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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr, sehr gut
Technik: Bluray ist nicht nötig, DVD ist so gut aufgenommen, dass der Unterschied zur Bluray nur für Experten zu sehen ist, oder die Hardware DVD unfreundlich ist.
Ton ist ebenfalls hervorragend ausbalanciert, man muß nicht ständig laut leise stellen um Klopfen der Nachbarn zu verhindern.

Zur Geschichte: Es geht um die Verfilmung des...
Vor 5 Tagen von Marius Tergeman veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel erwartet
Ich habe die Bücher gelesen und mich riiiiesig auf den Film gefreut. Der Film ist leider nicht wirklich spannend und einige wichtige Details werden weggelassen. Die Stimmung im Buch konnte nicht auf den Film übertragen werden.
Gerade für Leute, die das Buch nicht gelesen haben, ist die Story sehr platt und nicht wirklich sinnvoll.
Vor 18 Tagen von Sarah veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr, sehr gut, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent (Fan Edition) [2 DVDs] (DVD)
Technik: Bluray ist nicht nötig, DVD ist so gut aufgenommen, dass der Unterschied zur Bluray nur für Experten zu sehen ist, oder die Hardware DVD unfreundlich ist.
Ton ist ebenfalls hervorragend ausbalanciert, man muß nicht ständig laut leise stellen um Klopfen der Nachbarn zu verhindern.

Zur Geschichte: Es geht um die Verfilmung des Bestsellers gleichen Namnes von Veronika Roth, die Zusammenfassung von Amazon ist eine sehr gute Beschreibung, der nichts hinzuzufügen ist, außer der Wertung. Die Umsetzung ist wirklich gut gelungen, man spürt förmlich, die Geschichte im Hintergrund, ohne diese hätte der Film kaum diese Tiefe bekommen, die ihn auszeichnet.

Die Schauspieler: Gute bis hervorragende Leistungen, die Crew bringt die Geschichte überzeugend rüber. Von beginnenden Stars wie Woodley oder Theo James bis zu Topriege wie Kate Winslet ist der Film ausgewogen besetzt. Es spielt sich keine Nebenrolle aufgrund ihrer Besetzung in den Vordergrund, kein Part ist so besetzt, dass man als Zuschauer Zweifel an der Eignung hat.

Es ist eigentlich erstaunlich, dass Tribute von Panem so die Medienlandschaft dominiert, während hier ein Film fast als Gehimtip gilt, der doch eigentlich den Tribute mehr als ebenbürtig ist. Das schöne an die Bestimmung ist, dass der Film wirkt, als ob keinerlei Computergenerierte Welten benutzt wurden, es wirkt alles noch nach echtem Handwerk, dass macht diesen Film noch sympathischer und authentischer. Zusätzlich setzt sich der Film mit Themen wie dem Erwachsen werden auseinander, der Entscheidung, was man mit seinem Leben anstellen will(wobei diese Entscheidung jedes Alter betrifft) und wie weit man bereit ist dafür zu gehen woran man glaubt/ was man fühlt. Eigentlich fehlte nur noch das Zitat, "Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit" von Th. Jefferson irgendwo aufgemalt auf eine der Wände im beschädigten Chicago um das allumfassende Thema des Filmes zu beschreiben. Jeder muß ständig abwägen wie weit er bereit ist seine eigene Bequemlichkeit aufzugeben um seine eigene Bestimmung zu finden;-)!
Der Film regt zum Nachdenken an, man kann ihn sich mehrmals ansehen ohne sich zu langweilen, es bleibt was "hängen", trotzdem Popcornkino und actionreiche Liebesgeschihcte, also alles drin, alles dran:
Klare Kaufempfehlung, der Film gehört in die Filmjahrescharts ganz nach oben, auf jeden Fall hauchdünn vor Catching Fire...!
KLare Kaufempfehlung
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57 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nein, es ist kein zweites Hunger Games. Aber es ist TROTZDEM GUT!, 18. April 2014
Zugegeben, ich bin mit niedrigen Erwartungen in den Film gegangen. Man ist es doch generell gewöhnt, dass Hollywood sich die Filmrechte „trendigsten“ Jugendbücher krallt und daraus einen Film fabriziert, in der Hoffnung er würde im Hype der Bücher inbegriffen sein und sich dadurch den Erfolg sichern – leider hat sich oft in der Vergangenheit gezeigt, dass die Filme nicht ihrer Vorlage gerecht wurden, was zumeist am Drehbuch lag.
Das war bei Die Bestimmung – Divergent jedoch nicht so. Mit niedrigen Erwartungen bin ich rein und begeistert wieder raus aus dem Kinosaal gegangen. Wow! Diesen Effekt hatte ich zuletzt als ich in Die Tribute von Panem – Catching Fire (einer der wenigen sehr guten Buchverfilmungen) gegangen bin. Ich war ziemlich erstaunt wie gut sich alles gefügt hat, vom Drehbuch bis zu den Schauspielern.

