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89 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslose Darstellung der gesellschaftlichen Realität in Deutschland und eines der mutigsten Bücher der letzten Jahre!
Dem Medienrummel um dieses Buch konnte man sich ja kaum entziehen, was normalerweise nicht unbedingt auf inhaltlich hochwertige Literatur hinweist. Interessant ist in diesem Fall, dass die Meinungen doch stark auseinandergehen, wobei die sehr positiven Bewertungen deutlich überwiegen.

Um mir ein eigenes Bild von dem Buch zu machen, habe ich es daher...
Vor 1 Monat von DonnieD veröffentlicht

versus
126 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was er sagt ist nicht das Problem, sondern wie er es sagt
Was mich an Pirinccis Pamphlet stört, ist weniger das, was er sagt (auch wenn ich nicht bei allem mit ihm übereinstimme. Ich finde darum sollte es auch nicht gehen). Vieles davon hört man in der zensierten Mainstream-Welt wenig bis gar nicht. Mit ganz Vielem hat er leider auch noch Recht. Ich - ebenfalls nicht in Deutschland geboren und ebenfalls ohne...
Vor 3 Monaten von Bookie veröffentlicht


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89 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslose Darstellung der gesellschaftlichen Realität in Deutschland und eines der mutigsten Bücher der letzten Jahre!, 16. Juni 2014
Dem Medienrummel um dieses Buch konnte man sich ja kaum entziehen, was normalerweise nicht unbedingt auf inhaltlich hochwertige Literatur hinweist. Interessant ist in diesem Fall, dass die Meinungen doch stark auseinandergehen, wobei die sehr positiven Bewertungen deutlich überwiegen.

Um mir ein eigenes Bild von dem Buch zu machen, habe ich es daher gekauft und gelesen! Letzteres betone ich deshalb, da die meisten 1-Sterne-Bewerter dem Inhalt ihrer Rezension folgend das Buch nicht angerührt haben können, sondern vermutlich in einem akuten Anfall starker Gutmenschitis irgendeinen unqualifizierten Verriss erbrechen mussten. Scheinbar bereitet es dem politisch Korrekten schon großes Unbehagen wenn er nur vermutet, jemand könnte etwas schreiben, was nicht zu seinem rosaroten Li-La-Launebär-Blick auf die Welt passt.

Aber zurück zum Buch: Was als erstes auffällt, ist die doch sehr rustikale Sprache, die sicherlich den einen oder anderen auf politisch korrekte Weichspülerphrasen getrimmten Dummdeutschen oder auch überempfindliche ätherische Feingeister irritieren dürfte. So flach und brachial jedoch auch manchmal die Sprache daherkommt, umso tiefer und gewichtiger ist die Bedeutung des Gesagten. Wer als ideologisch unvoreingenommener Freigeist mit offenen Augen durchs Leben geht und schon seit langer Zeit ein diffuses Bauchgefühl hat, dass bei uns in der Republik etwas grundsätzlich schief läuft, findet hier eine in rohen Worten auf den Punkt gebrachte Beschreibung unserer traurigen gesellschaftlichen und politischen Realität.

Auf die Inhalte selbst will ich an dieser Stelle nicht eingehen, diese dürften entweder bekannt sein bzw. Sie sollten sich die Mühe machen, das Buch zu lesen! Vielmehr noch ein Satz zu den diversen Vorwürfen, es handele sich um rechtes Gedankengut oder Hetze gegen irgendwelche Minderheiten: Diese Vorwürfe sind kompletter Nonsens und zeugen lediglich von Unkenntnis. Weder wird hier rechtes Gedankengut verbreitet, noch bspw. gegen Frauen oder Schwule gehetzt. Der Autor prangert lediglich den – objektiv gesehen – irren Tanz um verschiedene goldene Kälber, pardon, bestimmte Gruppen an und beschreibt die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.

Letztendlich wird es Pirincci wie vielen anderen Freigeistern in der Geschichte ergehen: Zu Lebzeiten mit Dreck beworfen, und in 50-100 Jahren wird man feststellen, seine wenig erfreuliche Zukunftsprognosen haben sich leider bewahrheitet, aber dann ist zu spät...

In diesem Sinne, verschließen Sie ruhig weiter die Augen und gehen Sie schön brav Joghurtbecher ausspülen, da fühlt man sich gleich wieder viel besser und nachhaltiger ;)
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548 von 641 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst lesen - dann lieben oder hassen!, 9. April 2014
Von 
Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wi... (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eines vorweg: ich hab es tatsächlich - gründlich - gelesen. Was man ganz offfensichtlich von vielen (allen?) 1-Stern aber auch so mancher 5-Stern Rezension nicht behaupten kann.

Ich verfolgte Akif's Postings auf Facebook schon eine Weile. Manche sind auch mir als Liebhaber deutlicher Worte zu hart, manche gehen am Thema vorbei. Manche überschreiten die Grenze zur Beleidigung. Dieses Buch definitiv NICHT. Man merkt den Texten die Besänftigung durch einen Lektor und die Rolle eines Verlagseditors durchaus an. Und das im positiven Sinne.

