Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Start in ein historisches Abenteuer
Als großer Freund von gut recherchierten historischen Romanen stieß ich auch auf Michael Kuhns Marcus-Reihe, die im vierten Jahrhundert nach Christus spielt. Der fiktive römische Offizier Marcus schildert, wie er die turbulente Zeit zwischen Antike und Mittelalter erlebt.
Obwohl ich sonst eigentlich historische Romane aus dem Mittelalter bevorzuge,...
Veröffentlicht am 24. Juni 2011 von Nicky

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Historischer Roman mit kleinen Schönheitsfehlern
Der junge Centurio Marcus entkommt als einer von wenigen Römern, als die Franken das Kastell Gelduba erobern, und nimmt sich ohne große Begeisterung der Aufgabe an, eine letzte Botschaft seines Vorgesetzten zu überbringen. Auf seiner beschwerlichen Reise durch eine im Umbruch begriffene Welt findet er nicht nur die Liebe und neue Freunde, sondern muss sich...
Veröffentlicht am 17. Mai 2012 von Caroline


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Historischer Roman mit kleinen Schönheitsfehlern, 17. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der junge Centurio Marcus entkommt als einer von wenigen Römern, als die Franken das Kastell Gelduba erobern, und nimmt sich ohne große Begeisterung der Aufgabe an, eine letzte Botschaft seines Vorgesetzten zu überbringen. Auf seiner beschwerlichen Reise durch eine im Umbruch begriffene Welt findet er nicht nur die Liebe und neue Freunde, sondern muss sich auch unbequemen Wahrheiten stellen, denn mit dem Schlangenarmreif, den er als Glücksbringer trägt, und nicht zuletzt mit seiner eigenen Abstammung hat es mehr auf sich, als ihm bislang bewusst war...

Die Grundidee zu Michael Kuhns "Marcus - Soldat Roms" ist durchaus spannend, aber es hätte weitaus mehr aus der Geschichte werden können. Enttäuschend ist vor allem, wie schlampig Lektorat und Korrektorat gearbeitet haben: Es sind zahlreiche Tippfehler stehen geblieben (was spätestens dann ironisch wirkt, wenn man an die Stelle gelangt, an der bei jemandem "die Aufmerksam nachlässt"), und der Gebrauch von Absätzen entspricht insbesondere bei der wörtlichen Rede nicht den üblichen Gepflogenheiten, so dass es oft schwer ist, festzustellen, welche Person gerade spricht. Auch erzähltechnisch hätte sich einiges wohl besser lösen lassen, als es hier geschieht (so wirkt es z.B. unfreiwillig komisch, wenn das Bemühen des Autors, römische Bauten detailgenau zu schildern, sich darin niederschlägt, dass die Figuren in der wörtlichen Rede mit architektonischen Fachbegriffen um sich werfen, die wohl nur die wenigsten Menschen in einem Alltagsgespräch parat hätten).

Allerdings hat dieser spürbare Mangel an Routiniertheit auch seine Vorteile: Die abenteuerliche Geschichte um Marcus und seinen fränkischen Erzfeind Ulf, die Kuhn erzählt, entspricht eben nicht dem schon zu oft gelesenen Einheitsbrei, sondern folgt ihren eigenen Regeln und macht bei aller Kritik, die man an Details (wie etwa der recht unmotivierten und überschnellen Entwicklung einer Zufallsbekanntschaft zur großen Liebe) üben kann, durchaus Lust auf mehr. Die Atmosphäre einer Phase der Spätantike, in der neben den immer weiter zunehmenden militärischen Konflikten auch kulturelle und religiöse Gegensätze immer stärker an Bedeutung gewinnen und große Teile der römischen Infrastruktur zu verfallen beginnen, wirkt überzeugend eingefangen, und die Zusatzinformationen, die im Anhang zu den Handlungsorten geliefert werden, über die der Autor offensichtlich genaue Recherchen betrieben hat, sind eine interessante Ergänzung.

Insgesamt legt man das Buch mit leisem Bedauern aus der Hand, dass aus einem guten Ansatz, der zu einem soliden historischen Roman hätte ausgebaut werden können, nicht mehr als ein recht unebenes Gesamtwerk geworden ist - aber vielleicht sind ja in den Folgebänden ein paar Kinderkrankheiten des Erstlingswerks überwunden?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig und fade, 16. Oktober 2008
Ich wurde auf dieses Buch durch eine Zeitungsnotiz aufmerksam und da mich die Epoche der Spätantike und beginnenden Völkerwanderung, in der die Handlung angesiedelt ist, sehr interessiert, war der Kaufentschluss schnell gefasst. Außerdem klang der Hinweis auf den enthaltenen "Reiseführer zu den historischen Stätten des Romans" sehr reizvoll.

Durch 70 der 299 Seiten der Erzählung habe ich mich gekämpft. Den Rest werde ich mir nicht antun! Von der "lebendigen Sprache" des Autors, die auf dem Buchrücken gepriesen wird, fand ich keine Spur. Vielmehr empfand ich es ausgesprochen ermüdend, wie der Autor bei der Schilderung seiner Szenarien ein stereotypes Bild an das andere reiht. Schon auf der ersten Seite rauschen und gurgeln die dunklen Fluten des Rhenus unheimlich in der Dunkelheit und der Herbststurm peitscht niedrige Wolken über die Ebene, aus denen eiskalte Regenschleier herabwehen!
Und wenn der Autor keine sattsam bekannten Bilder bemüht, treibt er seine Erzählung voran, indem er eine informative Erläuterung des zeitgeschichtlichen Hintergrunds einflicht, beispielsweise über den Aufbau einer römischen Straße. Kein Wunder, ist es doch die erklärte Absicht des Autors "bei seinen Mitmenschen Interesse und Verständnis für die faszinierende Welt der Geschichte zu wecken". Dieses Bemühen um Belehrung wirkt leider recht aufgesetzt und lässt den Erzählfluss regelmäßig stocken. Welcher römische Legionär sinniert auf der Flucht über die Beschaffenheit der Straße, auf der er Fersengeld gibt?
Mich persönlich beschlich schon nach den ersten Seiten der Eindruck, dass die Geschichte eigens dafür konstruiert wurde, das Leben in der germanischen Provinz im 4. Jahrhundert zu schildern. Unter einer vergnüglichen Lektüre verstehe ich etwas anderes!

