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am 29. April 2014
Edguys neueste Langrille scheint die Metal-Gemeinde zu polarisieren. Dazu trugen mit Sicherheit auch Voarbberichte, z.B. im "Rock It!" bei, die "Space Police" schon zum absoluten Highlight 2014 stilisierten.
Doch was ist tatsächlich dabei herausgekommen?
Meiner subjektiven Meinung nach ist "Space Police" ein richtig gutes, witziges und vielfältiges Metal/Hard-Rock-Album geworden, das Hörer mögen werden, die auch dem Vorgänger "Age Of Joker" nicht abgeneigt gegenüber gestanden haben.
Songs, wie "Space Police", "Defenders Of The Crown" und das oberstarke, rockige "Love Tyger" sind großartig und schmiegen sich mit dicken Hooks und Refrains in die metallische Ohrmuschel.
Auch die meisten anderen Tracks wissen gut zu gefallen, jedoch finde ich den abrupten Einstieg des Openers "Sabre & Torch" nicht so ganz gelungen, "Do Me Like A Caveman" eher mittelmäßig und das Falco-Cover "Rock Me Amadeus" überflüssig.
Auch hätte ich mir ein durchgehenderes Konzept gewünscht, eine zusammenhängende "Space Police"-Story, wenn das Artwork schon so explizit darauf ausgelegt worden ist.
Was nun den Vergleich zu den Erstlingswerken der Band betrifft, muss man einfach konstatieren, dass sich Herr Sammet und Co. vom einst gepflegten Power-Metal-Stil entfernt haben und es sich in ihrer "Alles geht und macht Spaß"-Nische häuslich eingerichtet haben. Sammet nutzt Edguy quasi als Ventil im Kontrast zum engen Avantasia-Korsett. Vergleichbar mit dem Transsibirian Orchestra und Savatage.
Ich persönlich fände es großartig, wenn Savatage mal wieder aufleben würden, weil sie im Gegensatz zu TSO für Energie, Spaß und mehr Rock'n'Roll-Fluß stehen. Enge Korsette schnüren Musikern oft die Luft ab.
Insofern ist es absolut verständlich, dass Edguy Spaß haben und drauflos rocken wollen.
"Space Police" vermittelt Spaß, ist mit Sicherheit kein Überflieger-Konzept-Album und auch kein Meilenstein, wie Helloweens "Keeper Of The Seven Keys" oder Rhapsodys "Symphony Of Enchanted Lands". Es erfüllt auch nicht so ganz, die überbordenden Erwartungen, wie Gamma Rays "Empire Of The Undead", aber es ist ein energiegeladenes, top-produziertes und vielfältiges Album, an dem man auch nach vielen Hördurchgängen noch Tolles entdecken kann.
Ich freue mich auf die Live-Darbietungen.
4 Sterne
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am 17. März 2015
Ich bin über Avantasia zu Edguy gekommen und kenne keine der vorherigen Edguy Scheiben. Daher kann ich nichts sagen, wie weit weg die Space Police jetzt stilistisch von den Vorgängern ist, aber für mich klingt sie sehr wohl nach Avantasia.

Stücke wie Space Police, Defenders, Eternal Wayfarer, Alone in myself oder auch das flotte Love Tyger könnten gut auf ein Avantasia Album passen. Sabre & Torch and The Realms of Baba Yaga klingen für mich nach Saxon. Wenn ich es nicht gewußt hätte, hätte ich vermutet dass das Songs von einem neuen Saxon Album sein könnten. Da mir aber auch Saxon gefallen stört es mich nicht. Im Gegenteil, sind gute rockige Songs mit schönen Riffs.
Do me like a caveman ist solide, aber kein Überflieger. Das Falco-Cover bietet leider gar nichts neues, außer dass man Tobi mal auf deutsch singen hört. Trotzdem eher Kategorie überflüssig. Alles in allem ein gelungenes Rockalbum.
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am 8. Oktober 2014
Einer der Gründe warum ich EDGUY lieben gelernt habe... Tracks, Laune, Power und 20% mehr Summa-Summarium an Geil dazu.

