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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kenne die Bücher nicht. Aus der Sicht eines Mannes.
Da dieser Film schon zig Male intensivst bewertet wurde, halte ich mich kurz. Ich kann nicht beurteilen, wie nah das hier Gezeigte an die Buchreihe herankommt. Daher bewerte ich hier nicht die Gleichheit der Story oder die Realität der Schauspieler zu den Protagonisten in den Büchern. Der FIlm war einfach Hammer. Das kann man ganz klar so sagen. Meist ist es...
Vor 3 Monaten von Giackomo88 veröffentlicht

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zeitgemässe Utopie; hölzerne Umsetzung
Der Film "Die Bestimmung" ist eine Dystopie für die Jugend von heute. Der Versuch, jenen, die soeben den Harry Potter Büchern entwachsen sind, neues Material zum Träumen und Schwärmen anzubieten. Passend dazu wählte man Hauptdarsteller, die nicht zu schön, aber doch schön genug sind, damit sich möglichst alle Mitglieder der...
Vor 2 Monaten von Taklamakan veröffentlicht


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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kenne die Bücher nicht. Aus der Sicht eines Mannes., 30. Dezember 2014
Da dieser Film schon zig Male intensivst bewertet wurde, halte ich mich kurz. Ich kann nicht beurteilen, wie nah das hier Gezeigte an die Buchreihe herankommt. Daher bewerte ich hier nicht die Gleichheit der Story oder die Realität der Schauspieler zu den Protagonisten in den Büchern. Der FIlm war einfach Hammer. Das kann man ganz klar so sagen. Meist ist es doch immer so: Entwerder es ist eine Art SciFi, und alle Männer fahren drauf ab, Frauen aber gar nicht, oder es ist realistisch, viel Liebe, Romantik und wir Männer verschmähen den Film so lange bis unsere Frauen uns vorjammern:" Schaaatz.?? Zwinker, zwinker... Den will ich seeehn... Mit Diiiiir..." Und dann machen wir's eben. :-)

Aber dieser Film ist eben anders. Er ist sauspannend, relativ schlüssig für das Thema, es sind sowohl hübsche Mädels als auch verdammt attraktive Kerle dabei. Für jeden also etwas. Es gibt viel Prügel, Typen mit bösem Blick und Muskeln, dass die Frauen danach schmachten werden und die Männer eher bewundernd denken: "Würd ich doch nur wieder mehr in die Muckiebude latschen." Zudem habe ich auch noch nie so wahnsinnig viele, und auch noch so geile Tattoos in einem Film gesehen. Gab es überhaupt einen einzigen Darsteller/in, der/ die "kein" Tattoo hatte? Also mich hat das beeindruckt. Die Welt, in der der Film spielt, ist gewaltig, kalt, steinig, leichte Weltuntergangsstimmung, und ganz am Ende des Horizonts, zwischen der ganzen Prügel, dem Blut, dem maschinengleichen Verhalten diverser, sagen wir "Clans", entwickelt sich sogar eine gewaltige Liebesgeschichte, die eigentlich gar nicht sein darf. Aber gerade das macht doch den Reiz erst richtig aus. An zwei Stellen habe sogar ich eine Krokodilsträne nicht mehr zurückhaltn wollen, da es einfach gepasst hat.

Toller Film. Absolute "Muss-in-jedem-Regal-stehen" Empfehlung!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz bestimmt unbestimmt...., 29. Dezember 2014
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
100 Jahre nach dem großen Krieg leben Menschen hinter einem hohen Zaun inmitten einer teilzerstörten Stadt mit Hochhäusern in einer 5-Klassen-Gesellschaft. Bei einer Art Initial-Ritus
müssen die jungen Erwachsenen sich entscheiden, welcher Klasse sie sich dauerhaft zuordnen. Zuvor gibt es einen Test, der zur Klarheit verhelfen sollte. Die meisten bleiben bei ihrer Klasse. Einige wenige tauschen und verlassen damit ihre Familien für immer. Darüber hinaus gibt es eine verschwindend kleine Minderheit, bei der der Test kein eindeutiges Ergebnis ergibt: die Unbestimmten. Sie sind das Sand im Getriebe und von den Herrschenden verfolgt, da sie sich wohl nicht gut kontrollieren lassen.

