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4.0 von 5 Sternen Locker leichte Frauenlektüre
Ich habe dieses Buch bei einem Wettbewerb gewonnen, wäre sonst vielleicht nicht auf diese Autorin gestoßen. Dies ist mein erstes Buch von I. von Kürthy und daher bin ich wohl sehr unvoreingenommen, da ich keine Vergleiche zu den vorangegangenen Werken ziehen kann.
Fakt ist aber: ich werde mir auch die Erstlingswerke mal zulegen, wenn sich eine...
Vor 11 Monaten von Sandra veröffentlicht

versus
35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann man sich selbst plagiieren?
Die Figuren des schwulen Freundes und seines Freundes, die Shapeware-Geschichte und diverse andere Gedänkchen.... alle schonmal gelesen, und wenn ich mich recht entsinne, bei der selben Autorin.
Es ist legitim, seine Figuren zu recyceln, aber doch ein wenig schwach, wenn man die selben Witze mehrmals erzählt.

Das Buch ist trotz vieler, vieler...
Vor 13 Monaten von Renan veröffentlicht


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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann man sich selbst plagiieren?, 22. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Gebundene Ausgabe)
Die Figuren des schwulen Freundes und seines Freundes, die Shapeware-Geschichte und diverse andere Gedänkchen.... alle schonmal gelesen, und wenn ich mich recht entsinne, bei der selben Autorin.
Es ist legitim, seine Figuren zu recyceln, aber doch ein wenig schwach, wenn man die selben Witze mehrmals erzählt.

Das Buch ist trotz vieler, vieler kleiner und größerer "kenn ich schon" Momente nett, kurzweilig und lustig. Ildiko von Kürthy halt.
Trotzdem bleibt ein leichtes "ich hab zu viel bezahlt" Gefühl bei mir zurück.
Schade.

Beim nächsten Mal hoffentlich wieder besser... wünscht sich eine eigentlich sehr treue Leserin.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Jammern auf hohem Niveau, 19. März 2015
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Audio CD)
Ach herrje, was ist das für eine Geschichte? Ich hatte sie als Hörbuch, das war die gekürzte Version, das hatte den Nachteil, dass ich öfter mal dachte, da fehlt jetzt was, aber auch den Vorteil, dass ich mir noch mehr Gejammere beim besten Willen nicht hätte anhören können.
Die arme Nicki Lubitz! Sie will einfach nur weiter Kind sein. Oder wenigstens Teenager. Aber dummerweise ist sie 43. Und der Mann, den sie geheiratet hat, hat eine steile Karriere gemacht und Nicki wurde aus ihrem Schluffileben in die Hamburger Society katapultiert. Plötzlich ist sie reich und hat keine Sorgen mehr. Also macht sie sich welche. Und das Hauptproblem ist, dass sie nicht zu den Elbchausee-Patriziern passt, es aber auf Biegen und Brechen versucht und offen gesagt, das ist einfach nur furchtbar. Seitenlang dieses Gewinsel über die bei von Kürthy ja obligatorischen Figurprobleme, über den Zwang, angemessen frisiert, gekleidet und domestiziert zu sein und das furchtbare Gefühl, dabei immer unzulänglich zu sein. Diese Nicki ist im ganzen Buch nicht auf einer Seite mal mutig, authentisch, oder ehrlich. Sie hat kein Rückgrat und keinen Charakter. Sie fällt nur von einner Rolle in die andere und fühlt sich in keiner wohl, weil sie nie das sein will, was sie ist. Sie scheitert als Glamour-Frau, als Biene Maja, als Femme fatale, als Hochzeitsplanerin. Immer nur Theater, verstecken, taktieren, intrigieren, lügen. Und jammern. Und wenn sie sich grade auf gefühlt 60 Seiten darüber beklagt hat, wie ihr Mann sich verändert hat und wie allein sie war, gönnt sie dem Leser 10 Seiten Pause, in denen sie den Tod ihrer Eltern beklagt und dann geht es wieder von vorne damit los, wie sehr ihr Mann sich verändert hat und wie allein sie war. Dann wieder der tote Papa und die kranke Mama und das nicht geborene Kind. Und dann fällt ihr wieder eine, wie sehr sich ihr Mann verändert hat und wie allein sie war. Und wenn das alles dreimal wiedergekäut ist , auch der Witz mit "Hauptsache gesund!" und der im Brathuhn vergessene Plastikbeutel mit Innereien , ohne den kein von Kürthy-Buch auskommt, untergebracht ist, schreibt Nicki ihrem Mann einen wirklich sehr langen Brief, in dem sie sich darüber beklagt.... Reicht es Ihnen schon?
Das Buch hat wirklich ansonsten keine, gar keine Handlung Es passiert: Nichts. Immer wieder beginnt eine Art Handlung, eine Promi-Hochzeit wird geplant. Und Nicki zieht bei Erdal ein, der auch jedes Kürthy-Buch bereichert. Sie isst Muffins mit der Mutter von Erdals Kindern und telefoniert mit ihrer Freundin Biaaaaagit. Und fliegt nach Sylt, wo sie versucht, anhand des Knüllers "Shades of Grey" was über Sex zu lernen. Dann ist der Kerl auf Sylt aber nicht im entferntesten Mr.Grey und es wird wieder gejammert. Und dann die Logiklöcher. Ernsthaft, soll man wirklich glauben, dass parkettsicherer Hamburger Geldadel die Tochter nicht Charlotte Eugenie sondern ausgerechnet Petra nennt? Lächerlich. Und dass man zu einer Silvesterfeier an der Elbchausee das Baby nebst Babyfon mitbringt? In diesen Kreisen hat man für solche Anlässe eine Nanny, oder? Ehrlich, ich war so froh, als ich das Hörbuch überstanden hatte. Mir hat das überhaupt gar nicht gefallen. Sorry.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Locker leichte Frauenlektüre, 30. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Kindle Edition)
Ich habe dieses Buch bei einem Wettbewerb gewonnen, wäre sonst vielleicht nicht auf diese Autorin gestoßen. Dies ist mein erstes Buch von I. von Kürthy und daher bin ich wohl sehr unvoreingenommen, da ich keine Vergleiche zu den vorangegangenen Werken ziehen kann.
Fakt ist aber: ich werde mir auch die Erstlingswerke mal zulegen, wenn sich eine günstige Gelegenheit bietet!

Zur Story:
Nicki hat einen Ehemann und eine Affäre, ist Mitte vierzig und hat mit allerhand Problemen zu kämpfen. Die einst glückliche Liebe zu Oliver zerbricht am Geld - nachdem dieser einen Job in einer rennomierten Reederei bekommt, steigt das Einkommen, der Lebensstandard ändert sich. Von der gemütlichen Wohnung in ein großes Penthouse, von "normalen" Beschäftigungen zu zweit zu einsamen Frauenunternehmungen wie Pediküre, Friseur, Tennis-Club... Das Penthouse eingerichtet von einer unpersönlichen Inneneinrichterin, die Frauen im Umfeld alle operiert, oberflächlich, arrogant und hinterlistig. Und die gute Tiefkühlpizza wird durch Hummer und Kaviar ersetzt... So sieht nach kurzer Zeit das Leben von Nicki und Oliver aus - und es macht sie nicht glücklich. Die Liebe und alles was sie vorher verband, scheinen vergessen. Nicky fühlt sich einsam und findet in einem alten Jugendfreund eine aufregende Affäre.
Die Affäre fliegt im denkbar ungünstigsten Moment auf: Oliver, sein Chef und die restliche High Society hört ein Telefongespräch über ein Babyphone mit. So endet der Anfang: Nicky, bereits völlig blamiert durch eine peinliche Kostümierung und dem Trick der arroganten Lavinia, verliert schnell Würde, Ehemann, Wohnung - ihr Leben.
Ob das wirklich schlimm ist, zeigt sich auf den folgenden Seiten. Denn so toll war ihr Leben in den letzten 2 Jahren nicht, sodass es sich wohl auch nicht lohnt darum zu kämpfen... Oder?!