Wie üblich und fast mal wieder überraschend, hat EDGUY ihren eigenen Stil überarbeitet. Was zu jüngeren Zeiten deutlich aggressiver und polemischer herüberkam, "endet" nun in fröhlichen Melodien. Manch ein Kritiker mag behaupten, dass eben diese Stiländerungen der Band geschadet hätte, was ich allerdings nicht untermauern möchte, da jedes Album eine weitere, wunderbare Erfahrung darstellt, die man erleben sollte.
Kritik über alles - der Jester ist immer noch intus.

PROST! Bis das nächste Album kommen möge!
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am 21. Oktober 2014
Das ist mein erstes Album von Edguy und ich finds echt genial.Heavy Metal und Hardrock zwischen modern und oldschool mit jeder Menge Humor. Wer ein gutes unbeschwertes Stück Musik will ist hier genau richtig richtig.
Sabre and Torch ist ein bisschen 80er Speed und Trash,Defenders of the Crown hymnisch und episch,Space Police so ein bischen 70er Bowie und Cheap trick Charme im Heavy Metal Gewand,Love Tyger versprüht ein bisschen Sunset Strip feeling,und Do me like a Caveman ist ebenfalls
ein lockerer flotter Rocker.The Realms of Baba Yaga ist dann wieder heavy und episch.Also einfach irgendwie eine bunte Mischung die aber erstaunlicherweise trotzdem nicht wie zusammengeflickt klingt, sondern wie aus einem Guß.Gut,ich meine, Rock me Amadeus ist echt mehr als verzichtbar,aber was solls,man muß ja heute nicht mehr unbedingt aufstehen und den Arm vom Plattenspieler eins weiter setzen,es sei denn man bevorzugt weiterhin Vinyl. Wie auch immer,ich find Space Police-Defenders of the Crown ist ein frisches unterhaltsames Album das passend zur Musik auch noch ein cool schrilles Cover hat.Tolle Scheibe
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Mit deutlich gedämpften Erwartung bin ich an Edguys neues Album Space Police – Defenders Of The Crown herangegangen. Waren die letzten beiden Alben der Band doch eher wenig berauschend. Ein wenig schien es so zu sein als ob Sänger Tobias Sammet ein wenig zu viel Arbeit in Avantasia steckt, und Edguy dabei ein wenig vernachlässigt hat.

Allerdings haben Edguy diesmal aber ziemlich viel richtig gemacht. Die Band klingt fast wieder so spritzig wie auf ihren ersten Alben, an die Klasse eines Albums wie Hellfire Club kann man zwar noch nicht ganz anknüpfen, aber solch eine Knallerscheibe gelingt auch nicht jeden Tag.

Los geht es mit “Sabre & Torch“, die ersten Gitarrenriffs welche ertönen haben fast einen kleinen Thrash Metal Einschlag, auch die treibenden Schlagzeugrhythmen lassen aufhorchen. “Space Police“ geht dann eindeutig mehr in die Happy Metal Richtung, aber auch in diesem Song wirken Edguy so bissig, wie sie es lange nicht mehr gewesen sind. “Defenders Of The The Crown“ dürfte mit seinem lockeren Refrain zur Live Hymne avancieren. “Love Tyger“ ist rockige Partymucke par excellence.

Mit “The Realms Of Baba Yaga“ werden Edguy wieder ein wenig härter, auch ist dieser Song etwas schneller ausgefallen als die vorherigen. Das Falco Cover “Rock Me Amadeus“ kann man als kleines Gimmick gerne mal mitnehmen, aber wirklich nötig gewesen wäre der Song nicht!.
Mein Favorit von Space Police – Defenders Of The Crown steht am Ende des Albums. “The Eternal Wayfarer“ deckt das ganze Spektrum von Edguys Musik ab, so sollte melodischer Metal klingen!

Mit Space Police – Defenders Of The Crown ist Band wieder auf dem richtigen Weg!

