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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Progressiv-Rocker par excellence drehen noch einmal auf
Auch 35 Jahre nach der Gründung zeigt YES mit dieser Doppel-DVD wieder einmal, wo der musikalische "Hammer" hängt. Auch wenn die Zeit nicht spurlos an den Band-Mitgliedern vorbeigegangen ist, kann sich vor allem was das Zusammenspiel der Musiker und die Live-Interpretation der Songs anbelangt, manch aktuelle MTV-/VIVA-Teenieband eine Menge abschneiden.
Die...
Veröffentlicht am 26. Juli 2005 von Magus Merlinius

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Konzert - Miese Tonqualität und Kameraführung
Als Yes in 2004 in Frankfurt ihr Jubiläumskonzert gaben, war ich als langjähriger Fan natürlich dabei und schlicht weg begeistert. Mit Sehnsucht habe ich dem Konzertmitschnitt entgegengefiebert und mir die DVD, die im Juli diesen Jahres endlich herauskam, gekauft.
Gut fand ich die Performance der "Jungs". Das Bühnenbild war von dem...
Am 7. Juli 2005 veröffentlicht


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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Progressiv-Rocker par excellence drehen noch einmal auf, 26. Juli 2005
Auch 35 Jahre nach der Gründung zeigt YES mit dieser Doppel-DVD wieder einmal, wo der musikalische "Hammer" hängt. Auch wenn die Zeit nicht spurlos an den Band-Mitgliedern vorbeigegangen ist, kann sich vor allem was das Zusammenspiel der Musiker und die Live-Interpretation der Songs anbelangt, manch aktuelle MTV-/VIVA-Teenieband eine Menge abschneiden.
Die Songauswahl umfasst eine Mischung aus alten "Krachern" aus den 70ern wie "Starship Trooper" oder "Your Move/I've seen all good people" und neueren Werken wie z.B. "Rhythm of love" oder "Mind drive". Was mir schon bei den 96er Live-Alben "Keys to Ascension" 1 und 2 aufgefallen ist, bewahrheitet sich auch hier: Gerade die alten Songs klingen in keinster Weise verstaubt, sondern haben vielmehr durch Integration moderner Klangvorstellungen (man denke dabei z.B. an die Sounds von Rick Wakemans Synthesizer) noch an Charme gewonnen (mein diesbezüglicher Favorit: Yours is no disgrace !).
Herzerfrischend ist auch wieder die hohe Authentizität der Songs mit den jeweiligen Studio-Versionen. Hervorzuheben sind dabei insbesondere die Gitarren-Passagen von Steve Howe und das Keyboard-Spiel von Rick Wakeman. Es ist somit eine Freude und eine künstlerische Wohltat, den Musikern beim Spiel zuzusehen.
Warum aber nur 4 Sterne ? Zu einer guten DVD gehört natürlich eine hohe bildliche Qualität. Leider sind hier einige Ungereimtheiten zu nennen: unmotivierte Kamerawechsel wechseln sich mit immer gleichen Aufnahmewinkeln und wilden Zoom-Experimenten ab. Hier hätte eine ausgeklügeltere Bildregie sicher einiges bewirken bzw. verhindern können. Positiv zu erwähnen ist aber das phantastische Bühnenbild von Roger Dean, welches die Musik umheimlich effektvoll unterstützt (das Interview mit Roger Dean unterstreicht dies zusätzlich).
Was bleibt ? Zwei tolle DVDs, die man auch nach 20 Jahren sicher immer wieder gern in den Recorder einlegen wird, ganz nach dem Motto "Starship Trooper, go sailing on by, catch my soul, catch the very night !"
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommt nicht an die Vorgänger ran! Mit Fan Bonus 4 Sterne!, 6. Juli 2005
Grundsätzlich würde ich ja sagen, eine neue Veröffentlichung von YES, klar die muß man haben! Live? Dann auf jeden Fall!!! Mittlerweile ist das áber die DVD Nummer 312 die die Progsaurusse hier auf den Markt werfen und da lohnt es sich, insbesondere für den nicht-die-hard-Fan mal genauer draufzuschauen!
zunächst mal zur
SONGAUSWAHL:
Glücklicherweise sind hier nicht (nur) die gleichen Stücke drauf wie bei den Vorgängern! Das ist für den Sammler schon mal positiv. Allerdings ist jedenfalls für meinen Geschmack die Songauswahl der Vorgänger, auch unter dem Abzug für Ladder Songs a la "Messenger" IMHO besser. Aber das ist wohl Geschmackssache. Was mich irgendwie schon stutzig gemacht hat war der Aufkleber vorne drauf. "includes Owner of a lonely heart and other great classics" . Geht es denn nicht ohne oder was???? Muss das Teil auf jede DVD??? Aber dann, Erlösung, es ist Teil des akkustischen Sets nud da ist es durchaus mal ein Ohr Wert...!
Dafür folgt dann, zur Ergänzung Rhythm of Love! Toll.....!! Jon läuft dabei durchs Publikum welches ihn frenetisch feiert. Ganz nett.
TON/BILD:
Der Sound ist qualitativ ebenso stark wie auf Symphonic. Insbesondere die DTS Spur ist nach meinem Geschmack klasse. Das Bild ist qualitativ ebenfalls gut, aber auch nicht wirklich bestechend brilliant, was allerdings einer der wesentlichen Minuspunkte der DVD ist, ist die
KAMERAFÜHRUNG:
Was sollte das ? Mal was ganz neues? Bekiffte Kameramänner?? Oder eben solche am "Schneidetisch"???
Das während des Gitarrensolos von Howe im Hintergrund die Aufbauten angepasst werden ist schon maßlos störend, aber die Kameraführung dabei ist der Oberhammer! Jungs, was will man denn bei dem Gitarrengott sehen, wenn er spielt?? Richtig! Den Gott selbst! Was passiert aber? Die Kamera schwenkt endlose Sekunden übers Publikum, zeigt Steve Howe von hinten (toll!), schaltet auf Kamera 2, Irgendwo 50 Meter von der Bühne entfernt und zoomt mal wackelig "so langsam ran"...Bis auf ungefähr die Distanz wo ich ekennen kann, "Ja das ist Howe", dann wieder ein verwackeltes Fretboard und dann wieder langsam ranzoomen. HEYYYY!!!!!
Die Krone setzt dann allerdings dem Ganzen der unscharfe Zoom auf das Yes Logo auf dem Schlagzeug von White auf.....! Da war ich irgendwie fertig..
Insgesamt sehe ich zu oft den piepsenden, grinsenden Anderson nud zu wenig die m usikalische Klasse der anderen Musiker. Dabei vermittelt halt die Kameraführung eher einen Konzertabend mit großartigen Schwenks und Zooms und "neuen Ideen", als sie die Techniken der Musiker einfängt! Schade!
FAZIT:
Für
"die-Hard-Fans": 5 Sterne (wer hat schon Mind Drive Live in dieser Qualität?)
Fans: 4 Sterne
Normalsterbliche: 3 Sterne und der Hinweis auf Symphonic und the House of Blues....
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Yes im neuen Glanz, 5. Juli 2005
Von 
Ich war sprachlos, als ich dieses Konzert gesehen hatte. Schien mir die Königinmutter des Prog in den letzten Jahren zuweilen ein bißchen glanzlos, kommen Yes hier im neuen Gewand und mit neuen (alten) Songs daher. Die Setlist wurde im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen der Vergangenheit reichlich aufgemöbelt und viel interessanter gestaltet. Und die Jungs gehen wieder ab! Spielfreude pur wird hier zum 35(!!!)jährigen Jubiläum demonstriert. Angemessener kann man das lange Bestehen dieser Band überhaupt nicht celebrieren. Songs wie Minddrive kommen so proggig daher, wie schon lange nicht mehr. Turn of the Century wird in der besten Version dargeboten, die ich je gehört habe. Auch Klassiker wie Ritual und And You and I werden zu neuem Leben entdeckt und mit viel Feingefühl neu nuanciert. Dazu passend spielen Yes auf einer sehr atmosphärischen Bühne. Wakemann gibt sehr interessante Impulse und liefert zur Einleitung eines phantastischen Akkustiksets im Mittelteil der Show ein Pianosolo ab, wie ich es von ihm auch noch nicht gehört habe. Howe an der Gitarre spielt wie der Teufel und Squire am Bass lässt mich - wie immer - staunen! Alan groovt wie lange nicht! Diese Band ist wieder jung!
Ein Höchstgenuss für Auge und Ohr, daher sind 5 Sterne das Mindeste!
Einziges kleines Manko für mich ist die Wahl der Keyboardsounds bei den Klassikern Sweet Dreams und Every Little Thing, die die Band bestimmt schon 30 Jahre nicht mehr live dargeboten hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vertane Chance, 25. Juni 2007
Ums es vorweg zu sagen, ich bin ein unverbesserlicher und uneinsichtiger Yes-Fan.

Sonst hätte ich die DVD wieder zurück geschickt. Aber ich kann es einfach nicht aus obigen, persönlichen Gründen.

Bei einem 35-jährigen Jubiläumskonzert von Musikern eines solchen Formates hätte ich nämlich eine DVD gleicher Qualität erwartet. Es wurde ja kein 30 Jahre Video- und Audio-Material recycled, sondern alles wurde brandneu aufgezeichnt. Da hat man doch alle Möglichkeiten sich entsprechendes Rohmaterial zur weiteren Nachbearbeitung zu erzeugen. Aber was, vor allem vom Sound, aus dem Konzert gemacht wurde, obwohl garantiert alles getrennt (32 oder 48 Spuren) digital aufgezeichnet wurde, ist alles andere als gelungen. Soviel zur Warnung.

Aber Yes machen eine Musik, von der man entweder ein Fan ist oder sich nie auch nur eine CD kaufen würde. Letztere lesen diese Rezension ohnehin nicht und erstere, genau wie ich, kaufen die DVD trotzdem. Trotz des unterdurchnittlichen Sound höre ich mir die beiden Scheiben relativ oft an und versinke dann in zweieinhalb Stunden Musik, die mich seit 35 Jahren begleitet hat.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Konzert - Miese Tonqualität und Kameraführung, 7. Juli 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Yes in 2004 in Frankfurt ihr Jubiläumskonzert gaben, war ich als langjähriger Fan natürlich dabei und schlicht weg begeistert. Mit Sehnsucht habe ich dem Konzertmitschnitt entgegengefiebert und mir die DVD, die im Juli diesen Jahres endlich herauskam, gekauft.
Gut fand ich die Performance der "Jungs". Das Bühnenbild war von dem aufgezeichneten USA-Mitschnitt natürlich aufwendiger gestaltet, was sicherlich an den anderen Dimensionen gegenüber der Jahrhunderthalle in Frankfurt gelegen hat. Auch die Songs entsprachen in etwa der dargebotenen Songliste beim Frankfurter Konzert. So hatte ich das Gefühl, ich wäre wieder mittenmang dabei. Aber das war nur das Gefühl am Anfang.
Genervt hat mich die Tonqualität. Verschiedenste Einstellungen der DVD habe ich ausgetestet: Dolby 5.1, DTS, Dolby Stereo. Das Mikrofon von Jon Anderson brachte immer noch keinen klaren Sound. Besonders die Höhen haben bei der Produktion der DVD gelitten.
Kameraführung miserabel. Immer wieder die gleichen Schwenks, Totale und spottings auf die Darsteller. Am besten kam Jon Anderson weg, am schlechtesten Alan White (der mehr oder weniger nur von hinten oder von der Seite gezeigt wurde) und Rick Wakeman (meistens von schräg oben).
Ich bin der Meinung: Das kann man besser. Zeugnis legen die Konzert-DVDs von "Simphonic Live" und "Live at House of Yes" ab.
Deshalb leider nur 3 Sterne.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für "Part Two" (die zweite der beiden DVDs), 8. Juli 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer alle Yes-DVDs hat oder sehr auf Sound- und Bildqualität achtet, mag es anders berurteilen. Die zweite der beiden "Songs from Tsongas" DVDs "Part Two" ist im Vergleich zu den den DVDs anderer Bands eine rundum gelungene Sache. Macht einfach einen Riesenspaß, sowohl die kürzeren Unplugged-Songs wie die langen, "elektrischen" Stücke. Und über 100 Minuten klasse Musik (allein auf "Part Two") lassen die Höchstwertung zu!
