Kundenrezensionen

43
4,4 von 5 Sternen
Sacrificium
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:9,19 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Neue Sängerin, neues Glück, so scheint die Formel bei den Bielefeldern Xandria zu sein. Manuela Kraller, welche das sehr gute Neverworld’s End eingesungen hat, ist nicht mehr mit von der Partie. Die neue Dame am Mikrofon hört auf den Namen Dianne van Giersbergen. Die ausgebildete Sopranistin ist nicht verwandt oder verschwägert mit Anneke van Giersbergen.

Xandria haben an ihrem Bandsound nicht allzu viel verändert, eigentlich macht die Band genau dort weiter, wo sie mit dem letzten Album aufgehört hat. Die volle Ladung bombastischer Arrangements gibt es über die komplette Albumlänge zu hören. Wobei die Band gerne immer wieder kleine progressive Elemente in den Sound einbaut. Gerne schlägt die Band auch schnellere Töne an und präsentiert ein paar schicke Uptempo Songs. Im Gegensatz zu den Genrekollegen Epica gibt es hier aber keinen fiesen männlichen Gesang mit deftigen Growls zu hören. Somit dürfte, schon ob des hellen und klaren Gesanges der Sängerin, Sacrificium hauptsächlich für Fans der frühen Nightwish interessant sein. Wobei mir der Gesang bei Xandria deutlich besser gefällt!

Welche Songs sollte man antesten um das Album kennenzulernen?
Den ersten Song des Album würde ich nicht heranziehen, es wirkt ein wenig so als ob Xandria das zehnminütige “Sacrificium“ ein wenig gestreckt haben. Hätte sich die Band hier vielleicht darauf konzentriert sich ein wenig mehr um den guten Refrain und eine passende Strophe zu kümmern, wäre der Einstieg in das Album besser gelungen. Hier war definitiv ein wenig zu viel Bombast an Bord.

“Nightfall“ hingegen kann da schon besser als erste gute Visitenkarte herhalten. Hier ist der Mix aus knackigen Gitarrenriffs, dem schönen Gesang und dem Bombast perfekt gesetzt. Auch die Ballade “The Undiscovered Land“ ist sehr schön ausgefallen. Wer es etwas schneller mag, der sollte sich mit “Until The End“ und “Little Red Relish“ beschäftigen!

Sacrificium ist ein gutes Album geworden, lediglich der einleitenden Titeltrack wirkt etwas überfrachtet!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2014
Obgleich XANDRIA einen erneuten Wechsel der Sängerin zu verkraften hatten, legt die Band mit ihrem neuen Album "Sacrificium" nach. Wie beim Vorgänger "Neverworld's End" bekommt man hier Symphonic Metal der bombastischen Sorte präsentiert, der sich keineswegs vor anderen Genre-Größen verstecken muss.
Die neue Sängerin Dianne van Giersbergen macht ihre Sache äußert gut.
Musikalisch haben XANDRIA den mit "Neverworld's End" eingeschlagenen Weg konsequent weiter geführt.
Ob das Album als ein weiterer Nightwish-Klon abzutun ist sei dahingestellt. Nichtsdestotrotz muss man XANDRIA aber attestieren, dass die Band einen verdammt guten Job abgeliefert hat und ein, wie ich finde, sehr mitreißendes Album geschaffen hat.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Line Up der Band stabil bleibt, besonders in Hinblick auf den Sänger-Posten und noch das eine oder andere Album dabei herauskommt. Die Qualitätskurve zeigt jedenfalls weiter nach oben!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2014
Xandria sind mir zwar nicht erst seit dem letzten Album ein Begriff, sondern schon seit "Ravenheart" (2004), liefen bei mir jedoch eher unter "ferner liefen" - einerseits konnten sie meinen Geschmack nicht so richtig treffen, andererseits war die Konkurrenz durch z.B. Epica und Nightwish einfach zu groß, als dass sie eine reelle Chance gehabt hätten. Das hat sich mit der letzten Scheibe "Neverworld's End" und dem damit einhergenden - meiner Meinung nach - radikalen Kurswechsel jedoch deutlich geändert und dieser Weg wird nun mit "Sacrificium" konsequent fortgesetzt.

Nachdem 2013 mal wieder die Sängerin gewechselt wurde (übrigens ein nerviger Trend bei vielen Metal-Bands - mir egal, ob sie ihre Sängerinnen nun geradewegs "rausschmeißen" oder man einfach "andere Wege gehen möchte"), dachte ich schon "och nö!", aber weit gefehlt! Im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen machen Xandria nämlich hier bereits zum zweiten Mal alles richtig, nicht zuletzt weil sie ihre Sängerin durch eine würdige, ebenfalls klassisch ausgebildete Nachfolgerin ersetzt haben, und servieren auf dem Silbertablett bzw. -ling 12 Stücke feinsten und bombastischen Symphonic Metals, gewürzt mit einer herausragenden Sopranstimme und ohne Kompromisse! Tatsächlich wäre ich wie schon bei "Neverworld's End" kaum in der Lage, Anspieltipps zu geben, weil sich das Album einfach durchgehend gut anhört und sich keinen Durchhänger erlaubt. Einzig der erste und längste Titel "Sacrificium" (eine interessante Abwechslung, den im Genre fast schon obligatorischen >10 Minuten-Titel einmal gleich an den Anfang des Albums zu stellen) sowie "Dreamkeeper" konnten noch nicht so richtig zünden, aber beide sind keineswegs schlecht und das kommt bestimmt noch nach häufigerem Anhören. Der Rest ist ein auf Hochglanz polierter und derart aufeinander abgestimmter Mix aus Bombast, Gebolze, fetten Drums, Operngesang, Orchester- und Chorparts, dass es eine reine Freude ist. Wie der Vorgänger kommt auch "Sacrificium" völlig ohne Growls und Screams aus und entzieht sich daher von vornherein dem bei anderen Bands gerne angeführten Vorwurf, das "Beauty and the beast"-Gesangskonzept zu kopieren. Trotzdem wirkt die CD in keinster Weise zu "weichgespült".

Zu der Produktion müsste sich mal jemand äußern, der tatsächlich Ahnung davon hat; ich bin kein Experte, aber für mich kommt der Sound auf der Bang & Olufsen mit der entsprechenden Lautstärke satt und sehr klar rüber. Der Sinn einer zusätzlichen Instrumental-CD erschließt sich mir nicht - zumal bei dieser Art von Musik, die eben nur *mit* der Sopranstimme wirklich perfekt wird. Daher habe ich mir nur die normale Version des Albums gekauft und für die gibt es verdiente 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

Zu den ständigen Vergleichen mit Nightwish muss ich sagen, dass sie in gewisser Weise legitim sind, haben Nightwish das Genre doch entscheidend vorangebracht (manche würden vielleicht sagen "erfunden"). Was m.E. nicht gerechtfertigt ist, ist daraus hier einen Plagiatsvorwurf zu drehen oder zu behaupten, die Sängerin würde zu sehr nach Tarja Turunen klingen. Sopran ist Sopran und natürlich klingen Sopranistinnen "irgendwie ähnlich", aber nicht gleich! Tatsächlich wurde ich beim Hören von "Neverworld's End" von jemandem, der Xandria nicht kannte, gefragt, ob das eine CD von Tarja sei. Bei Manuela Kraller mag ich eine gewisse Ähnlichkeit ja noch zugestehen (beide hatten übrigens ihre Gesangsausbildung in Finnland), Dianne van Giersbergen klingt jedoch für mich eindeutig anders und geht mehr in Richtung Melissa Ferlaak (ex-Visions of Atlantis). Außerdem möchte ich behaupten, dass die Songs teilweise(!) eher nach z.B. Visions of Atlantis klingen als nach Nightwish, aber stets ihre Eigenständigkeit behalten. Nur "Little Red Relish" hätte vom Songwriting her auch von Nightwish stammen können. Vielleicht liefern Xandria jetzt die Musik, die Nightwish nach 2005 gemacht hätten, wenn diese ihre hervorragende Sopranistin(!) nicht durch eine objektiv schlechtere Sängerin ersetzt und den Stil von "Once" beibehalten hätten - haben sie aber nicht, also ist es auch kein Plagiat. (Das geht jetzt übrigens nicht gegen Nightwish, ich mag auch deren neuere Alben, aber diese gehen stilistisch nun mal in eine etwas andere Richtung.)

Es wird häufig beklagt, dass es ja ach so viele "female fronted" Gothic/Symphonic Metal-Bands geben würde, die sich wenig unterscheiden und nur den Erfolg von Nightwish zu kopieren versuchen - tatsächlich gibt es aber einen großen nicht weiter erwähnenswerten Einheitsbrei und nur sehr wenige gute Bands, die dafür aber mindestens genau so hochqualitativ wie Nightwish (ob nun mit Tarja Turunen oder ohne) sind. Xandria haben spätestens mit dieser CD bewiesen, dass sie eindeutig in letztere Gruppe einzuordnen sind.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 2015
Ein Wahnsinn was aus Xandria seit der schon sehr guten Salome Scheibe geworden ist vom blossen Nightwish Abklatsch zur eigenständigen Band mit eigenem Profil. Und Leute die diese Wandlung nicht verstehen wollen das hier ist symphonischer Metal und endlich weg vom langweiligen Gothic Geklipper der Anfangs Tage. Schon die Metal Produktion von Sascha Pearth spricht Bände, der gute Mann produziert sonst Sachen wie edguy oder noch besser Avantasia. Aber zum Album selber schon der Opener und Titelsong spricht für die Wandlung der Band. Mega lang und fett ohne Ende. Nightfall dann nochmal heavier was ziehen die Jungs und die eine Göttin da nur ab. Purer symphonischer Bombast. Mir gefällt es sehr gut. Wer damit nicht klar kommt der soll was anderes hören und nicht schlecht über dieses Jahrhundert Werk schreiben. Volle 5 Sterne genial :-)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Mai 2014
Was sagen eigentlich die Sterne bei der Bewertung von Musik? Wer 5 Sterne gibt, dem gefällt es, wer nur 1 Stern gibt, dem gefällt es halt nicht! Kennt Ihr den Spruch, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt?

Ich bin mit Ravenheart auf Xandria aufmerksam geworden als ich eine andere CD mal Probe hörte und als ich so vor diesem Gerät stand, habe ich Ravenheart mal in die Hand genommen, eingescannt ... und war begeistert! Die CD habe ich rauf und runter gehört, die Vorgänger-CD legte ich mir auch zu. Dann kamen India + Salome...und Xandria verkümmerten im CD-Regal, gerieten bei mir in Vergessenheit. Mir gefielen diese beiden Scheiben nicht.

Dann waren Xandria Support von Epica und spielten einige Songs aus Neverworld's End...Wow! Vorband deutlich besser als der Hauptact. Das war ein total anderes Xandria! Für mich besser, super...Neverworld's End höre ich immer mal wieder. Da passte einfach alles.

MIt dem neuen Album bin ich auch noch nicht so ganz warm geworden, obwohl es die eingeschlagene Richtung fortsetzt. Ich habe es blind gekauft - nicht reingehört! Erster Eindruck: enttäuscht. Gesang? Komisch! Neverworld's End nochmals gehört und für deutlich besser empfunden. Habe erst in Kritiken mitbekommen, dass die Sängerin neu ist. Aha! Das war es wohl! Nach mehrmaligem Durchhören ist das neue Album nicht so gut wie Neverworld's End - aber es gibt da durchaus gute Songs. Ein Vergleich mit dem für mich Überflieger-Album Neverworld's End wäre nicht fair - 4 Sterne zu wenig. 4,5 geht nicht, also gebe ich 5 Sterne und hoffe, dass Xandria den Weg weitergehen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2014
Das Album brauchte ein, zwei Umdrehungen mehr als der Vorgänger, zündete dann aber umso heftiger und läuft seitdem in Dauerrotaion bei mir. Wem "Neverworld's End" gefallen hat kann bedenkenlos zugreifen.