Weiter so!
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am 2. Oktober 2014
Vorrausgestellt:
Ich möchte garnicht erst in die Debatte kommen, ob das nun zu weit vom "echten" Edguy weg ist, oder ob das noch Metal ist oder nicht. Das ist mir gelinde gesagt ziemlich egal: ich höre alle Musik die ich gut finde, vom Death-Metal zum Swing.

Man hätte wohl auch 3 Sterne vergeben können, aber nachdem - wie immer bei Edguy - große Versprechungen gemacht wurden, sind die enttäuschten Erwartungen auch mit einem Stern abzug mit dabei.

Mit diesem Wissen :
Das Problem an dem das Album leidet, ist dass - zumindest ich - keinen klaren eigenen Stil erkennen kann. Das merkt man vor allem an "Rock me Amadeus" hier werden eigentlich keine eigenen Akzente gesetzt. Es ist einfach das Lied mit einem anderen Sänger...

Keines der Lieder bleibt mir wirklich im Ohr, obwohl ich die CD einige male gehört habe. Auch die Texte wirken auf traurige weise belanglos.
So war Edguy ja schon früher dafür bekannt, dass es von Zeit zu Zeit "lustige" Songs auf den Alben hatte, diese waren aber mit Maß dabei. In diesem Album sind sie von der Ausnahme zur Regel geworden. Dadurch wird der auflockernde Gag zwischendurch eher zum nervigen Normalzustand.

Damit sage ich nicht, dass die Lieder des Albums schlecht wären, es fehlen aber solche mit Wiedererkennungswert. So bleibt "Space Police" ein Album ohne Highlights und erfüllt mich nicht mit dem Bedürfnis die Platte regelmässig zu hören.
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am 11. Oktober 2014
Ja, wirklich schlimm was aus einer der besten deutschen Metalbands des neuen Jahrtausends gworden sind.

Wer auf Durchschnittsrock mit Durchschnittsgesang (ja das muss man auf dem Album leider sagen) steht der wir voll auf seine Kosten kommen.

Wem Edguy ehr wegen der ersten Alben bis Hellfire Club gefallen sollte sich selbst einen gefallen tun und die Finger davon lassen. Auch wer die Wendung zum 80ger Rock auf der Rocket Ride gut fand sollte das Album besser stehen lassen.

Auch nach mehrmaligen hören bleibt nicht ein Song hängen (halt, Rock me Amadeus bleibt hängen, aber nicht im guten) oder erweckt den Wunsch auf Replay zu drücken.

Kein Metal, kein Hard Rock, nicht lustig, nicht orginel nicht Fisch nicht fleisch.

Ich habs bei der Age of the Jocker schon geschrieben und ich schreib es wieder. Edguy scheinen nur noch eine Resterrampe von Avantasia zu sein.

Ob die Herren von der Plattenfirma gezwungen werden alle paar Jahre ein Album rauszuhauen oder ob sie wirklich glauben das die Welt diese Art output braucht weis ich nicht.
Aber Space Police dürfte das wohl sinnfreiste Album des Jahres 2014 werden und Edguy sollten sich wirklich überlegen ob man am eigenen Status sabotage betreiben muss.
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am 30. April 2014
Highlight 2013: Mystery of Time - Hauptsongwriter Tobias Sammet
Enttäuschung 2014: Space Police - Hauptsongwriter Tobias Sammet

Da sich die Presse (und Hr. Sammet persönlich) fast überschlägt vor lauter Lobhudeleien, möchte ich hier auch mal meine Bewertung abgeben.

Bevor es jemand falsch versteht, ich liebe diese Band von Anfang an. Live sind sie eine absolute Macht. Und auch die meisten Alben rotieren immer wieder auf dem Plattenteller ohne an Qualität zu verlieren. Auf dem neuesten Erguss habe ich sehnsüchtig gewartet und wurde bitter enttäuscht. Ein Song zu skippen war auf den alten Outputs fast unmöglich. Jede Melodie jeder Chor wurde zelebriert. Auf Space Police herrscht oftmals Langeweile. Zu den Songs:
Note 1-2: Sabre & Torch, Space Police, Love Tyger (so hätte das ganze Album klingen sollen).
Note 3-4: Defenders of the Crown, Shadow Eaters, England-Bonus Track (Gut aber zündet alles nicht so richtig)
Note 5-6: der Rest. "Rock me Amadeus" wäre ja als Bonus ganz lustig gewesen. Aber auf der A-Seite macht so ein Song keinen Sinn. "The Eternal Wayfarer" kommt leider kein Stück an alte Longtracks wie "The Pharaoh" oder "The Piper never dies" heran.
Ich möchte auch keinesfalls "Hellfire Club" oder "Mandrake" 2.0 haben. Aber gerade Edguy haben in Zeiten von belanglosen Veröffentlichungen eigentlich immer den positiven Unterschied gemacht.
In diesem Sinne fällt es mir schwer das Album auf der Edguy-Richterskala einzuordnen. Wahrscheinlich irgendwo zwischen den letzen beiden Alben und hinter vielen anderen Meisterwerken dieser Band!
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am 22. Juni 2014
Powerful album with amazing power speed metal tunes like Realms of Baba Yaga or Sabre & Torch, great hard rock in Do Me Like a Caveman and a fantastic Epic Song as The Eternal Wayfarer. Glad I bought it \m/
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am 26. April 2014
Rockingboyblogspot.de Review

"Das beste Metal-Album aller Zeiten. Wir haben uns diesmal selber übertroffen" etc. etc. Vor Release des neuen Edguy -Albums haute Meister Sammet mal wieder kräftig auf die Pauke. Er ist ja nicht als zurückhaltend bekannt wenn es ans Promoten seiner neuen Scheiben geht. Vielfach wird er jedoch auch von der Humorlos-Fraktion missverstanden, da doch vieles bei ihm "tongue-in-cheeke" ist.

Wie ist nun Tobis Aussage zum neuen Edguy Werk "Space Police - Defenders Of The Crown" einzustufen? Um ehrlich zu sein haben mich die Vorab-Schnippsel nicht sonderlich beeindruckt und ich erwartete an sich eine Sammlung von Avantasia-B-Seiten. Vielfach wird ja Sammet vorgeworfen, dass er die besten Songs für Avantasia verwendet während Edguy schauen müssen, was für sie abfällt.

In der Tat verwischen die Grenzen der beiden Bands/Projekte doch immer mehr. Trotzdem bewahren sich Edguy weiterhin ihre eigene Identität und manche Songs des neuen Werks wären auf einem Avantasia-Werk undenkbar.

Von den ganz harten und Verbohrten wird ja vielfach der Wunsch geäußert, dass die Truppe wieder zurück zum reinen Power-Metal ala "Mandrake" zurückkehren sollte. Das ist beim neuen Werk sicherlich nicht geschehen, aber im Vergleich zur letzten Scheibe "Age Of The Joker" wurde der Härtegrad aber wieder um Einiges hochgeschraubt.

"Sabre & Torch" knallt einem erstmal ein Riff vor den Latz, dass sich gewaschen hat, wenngleich es etwas an den "Evoke The Machine" von der letzten 'Tasia - Scheibe erinnert. Der Chorus ist zwar etwas zu viel mit "OOOhhhhhh's" belegt aber dennoch ein guter Einstieg.

Der erste von zwei Titelsongs (in Form von "Space Police") folgt, und da haben wir Tobi wieder in seinem Element. Es gibt nicht viele , die derartig mitreißende Gesangsmelodien verfassen können, da hat er schon wirklich was auf dem Kasten der kleine Mann. Ein Song der gute Laune macht , mit witzigem Text ausgestattet, bringt der Track alles mit, was eine gute Edguy-Nummer ausmacht. "Defenders Of the Crown" kann da nicht so recht mithalten. Die Strophen lassen auf einen formidablen Chorus hoffen, der dann aber ziemlich platt daherkommt und eher an Manowar erinnert und wohl auch diese etwas persiflieren soll. Man kann der Platte wenig vorwerfen aber ab und an halten die Chorusse nicht so recht dass, was die Verse versprechen, was aber zum Glück nicht allzu oft vorkommt.

Das mit Katzenschnurren eingeleitete "Love Tyger", zu dem es auch ein trashiges Video gibt (s.u.) könnte auch direkt aus den 80ern stammen, als die Haare noch auftoupiert und die Klamotten noch bunt waren und Musik noch Synonym für "Spass" war. Ein Partysong erster Güte, auch wenn er "Lavatory Love Machine" doch etwas ähnelt.

"The Realms Of Baba Yaga" erinnert sehr an Iron Maiden, vor allem am Schluss des Liedes meint man, dass da Bruce Dickinson am Mikro ist. Der Song wiederholt für mich etwas zu oft "Baba Yaga", was auf Dauer etwas nervig ist, dennoch kein Ausfall.

"Rock Me Amadeus" wäre für mich als Bonustrack besser aufgehoben gewesen. Sicherlich nicht schlecht gemacht, Tobi hält sich gesanglich sehr eng ans Original (inklusive "Wiener Akzent"), aber trotzdem eher etwas für die Bonus-CD.

"Do Me Like A Caveman" hat wieder leichten Avantasia-Schlag mit tollem Chorus, während das schnelle "Shadow Eaters" wieder leicht unter dem etwas laschen Chorus leidet.

Mit "Alone In Myself" kommt dann die einzige Ballade des Albums auf den Tisch und die ist wirklich toll gelungen und erinnert etwas an "The Story Ain't Over" von Avantasia. Anfangs beginnt das Stück eher ruhig ala Springsteen oder U2, um sich dann schließlich in einen Bombast-Chorus zu steigern

Das überlange "The Eternal Wayfarer" kann es beinahe mit dem Edguy-Klassiker "The Piper Never Dies" aufnehmen, auch hier wieder ein Top-Chorus, trotz seiner über 8 Minuten Spieldauer wird der Song zu keiner Zeit langweilig.

Auf der Bonus-CD der Deluxe-Edition biete noch einige Edguy-Spass-Tracks:. Da wäre zum einen die Hommage an England (" 'cause England 's got Steve Harris") mit superwitzigen Lyrics sowie das ebenfalls witzig-originelle Def Leppard-Fast-Remake "Aychim in Hysteria". Die Progressive Version von "Space Police" weist ebenfalls ein paar Humor-Gesangslinien auf. Vier instrumentale Versionen von Songs des Hauptalbums runden dann den zweiten Silberling etwas einfallslos ab, da wäre vielleicht ein "richtiger" neuer Track doch etwas interessanter gewesen, aber was solls.

Neben Sammet sollte man bei Edguy auch einmal die beiden Gitarreros Ludwig/Sauer erwähnen, die neben Sammet manchmal etwas vergessen werden, aber gerade auch den Edguy-Sound ausmachen und zur Speerspitze der deutschen Gitarristen gehören.

Einen fetten Extra-Punkt gibt es für den (wie immer) genial fett produzierten Sound von Stammproduzent Sascha Paeth. Da merkt man, dass mit Herzblut an der Scheibe gearbeitet wurde.

Zum Cover kann man stehen wie man will. Der Village-People-Polizist polarisiert aber das ist eben der typische Edguy Humor. Das Digipack ist jedenfalls hübsch aufgemacht. Ebenfalls sehr gut, dass diesmal an keiner Stelle (ich hab es zumindest nirgendwo gesehen) Uli Hoeness oder dem FC Bayern gedankt wird (wie es früher an sich immer der Fall war!)

Trotz einpaar Schwächen bekommt die neue Edguy von mir knappe 9 Punkte. Man merkt noch immer, dass da Jungs mit Spass an der Musik am Werke sind, die nicht nur schnöde Auftragsarbeit oder eine Entschuldigung zum Touren abliefern. So sollte es sein.

Well done Boys - ich freue mich auf die Tour im Herbst!
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