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am 11. August 2014
...wie sich die Wahrnehmungen der einzelnen Zuschauer beim Betrachten ein und desselben Films unterscheiden können. Bei einigen Rezensionen dachte ich sogar "Welchen Film haben sich diese Menschen wohl angesehen?", aber damit möchte ich nicht deren Meinung herabwürdigen.

Ich betrachte Filme in erster Linie emotional, daher bekommt dieses Werk hier von mir auch eine positive Rezension, denn wenn ein Film es bei mir schafft, daß ich auch bis weit über den Abspann hinaus noch damit beschäftigt bin, an ihn zu denken, dann hat er schon mal sehr viel bei mir erreicht. Ermöglicht hat dies die Kombination aus wirklich tollen Bildern, welche die trostlose Stimmung eines amerikanischen Arbeitermillieus hervorragend einfängt, ein wie die Faust aufs Auge passender Soundtrack in Verbindung mit dem fantastischen Spiel aller beteiligten Akteure - bis in die kleinsten Nebenrollen hinein.

Den fünften Stern hätte es gegeben, wenn die Geschichte nicht so vorhersehbar gewesen wäre - dieser Kritik möchte ich mich hier tatsächlich anschließen. Deshalb aber den ganzen Film mies zu reden, wäre meiner Meinung nach völlig überzogen.

"Auge um Auge" hat mich mit seiner Stimmung eingefangen und damit etwas erreicht, was nicht viele Filme können. Allen Akteuren ist es gelungen, ihre Rollen glaubwürdig rüber zu bringen und auch das hat heutzutage in Hollywood ja eher Seltenheitswert.

Ich werde ihn mir noch einmal ansehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Januar 2015
Russell Baze (Christian Bale) schiebt nicht nur Doppelschichten im Stahlwerk, um seiner Freundin Lena (Zoe Saldana) endlich etwas bieten zu können, er kümmert sich auch fürsorglich um seinen jüngeren Bruder Rodney (Casey Affleck), der Soldat ist und seinen Sold regelmäßig bei Pferdewetten durchbringt. Darüber hinaus steht der Irak-Heimkehrer beim ansässigen Buchmacher John Petty (Willem Dafoe) in der Kreide. Als Russell dann wegen eines im Alkoholrausch verursachten Unfalls hinter Gitter muss, lässt sich Rodney auf den brutalen Gangster Harlan DeGroat (Woody Harrelson) ein, für den er bei einem illegalen Straßenkampf antritt. Eigentlich soll Rodney den Kampf absichtlich verlieren, doch dann gehen die Gäule mit ihm durch. Als Russell wieder aus dem Gefängnis kommt, ist sein Bruder verschwunden. Und weil er zudem das Gefühl hat, dass der örtliche Sheriff Wesley Barnes (Forest Whitaker) nicht intensiv genug ermittelt, nimmt er die Sache selbst in die Hand.

Auge um Auge" ist mehr als nur das raue Porträt einer im Zerfallen befindlichen Stadt. Regisseur Scott Cooper bindet in dieser Produktion zumindest auf dem Papier auch Elemente ein, die man für einen Rache-Thriller benötigt. Allerdings hat der Filmemacher offensichtlich kein Interesse daran, die entsprechenden Genre-Elemente auf die herkömmliche Art auszuspielen. Stattdessen nimmt er sich mehr als die Hälfte der knapp zwei Stunden Spielfilmdauer Zeit, um in die Geschichte ausführlich einzuführen, bevor die eigentliche Handlung einsetzt. Ein zugegeben sehr eigenwilliger, seltener Ansatz, mit dem Cooper vor allem deutlich machen will, wie ernst ihm dieser Film und seine Charaktere sind.

So sind es dann auch die großartigen Darsteller, die Auge um Auge" sehenswert machen. Interessant ist dabei, dass selbst ein brillant aufgelegter Casey Affleck (Gone Baby Gone") als drahtiger Streetfighter und ein herrlich schäbiger Willem Dafoe (Spider-Man") als Kleinstadt-Drogenbaron nicht die eingängigsten Auftritte bieten. Stattdessen drängt sich der zweifach Oscarnominierte Woody Harrelson (Die Unfassbaren") mit einer Psychopathen-Show in den Vordergrund, dass es dem Publikum nur eiskalt den Rücken herunterläuft.