Auf vielen Seiten wird auf humorvolle Art und Weise über Nicky's Leben philosophiert. Wie sie wieder Boden unter den Füßen bekommt, einen neuen Job und neue Freunde findet. Alte und neue Freunde stehen ihr zur Seite, geben mehr oder weniger hilfreiche Tips. Auch die Affäre Tom spielt weiterhin eine Rolle. Doch wie aufregend bleibt er, wenn der Ehemann nicht mehr da ist?
Es geht um Vergangenes und Gegenwart, um die Gedanken und Gefühle von Nicky. Man taucht in ihre Welt und fiebert mit. Reihenweise Klischees werden ebenfalls bedient.

Kritikpunkt:
Ganz oft schweift die Autorin allerdings sehr weit ab. Ein Schlüsselthema wird 5 Sätzen begonnen und auf den folgenden 3 Seiten wird man auf ein ganz anderes Thema geworfen. Das irritiert sehr oft und hat den Anschein, als mussten mit wirren Gedankengängen die Seiten gefüllt werden. Aber man findet den eigentlichen Faden dennoch wieder.
Hier und da wird ein Spannungsmoment geschaffen, der den Leser dazu zwingt weiter zu lesen, weil man aus Neugierde genaueres wissen will. Doch der Sprung ins nächste Kapitel kommt oft abgehackt, sodass man erst einmal woanders "landet" und erst nach einigen Seiten wieder weiß, dass man doch etwas wissen wollte, was am Ende des vorangegangenen Kapitels vorkam.

Fazit:
Mir hat die Art und Weise des Schreibens sehr gut gefallen. Die Story hat keinen Tiefgang, man muss nicht viel denken beim Lesen. Wenn ich auch gerade diese Mit-denk-Bücher gern verschlinge, so ist ein solches Buch dennoch mal gut zum Abschalten. Einfach lesen und mitfiebern ohne groß überlegen zu müssen. Zwischendurch mal schmunzeln oder nicken, weil man dieses oder jenes Klischee genau kennt. Auflockernd sind zudem die Illustrationen.

Wer die Autorin nicht kennt und auf leichte, humorvolle Literatur aus ist, dem empfehle ich dieses Buch. Ich bin Mitte zwanzig und fand die Story einer Mittvierzigerin amüsant, spannend und toll.
Mal sehen, was die anderen Werke von Kürthy bieten... Müssen ja Wunderwerke gewesen sein, wenn ich mir die schlechten Kritiken hier durch lese. Aber bei dieser Art von Literatur für Frauen kann man doch nicht mehr verlangen?! Und man weiß ja, worauf man sich einstellen kann, wenn man den Klappentext liest.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zuviel Geschwafel, zuwenig Story, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Gebundene Ausgabe)
Für Protagonistin Nicola steht ein Neuanfangs an, weil auf einer Silvesterfeier unbeabsichtigt und durch ihr eigenes Missgeschick ihre Affäre vor ihrem Mann, dessen Chef und vielen Festgästen auffliegt.
Erst mal sehr witzig geschrieben, und man freut sich auf den weiteren Verlauf der Story. Nur kommt dann leider nicht mehr viel bzw. vieles wird nur am Rand angerissen. In dem Buch geht es hauptsächlich um die Gedanken und die Gefühlswelt von Nicola und ihre Sicht der Dinge. Die Dinge, die sich in ihrem Leben weiterhin wirklich ereignet haben, wurden großteils nur vage angerissen.

Ich war ziemlich enttäuscht, da ich die Kolumne von Frau von Kürthy in der Brigitte sehr schätze und mir mehr versprochen habe. In diesem Buch gerät sie aber für meinen Geschmack viel zu sehr ins weitschweifige Schwadronieren. Man will gar nicht soviel über die Gedankenwelt, die Visionen und die Gefühle der Hauptdarstellerin wissen, sondern es interessiert doch viel eher, wie genau es mit der Story weitergeht. Selbst der Schluß wurde mit ein paar dürren Worten abgehandelt, obwohl ich das viel lieber ausführlicher geschildert gehabt hätte, denn er ist ja für die Geschichte doch auch von entscheidender Bedeutung.