Der Inhalt noch einmal kurz:
In einem zukünftigen Chicago muss Tris sich zwischen fünf Fraktionen entscheiden: Altruan, die Selbstlosen – Candor, die Ehrlichen – Amite, die Friedlichen – Ken, die Wissenden und Ferox, die Furchtlosen. Sie selbst ist bei den Alturan aufgewachsen, fühlt sich jedoch nicht zugehörig und auch der Test, den alle sechzehnjährige vor ihrer Entscheidung machen müssen, hilft ihr auch nicht weiter. Denn sie bekommt kein eindeutiges Ergebnis, was sie zu einer Unbestimmten macht. Und in einer Welt, die nur funktioniert, wenn jeder seinen Platz hat und den auch behalten muss, passt so etwas gar nicht rein.

Das erste was mir aufgefallen ist, ist die wunderschöne Szenerie. Die Kamera- und Farbeinstellungen sind wunderschön und passen wie angegossen in das futuristische Chicago. Betont wurde dies noch vom Lens Flare, der mir auch aufgefallen ist. Bei vielen Filmen stört es mich besonders, wenn er zu schnell geschnitten ist, sodass man gar nicht mitbekommt, was passiert oder wann eine Szene endet. Divergent spielt mit den Schnitten: Man weiß nicht, ob wir uns noch in einer Halluzination von Tris befinden oder nicht (Spoiler: Besonders die Übergänge in ihrer Angstlandschaft haben mich beeindruckt). Was ich auch gelungen fand, war, wie viel man gesehen hat. Das erste, womit der Zuschauer konfrontiert wird, ist der Zaun, der um Chicago herum erbaut wurde, und auch das zerbombte Chicago selbst verleiht einen guten Eindruck, in was für einem Setting wir uns hier befinden. Die Kampfszenen sind nicht zu hektisch, sodass man noch sehr gut sehen kann, was eigentlich vor sich geht, die Kamera ist nie zu wackelig oder ungenau und das hat mir sehr gut gefallen.
Die Farben im Film sind immer sehr leuchtend und gesättigt, was mir auch sehr gut gefällt. Trotz der schwarzen Anzüge, die die Ferox immer tragen, kam mir nichts eintönig vor, was verdeutlicht, dass die Welt in Divergent eben nicht grau und trist ist, sondern vielfältig, und lebendig.