Nebenbei: Habe die Band gerade mit den neuen Songs live gesehen und kann nur empfehlen sich die Truppe mal anzuschauen wenn sie in der Gegend sind. Tolle Show, gute Laune und einfach prima Musik.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 30. November 2014
Eines möchte ich vorweg erwähnen: Ich mag Xandria und ich mag auch diese Musikrichtung!
Mit diesem Album tue ich mich aber sehr schwer und ich kann nicht einmal genau erklären woran es liegt! Irgendwie ist mit das alles "Too Much", wenn ihr versteht was ich meine. Zu "episch", zu "bombastisch" - ich habe ich den Eindruck das hier mit aller Gewalt etwas "Besonderes" erzwungen werden sollte! Und genau das hört man hier raus - gewollt aber nicht gekonnt! Mit zunehmender Dauer stellt sich bei mir auch dann etwas Langeweile ein. Zudem finde ich das sich die neue Sängerin Dianne van Giersbergen jetzt auch nicht unbedingt von anderen Größen der Szene abhebt. Die Dame kann singen, ohne Frage, aber ich kann da jetzt keine charakteristischen Merkmale erkennen mit denen sie sich von anderen Sängerinnen dieses Genre abheben würde! Sorry! Allerdings liegt es nicht am Gesang das bei diesem Album der Funke einfach nicht überspringen will - das ist nur ein Punkt neben den bereits erwähnten!
Für mich kommt "Sacrificium" nicht an das letzte Album "Neverworld's End" heran und wenn man sieht was andere Genregrößen, wie z.B. "Diabulus in Musica", mit ihrem letzten Output abgeliefert haben wirkt dieses Werk dann doch eher etwas langweilig.
Schade, nach dem letzten Album hatte ich mir etwas mehr erwartet, "Sacrificium" ist für mich ein Schritt zurück.

Fazit: Ein solides Album aber leider nur durchschnittlich. Das Xandria das besser können haben sie in der Vergangenheit bewiesen. Vielleicht sollten sie sich zu Herzen nehmen das "weniger manchmal mehr" ist und es beim nächsten Album wieder etwas gemächlicher angehen lassen. Das ist allerdings nur meine subjektive Meinung ......
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2014
Nach dem exellenten Vorgänger "Neverworld's End" habe ich mich schon richtig aufs Nachfolgewerk "Sacrificium" gefreut.
Als ich Anfang des Jahres nach Xandria gegoogelt habe um mehr über "Sacrificium" zu erfahren, war ich erstmal etwas schockiert. Das Manuela Kraller nicht mehr darauf zu hören sein wird, mußte ich erst einmal verdauen.
Auch bei der Frage "Wie macht sich "Dianne van Giersbergen" am Micro & ist sie wirklich ein ebenbürtiger Ersatz für "Manuela Kraller" ?" kam ich zuerst nicht wirklich mit klar. Denn ich fand Manuela's Gesang auf dem Vorgänger-Album Spitzenklasse. Aber schließlich hat die Neugier gesiegt, ich googelte irgendwann nach "Dianne" schaute mir Livevideos mit ihr an und hörte auch das "Nightfall"-Demo auf der Napalm-Records-Seite.
Denn nur weil Manuela nicht mehr dabei ist, wollte ich die Band keinesfalls unbeachtet lassen.
Die Band hat seit dem letzten Album gezeigt das mit ihnen weiterhin zu rechnen ist & in welche musikalische Richtung sie weitermachen werden. Deswegen haben die alten Hasen von Xandria, auch eine weitere Chance bei mir verdient.
Xandria`s Female Fronted Symphonic Metal gehört für mich, seit dem letzten Album jedenfalls zur Spitzenklasse.
Auch Dianne's Gesang weiß mir zu gefallen & rein technisch gesehen ist "Dianne van Giersbergen" sicher die beste Sängerin die Xandria jemals hatten.
Zwar fehlt mir etwas diese typische Wärme von Manuela's Stimme, aber auch Dianne hat Facetten die mir besonders gut gefallen. Dem Album hört man teils noch an das die Songs einst für Manuela's Stimme geschrieben worden sind.
Dennoch macht Dianne ihre Sache SUPER, es hat ein paar Hörgänge gebraucht bei mir, aber jetzt bin ich begeistert von "Sacrificium" !

Mein Fazit: Ein weiteres Symphonic Metal Highlight der Bielefelder & ein Klasse Album !
Vielleicht ist es nicht ganz so eingängig geworden wie der Vorgänger, aber dafür geht es wieder sehr bombastisch, komplex, episch zur Sache. So kann es von mir aus die nächsten Jahre weitergehen.

