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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2014
Dieses Buch entwickelt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Schon der Beginn verblüfft. Die Protagonistin erzählt ihre - für unsere heutigen Verhältnisse - unfassbare Geschichte so selbstverständlich, als wäre es ganz normal, als Waise schon im Alter von gerade mal zwei Jahren durch Arbeit für eine Daseinsberechtigung kämpfen zu müssen. Und schon als Kleinkind weder zu weinen noch zu reden, weil sie am Beispiel von anderen in ihrer Umgebung sieht, dass irgendwelche Äußerungen nur ins Unglück führen.
Könnte man auf den ersten zwei Seiten noch vermuten, dass es um eine herkömmliche, etwa im Mittelalter angesiedelte Handlung geht, schlägt gleich darauf der Fantasy-Aspekt durch, als das Mädchen unerklärliche, magische Fähigkeiten entwickelt. Das wirklich Verwunderliche ist, dass diese Talente --anders, als man standardmäßig erwarten würde-- hier keineswegs dazu führen, dass die Heldin geschätzt und gefördert wird. Nein, sie wird weiter misshandelt und nur noch stärker ausgenutzt. Und sie erduldet es ohne Widerstand, denn sie ist nun mal eine Waise ohne Beistand und lebt in einer Hierarchie, in der die Rücksichtslosesten die größte Macht besitzen und der König nur eine Marionette unter der Fuchtel des niederträchtigsten Mörders ist. Schon ein falscher Blick kann das Leben kosten. Erst recht ein falsches Wort.

Und dieses Muster setzt sich fort. Zu welchem Volk auch immer es das Mädchen - inzwischen eine junge Frau - verschlägt (da gibt es die Insel der geflügelten Menschen oder auch eine Zivilisation ganz ähnlich der unseren heute), überall herrscht Kastendenken und das Recht des Stärkeren. Und je mehr wunderbare Facetten die Protagonistin offenbart, um so mehr sind die Mächtigen bemüht, ihr die verdiente Anerkennung vorzuenthalten und sie statt dessen einzukerkern und zum gewinnbringenden Besitz zu degradieren -- oder sogar auszulöschen, damit sie nicht zu einer Gefahr für deren Unvermögen heranwachsen kann...

Das ist das Faszinierende an dieser Geschichte: Die von Connie Suttle ersonnene Welt mag noch so utopisch scheinen -- die Menschen darin agieren so deprimierend beschränkt, wie wir es oft aus der Realität kennen. Lieber wegschauen als helfen. Nur den eigenen Vorteil sichern, und sei es mit Gewalt. Und sich selbst dabei noch für die Krone der Schöpfung halten.
Und genau wie in der echten Welt pflegt jedes Volk lieber seine eigenen Vorurteile, statt sich mit den anderen zu verbünden und gemeinsam gegen ihren wahren Feind vorzugehen -- die Seuche, die langsam aber sicher alle ihre Länder erfasst...

Also eigentlich ein deprimierendes Buch -- wenn da nicht auch die liebenswerten Charaktere wären, die der Heldin zu echten Freunden werden, und vor allem: Der Eine, dessen Name allein schon auf das hoffen lässt, was man sich im Verlauf der Geschichte immer dringender herbei wünscht: Gerechtigkeit! (Habe ich schon erwähnt, dass da ganz unterschwellig eine Romanze mitschwingt? Also, mich jedenfalls hat's voll erwischt.)

Bis hier hin hätte ich volle fünf Sterne gegeben.

Aber dann muss ich doch einen abziehen -- dafür, dass dieses Buch mitten in der Geschichte, sogar mitten im größten Showdown abreißt. Nicht endet, sondern wie abgeschnitten einfach aufhört, obwohl jeder gerade buchstäblich in Bewegung ist. Als hätte man ein Buch an einer beliebigen Stelle in zwei Teile gespalten und nur den ersten veröffentlicht.
Das hätte ich noch verziehen, gäbe es den zweiten Band schon. Aber ... nope. Wie ich zu spät und unter Schock festgestellt habe.

Und so sitze ich hier, gaffe die mitten im Kampf erstarrten Figuren an und hoffe, dass ich irgendwann --vielleicht Ende Oktober oder so-- erfahre, wer überlebt...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2014
Ich konnte das Buch praktisch nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich es angefangen hatte. Die Welt mit den verschiedenen Fraktionen finde ich sehr originell gestaltet und schön beschrieben. Die verschiedenen Völker sind interessant und nicht 'nur' die üblichen Fantasy Verdächtigen. Auch wie sich der Blickwinkel mit dem Lesen verändert, ist toll gemacht (Stichwort die 'Barbaren').
Die Charaktere sind lebendig beschrieben und ihr Handeln ist für mich konsistent und nachvollziehbar.
Den einen Stern Abzug gibt es für die Aneinanderreihung von gefühlt nur 3 seitigen Szenen verschiedener Charaktere in der Zweiten Hälfte des Buches. Ich finde gut, das das Buch aus Sicht verschiedener Charaktere geschrieben ist, aber diese hektische Rumhopserei zwischen den Sichtweisen der einzelnen Personen fande ich dann doch anstrengend. Etwas weniger Sichtweisenwechsel und die dafür länger beschrieben, wäre mir lieber gewesen.
Trotz diesem kleinen Manko kann ich das Buch absolut empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2015
Ich kann mich mit diesem Buch nicht anfreunden.
Finder, Hauptcharakter des Buches, ist eine Mischung aus Aschenputtel und Mary Sue...mal zehn. Leider hat sie ungefähr so viel Charakter wie ein Bettvorleger. Ihre einzigen Handlungen in diesem Buch bestehen darin zu tun, was man ihr sagt und sich verprügeln zu lassen. Zu keinem Zeitpunkt lässt sich so etwas wie eine eigene Persönlichkeit erkennen. Zu keinem Zeitpunkt macht sie irgendetwas, was einen Einfluss auf den Verlauf der Handlung hätte.
A propos Handlung: Es gibt praktisch keine. Das Buch gibt ein wenig Rahmen und Hintergrundgeschichte, in der das alles stattfindet, aber das war es dann auch schon. Wir begleiten Finder, wie sie von einer Demütigung und Misshandlung in die nächste stolpert, ohne sich zu wehren, und das war es im Prinzip auch schon. Dabei hilft es auch nicht, dass der Leser etwa ab der Mitte des Buches mit immer mehr Nebencharakteren beworfen wird, die zum größten Teil genau so charakterlos und blass sind, wie Finder.

Fazit: verschwendete Zeit und verschwendetes Geld.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2014
Really enjoyed this read like all Connie Suttle,s Books this one was up there with the best, only one of her Books has ever left me deflated but this one,s put it all back in perspective.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2014
Leichte Lektüre, flüssig und sehr gut geschrieben. Flott dahinschreitende, interessante Story, nicht langatmig. Werde den nächsten Teil auf alle Fälle kaufen.
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