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5.0 von 5 Sternen Absolutes Highlight !!!, 6. Juli 2005
Von 
Endlich war es am 4.7.2005 soweit: "Songs from Tsongas" wurde in Deutschland veröffentlicht. Und was muss ich sagen, die DVD ist das Highlight der YES-DVD's schlechthin. Angefangen bei der Bühne, die von Roger Dean designed und vor Ort gestaltet wurde, die Bildqualität, die top ist und der Sound, der klar und transparent und mit einem guten 5.1 Surround-Effekt (besser wie bei "The House of YES") rüberkommt. Wer nun 2003 in Deutschland auf einem der Konzerte war, wird sich über die Set-List wundern. Die ist völlig verändert und um einige Songs ergänzt worden. Meine Lieblinsplatte "Going For The One" ist endlich würdig vertreten !! Und dieses Mal ist auch ein Stück präsent, für das sich u.a. Trevor Rabin verantwortlich zeichnet (Rhythm Of Love).
Aber der eigentliche Höhepunkt sind die Songs 1 - 7 auf DVD2. Die werden nämlich nur akkustisch vorgetragen (unplugged). Selbst A.White sitzt vorne auf der Bühne, hinter einem Hauch von Schlagzeug, und begleitet den Rest der Truppe. Absolut gut gelaunt und völlig gelöst werden die sieben Songs in gewohnt perfekter Manier gespielt. Ich habe die Gruppe selten so viel beim Reden gesehen wie bei dieser Accoustic-Performance.
Natürlich sind auch die anderen Stücke in hervorragender Qualität, keine Frage. Aber wenn ich mit so etwas überrascht werde, dann muss ich das einfach loswerden.
Sonstige Eindrücke:
Das Bild ist perfekt, wie schon erwähnt. Mit 12 Kameras wurde das knapp 3-stündige Konzert aufgezeichnet. Der Sound ist in Stereo, Dolby Digital und in DTS verfügbar. Als Schmankerl gibt es noch ein Interview mit Roger Dean, das ich sehr interessant fand, da mich seine Art zu malen schon immer fasziniert hat.
Als Fazit kann ich für mich nur sagen, dass sich das monatelange Warten gelohnt hat. Dieser Konzert-Mitschnitt wird im Ranking der Yes-Konzerte ab sofort ganz oben stehen. Es wird schwer sein, das noch zu toppen.
P.S.: eine Frage hab ich mir während des gesamten Konzertes gestellt: im Zuschauerraum ist es relativ hell. Das stört zwar das Konzert in keiner Weise. Aber als Zuschauer vor Ort würde mich das tierrisch nerven. Das will ich jetzt aber nur so am Rande gesagt haben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Progressivrock-Experten drehen noch einmal auf, 20. Juli 2005
Nach nunmehr 35 Jahren exzellenten Musikschaffens zeigen die Jungs von YES mit dieser Doppel-DVD, was sie immer noch draufhaben. Obwohl die Zeit nicht spurlos an den Musikern vorbeigegangen ist, könnte sich manch MTV/VIVA-Teenieband hinsichtlich Komposition, Arrangement, Ideenreichtum und meisterhafte Beherrschung der Instrumente (!) eine Menge von dieser Band abschneiden.
Meines Erachtens stellt die Songauswahl einen guten Querschnitt durch das künstlerische Schaffen der Band dar; vor allem alte "Kracher" wie "Starship Trooper", "Your move/I've seen all good people" oder "Yours is no disgrace" kommen auch im moderneren Soundgewand luftig und trotzdem rockig daher, ohne etwas von ihrem leichten Hippie-Charme eingebüßt zu haben. Interessant ist auch die Live-Version von "Mind Drive", die vor allem hinsichtlich Sound und druckvoller Interpretation ihrem Namen alle Ehre macht (wann und wo hört man heutzutage noch Rockmusik im 7/4tel-Takt ?). Sehr schön ist in diesem Kontext auch "South side of the sky" (vor allem der Schlusspart). Hier hilft nur eins: Surround-Anlage aufdrehen und genießen ! Über die Akustik-Versionen von "Owner of a lonley heart" und "Roundabout" (Stichwort Chicago-Blues) lässt sich zwar streiten, sie zeigen jedoch, wie flexibel die Musiker ihre Songs gestalten können, ohne das der eigentliche Gehalt der Songs verloren geht.
Die Musiker sind wie immer mit vollem Engagement und absoluter Meisterschaft bei der Sache; man merkt jedoch, dass Andersons Gesang etwas in die Jahre gekommen ist. Dies gilt insbesondere bei Gesangspassagen, die sich im und um den zweigestrichenen Bereich bewegen. Dennoch: Für einen Mann von 64 Jahren eine Super-Leistung ! Erwähnenswert ist auch die hohe Authentizität der Live-Songs gegenüber der jeweiligen Studioversion, was mich an dieser Band immer wieder neu fasziniert. Besondere Pluspunkte verdienen hierbei vor allem Steve Howe und Chris Squire.
Warum aber nur 4 Sterne ? Bei einer Konzert-DVD erwarte ich neben exzellenter Musik und Performance auch ein professionelles Bild. Von letzterem ist leider wenig zu finden (in diesem Zusammenhang möchte ich auf die entsprechenden Rezensionen weiter unten verweisen). Wackelige Kamerabilder wechseln sich mit Zoom-Experimenten und immer gleichen Aufnahmewinkeln ab (Rick Wakeman ständig von oben zu sehen ist nicht wirklich prickelnd).
Conclusio: Für den Fan ist diese Doppel-DVD ein absolutes Muss, für den Einsteiger bietet sie einen ersten Einblick in das umfangreiche Oevre dieser Kapelle. Also: Kaufen !
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4.0 von 5 Sternen Starbesetzung und viel unplugged, 16. September 2007
Einige alternative Angebote durch die Unplugged- Versionen bereichern das Konzert. So ist auch wieder das Können der Musiker zu hören. Jeglicher Konzertmitschnitt dieser Gruppe ist so ein absolutes, nein, jedes einzelne Konzert ein Unikat! An den technischen Qualitäten der Aufnahme will ich nichts mäkeln. Etwas überladen allerdings ist mir der Einatz der Keyboards, denn bei den Unplugged- Versionen klingt das eine oder andere etwas unsauber und überbepackt. Hier sollte das Instrument auch einmal mehr ausklingen dürfen. Aber im Ergebnis fällt es nicht ins Gewicht.
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5.0 von 5 Sternen Nicht von dieser Welt, 28. Juni 2012
Ein richtiger "Yes-Fan" war ich eigentlich nie. Ich bin aber im Laufe der Jahre zu einem Liebhaber dieser Art progressiven und symphonischen Rockmusik geworden. Und zwar immer mehr, so dass ich natürlich Alben wie "Fragile" oder "Tales From Topographic Ocean" heute mittlerweile als Super-Alben einstufe und ich die Musik darauf fast schon inhaliere...

Überhaupt zum Thema "Musik" von Yes. Man fühlt sich verzaubert und fragt sich, wie diese Herren auf diese gewaltigen Ideen kommen. Es scheint, als käme diese Musik nicht von dieser Welt. Es ist vor allem immer wieder erstaunlich, wie hervorragend die Urbesetzung mit Rick Wakeman, Chris Squire, Steve Howe und Co. dieses musikalische Konzept gebacken kriegt.

Genauso ist es mit dieser Live-DVD "Yes - Songs from Tsongas: 35th Anniversary Concert".

Hat mir schon "Keys to Ascension", gewissermaßen das "Reunion-Album" mit neuen Songs, bärenstark gefallen, setzt diese DVD dem musikalischen Werk von Yes die Krone auf. Hier sind gestandene Vollblutmusiker am Werke, die spieltechnisch unglaubliches vollbringen. Großes Breitwand-Kino, atemberaubend, verzaubernd...
Nicht zuletzt auch durch das fantasievolle Bühnenbild, das mit bunten Lichteffekten und skurrilen Formen und Gewächsen im "Roger-Dean-Stil" zudem ein echter Hingucker ist.

Nun stelle ich meine Rezension vorrangig auf die musikalische Qualität ab. Bildtechnische Belange oder Tonabmischung sind hier für mich weniger bedeutend. Dennoch muss ich hier klar feststellen, dass hier einige Rezensionen, die die Klangqualität oder die Kameraführung dieses Konzertes als "miserabel" bezeichnen, wohl doch etwas übertreiben. Mit einer guten (!) Hifi-Stereo-Anlage, adäquaten Signalquellen und Boxen klingt es sauber und druckvoll.

Die Musik an sich sorgt für das eigentliche "Feintuning", weil sie derart komplex ist filigran gespielt wird, dass es eine reine Freunde ist, hierbei zuzuschauen ! Anders herum: Die Musik ist so gut, dass ich auf die Kameraführung ehrlich gar nicht geachtet habe...

Der erste Teil des Konzertes ist wuchtig, progressiv, symphonisch und mit allen Zutaten, die die Songs und Epen von Yes eben nun mal ausmachen. Auch neue Songs wie "Mind Drive" (von der "Keys To Ascension" -Serie...) sind beileibe alles andere als uninteressant.

Einfach göttlich, wie Steve Howe, Chris Squire, Rick Wakeman, Jon Anderson und Alan White die Musik umsetzen. Ich frage noch mal, auch wenn einige der musikalischen Beiträge schon älter sind und aus den frühen 70ern stammen: Woher nehmen diese Musiker ihre Ideen, die Stücke so verspielt und mit etlichen Tempo- und Melodiewechseln derart komplex aufzubauen und extrem sauber zu spielen ? Für mich grenzt das an ein Wunder. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es keine Coverbands von Yes gibt. Oder liege ich da falsch ? Sollte es eine geben, kann das aber nur in die Hose gehen.

Sehr schön gelungen ist auf der zweiten DVD die "Unplugged-Einlage", unter anderem mit herrlich "bluesig-jazzigen" Akustik-Versionen von "Roundabout" und "Owner Of A Lonely Heart". Und natürlich Rick Wakeman's Solo am Flügel. Krass...
Ab und zu nimmt auch Jon Anderson eine Gitarre in die Hand oder übernimmt die Percussions.

Am Schluss wird wieder gezaubert. "Ritual" in voller monströser Länge und ein Ausklang mit dem genialen Klassiker "Starship Trooper". Fulminant und ganz große Klasse !

Man erhält einen sehr hohen musikalischen Gegenwert für den Preis dieser DVD. Daher eine ganz klare Empfehlung. Wer dieses Konzert nicht sieht oder hört, ist selber Schuld. Übrigens auch für Musikliebhaber, die noch nie was von Yes gehört haben.
Lohnt sich wirklich...
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