Im Mittelpunkt steht aber Christian Bale. Der beweist nach seiner Batman-Phase" und seinen glanzvollen Darstellungen in The Fighter" und American Hustle" nun endgültig, dass er nicht nur zu den größten, sondern auch zu den schauspielerisch stärksten Stars seiner Generation zählt. Als sich inmitten des Verfalls noch an den letzten Strohhalm klammernder Stahlarbeiter verleiht er dem pflichtbewussten Russell eine mitreißende Menschlichkeit, dass es einem den Boden unter den Füßen wegreißt, wenn auch der letzte Funke Hoffnung in ihm stirbt.

Fazit:
Film und Story sind gewöhnungsbedürftig aber gut.
Schauspielerische Leistung, vor allem die von Christina Bale sehr gut.
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am 30. Dezember 2014
Rund um C. Bale brilliert jeder im Cast, in diesem eher ruhigen Werk um einen Mann der alles verliert.

Regelrecht zerbricht das Leben vom Russell Baze, just in jener Lebensphase wo man(n) sich eigentlich erdet.
Eher unschuldig zu nennen (leicht alkoholisiert durch einen von ihm nicht verursachten Verkehrsunfall mit Todesfolge) muss Russell eine Haftstrafe antreten. Sein verwitweter Vater stirbt zu dieser Zeit. Der jüngerer Bruder, als Soldat durch einen Irakeinsatz traumatisiert, gerät in den Strudel der Wettmafia, indem er sich an illegalen Kämpfen beteiligt. Gleichzeitig verliert Russell, während der Gefängniszeit, seine Freundin an einen alten Freund. Auch hier gibt es, trotz ihrer beider nicht erloschenen Liebe, durch ihre Schwangerschaft kein Zurück zu Russell. Gleichzeitig wird klar, dass das noch einzig Klammernde in seinem Leben, seine gelernte Arbeit im Stahlwerk, auch keine Halt hergibt. Dem Unternehmen droht die Schließung.
Als Russells Bruder Rodney dann von seinem letzten Kampf nicht zurückkehrt, die Polizei ihm wenig helfen kann, schwört er auf Rache. Russel stemmt sich gegen sein verloren geglaubtes Leben und sinnt auf Vergeltung.

In der letzten -kurzen- Szene sieht man wie zerstört Russells Leben aussieht. Allein sitzt er, dürr und gealtert, in der Wohnung seines Vaters (wohl nach einer weiteren Haftstrafe; kurze Haare).
Russell hätte zwar die Spirale der Gewalt, das Auge um Auge, sein Zahn um Zahn, unterbrechen können, doch schien seine Rache, interpretiert man die Szene genau, wohl durchdacht, denn Russel ist kein Individuum welches aus dem Bauch handelt. Ein in sich karge Charakter, der nach Ruhe, Frieden, einer Familie sucht, in seiner einfachen Welt. Er verlangt nicht viel vom Leben. Ein zufriedener, stiller, liebenswürdiger Mensch, der sich dem Schicksal eher unterordnet und mit harter Arbeit den Weg in sein kleines Glück finden will.
Die Gradlinigkeit des Russell-Charakter erinnert denn auch an die Cowboy-Charakteren eines Wayne-Helden (konservativ, liberal, republikanisch). Und so scheint Russell Baze nicht minder geschunden zu sein wie Waynes Ethan Edwards im "Der schwarze Falke [Blu-ray]". Beide Filme tragen die tragische Chronik des Scheiterns -in der Person selbst- in sich; so wie es auch der melvillsche Moby Dick erzählt.

C. Bale spielt die Figur des Russell, in der Dramaturgie der gezeigten Story, mehr als authentisch und man ahnt in diesem eher ruhig gefilmten Rachethema, dass die Tragödie bis zum Schluss an Russell haften bleibt. Seine Gutmütigkeit scheint ihn zum ewigen Verlierer zu stempeln, im Kosmos (s)einer kaputten Umwelt.