Der Film erzählt von einem Mädchen, welches sich schon immer fremd in ihrer Klasse fühlte. Doch nicht nur ihr Bruder, auch sie entscheidet sich für eine andere Zugehörigkeit. Aufgewachsen bei den Fürsorglichen möchte sie nun bei den coolen Beschützern ihren Platz finden, denn ihr Test hat kein eindeutiges Ergebnis gezeigt. Doch den muss sie sich erst hart erarbeiten und erkämpfen. Sie ist dort nicht allein, doch das realisiert sie erst nach und nach. Ihr Willen ist ungebrochen stark. Als dann durch Manipulation ihrer Klasse ein grausamer Umsturzversuch in die Wege geleitet wird, kommt es zu ihrer großen Bewährungsprobe....

Frische und ziemlich intelligente Science-Fiction, wie ich sie gerne mag. Ein wenig Krimi, ein wenig Psycho, eine gute Portion Action und die obligatorische Liebesgeschichte. Alles so schön gemischt, dass mir bei über 2 Stunden Laufzeit nicht langweilig dabei geworden ist. Natürlich erkennt man altgewohnte Handlungsmuster auch bei diesem Film. Doch das Spannende ist ihre neue Zusammensetzung. Dass bei den Feuergefechten die Helden dann quasi unverwundbar sind, nimmt man dann auch relativ gelassen hin. Denn der Schluss schreit gerade nach einer Fortsetzung und ich habe im Net gesehen, dass sich diese bereits im Anrollen befindet.

Ganz besonders gut hat mir Shailene Woodley in der weiblichen Hauptrolle gefallen. Das lässt noch so manches erwarten. Ein ganz besonderer Hingucker ist Theo James als männlicher Gegenpart. Hat bei denen, die dafür empfänglich sind, ein außerordentlich hohes Schmacht-Potential.

Fazit: Ein Film, der sicherlich nicht nur der jugendlichen Zielgruppe gut gefallen könnte.
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85 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nein, es ist kein zweites Hunger Games. Aber es ist TROTZDEM GUT!, 18. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent - Deluxe Fan Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Zugegeben, ich bin mit niedrigen Erwartungen in den Film gegangen. Man ist es doch generell gewöhnt, dass Hollywood sich die Filmrechte „trendigsten“ Jugendbücher krallt und daraus einen Film fabriziert, in der Hoffnung er würde im Hype der Bücher inbegriffen sein und sich dadurch den Erfolg sichern – leider hat sich oft in der Vergangenheit gezeigt, dass die Filme nicht ihrer Vorlage gerecht wurden, was zumeist am Drehbuch lag.
Das war bei Die Bestimmung – Divergent jedoch nicht so. Mit niedrigen Erwartungen bin ich rein und begeistert wieder raus aus dem Kinosaal gegangen. Wow! Diesen Effekt hatte ich zuletzt als ich in Die Tribute von Panem – Catching Fire (einer der wenigen sehr guten Buchverfilmungen) gegangen bin. Ich war ziemlich erstaunt wie gut sich alles gefügt hat, vom Drehbuch bis zu den Schauspielern.

Der Inhalt noch einmal kurz:
In einem zukünftigen Chicago muss Tris sich zwischen fünf Fraktionen entscheiden: Altruan, die Selbstlosen – Candor, die Ehrlichen – Amite, die Friedlichen – Ken, die Wissenden und Ferox, die Furchtlosen. Sie selbst ist bei den Alturan aufgewachsen, fühlt sich jedoch nicht zugehörig und auch der Test, den alle sechzehnjährige vor ihrer Entscheidung machen müssen, hilft ihr auch nicht weiter. Denn sie bekommt kein eindeutiges Ergebnis, was sie zu einer Unbestimmten macht. Und in einer Welt, die nur funktioniert, wenn jeder seinen Platz hat und den auch behalten muss, passt so etwas gar nicht rein.