Meine Verwunderung darüber, wie ein solches Buch überhaupt einen Verlag finden konnte, war schnell geklärt. Ein Blick in das Impressum der Website des Verlages bestätigte meine Vermutung: Der Autor hat sich selbst verlegt. Es bewahrheitet sich erneut der Satz, dass man als Autor schlecht beraten ist, dies zu tun.
Hinzukommt, dass das ganze Buch ein Familienprodukt ist: Schwester und Bruder haben sich um die künstlerische und inhaltliche Gestaltung und den Satz gekümmert, die Mutter des (über 50 Jahre alten) Autors hat die Illustrationen für den Reiseführer gezeichnet und der Schulfreund hat als Lektor fungiert.
Dieser Familienzusammenhalt ist jedoch ein wenig über das Ziel hinaus geschossen: Bei der so überaus wohlwollenden Rezensentin Sabine Goesch handelt es sich um die Schwester des Autors.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Start in ein historisches Abenteuer, 24. Juni 2011
Als großer Freund von gut recherchierten historischen Romanen stieß ich auch auf Michael Kuhns Marcus-Reihe, die im vierten Jahrhundert nach Christus spielt. Der fiktive römische Offizier Marcus schildert, wie er die turbulente Zeit zwischen Antike und Mittelalter erlebt.
Obwohl ich sonst eigentlich historische Romane aus dem Mittelalter bevorzuge, haben mich dieser Roman und seine Folgebände schnell in ihren Bann gezogen. Das liegt an der sehr flüssigen Schreibe, den interessanten Charakteren und sicherlich auch an den Handlungsorten, die alle nicht weit von meinem Wohnort entfernt sind. So besuchen wir im ersten Band unter anderem Aachen, Korneliemünster, die Rhein-Mosel-Gegend oder Trier. Abgerundet wird der absolut positive Gesamteindruck vom Abschnitt Spurensuche, der dem Romanteil angehängt ist und in dem Kuhn als Historiker auf jedes der erzählenden Kapitel noch einmal eingeht und berichtet, was heute noch an römischen Hinterlassenschaften zu sehen ist. Etwas, das ich bisher in keinem anderen historischen Roman gesehen habe.
Unter dem Strich bleibt also ein erstklassig recherchiertes Buch, das Lust auf mehr macht. Schön, dass es nicht immer die großen Publikumsverlage sind, die tolle Bücher auf den Markt bringen. Absolute Empfehlung also!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht so, 19. September 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist gut lesbar. Der Anhang ist gut. Es ist schön, das es ein Buch ist, der nicht zu Zeiten von Julius Caesar spielt. Aber irgendwie fehlt was. Spannung hat sich eigentlich nie eingestellt. Das Gefühl, dass man das Buch nicht zur Seite legen will, stellt sich nicht ein. Der Ansatz, einen Centurio darzustellen, der Angst hat, depremiert und hoffnungslos ist, ist nicht schlecht. Die Geschichte wirkt manchmal zu konstruiert und unglaubwürdig. Eine hübsche Alemanien, die einen betrunkenen und depremierten Soldaten in einer Kneipe für zuverlässig hält, sie zu begleiten? Nunja. Ohne die Zeichnerin beleidigen zu wollen, aber besonders eindrucksvoll sind die Zeichnungen nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade..., 10. Juni 2011
Schade,dass ein interessantes Thema so trocken, nüchtern und schulmeisterlich umgesetzt wurde. Schachtelsatz reiht sich an Schachtelsatz und lässt keinen lebendigen Erzählfluss aufkommen. Klischee folgt auf sprachlich vorhersehbare Floskeln und erstickt jede Lesefreude.
Hinzu kommen gewagte Interpretationen zur Kleidung, Fehler in der Bezeichnung und Wirkung von Waffen, numismatische Irrtümer und die üblichen Vorurteile gegenüber den "Barbaren". Die Illustrationen sind gruselig und die 100 Seiten Anhang gehören eigentlich in einen Reiseführer. Vielleicht wäre das ein sinnvolleres Betätigungsfeld für den Autor...
Ich habe mich wahrlich durch das Buch gekämpft, ohne rechte Freude zu empfinden und bereue ein wenig die ausgegebenen ca. 20,- Euro.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marcus Junius Maximus, 13. Januar 2009
Der erste Teil des historische Romans ?Marcus, Soldat Roms I? zeigt die Gegenwart des Krieges bei der der Erhaltung der ?Pax Romana? zwischen den römischen Eroberern und den fränkischen und alemannischen Widersachern im Jahre 355 unter Constantuis II. Die Geschichte erzählt der Autor und Archäologe Michael Kuhn aus der Sicht eines Feldherrn, eines Centurio. Es ist die Sprache des Soldaten, die einen wahrhaften Einblick gibt in die damaligen Lebensumstände. Und es ist die Sprache des gebildeten Soldaten, der aber auch die ungeschliffenen, rohen Befehle des Krieges kennt. Der Erzählton ist dynamisch. Michael Kuhn macht nicht viel Worte. Klar und deutlich umreisst sein Stil Personen wie Landschaften. So ist es leichter möglich, das Feindbild zur damaligen Zeit zu zeichnen und den römischen Helden der Geschichte über seine Gegner erheben zu können durch den Vorsprung an Zivilisation, den die Römer zu der Zeit hatten. Der Autor lässt das Bild der schönen Fremden, Landschaft wie Frau, auftauchen und scheint hier die Menschen auf Dauer zu verbinden zu suchen, egal welcher Herkunft sie sind. Michael Kuhn stellt Marcus mit Galerius einen Freund zur Seite, der zu dem manchmal ungestümen Temperaent des Centurios einen überlegten Gegenpart bildet. Er ist der wichtige Freund, den der Held braucht.
Der Autor stellt seinen Roman in die Landschaft der Mosel. Wie der Flusslauf nimmt die Geschichte des Marcus Junius Maximus Wendungen, wie sie nur Krieg und Liebe führen können. Kuhn hat gut recherchiert. Landschaften und Stadtleben treten zutage, als wäre diese Vergangenheit erst gestern abgelaufen. Gegenstände des Alltags sind so plastischdargestellt, als wären sie tatsächlich durch die Hände des Autors gegangen. Die Einblicke, die Michael Kuhn dem Leser gewährt, unterscheiden sich nur auf den ersten Blick nicht sonderlich von heutigem Alltagsleben, drücken sie doch eine Zeit aus, wo Krieg und Frieden in dieser Epoche des Römischen Reiches so nahe lagen. Kriegsgetümmel und Trinkgelage scheinen sehr eng in dem Soldatenalltag verknüpft. Mit dem Wissen des Archäologen nimmt Michael Kuhn Schmuck- und Kultgegenstände in seine Erzählstränge auf, die Einfluss auf den Lauf von Marcus? Geschichte nehmen in einer Welt, in einer Zeit, wo Plünderung und Brandschatzung auf Seiten der Eroberer und Aufständischen zur Tagesordnung gehörten. In dieser täglichen Bedrohung des Lebens kommt Marcus kaum zur Ruhe. Allein der Besuch des Badehauses lässt ihm Zeit zur Entspannung. Geschickt bindet Michael Kuhn in die Geschichte seines Helden auch Orte wie die Arena ein, die wie Tempel und Badehaus am ehesten die Zeit überdauert haben, wenigstens in ihren Grundmauern. Die Orte wirken greifbar. Die Charaktere des Romans sind dem Wesen nach gekleidet, was gut zu verfolgen ist in dem Teil der Geschichte, wo Marcus sich selbst aus den Augen verliert. Man darf gespannt sein, welche Abenteuer Marcus Junius Maximus im nächsten Teil bestehen wird.