Ich hoffe "Dianne" bleibt jetzt den Bielefeldern als feste Sängerin erhalten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach dem überraschenden Weggang von Sopranistin Manuela Kraller konnte es nur schwer werden geeigneten Ersatz zu finden. Mit Dianne van Giersbergen ist dies jedoch absolut gelungen. Daher möchte ich die CD hier wirklich nicht als schlecht darstellen. Die Stimme passt ebenso zur bombastischen Musik, wie schon die von Manuela Kraller, jedoch hat Dianne eine etwas andere Stimmlage. Daher gefällt mir persönlich die CD nicht mehr ganz so, wie der Vorgänger.

Mit Manuela war der Sound der Band näher am "alten" Nightwish, von dem ich seinerzeit absoluter Fan war und wofür ich immer nach "Ersatz" suche. Der "Ersatz", den ich mit Xandria's "Neverworld's End" gefunden hatte, kann ich in der nun vorliegenden CD leider nicht mehr sehen. Ich verstehe auch nicht warum hier manche schreiben - Nightwish-Kopie. Das Vorgängeralbum war eher eine Kopie und auf einem Level mit meinem Nightwish-Lieblingsalbum "Century Child". Der Gesang von Dianne auf "Sacrificium" erinnert mich eher manchmal an den Gesang von Sabine Edelsbacher "Edenbridge".

Zur Musik an sich muss ich sagen, auch die fand ich auf der Vorgänger-Scheibe besser. Die CD ist im ganzen nicht so eingängig. Ich kann bislang nicht wirklich eine Nummer als Lieblingslied herausfiltern. Einzig "Dreamkeeper", das fast ein wenig progressiv aufgebaut ist und auch klingt, hat sich bislang ein wenig festgesetzt. Ansonsten sind die Arrangements leider nicht mehr so harmonisch in die Musik integriert und alles kommt mir ein wenig zusammengestückelt vor.

Trotzdem ist positiv zu erwähnen, dass Xandria den mit "Neverworld's End" angefangenen Weg fortschreiten. Auf zukünftige Produktionen kann man deshalb auch weiterhin gespannt sein.

Insgesamt muss ich bei all der Kritik trotzdem sagen, das Album verdient mindestens 3,5 Sterne. Da es die hier aber nicht gibt und die Tendenz eher nach oben zeigt gebe ich 4 Sterne und eine Kaufempfehlung für alle Fans dieser Musikrichtung.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 17. April 2015
Ich habe mir wirklich Zeit genommen für dieses Album, habe mich erstmal nur auf das Hören der Songs konzentriert, dann habe ich sie mal als Background laufen lassen, dann als Lernbegleitung und Ambiente ... letztendlich horche ich in mich rein und muss zu dem Schluss kommen: Das wird keine langfristige Beziehung.
Dieses Album enthält im mediokren Nightwish-Stil unglaublich bombastisch aufgepumpte Metalsymphonien ... schön und gut, und ich werfe der Band sicher nicht vor, die Zeichen der Zeit so gedeutet zu haben, sich als den Lückenschließer für die Post-Tarja-Nightwish-Ära betracht zu haben.
Aber das macht die einzelnen Tracks eben nicht besser.
Das Xandria-typische Element, der WIEDERERKENNUNGSWERT fehlt, und zwar zu 99% über das ganze Album hinweg. Kaum griffige Melodien, die aus der aufgeblasenen Wall of Sound herauszuerkennen wären, kaum gute Gesangshooks, keine Verbindung zwischen aussagestarken Lyrics und geschmackvoll-perfektionistischem Riffing ...
Mir ist es noch nie bei einem Album dieser Band passiert, dass ich nach dem einzelnen Hören keinen "oh, der landet auf jeden Fall in der Playlist"- Song entdeckt habe (auch bei Nightwish ist mir das nie passiert). Hier ist genau das der Fall - keine einzige Nummer sticht irgendwie heraus.
Klar, die Stücke sind professionell arrangiert und klingen rein objektiv betrachtet perfekt. Doch für eine "echte" Xandria fehlt mir die Bodenhaftung, die Ehrlichkeit ... die Seele.
Nein, auch wenn Produktion und Arrangements auf Weltklasseniveau sind ... für mich bleibt es ein nicht zu Ende gedachtes Geschenk in einer opulenten, goldbesprühten Verpackung.
Tolles Rahmenkonstrukt, mittelmäßiger Inhalt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Neverworld's End
Neverworld's End von Xandria
EUR 8,99


Ravenheart
Ravenheart von Xandria
EUR 6,99