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Kundenrezensionen

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TOP 100 REZENSENTam 20. Juni 2014
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In dieser Rezension möchte ich die Eismaschine Gusto von zwei Seiten betrachten:

1.) Eiscreme herstellen
Im Gegensatz zu den Anfängen der Haushalts-Eismaschinen macht die Gusto von Unold eine ganz hervorragende Eiscreme, von überzeugender Konsistenz! Für ein Haushaltsgerät: Hut ab! Das liegt sicherlich auch am Mischer (Rührwerk), diesbezüglich hat Unold dazugelernt. Der Kompressor ist kräftig und erreicht locker -30°C (gemessen). Das Gerät sieht "stylisch" aus, die Bedienung ist einfach und nahezu selbst erklärend. Dennoch schadet ein Blick in die Bedienungsanleitung nicht. Dort wird man u.a. gewahr, dass keines der Teile in den Geschirrspüler darf. Im Betrieb ist die Maschine nicht gerade leise. Notwendiges Zubehör wird dankenswerter Weise mitgeliefert. Die Eisentnahme ist durch den herausnehmbaren Mischer wirklich einfach, nur ein "Gnubbel" verbleibt unten im Eisbehälter.

Wer sich nur für das Aussehen, die Funktion und das Ergebnis der Eiscreme interessiert, für den endet hier meine Rezension und ich würde an diese Maschine von Unold 4 1/2 Sterne vergeben.

Ein Buchtipp, den man in Sachen Eiscreme unbedingt ausprobieren sollte: The Icecreamists - Exclusive Eiscreme und andere Laster

2.) Die Technik
Da ich mich auch gern mit der Technik beschäftige, hier eine etwas andere, auch ergänzende Sichtweise: Das Gerät hat keinen Ein-/Ausschalter und zeigt im Display immer blinkend "0 0" an. Dabei verbraucht es 0,4 bis 0,5 W im Standby, wie ich gemessen habe. Das macht beim heutigen Strompreis zwar nur etwa 1,20 EUR im Jahr, ist auch gesetzeskonform - aber in meinen Augen dennoch unnötig. (Ein einfacher Steckdosenschalter schafft Abhilfe.)

Im Betrieb und je nach Temperatur verbraucht das Gerät rund 135 W (Mischermotor und Kompressor eingeschaltet). Wenn nach einiger Zeit die Eismasse fest wird, kann der Motor den Mischer nicht mehr drehen und er bleibt stehen. Soweit, so logisch. Im Display wird jedoch auch dann noch weiterhin die Mischerdrehung angezeigt und der Motor bleibt unter Spannung! Da er nun blockiert ist, steigt zudem die Leistungsaufnahme um ca. 16 W. Die Stromaufnahme des blockierten Motors beträgt ca. 46 W und wird nun ausschließlich in Wärme umgesetzt! Hier soll eine thermische Sicherung das Durchbrennen der Wicklung verhindern. - Warum man an dieser Stelle Cent-Beträge für eine vernünftige Steuerung spart, erschließt sich mir bei dem Preis der Eismaschine nicht!

Der Eisbehälter darf zwecks Reinigung noch nicht einmal unter Wasser getaucht werden, da sonst Wasser von unten in die Achsdurchführung gelangen kann. Hier kommt anscheinend eine ähnliche Mechanik zum Einsatz wie bei der Unold Eismaschine Gourmet. Immerhin befinden sich kleine Ablaufbohrungen in dem Mitnehmer der Achse.

Vermutlich auch bedingt durch das Stahlgehäuse ist die Maschine relativ laut. Bei uns auf der Küchenzeile messe ich ~ 62 dB in 1 m Abstand. Das ist nicht wenig ...

Fazit: Aus technischer Sicht würde ich 3 1/2 Sterne vergeben. Mit den obigen 4 1/2 Sterne macht das einen Schnitt von 4 Sternen.