Zu den Schauspielern kann ich nur sagen: Durch und durch perfekt. Als Shailene Woodley als Tris gecastet wurde, wusste ich sofort, dass sie diese Rolle meistern wird. Sie schafft es, Tris auf der Leinwand Tiefe zu geben: Ihre Wandlung ist atemberaubend. So wird sie von der körperlich schwachen, aber ambitionierten Beatrice zur harten, furchtlosen und kämpferischen Tris, die, obwohl sie sich für eine andere Fraktion entschieden hat, ihre Altruan Eigenschaften nicht ganz ablegen kann. So schafft es Woodley, eine perfekte Balance zwischen der emotionalen, aber auch zähen Tris zu schaffen und somit ihren Charakter dem Zuschauer nahezubringen.
Bei Theo James, der Four spielt, hatte ich zunächst Bedenken, aber auch nur, weil ich ihn nicht von vorherigen Filmen kannte wie Woodley. Diese Bedenken haben sich nach ca. fünf Minuten Screentime von Four verflüchtigt. Für mich ist er /der/ Four, den man respektiert und den man auch bewundert. Was die Interaktion zwischen ihm und Tris geht, so fand ich die im Film hervorragend ausbalanciert. Man kennt es, dass man besonders die Romanze in Jugendbuchverfilmungen betont, und dadurch der Rest untergeht, aber in Divergent ist dem nicht so! Man sieht, wie die beiden sich näher kommen, und das auf ganz natürliche Weise. Die Chemie zwischen Theo und Shailene hilft dem ganzen, es nicht gezwungen aussehen zu lassen. Find ich top! Beide bilden ein dynamisches Duo das man einfach mögen muss.

Auch Zoe Kravitz, die Christina – Tris‘ beste Freundin – spielt, leistet tolle Arbeit, genauso wie Miles Teller, der Peter spielt, von dem man gar nicht so ‚harte‘ Rollen gewöhnt ist! Ein kleines Highlight bildet im Film Kate Winslet, die als Jeannine die Antagonistin verkörpert. Alles in allem kann ich mich nur wiederholen, dass das Casting für diesen Film einfach nur passend ist und ich mir keine Beschwerde erlauben möchte!

Die Musik fand ich absolut passend! Ich bin eigentlich kein Fan davon, wenn in solchen ‚ernsteren‘ Filmen Popmusik zum Einsatz kommt, aber hier hat sich die Musik gut mit dem Film selbst eingeblendet. Vor allem wird der ein oder andere bemerken, dass vor allem die Lieder von Ellie Goulding zu hören sind. Das hat der Regisseur damit kommentiert, dass ihre Musik zur Stimmung des Films passt und Gouldings Stimme die „innere Stimme [ihrer] Heldin Tris“ seien. Dem kann ich nur zustimmen. Auch Woodkid und Zedd sind zu hören, und hier kann ich mich auch nie wiederholen, passen wunderbar zu den Szenen, in denen ihre Lieder eingesetzt wurden. Zum allgemeinen Score ist u.a. Hans Zimmer beteiligt und ist auch sehr stimmig!

Zum Inhalt des Films selbst: Dem Buch kommt die Verfilmung sehr nah dran. Die kleinen Änderungen haben mir überhaupt nichts ausgemacht, im Gegenteil, ich habe sie nur begrüßt! Für mich sind das ein paar Extras, die sich perfekt in den Film und in die Geschichte einfügen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass jeder, der das Buch nicht gelesen hat, auch wunderbar der Handlung folgen kann. Alles Wichtige wird zugleich am Anfang erklärt und sollte keine großen Fragen offen lassen!

Manch einer mag Divergent mit The Hunger Games vergleichen, denn – ja, beide sind Jugendbuchverfilmungen die in einer Dystopie spielen und ja, wir haben hier wieder eine Heldin, die nicht ganz in das vorgegebene System passen und ja, hier spielt Gewalt wieder eine Rolle, aber NEIN, Divergent ist nicht dasselbe wie The Hunger Games! Oberflächlich betrachtet weisen sie Ähnlichkeiten auf, aber es werden ganz andere Themen behandelt! In Divergent lernen wir eine ganz andere Zukunftvision kennen, die aus anderen Gründen entstanden ist als Panem. Man darf nicht in den Film gehen mit der Einstellung, dass es ja so etwas sei wie die The Hunegr Games. Natürlich kann ich diesen Film wärmstens den empfehlen, die Hunger Games gut fanden und nun etwas in diesem Genre schauen wollen – nämlich: Dystopie. Was gerade sowieso im Trend ist. Aber ich bin generell jemand, der es ablehnt, dass zwei erfolgreiche Buchreihen miteinander verglichen werden. Das ist genauso wie wenn man jeden Fantasyfilm mit Liebesgeschichte heranzieht und sagt „Das ist genau wie Twilight!“ oder man Vampire in ein Internat steckt und sagt „Das ist ja wie Harry Potter und Twilight vermischt!“ Die Wahrheit ist: Nichts, was auf den Filmmarkt kommt, ist sonderlich originell. Alles hat es schon einmal gegeben. Divergent hat jetzt nur das Pech, dass The Hunger Games vorher in die Kinos gekommen war und natürlich einen Maßstab gesetzt hat.