Frank Schablewski
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Gesamteindruck, 13. Dezember 2013
Im Laufe der letzten eineinhalb Jahre habe ich die beiden Marcus- und Marcellus-Trilogien gelesen. Das Für und Wider zu "Marcus, Soldat Roms" ist in den vorhandenen Rezensionen gut beleuchtet. Deshalb möchte ich mich darauf beschränken, den Gesamteindruck kurz zusammenzufassen, den ich langfristig behalten habe:

Das Konzept, einen historischen Roman zu schreiben, der möglichst nah an harten historischen Fakten orientiert ist, der die alten Städtenamen und Begriffe verwendet und diese in einem Glossar erklärt, und der im Anschluss einen Reiseführer zu den Orten der Handlung enthält, ist neu. Für mich als historisch Interessierten mit lebendiger Phantasie hat das Buch eine neue Sichtweise auf eine Welt erschlossen, die ich vorher im Ansatz nie verstanden habe, nämlich die Spätantike.

Wie ein Weltreich mit starker Kultur und Zivilisation untergehen konnte, war mir immer ein Rätsel. Die Marcus-Trilogie zeichnet das Bild einer Zeit, in der die Antike noch mäßig intakt ist, in der die Verfallsprozesse schon in vollem Gange sind, und in der sich die Welt des Mittelalters schon abzeichnet. Allerdings ist das den Figuren der Handlung nur bedingt bewusst. Wie soll es auch anders sein, sie leben ja mitten in dieser Zeit? Nur wir als Leser wissen ja, wie es weitergehen wird.

Die als "echte Menschen" gezeichneten Helden der Handlung, mit all ihren Stärken und Schwächen, leben ein für ihre Zeit normales Leben. Dieses ist einerseits so gewöhnlich wie das Leben heutiger Menschen, und andererseits so von alltäglicher Gewalt geprägt, wie wir es uns heute kaum vorstellen können. Das ist faszinierend und lässt über ein paar zweifellos vorhandene formelle Macken hinwegsehen.