Das erste was mir aufgefallen ist, ist die wunderschöne Szenerie. Die Kamera- und Farbeinstellungen sind wunderschön und passen wie angegossen in das futuristische Chicago. Betont wurde dies noch vom Lens Flare, der mir auch aufgefallen ist. Bei vielen Filmen stört es mich besonders, wenn er zu schnell geschnitten ist, sodass man gar nicht mitbekommt, was passiert oder wann eine Szene endet. Divergent spielt mit den Schnitten: Man weiß nicht, ob wir uns noch in einer Halluzination von Tris befinden oder nicht (Spoiler: Besonders die Übergänge in ihrer Angstlandschaft haben mich beeindruckt). Was ich auch gelungen fand, war, wie viel man gesehen hat. Das erste, womit der Zuschauer konfrontiert wird, ist der Zaun, der um Chicago herum erbaut wurde, und auch das zerbombte Chicago selbst verleiht einen guten Eindruck, in was für einem Setting wir uns hier befinden. Die Kampfszenen sind nicht zu hektisch, sodass man noch sehr gut sehen kann, was eigentlich vor sich geht, die Kamera ist nie zu wackelig oder ungenau und das hat mir sehr gut gefallen.
Die Farben im Film sind immer sehr leuchtend und gesättigt, was mir auch sehr gut gefällt. Trotz der schwarzen Anzüge, die die Ferox immer tragen, kam mir nichts eintönig vor, was verdeutlicht, dass die Welt in Divergent eben nicht grau und trist ist, sondern vielfältig, und lebendig.

Zu den Schauspielern kann ich nur sagen: Durch und durch perfekt. Als Shailene Woodley als Tris gecastet wurde, wusste ich sofort, dass sie diese Rolle meistern wird. Sie schafft es, Tris auf der Leinwand Tiefe zu geben: Ihre Wandlung ist atemberaubend. So wird sie von der körperlich schwachen, aber ambitionierten Beatrice zur harten, furchtlosen und kämpferischen Tris, die, obwohl sie sich für eine andere Fraktion entschieden hat, ihre Altruan Eigenschaften nicht ganz ablegen kann. So schafft es Woodley, eine perfekte Balance zwischen der emotionalen, aber auch zähen Tris zu schaffen und somit ihren Charakter dem Zuschauer nahezubringen.
Bei Theo James, der Four spielt, hatte ich zunächst Bedenken, aber auch nur, weil ich ihn nicht von vorherigen Filmen kannte wie Woodley. Diese Bedenken haben sich nach ca. fünf Minuten Screentime von Four verflüchtigt. Für mich ist er /der/ Four, den man respektiert und den man auch bewundert. Was die Interaktion zwischen ihm und Tris geht, so fand ich die im Film hervorragend ausbalanciert. Man kennt es, dass man besonders die Romanze in Jugendbuchverfilmungen betont, und dadurch der Rest untergeht, aber in Divergent ist dem nicht so! Man sieht, wie die beiden sich näher kommen, und das auf ganz natürliche Weise. Die Chemie zwischen Theo und Shailene hilft dem ganzen, es nicht gezwungen aussehen zu lassen. Find ich top! Beide bilden ein dynamisches Duo das man einfach mögen muss.

Auch Zoe Kravitz, die Christina – Tris‘ beste Freundin – spielt, leistet tolle Arbeit, genauso wie Miles Teller, der Peter spielt, von dem man gar nicht so ‚harte‘ Rollen gewöhnt ist! Ein kleines Highlight bildet im Film Kate Winslet, die als Jeannine die Antagonistin verkörpert. Alles in allem kann ich mich nur wiederholen, dass das Casting für diesen Film einfach nur passend ist und ich mir keine Beschwerde erlauben möchte!