Im Großen und Ganzen möchte ich sagen, dass ich überaus zufrieden mit diesem Film bin, als jemand der die Bücher gelesen hat und jemand, der Filme gerne schaut und sich mit ihnen auseinandersetzt. Der Film dauert um die 140 Minuten, was aber auch passt, weil man erst einmal die Welt, in der die Handlung spielt, aufgebaut werden muss. Nachdem der Film zu Ende war, wollte ich ihn sofort nochmal sehen. Lohnt sich auf jeden Fall!
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37 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch und Film sind einfach Klasse inszeniert, 12. Mai 2014
Veronika Roth hat aus meiner Sicht hier ein Meisterwerk geschaffen. Doch auch der Film kann trotz einiger Abweichungen mit dem Buch durchaus mithalten.

Obwohl mir die konstruierte Gesellschaftsform völlig suspekt erschien und dieser Film extrem viele Fragen offen lässt, so hat er mich dennoch so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich kurzerhand die 3 Bücher bestellte und fast jede freie Minute nutzte, um sie zu lesen. Ich wollte unbedingt erfahren, wie die Story weiter geht und endet.

Genau wie der Film lässt auch das erste Buch die gleichen Fragen unbeantwortet. Einzig die Einführung in die Charaktere ist ausführlicher. Im zweiten Buch scheint sich alles aufzuklären, um letzten Endes dann doch wieder auf den Kopf gestellt zu werden. Erst im dritten Buch erfährt der Leser die dramatischen Hintergründe, warum es diese Stadt in der dargestellten Zukunftsversion gibt. Das Geniale an der Story ist, dass der Leser ca. 1400 Seiten lang keine richtige Vorahnung bekommt, wie das Ganze ausgeht. Erst auf den letzten 100 Seiten (ohne Ausklang) entwickelt sich die Lösung.

Ein Tipp an alle "letzten-10-Seiten-Leser-weil-will-den-Ausgang-wissen": Ich glaube, das bringt hier nichts. Ihr werdet die Zusammenhänge nicht verstehen, ja noch nicht einmal alle Beteiligten kennen. ;-)

Ganz wichtig zum Grundverständnis: Buch und Film werden aus Sicht eines 16jährigen Mädchens erzählt, das in der ruhigen Fraktion der selbstlosen Altruan wohlbehütet aufgewachsen ist, sich dort aber nicht wohlfühlt. Die Zuschauer_Innen und Leser_Innen bekommen deshalb auch nicht mehr Informationen, als sie selbst jeweils hat und bekommt. Deshalb ist es nur allzu logisch, dass Fragen offen bleiben. Vor allem gibt es auch nicht wirklich die klaren "Guten" und "Bösen". Viele Personen ziehen ihre Strippen und kämpfen um Macht und Kontrolle.

Mein Rat an alle, die das Thema Dystopie grundsätzlich interessiert, den Film aber schlecht finden, weil er wenig erklärt: Lest alle 3 Bücher und ich verspreche Euch, ihr findet den Film danach deutlich besser. Ich habe ihn nach dem Lesen der Bücher noch ein zweites Mal im Kino angesehen und kann die Erscheinung der BluRay und die Verfilmung der anderen beiden Teile kaum erwarten. Ich hoffe nur, dass Drehbuch-Autor und Regisseur das Ende nicht abändern, es passt so wie es ist zur Story.
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4.0 von 5 Sternen Vergleich "Buch - Film", 22. September 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent (Fan Edition) [2 DVDs] (DVD)
ich liebe Bücher und ich liebe Filme - aber wenn ein Buch, das ich in schriftlicher Form sehr mochte zum Hollywood - Blockbuster gemacht wird, dann weigere ich mich normalerweise die Verfilmung anzusehen, da ich davon bisher immer nur enttäuscht wurde. In diesem Fall machte ich aber eine Ausnahme weil ich die Bücherreihe gerade erst gelesen habe und einfach nur neugierig war selbst zu sehen, wie ein so großartiges Buch filmisch "verschandelt" - ähh, umgesetzt wird :-).

Meine Erwartungen waren demnach ( aufgrund selbst auferlegter Vorurteile) dementsprechend gering. Wie ich mich täuschen sollte! Von Beginn an hat mich die filmische Umsetzung überzeugt. Besonders gelungen fand ich die Darstellung der Stadt selbst - so groß und wuchtig hatte ich sie im Buch nie empfunden und auch die Charaktere fand ich persönlich sehr gut besetzt. Keine Hollywoodschönheiten, sondern Protagonisten mit Makel und dennoch dem gewissen Esprit, den auch das Buch vermittelt. Vor allem Kate Winslet, als Anführerin der Ken, liefert die ideale Besetzung des "Bösewichts" :-).

Was die Handlung betrifft, nun ja, da gibt es gegenüber des Buches doch einige Mankos. Allen voran was die Freundschaft und Tiefe der Beziehungen unter den "Neulingen" im Ferox Lager selbst betrifft. Im Buch lebt man mit den einzelnen Personen mit, im Film lässt einem deren Schicksal eher kalt. Dafür aber bietet der Film so atemberaubende Szenen, wie ich sie mir nicht einmal in meiner lebhaftesten Phantasie vorstellen konnte.

Auch was die Beschreibung und vor allem das Verstehen der einzelnen Fraktionen betrifft, hinkt die Verfilmung ein bisschen hinterher. Manche sehr wichtige Szenen des Buches werden nur angerissen, andere gänzlich ausgelassen oder anders dargestellt. Dennoch hält sich das Verändern der Gegebenheiten in Grenzen und man soll auch den Filmemachern das Recht zugestehen, eigene Ideen zu verwirklichen.

Es ist mir bewusst, dass eine 1:1 Umsetzung, Buch : Film, niemals funktionieren kann, alleine schon weil Bücher in jedem Leser andere Bilder oder Vorstellungen hervorrufen. Das ist auch der große Reiz am Lesen! Ein Film hingegen liefert für alle Seher gleiche Bilder und demnach ähnliche Eindrücke, geprägt vom Regisseur eines Filmes.

Fazit: so gesehen hat der Regisseur gute Arbeit geleistet und eine gelungene filmische Umsetzung eines großartigen Buches geliefert
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4.0 von 5 Sternen Erreicht nicht die Qualität von Panem, trotzdem gute Unterhaltung, 3. September 2014
Von 
Rains (Wuppertal, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Film, Blu-ray VÖ selbst, Amazon Prime in dieser Reihenfolge:

5 Sterne für den Film - solide Unterhaltung in einer spannenden, futuristischen Welt, die nicht ganz an Tribute von Panem reichen kann, jedoch trotzdem zu gefallen weiß. Im Vergleich zu Panem weißt die Charakter-Zeichnung einige Schwächen auf. Dem Zuschauer wird z.B. nicht nachvollziehbar vermittelt, aus welchem Grund Beatrice / Triss mit Ihrer Fraktion so unzufrieden ist, dass sie unbedingt zu den Ferox wechseln will. Es wird auch nicht plausibel, woher sie den Mut hat z.B. in einen bodenlosen Abgrund zu springen oder schwindelfrei ein Riesenrad zu erklettern , wenn sie doch ihr bisheriges Leben mit der Fürsorge und Unterstützung für andere verbracht hat. Woher resultiert ihr taktisches Urteilsvermögen beim Capture the Flag? Bei einer Katnis Everdeen waren die Fähigkeiten für die Arena-Kämpfe gut begründet: sie kannte den Wald, sie war erfahrene Jägerin, sie wurde darauf aufbauend für die Arena trainiert. Diese unscharfe Charakterisierung der Triss sorgt für manches Stirnrunzeln und distanziert ein wenig von ihrer Figur.
Die nächste Schwäche ist die schauspielerische Leistung der Darsteller. Im direkten Vergleich zwischen Shailene Woodley und Jennifer Lawrence versteht man sofort, aus welchem Grund die letztgenannte einen Oscar erhalten hat. Wenn ich an die Performance in Panem denke, sieht man Lawrence vor Angst tatsächlich körperlich zittern; jedes Gefühl wird pointiert durch die Mimik ausgespielt und man nimmt ihr all das mit Leichtigkeit ab. Shailene Woodley erreicht diese Liga (noch?) nicht, somit kommen Ihre Gefühle beim Zuschauer eher hölzern an, was wieder die Identifikation mir Ihr als Hauptprotagonistin erschwert.
Und Kate Winslet erst... wenn ich sie nicht in anderen Rollen gesehen hätte, würde ich anzweifeln, dass sie eine Schauspielerin ist.
Zwar machen diese Makel den Film weniger zugänglich, trotzdem ändert es nichts daran, dass mich der Plot ohne große Hänger über zwei Stunden lang gut unterhalten hat.
Als letzte Anmerkung noch etwas zu VFX: für eine Kinoproduktion zum Teil enttäuschend schlecht aufgrund einer wirklich schlechten Beleuchtung, vor allem in dunklen Szenen zu sehen (Triss lässt sich an der Leine gleiten oder auch die Szene am Riesenrad) - wenn man die Green Screen Aufnahmen so stark ausleuchtet wie hier anscheinend, entstehen am Ende deplatziert wirkende "Lichtschleier" die hier so stark auffallen, dass es keinen Spaß macht, zu gucken. So schlechte Beleuchtung habe ich zuletzt in der TV Serie Once Upon A Time gesehen, was bei einer TV Produktion aufgrund anderer Budgets noch durchgeht.

3 Sterne für die Blu-ray VÖ - Als Fan und regelmäßiger Genießer der Extras lobe ich ausdrücklich die Ausstattung der Blu-ray. Ca. 45 Minuten Making-Of, 75 Minuten anderer Features, 4 Minuten Deleted Scenes und ein Musik Video sind eine Menge Extras und einige interessante Aufnahmen sind in den Features auch zu sehen. Alle Extras in HD. Dazu kommen noch zwei Audiokommentare (Regisseur und Produzenten). Also eigentlich 5 Sterne.
Es ist jedoch ein UNDING bei einem KAUF-Produkt, dass man die zwei Trailer NICHT abschalten kann, bevor man ins Hauptmenü der Disc kommt. Das ist ein absolutes NoGo aus meiner Sicht, es kostet fünf Minuten Zeit und ich werde es mir immer und immer wieder ansehen müssen - auch wenn in drei Jahren die Trailer schon komplett veraltet sind. Das ist Gängelung - 2 Sterne Abzug für die Veröffentlichung selbst.

1 Stern für AMAZON PRIME - immerhin wurde die Ware ja geliefert. Allerdings zwei Tage (!!) nach dem avisierten UND für einen PRIME Kunden eigentlich zugesicherten Termin. Ganz klar hieß es: bestellen Sie in den nächsten XX Stunden um den Artikel am XX zu erhalten - dies passiert in letzter Zeit bei AMAZON leider immer öfter und die Ware wird simpel per Postbrief zugestellt, ist somit also nicht nachverfolgbar. Dies ist KEINE PRIME Dienstleistung, AMAZON!
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4.0 von 5 Sternen Divergent die Bestimmung...., 1. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Film geht es um Beatrice Prior, später Tris genannt, die im zukünftigen Chicago lebt. Es hat sich viel verändert und man lebt in verschiedenen Fraktionen die nach ihren Eigenschaften aufgeteilten sind. Die Gruppierungen sind Ferox (mutig) Amite (freundlich), Altruan (selbstlos) Ken (wissbegierig) und Candor (ehrlich). Im Alter von 16 unterziehen sich die Menschen einem Test, einer Simulation anhand derer man erfährt für welche Fraktion man am ehesten geeignet ist (dennoch bleibt jedem eine freie Wahl möglich). Dieser Test funktioniert bei Tris nicht, da sie eine Unbestimmte ist. Während des Films entscheidet sie sich die Fraktion zu wechseln und geht von den Altruan zu den Ferox, dort muss sie einige Prüfungen bestehen um nicht als Fraktionslose zu enden (die ausgestoßenen der Gesellschaft).

Ich gehöre zu denen die, die Bücher gelesen haben (bislang 1 und 2). Ich muss sagen, sie sind in Ordnung, aber ich habe Sie nicht verschlungen, so wie andere Bücher.

Dennoch wollte ich dem Film eine Chance geben und ich muss sagen ich find ihn ganz gut.

Zwar wurden auch hier am Inhalt Veränderungen vorgenommen, wie bei jeder anderen Buchverfilmung, aber oft geht es nicht anders. Man hat zum Teil ewig viele Seiten gelesen, in denen etwas beschrieben ist, was aber im Film kurz und knapp rüber gebracht werden muss, da kann man nicht jedes Detail wie im Buch übernehmen, man ändert etwas an der Story ab um den Inhalt anders rüber zu bringen (wie die Dialoge zwischen Präsident Snow und Plutarch Heavensbee in Hunger Games, die so im Buch nicht vorhanden waren) oder man ändert das Ende ab, damit es nicht offen stehen bleibt.

Das Beste Beispiel hierfür ist City of Bones - Achtung Spoiler – hier hat man vorweg schon im ersten Teil erzählt dass die beiden keine Geschwister sind, was eigentlich erst im dritten Buch geklärt wird. Warum hat man das schon erzählt? Um den Zuschauer nicht im Dunkeln stehen zu lassen, falls kein Sequel gedreht wird, was ja auch eine Zeitlang und meiner Meinung nach immer noch auf der Kippe steht, da man seit fast einem Jahr keine weiteren Infos mehr erhält.

Deswegen kann ich manchmal die Kommentare nicht verstehen, ich versuche immer den Film für sich selbststehend zu sehen und ihn eigenständig zu bewerten.

Zum Film selbst kann ich sagen ich finde die Schauspieler gut und ich finde Theo James auch nicht zu alt, klar ist er älter als Four aber er bringt nun mal die Stimmung von Four gut rüber (dieses Autoritäre und unnahbare grad am Anfang). Im Bonusmaterial wird z. B. erklärt dass anderen Schauspieler die für Four in Frage kamen entweder vor Shailene zurück schritten oder die Chemie nicht passte.

Ach und die Vergleiche mit Hunger Games kann ich nicht ganz nachvollziehen, ja der Film spielt in der Zukunft, ja der Hauptprotagonist ist weiblich, und ja es gibt verschiedene Gesellschaftliche Gruppierung, aber das war's auch. Wenn man danach geht, könnte man das ganze soweit ausreizen und auch City of Bones dazu zählen, bis auf den Zukunftsaspekt ist auch da die Hauptprotagonistin weiblich und es gibt Gesellschaftliche Gruppierungen wie Schattenwesen, Schattenjäger und Dämonen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel erwartet, 5. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent (Fan Edition) [2 DVDs] (DVD)
Ich habe die Bücher gelesen und mich riiiiesig auf den Film gefreut. Der Film ist leider nicht wirklich spannend und einige wichtige Details werden weggelassen. Die Stimmung im Buch konnte nicht auf den Film übertragen werden.
Gerade für Leute, die das Buch nicht gelesen haben, ist die Story sehr platt und nicht wirklich sinnvoll.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Verfilmung des Buches!, 19. Mai 2014
Von 
Rock The North "FirEprOOf" (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich als Fan der Buchreihe (alle 3 Teile verschlungen) konnte mir natürlich auch den Film im Kino nicht entgehen lassen!