Zum Inhalt: anders als von den Medien dargestellt ist dieses Buch weder ein Werk des Ausländer- noch des Schwulenhasses. Ganz im Gegenteil. Akif Pirincci glänzt mit einer naiv erfrischenden Liebe zu diesem Land, die keinem hier Geborenen mehr so von den Lippen käme, dabei aber in jeder anderen Nation das Normalste von der Welt darstellt. Als Bewohner der Grenzregion zu Dänemark ist mir ausufernder Nationalismus von unseren nördlichen Nachbarn sehr wohl bekannt - von der dänischen Flagge am Weihnachtsbaum bis zu Fußballschlachtliedern, die nichts als rot und weiß feiern. Ein Nationalstolz, der auch leicht in Deutschenhass umschlägt, wenn Alkohol fließt und die Nächte länger werden. Akifs Vor- und Schlussworte indes sind einfach nur eine Liebeserklärung, die ohne Ausgrenzung daherkommt und keine Erniedrigung des Nachbarn benötigt.

Dazwischen beschäftigt er sich mit der Migranten-/Islamlobby, der Huldigung der Homosexualität durch Medien und universitäre "Forschung" sowie der Beziehung zwischen Mann und Frau. Und genau in letzterem zeigt er seine ganze geballt Stärke. Ein Thema, das in der öffentlichen Diskussion zu diesem Buch überhaupt keinen Platz einnimmt, schimmert tatsächlich in jedem Kapital durch. Die Zerstörung der Mann-Frau Beziehungsbalance, des natürlichen Versorgerprinzips und all die gesellschaftlichen Auswirkungen, die es mit sich bringt. Und das weder das einstige (Mann) noch das neue (Frau) starke Geschlecht dadurch eine Besserung der Gegenwart erfahren hat.
Gegen Homosexuelle wird kein einziges mal gehetzt, im Gegenteil drückt er mehrfach und deutlich seine Toleranz auch und grade gegenüber dieser Gesellschaftsgruppe aus.Gegen Kampflesben, Genderfaschisten und Steuersubvention für die Gesellschaft nicht voranbringende Kunstbeziehungsformen allerdings findet er klare Worte, die man sich eigentlich von der einzigen angeblich konservativen Partei dieses Landes manches mal wünschen würde. Das gleiche gilt für das Thema Abtreibung, das in den Medien überhaupt keine andere Meinung als ein klarer PRO mehr zulässt, will man nicht als reaktionär und überholt gelten oder gleich auf eine Stufe mit der Rassenpolitik der NS Zeit genannt sein.

Vieles von dem was Akif schreibt haben andere - ja, auch Sarrazin - besser und klarer mit Zahlen unterfüttert, statistisch nachgewiesen und mit Fußnoten und wissenschaftlichen Belegen unterfüttert. Das spart sich der Autor. Stattdessen bringt er einfach vieles auf den Punkt, zitiert lediglich führende Köpfe von Genderforschung und Migrantenlobby oder den Grünen, um uns den tagtäglich zelebrierten Wahnsinn dieser Zeit vor Augen zu halten. Deutlich. Klar. Mit Schaum vor dem Mund.

Das, was TAZ, Welt und andere kritisieren, wovon sich OTTO als Verlaginhaber distanziert ist genau das, was dieses Buch überhaupt in die Schlagzeilen gebracht hat: offene und ehrliche Worte eines in Istanbul geborenen Türken, der dieses Land liebt und es nicht an einen gesellschaftlichen Raubbau verlieren will. Um das Buch zu genießen muss man nicht mit jeder seiner Ansichten dacor gehen. Aber man muss es halt zumindest lesen, bevor man es niedermacht, dagegen hetzt oder es sogar verboten sehen will.