Die Musik fand ich absolut passend! Ich bin eigentlich kein Fan davon, wenn in solchen ‚ernsteren‘ Filmen Popmusik zum Einsatz kommt, aber hier hat sich die Musik gut mit dem Film selbst eingeblendet. Vor allem wird der ein oder andere bemerken, dass vor allem die Lieder von Ellie Goulding zu hören sind. Das hat der Regisseur damit kommentiert, dass ihre Musik zur Stimmung des Films passt und Gouldings Stimme die „innere Stimme [ihrer] Heldin Tris“ seien. Dem kann ich nur zustimmen. Auch Woodkid und Zedd sind zu hören, und hier kann ich mich auch nie wiederholen, passen wunderbar zu den Szenen, in denen ihre Lieder eingesetzt wurden. Zum allgemeinen Score ist u.a. Hans Zimmer beteiligt und ist auch sehr stimmig!

Zum Inhalt des Films selbst: Dem Buch kommt die Verfilmung sehr nah dran. Die kleinen Änderungen haben mir überhaupt nichts ausgemacht, im Gegenteil, ich habe sie nur begrüßt! Für mich sind das ein paar Extras, die sich perfekt in den Film und in die Geschichte einfügen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass jeder, der das Buch nicht gelesen hat, auch wunderbar der Handlung folgen kann. Alles Wichtige wird zugleich am Anfang erklärt und sollte keine großen Fragen offen lassen!

Manch einer mag Divergent mit The Hunger Games vergleichen, denn – ja, beide sind Jugendbuchverfilmungen die in einer Dystopie spielen und ja, wir haben hier wieder eine Heldin, die nicht ganz in das vorgegebene System passen und ja, hier spielt Gewalt wieder eine Rolle, aber NEIN, Divergent ist nicht dasselbe wie The Hunger Games! Oberflächlich betrachtet weisen sie Ähnlichkeiten auf, aber es werden ganz andere Themen behandelt! In Divergent lernen wir eine ganz andere Zukunftvision kennen, die aus anderen Gründen entstanden ist als Panem. Man darf nicht in den Film gehen mit der Einstellung, dass es ja so etwas sei wie die The Hunegr Games. Natürlich kann ich diesen Film wärmstens den empfehlen, die Hunger Games gut fanden und nun etwas in diesem Genre schauen wollen – nämlich: Dystopie. Was gerade sowieso im Trend ist. Aber ich bin generell jemand, der es ablehnt, dass zwei erfolgreiche Buchreihen miteinander verglichen werden. Das ist genauso wie wenn man jeden Fantasyfilm mit Liebesgeschichte heranzieht und sagt „Das ist genau wie Twilight!“ oder man Vampire in ein Internat steckt und sagt „Das ist ja wie Harry Potter und Twilight vermischt!“ Die Wahrheit ist: Nichts, was auf den Filmmarkt kommt, ist sonderlich originell. Alles hat es schon einmal gegeben. Divergent hat jetzt nur das Pech, dass The Hunger Games vorher in die Kinos gekommen war und natürlich einen Maßstab gesetzt hat.

Im Großen und Ganzen möchte ich sagen, dass ich überaus zufrieden mit diesem Film bin, als jemand der die Bücher gelesen hat und jemand, der Filme gerne schaut und sich mit ihnen auseinandersetzt. Der Film dauert um die 140 Minuten, was aber auch passt, weil man erst einmal die Welt, in der die Handlung spielt, aufgebaut werden muss. Nachdem der Film zu Ende war, wollte ich ihn sofort nochmal sehen. Lohnt sich auf jeden Fall!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zeitgemässe Utopie; hölzerne Umsetzung, 11. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Film "Die Bestimmung" ist eine Dystopie für die Jugend von heute. Der Versuch, jenen, die soeben den Harry Potter Büchern entwachsen sind, neues Material zum Träumen und Schwärmen anzubieten. Passend dazu wählte man Hauptdarsteller, die nicht zu schön, aber doch schön genug sind, damit sich möglichst alle Mitglieder der Zielgruppe mit ihnen identifizieren können. Eine sinnvolle Idee, deren Vorteil aber auch ihr Nachteil ist: Wie schon in den ähnlich strukturierten "Tribute"-Filmen wird die Handlung von einem Mädchen getragen, das ungelenk, steif und stoisch wirkt, wie jemand, den man gleichzeitig wachrütteln wie übersehen möchte, jemand, dem man nicht im mindesten zutraut, das tun zu können, was dann getan wird.
Natürlich ist dies Absicht. Die Botschaft dieser Mädchen-Filme lautet: Auch in Fräulein Unscheinbar steckt ungeahntes Potential. Damit soll sich auch das schüchterne Mädchen hinten links im Kino ein klein wenig wie gekrönt vorkommen.

Dieser hier proklamierte und vermarktete Frauentyp "Misses Undercover-Durchschnitt" ist so ganz anders wie die wilden, emanzipierten und übersteigert heldenhaften Frauen aus Filmen wie "Terminator 2", "Kill Bill" oder "Columbiana".
Diese neuen ungelenken Mädchenhelden sind nicht sexy genug, um als Junge wirklich von ihnen schwärmen zu können. Aber das ist ja auch gar nicht Sinn der Sache. Erotik bleibt in "Die Bestimmung" ebenso undercover, wie die Themen Politik und Wirtschaft, der Fokus wird ganz allein auf die psychologische Entwicklung unserer Heldin gelegt, deren Selbstbefreiung und von Mut getragene Entscheidungsklarheit uns beeidrucken und mitreissen soll.
Die dazu verwendete Kulisse verströmt trotz einiger Trickeffekte leider immer auch den abtörnenden Charme von familienfreundlichen Kletterparks und plastikhaften "Schlag den Raab"-Elementen.

Der Film lässte eine Menge Fragen offen. Wenn man denn gewillt ist, Fragen zu stellen: Vor welchen Gefahren schützt dieser unmässig hohe Zaun? Warum bewachen die Ferox am Ende nicht die Zentrale, um vor weiteren Attentaten zu schützen? Warum haben alle Angst vor den "Unbestimmten", obwohl deren Gefahr einzig und allein darin besteht, bei einer chemischen Manipulation frei zu bleiben? Wusste man das schon immer? War der Umsturz also schon von jeher geplant?

Nebenher begegnet uns in der Dystopie, beinahe unentdeckt, ein ganz und gar finsteres Menschenbild: Auch nach einer unsäglich schweren Katastrophe bleibt alles beim alten: Genug böse Typen wollen zu wenig gute Typen niedermachen und beherrschen, das Dritte Reich ist nie zuende, es wird alles drangesetzt, um willenlose Kreaturen zu schaffen, die zu allem Ja und Amen sagen und die man am besten mittels Implantaten lenken kann wie Spielzeuge.

Möglicherweise ist genau dieser Aspekt der wahrste im ganzen Film.
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44 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch und Film sind einfach Klasse inszeniert, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent - Deluxe Fan Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Veronika Roth hat aus meiner Sicht hier ein Meisterwerk geschaffen. Doch auch der Film kann trotz einiger Abweichungen mit dem Buch durchaus mithalten.

Obwohl mir die konstruierte Gesellschaftsform völlig suspekt erschien und dieser Film extrem viele Fragen offen lässt, so hat er mich dennoch so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich kurzerhand die 3 Bücher bestellte und fast jede freie Minute nutzte, um sie zu lesen. Ich wollte unbedingt erfahren, wie die Story weiter geht und endet.

Genau wie der Film lässt auch das erste Buch die gleichen Fragen unbeantwortet. Einzig die Einführung in die Charaktere ist ausführlicher. Im zweiten Buch scheint sich alles aufzuklären, um letzten Endes dann doch wieder auf den Kopf gestellt zu werden. Erst im dritten Buch erfährt der Leser die dramatischen Hintergründe, warum es diese Stadt in der dargestellten Zukunftsversion gibt. Das Geniale an der Story ist, dass der Leser ca. 1400 Seiten lang keine richtige Vorahnung bekommt, wie das Ganze ausgeht. Erst auf den letzten 100 Seiten (ohne Ausklang) entwickelt sich die Lösung.

