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am 11. April 2014
John Frusciante's "Enclosure" wird von dem Meister selbst als "my last word on the musical statement which began with PBX" benannt. Grund genug war das für mich um einen Hype zu entwickeln, der mit dem Abschießen der Rakete "Sat-JF14" in die erdische Umlaufbahn das ungeahnte nächste Level einer Album Promotion erfahren hat und der sehr überraschend kam. Denn angesichts der geringen Größe und dem sonst eher kleineren Tohuwabohu, welches das Label "Record Collection" um die Alben ihres Top-Sellers sonst so veranstaltet, war dies wahrlich der Megagau, der vermeintlich selbst unter größten Frusciante-Anhängern als Aprilscherz eingeordnet wurde. Noch weniger hätte man es schließlich dem vom Rampenlicht zurückgezogenen Ex-Rockstar Frusciante zugetraut, der anstatt kreischenden Mädchen und Sixpack auf neueren Pressefotos einfach mit Loch im Pulli erscheint.

Doch so schaffte es die Rakete nicht bis zum Releasetag unterwegs zu sein, die Idee, das "wofür" und "weshalb" dieses Album in die Sphären geschossen wurde, bleibt aber immer noch ein Interessantes, denn kein Schritt im Leben eines John Frusciante scheint "einfach so" gemacht worden zu sein. Stets war die Musik eine Sprache für ihn mit der er sich besser artikulieren konnte. Das diese seine Sprache gemeinhin als etwas "Universelles" bezeichnet werden könnte, liegt nicht fern. Besteht sie doch aus Gefühlen und sind die Wörter doch im Wesentlichen nur Werkzeuge...

Sein zweites Homestudio-Album in Folge hört sich immer noch an manchen Stellen ein wenig willkürlich und eigenwillig an, ist aber wesentlich mehr als lediglich "Arbeitsnachweis".
Es hat immer noch den Charme eines Eigenbrödlers. Dies wird sicherlich vielen missfallen und auch nur wenig neuen Anklang und wenn überhaupt, dann auch nur bei den begeisterungsfähigsten Freunden der originelleren Form der Popmusik finden. Doch den Miteifern von dem Werdegang des John Frusciante, wird gerade dieses Album ein Segen bereiten. Sind die lyrischen Strukturen doch oft viel ästhetischer und mit mehr Wollen und Willen behaftet als auf dem Vorgänger.

So muss nicht unbedingt die "1st Take-we-take"-Gitarrensoli wie auf "Cinch" oder "Stage" jeden gefallen außer vielleicht denjenigen die hier ihre Albenkollektion all der größten Rockgitarristen zusammenstellen wollen und neben Satriani, Vai und Fripp jetzt wissen wollen wie Frusciante am Fretboard im Jahre 2014 jammt.
Highlights auf diesem Album stellen hier viel mehr die Momente da, in denen wieder die Persönlichkeit John Frusciante durchblitzt. In denen man sich wieder in diesen Künstler selbst wiederfinden kann und in dieses Abbild aufs Neue (wieder)-verlieben kann.
Die Drummachines sind diesmal wesentlich grooviger gewählt und passen oft mehr in den Kontext. Man merkt wie er das Chaos wesentlich besser strukturiert hat. Es ist quasi, die gewagteste Ordnung die ihn anscheinend reizt. Wie viel kann man anders machen und doch noch richtig machen? Selbst der für seine heutigen Verhältnisses"easy-Listening"-Track "Fanfare" verabschiedet sich nach 80ies Pop gen Ende in eine sehr progressive Struktur. Die Lyrics haben teilweise den Glanz der 2004er Alben. Wenn etwa "Excuses" letzte zwei Minuten ertönen oder wenn der Streichersynthie in "Zone" dazu kommt, entstehen schon fast heilige Momente für den Hörer. Manchmal driftet er ab in diese Momente, in denen man herausfindet was ihn als Künstler daran reizt. Wenn er quasi bei "Run" das Tempo raus- und reinnimmt fühlt der Hörer sich entweder "angenehm interessiert" oder "unangenehm interessiert". Vieles ist filigraner ausgefeilt als auf PBX, anderes wirkt noch ein wenig "too much", so wünsche ich mir z.B. bei "Silent Desert" ein bisschen weniger Gitarre, die Gitarrensoli wie vorher angesprochen sind mir persönlich ein wenig zu willkürlich und lang. Dieser Stimmungswechsel wie etwa im letzten 1/4 von "Sleep" indem unkreativ einfach das Volume runtergedreht und ein neues Drummachinemotiv kommt, wirken auf mich ein wenig songfremd, sind in der Menge allerdings doch rarer geworden und wiegen nicht mehr all zu stark.