Wider dem Meinungsdiktat. Danke dafür, Akif!
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770 von 910 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Prophezeihung meines Vaters scheint sich zu erfüllen, 28. März 2014
Von 
Eldur Verlag GbR (Beutelsend) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der hat nämlich mal zu mir gesagt - und das dürfte mindestens 20 Jahre her sein - dass Deutschland seine arbeitenden Bürger nach Art einer Diktatur ausnimmt, bevormundet und maßregelt, diese sich das jedoch aus einem ihm nicht ganz klaren Grund widerspruchslos gefallen lassen. Und dass es früher oder später eine Revolution geben wird, sei sie friedlich oder nicht, aber sie wird nicht von den Deutschen ausgehen, sondern von den in Deutschland lebenden Ausländern wachsender Zahl, am ehesten von den Türken.
Ob das tatsächlich so sein wird oder schon so ist, sei dahingestellt, aber es ist eine nette Anekdote zum Einstieg.
Worum geht es? Kurz und bündig: Akif Pirincci, ein sehr erfolgreicher deutscher Schriftsteller mit türkischem „Migrationshintergrund“, wie man heute so schön sagt, kotzt sich hemmungslos aus über die Missstände im Land. Wie der Titel schon sagt, ist das Land „von Sinnen“, genauer gesagt die Regierung und die Medien, die uns belügen und für dumm verkaufen und die Freiheit und den Wohlstand des Landes im Casino wirrer Ideologien verspielen.
Das Themenspektrum geht weit über die drei im Titel genannten Dinge hinaus. Im verbalen Rundumschlag kriegt auch die Energiepolitik ihr Fett weg, der Irrsinn der Bankenrettungen, die Einmischung des Staates ins Privatleben, das fehlgeleitete Sozial- und Steuersystem, der Islam als gefährlicher aber hofierter Aberglaube, und last but not least die GEZ-finanzierte aber vollkommen unfähige und politisch unterwanderte Medienlandschaft.
Es handelt sich hierbei nicht um eine sachlich-trockene Abhandlung mit vielen Statistiken, Belegen und Fußnoten, sondern einen Wutschrei, und die Sprache folgt dem Inhalt. Das F-Wort und „Scheiße“ kommen gehäuft vor. Daran stören sich viele. Ich sehe jedoch darin die Vervollkommung eines beißend-satirischen Kabaretts. Maximal unterhaltsam. Man darf darüber lachen, worüber man sich eigentlich aufregen müsste. Ich schätze, ich habe alle zwei Seiten so laut gegackert, dass es ein Wunder ist, dass meine Nachbarn nicht irgendwann die Herren mit den weißen Kitteln rausgerufen haben. Es ist einfach nur köstlich. Herrlich. Erfrischend und - ich mag das Wort eigentlich nicht gerne benutzen, aber hier muss ich es einfach - genial!
Das bedeutet nicht, ich würde mit allen Behauptungen und Vorschlägen in diesem Buch konform gehen, das tue ich nämlich keineswegs. Aber das muss ich auch nicht, um dieses Buch als unterhaltsam zu empfinden. Und ich muss auch nicht, um dieses Buch als Denkanstoss für jedermann zu empfehlen. Denn natürlich ist mein Fazit unterm Strich, dass der Autor in vielem, das er hier beklagt, recht hat. Auch wenn ich einige seiner Lösungen für nicht durchsetzbar bzw. sogar für einen Schritt in die völlig verkehrte Richtung halte. Er trifft hier nicht einen, sondern ganz viele Nerven, und er spricht für einen großen Teil der Bevölkerung.
Ein Buch dieser Art ist schon so lange überfällig, warum ist es nicht schon viel früher erschienen? Das hat viele Gründe. Eigentlich sind solche Bücher durchaus schon erschienen, aber sie haben nicht so viel Staub aufgewirbelt. Sie wurden totgeschwiegen. Bestenfalls haben ihre Verfasser Ärger bekommen, seien es Todesdrohungen durch islamische Radikale oder juristische Klagewellen wegen „rechtsradikalen“ Gedankenguts. Man erinnere sich an Sarrazin, der noch am hellsten auf dem Radar der Öffentlichkeit aufgetaucht ist. Das ist ein generelles Phänomen der Streitkultur im Land. Mißliebige Meinungen werden sofort mit dem Etikett "rechts" beklebt und es gibt kein Thema und keinen Satz, den nicht irgendjemand mit einem Hitler-Nazi-Juden-Vergleich belegen könnte. Pirincci hat dies längst als das erkannt, was es ist: Eine Art "Abrakadabra", mit dem man den Gegner in der Diskussion abwürgen will, wenn man sonst keine Argumente hat. So schreibt er auch: „Mir ist egal, ob man mich einen Nazi nennt oder eine Klobürste.“
Ich habe in dem Buch nichts Rechtsradikales entdecken können, und viele Vorwürfe seitens der Kritiker beruhen auf Fehlinformation. Viele Kritiker haben das Buch gar nicht gelesen, so habe ich den Eindruck. Ein Beispiel: Pirincci wird vorgeworfen, er habe was gegen Schwule. Falsch. Zwar sagt er, dass er die Homosexualität für eine Aberration hält und spricht sich gegen die Homo-Ehe mit Adoption von Kindern aus. Jedoch hat er deswegen nichts gegen Schwule. Er will Homosexualität weder verbieten, noch Schwule bestrafen oder ausgrenzen. Er sagt sogar, dass jede Gesellschaft ohne ihre Paradiesvögel und Abweichler langweilig und blutleer sei. Nur findet er es eben nicht richtig, die Aberration zur Norm zu erheben und die sexuelle Orientierung penetrant und aggressiv in die Öffentlichkeit zu tragen.
Ebenso ist es falsch, Pirincci würde an irgendeiner Stelle fordern, Frauen sollten wieder an den Herd und sich von Männern sagen lassen, was sie zu tun und zu lassen haben. Das ist eine völlige Perversion seiner Aussagen, das genaue Gegenteil ist wahr.
Wo Pirincci tatsächlich eindeutig negative Position bezieht, ist der Islam. Er hat als Türke selbst islamische Wurzeln, die er aber, wie er schreibt, hinter sich gelassen hat, so wie in Deutschland auch praktisch jeder christliche Wurzeln hat, aber die Macht der Kirche ist überwunden, und man nimmt sie - zu Recht - nicht mehr ernst. An den gläubigen Muslimen lässt er kein gutes Haar. Im Mittelalter stehengeblieben zu sein ist dabei noch eins der schmeichelhaftesten Attribute. Er legt auch eine interessante These vor, nach der die islamisch geprägten Länder genetisch degeneriert sind, was man durchaus als Steilvorlage nehmen könnte, ihm Rassismus zu unterstellen. Allerdings sollte man diese Passage genau lesen. Es geht hier nicht um Rassismus, es geht um eine Religion, die mit Frieden und Menschenrechten offensichtlich nicht kompatibel ist.
Die 5 Sterne, die ich vergebe, vergebe ich nicht für die Meinung des Autors, es geht mir hier nicht darum, Politik zu machen, und ich schrieb bereits, dass ich nicht mit allen Aussagen des Buches übereinstimme. Ich vergebe die 5 Sterne für ein Buch, das mich köstlich unterhalten hat, das wichtige Themen unserer Zeit aufgreift, und von dem ich der Ansicht bin, dass es jeder gelesen haben sollte, aus welcher Motivation und mit welcher Einstellung auch immer. - Und wenn wir es alle gelesen haben, lasst uns darüber diskutieren. Offen und sachlich. Ohne Nazikeule und andere Taschenspielertricks.
Schaffen wir das?
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352 von 418 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nach mir die Sintflut, 14. April 2014
Von 
O. Behrendt (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als der Berliner Jonny K. im Oktober 2012 auf dem Berliner Alexanderplatz totgetreten wurde, kam mir die Berichterstattung der Leitmedien zweifelhaft vor. Eine typische Berliner Partynacht sei es gewesen, die Täter unauffällig, nette Jungs eigentlich, da seien die Dinge aus dem Ruder gelaufen, tragisch das Ganze, eine Verkettung unglücklicher Umstände. Als der junge Daniel S. in Kirchweyhe auf ähnliche Art ums Leben kam und die Stadt in ihrer ersten Reaktion einen "Runden Tisch gegen rechts", ausgerechnet gegen rechts!, organisierte, dachte ich, in diesem Land laufen einige Dinge ernsthaft aus dem Ruder.

Akif Pirincci war der einzige, der darauf hin laut und mächtig die Stimme erhob: "Das Schlachten hat begonnen!" Ein erstaunlicher Aufsatz, der wie Donnerhall durchs Land ging. Pirincci kloppt drauf ohne Rücksicht auf Verluste. So unästhetisch das bisweilen klingt, so wichtig war diese Wutreaktion doch. Die Gegenreaktionen auf Pirincci stehen für sich, müssen kaum weiter kommentiert werden und fassen hervorragend zusammen, wo der Schuh drückt - die heiligen Mantras sind unantastbar, und wer daran rüttelt, wird geächtet.

Ich stimme Pirincci nicht in allen Belangen zu. Mit seinem Kapitel über die Frauen konnte ich nicht so viel anfangen, ich bin mir nicht ganz sicher, worauf er da hinauswill, seinen Thesen zum öffentlich.rechtlichen Rundfunk würde ich teilweise widersprechen, wenngleich auch ich die politisch korrekte Linie, die der ÖR fährt, immer unerträglicher finde. (Aber über das bisschen Qualität, das man da bisweilen noch findet, bin ich schon ganz froh, etwa behutsam und sensible Langzeit-Reportagen wie "Berlin Ecke Bundesplatz").

Ansonsten: vorbehaltlose Zustimmung. Pirincci gebührt der Verdienst, den Konsens dieser ganzen wahnsinnig gewordenen Nutznießer des linksgrünen Mainstreams zu zerschlagen, auch wenn man, wie ich, kein "Rechter" ist, sondern sich in der liberalen Mitte verortet und sich nicht für dumm verkaufen lässt. Pirincci stößt die heiligen Säulen um: Der Islam gehört nach Deutschland, der weiße Mann ist ein Auslaufmodell und schuld an allem, ein Kind braucht nicht Mama und Papa, muslimische Jugendliche sind zerrissen und orientierungslos, es gibt ein drittes Geschlecht. Gegen diese zementierten Wahrheiten muss man mnachmal anbrüllen, um gehört zu werden, und den Presslufthammer auspacken, damit dieses Lügengebäude Risse bekommt.

Das Buch hat mir einfach Spaß gemacht. Natürlich übertreibt der Autor, natürlich vergreift er sich mitunter im Ton - warum denn auch nicht? Das einzige Problem: wir brauchen viel mehr Autoren wie ihn, die den Mut haben, sich mit der geballten Macht der Medien anzulegen. Die Unabhängigkeit Pirinccis ist sein größter Vorteil, nach dem Motto "nach mir die SIntflut" zu schreiben können sich nicht viele leisten. Insofern: weiter so!
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch !, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Deutschland von Sinnen" ist ein wichtiges und lange überfälliges Buch, das die Verlogenheit der mittlerweile höchst absurden Welt unserer Möchtegern-Gutmenschen und Links-GrünInnen aufzeigt.

Ob es nun das mittlerweile völlig verkorkste Selbst- und Fremdbild vieler Frauen in Deutschland ist, oder der komplett enthaarte/ent-"machote" Deutsche Mann, der Deutsche Staat über den man allseits nur noch lacht, während man ihn an allen Seiten genüsslich ausnimmt und dabei immer wieder mal die Nazikeule zur Erinnerung schwingt..

Oder die Frauenbewegung, die nach Jahrzehnten Befreiungskampf und Marsch durch die Institution(Innen) doch nur Laberlehrstühle hervorbringt, wie etwa die unselige Gender-Mainstreaming "Forschung", die von unseren Steuermillionen finanziert ganz legal Männerhass auf höchstem Niveau betreibt und fördert.

Die absurd enge Verbindung des vorgeblich "staatsfernen", aufgeblähten öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird beleuchtet, mit seinen Rundfunkräten, Mega-Budgets und einfach nur sprachlos machenden Pirouetten, wie etwa der überraschenden und wunderlichen Wandlung des heute-Journal Talkinghead Steffen Seibert zum Chef des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung im Rang eines beamteten Staatssekretärs, oder die diversen wundersamen Geschehnisse im WDR.

Der Gutmenschen-Propaganda von der nur gutmeinenden, hochausgebildeten, die Rente sichernden und unser Land ja so sehr bereichernden Masseneinwanderung hält Pirincci seine Einblicke als früherer ehrbarer(!) Einwanderer in die Sichtweise der heute real-existierenden "Migranten" entgegen, die man in Städten wie Duisburg, Dortmund, Saarbrücken, Bremen und sonstwo hautnah bewundern kann.

Pirincci zeigt das Meinungsdiktat in Deutschland auf, das mit seinem eigenartigen Verständnis von Demokratie sofort jede Position außerhalb des linksgrün dominierten Mainstreams als "radikal" und sonstwie verachtenswürdig diffamiert.

Wir leben in einem Land, in dem Demokratie nur noch gespielt wird und Politik von schrägen Komparsen dargestellt wird.

Pirincci zeigt diese Merkwürdigkeiten und weitere auf, er tobt dabei zuweilen regelrecht, ist höchst leidenschaftlich und engagiert sich in einem beeindruckenden Maß für lange überfällige Korrekturen in einem Land, das ihm eine große Chance im Leben gab und dann vor seinen Augen immer mehr abgebaut hat.

Er kann aus seiner Perspektive als Deutsch-Türke Mißstände ansprechen, die jeder von uns kennt und sieht, bei deren öffentlicher Schilderung man als Deutscher jedoch von der kompletten Vernichtung der wirtschaftlichen und bürgerlichen Existenz bedroht wird -

Ich kann dieses Buch nur wärmstens zur Lektüre empfehlen, insbesondere jenen meist hochausgebildeten Deutschen die im Ausland sind und sich ähnlich wie wir vor einigen Jahren mit Rückkehr-Gedanken tragen.

Lest dieses Buch und seht selbst wie wenig noch übrig ist von dem Land, in dem wir einst aufgewachsen sind.
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41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wutbürger aller Bundesländer! Solidarisiert Euch ;-), 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun, den Begriff WUTBürger" hat ja nicht Pirincci geschaffen, er muss also schon Vorgänger gehabt haben, die nicht so wortmächtig gegen Ohnmacht ankämpften, es aber nicht bei Worten beließen und so den Strippenziehern in der Politik, im Öffentlichen Dienst, in den ÖR, in der Kaste der Vorstands- und Aufsichtsratvorsitzenden (wo wahnwitzigerweise immer gleiche Namen in jeder Branche selbst nach katastrophalen Fehlleistungen irgendwo wieder an der Spitze auftauchen und Geld verbrennen, nur nicht eigenes) zumindest Sorgenfalten bereiteten. Aber noch sind dies zu wenige... Das Buch von AP könnte die Zahl vergrößern, hinter seinem oft starken Tobak steckt doch leider leider oft ein wahrer Kern und die, die sich auf der oberen Schneide der mehr und mehr auseinanderklaffenden sozialen Schere gemütlich oder auch ein wenig bange festklammern und wünschen, der Druck von unten möge nicht zu groß werden: denen könnte das Buch von Pirincci vielleicht Sorgen bereiten, gegen die sie mit aller zweifellos noch verfügbaren Macht und allen Mitteln angehen werden. Auf diesen riesengroßen trägen Pudding BRD, in dem sich so viele gemütlich, selbstgerecht und selbstzufrieden eingerichtet haben, nur kräftig draufzuhauen: das lässt ihn nur kurz schwabbeln und nach Minuten ruht wieder still der See, an dem viele Haus und teure Grundstücke haben. Bücher allein ändern nichts, Wahlen allein ändern nichts, aber auch das Nichtwählen ändert nichts - und schadet auch den herrschenden Parteien nicht.
Religion ändert schon mal gar nichts, zumindest für die Verlierer dieser Gesellschaft.

