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5.0 von 5 Sternen Große Musik für...danach
Alle meine Alarmglocken schrillen laut, wenn eine junge, schon preisgekörnte klassische Pianistin eine CD herausbringt, die lauter kurze Stücke enthält, die man aus dem Konzertleben als Zugaben hinlänglich kennt - von Liszts "Wiegenlied" über Debussys "Claire de lune" bis zu Ravels "Pavane..." abgerundet durch ein klassisch gesetztes...
Vor 14 Monaten von Hans Rosfeld veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch gefühlt
Khatia Buniatishvili und ich, das wird wohl nichts, ich werde kein Fan ihrer Interpretationen - und da mir bei ihrem Chopin-Album zuviel Effekthascherei war, wollte ich an sich keine CD mehr von ihr kaufen.

Doch in irgendeiner Stimmungslage hörte ich nebenbei in Klassik- Radio ein kleines Schnipselchen von "clair de lune" aus der Suite Bergamasque,...
Vor 3 Monaten von Kant-ig veröffentlicht


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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Musik für...danach, 19. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Motherland (Deluxe Version) (Audio CD)
Alle meine Alarmglocken schrillen laut, wenn eine junge, schon preisgekörnte klassische Pianistin eine CD herausbringt, die lauter kurze Stücke enthält, die man aus dem Konzertleben als Zugaben hinlänglich kennt - von Liszts "Wiegenlied" über Debussys "Claire de lune" bis zu Ravels "Pavane..." abgerundet durch ein klassisch gesetztes Folklore-Lied aus der Heimat (Georgien) der Pianistin. Der Verdacht, dass hier die Marketingabteilung der Plattenfirma die Auswahl bestimmt, liegt sehr nahe.
Doch die kühle Distanz schmilzt beim Hören sehr schnell. Die Klavierversion einer Bachkantate wird ebenso innig wie doch barockgemäß gebracht, auch die wie absichtslos und improvisiert wirkenden Melodiepartikel von Tschaikowskys "Herbstlied" wirken alles andere als routiniert. Ein Höhepunkt ist das f-Moll "Lied ohne Worte" von Mendeslssohn-Bartholdy - noch nie habe ich es so modern klingend gehört, jenseits bloßer Gefälligkeit. Und plötzlich öffnet sich auch ein tieferer Sinn In der Auswahl der Stücke. Denn Buniatishvilis Interpretationen zeigen eine strukturelle Verwandtschaft von diesem Mendelssohn-Bartholdys Lied mit Ligetis "Musica ricercata Nr. 7" und auch mit Listzs "Wiegenlied" auf, die man vorher so wohl kaum erfasst hat. Spätestens bei Händels g-Moll-Menuett - hier in der mit romantisierenden Akkorden aufgefüllten Version des unvergessenen Wilhelm Kempff (wer traut die sich heute noch?)- , kann man nur alle Waffen strecken und feststellen: Marketing hin, Plattenfirmen-Diktate her, dies ist einfach große Musik, gespielt von einer Pianistin, die so virtuos ist, dass sie sich ganz der intimen Interpretation widmen kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastisch!, 1. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Motherland (Deluxe Version) (Audio CD)
Unter dem Titel "Motherland" hat Khatia Buniatishvili hier mehrere Stücke perfekt zusammengestellt und tw. arrangiert. Sie spielt mit gewohnter Perfektion aber auch mit so viel Gefühl, dass das Wort "Motherland" von Anfang bis Ende der CD anklingt bzw. immer mehr an Bedeutung bekommt. Eine großartige CD.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traum!, 19. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Motherland (Deluxe Version) (Audio CD)
Die CD ist das Beste was ich seit langem gehört habe. Sehr gefühlvoll eingespielte Stücke, wunderschöne Auswahl,
ein echter Traum!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch gefühlt, 25. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Motherland (Audio CD)
Khatia Buniatishvili und ich, das wird wohl nichts, ich werde kein Fan ihrer Interpretationen - und da mir bei ihrem Chopin-Album zuviel Effekthascherei war, wollte ich an sich keine CD mehr von ihr kaufen.

Doch in irgendeiner Stimmungslage hörte ich nebenbei in Klassik- Radio ein kleines Schnipselchen von "clair de lune" aus der Suite Bergamasque, das mir gefiel - wollte wissen, wer das eingespielt hat und suchte im Internet nach. Leider gab es außer der Angabe der Interpretin Khatia Buniatishvili keine weiteren Daten zur Einspielung. Man sollte jedem eine zweite Chance geben, folglich suchte ich hier bei Amazon danach - und "Motherland" scheint die einzige Aufnahme zu sein.

Gesagt, geordert, gekommen, gespielt - gefallen - nein - grausig gefühlt. Das war nicht die Aufnahme, die ich erwartet habe. Technisch sicher gut bis brillant wird "Clair de lune" quasi von der Interpretin im Spiel neu gefunden, neu komponiert, kommen die Töne zögerlich, übersteigert jedes Gefühl von Liebe, Trauer und Sehnsucht. Buniatishvili hat sich zu ihrer Interpretation von Clair de lune sicher Gedanken gemacht - folgt man Quellen zu Debussys Suite Bergamasque dann wird da hinsichtlich des Titels auf ein Gedicht verwiesen, in dem es um das sehr angenehme Leiden "Liebe" geht - bei Buniatichvili wird das für mich zu recht kaltem Liebeskummer, der sich allmählich verhaltend, die Mondlicht-Spielzeit auf 5:33 dehnt.

Aber Clair de Lune ist nur eines von 17 Stücken, die da in einer recht willkürlich erscheinenden Zusammenstellung von Bachs sicher weidenden Schafen über Tchaikovsky, Mendelsohn, Debussy,Kancheli, Ligeti, Brahms, Lizst, Dvorak,Ravel, Chopin, Scriabin, Scarlatti, Grieg, Volksweisen, Händel bis Pärt spielt.

Motherland ist nicht nur in der Auswahl der Stücke und Komponisten eine sehr breit ausgewählte Zusammenstellung - und sehr persönliche Interpretation, die (meine sehr persönliche Meinung) sehr gut als Hintergrundmusik geeignet ist, nicht zum gezielten Anhören.

Technisch sicher hohes Niveau des Spiels, stilistisch werde ich mit dieser Interpretin und Interpretation nicht warm.

In der bekannten Bach Arie trumpft die Rhythmik der Begleithand auf, Tchaikovskys Oktober fröstelt, Mendelsohn verfliegt in Brillanz, der Debussy gibt kaltes technisches Mondlicht bei schmerzhaftem Liebeskummer, die Filmmusik von Kancheli spricht nicht mit mir, die Musica ricercata von Ligeti zeigt sehr schön das hohe technische Können der Pianistin, bei dem dennoch hörbar bleibt, dass ein Mensch und kein Apparat die linke Hand spielt, Brahms wird wirklich Zwischenspiel und das Wiegenlied von Liszt werde ich so als Weckmelodie aufs Handy nehmen. Der Dvorak tanzt tatsächlich, gefühlt aber nur auf den Tasten, nichts schwebt übers Parkett. Ravels Pavane lässt die Leiden einer in Form tot erstarrten adeligen Kindheit spüren. Der Chopin der Interpretin, armer Frederic, obwohl der zusammen mit dem Scriabin unter den bisherigen Stücken sogar fast positiv auf mich wirkt. Der Scarlatti gewinnt in der intensiven Interpretation sogar an Farbe wie auch der Grieg den schweren nordischen Charakter verliert. Das "liebst Du mich nicht" des Traditional klingt wie eine Schmachtmonzette, Händel wird zum Romantiker und Pärts "Für Alina" ist ja schon laut Titel nicht für mich.

Man kann diese Interpretation und Interpretationsart mögen - muss es aber nicht. Das ist das wahrhaft Schöne daran.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Pianistin, ein Muss, 30. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Motherland (MP3-Download)
prima Pianistin. Sehr gute Stücke Auswahl. Sehr zu empfehlen ist das Waldkonzert. Sehr leidenschaflicher Ausdruck am Klavier.
Kann es nur empfehlen.
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4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Motherland (Deluxe Version) (Audio CD)
Diese Interpretation geht mitten durchs Herz. Es sind bunt zusammengewürfelte Stücke, mit tiefer Innigkeit interpretiert.
Offenbar die Lieblingsstücke von Mutter Buniatishvili.
Klare Kaufempfehlung!
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6 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Khatias Träume, 18. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Motherland (Audio CD)
vom Mutterland, whatever that means-? - jedenfalls höre ich keinen Bezug der div. Komponisten von Scarlatti, Chopin bis Pärt
zu einem solchen, ausser den einer originalitäts-süchtigen
pr-performance, die so alles und nichts subsummieren kann.
Es stimmt schon traurig, wenn durchaus feine pianistische Kunstfertigkeit solche sampler benötigt,
um ein halbwegs interessiertes (Klassik-)Publikum zu finden,
sprich: ihm verkäuflich zu sein.
Da werden sich doch einige Kultur-Herzchen heimelig animiert fühlen, auch so ein Pianoalbum zu goutieren,
das sie ins Reich der grossen Klassiker führt.
Der armseligen K.B. sei Dank.
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Motherland (Deluxe Version)
Motherland (Deluxe Version) von Khatia Buniatishvili (Audio CD - 2014)
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