Was generell positiv bei Unold anzumerken ist: Gängige Ersatzteile und Zubehör gibt es problemlos zu kaufen, teils auch noch nach vielen Jahren!
22 Kommentare|175 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 17. Juni 2014
Normalerweise entscheide ich mich vor der Bestellung und bleibe dann auch dabei. Aber kaum hatte ich mich entschieden und die Cortina bestellt, landete die mir sonst zu teuere Gusto im Blitzangebot. Da mich der größere Behälter reizte, habe ich diese auch bestellt und kann jetzt die Ergebnisse vergleichen.

Beide Maschine haben einen Kompressor.
Vorteile:
- Spontanes Eis herstellen möglich, auch ohne vorgekühlte Zutaten und gefrorenen Mischbehälter.
- Mehrere Portionen/Sorten können nacheinander hergestellt werden.
- Im Gefrierschrank nimmt nicht ständig der Gefrierbehälter für die Eismaschine Platz weg.

Nachteile:
- Größer (ungefähr so groß wie eine Brotbackmaschine, die Gusto nur unwesentlich größer als die Cortina).
- Deutlich teurer.
- Ganz schön schwer, vor allem die Gusto (ca. 12 kg).

Lautstärke:
Beide Maschinen hören sich ähnlich an wie eine Brotbackmaschine während des Knetvorgangs. Kein Küchenrausschmeißer, aber beim Fernsehen oder während des Essens sollte die Küchentür zu sein. Der Kompressor macht dabei fast keinen Unterschied, das Rührwerk ist laut.

Optik:
Die Gusto sieht mit der spiegelnd-schwarzen Oberfläche schicker aus. Da die Maschine aber bei Nichtgebrauch bei mir im Keller steht, spielt es (für mich) keine Rolle.

Zusammenbau:
Im Prinzip gleich - Topf rein, Rührer rein (der Rührhaken der normalen Cortina sieht anders aus als auf dem Foto, bei der Schuhbeck-Edition ist die tatsächliche Form auf dem Foto zu sehen), Deckel drauf und arretieren. Simpel.

Zubehör:
Bei der Cortina ist ein Meßbecher mit Milliliter und Cup-Einteilung sowie ein Plastik-Spatel mitgeliefert. Mit diesem kommt man gut an das Eis, da normale breite Plastiklöffel nicht gut an den Boden kommen. Bei der Gusto gibt es ebenfalls einen Meßbecher und einen Portionierer, der aus meiner Sicht viel zu große Kugeln macht und nur in weichem Eis funktioniert.

Ergebnis (Eis):
Cremiges Eis bereiten beide Maschinen zu. Am Ergebnis hatte ich nichts zu Meckern. Wer es fest genug für Kugeln will, sollte noch mal eine Stunde nachgefrieren lassen, ansonsten ist das Eis direkt servierbar. Der Rührer ist dicht genug am Rand, dass nicht zu viel am Rand festfriert. Hier ist die Guste ein klein wenig besser, d.h. der Spalt ist kleiner. Der Kompressor der Gusto ist stärker, so dass die gleiche Menge ca. 5 Minuten früher fertig ist. Bei vorgekühlten Zutaten ist eine Füllung aus ca. 700-800 ml Rohmenge in 30-40 Minuten fertig, je nach gewünschter Konsistenz. Bei Zimmertemperatur dauert es etwa 10 Minuten länger.

Unterschiede:
- Füllmenge: Cortina 1.5 Liter (eher weniger), Gusto 2 Liter (gebe auch nicht mehr als 1 Liter Zutaten hinein, da es sich sonst gegen den Deckel drückt). Für 4 Personen reicht meines Erachtens auch die Cortina aus.
- Einstellmöglichkeiten: Bei der Cortina nur Zeitwahl, nach 2 Minuten Mischen schaltet sich der Kompressor zu. Wird das Eis nach Fertigstellung nicht herausgenommen, schaltet sich nach 10 Minuten der Kompressor wieder ein und kühlt. Bei der Gusto hat man die Wahl zwischen nur Rühren (nutze ich, um z. B. noch mehr Zucker unterzurühren), nur Kühlen oder Rühren + Kühlen (also Eiszubereitung). Auch diese Maschine schaltet nach Fertigstellung des Eis auf Kühlen um. Bei beiden Maschinen sollte man das fertige Eis allerdings bald herausnehmen, sonst hängt ein fester Block am Rührer. Die Cortina hat noch eine Temperaturanzeige, die Gusto nicht. Ist allerdings nicht wirklich notwendig.
- Reinigung: Bei der Cortina ist in der Mitte des Behälters eine Art Rohr, auf das der Rührer gesetzt wird. Daher kommt man schlecht an den Boden des Behälters und die Reinigung ist etwas schwerer. Das Eis ist auch schlechter herauszunehmen. Dafür gibt es keine Stellen, an denen Wasser hinein laufen und Probleme verursachen kann. Spülmaschine ist nicht erlaubt, aber ins Spülbecken werfen und spülen geht. Bei der Gusto ist nur ein Dorn am Boden, was das Entnehmen des Eises deutlich erleichtert. Dieser wird allerdings von unter angetrieben und dreht den Rührer, deshalb darf der Behälter nicht ins Wasser getaucht werden. Spülen also nur mit eingefülltem Spülwasser, nicht mal eben ab ins Spülbecken. Lästig! Ich hoffe, hier kommt es nicht zur Rostbildung wie bei einer der Vorgängermaschinen, da zumindest Kondenswasser (eiskalter Behälter...) ja doch eindringt. Spülmaschine ebenfalls tabu.

Ich habe mich aufgrund der Füllmenge und der leichteren Entnahme des Eises für die Gusto enschieden, wäre aber ohne das Blitzangebot auch mit der Cortina glücklich geworden.

Mein derzeitiges Lieblingseis, in 5 Minuten zusammengerührt:
500ml Vanillejoghurt, 100ml Sahne, 4 gehäufte El Magerquark und 80 gr Zucker
Mit dem Stabmixer kurz durchgemischt und ab in die Eismaschine (Dauer ca. 30 Minuten). Gibt ein leckeres Vanilla-Cheesecake-Eis. Klasse mit frischen Erdbeeren, roter Grütze oder Rhabarberkompott.
Wer es einfrieren will, kann noch einen Löffel Johannisbrotkernmehl dazu geben, dann bleibt es besser portionierbar.

Bei der großen Füllmenge der Gusto paßt sogar die Kombination 1000ml Vanillejoghurt, 250 gr Sahnequark, 150 gr Zucker und ein Teelöffel Johannisbrotkernmehl noch rein. Ideal, wenn es schnell gehen soll und viele Personen mitessen (reicht für 8 Eisesser).
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am 20. Juli 2015
Das gesamte Paket enthält Kompressorgehäuse, Eisbehälter, Mischer, Deckel und natürlich eine Bedienungsanleitung in 8 verschiedenene Sprachen. Das Aufstellen der 12kg schweren Maschine geht relativ schnell und nach Einstecken des Stromsteckers erkärt sich die Gusto eigentlich ganz von selbst, denn die elegante Edelstahlmaschine besitzt auf der Vorderseite ein selbsterklärendes Touchscreenfeld mit dazugehörigem Display. Man kann einfach nichts falsch machen. Zunächst betätigt man die Powertaste, dann kann man zwischen Kühlen oder Rühren bzw. beides gleichzeitig wählen und anschliessend die Zeit einstellen. Nur noch Start drücken und los geht es. Die Anleitung beschreibt diesen Vorgang ein wenig ausführlicher- allerdings ist sie trotzdem kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Erläutert wird zudem noch die Reinigung und natürlich die Sicherheitsanweisungen. Was besonders toll ist, dass man bereits auch 32 Eisrezepte in der Anleitung findet, sodass man direkt loslegen kann (sofern man die Zutaten daheim hat). Ich habe mich am Anfang für ein einfaches Joghurteis mit Früchten entschieden. Die Früchte muss man vorher selbst pürieren und werden dann zusammen mit Joghurt, Sahne und Zucker in den Eisbehälter gegeben. Eine Deckelöffnung ermöglicht es während der Benutzung zusätzliche Zutaten zuzugeben. Dann 20min Rühren und Kühlen einstellen und die Maschine fängt an zu arbeiten. Das Geräusch ist anfangs etwas laut- deutlich lauter als unsere Spülmaschine, aber leiser als der Staubsauger. Mit geschlossener Küchentür aber kein Problem. Beim Mischen kann man anhand des Displays den hohen Temperaturabfall von +19Grad auf -26Gradinnerhalb weniger Minuten erkennen. Der Kompressor soll bis zu -35 Grad erreichen, konnte ich bisher aber nicht feststellen. Nach 20min. war mein erste eigene Eiscreme schliesslich fertig. Total cremig und lecker. Der Eisbehälter lässt sich ganz einfach vom Kompressor und Mischer lösen, sodass mit einem Küchenschaber die Eisentnahme keinerlei Problem darstellt und fast keine Reste bleiben. Die Reinigung hingegen ist etwas nervig. Der Behälter darf nicht in Wasser getaucht werden, da sonst die Achsdurchführung beschädigt werden könnte, sodass man recht vorsichtig den Behälter von innen säubern muss.
Im Überblick
Vorteile:
benutzerfreundlich
cremiges, perfektes Ergebnis
Schnelligkeit der Zubereitung
tolles Design
Nachteile:
nimmt viel Platz ein
Gewicht
Reinigung