Ein Tipp an alle "letzten-10-Seiten-Leser-weil-will-den-Ausgang-wissen": Ich glaube, das bringt hier nichts. Ihr werdet die Zusammenhänge nicht verstehen, ja noch nicht einmal alle Beteiligten kennen. ;-)

Ganz wichtig zum Grundverständnis: Buch und Film werden aus Sicht eines 16jährigen Mädchens erzählt, das in der ruhigen Fraktion der selbstlosen Altruan wohlbehütet aufgewachsen ist, sich dort aber nicht wohlfühlt. Die Zuschauer_Innen und Leser_Innen bekommen deshalb auch nicht mehr Informationen, als sie selbst jeweils hat und bekommt. Deshalb ist es nur allzu logisch, dass Fragen offen bleiben. Vor allem gibt es auch nicht wirklich die klaren "Guten" und "Bösen". Viele Personen ziehen ihre Strippen und kämpfen um Macht und Kontrolle.

Mein Rat an alle, die das Thema Dystopie grundsätzlich interessiert, den Film aber schlecht finden, weil er wenig erklärt: Lest alle 3 Bücher und ich verspreche Euch, ihr findet den Film danach deutlich besser. Ich habe ihn nach dem Lesen der Bücher noch ein zweites Mal im Kino angesehen und kann die Erscheinung der BluRay und die Verfilmung der anderen beiden Teile kaum erwarten. Ich hoffe nur, dass Drehbuch-Autor und Regisseur das Ende nicht abändern, es passt so wie es ist zur Story.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hm., 2. November 2014
Von 
Drei Sterne. "Nicht schlecht". Schlecht war er auch wirklich nicht - aber eben auch nicht so richtig toll. Zu viele Sachen sind mir sauer aufgestoßen:

1. Warum guckt Shailene Woodley die ganze Zeit über wie ein geprügelter Hund?
2. Der Test ist so superwichtig und wenn das Ergebnis nicht eindeutig ist, gibt's Ärger - aber dann ist es eigentlich doch egal, was rauskommt, weil man sich selbst was aussuchen kann??
3. Warum sollen Unbestimmte eine Bedrohung sein? Seine Fraktion kann sich doch eh jeder frei aussuchen und wer sich nicht "benimmt", wird rausgeschmissen, also was können die schon groß tun?
4. Warum will Tris überhaupt zu den Ferox? Verlässt sie ihre Familie nur, weil die ein cooles Image haben? Soll ich wirklich glauben, dass unser Hauptcharakter so eine oberflächliche Tussi ist?
5. Was ist hinter dem Zaun, was ist mit der Welt passiert? Schon klar, man will uns für den nächsten Film bei der Stange halten... Trotzdem. Ein paar Erklärungen, worum es da überhaupt geht, wären nett gewesen.
6. Was machen die Ferox den lieben langen Tag, wenn ihre Ausbildung rum ist? Abgesehen von den Ausbildern und den Tattoo-Leuten sieht man im ganzen Film keinen von denen einer Arbeit nachgehen. Sie rennen johlend rum wie eine Horde besoffener Teenies und machen bekloppte Mutproben, ist das ihr wichtiger Beitrag zur Gesellschaft?
Die anderen Fraktionen bleiben ähnlich nebulös. Die Altruan regieren und helfen Armen, aber die wollen mir doch wohl nicht erzählen, dass man rund ein Fünftel der Bevölkerung braucht, um eine Regierung zu bilden und Essen an Arme zu verteilen. Die Ken stehen in irgendwelchen Labors rum und erforschen... irgendwas. Mehr Info, bitte!
7. Für das Wenige, was tatsächlich passiert und erklärt wird, ist der Film eigentlich zu lang.
8. Schon klar, ich hab's kapiert: Bei den Ferox ist es voll hart. Trotzdem, die "Ausbildung" ist totaler Käse. Schikane und willkürliche Regeln, aber keiner der Ausbilder bringt den Leuten auch mal was bei. Sämtliche Kampftechniken sollen die einfach von alleine können...? Effektive Ausbildung sieht anders aus.
9. Wenn die Leute sich mit Haut und Haar ihrer Fraktion verschreiben sollen, sollte man annehmen, dass die Fraktionen auch Verantwortung für ihre Leute übernehmen, oder? Nö, die werden einfach nach Belieben auf die Straße gesetzt. Wenn die anderen Fraktionen genauso gnadenlos aussortieren wie die Ferox, haben die doch bald mehr Penner als Arbeiter. Welche postapokalyptische Gesellschaft kann es sich leisten, in puncto Arbeitskräfte SO wählerisch zu sein?
10. Wie leben die Ferox eigentlich? Außer den "Kasernen" sieht man nichts. Was ist mit Kindern, Familien, Alten?

Naja. Die Action stimmt und der Film ist schon gut gemacht. Nur die ganzen Plotholes stören mich wirklich. Ich kenne die Bücher nicht, wahrscheinlich werden all diese Dinge da besser erklärt.
Für einen Filmabend geht "Divergent" schon klar, aber so richtig in die Story geholt fühlte ich mich nicht. Die Fortsetzungen müssen für mich jetzt nicht unbedingt sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut empfehlenswert, 23. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
jede Minute sehenswert.. ein klasse Film, der auf spannende Art in einer zukünftigen Gesellschaft, mit unseren Gedanken und Gefühlen über unsere individuelle Zukunft und der Frage, ob ich es wage, meiner Bestimmung zu folgen.. tänzelt. Den Ängsten bei so einem Unterfangen, gibt der Autor eine Menge Raum, ohne zum Thriller oder zu schmierig zu werden. Gekonnt.. wirklich ein sehr guter und unterhaltsamer Film.
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4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung für einen Abend mit Freunden, 7. März 2015
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diesen Film als Stream erworben, um ihn mit spontanem Besuch zu schauen. Der Plot ist schnell erklärt. Es gibt fünf Fraktionen und jeder darf sich im Alter von 16 Jahren genau einer Fraktion auf Lebenszeit anschließen. Jeder hat die freie Wahl. Unsere Protagonistin sticht natürlich gleich durch eine besondere Eigenschaft hervor (wie soll es auch anders sein), die ich hier nicht verraten möchte.
Für uns nicht hirngewaschenen Menschen schaut das gleich nach einem Gesellschaftskonstrukt aus, dass schief gehen muss. Und als erster Teil einer Trilogie werden wir auch bald in diese Problematik eingeführt. Trotzdem scheint es so, dass viele Menschen gewissenlos hinnehmen, was seit einem Krieg (der nicht groß erklärt wird) fest verankert ist.

Vom Spiel sind die Darsteller in Ordnung gewesen. Mir fiel ein wenig auf, dass eine Charaktere austauschbar wirkten und bei mir keinen Eindruck hinterlassen hatten. Für unsere Heldin gilt das zwar nicht, aber auch sie hätte ihren inneren Konflikt etwas mehr Würde verleihen können. Die Wahl Ihrer Fraktion habe ich nicht wirklich verstanden, da sie für mich zu naiv dafür ist, um genau in dieser Fraktion gut voran zu kommen. Gut, sie muss natürlich von der Null zum Mega-Epic-Ultra-Super-Extra (mit Sternchen) Profi werden, aber es war doch etwas übertrieben und sehr unrealistisch. Es hat allerdings nicht wirklich gestört, da ich von manchem Film schon anderes gewohnt bin.