Meine Eltern, die Kriegs- und Nachkriegszeit erlebt haben, hätten sich sicher so eine Große Koalition von Politikern und Selbstbedienern (oben und unten!) kaum vorstellen können. Zwischen diesen beiden(!) Fronten zerreibt es den Dummen, den Ehrlichen, den, der meint, unser Staat böte ihm legale Mittel zur Veränderung. Wie war der alte Spontispruch?: Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten". Was also dann kann Veränderung bringen zu weit weit mehr Gerechtigkeit? Wenn dieses Buch Wut und Zorn in Energien wandeln könnte, die sich gegen all die selbstbedienenden, selbstgerechten und selbstzufriedenen Macher" und Volksvertreter" richtet, wäre es zu Recht auf dem vorderen Platz der Bestenliste! Wir brauchen keine Gewalt - aber gewaltigen und möglichst unerträglich spürbaren Druck auf alle Aussauger oben und unten. Was wir dringend brauchen ist die Solidarität unter der ausgequetschten zahlenden Mehrheit - möge sie keine schweigende und duldende mehr sein: das könnte helfen, wie auch so ein Buch.
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89 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Stammtisch ..., 4. April 2014
... und deshalb gut, denn am Stammtisch sitzen in der Regel Menschen, die es in ihrem Leben aus eigenem Antrieb zu etwas gebracht haben und dabei nicht darauf angewiesen waren, vom Staat für die "Produktion" von "Ideologiequatsch" alimentiert zu werden. Die Ideologieproduzenten, die ich meine, halten sich für intellektuell, wenn sie behaupten, der Regen falle von unten nach oben. Wenn nun jemand seinem gesunden Menschenverstand folgt und sagt, daß der Regen doch von oben nach unten falle, dann ist das eine "rechte Stammtischparole". Anders gesagt: Wenn die Realität nicht bereit ist, sich an die linke Utopie anzupassen, dann ist jeder, der darauf hinweist, "homophob", "rassistisch" und "gruppenbezogen menschenfeindlich".

Nun zum Buch:

Ich habe "Deutschland von Sinnen" tatsächlich gelesen, und mich hat es begeistert. Akif Pirincci liefert, anders als z. B. Thilo Sarrazin oder Manfred Kleine-Hartlage (siehe: Das Dschihadsystem, Die liberale Gesellschaft und ihr Ende) keine Analyse gesellschaftlicher Mißstände, sondern schreibt sich seine Wut über die oben genannten "Ideologieproduzenten" von der Seele. Dabei ist er natürlich oft deftig in der Wortwahl. Soll man Pirincci dies verübeln? Ich finde, nein. Man sollte Pirinccis Buch einfach als das beurteilen, was es ist, nämlich als Beschimpfung eines politisch-medialen "juste milieus", welches jeden Bezug zur Realität verloren hat und das Volk mit ideologischen Mißgeburten zwangsbeglücken will.

Wie man der Geschichte der Menschheit entnehmen kann, hat der Versuch der Volksbeglückung stets zu Mord und Totschlag geführt. Vielleicht erreicht Pirincci das, was Sarrazin mit seinen Bücher noch nicht gelungen ist, nämlich das Volk zum Widerstand gegen die Jakobiner in den Medien und in der Politik aufzurütteln.

Nachtrag: Positiv fällt auch auf, daß dieses Buch in klassischer Orthographie gedruckt wurde.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen danke, Herr Pirincci, 30. Mai 2014
so und nicht anders ist es. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen und immer wieder festgestellt, wie sehr der Autor das latente Unbehagen seiner Mitbürger in klare Worte fasst. Der Zeitgeist selbst ist mittlerweile in Europa eine Art Ideologie geworden und wenn man sich offen gegen das rotgrüne Gutmenschentum wendet, muss man sehr gleichgültig dem mainstream gegenüber sein, der einem sofort des rechten Gedankengutes verdächtigt, was hierzulande und in unserer Zeit gleichgesetzt wird mit den Zuständen im dritten Reich.

Der Autor schreibt undiplomatisch und politisch völlig unkorrekt, klar und eindringlich, und er ist engagiert und nicht "nett" und "Verständnisvoll". Wo Sarrazin seine Thesen mit reichlich Zahlenmaterial untermauert hat, erzählt Pirincci Geschichten - etwa die von Eurabien im zweiten Kapitel, die ich gruselig, aber nicht unbedingt von der Hand zu weisen fand. Und gewisse Dinge werden hierzulande eben totgeschwiegen, zum Beispiel das allgemeine Buckeln und Tolerieren einer absolut militanten "Religion", in deren Namen und nach deren mittelalterlichen Vorschriften in unserer Welt, in unserer Zeit geköpft, verstümmelt und gesteinigt wird. Was der ach so tolerante Westen achselzuckend mehr oder weniger als islamistische Folklore abtut---

