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Kundenrezensionen

23
4,3 von 5 Sternen
Axiom
Format: Audio CDÄndern
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am 5. Mai 2015
Das 2014 auf Dangervisit Records erschienene "Axiom" der britischen Rock-Band Archive wurde als Gesamtkunstwerk konzipiert.
Die stets von hochklassigen Künstlern umgebenen Köpfe der Band,Darius Keeler und Danny Griffith,hatten nach eigener Aussage schon immer das Gefühl gehabt,daß ihre Musik teils nach Soundtracks klingt,ohne,daß es den dazugehörigen Film tatsächlich gibt.
Mit "Michel Vaillant" hatten sie allerdings schon mal einen phantastischen Soundtrack abgeliefert,der auch einzeln,als vollwertiges Album, großartig funktioniert,aber das nur nebenbei.
Archive taten sich nun also mit dem spanischen Regisseur Jesus Hernandez zusammen und entwickelten parallel zur Musik einen knapp 40-minütigen Kurzfilm,der mit der Musik eine visuelle Einheit bilden sollte.
Für dieses ambitionierte Projekt wurden mit Pollard Berrier,Maria Q,Holly Martin und Dave Pen am Micro,Steve Harris an der Gitarre,Jon Noice an Baß/Moog-Baß,steve "Smiley" Barnard an den Drums auf bewährte bzw hochklassige Musiker zurückgegriffen,dazu griff Dave Pen auch mal in die Saiten und Graham Prescott unterstützte einige male am Piano,während Keeler programmierte und in die Tasten des Keyboards griff.Griffith steuerte Sound-Effekte bei.Den Hauptanteil der Kompositionen bestritt wie üblich Keeler,wurde dabei von einigen anderen in der Band fleißig unterstützt.
"Axiom" ist also,trotz der Bindung an den Film,ein vollwertiges Archive-Album,besteht nicht nur aus atmosphärischen Sounds.
Die bedrohlich-bedrückenden visuellen Eindrücke des Films wurden in einer praktisch in schwarz/weiß gehaltener,extravaganter Retro-Optik verpackt,die surreal und düster,technisch vielleicht an Metropolis erinnernd,eigenwillig,intensiv und verstörend wirkt.
Der Film wurde statt einer Vorband während der "Restriction"-Tour auf Leinwand gezeigt und weckte bei mir spontan Assoziationen in Richtung Inquisition und Fanatismus,was dem Thema wohl auch nahe kommt.
Die Musik paßt sich dem perfekt an (oder umgekehrt).
Metallisch-klirrender Sound,bedrohliche Kirchenglocken,Streicher,samtweiche Frauenstimmen wechseln sich ab und ergänzen sich zu einer Atmosphäre,die sakral,kunstvoll,intensiv wirkt.
Ein "space"iger Klang,dunkle Soundteppiche,Effekte,melancholische Stimmungen verbinden sich zu einem geschlossenen Konzept,,mit dem Archive wieder einmal beweisen,daß sie zu dem Interessantesten,Aufregendsten gehören,was die Rockmusik (und die Musik überhaupt) nicht nur derzeit zu bieten hat.
Daß sie dem TripHop und Alternative Rock zugerechnet werden,spielt eigentlich keine Rolle;für mich sind sie in erster Linie progressiv,und zwar im wahrsten Sinne des Wortes,denn sie gehen immer vorwärts,probieren Neues,ohne dabei die Seele der Musik aus dem Sinn zu verlieren.
Auch der Begriff Artrock trifft wortgenau zu,da das,was die Band da macht,wirklich ambitioniert und kunstvoll ist.
Archive lösen immer wieder tiefe Gefühle beim hören aus,die man von alten genialen Rockbands kennt,ohne zu imitieren und ohne künstlich Retro zu klingen.
Archive sind für mich ein echtes Original,eine moderne,spannende Band,die vielschichtig und abwechslungsreich auf Gefühle und Atmosphäre setzt,ohne dabei die Rhythmik zu vernachlässigen.
Mit "Axiom" liefern sie ihr nächstes Meisterwerk ab,einfach wundervoll.