Fazit: Hinter der Fassade des Racheplots steckt eine geniale Charakterstudie eines gescheiterten Menschen, der immer dann falsch handelt, wenn er seinem Schicksal eine neue Wendung geben will.

4 dicke Amazonsterne !
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am 30. Oktober 2014
Rodney ist Veteran des Irak-Kriegs und möchte nicht, wie sein Bruder Russell, im nahegelegenen Stahlwerk schuften. Er kämpft lieber bei illegalen Fights an geheimen, nur Eingeweihten bekannten Orten. Um immer mehr Geld bei diesen Kämpfen zu verdienen, gerät er an den eiskalten Harlan deGroat, der bei der kleinsten Unstimmigkeit über Leichen geht. Eines Tages ist Rodney verschwunden und sein Bruder Russell bittet die Polizei um Mithilfe. Als diese aber versucht, Russell zu vertrösten, erkennt dieser den wahren Grund: Alle haben Angst vor Harlan de Groat. Russell macht sich auf den Weg, seinen Bruder zu finden und im schlimmsten Fall gegebenenfalls zu rächen …

*

“Auge um Auge” ist ein beeindruckendes Drama, das mich an alte Klassiker wie “So grün war mein Tal” oder “Die Faust im Nacken” erinnert. Der Originaltitel hätte mit “Außerhalb des Schmelzofens” übersetzt werden können und würde mehr Sinn ergeben, als das verwendete Bibelzitat. Allerdings hätte man dem Film auch einen weitaus schlimmeren und peinlicheren Titel verpassen können, wie es in Deutschland ja so oft der Fall ist. Da ist dann “Auge um Auge” gar nicht mal so schlecht.
Scott Coopers zweite Regiearbeit nach “Crazy Heart” mit dem wunderbaren Jeff Bridges in der Hautrolle konnte mich von der ersten bis zur letzten Minute überzeugen. Ich kann, ehrlich gesagt, überhaupt nicht nachvollziehen, dass einige Zuseher den Film unnötig in die Länge gezogen und langatmig fanden. Das kann ich absolut nicht bestätigen.

Das ruhige Drama baut sich mit einer zielsicheren Entwicklung auf und endet in einem glaubhaften Rachefeldzug. Christian Bale konnte schon immer in vielfältigen Rollen überzeugen, aber was er hier präsentiert ist schlichtweg genial. Für mich eine der bisher stärksten Rollen in seiner Karriere. Aber auch Casey Affleck und Woody Harrelson schauspielern, was das Zeug hält. Zoë Saldaña die sich übrigens hinter der blauen “Schlumpfmaske” der Neytiri in Camerons “Avatar – Aufbruch nach Pandora” versteckte, liefert in “Auge um Auge” ebenfalls eine grandiose Leistung ab, die unter die Haut geht. Überhaupt spielen die “guten” Personen in diesem Film alle sehr emotional, das geht einem dann auch wirkich unglaublich nahe. Da die Schauspieler durch die Bank gut agieren, kann ich mir nur vorstellen, dass der Regisseur eine gute Hand hat, um seine Schauspieler zu motivieren und zu führen.

Die sehr ruhige Inszenierung zieht sich durch den ganzen Film und wird daher das actionlastige Kinopublikum eher langweilen. Für die Produktion zeigen sich, unter anderem, Größen wie Lenardo diCaprio, Ridley Scott und Tony Scott verantwortlich. Dementsprechend ist meiner Meinung nach auch das Ergebnis: Ein trauriger, wütender, melancholischer, menschlicher, brutaler und emotionaler Film. Ein Drama, das den Zuschauer in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Schauspielerisch kann man sich keine besseren Performances wünschen.

*

Fazit: “Auge um Auge” ist ein trauriges, wütendes, melancholisches, menschliches, brutales und emotionales Drama. Christian Bale liefert hier eine seiner besten Vorstellungen, Und Casey Affleck und Woody Harrelson ziehen in nahezu gleicher Manier nach. Uneingeschränkte Empfehlung und für mich mit eines der besten Dramen der letzten Jahre.

© 2014 Wolfgang Brunner
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am 5. Januar 2015
Endlich mal ein Rachethriller, der ohne Atombombenexplosionen und die Vernichtung der halben Welt auskommt.
Starke schauspielerische Leistungen, nicht nur von Christian Bale und Woddy Harrelson - so machen Filme Spaß.
Wer viel Action braucht und einen Film langweilig findet, wenn nicht alle 30 Sekunden ein Fight oder eine Explosion stattfindet, für den ist Auge um Auge nichts. Wer einen ruhigeren, aber intensiven Erzählstil bevorzugt, der ist hier genau richtig.
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am 23. November 2014
Auge um Auge hat mich sehr stark an den Filmklassiker "The Deer Hunter" (Die durch die Hölle gehen) mit Robert DeNiro, Chris Walken und John Savage erinnert. In beiden Filmen wird in unheimlich trostlosen, deprimierenden und niedergeschlagenen Bildern der vielzitierte "American Dream" und die romantische Vorstellung des "Way of Life" regelrecht demontiert.

Kern dieses Films ist KEINESWEGS ein plattes Revenge-Thema, wie man es von Action-Klopper-Ballerfilmen a la Stallone, Schwarzenegger, Segal und Co. kennt. Rache wird geübt - aber dies nicht in einem brutalen, explodierenden Showdown. Vielmehr wird der Zuschauer genauso hoffnungslos und traurig zurückgelassen wie der Hauptdarsteller. Kein "schönes" Gefühl der Befriedigung oder der gerechten (Selbst-)Justiz, sondern Trauer und das Gefühl, dass es am Ende des Tages eben kein Happy End gibt.

Christian Bales Darstellung ist absolut einzigartig. Fernab jeder Freude oder eines bunten Optimismus. Auch alle anderen Schauspieler spielen ihre Rollen brilliant. Hinzu kommen die unglaublich subtilen Details, die sich zu einem 100 % stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Die triste Herbstkulisse der Gegend, heruntergekommene Häuser und aufgegebene Fabriken. Der einzige Arbeitgeber, das Stahlwerk, dass ebenfalls geschlossen wird und damit den letzten Rest eines halbwegs intakten Lebensinhalts wegweht. Kriegsdepressionen und Traumata eines undankbaren Landes, dass diejenigen am liebsten vergessen will, die ihre Haut für ihr Land riskiert haben.

Fazit: Wer Lust hat, sich einen hoffnungslos realistischen Eindruck von wahrscheinlich mittlerweile 70% der amerikanischen Durchschnittsbevölkerung zu machen, der sollte sich diesen Film ansehen.
Aber VORSICHT: das hier ist weder ein Action- noch ein Gute-Laune-Film! Statt dessen sollte man versuchen, mal hinter die vordergründigen Bilder zu sehen und auch ruhig mitdenken.
Welcome to Marlboro Country!
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am 31. August 2014
Eigentlich nicht zwingend mein Genre und auch unnötig langatmig inszeniert , aber wenns um Rachefilme geht kann ich schwer nein sagen und als Fan von Christian Bale sowieso nicht .
Fangen wir mal mit den negativaspekten an :zufällig teile ich die Meinung eines dieser sogenannten ''Kritiker'' der meinte dass der Plot unnötig behäbig erzählt wird .Dies stimmt: bis es zur Haupthandlung bzw dem eigentlichen Anstoss kommt vergeht sehr viel Zeit,auch mit unnützen Szenen oder Möglichkeiten das Ganze evtl doch etwas dynamischer zu gestalten...wenn ich mich recht erinnere sogar der Löwenanteil der Spielzeit ,insofern wird es in meinem Fall nicht zur üblichen Mehrfachsichtung kommen .Das waren für mich dann aber auch die einzigen Nachteile .
Positiv hervor zu heben ist zweifelsohne das unter die Haut gehende ,emotional einlullende Schauspiel von Christian Bale...im Gegenzug dazu steht der bestialisch unsympathisch agierende Woody Harrelson der den Kopf einer Bareknucklefights organisierenden Meth Dealer Gruppe steht...Harrelson hat noch nie zuvor ein derart verabscheuenswürdiges Subjekt gespielt und das dermassen einschüchternd,dass man dem Darsteller schon Mut dafür zusprechen muss - brilliant gespielt,wirklich besonders die Einführungsszene verdeutlicht worauf man sich bei diesem Scheusal einlässt
Ein düsterer Einblick in die White Trash Szene von den Nordstaaten Amerikas schön abgerundet von dem Grunge song Release welcher im Abspann ertönt und den ich mir schon zig mal angehört hab.Da mir 3 sterne doch etwas zu wenig sind gibts den einen extra zumal ich so zimlich das bekommen hab was ich erwartet hatte .
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am 28. November 2014
Auge um Auge (Originaltitel: Out oft he Furnace) aus 2013 ist ein Sozialdrama der inhaltlich sich im Jahr 2008 in einer sterbenden Kleinstadt abspielt, wobei es um ein Brüderpaar im Arbeitermilieu geht. Der Inhalt wurde hier von anderen Rezenten schon sehr gut beschrieben. Daher gehe ich auf anderes ein.