So hohl der Plot manchmal auch scheint, er hat seine Momente, der Film unterhält 2 Stunden lang ohne übertriebene Längen, sollte aber nicht als Einzelwerk betrachtet werden, da er ähnlich anderer Auftakte zu einer Trilogie etwas lang in einen Plot einführt ohne dem Problem aus der Rahmenhandlung zu nahe zu kommen. Ich schanke zwischen 3 und 4 und entscheide mich für vier Sterne in der Hoffnung, dass die beiden nachfolgenden Filme etwas aus dem Material machen, dass hier präsentiert wird.
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5.0 von 5 Sternen Einer meiner Lieblingsfilme, 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent - Deluxe Fan Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem ich oft gehört habe das der Film und auch die Bücher wirklich gut sein sollen habe ich mich entschieden mir den ebenfalls zu kaufen und wurde nicht enttäuscht.

Die schauspielerische Leistung ist wirklich sehr gut genauso wie die Schauspieler sehr gut gewählt sind und in den Rollen gut aufgehen. Das Thema wurde auch sehr gut hervorgehoben so das man mit den Charakteren mitfühlen und mitfiebern kann. Also es ist alles in allem so dargestellt das es spannend und überzeugend ist wenn man sich in die Situation mit hinein versetzt.

Die Spannung und neugier wurde bei mir über den ganzen Film hinweg gehalten und ich war regelrecht enttäuscht das er schon zuende war. Umso mehr freue ich mich aber nun auf den 2. Teil. Aufgrund der Filme habe ich nun auch die Bücher gekauft und kann so auch sagen, dass die Bücher in den Filmen gut umgesetzt wurden. Was ja leider auch nicht immer der Fall ist. Aber hier wurde es gut geschafft.

Zur Bild und Tonqualität kann ich soviel sagen, dass es den ganzen Film über weder rauscht noch blechern ist und das Bild ebenso ruckelfrei und stabil läuft und auch die Bildqualität von der optik her ist super. Also da gibts eindeutig 5 Sternchen von mir. Auch die Filmmusik ist meiner Meinung nach passen zu den Situationen und Momenten gewählt und auch nicht zu laut eingespeist wodurch man das gesprochene den ganzen Film über klar und deutlich versteht.

Zu dem Bonusmaterial kann ich nur sagen das es wirklich einiges mit sich bringt. Das Making-Of was schon ungefähr 40-45min geht und einen den Einblick in den Dreh erlaubt ebenso wie einiges zu dem Kampfstil erklärt wird. Fragen werden dabei gut beantwortet. Zusätzlich gibts noch einiges an Bonusmaterial wo die Fraktionen alle etwas gelüftet werden und man mehr über sie erfährt. Zudem werden noch einige Geheimnisse gelüftet zur Musik des Filmes und zu den modischen Angelegenheiten und natürlich nicht zu vergessen auch einige entfallene Szenen. Also macht Spaß :)

Also von mir gibt es dafür 5+ Sternchen und eine klare Kaufempfehlung :)
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert! - freue mich auf Teil 2, 5. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent - Deluxe Fan Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorerst ist zu sagen dass ich weder das Buch gelesen habe, noch hat mir dieses Film-Genre bis jetzt zugesagt. Der Film Die Tribute von Panem, der meiner Meinung nach ähnlichkeiten mit 'Die Bestimmung' aufweist war nicht so mein Fall.
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Jetzt aber zu 'Divergent - Die Bestimmung'. Worum es in diesem Film geht wurde hier oft genug erläutert. Und es ist auch in der Beschreibung gut erklärt.

Die Atmosphäre dieses Films wahnsinn. - Der Film fesselt und wird auch, nachdem ich ihn jetzt schon zum 4. Mal angesehen habe nicht langweilig.

Was mich auch sehr beeindruckt hat, waren die meiner Meinung nach unglaublich gut gewählten Soundtracks in diesem Film, sodass man die Atmosphäre richtig gut aufsaugen kann.

Technisch gesehen ist die Blu-Ray auch Beispielhaft.
+ Ton sehr Präzise und wirklich gut abgemischt und liegt sogar als 7.1 in DTS-HD an.
+ Bild ist gestochen scharf.
+ viele Extras wurden mit auf die Blu-Ray gepackt.

Klare Kaufempfehlung.
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