Ich mag das Buch, da es antizyklisch gegen den Strom schwimmt und klare Worte hat. Ich mochte schon die Katzenromane vom gleichen Schriftsteller sehr, aber hier hat er mich endgültig überzeugt.
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72 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bücher sind die letzte Bastion freier Meinungsäußerung in Deutschland - leider, 6. April 2014
In dieser unserer, politisch ach soo korrekten "Kommet her zu uns alle - wir Deutschen lieben nämlich alle und jeden" - Medienlandschaft, in der sich - wollte man den Springer-gesponsorten Schönschreibern Glauben schenken - Sinti und Schwaben, Roma und Bayern, ja angeblich sogar Mohammedaner und Juden von morgens bis Abends in den Armen liegen um sich ihrer gegenseitigen Hochachtung zu versichern, in der alles Negative ausgeblendet oder - so es jemand wagt, dies auszusprechen - sofort getilgt wird, in einer Medienlandschaft in der die Betrachtungen der versöhnungs- oder weinseeligen Lohnschreiber mit der vom Leser wahrgenommenen Realität nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun hat, kommen solche Bücher wie eine Erlösung daher: sieh' an, offenbar bin ich nicht der Einzige der merkt, dass es in Deutschland in Wirklichkeit immer übler zugeht.
Mal sehen wann die ersten, sonst immer supi-toleranten Journalisten "Bücherverbrennung!" und "Kreuzigt ihn!" rufen.
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126 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen & Selbst eine Meinung bilden, 5. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fangen wir nach alter Schule an mit der Gliederung. Es gibt 7. Kapitel, mit folgenden Überschriften

I. Deutschland, meine Mutter.
II. Der Islam gehört zu Deutschland wie die Reeperbahn nach Mekka
III. Angst ist eine Entscheidung.
IV. Über die Frauen.
V. Mit dem Arschloch sieht man besser.
VI. Der deutsche Intellektuelle und wie er die Welt sah - bevor er eine Eisenstange auf den Kopf bekam.
VII. Das Schlachten hat begonnen.

Abschluss: "Anstatt eines Schlussworts".

Wie man schon aus den Überschriften sieht: Ein thematisch vielschichtiges Buch, das sich nicht auf den Untertitel "irrer Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer" reduzieren lässt, aber doch immer auch wieder darauf zurückkommt. Der Autor nimmt auch frühere Auseinandersetzungen auf. "Das Schlachten hat begonnen" (Kapitel VII) - es geht um den Kirchweihe-Mord - war z.B. ein früherer Text von ihm, der 2013 im Papierwald für Aufregung sorgte, auch die exemplarische Auseinandersetzung mit einem wirklich sehr peinlichen, aber nicht untypischen SPON-Text (Kapitel VI) oder den Grünen (z. B. auch in: "Die Lügenpartei", im Netz zu finden, lesenswert) gab es schon vorher. Es verweist daher auf den gänzlich verdorbenen und - hier trifft das Wort einmal zu: prekären: Bildungsstand lattesaufender Möchtegern-Intellektueller, wenn in einschlägigen Foren (wie Zeit-Online) allen Ernstes ängstlich und hysterisch darauf spekuliert wird, alles sei (hoffentlich) nur Satire.

Die Darstellung in den einzelnen Kapiteln geht von Zitaten, Ereignissen, Geschichten ("Es war im Sommer vor 19 Jahren") aus und entfaltet sich dann im einzelnen Kapitel. Man kann die Kapitel getrennt lesen. Ich habe z. B. mit Kapitel V. angefangen. Da geht es im Kern um den krakenähnlichen öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD, ZDF usw.). Es geht mit einem Witz los (den ich hier nicht preisgebe). Die historischen und organisationssoziologischen Zusammenhänge werden m.E. für jedermann gut verständlich und richtig aufgezeigt, auch kompliziertere, z. B. rechtliche Zusammenhänge, werden zutreffend, hinreichend ausführlich und zugleich originell dargestellt. Ich teile in diesem Kapitel alle Einschätzungen des Autors. Das Kapitel IV. (Über die Frauen) beginnt dagegen ganz anders, lyrisch und hat einen gänzlich anderen Ton.

Ich schildere dies, weil auch einige positive Rezensionen hier meinen, das Buch sei sprachlich arg derb und heftig. Nein, das stimmt nicht. Es gibt wohl kaum einen modernen Autor, der nahezu das gesamte Register unserer deutschen Sprache, der schönsten Sprache auf dieser Erde, so virtuos und geschickt handhabt, vom Lyrischen, über das heiter Satirische, die Ironie, bis hin zum Glasklaren, wobei das eigentlich nichts anderes ist als die gute deutsche Sprache unseres Luther, mit der dieser Pharisäer und Heuchler aus den Tempeln fegte. Also, liebe zarte Mädchen, keine Sorge, das Buch macht nicht schwanger, evangelisch sowieso nicht, es macht allenfalls gute Laune, weil die Formulierungskraft so originell und treffend ist, daß man immer wieder lachen muss und zudem hinter allem gesunder und freundlicher Menschenverstand durchscheint. Wer mit dem Lachen Probleme hat, sollte es freilich nicht lesen, ebensowenig Überzeugungs-Grüne oder Genderisten - aber die lesen ja sowieso nur wenig, meist ihresgleichen und die Alpen-Prawda (SZ).

Das ist auch keine "Wutrede", sozusagen eine papierner Wutbürger, oder gar "Mein Kampf 2.0", wie das sich selbst liberal schimpfende, "Zeit"-Feuilleton vor lauter NS-Devotionalien-Schnüffelei deliriert, sondern ein sehr kluges Buch über Fehlentwicklungen in diesem Land, die weit in die 70er/80er Jahre zurückreichen und heute kaum noch lösbar erscheinen, oder deren Lösung jedenfalls andere Haltungen voraussetzen würde. Es stimmt, die Formulierungen sind deutlich und einige, die es mit dem Lesen schwer haben, könnten sich angegriffen fühlen, z. B. der deutsche Intellektuelle, der - um einmal zu zitieren - "von Natur aus dumm" (sei), "weil er in einer abgeschotteten Welt mit seinesgleichen lebt, in einem wohlbehüteten Milieu mit Holzdielenböden und Stuck an der Decke, jedes Jahr zur Frankfurter Buchmesse fährt und meist keine Kinder hat" (VI. Kapitel). Ich habe das ausgewählt, weil jeder Angesprochene natürlich die Wahrheit in der Beschreibung anerkennen muss, selbst wenn er nie zur Frankfurter Buchmesse fährt.

Der Autor hat in einem Interview gesagt, das Buch sei innerhalb von wenigen Monaten geschrieben worden. Das liegt wahrscheinlich daran, daß es einige Texte enthält, die im Internet - an z. T. seltsamen Orten - zugänglich sind. Man hörte Ende letzten Jahres davon, es solle ein Best-of im Druck erscheinen. Gerade Kapitel VII nimmt einiges von früheren Texten auf. Dasselbe gilt zu den - sehr starken - Passagen über Gender Mainstreaming, dem Verdummungs-, Verhöhnungs- und Staatsknetenabgreifprogramm schlechthin. Ich kann aber nach Prüfung sagen, dass es ein wirklich eigenständiges und v.a. selbst durchdachtes und originelles Buch ist, also keine Arbeit à la Schavan.

Probleme mit dem Buch werden haben: Humorlose Leute (s.o.), die grünrote Meinungsmacherclique, die nur unser Bestes wollen, danke dafür, Volksbeschützer und Kinderrekrutierer à la Bildungsplan Bad.-Württ., die Edathys und Cohn-Bendits und sonstige Kunstkenner dieser Republik, sowie generell Leute, die sprachliche Meisterschaft und Originalität nicht erkennen oder anerkennen können und lieber darüber schwadronieren, wie Avantgarde sie seien, dass man bitte kein Negerkuss und Zigeunerschnitzel isst und die ganze Welt mit seinem schlechtem Atem vor Übel behüten muss. Denen kann man das Buch nicht empfehlen, weil sie - in ihren Worten - ständig "traumatisiert" werden und "Mein Kampf 2.0" vor Augen flimmert, für alle anderen, außer diesen Irren, ist es ein richtig gutes Buch.

Es ist außerdem erfreulicherweise in der guten alten Rechtschreibung gesetzt, am sichtbarsten am "daß", das uns eine üble Sprachpanscherbande gestohlen hat, genau die Leute, die jetzt über das Buch heulen und die Zähne fletschen. Mögen sie schon wegen der Rechtschreibreform verrotten und vergessen werden.

Der Autor ist nach eigenem Bekunden und so wie er schreibt Deutscher, wenn auch aus der Türkei mit jungen Jahren eingewandert. Ich halte es aber für ein Weicheirzeugnis, wenn viele darüber jammern oder jubilieren, daß nur ein "Türke" die Wahrheit schreiben könne. Es ist viel banaler: Akif Pirincci ist ein guter Schriftsteller und wahrscheinlich, weil er erst später zugewandert ist, nicht vom Kinderverblödungssender NDR nachhaltig auf brav und rotgrün dressiert, sonst wüßte er, daß es sogar in der Sesamstrasse Quotenpuppen gibt und die sogar vom NDR auf Staatskosten hinzuerfunden wurden (Samson, Tiffy, Herr Blödefeld) um schon die lieben Kleinen vor Bösem zu bewahren. Das hätte er sich kaum entgehen lassen.

Was hat mir nicht gefallen: Ich hätte gerne Hinweise auf Quellen, in denen Texte bereits erschienen sind. Ein Schlagwortregister wäre auch nicht schlecht gewesen.

Lassen wir zum Schluss den Autor aus dem Schlussteil sprechen:

"Deutsche, dies ist euer Land! Es gehört keinem anderen als euch! Nur euch gehört es! Es ist das schönste Land auf der Welt! Oh, ja, es gibt viele andere schöne Länder, aber dieses Land übertrifft sie alle an Schönheit, weil es eure Heimat ist, ihr nackt und blutig darein geboren wurdet, darin groß geworden seid und in ihm der Geist eurer Ahnen wohnt".
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