Der Film versteht sich jedoch eher als ein soziales Drama als ein Thriller. Er besticht einfach durch die trieste Alltagsstory mit den gesellschaftskritischen Ansätzen, dies kann für manche auch vielleicht langweilig erscheinen, vor allem deswegen weil man mit einem Film aus dem eigenen Leben für kurze Zeit ausbrechen und sich ablenken möchte. Aber die Story ist gut und die Schauspieler (viele bekannte Gesichter sind darunter) waren allesamt bis in die Nebenrollen hervorragend.

Der Film hat aber auch den Nachteil das die Story zu behäbig und das Tempo etwas zu langsam ist. Auch sind in der zweiten Stunde einige Szenen vorhersehbar und gewisse amerikanische Klischees wiederholen sich auch in diesem Film. Emotional interessant war hingegen die Nebenstory wo seine Ex die ihn zwar noch immer liebt aber von einem anderen ein Kind bekommt und wie sich das entwickelt. Aber wie schon erwähnt, letztendlich wird der Film auch besonders durch die Schauspieler getragen und allein das macht ihn schon sehenswert.

Es ist jedenfalls ein Film der am Ende zwei verschiedene Gefühle bei Zuseherinnen und Zuseher hinterlassen könnte: entweder ein Glücksgefühl das man nicht ein so triestes Leben erleben muss oder aber das Gefühl an Bedeutungslosigkeit.

Qualität der BR:

Laufzeit: 116 Minuten.

Bild (1080p HD – 2.40:1) ist scharf und hat gute Farben, er grieselt leicht über den ganzen Film hinweg. Hier frage ich mich, warum bei neuen Filmen die Bildqualität nicht immer ganz Top sein kann? Schließlich wird ja immer um die Qualität auf BR geworben. Der Ton (Deutsch und Englisch in 5.1 DTS-HD Master Audio) ist sehr gut.
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am 2. Dezember 2014
Der deutsche Titel in Verbindung mit der Gestaltung des Covers gaukelt einen Rache Thriller vor. „Aus dem Schmelzofen“, so der Originaltitel, kommt jedoch ein kammerspielartig inszeniertes, deprimierendes, schmutziges und ehrliches Drama mit Christian Bale und Casey Affleck, die als Brüder hervorragend aufspielen. In Nebenrollen glänzen Woody Harrelson (was für ein Vorstellung!!), Willem Dafoe, Forest Whitacker und Zoe Saldana.

Bild- und Tonqualität sind sehr gut. Der Originalfassung sollte unbedingt der Vorzug gegeben werden, da sonst die schauspielerischen Leistungen komplett auf der Strecke bleiben.
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am 1. Dezember 2014
Für mich einer der besten Filme des Jahres. Regisseur Scott Cooper (Crazy Heart) erzählt sehr klassisch und zurückgenommen inszeniert, fast im Stile eines Clint Eastwood, eine archaische Rachegeschichte. Tolle Kameraarbeit, entsprechend bestechende Bilder, dazu ein großartiger Cast um Christian Bale, Woody Harrelson, Casey Affleck, Sam Shepard, Forest Whitaker und Zoe Saldana. Den deutschen Verleihtitel finde ich etwas überflüssig.
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