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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich in ungeschnittener Form, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über 40 Jahre haben Miles Fans auf diese Aufnahmen gewartet.
Teo Macero hatte seinerzeit diese 4 Abende im Fillmore East extrem geschnitten, damit sie - jeweils einen Abend - auf eine LP-Seite passen.
Die Sets waren über 50 Minuten lang und Teo hatte sie auf jeweils 20-27 Minuten zusammengeschnitten.
Die einzelnen Stücke wurden kastriert und bildeten zusammen ein Medley.

Nun also endlich die kompletten Konzerte.
Der Titel der Box "Miles at the Fillmore" ist meiner Meinung nach ein wenig irreführend.
Denn Miles spielte nicht nur diese 4 Abende im Fillmore, sondern es waren weitaus mehr Auftritte:
Fillmore East (New York City):
06. März 1970
07. März 1970
17. Juni 1970
18. Juni 1970
19. Juni 1970
20. Juni 1970

Fillmore West (San Francisco):
09. April 1970
10. April 1970
11. April 1970
12. April 1970
15. Oktober 1970
16. Oktober 1970
17. Oktober 1970
18. Oktober 1970
06. Mai 1971
07. Mai 1971
08. Mai 1971
09. Mai 1971

In dieser Box sind neben den kompletten 4 Shows im Juni 1970 noch 3 Stücke vom 11. April 1970 enthalten.
Als Komplettist hätte ich mir eine "Complete Miles at Fillmore" Box gewünscht.
Aber man ist ja bescheiden. ;-)

Für Liebhaber dieser musikalischen Phase Miles' (ich selber bin das nicht) ist die Box ein "Must-have".
Abgemischt von Dave Darlington, restauriert von Mark Wilder & Maria Triana und gemastert vom Meister Mark Wilder.

Das Booklet enthält ein informatives Essay von Michael Cuscuna und ein paar schöne rare Fotos.
Das Design hält sich an die beiden anderen Ausgaben der "Bootleg Series" Reihe.

Für das Titelbild ist ein Bild des deutschen Künstlers Martin Klimas gewählt worden.
Dieser lässt seine Bilder entstehen, indem er Lautsprecher unter einer mit Farbe versehenden Leinwand plaziert und die Lautstärke aufdreht. Schrille Idee mit außergewöhnlichen Ergebnissen. Mir gefällt's.

Ich bin schon auf die Volume 4 dieser Serie gespannt.
Vielleicht die komplette 1975 Japan Tour?
Material von Miles ist jedenfalls noch massenhaft vorhanden.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fillmore uncut, 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich passt diese Veröffentlichung nicht in die Bootleg-Reihe, denn die Aufnahmen sind keine Amateurmitschnitte oder Kopien von Rundfunkanstalten, sondern Columbia war im "Fillmore" vor Ort und Teo Macero hat produziert. Als wollten die Macher der CD-Reihe dem Titel "Bootleg-Series" gerecht werden, haben sie 3 weitere Titel hinzugefügt und zwar vom 11. April 1970 (jeweils auf CD 1 und CD 3); und diese Soundqualität ist in der Tat "bootleg" und fast schmerzlich lo-fi. Immerhin kann man dadurch aber eine Version von "Footprints" nach der Art "Footprints auf LSD" zu Ohren bekommen, was nicht uninteressant ist.
Die Fillmore-Musik muss man mögen: ich persönlich bin nicht immer ganz einverstanden mit der Doppelbesetzung Jarrett/Corea, es entsteht oft ein Soundbrei und die ausgelassene Art, den Ringmodulator ekzessiv zu verwenden wirkt oft eher als Effekt, als dass es in die Musik wirklich integriert erschiene. Ein weiterer Aspekt, der sofort auffällt ist die Abwesenheit von Wayne Shorter. Steve Grossman fällt einfach sehr stark gegen die geniale Präsenz und musikalische Gestaltungskraft von Shorter ab. Man vergleiche nur die Fillmore-Aufnahmen vom 7.März 1970 mit Shorter mit diesen hier vorliegenden.
Die Musik ist völlig neu abgemischt. Ich weiß noch nicht, ob mir das wirklich gefällt, für meine Ohren klingt es zwar durchhörbar und transparent, aber auch etwas glatt und distanziert, der DSD-Remaster von 2006 gefiel mir besser: fetterer und knackigerer Bass und Druck. Aber das ist eben auch leider die bekannte geschnittene Version.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Pendant zu Black Beauty - nur komplett, 12. Mai 2014
Von 
M. Pauli "mpauli26" (Liederbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wunderbare Scheiben, die einem hier in den Player kommen. Ich hatte bisher nur Black Beauty aus dem fillmore West (ebenfalls 1970 aufgenommen) und war schon immer von den Versionen begeistert. nun hat man die Möglichkeit die Aufnahmen vom 17.6. bis 20.6. 1970 aus dem Fillmore East komplett zu genießen. Die Band ist nahezu identisch bei den Auftritten /East/West, nur Keith Jarrett ist beim Black Beauty Mitschnitt lt. Booklet nicht zu hören. Herrausragend finde ich die unterschiedlichen Versionen von directions, hier gefällt mir vor allem die vom 19.6. auf CD3. Nichts zu bemängeln, ich finde die posthum veröffentlichten Sachen von Miles genial, da man sich durch die Box-Sets gierig hören kann und immer seine Lieblingsversionen raussuchen kan. Das Schaffen dieses Musikers ist für mich nahe zu genial.
als Bonus bekommt man auf CD1 und 3 noch 3 sehr schöne Aufnahmen aus fillmore West, vom 11.4.1970, also Alternativ-Versionen, da black Beauty ja vom 10.4.1970 ist.
Viel spaß dabei, das Geld ist gut angelegt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über jede Kritik erhaben, 11. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie viele andere warte ich seit Jahren auf das komplette Konzert aus dem Fillmore East. Wie wurde doch Teo Macero angefeindet, weil er mit seinen Scherenhänden die vier Konzertabende auf je eine LP-Seite gekürzt hatte, mit abrupten Schnitten. Wie war man gespannt auf die lineare Version. Ich bin nicht enttäuscht worden, ganz im Gegenteil ist schon der Anfang eine grosse Überraschung, mit starkem Druck geht das Konzert los, man hört sogar Steve Grossman am Tenorsaxophon, und er schneidet im Vergleich zu seinem Vorgänger Wayne Shorter gar nicht so schlecht ab wie immer wieder kolportiert wird. Die Abmischung scheint mir sehr geglückt, im Vergleich zur LP viel mehr Druck von der Rhythmusgruppe. Der Hall, der über der gesamten Aufnahme lag, wurde entfernt, keine Ahnung, wie so etwas möglich ist. Klingt wie ein totaler Remix von den Masterbändern. Ganz im Unterschied zu den Bonus Tracks auf der CD 1 und 3, insgesamt 35 bisher unveröffentlichte Minuten von der japanischen "Black Beauty" aus dem Fillmore West 2 Monate vorher. Diese wurden offenbar direkt von den unbearbeiteten Originalaufnahmen auf CD gebrannt, sie tönen dumpf und tot, wie eine Amateuraufnahme. "Black Beauty" selber wird damit ein schlechter Dienst erwiesen, denn dort tönt das Konzert viel besser.
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4.0 von 5 Sternen Viel besserer Sound als auf vorherigen Fillmore-East-Veröffentlichungen, 28. November 2014
In der Bootleg-Series-Reihe sind die vier Auftritte der Miles Davies Group im Juni 1970 im New Yorker Fillmore East erstmals vollständig und in sehr ansprechender klanglicher Qualität erschienen. Es waren dies die ersten Konzerte, bei denen Keith Jarrett live mitwirkte. Er spielte Orgel, das zweite Keyboard-Instrument neben dem E-Piano, das Chick Corea bediente. Zuvor, Ende Mai, Anfang Juni, gab es bereits einige Studio-Sessions mit Miles Davis, bei denen Jarrett mitspielte – herausgegeben wurden diese Aufnahmen später als „The Complete Jack Johnson Sessions“.
Die Idee, die Auftritte vollständig herauszubringen, tut der Musik deutlich besser als der Zusammenschnitt auf jeweils 22 bis 28 Minuten pro Schallplattenseite eines Doppelalbums, der der ursprünglichen Veröffentlichung zugrundelag. Die Titel des Doppelalbums von 1970 entsprachen den Konzertabenden: „Wednesday Miles“, „Thursday Miles“ usw. Bei der Wiederveröffentlichung auf CD (1997) behielt man die gekürzten Konzertfassungen, erstellte jedoch ein Tracking, das die Einzeltitel der diversen Medleys erkennen lässt. Natürlich wiederholten sich jeden Abend die Titel, bei aller jeweiligen allabendlichen Neuinterpretation: „Directions“, „The Mask“, „It’s About That Time“, „Sanctuary“ usw.
Nunmehr sind durch die Neuveröffentlichung auf „Miles At The Fillmore: Miles Davis 1970. The Bootleg Series, Vol. 3“ nicht nur die Stücke (und die gesamten Auftritte) vollständig dokumentiert, es wurde darüber hinaus auch kräftig am Sound gebastelt. Das war auch notwendig, denn der allzu breiige Klang, der oftmals bei Bootlegs oder qualitativ schlechteren Ausgaben zu hören ist, macht den Genuss gerade dieser Art von Musik mitunter anstrengend. Die Musik ist nämlich, wie in jener Phase bei Miles Davis zwischen 1969 und ca. 1974 üblich, frei, avantgardistisch, und ein bisweilen gewöhnungsbedürftiger Rock-Jazz-Funk-Fusion-Mix. Natürlich lassen sich Entwicklungen erkennen, auch allein auf die Jahre 1970/71 bezogen. So finde ich das Saxophon von Gary Bartz, der ab August 1970 den während der Fillmore-Konzerte noch spielenden Steve Grossman ersetzte, präziser und präsenter als Grossmans Gebläse. Auch das spätere Ausscheiden von Airto Moreira an den Percussions empfinde ich als eher positiv, sodass mir insgesamt die 1971er Band besser gefällt.
Aber, wie gesagt, der verbesserte Klang tut gut und lässt mich die East-Fillmore-Auftritte milder bewerten, als ich sie bisher in Erinnerung hatte. Ironischerweise ist eines der drei klanglich defizitären Bonus-Stücke, deren Erscheinen auf der 4-CD-Box eigentlich ziemlich unmotiviert anmutet (drei Aufnahmen in besagtem Brei-Sound von einem noch Jarrett-losen Auftritt von Miles Davis mit Band im April 1970 im Fillmore West in San Francisco), das beste der gesamten Box: „Miles Runs The Voodoo Down“.
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