Schade, schade, kann ich nur sagen, da bleibt beim Zuklappen des Buches ein recht fader Nachgeschmack zurück.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilige Nabelschau, 26. April 2014
Von 
gigunelsa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Gebundene Ausgabe)
Selten eine so dümmliche, unsympathische Person "getroffen" wie diese Nicola / Maja, weder literarisch noch im wirklichen Leben. Ihre überheblichen Reflexionen sind teilweise derart an den Haaren herbei gezogen, dass ich öfter drauf und dran war, das Buch einfach wegzulegen. Warum ich es dann doch nicht getan habe? Nun, zeitweilig kamen dann doch ein paar lesenswerte Abschnitte, sowohl ernst als auch humorvoll, darin erkannte ich dann die Autorin ihrer früheren Bücher. Ausserdem wollte ich natürlich wissen, ob sich meine schon sehr bald aufdrängende Ahnung, wie die Geschichte nun ausgeht, auch bewahrheitet: Ja, hat sie. Leicht durchschaubar, viele, viele Klischees, viel Gossensprache (sollte wohl cool rüberkommen), das alles im 21. Jahrhundert, wo frau eigentlich emanzipiert genug sein sollte, um nicht in so teenagerhaftes und pubertäres Verhalten zurückzufallen- wohlgemerkt, Nicki ist 44 Jahre alt!
Saufen und Kettenrauchen---- wow, cool, im Schloddel-T-Shirt und Jogginghose ins Café gehn------wow, obercool. Und so fort....
Natürlich gehört zum engeren Kreis der Protagonistin auch der übliche, tuntige Schwule, auch so ein gern bedientes Klischee.
Fazit: Da ich das Buch nicht gekauft, sondern in der Bibliothek ausgeliehen habe, musste ich mich nicht ganz so ärgern, aber als Lektüre empfehlen kann ich es leider nicht, es sei denn, Sie möchten jemanden sehr ärgern....
Wenn, dann verschenken Sie lieber eines von Ildikó von Kürthys früheren Werken.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abschied, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Kindle Edition)
Frau Kürthy als Romanautorin: besser nicht mehr.
Offenbar hatte ich vergessen, warum ich mir vor Jahren vorgenommen habe, keine Bücher mehr von ihr zu lesen. Da mir ihre Kolumne in der "Brigitte" aber gefällt, habe ich mir nun doch den neuen Roman auf meinen Kindle geladen und bin, na ja, hochgradig enttäuscht und auch verärgert.
So ein wildes Durcheinander von Abgedroschenem, von Klischees, einigen guten Gedanken, Widersprüchen und Unglaubwürdigkeiten hätte ich schlichtweg nicht erwartet. Ich gehe jetzt bewusst nicht detailliert oder systematisch auf die Geschichte ein, die in anderen Rezensionen recht ausführlich dargelegt wird sondern beschränke mich auf ein paar der groben Störfaktoren. Da ist zum Beispiel die beste Freundin Birgit, Gegnerin von Haarefärben, leicht dicklich und Mutter von drei Kindern, emanzipiert und natürlich voll berufstätig als Juristin. Nicht gut vorstellbar, dass genau sie auch noch nebenbei einen Liebhaber hat (mit wilden Theorien über Treue und Untreue gerechtfertigt), militant gegen jegliche Korrektur in Sachen Aussehen zu sein scheint und dann aber doch wieder per SMS Tipps zum Abschminken von Mascara geben kann. Ich bringe gerade dieses Beispiel, weil es deutlich macht, was ich mit dem oben angedeuteten Durcheinander meine. Die Personen in dieser Geschichte "stimmen" nicht, wirken unglaubwürdig, scheinen falsch zusammengesetzte Puzzleteile zu sein. Von den Freundinnen bis zu den unsäglich blöden und hoffentlich überzeichneten Frauen aus der sogenannten Hamburger Oberschicht. Auch die Protagonistin selbst kann in diesem Sinn nicht überzeugen. So kommt es, dass in diesem Tohuwabohu von aufgewirbelten Elementen und abgegriffenen Ideen auch keine Menschen vorkommen, die einem richtig sympathisch werden können, schlichtweg deshalb, weil sie nicht überzeugen. Auch die wirklich überstrapazierte Figur des schrulligen, exzentrischen Schwulen, Tröster jeder Frau in der Not, musste aufs neue zum Einsatz kommen. Und wenn ich schon beim Zuviel bin: zu viele derbe Ausdrucksweisen, zu viel Alkohol, zu viele Zigaretten.