So bleibt für mich festzuhalten: Wenngleich es das finale Statement ist, scheint es neben einem außergewöhnlich schönen Update, noch nicht der Olymp seines "Synth-Pop". Ich sehe hier noch kleines Potenzial. Doch das er sich dem abwendet sehe ich ebenfalls gern. Denn John Frusciante ist ein Transformer der ganz speziellen Art!
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am 21. Juni 2014
Nach Letur-Lefr,PBX-Funicular Intaglio Zone&Outsides für endlich mal wieder eine neue Frusciante-Veröffentlichung auf "experimentelleren Wegen".Nachdem die genannten vorhergehenden Werke recht schnell meinen Geschmack trafen (selbst die Outsides EP, die erst nach einer gefühlten Ewigkeit die Sehnsucht nach JFs Stimme stillt), war ich mit Enclosure zunächst unzufrieden, ja vielleicht sogar etwas überfordert. Wo man bei PBX bspw. sofort Zeilen und Riffs in sein Gehirn eingebrannt bekommt, die wirklich lange fesseln und allzeit bereit auf Replays warten, erhebte sich bei Enclosure für mich eine schwer durchdringbare Mauer..also eher Exclusion als Enclosure!
Je öfter man hier jedoch reinhört, umso mehr ergeben die Klangmosaikfetzen ein Bild.Manchmal braucht es einfach mehrere Anläufe.Meine absoluten Favoriten sind Crowded und Excuses, wobei kein Titel wirklich abfällt.
Was soll ich noch sagen?JF schafft es immer wieder mich zu begeistern, selbst mit dieser unkonventionellen Art Musik zu machen. Allein sein Stimmklang setzt jedem seiner Songs einen magischen Stempel auf.Wer bereit ist sich mit Musik auseinanderzusetzen>Kaufempfehlung.Wer jedoch seit den letzen Veröffentlichungen schon enttäuscht wurde sollte die Finger hier schleunigst wegziehen.
Reinhörtipps: Zone, Crowded, Excuses
"Nur" 4Sterne weil Senior F. einfach noch genialere Platten kreiert hat, untopbar mit The Empyrean..
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am 14. Februar 2016
Enclosure kommt viel strukturierte daher als der verworrene Vorgänger. Unter all den elektrischen Soundschnipsel befinden sich wunderschöne Popsongs. Allein das zauberhafte Fanfare ist den Kauf des Albums wert. Aber auch Stage oder Sleep wissen voll zu überzeugen. Jedenfalls kann ich dieses Album komplett von vorne bis hinten anhören. Ging mir beim letzten nicht so. Leider bekommt der gute John nicht mehr die selbe Aufmerksamkeit wie noch bei den RHCP. Obwohl ich das was er Solo macht um einiges besser finde weil er sich musikalisch in keine Schubladen stecken lässt. Das große Geld verdient er damit nicht mehr. Und trotzdem macht er unaufhaltsam weiter. Daran sieht man das er zu den Wenigen gehört dem es am Ende nur um die Musik geht. Respekt!
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am 9. September 2014
Kann man lieben, aber auch mögen, ist aber auf jeden Fall eine würdige Fortsetzung des Gefiepes, Gepiepes und Gequietsches der beiden Vorgänger.
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am 25. April 2014
Als langjähriger und wirklich treuer Frusciante-Fan tut es fast schon weh, dies zu schreiben: das Album erreicht mich mit keinem einzigen Song. Es wird zwar immer wieder deutlich, dass es John Frusciante war, der die großen RHCP Songs komponiert hat, schöne Gesangs-Parts blitzen hier und da auf: insgesamt wirkt es jedoch zu willkürlich, als dass auch nur ein Song wirklich überzeugen würde. Eine Enttäuschung zerstört bekanntlich noch keine Beziehung. Er hat bei mir noch viele Chancen. Vielleicht findet er ja mal wieder zum leichten, dünnen Stratocaster-Sound, mit dem er so unerreicht funkig sein kann.
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