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am 4. April 2014
Inhalt:
Lisa trifft sich mit Chris, ihrer Internetbekanntschaft, in einem schönen Hotel an der Thülsfelder Talsperre. Auch Gerd, ein LKW-Fahrer der gerade frisch von seiner Frau geschieden ist, kommt in dieses Hotel um ein wenig Ruhe und Erholung zu finden. Am ersten Abend beschließen alle drei spontan an einer Fackelwanderung um den See und durch die schöne Landschaft teilzunehmen.
Doch was als romantische Wanderung beginnt wird bald zu einer Tour des Grauens. Etwas Böses lauert im Wasser und wartet nur auf seine hilflosen Opfer. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

"Habitat“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Autoren Isabell Schmitt-Egner und André Wegmann.

Meinung:
Ein kurzes aber sehr Spannendes Buch.
Die Geschichte startet sofort, ohne große Vorstellungen und Einführungen. Und trotzdem findet man sich schnell zurecht und ist auch schon mitten in der Geschichte. Nach einem kurzen und gemächlichem Start breitet sich der Horror dann doch aus und man bekommt Gänsehaut.

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Dadurch lässt sich das Buch auch locker an einem Abend lesen. Die Geschichte bietet auch unerwartete Stellen und Wendungen. Stellenweise ist das Buch ganz schön blutig und brutal. Diese Wesen sind wirklich sehr gruselig. Aber mehr will ich nicht verraten

Die Charaktere sind interessant, wenn auch ein bisschen klischeehaft. Und gut beschrieben, ich konnte mich über Chris auch sehr aufregen! So sehr hab ich glaube ich noch keinen Charakter in einem Buch gehasst und Mordplänen gegen ihn geschmiedet! Lisa war teilweise etwas nervig, sie ist einfach so naiv!
Gerd war dafür ein sehr sympathischer Hauptcharakter und ich habe mit ihm mitgefühlt.

Eine klare Lesempfehlung für jeden, der Spannung, Abenteuer und blutigen Horror mag.

Von mir gibt es 5 Sterne.
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am 4. April 2014
Cover

Das Cover hier ist hier nicht 100%ig meins. Woebi das eher an der Krallenpranke liegt. Sie wirkt etwas sehr gesetzt und es zerstört irgendwie ein wenig den Gesamteindruck und erinnert etwas an sehr billige Horrorfilme. Ohne dieses Element wäre das Cover durchaus nicht übel gewesen.

Handlung

Lisa hatte sich das alles so schön vorgestellt. Zusammen mit Chris wollte sie ein romantisches Wochenende in einer süßen Pension an der Thülsfelder Talsperre verbringen. Das Highlight des ersten Abends. Eine Fackelwanderung durch den nächtlichen Wald. Traumhaft, wundervoll und ... tödlich. Denn längst sind sie nicht die Einzigen dort. Die ersten Anzeichen zu ignorieren war ein Fehler. Dann schlagen die Killer zu. Mit Zähnen und Klauen fallen sie über die Gruppe her und tränken die Nacht in guttuarle schreie und rotem Blut. Lisa selbst hatte dem Tod schon fast ins Auge gesehen, als Gerd sie im letzten Moment auf die Beine zieht. Zusammen fliehen sie. Fort nur Fort von diesen Ungeheuern, für die es keine Erklärung zu geben scheint. Doch der Wettlauf um Leben und Tod hatte damit erst begonnen.

Schreibstil

Die erste Zeit hatte ich wirklich Probleme in den Stil hinein zu finden. Er ist sehr beschreibend und man merkt, dass der Autor sich hier viel Mühe gegeben hat, die Atmosphäre und die Umgebung genaustens wiederzugeben. Ich liebe auch normalerweise dieses Bildhafte, aber hier war es mir stellenweise doch anfangs etwas zu viel. Das verlief sich dann aber im Verlauf des Textes, ...oder ich gewöhnte mich daran. Das Buch wird aus der stetig wechselnden Sicht von Lisa und Gerd erzählt. Was ich mir hier noch gut hätte vorstellen können, wäre auch ein oder zwei Abschnitte, welche aus der Sicht eines Skulks erzählt wird.

