humorvolle Szenen einzubauen, die die Geschichte kurzzeitig auflockerten. Mir reichte dies nicht.

Charaktere:
Judith, die Superköchin, verpflegt die komplette Familie und Freunde. Sie kocht immer und andauernd - warum macht sie kein Restaurant auf ?! - und kann wunderbar mit Tieren umgehen. Die Idee mit dem Miezhaus kam ihr dann mal so und dann wird das halt realisiert. Also bei einer Frau um die 30 finde ich das mutig, aber bei Judith und ihrem Verhalten ist es doch sehr naiv.

Alex, der Mieter im Mehrfamilienhaus, ist kindlich, verletzlich und unmännlich. Ich habe keine Ahnung was an ihm interessant sein soll und bei seinen Handlungen bin ich erstaunt, dass er überhaupt sein Leben in den Griff bekommen hat.

Die Familie von Judith ist speziell. Es ist ein interessanter Klan, der Fluchen kann und ansonsten so gut wie alle jüdischen Klischees bedient. Allerdings nicht alle: Judith kocht so toll, dass das Essen nicht immer Koscher sein muss :roll:

Cover:
Das Cover finde ich bezaubernd und war mit ein Grund warum ich das Buch lesen wollte.

Fazit:
Ein Buch über eine jüdische Familie, die immer da ist, wo es etwas zu essen gibt. Es ist viel Klischee, Herzschmerz und Naivität im Spiel. Die Tiere und das Miezhaus spielten nur eine kleine Nebenrolle und daher hat mich das Buch enttäuscht. Eine Leseempfehlung gebe ich an Leser, die gerne Bücher über vorhersehbare Liebesgeschichten lesen.
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am 30. August 2014
Das Miethaus ist die Geschichte von Judith - neuerdings ohne Job, aber dafür mit toller Familie. Als sie die Idee einer Tierpension hat, wird sie von allen unterstützt. Außer von ihrem neuen Nachbarn. Den findet Judith eh blöd und so wundert es sie nicht, dass Alex,der auch noch Tierarzt ist, generell gegen Tierpensionen ist. Doch im Laufe der Zeit merkt nicht nur Alex, dass Tierpensionen gar nicht so schlecht sind, sondern auch dass Judith gar nicht so eine Zicke ist, wie anfangs gedacht.

Die Geschichte über ein jüdisches Mehrgenerationenhaus ist leichte Lektüre, vielleicht für ein regnerisches Wochenende oder einen Strandurlaub. Die Geschichte ist so niedlich und hat so tolle Tiercharaktere, dass es einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Mir hat sie gut gefallen, denn der Schreibstil erlaubt es dem Leser ganz einfach in die Geschichte abzutauchen. Trotzdem muss man auch sagen, dass die Storyline ziemlich vorhersehbar ist, aber das machen die sympathischen Charaktere allemal weg.

Tolles Buch für unterhaltsame Stunden zwischendurch.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 22. Juni 2014
Judith, eine junge Frau, hat gerade ihre Arbeit verloren. Als sie nach Hause kommt, steht auch noch das Auto des neuen Mieters vor ihrer Einfahrt. Sie reagiert genervt.
Die Autorin hat einen locker-leichten Gegenwartsroman geschrieben. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Judith, die geschieden ist, mag Tiere. In ihrer Wohnung gibt es den Mamalut Apunti und den Kater Coonibert, sowie die Katze Penelope. Nach ihrer Entlassung möchte sie eine Tierpension aufmachen.
Ihre Tochter Esther ist mit ihrem Namen zwar nicht zufrieden, aber sonst zeigt sie selten die üblichen pubertären Verhaltensweisen.
Man könnte sagen, dass Judith und Esther in einem funktionierenden Mehrgenerationshaus leben. Das Haus gehört ihrem Vater und ihrer Tante. Auch Cousin Samuel hat eine Wohnung im Haus.
Eine Cousine allerdings ist weggezogen.
Alex, der neue Mitbewohner, wurde gerade von seiner Frau mit dem besten Freund betrogen. Er hängt an seinem Sohn Max.
Judith und die Mitglieder ihrer Familie sind Juden. Das zeigt sich im Gebrauch bestimmter Worte und Wendungen. Hinzu kommt, dass die Familie fest zusammenhält. Natürlich bleiben Streitereien nicht aus. Aber sie sind füreinander da. Das gibt Judith den nötigen Rückenhalt bei der Verwirklichung ihres Traumes. Freunde und Bekannte werden gern eingeladen und aufgenommen. Sehr gut gelingt es der Autorin, zu zeigen, wie sich Alex in diese Gemeinschaft einfügt.
Das Buch lässt sich zügig lesen. Es gibt viele Stellen, die mir ein Lächeln auf die Lippen zauberten.
Der Schriftstil ist dem Genre angemessen. Mir hat gefallen, dass auch Begriffe des jüdischen Alltags verwendet wurden. Dadurch gewinnt das Buch an Authentizität.
Die Gegensätze zwischen dem Miteinander in Judiths Familie und dem Gegeneinander zwischen Alex, dem einstigen Freund Michael und seiner Frau Sylvia zieht sich durch das ganze Buch.
Die Autorin hat Fragen des Zusammenlebens und die Folgen der Scheidung für alle Betroffenen geschickt in eine alltägliche Geschichte verpackt. Einen weiteren Akzent setzt sie durch die detailgenaue Beschreibung von Judiths Kochkünsten.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
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