Da die nachteiligen Aspekte allerdings den Wert der Maschine nicht extrem mindern, gebe ich der Eismaschine Gusto 4 Sterne.
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am 5. April 2015
Ich habe mir heute eine UNOLD Gusto geholt, allerdings bei Metro (Sonderpreis) und bin einfach nur begeistert. Ich hatte die letzten Tage viele Rezensionen hier gelesen bis mein Hals steif wurde und konnte mich letztendlich für dieses Gerät entscheiden. Hatte dann im Internet über die Suche die Verbindung zu Mertro gefunden und dann gleich dort die Maschine sehen können. Da sie sogar im Angebot war, habe ich sie gleich mitgenommen. Zuhause gleich ausprobiert (nicht gekuppt bei der Heimfahrt) und mit dem Grundrezept gleich ein herrliches Eis machen lassen, das von Geschmack (liegt an den Zutaten) und Konsistenz (liegt an der Kühlung) einwandfrei war. Die Maschine ist auch überhaupt nicht zu laut. Ein kaum hörbares Geräusch vom Kompressor (leiser als ein moderner Kühlschrank) und etwas lauter vom Rührwerk, aber beiweitem nicht zu laut. Etwas Geräusch muß man der Mechanik schon zugestehen. Mein Dunstabzug mit dem Windgeräusch ist lauter. Von der Bedienung her ist es ein Kinderspiel, es gibt nur die drei Möglichkeiten Eis machen, nur kühlen und nur rühren und natürlich die Zeit einstellen. Mehr ist überhaupt nicht notwendig. Ich kann mich nur wiederholen - Spitze Spitze Spitze!!
W. Jahn
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am 5. Juli 2015
Ich habe mir diese Eismaschine zugelegt, weil sie in diesem Preissegment die Einzige mit einem 2 Liter Fassungsvermögen ist. 2 Liter sind für eine 4-köpfige Familie meiner Meinung nach ausreichend. Selbst bei einer Raumtemperatur von 30°C arbeitet die Maschine zuverlässig und kühlt zügig herunter. Laut Bedienungsanleitung ist die Maschine für den Dauerbetrieb geeignet, kann also auch gewerblich genutzt werden. Auf dem beleuchteten Display wird der aktive Betriebsmodus, die Kühltemperatur und die verbleibende Zeit angezeigt. Während des laufenden Betriebs ist es ohne Probleme möglich von "Ice Cream" zu nur "Cooling" zu wechseln. Die Maschine schaltet zwar für ca. 2 Minuten ab, kühlt dann aber im Anschluss wieder zügig runter. Wenn die eingestellte Zeit abgelaufen ist schaltet sich die Maschine ab. Falls nicht innerhalb von 10 Minuten die Eiscreme entnommen wird, schaltet sich wieder automatisch für 1 Stunde die Kühlung zu. Der "Verlust" an Eiscreme, welche am Rand des Rührbehälters festfriert ist auch zu vernachlässigen. Die Maschine macht auf mich einen robusten Eindruck, lediglich die glänzende Oberfläche sollte man nur mit einem Mikrofasertuch reinigen um feine Kratzer zu vermeiden. Reinigung und Wiederbestückung der Eismaschine sind in kürzester Zeit möglich.

Ein Tipp was Eisrezepte angeht: Im Internet finden man viel schneller das passende Rezept, als sich dafür ein extra Buch zu kaufen. Wer sahniges Eis mag, sollte Creme Double in Kombination mit Milch verwenden. Etwas leichter ist die Kombination 3 zu 1 - Milch zu Sahne bzw. Creme Double. Damit das Eis fluffiger wird, empfiehlt es sich außerdem die Sahne/Creme Double vorher aufzuschlagen. Auch bei hohen Temperaturen geht das sehr gut im kalten Wasserbad und etwas Sahnesteif. Statt Zucker kann auch Puderzucker verwendet werden, um alles noch etwas weicher zu machen.

Bewert hat sich folgendes Rezept bei uns:
150 g Frucht
60 g Zucker
125 ml Vollmilch
50 g Creme Double oder Sahne
2 EL Zitronensaft

Frucht, Zucker, Zitronensaft und Vollmilch zusammen pürieren bis alles klein ist und sich Schaum bildet. Creme Double oder Sahne schlagen und im Anschluss unter die Fruchtmischung heben. Nun für max. 35 Minuten in die Eismaschine.

Fazit: Man erhält hier eine gute Eismaschine für sein Geld. Lediglich die Tatsache dass am Zubehör gespart wird (Messbecher und Eisportionierer sind nicht mehr enthalten) finde ich schade und unnötig.
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am 10. Juni 2015
Nach langen Überlegungen und Internetrecherche habe ich mir nun diese Eismaschine gekauft. Ich bin eigentlich aus meinem früheren Job als Koch in der Sternegastronomie größere (und auch viel teurere) Maschinen gewohnt, daher liegt mein Anspruch wohl ziemlich hoch. Nach einem kläglichen Versuch mit einer "Eismaschine", bei der man den Behälter vorfrieren muss, hatte ich mich für die Unold Gusto 2 L entschieden. Ich habe sie in der Metro erstanden, da sie dort im Angebot für ca. 200 Euro war. Wer sich für Eismaschinen interessiert, weiß, dass zwischen einer Unold und einer semi-professionllen Maschine ca. 1500 Euro liegen. So viel wollte ich nun doch nicht für zu Hause ausgeben.

Nach der für den Aufbau vorgeschriebenen Ruhezeit habe ich zuerst die Königsdisziplin der Eiscremes hergestellt: Vanilleeis; aus frischer Vanille, viiiiel Sahne, Milch, Zucker und Eiern. Da man diese Masse "zur Rose abziehen", also auf einem heißen Wasserbad cremig rühren muss, habe ich die fertige Eismasse zunächst im Kühlschrank kalt gestellt. Das wird auch in der Beschreibung so empfohlen.
Nach dem Einschalten der Maschine steht das Menü standardmäßig auf "rühren und gefrieren" und die Zeit ist vom Werk aus auf 60 Minuten voreingestellt. Man kann auch die Menüpunkte "nur frieren" oder "nur rühren" einstellen; die Zeit nach Belieben hoch- oder herunterregeln. Das Menü ist auf Englisch, aber selbsterklärend.

In der recht schweren Maschine sitzt im Kühlfach ein Metalleimer, welcher mit einem Henkel zum Herausheben ausgestattet ist. Das ist sehr praktisch; teilweise besser als bei 1700 Euro-Maschinen, bei denen man das Eis direkt aus der Maschine entnehmen muss, was eine größere Putzaktion nachsichzieht. Bei der Unold wird der Eimer einfach herausgehoben und die Maschine selbst muss praktisch kaum gereinigt werden.

Im Eimer sitzt eine Rührschaufel aus Plastik, die ihren Dienst bisher gut verrichtet. Der Abstand der beiden Schaufelblätter zum Rand hin ist nicht zu groß, sodass kaum Eismasse am Rand des Eimer hart anfriert. Der Plastik-Steckverbindung zwischen Schaufel und Maschine traue ich jedoch keine zu große Belastung zu. Man sollte daher das Eis nicht unbeaufsichtigt bei laufender Schaufel "überfrieren" und zu fest lassen, damit diese Verbindung nicht übermäßig beansprucht wird. Feste Bestandteile der Eiscreme, wie z.B. gehackte Kräuter oder Zitronenabrieb sollte man erst recht spät zum Eis hinzufügen, da es an den Schaufeln eine Stelle gibt, wo sich sonst größere Mengen davon sammeln.

Die voreingestellte Zeit war für mein im Kühlschrank vorgekühltes Vanilleeis schon viel zu lange. Es brauchte ca. 35 Minuten für ein Eis mit Softeis-Konsistenz. Wer Eiskugeln ausstechen möchte, schaltet die Maschine dann auf "nur frieren", bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mein Vanilleeis war ziemlich perfekt. Schön cremig und gleichmäßig gefroren. Mittlerweile sind mir auch Joghurteis und Fruchtsorbets darin gut gelungen.

Ein kleiner Wehmutstropfen, der aber nicht in der Maschine begründet liegt: Im Haushaltstiefkühler wird das Eis nach ca. 12 Stunden ziemlich hart. Man muss es dann etwas antauen lassen. Die Tiefkühler zu Hause sind mit ca. -20°C einfach zu kalt für cremiges Eis eingestellt. Auch teure Restaurants oder gute Eisdielen benutzten nur frisch abgefrorenes Speiseeis und die Eistresen kühlen eben nicht so stark, wie ein geschlossenener Tiefkühler. Mein Vanilleeis war nach dem Antauen dann aber wieder relativ cremig, also nicht mit Eiskristallen durchzogen. Das spricht wiederum für die Maschine. Am besten schmeck das Eis natürlich frisch. Dann ist kein Unterschied zur Lieblingseisdiele zu erkennen (bestätigen auch unsere kleinen Eistester).

Die Reinigung der Maschine ist relativ einfach und beschränkt sich im Normalfall auf Eimer und Rührschaufel, die sich beide sehr leicht abwaschen lassen. Stress mit der Reinigung gibt es nur beim Überfüllen der Maschine.

Die Unold Gusto ist mit 2 Litern Fassungsvermögen angegeben. Das stimmt zwar, aber man sollte auf keinen Fall 2 Liter Eismasse einfüllen. Durch das cremige Abfrieren erhöht sich das Volumen. D.h. bei 2 Litern würde die Eismaschine überlaufen. Mein o.g. Vanilleeisrezept kam auf ca. 1,4 l; das war die absolute Obergrenze für diese Maschine, die daraus ca. 2000 ml Eis gefroren hat.

Für die volle Funktionalität und die durchdachte Bedienungsführung sowie den (vergleichweise) recht günstigen Preis gebe ich 5 Sterne. Man kann die Unold sicherlich in einem Atemzug mit wesentlich teureren Maschinen nennen. Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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am 18. Mai 2014
Nachdem das erste Gerät nicht gekühlt hat, habe ich nun das zweite Gerät, welches problemlos funktioniert.

Ich denke über den Gebrauch der Maschine muss ich nichts schreiben. Das kann man an anderen Stellen nachlesen. Nur soviel: das Gerät ist wirklich super leicht zu bedienen.

Ich habe schon Joghurt-, Schoko-, Erbeer-Buttermilcheis und Zitronensorbet hergestellt. Und jede Sorte ist hervorragend gelungen. Auch die Herstellung direkt nacheinander klappt wunderbar. Behälter sauber machen, Eisgrundmasse einfüllen, ab in die Maschine.

Wenn man die Grundmasse vorkühlt dauert es ca. 30 Minuten bis der Rührer stehen bleibt und das Eis fertig ist. Beim Sorbet hatte ich keine Lust zu Warten, bis die Masse runtergekühlt war, da dauerte es dann 60 Minuten, bis das Eis fertig war. Die Konsistens ist mit Softeis vergleichbar.

Jetzt bereite ich die Eismasse immer schon einen Tag vorher zu und lasse das Ganze dann über Nacht im Kühlschrank. Dann geht es wirklich schnell, bis man das Eis genießen kann. Ich habe mir das Buch "Das beste Eis der Welt" von Jeni Britton Bauer dazubestellt, da hier die Rezepte alle ohne Ei auskommen. Ein wirklich schönes Buch. Bisher alles gelungen. Meine Familie und ich sind begeistert. Die Menge des fertigen Eises reicht locker für 4-6 Eisfans. Man kann das fertige Eis auch ohne Probleme einfrieren, es wird dann zwar etwas fester, aber dann einfach ein paar Minuten stehen lassen und schon ist es wieder gut portionierbar.

Von mir eine klare Kaufempfehlung.
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am 25. Mai 2016
Die Maschine erscheint robust und solide. Obwohl die Maschine während der Arbeit recht knurrige Geräusche macht. Das Eis ist in ca. 30 Min. fertig. Selbst wenn die Zutaten noch handwarm sind, ist das Eis nach ca. 50 Min. fertig. Nach meiner Beobachtung sollte das Eis jedoch noch fester werden. Das wird wohl dadurch verhindert, dass das Eisgemisch zum Ende nicht mehr ausreichend durch das Rührwerk umgewälzt wird. Die Eismasse bleibt quasi im Rührwerk fest stehen. Eine regulierbare Kühltemperatur könnte ein sanftes Kühlen ermöglichen und man könnte ein festeres Eis erzeugen.
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am 15. Juni 2016
Hatte starke Bedenken die Maschine könne Beulen haben, oder wie mehrere Käufer schrieben verkratzt sein. Unabhängig vom Preis möchte niemand sowas in der Küche stehen haben.
Beim Auspacken bekam ich einen Schreck, denn die Oberseite wies zahlreiche Kratzer auf.
Aber Entwarnung!
Es befand sich eine Folie auf der Oberseite, die man nur bei genauerer Untersuchung sieht.
Folie abgezogen, kein einziger Kratzer. (Möglicherweise haben andere Käufer dies übersehen?)
Die Maschine sei laut, hieß es.
Stimmt nicht, aber Wahrnehmung ist ja subjektiv.
Natürlich macht jedes motorangetriebene Gerät Geräusche, aber alles im grünen Bereich.
Der Rührarm würde im Betrieb nervig quitschen.
Bei mir quietscht nichts.
Oh, der billige Rührarm sei aus Kunststoff und gehe bestimmt schnell kaputt.
Natürlich ist er aus Kunststoff, wäre er aus Metall würde das Eis daran festfrieren.
Schnell kaputt?
Glaube ich nicht, er macht einen sehr robusten Eindruck.
Ausserdem besitzt die Maschine eine Abschaltautomatik, wenn Rühren nicht mehr funktioniert, um den Motor vor Beschädigung zu schützen.
Eine Überbelastung des Rührarms halte ich für ausgeschlossen.
Eisbehälter und Rührarm dürfen nicht in die Spülmaschine.
Na und?
Reinigungsaufwand ist überschaubar.
Schwamm, Spülmittel, warmes Wasser. Ist bequem in 1-2 Minuten zu schaffen.
Sämtliche hergestellten Eissorten hatten eine gute Konsistenz!
Einziger Kritikpunkt:
2 Liter Eis zu produzieren ist unrealistisch, denn dann würde das Eis irgendwann (durch die Ausdehnung beim Frieren) überquellen und eine Riesensauerei verursachen.
Aber man kann ja flott Eis nachproduzieren.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden!
Gutes Preis- Leistungsverhältnis, und ist optisch recht ansprechend.
Würde ich sofort wieder kaufen...
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am 18. März 2016
Ich habe mir die Unold 48845 als Nachfolger für meine Nemox Chef 2200 gekauft, insofern ziehe ich an manchen Stellen einen Vergleich zu dieser Maschine.

Das Auspacken der Unold 48845 ist etwas schwierig, denn das Gerät sitzt im engen Karton und es fehlen Handgriffe am Gerät. Das Gerät ist sehr groß, das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich für diese Maschine entscheidet: vorteilhaft aufgrund der Größe ist ein dauerhafter Standplatz in der Küche. Das Gehäuser ist rundherum aus Metall gefertigt, oben besteht das Gehäuse aus Kunststoff.

Eine LCD-Anzeige gibt Informationen über Betriebsart (3 stehen zur Auswahl: nur kühlen, nur rühren oder rühren + kühlen = Eis machen), Temperatur und Restlaufzeit. Die Bedienung erfolgt über Drucktasten unterhalb des Displays.

Den Sinn der Funktion "nur rühren" habe ich nicht ganz verstanden, zumindest hatte ich bei meiner alten Maschine bisher nie den Bedarf, nur zu rühren, aber gut, es stört ja nicht. Die Temperaturanzeige ist auch eher ein Gimmick, denn nur am Anfang der Zubereitung ist die Info wirklich hilfreich: man sieht zu Beginn der Kühlphase die Temperatur des Eismixes und kann daran ungefähr abschätzen, wie lange es dauern wird. Nach kurzer Zeit pendelt sich die Anzeige auf rund -29°C ein, nämlich die Kühltemperatur des Kühlaggregates.

Der rund 2 Liter fassende Behälter aus Alu wird in die Maschine eingesetzt. Unten im Boden ist eine Antriebswelle eingearbeitet, auf die dann der innen arbeitende Rührspatel aus Kunststoff gesteckt wird.

Bei meiner alten Maschine musste man jedes mal Alkohol (Schnaps) als Kältetransportmittel zwischen Maschinenbehälter und Alubehälter schütten, das braucht man hier nicht mehr: sehr gut.

Die Zubereitung des Eises ist denkbar einfach: Alubehälter einführen, Plastikrührer einsetzen und den vorher zubereiteten Eismix einfüllen. Anschließend die Zubereitung ("rühren + kühlen") starten. Ein Timer zählt herunter und ist standardmäßig auf 60 Minuten eingestellt. Für mich ist diese Timerfunktion eher ein Gimmick: ich bereite mein Eis nicht nach Stoppuhr zu, sondern erkenne an der Konsistenz, ob es fertig ist. Insofern erschließt sich mir der Sinn dieses Timers nicht, aber gut, auch das schadet ja nicht.

Für 1,2kg Eismix (12°C) Meloneneis brauchte die Maschine rund 50 Minuten, mein Rezept: 225g Zucker, 36g Trockenglukose, 18g Magermilchpulver, 36g Eisbindemittel (Fruchteisbasis 30g pro 1kg Eismix), 414g Wasser, 450g Honigmelone püriert, 21g frisch gepr. Zitronensaft.

Positiv gegenüber meiner alten Nemox Chef 2200 finde ich das größere Fassungsvolumen des Behälters (2 Liter anstatt 1,5 Liter bei der Chef 2200). Auch die Geräuschentwicklung ist bei der Unold 48845 wesentlich leiser, dagegen war die Chef 2200 ein lautes Ungetüm. Auch dass der Motor nicht mehr oben drauf sitzt ist wesentlich besser.

Ich bin mit der Unold 48845 äußerst zufrieden und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Klarer Kauftipp von mir!
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