Charaktere

Die Charaktere bewegen sich hier sehr deutlich im Rahmen der Klischees. Da hätten wir zum einen Chris. Attraktiv. Reich. Und am Ende der größte Mistkerl im ganzen Buch. Dieser Typ war mir von seiner ersten Nennung schon unsympathisch. Dann Lisa, was ich für sie den Kopf geschüttelt habe, habe ich aufgehört zu zählen. Sie war so ein richtig typisches Frauchen, wenn ihr mir diesen Begriff mal verzeihen wollt. Sie ist unglaublich Naiv, dass ich mir eine Steigerung schon gar nicht mehr vorstellen konnte. Ein Beispiel hierfür wäre, Spoiler!, der erste Angriff der Skulks. Sie, natürlich, stolpert und der ach so tolle Chris lässt sie einfach mal liegen und flieht. Unsere gute Lisa stirbt aber nicht, weil Gerd sich ein Herz fasst und sie rettet. Bis dahin war ja auch noch alles recht Okay ... und dann verteidigt sie den fliehenden Chris. Er hätte sie dort Elending verrecken lassen, aber gut, sie scheint sehr ans Gute im Menschen zu glauben. Als sie dann wenig später erneut! von ihrem geliebtem Chris im Stich gelassen wird, verteidigt sie ihn wieder! Spätestens ab da konnte und wollte ich Lisa einfach nicht mehr ernst nehmen. Auch ihr ständiges Geheule und Geschreie hat beim Lesen fast schon in den Ohren wehgetan. Bei manchen Stellen dachte ich einfach, dass sie vielleicht schneller hätte fliehen können, wenn sie nicht so rumgeschrien hätte. Zum Schluss wäre dann noch Gerd. Ein Lichtblick! Ein Charakter, der Hirn besaß! Ich mochte ihn von Beginn an, und enttäuscht hat der Gute mich nicht. Er war der Einzige, der schnell hinter Chris geblickt hat, er hat einen kühlen Kopf bewahrt. Da störte hier nicht mal der kleine Klischeetouch a la -Harte Schale weicher Kern-.

Meinung

HABITAT - Im Revier der Skulks konnte ich beim Lesen nicht wirklich in die Genre Horror packen. Dazu fehlte mir dann doch der richtige Grusel. Es war zwar Brutal und Blutig, aber es fehlte einfach das gewisse etwas. Eben das was einem mit Freude die Gänsehaut über die Arme rinnen lässt. Auch einige Wiedersprüchlichkeiten,z.B. - Der Notartzt lässt den verwundeten Gerd einfach mal so aus dem Krankenwagen aussteigen -,sowie dieser Schrei-Charakter Lisa haben mich gestört. Auf der anderen Seite hat mich das Buch doch gut unterhalten und hier und da hat der Autor überraschende Wendungen zusammenfließen lassen, um dem Leser, welcher sich bis dahin so sicher war wie es Enden würde, dann doch eines besseren zu belernen.

Fazit. Für Horrorliebhaber, die es gerne etwas düsterer Mögen, wird dieses Buch wohl eher nichts sein. Alle anderen die hier und da ein kleines Gruseln willkommen heißen, sollten durchaus mal durch die Seiten wandern.
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am 18. April 2014
Klappentext:
Die Thülsfelder Talsperre – ein malerischer Stausee im Oldenburger Münsterland, umgeben von einer wunderschönen, vielseitigen Landschaft, die als beliebtes Erholungsgebiet dient. Lisa und Chris haben sich im Internet kennengelernt und kommen hierher, um einen kleinen Liebesurlaub zu genießen. LKW-Fahrer Gerd wird von Depressionen geplagt und hofft auf ein paar ruhige Tage, um wieder mit sich selbst und seiner belastenden Familiensituation klarzukommen. Spontan entschließen sich die drei an einer abendlichen Fackelwanderung teilzunehmen, die um die Talsperre herum führt. Doch jenseits des romantischen Fackellichts lauert etwas unfassbar Böses in den düsteren Schatten rund um den Stausee. Die gemütliche Wanderung verwandelt sich in einen Albtraum und in einen schrecklichen Kampf um das nackte Überleben, den manch einer mit dem Tod bezahlen wird. Vielleicht sogar jeder.

Der Autor:
André Wegmann ist ein 35-jähriger Indie-Autor aus der Nähe von Oldenburg, der Werbeartikel und andere Texte für Firmen und Webseitenbetreiber schreibt sowie seit Ende 2011 auch Kurzgeschichten und Horror-Romane als Ebook herausbringt.

Meine Meinung:
Eine Fackelwanderung wird für ein paar Menschen an der Thülsfelder Talsperre zum Überlebenstrainig, denn dort leben Wesen, denen man lieber nicht begegnen sollte. Aber die Leute haben keine Wahl, sie sind viel zu weit vom Hotel weg und müssen versuchen, am Leben zu bleiben. Leichter gesagt als getan.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Beschreibungen der Waldes und der Gegend waren sehr bildhaft. Was ich auch sehr schön fand, war, dass es in Deutschland handelte, das hat man nicht so oft.
Auch die Idee mit den sogenannten Skulls hatte etwas, nur gab es leider weder eine Aufklärung, woher sie kamen, noch warum sie plötzlich die Wanderer angriffen, geschweige denn, was das überhaupt für Kreaturen waren. Da hätte ich mir deutlich mehr erhofft.

Ins Horrorgenre würde ich das Buch nicht zuordnen. Es war an vielen Stellen spannend, aber es fehlte der Nervenkitzel, dieser Aha-Effekt.

Die andere Geschichte von Isabell Schmitt-Egner werde ich auch noch lesen, denn es ist ein Gemeinschaftsprojekt beider Autoren.

Ich gebe 3,5 Punkte.
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am 15. April 2014
Zur Story: „Ein frisch verliebtes Pärchen wählt das Hotel an der Thülsfelder Talsperre, ein malerisches Fleckchen, als Gelegenheit für ein Wochenende der Romantik und der Liebe. Ein LKW Fahrer hingegen erhofft sich auf eben diesem, einfach mal wieder herunter zu kommen, einfach mal wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Doch weder er, noch das Pärchen, haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht und die Nachtwanderung, an der sie, und eine Handvoll anderer Gäste des Hotels voller Vorfreude teilnehmen, entpuppt sich als eine Wanderung in den Tod.“

Es ist nicht gerade das am besten gehütete Geheimnis, dass ich ein großer Fan seiner literarischen Ergüsse bin und ich gerade die klare Sprache, die seine Romane sprechen, nämlich Sex & Horror, mit ihm als eines seiner Markenzeichen assoziiere.

Er ist einer der wenigen Autoren, die in der Regel nicht lange fackeln, um mit einer Story in Fahrt zu kommen, sondern sie von Beginn an, mit hohem Tempo transportiert. Er ist eigentlich niemand, der den Bogen der Szenerie-Beschreibungen überspannt, und den Leser mit einem Rundumschlag, vom Hundertstel ins Tausendstel kommend, einlullt. Temperament, Action und Gradlinigkeit, das sind die Zauberworte, die ihn auszeichnen.
Aber, in „Habitat“ war mir der Anfang - ich spreche vom ersten Drittel des Romans - einfach zu flauschig und zu kuschelig, und meines Erachtens verstrich wertvolle Zeit um das von ihm gewohnte Feuerwerk, aufgebahrt auf 124 Seiten, abzufackeln. Bei einer Seitenzahl von vielleicht 300 mag das okay sein. Mir erschien es in Sachen Szenerie, gerade in eben diesem ersten Drittel, eine Spur zu detailverliebt, denn als der Horror schlussendlich losbricht, spielt diese ohnehin verständlicher Weise eine eher untergeordnete Rolle, und der Fokus liegt auf der brachialen Gewalt, die über die Figuren herein bricht.

Ab diesem Zeitpunkt geht im wahrsten Sinne der Punk ab, und Andre Wegmann bewegt sich sicher in seinem Element. Eine Welle der Gewalt rollt wie eine Flutwelle über die Nachtwanderer hinweg, und blutrot ist die vorherrschende Farbe der Nacht. Hier zeigt er sein wahres ich, hervorpreschend mit gnadenloser Härte seinen Lesern gegenüber, ohne die geringste Rücksicht auf Verluste.

Mein Fazit: „Die Aufteilung war mir, ohne es ihm anzulasten, ein Hauch zu eindimensional, erst Sex und dann Horror. Wo war der gewohnte Einfallsreichtum, die Kombination und Wechsel der Gegebenheiten innerhalb einer Geschichte?
Bei aller Kritik, natürlich hat auch dieser Roman wieder Spaß gemacht, und ich habe mich durch die Story tragen lassen, einfach die Zeit - das auf Papier gedruckte Gewaltpotential - mit ihm genossen. Und natürlich ist auch dieser Roman wieder mit einem in die Höhe gereckten Daumen zu bewerten, aber wie ich meine, mit einem Stern Abzug."

PS: „Vielleicht spreche ich mit diesem Wunsch nur für mich, aber ich würde mich freuen, wenn Andre Wegmann in einem zukünftigen Roman, wieder einmal mit dem „normalen“ Horror aufwartet, mit dem zum Beispiel Bösen von nebenan, das in eine vermeintlich heile Welt eindringt und diese zerstört."
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am 7. April 2014
Zum Inhalt:

Der in Scheidung lebende LKW-Fahrer Gerd, möchte ebenso wie das frisch verliebte Pärchen Lisa und Chris, ein paar ruhige und erholsame Tage an der Thülsfelder-Talsperre, einem Stausee im Oldenburger Münsterland verbringen.

An ihrem ersten Abend in ihrem malerischen Hotel, entschließen die drei sich - ebenso wie einige andere Hotelgäste - an einer geführten Fackelwanderung teilzunehmen. Doch schon bald verschwindet der erste Hotelgast während einer kurzen Rast. Irgendetwas oder Irgendjemand scheint in den dunklen Wäldern rund um die Talsperre zu lauern und nur darauf zu warten sich das nächste Opfer zu schnappen. Schon bald beginnt für die übrigen Hotelgäste ein Kampf ums nackte Überleben. Wird auch nur einer der Hotelgäste diesem nackten Grauen entkommen können? Oder bezahlen sie den Preis für diese Wanderung mit ihrem eigenen Leben?

Meine Meinung:

„Habitat – Im Revier des Skulks" ist nun schon die dritte Kurzgeschichte die ich von dem Autor André Wegmann lesen durfte. Und auch diesmal kann ich wieder nur sagen: Der Autor übertrifft sich wieder einmal selbst, was Spannung, Grusel und „das nackte, Haare zu Berge stehende Grauen“ angeht. Einziges Manko was ich auch diesem Buch wieder ankreiden muss, ist das es eigentlich viel zu schnell beendet ist. Wenn es nach mir ginge, könnte Herr Wegmann, seine Geschichten ruhig noch ein wenig länger fortführen. Aber ansonsten habe ich wirklich nichts auszusetzen. Ein Horrorthriller voller Spannung und Action durch den man beim Lesen regelrecht hindurch fliegt, weil man es einfach nicht schafft in wirklich zur Seite zu legen, aus Angst auf der nächsten Seite passiert schon wieder etwas. Ein erstklassiger fünf Sterne Thriller.
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Lisa ist überglücklich. Endlich kann sie den Mann ihrer Träume, den sie nur über Internet und Telefon kennt, in Fleisch und Blut kennen lernen. Die Beiden haben sich für das Wochenende in einer kleinen Pension an der Thülsfelder Talsperre ein Zimmer genommen. Sie liebt ihn so sehr, diesen älteren und leider auch verheirateten Mann, aber Lisa ist sich sicher, dass sich Chris nach dem Wochenende mit Ihr von seiner Frau scheiden lässt. Abends wollen die Beiden an einer romantischen Fackelwanderung teilnehmen. Dort treffen sie auf Gerd, der auch ein Gast des Hotels ist. Seine Frau ließ sich vor kurzer Zeit scheiden und er ist hier um wieder Kraft zu tanken und zu verarbeiten, dass seine Frau das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter bekam. Doch romantisch ist diese Wanderung, an der auch einige ältere Pärchen teilnehmen nicht besonders lange, denn plötzlich kommt etwas aus dem Unterholz und es beginnt ein Kampf um das nackte Überleben.

Diesem Buch liegt eine ganz besondere Idee zu Grunde. Und zwar haben sich André Wegmann und Isabell Schmitt-Egner entschlossen zu einer Idee zwei Geschichten zu schreiben. Jeder konnte es so umsetzen, wie er es für richtig hielt. Das machte mich natürlich sehr neugierig und ich begann mit dem Buch von André Wegmann.

Der Autor beginnt wie gewohnt mitten im Geschehen. Es gibt kein lästiges, ellenlanges Vorgeplänkel oder langatmige Charaktervorstellungen. Nein, er kommt sofort zum Punkt. Ich habe die Geschichte in einem Tag verschlungen und bin mal wieder richtig begeistert. Wie gewohnt, sind die Sexszenen sehr geschmackvoll beschrieben und als sich der Horror breit macht gibt es ordentlich Blut und Gewalt. Die Story rast dahin und manchmal ertappte ich mich dabei, wie ich geradezu durch die Seiten flog, weil es so spannend war und ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.

Der Autor hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil der ganz ohne lange Erklärungen auskommt. Das habe ich schon bei "Blutwahn" und "Infam" sehr gemocht. Und doch ist "Habitat Im Revier der Skulks" wieder etwas ganz anderes. Denn hier kommen Kreaturen vor, denen man weder im Hellen noch im Dunkeln begegnen möchte. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, sonst nehme ich euch ja die ganze Spannung. Das Ende hat mich dann doch ein klein wenig überrascht und das fand ich richtig gut. Viel zu oft kann ich mir am Anfang schon denken wie ein Buch endet.

Ich vergebe für diese Spannende Geschichte, die wieder so ganz nach meinem Geschmack ist, volle 5 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung an alle, die es gerne etwas blutiger mögen. Morgen werde ich mit "Habitat Im tödlichen Gehege" von Isabell Schmitt-Egner beginnen und bin sehr gespannt auf ihre Umsetzung. Ich bin mir sicher, sie wird wieder komplett anders an das Thema herangegangen sein. Ich kann es kaum erwarten.

© Beate Senft
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am 30. März 2014
Meine Meinung:

Ich lese die Bücher von Andre Wegmann unheimlich gerne, da sie eine für mich perfekte Mischung aus Grusel, Spannung, Sex und Horror enthalten.
Z.b. "Infam - Die Nacht hat tausend Augen", war eines meiner Highlights im letzten Jahr - was ich auch an dieser Stelle nochmals unbedingt empfehlen möchte!

Auch die neuste Novelle von Andre Wegmann konnte mich wieder absolut überzeugen.
Zunächst lernen wir erst mal Lisa und ihre Internetbekanntschaft Chris kennen. Die beiden hatten monatelangen Chat - und Telefonischen Kontakt und haben sich zu einem ersten persönlichen Treffen in einem Hotel verabredet. Das Chris verheiratet ist, weiß Lisa, dies wird aber nicht ihr größtes Problem bleiben....

Dann gibt es noch Gerd. Er steht kurz vor einem Burn-out, ausgelöst von seinem Job als LKW-Fahrer und der familiären Situation. Scheidung, Ex-Frau hat das Sorgerecht für die 15jährige Tochter....nun möchte er einfach mal abschalten, runter kommen und checkt in das selbe Hotel wie Lisa und Chris ein.

Gerd, sowie auch das verliebte Pärchen, nehmen an einer nächtlichen Fackelwanderung teil. Es beginnt alles recht gemütlich und romantisch, aber
es dauert nicht lange, dann passiert das Grauenhafte, Unfassbare - was, verrate ich natürlich nicht, das müsst ihr schon selbst lesen. Nur eins lasst euch gesagt sein: es ist wirklich furchterregend und richtig unheimlich!

Die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Ganz besonders Gerd. Es zeigte sich wieder einmal, was einen wahren Helden von einem Weichei unterscheidet und das Taten mehr aussagen, als hohle Worte.

Die Spannung wurde konstant gehalten, man wurde quasi als Leser durch die Seiten "gejagt" und konnte erst am Schluss wieder richtig durchatmen.
Mir erging es jedenfalls so!

Fazit:

Eine wirklich gruselige und auch grausame Novelle, die atmosphärisch so wunderbar beschrieben ist, so dass man denkt, man wäre dabei.
Absolut empfehlenswert!
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am 4. April 2014
Lisa freut sich darauf den Mann den sie bisher nur über das Internet und Telefon kennt zu treffen. Ich finde das von Lisa waghalsig, egal wie lange man mit jemandem schreibt oder telefoniert, ich finde drüber kann man einen Menschen nicht richtig kennen lernen.
Als erstes Treffen wäre ein Spaziergang oder ein Besuch im Café gut, aber direkt ein Wochenende zusammen verbringen da war ich doch schon skeptisch. Dann ist der Mann auch noch verheiratet, wenn man sich jetzt lange persönlich kennen würde und sich daraus eine Liebe entwickelt gut, Liebe lässt sich nicht beeinflussen, aber wie gesagt so gesehen ist er noch ein Fremder für Lisa und die Ehefrau tut mir auch leid.
Gerd ist so gesehen das genaue Gegenteil, denn er ist traurig von seiner Frau geschieden zu sein und den Sorgerechtsstreit um seine Tochter verloren zu haben. Aber nicht nur diese Sachen bringen Spannung mit rein, viel spannender wird es, als das Spiel um Leben und Tod beginnt und Lisa merkt schnell, das ihr Geliebter weniger davon hält ihr bei der Flucht um Leben und Tod zu helfen, als selber versucht sein Leben zu retten.

André Wegmann hat tolle Charaktere herausgearbeitet, die schon alleine viel Unterhaltungsmaterial bieten. Die Szenen waren so gruselig beschrieben, das ich mir gewünscht habe diese Stellen nicht Nachts zu lesen und so zog ich die Bettdecke immer weiter unter die Nase und hab gedacht bitte lass die Dinger nur in diesem Buch existieren ^^

Eine im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Reise. Eine tolle Geschichte und ein must-read für jeden, der Spannung und Abenteuer liebt, den diese kommen garantiert nicht zu kurz.

Deshalb bekommt diese tolle Geschichte von mir 5 von 5 Sternen :)
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am 28. März 2014
In seiner neuesten Horrornovelle HABITAT - Im Revier der Skulks bleibt Andrè Wegmann einer Formel treu, die er bereits in seinen vorangegangenen Geschichten erfolgreich eingesetzt und im Laufe seiner Indie-Karriere weiter verfeinert hat: eine prickelnde Mischung aus Horror, Spannung und deftigen Sexszenen. Dazu gesellt sich ein weiteres erzählerisches Element, das an den Altmeister des Horrors, Stephen King, erinnert: das Grauen, das hinter der Fassade eines idyllischen Settings lauert.

In der vorliegenden Geschichte ist dieses idyllische Setting ein landschaftlich reizvolles Naturreservat um eine Talsperre irgendwo in der norddeutschen Tiefebene. Hat Wegmann sich in früheren Geschichten abgelegenere Schauplätze ausgesucht - ländliche Regionen in USA, einen verlassenen tschechischen Jahrmarkt, die Allgäuer Alpen, so liegt der Ort der Handlung diesmal "close to home" ... gleich vor der Haustür des Autors. Dementsprechend eindrucksvoll sind auch die immer wieder dezent eingestreuten Landschafts- und Naturbeschreibungen - der Leser spürt die intime Vertrautheit des Verfassers mit seinem Schauplatz.