Mit über 2 Stunden Spieldauer war schonmal die Grundvoraussetzung für eine gute Buchverfilmung gegeben. Und tatsächlich, die Macher hielten sich zu einem Großteil wirklich gut an das Buch. Einige Kleinigkeiten (z.B. statt Paintball spielen die Ferox mit einer Art Schusswundensimulationspatrone und Tris holt im Film die Flagge, im Buch wars Christina) wurden leicht verändert, was sich nie vermeiden lässt.
Zum Ende des Films wurde es aber dann doch etwas krasser mit den Abweichungen vom Buch. Es wurde einiges weggelassen, gekürzt bzw. zusammengelegt. Auch einige Orte wurden geändert.
Das alles ist aber gar nicht so schlimm und es wird nichts aus dem Zusammenhang gerissen.

Letztendlich ist der Film echt klasse, ich habe mich wie im Buch gefühlt und finde die Besetzung für Tris absolut genial! Genauso hab ich sie mir vorgestellt. Four hätte etwas härter sein können, kommt mir im Film etwas zu soft rüber!

Fazit:
Spannend, tolle Buchverfilmung, super Schauspieler! Teil 2 bitte ganz schnell in die deutschen Kinos!!
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5.0 von 5 Sternen Gelungene Umsetzung der Romanvorlage, 1. September 2014
Die teilweisen schlechten Rezensionen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Da werden kleinere Abweichungen zu den Büchern kritisiert, die den Verlauf der Erzählung aber nicht wirklich verändern oder gar störend wären. Eine Geschichte muss in einem Film nun mal etwas anders erzählt werden als das in Büchern möglich ist, ansonsten bräuchte man ständig einen Erzähler im Off und das dürfte wohl den Wenigsten gefallen.

Auch dass der Film noch Fragen offen lässt, soll und muss auch so sein. Schließlich handelt es sich hier um Teil 1 einer Trilogie - die Fragen werden schon noch beantwortet. Habt Geduld.

Ich als Fan der Buchvorlage habe den Film als eine der besseren Buchumsetzungen erlebt. Der Film kommt der Romanvorlage so nah wie das bei einem Fiilm möglich ist. Dass die Schauspieler nicht ganz so jung wie die Figuren im Roman sind, finde ich persönlich ganz angenehm, da ich doch schon etwas aus dem Teenageralter heraus bin.

Einziges Manko aus meiner Sicht: Peter kommt viel zu harmlos rüber. Der ist im Buch um Einiges böser und bedrohlicher.

Aber nichtsdestotrotz freue ich mich auf die weiteren Teile.
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2.0 von 5 Sternen Typische Jugenbuchverfilmung, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent (Fan Edition) [2 DVDs] (DVD)
Diesen Film als Science Fiction einzuordnen oder ihn gar als "Dystopie" zu bezeichnen würde der Legion von guten SF-Geschichten einen Bärendienst erweisen.

Tatsächlich handelt es sich hier um eine typsische Jugendbuch-Geschichte: Jugendliche lehnen sich gegen das System der Eltern (oder der Älteren) auf und finden dabei die Liebe ihres Lebens. Die Dystopie mit diesem Kastensystem macht dabei keinerlei Sinn, selbst wenn man nur beiläufig hinschaut. Gute SF-Geschichten greifen Probleme der Jetzt-Zeit auf und projezieren sie in Übergröße in die Zukunft, Beispiele sind der Überwachungsstaat in George Orwell's '1984' oder die Gesellschaft die man in Aldous Huyley's 'Schöne Neue Welt' wiederfindet.
Divergent hat davon gar nichts. Die Kasten sind absoluter Humbug. Beim Betrachten der 'Kriegerkaste', die, wohl aus einer Langeweile heraus, aus Zügen springt, statt zu Warten bis diese in einem Bahnhof halten, musste ich schon beinahe unfreiwillig lachen. Denn Lachhaft ist hier alles was im SF-Bereich aufgeführt wird. Fast jede einzelne Szene ist unlogisch.

Da helfen auch die tollen Spezialeffekte nichts.
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