Der Klang ist soweit OK,allerdings klingt die Vinyl-Scheibe besser,als die CD,da auf CD viel höher ausgesteuert und vor allem die Dynamik reduziert wurde.Was das nur immer soll...
Der beste Deal ist für mich die Vinyl-Ausgabe,da dort die CD und die DVD beigelegt sind (!).
Das nenne ich fair,zumal der Preis (zumindest noch derzeit) dem einer puren Vinyl-Scheibe entspricht.
Man kann die CD aber auch mit DVD kaufen,ohne Vinyl.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2014
Wie viele andere Rezensenten, habe auch ich mir zuerst die CD über Kopfhörer angehört. Nach dem ersten Durchgang war ich ehrlich gesagt weder enttäuscht noch euphorisch. Alles hörte sich nach Archive an und dann doch wieder anders. Als ich mir dann den Film angesehen habe, hat sich mir die Musik zumindest ein wenig mehr erschlossen.

Der Film ist sehr künstlerisch und eigentlich auch gut gedreht, wenn man bedenkt, dass hier keine Hollywood-Millionen dahinter stecken. Mich erinnerte der Film sehr an Orwells 1984 oder an Brazil. Das Thema hat es Archive offensichtlich angetan, denn es paßt zu dem Werk Controlling Crowds.

Sehr düstere Endzeitstimmung.

Pollard macht einen wirklich tollen Job in dem Song Distorted Angels. Sehr gefühlvoll und facettenreich leitet er Axiom ein.

Das Titelstück Axiom dann hat ein 4-minütiges Intro, in dem man eigentlich nur ein Glockengeläut hört. Dann aber beginnt das Stück mit den typischen Archivemitteln; eine einfache Keyboard-Line, die einem mit kurzem Ausnahmen bis zum Ende des Songs immer und immer wieder eingehämmert wird. Dass die beiden Masterminds ursprünglich aus der House-Szene kommen, beweist auch wieder einmal dieses Stück. Der ach so kleine Anfang bläst sich immer weiter auf, wird zu einem Ungetüm und fällt dann wieder in sich zusammen. Meistens endet dann auch so ein Stück wieder mir dem Anfangsthema des Songs. Nicht wirklich neu, denn das macht nun mal wirklich den typischen Archive-Stil aus. Bei Lights, Again und vielen anderen Archive-Monstersongs oft verwendet. Anders als andere Rezensenten stört es mich auch nicht, dass das Stück instrumental bleibt.

Baptism
Ein sehr kraftvoller und verquerer Song. Pen mach seinen Job als Sänger dieses Stücks ebenfalls gut. Leider jedoch stört es mich bei Pen immer wieder, dass er doch eine Stimme hat, die man eher als flat bezeichnen könnte.
Das Video hierzu ist wohl das heftigste aus dem Axiom-Film. Falls es jemanden gibt, der mir das Video erklären kann, dann wäre ich ihm dankbar.

Transmission Data Terminate

Spannend. Geht sehr in die Richtung Massive Attack. Das ganz kurz angespielte Klavier (1:53), hätte ich mir öfter gewünscht. Es hätte dem Song noch eine jazzige Komponente hinzugefügt, die ich interessant gefunden hätte.

Die zweite Hälfte des Songs singt dann Holly Martin, eine Sängerin, die man erst ab dem letzten Album kennen lernen durfte. Holly hat eine Weltklasse-Stimme. Unfassbar, mit wie wenig sie ein Maximum an Effekt erzielen kann. Für meine Begriffe hätte man Holly ruhig öfter mal ran lassen sollen. Großartig.

The Noise of Flames Crashing

Erster Auftritt von Maria Q. Sphärisch und sehr reduziert. Maria singt wie immer fehlerfrei, allerdings auch ein wenig langweilig. Ich schätze Maria Q sehr, weil man sich immer auf ihre professionelle Stimme verlassen kann. Holly allerdings hat dann doch eine viel markantere Stimme. Nettes Stück, aber nicht das erste seiner Art.

Shiver

Der "hellste" Song des ganzen Albums. Eine ähnliche Nummer wie "Chaos" von der Controlling Crowds. Irgendwie schön, aber leider auch ein wenig belanglos.

Axiom - Reprise

Wer beim Titelstück keine Lust hat auf ein 4-minütiges Glockengeläut oder nicht in der Lage sein sollte, die Glockenpassage mit einem Audioprogramm rauszuschneiden, der ist besser bei dieser Version aufgehoben.

Wirklich anderes ist der Song wirklich nicht. Da hätte man bei einer Reprise und vor allen Dingen bei einer Spielzeit von knapp 40 Minuten mehr rausholen können, wie ich finde.

Fazit:

Archive macht es sich nun wirklich nie leicht. Wieder einmal schwer verdauliche Kost. Weit weg von Hitgedanken bewegt sich Archive zwischen Kunst, Gesellschaftskritik, Provokation und dem immer wieder neu aufgelegten typischen Archive-Sound.
Ich finde es gut, dass die Band sich immer wieder die Freiheit nimmt, Projekte zu verwirklichen, die ihre eigene Idee von Musik verkörpern. Ungeachtet, ob das Publikum alles nachvollziehen kann.

Axiom ist ein sehr ambitioniertes Kunstprojekt und manchmal vielleicht ein wenig zu ambitioniert. Das Archive wirklich ein Album mit einer Spielzeit von unter 40 Minuten präsentiert, ist zwar wieder einmal ein Beweis für die Uneinschätzbarkeit der Band, aber auch ein wenig enttäuschend.

Es stimmt auch, dass hier kein Song drauf ist, den man sonst auf einem Archive-Album erwartet. Kein Again, Finding it so hard, Lights, Controlling Crowds etc. Am ehesten ist da noch Axiom zu nennen. Da es ein Side-Projekt ist, geht das für mich irgendwie in Ordnung. Beim nächsten Album sollten die Jungs dann aber wieder mindestens einen Monstersong bringen und die maximale Spielzeit ausnutzen.

Archive war, ist und wird vor allen Dingen immer eines bleiben,- ANDERS!!!

dude
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am 8. Juli 2014
...einer der ambitioniertesten Bands dieser Zeit. Hier ist mit Axiom kein vollwertiges Album entstanden, sondern ein Projekt auf ganz hohem Level. Mir geht es hier allein um die Musik, welche dann zusätzlich filmisch verarbeitet, ein eigenes Thema darstellt. Wie zu erfahren ist, haben die Musiker zunächst nur für einen Song mit dem Glockenspiel bzw. Kircheglocken gearbeitet, was sich dann zunehmend als eigenständiges Projekt heraus gearbeitet hat, hier nun vorliegt, und mir ungemein zusagt. Die Eröffnung ist ein Lied, so wunderbar gesungen, dass Distorted Angels schon jetzt als einer der schönsten Songs des Jahres gelten darf. Danach kommen die Glocken ins Spiel. Zunächst ganz zart, und man erwartet fast, bei den ersten Schlägen, das gleich ein Piano den Takt aus High Hopes von Pink Floyd aufnimmt, um dann in eine Kakophonie überzugehen. Was dann folgt ist getragen, schön, typisch Archive, und doch wieder anders, als vieles bisherige von ihnen komponierte. Hier ist viel wunderbare, zarte Musik zu entdecken. Am besten über Kopfhörer eingetauchen, habe ich mein eigenes Kopfkino, entdecke Schnipsel, die einen Hauch der frühen Alan Parson Sachen hervorrufen. Da ist Transmission Data, wunderschön im Duett gesungen. Bevor dann die Glocken wieder erklingen, das viel zu frühe Ende einläuten, kommt das vielleicht Archive typischte Stück mit Shiver. Aus den anderen Rezis erfahre ich, dass der Film düster und verstörende Momente beinhaltet, also lasse ich die Musik noch eine Weile so auf mich wirken, bis ich irgendwann in einer Stimmung bin, mir die visuelle Umsetzung ihrer Arbeit anzusehen. Ich denke da an das Beispiel eines anderes Musikers, den ich ähnlich schätze wie die Musik von Archive.
Steven Wilson hat zu seiner wunderbaren Musik von Drive Home und The Raven... zwei tot traurige Filme, verstörende, aber eindrucksvolle Videos erstellt, wo ich zunächst erstmal schlucken mußte. Was ich sagen will ist: mir ist es wichtig, so sehr ich das Medium Film schätze, und es mag, wenn Musik und Bilder eine Stimmung schaffen; hier trenne ich zunächst, und konzentriere mich ganz auf die Musik. Es soll in absehbarer Zeit schon wieder etwas Neues von dieser tollen Band erscheinen, dass woran sie seiner Zeit gearbeitet haben, bis die Glocken sich selbständig machten, und Axiom gebaren. Genießen wir diese Musik, sie ist was Besonderes.
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am 1. April 2015
Diese Scheibe erzählt eine Geschichte...
Dieses Gefühl bekommt man, selbst wenn man nicht weiß, dass es tatsächlich einen Film zu diesem Werk gibt.

Ich habe ein wenig "Anlauf" gebraucht, um die Genialität dieses Gesamtkunstwerkes würdigen zu können. Aber nachdem ich zwei Konzerte der Band, wo der Film quasi als Vorband vor dem tatsächlichen Event gezeigt wurde, erleben durfte (Was ich im übrigen JEDEM, der etwas für Archive übrig hat wärmstens ans Herz legen möchte! Sie sind live wirklich ein Erlebnis!) bin ich hin und weg!

Im Grunde besteht die Platte nur aus einem einzigen Lied, welches in verschiedene Kapitel unterteilt ist. Diese Kapitel fließen ineinander über und jedes einzelne vermittelt einem auf schönste Art und Weise verschiedene Gemütszustände und Emotionen. Wer jetzt noch den Film vor dem inneren Auge laufen lassen kann und etwas für melancholische bis düstere Musik mit fantastisch beherztem, emotionalem Gesang übrig hat, wird dieses Werk lieben!

Weniger als fünf Sterne kann ich nicht vergeben!
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am 2. Juli 2014
Archive bringt wieder einmal ein brillantes Album zu Tage! Die dunklen Nuancen, die sie von Hause aus schon haben, wurden dieses Mal noch intensiver verfolgt. Sicher auch in Hinblick auf ihren eigens für dieses Projekt gedrehten Film!?
Ich komme musikalisch auch eher aus der Dark Wave/ EBM- Ecke und finde somit auch das neue "dunkle" Werk sehr stark. Obwohl, .... das Vorgänger- Album ist für mich noch intensiver und spannender!
Das Album habe ich mir als Vinyl LP ( inklusive CD + DVD) gekauft, welches sehr hochwertig daher kommt.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
ich habe axiom jetzt geschätze 25 mal durch – den film 5 oder 6 mal – und mit jedem hören entdecke ich neues und kann nicht genug bekommen.
ich höre archive seit londinium – und dann kam “again” – und es war um mich geschehen, wobei zum “mega” fan wurde ich erst, seit ich ich sie zum ersten mal live gesehen habe- “imho” zur zeit eine der besten live bands.
archive erfinden sich immer wieder neu und entwickeln sich stetig weiter – dabei bewegen sie sich auf einem derart hohen niveau, welches andere bands niemals erreichen werden (auch bands die ich sehr gerne höre und deren treuer fan ich seit jahren bin), deshalb ist eine weiterentwicklung nur mehr in kleinen schritten möglich – aber der zenit ist noch nicht erreicht, dank der besetzung, die aus vollblutmusikern besteht, und nicht nur aus statisten.
axiom – und da muss ich anderen rezesenten und kritikern, auch in anderen medien – widersprechen, funktioniert auch ohne den kurzfilm – jedes stück ist auch als einzelnes musikstück ein kleines meisterwerk.
die musik war zuerst da – dann kam erst der film.
und jedes archive album (londinium noch am wenigsten) ist eine art film – der im kopf jedes einzelnen spielt, und unzählige interpretationen ermöglicht – jedes einzelne album ist ein gesamtkunstwerk – baut aufeinander auf, steigert sich, um wieder zart zu schmeicheln – die songs gehen ineinander über um sich harmonisch in das ganze zu fügen.
so auch bei axiom – auch ohne film – der film ist archive`s interpration.
auch wenn jeder song auch einzeln fantastisch ist, sollt man sich das album immer als ganzes anhören – und bei (leider nur) 40 minuten ist das sicher kein problem.
nach dem erscheinen der beiden teaser axiom und distorted angels konnte ich das erscheinungsdatum kaum erwarten (ich habe nicht hier gekauft sondern über pledge music die signierte vinyl-deluxe version mit diversen goodies vorbestellt)– die zwei auskoppelungen machten lust auf mehr – und ich wurde nicht enttäuscht.
anspieltipp: alles :-)
distorted angels:
als einziger song auf dem album, für mich untrennbar mit dem unbeschreiblich berührenden video verbunden (ist aber auch pur wunderschön anzuhören) – pollard berriers stimme macht distorted angels zu etwas einzigartigem, zerbrechlichen.
5/5
axiom:
im gegensatz zu anderen rezensenten stört mich das endlos glocken- geläute nicht – es macht den song zu etwas besonderem, die melodie ist sonst etwas eintönig und wiederholt sich ständig – die glocken sind für mich das gewisse etwas.
4,5/5
baptism
braucht etwas länger, wirkt erst unruhig – jedoch wenn es mal klick gemacht hat, läßt es einem nicht mehr los – dank dem grandiosen dave pen
4,5/5
transmission data terminate
der schwächste song von axiom, trotzdem 4 sterne – das zeigt die qualität dieses albums
4/5
the noise of flames crashing
verstörend, endzeitstimmung, destruktiv, zart und wild – und wunderschön
5/5
shiver
der eingänglichste song auf dem album , gefällt beim ersten hören und auch noch nach 20 mal
ein duett von pollard und dave – gefällt mir.
5/5
axiom reprise
wieder die glocken, die sich wie ein roter faden durchs album winden – sind einfach passend – ich liebe es, für mich persönlich ist die reprise nicht “too much” sondern ein krönender abschluss des gesamtkunstwerkes axiom.
5/5

der einzige wermutstropfen sind die fehlenden lyrics – im prinzip sehr gut zu verstehen, aber gerade bei shiver gibt es zwei, drei textzeilen die mir fehlen, die ich auch im zusammenhang nicht verstehe, auch nach zig mal hören nicht.
und die dünnen plastikhüllen für cd und dvd bei der vinyl version (eine kartonhülle wäre schon nett gewesen....)
jetzt werde ich wohl warten bis das album günstiger ist und mir zusätzlich noch die standard cd/dvd version kaufen.

danke archive für die vielen wunderbaren momente mit eurer musik.
und falls es wirklich stimmt, dass noch dieses jahr ein weiteres album erschient: ich kann es kaum erwarten – vor allem auch sie so bald wie möglich wieder live zu sehen – mit den glocken im gepäck!

dies ist nicht meine erste, aber meine erste online gestellte rezension – also, bitte um gnade :-)
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am 2. September 2014
Dieses Album ist wahrscheinlich nichts für Feld- , Wald- und Wiesen - Prog - Hörer. DAS hier ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig , ABER... es lohnt sich, sich diesen wirklich schrägen, ambitionierten Visionen hinzugeben. Und mehr will ich auch gar nicht dazu sagen... Außer vielleicht noch, daß ihr euch unbedingt den dazugehörigen Film ansehen solltet :-)
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am 28. Oktober 2014
Ich habe mir dieses Album als Vinyl gekauft und auch gleich abgespielt.

Ein Wahnsinnssound, mit großen Visionen!!!

Axiom ist warscheinlich der beste Song des Albums, durch das verschwimmen der Glocken entsteht eine wallende Musik die durch Mark und Bein geht.

Ein Muss für jeden Archive Fan
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am 5. März 2015
Darius Keeler, Danny Griffiths und ihre inzwischen sehr vielseitig besetzte Band Archive bleibt ihrem Sound auch mit Axiom treu. Es ist kein Geniestreich wie Noise oder With Us Until You’re Dead, aber kaum eine andere Band schafft es in solch einer Regelmäßigkeit solide Alben zu produzieren.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2014
Nach langem warten nun endlich Archives Projekt Axiom. Mit dem Teaser zu Distorted Angels vor einigen Wochen wurde man quasi schon überrollt. Die Musik, die Stimmung und dieses wirklich gelungene Video – es passte einfach alles.

Heute halte ich also die CD und DVD Ausgabe von Axiom in den Händen – was man gleich dazu sagen kann – die „Ausstattung“ fällt etwas gering aus. Axiom kommt in der immer beliebter werdenden Papphülle, wie auch schon das letzte Album „With Us Until You're Dead“. Es wirkt daher nicht sehr hochwertig.

Man kann das Album genau einmal Aufklappen, die CD bzw. DVD befinden sich in den Papierlaschen Links und Rechts. Die Aufmachung ist schwarz / weiß und wirkt wie gewollt sehr düster. Die CDs sind schön schlicht und ohne nervigen kleingedruckten Text. Aber natürlich – wie eben bei Filmen so üblich – einem dicken grünen FSK Aufkleber, der so gar nicht dazu passt. Bei mir war es kaum möglich ihn so zu entfernen, dass die Hülle heile bleibt. Sehr Schade – dafür kann aber Archive nichts. Ist ja in Deutschland verpflichtend ;-)

Kommen wir zum eigentlichen Teil – eine CD kauft man ja meist um sie zu hören. Ich habe bewusst mit der CD angefangen, weil ich der Meinung bin, dass man nicht mehr ganz uneingenommen an die Sache herangeht, wenn man sich schon virtuell Beeinflussen lässt. Ganz ähnlich wie ein Buch lesen und danach die Verfilmung sehen. Funktioniert bei mir nicht. Im Kopf bauen sich eben bei jedem Hörer andere Bilder auf. Probiert es einfach aus.

Das Album dauert ca. 40 Minuten – aufgeteilt ist es in sieben Lieder.

Distorted Angels
Wahnsinns Song – mehr kann ich dazu nicht sagen. Das Lied wird beinahe nur von Pollard Berrier (Lights) Stimme getragen. Das Video dazu gefällt mir von den Verfilmungen mit am besten.

Axiom
Sehr schwer und düster rollt es nach dem doch eher ruhigen Lied „Distorted Angels“ heran. Mir persönlich gefällt es in der Videoversion (mit Bildern) besser, als wenn ich es nur höre. Die Glocken sind schon sehr penetrant.

Baptism
Ein Lied das man wohl öfters hören muss. Anfangs etwas unübersichtlich, aber doch irgendwie genial. Das Video hierzu geht unter die Haut .

Transmission Data Terminate
Schönes Lied. Pollard Berrier wird hier von Holly Martin (Hatchet) unterstützt. Diese beiden passen einfach unglaublich gut zusammen. Man kann nur hoffen, dass wir in Zukunft noch mehr von ihnen als Duett hören werden.

The Noise Of Flames Crashing
Bezauberndes ruhiges Lied und ein sehr verstörendes Video.

Shiver
Gefällt mir persönlich mit „Transmission Data Terminate“ am besten auf Axiom. Es kommt schon ein bisschen an den Charakter von „Again“und „Lights“ heran. Hier hätte man problemlos noch 3 – 5 Minuten anhängen können. Das Video hierzu ist auch sehr gelungen. Don‘t turn away.

Axiom – Reprise
Greift nochmal Axiom auf und beendet anschließend das Album. Angenehm hier: gefällt euch Axiom ohne Glocken besser, dann greift in Zukunft einfach zu diesem Lied. Im Film leitet der Song den Abspann ein.

Kurz zu dem Filmprojekt an sich. Archive hatte die Idee schon länger, einen „kompletten“ Film zu ihrer Musik umzusetzen. Der Film ist sehr bedrückend und untermalt wunderbar die Musik. Man sollte es wirklich so herum sehen. Ob man jetzt einen Film gebraucht hätte ist schwer zu sagen. Es ist kein vollwertiges Archive Album, so darf man es auch nicht sehen. Die Kombination aus beiden ist bei diesem Projekt entscheidend – aber das hatte die Band ja schon im Vorfeld eingeräumt. Es ist eben eine andere Sache, ob man sich nur auf ein Medium konzentriert, oder eben auf Film und Musik.

Fazit: Mal wieder beweist Archiv was sie musikalisch auf dem Kasten haben. Hier kann man sehen, was heraus kommt, wenn die Band ihre Musik größtenteils selber mischt. Die Abmischung ist auf der CD überragend gelungen, die MP3 die Amazon hinterher wirft ist eher schlecht. Kauft euch daher das Album auf jeden Fall im CD Format. Sowas muss man einfach auf einer guten Anlage hören. Ich vergebe daher 5 Sterne – mich spricht das Projekt vollkommen an!
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