Aber HABITAT wäre keine Wegmann-Novelle, wenn nicht Horror, Spannung und Grauen im Vordergrund stünden - und davon gibt es wieder mal eine geballte Ladung. Dabei legt der Autor erstmal gemächlich los ... aber dann schlägt der Horror in Form gefährlicher, reptilienartiger Kreaturen, die mich ein wenig an die Velociraptoren in Jurassic Park erinnerten, mit voller Wucht zu, und die Protagonisten, die zu einer nächtlichen Fackelwanderung um die idyllische Talsperre aufbrachen, kämpfen von nun an um ihr nacktes Überleben.

Eine gute Geschichte lebt nicht nur von Spannung und Action, sondern auch von den Figuren, sowie dem zwischenmenschlichem Drama und den Konflikten der Protagonisten. Auch in dieser Hinsicht gelingt Wegmann mit der vorliegenden Novelle ein Volltreffer - vor allem mit der Figur des anfangs depressiven Fernfahrers Gerd, der im Angesicht der Gefahr über sich selbst hinauswächst, demonstriert der Autor, wie eine gelungene Figurenentwicklung aussieht. Was das Konfliktelement angeht, so greift Wegmann erfolgreich zu der Erzähltechnik multipler Konfliktebenen - zu der Bedrohung von außen durch die Skulks kommt noch die innere Spannung zwischen den Protagonisten Gerd und Chris.

Mein Fazit: Mit der vorliegenden Novelle beweist Wegmann wieder einmal, dass er zusammen mit anderen stellvertretenden Namen wie Tim Svart und Isabell Schmitt-Egner zur Top-Riege deutschsprachiger Indie-Autoren gehört. Und er wird mit jeder Geschichte besser.
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am 27. April 2014
Lisa und Gerd, die beiden Protagonisten des Kurzromans, sind beide aus unterschiedlichen Gründen in das Erholungsgebiet der Thülsfelder Talsperre gekommen: Die eine für ein Tête-á-Tête mit einem verheirateten Mann, der andere, um den Stress des Alltags und der gescheiterten Beziehung hinter sich zurückzulassen. Bei beiden Protagonisten handelt es sich um Menschen mit einem Leben voller Fehlschläge und Probleme, die jedoch schnell in Vergessenheit geraten, als sich die romantisch anmutende Fackelwanderung in einen Albtraum verwandelt.

André Wegmann legt mit "Im Revier der Skulks" klassischen Monsterhorror der alten Schule vor - wir haben eine Gruppe von ahnungslosen Menschen, die nach und nach von hungrigen Bestien dezimiert wird. Stilistisch arbeitet der Autor stark audio-visuell, als Film würde diese Geschichte ganz hervorragend funktionieren. Die Beschreibungen sind sehr plastisch und detailgetreu, manchmal wirken sie sogar ein wenig überladen. Im Großen und Ganzen aber ist die wortreiche Schilderung Wegmanns, ganz besonders des Schauplatzes, der ja, wie wir im Nachwort erfahren, mit geringen Abweichungen genau so existiert, überaus stimmungsvoll.

Natürlich wäre es spannend gewesen, mehr über den Ursprung der "Skulks" zu erfahren. Wegmann liefert dem Leser den einen oder anderen Hinweis, klärt ihn aber nie vollständig auf. Das ist allerdings ein weit verbreiteter Kniff im Horror-Genre und dadurch absolut legitim.

Insgesamt liest sich die Geschichte sehr flott und unterhaltsam. Wer keinen allzu schwachen Magen hat oder unter phobischen Ängsten vor Amphibien leidet, kann mit "Im Revier der Skulks" nicht allzu viel falsch machen.
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