Alles in allem: Es fehlt an Ideen, Schlüssigkeit, Glaubwürdigkeit und einem gewissen Grad an Tiefgang. Natürlich ist das mit dem Tiefgang so eine Sache und man kann sagen, dass die Autorin in dieser Hinsicht gar nicht ambitioniert war bzw. dies nicht dem Genre entspricht. Andererseits streut Frau Kürthy so viele (Halb)weisheiten ein, dass der Eindruck entsteht, sie wolle doch ein wenig über den gängigen Chick Lit-Roman hinausgehen. So hat alles, was die Beziehung der Protagonistin zu ihren Eltern betrifft, vornehmlich deren Tod, durchaus Berührendes an sich, verliert aber dann wieder seine Kraft inmitten des niedrigen Niveaus der übrigen Geschichte. Schade drum.
Es wird mir hoffentlich so schnell nicht nochmals passieren, dass ich mich auf eine Lektüre dieser Art einlasse. Bezüglich der Autorin glaube ich, dass sie wirklich mehr drauf hat, als in dieser Geschichte zum Tragen kommt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dämlicher Titel dämliche Story, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Gebundene Ausgabe)
Buch fängt sehr ereignisreich an, das Lust auf mehr macht...... Doch da kommt leider nichts. Schlussendlich eine fade Story von einer Autorin, von der man mehr erwartet
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich oberflächlich!, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Kindle Edition)
Die Story ist ja gar nicht so von der Hand zu weisen, aber irgendwie konnte ich nicht mitfühlen - erstmalig bei von Kürthy! Schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn du mal etwas Leichtes brauchst…, 22. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Gebundene Ausgabe)
Ich zähle eigentlich nicht zu dem Typ Frau, der sich von typischen Frauenromanen gerne unterhalten lässt, aber bei Ildikó von Kürthy mache ich immer eine Ausnahme, weil ich seit dem Erscheinen von "Mondscheintarif" jeden ihrer Romane gelesen habe, immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Sicher ist "Sternschanze" keine hohe Literatur, aber diesen Anspruch hat das Buch nicht, sondern es ist einfach da, wenn du mal leichte Unterhaltung brauchst.

Hauptcharakter ist die 43-jährige Nicki, die durch einen dummen Zufall ihre Ehe und ihren Liebhaber aufs Spiel gesetzt hat. Doch was tun, wenn man sonst nichts weiter hat und nicht mehr das Geld des Ehegatten ausgeben kann? Da hilft nur: selbst ist die Frau und das macht Nicki mehr oder weniger erfolgreich, eben wie eine ganz normale Durchschnittsfrau, die von oben tief nach unten gefallen ist.

Nimmt man das Geschriebene nicht extrem ernst, kann man ein ums andere Mal lächeln, schmunzeln und manchmal sogar herzhaft lachen.

Gelungen fand ich, dass unser guter Herr Erdal Küppers mal wieder eine Nebenrolle bekommen hat. Ihn, Karsten, Leonie und die Kinder hätte ich sonst schon irgendwie vermisst.

Die Ereignisse werden aus der Ich-Perspektive von unserer Mittvierzigerin dem Leser nahe gebracht.

Auch wenn manche Handlung von Nicki exzentrisch dargestellt und ihr Charakter überzeichnet war, habe ich ihre Erlebnisse doch gern verfolgt.

Fazit: Leichte Kost für Zwischendurch, gern auch für den Urlaub.

Bewertung: 3,5/ 5 Sternen
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Immer wieder das gleiche Spiel..., 10. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sternschanze (Gebundene Ausgabe)
INHALT:
Nicola "Nicky" Lubitz ist seit 7 Jahren mit Oliver verheiratet, doch seit dieser in der Reederei Stern eine steile Karriere als Finanzchef hingelegt hat, bleibt ihre Ehe auf der Strecke. Nicky langweilt sich in ihrer Designer-Wohnung und verbringt die Tage mit Lavinia Stern, der Tochter von Olivers Chef, beim Friseur, bei der Maniküre oder im Tennisclub. Als Oliver und Nicky am Silvesterabend bei den Sterns zu einer Mottoparty (die Helden unserer Kindheit) eingeladen sind, Nicky im Biene Maja-Kostüm erscheint und sich unter all den hochkarätigen Gästen deplatziert fühlt, sucht sich die 43-jährige Frau ein stilles Plätzchen und schüttet ihr Herz telefonisch bei ihrem Geliebten Tom aus. Allerdings ahnt sie nicht, dass die Festgäste durch das Babyphon im Zimmer alles mit anhören können. Das ist das Ende ihrer Ehe mit Oliver und nun steht Nicky plötzlich ohne Ehemann, Wohnung, Job und Geld da. Wie soll sie bloß einen Neuanfang meistern?

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Früher habe ich die Bücher von Ildikó von Kürthy gern gelesen und wollte noch mal ein Buch dieser Autorin ausprobieren. Hervorheben möchte ich das hübsche Cover und die netten Illustrationen im Buch.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Hamburg, Deutschland (Sternschanze ist außerdem ein Hamburger Stadtteil).

Handlungsdauer: Die Geschichte beginnt am 31. Dezember und endet am 31. Mai des darauffolgenden Jahres.

Hauptpersonen: Nicola "Nicky" Lubitz, 43, ist seit ein paar Jahren mit Oliver verheiratet, der in der Reederei Stern arbeitet und viel Zeit für seine Karriere aufbringt. Mit einem Kind hat es bisher nicht geklappt und so verbringt die Nur-Hausfrau ihre Tage mit Einkaufen, Sport, Friseurbesuchen und Schönheitsbehandlungen im Kreise der Hamburger Schickeria, obwohl sie sich dort nie richtig wohl fühlt, denn Nicky hat ein paar Kilos zu viel auf den Rippen und man sieht ihr die Herkunft vom Dorf noch immer etwas an. Als Nickys Affäre bekannt wird und sich ihr Ehemann von ihr trennt, muss sie sich erst wieder selbst finden... Mit der farblos wirkenden Hauptperson Nicky bin ich nicht richtig warm geworden und finde es furchtbar, dass sich eine Frau mit Anfang 40 oft wie ein bockiger Teenager verhält und immer wieder auf ihren Figur- und Männerproblemen herumreitet...

Nebenfiguren: Natürlich gibt es wieder einen schwulen Freund, diesmal in Form des Eventkönigs Erdal Küppers, der auch eine Lösung für Nickys Notlage parat hat. Außerdem spielen Erdals Lebensgefährte Karsten, Leonie (die Leihmutter von Erdals und Karstens Söhnen), Nickys Affäre Tom und ihre beste Freundin Birgit eine Rolle.

Romanidee: "Sternschanze" birgt eine ausgelutschte Grundidee, denn anscheinend setzt Ildikó von Kürthy noch immer auf ihr altbewährtes Konzept (Frau beginnt unter widrigen Umständen ein neues Leben und findet u.a. in einem schwulen Türken und ihrer besten Freundin Halt). Ich hatte mir neue Ideen erhofft, aber leider vergebens...

Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Nicky schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrer Sicht und lässt uns an ihren Gedanken & Gefühlen teilhaben.

Handlung: Klischeehafte Story mit einigen lustigen Passagen, aber leider auch sehr vielen vorhersehbaren und langatmigen Szenen, wodurch die Geschichte dahinplätschert und mir die Lust am Lesen des neuesten Kürthy-Roman genommen hat.

Schreibstil & Co: "Abgerundet" wird dieses Machtwerk durch die locker-leichte Schreibweise gepaart mit etlichen platten Witzen und die bemüht cool wirkende Sprache.

FAZIT:
"Sternschanze" heißt der neueste Roman von Ildikó von Kürthy und jetzt weiß ich wieder, warum ich seit einiger Zeit keine Bücher dieser Autorin mehr gelesen habe. Die Story ist platt und abstrus, bei dem hier vermittelten Frauenbild dreht sich mir der Magen um und die Hauptperson Nicky ist mir auch nicht wirklich sympathisch. Schade, aber dafür kann ich nicht mehr als 1 STERN vergeben.
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