Ein Tipp für's Lesen: Ein Lesezeichen gehört an den Anfang des Glossars und eins in das Ortsverzeichnis. Am Anfang muss man nämlich immer wieder nachschlagen. Diese Arbeit wird aber im Lauf der Zeit weniger und weicht dem Reiz, mit den alten Ortsnamen und Begriffen tiefer in Epoche und Handlung einzutauchen, als das bei anderen historischen Romanen der Fall ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Roman mit Pfiff, 19. November 2008
Ich habe den Roman mit Freude gelesen.

Historische Ereignisse, sehr schön in Spannung, Kampfszenen, Mystik und Romantik verpackt. Durch die Anwendung der lateinischen Bezeichnungen, gespickt mit Lerneffekten.
Besonders gut gefällt mir der Schreibstil, die emotional blumige Sprache passt, für meinen Geschmack, sehr gut zu den Geschehnissen und Schilderungen der damaligen Zeit.
Anschaulich werden dem Leser die unruhige Zeit, der Glaubensumbruch und die Lebensumstände unserer Vergangenheit näher gebracht.

Die Idee, mit der "Spurensuche" einen Reiseteil anzuhängen, ist ausgezeichet und für geschichtlich interessierte Leser wie mich, ein Highlight.

Dieses Buch ist mit Sachverstand und Herz geschrieben, ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich, 5. September 2010
Ich habe ziemlich alle Titel des Genres durch, wenn dies überhaupt möglich ist.

Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und kann auch nichts kritisieren, ausser das es zu kurz ist.

Es wird auch nicht einfach nur Rom verherrlicht sondern ebenso die andere Seite der Medaille gezeigt, auch das Siechtum des Imperiums und die Ängste der Zeitepoche kommen nicht zu kurz.
Andererseits kann man auch an den Beschreibungen den gewaltigen technologischen und kulturellen Fortschritt des Imperium Romanum zu der übrigen Welt erkennen und man fragt sich immer wieder, wie es passieren konnte, daß wir all dies verloren haben und dann wieder so weit zurück gefallen sind.

Kuhn begeht hier aber auch tatsächlich einen neuen Weg.
Das Beeindruckende bzw. Fesselnde für mich ist, daß man die Story irgendwie auch heute noch vor Ort nachvollziehen kann. Ich bin in Köln geboren und erkenne meine Heimat bzw. die einzelnen Etappen der Reise des Centurios wieder, bin auch ständig verleitet, die Reise baldmöglichst nachzuvollziehen.

Ich bin schon immer an dieser Zeitepoche interessiert gewesen, kannte daher schon den Unterschied zwischen einem Gladius und der Spatha, vielleicht sollte man daher dieses Buch nicht unbedingt als erstes in diesem Genre lesen.

Dies ist meine erste Rezension und eine klare und uneingeschränkte Empfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen absolut unterirdisch, 30. November 2009
Da ich mich sehr für Römer und Antike interessiere, dachte ich, dass ich mit diesem Buch ein wenig in die Geschichte eintauchen könnte. Leider wurde ich eines besseren belehrt.
Schon auf den ersten Seiten bemerkte ich, dass die Spache, der der Autor sich bedient, erstaunliche Mängel aufweist, die allerdings konsequent wiederholt werden (zumindest auf allen Seiten, die ich gelesen habe).
Die Geschichte selbst konnte aufgrund ihrer Trägheit auch nicht dazu beitragen, diese Tatsache wieder wett zu machen. Langatmige Schilderungen zusammenhangsloser Szenen sind nicht das, was ich mir unter einem guten Roman vorstelle.
Einziger Lichtblick war der Anhang, der aber allein auch nicht Grund genug ist, das Buch zu kaufen.
Wie dieses Buch Leser begeistern kann, ist mir leider völlig schleierhaft...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen