weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More bruzzzl Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen3
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:4,79 €

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 11. September 2010
Steels Mill's Green Eyed God gehört zu den Kleinoden des Heavy Rock der frühen Siebziger. Das ist eine klasse Rockscheibe, die teilweise sehr an den Sound der frühen Black Sabbath erinnert, gepaart mit beliebten Einflüssen des Progessive Rock jener Zeit, aber auch mit unüberhörbar psychedelischer Einfärbung, sowie deutlichen Anleihen im Folk und Jazz.

Dass dieses Album heute noch auf CD erhältlich ist, betrachte ich als Glücksfall. Und wer auf Rockmusik der 70er steht, kommt meiner Meinung nach an dieser Scheibe nicht vorbei.

Traurigerweise gibt es offenbar keinerlei Informationen über die Musiker von Steel Mill, die dieses Album eingespielt haben. Sucht man nach Informationen, stösst man allenfalls auf den Vorläufer von Spingsteen's E-Street Band mit gleichem Namen. Aber damit hat diese Musik überhaupt nichts zu tun.

Selbst der Verfasser der Linernotes zu dieser CD, Mark Brennan, füllt seinen Text eigentlich nur mit der Information, dass man nichts weiss. Nach Brennans Erkenntnissen findet sich noch nicht mal in den Archiven der britischen Musikergewerkschaft ein Eintrag, geschweige denn eine Akte über auch nur einen der beteiligten Musiker.

Der Mann geht sogar so weit, dass er die Käufer auffordert, die jetzt die CD in Händen halten, sich mit Informationen an Repertoire Records zu wenden, falls jemand aus der geneigten Käuferschicht mit sachdienlichen Hinweisen aushelfen kann.

Die ursprüngliche, 8 Songs unfassende LP wird auf der CD um zwei weitere Titel erweitert, nämlich der Single A-Seite Get On The Line (mit dem regulären LP-Stück Summers Child als B-Seite), sowie der B-Seite der Green-Eyed-God-Single, Zang Will.

Weitere Anspieltipps ausser den eben erwähnten Single-Tracks sind Blood Runs Deep, Mijo And The Laying Of The Which, Treadmill und Jewel Of The Forest.

Für mich inzwischen ein 'must have' für jeden, der sich intensiver mit der Rockmusik der frühen 1970er Jahre beschäftigen will und ein seltenes Stück Musikgeschichte obendrein.

Für die Fahndungsliste sei noch eben die Bandbestzung von Steel Mill erwähnt und das ist man dieser Platte einfach schuldig:
- John Challenger / woodwinds
- Chris Martin / drums
- Dave Morris / keyboards, vocals
- Jeff Watts / bass
- Terry Williams / guitar
66 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 6. März 2006
Wow! Steel Mill hier bei Amazon...

Steel Mill sind eine dermaßen undergroundige Truppe, daß man sich wundert, sie überhaupt noch im Jetzt anzutreffen. Umso schöner, daß dieser vergessene Meilenstein wieder der geschmackssicheren Sammlerschicht zugänglich gemacht wird!
Steel Mill spielen eine (in etwa) Mischung aus Jethro Tull, Sweet Smoke, Traffic, Free, den frühen UFO, Black Sabbath, "Krautrock" und auch einem kleinen Touch Freejazz (aber melodisch)... Natürlich sind das nur ungefähre Vergleiche, denn sie fahren einen deutlich eigenen Sound/Stil. Ich finde sie klingen wie aus einer fremden Parallelwelt (vorallem wegen dem extremen Feeling und der Mystik).
Zeitweise glaubt man nicht was man da hört, sowas von eigen sind die Stimmungsbilder. Aber es ändert nichts an der Genialität dieser Platte, sie läßt einen nicht mehr los und reißt einen auch förmlich aus der Realität.
Wenn Ihr die oben genannten Bands nur ansatzweise gut findet, wird dies hier einer Offenbarung gleichkommen, glaubt mir!
Jeder 70s Fan bekommt hier eine derartige Vollbedienung, daß man's nicht glauben kann!
Und die zwei Bonustitel stehen dem Album in nichts nach!
Zugreifen und völlig abspacen!!!
Liebe Grüße

(ABER OBACHT: Es gab noch ein Gruppe mit dem Namen Steel Mill - mit Bruce Springsteen - das war aber eine ganz andere Band!)
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
der Dummheit der Plattenfirma nichts geworden, die haben wirklich alles
falsch gemacht, z.B. die Scheibe zur falschen Zeit am falschen Ort veröffentlicht.
Sei s drum, hier hört man wirklich eine tolle Mischung aus den damals angesagten Prog-Elementen.
Wir starten mit "Blood runs deep" 5:11 psychedelic-folkig mit Sax-Solo
und verhalltem Gesang. "Summers child" 4:21 folgt leicht melancholisch mit
einem Flötenthema Traffic-like." Mijo and the laying of the which" 7:49
kommt leicht jazzrockig aber melodiös ähnlich "Gravy Train" rüber.
"Treadmill" 3:56 erinnert vom Gitarrenlauf-und Sound an "Black Sabbath"
und am Schluss ein wenig an "King Crimsons" (21-first Century..).
"Green eyed god" 9:41 beginnt mit einem hypnotischen Flötenthema über
genau so einem Rhythmus "Traffic/Tull-ähnlich" und man hört auch wieder
den Sabbath-Sound im Blues-Rock-Mittelteil um wieder im Anfangsthema
auszufaden - einfach klasse. "Turn the page over" 3:48 begeistert als
melancholischer Mid-Tempo-Rocker. Exotisch mit Flötenthema und Chor
erklingt "Black jewel of the forest" 6:00 sehr betörend. Mit "Har Fleur" 0:44 endet die normale LP als kurzes Instrumental mit Flöte.
Bonus-Track I ist "Get on the line" 4:12 das anfangs an "Uriah Heeps Gypsie" erinnert und schliesslich gut abgeht in einem swingenden Rock mit
eingängigem Refrain. Track II "Zang will" 3:43 ist ein straighter Rock
mit Colosseum-Sax und Psychedelic-Elementen.
Es ist auf dieser Platte so, dass man von einer Atmosphäre mit in die
nächste genommen wird, einfach toll.
Das ist die einzige Scheibe dieser excellenten Band und von den einzelnen
Mitgliedern ist danach nichts mehr bekannt. Sie verdienen es aber, hier
genannt zu werden:
Dave Morris - Keyboards, Vocals
Jeff Watts - Bass
Chris Martin - Drums
Terry Williams - Guitars
John Challenger - Woodwinds
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen