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76 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nein, es ist kein zweites Hunger Games. Aber es ist TROTZDEM GUT!
Zugegeben, ich bin mit niedrigen Erwartungen in den Film gegangen. Man ist es doch generell gewöhnt, dass Hollywood sich die Filmrechte „trendigsten“ Jugendbücher krallt und daraus einen Film fabriziert, in der Hoffnung er würde im Hype der Bücher inbegriffen sein und sich dadurch den Erfolg sichern – leider hat sich oft in der...
Vor 8 Monaten von sanneinthetardis veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Buchverfilmung
Nachdem ich hier einige 1 Punkt Kritiken zum Film gelesen habe, hatte ich keine besonderen Erwartungen, war aber dennoch auf den Film gespannt, weil ich die 3 Teile der Bücher gelungen und spannend finde. Wie in den Büchern nimmt die Geschichte auch im Film im Teil 1 etwas träge Fahrt auf und wird erst am Ende spannend und hört dann mitten in der...
Vor 2 Monaten von Joker veröffentlicht


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76 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nein, es ist kein zweites Hunger Games. Aber es ist TROTZDEM GUT!, 18. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent - Deluxe Fan Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Zugegeben, ich bin mit niedrigen Erwartungen in den Film gegangen. Man ist es doch generell gewöhnt, dass Hollywood sich die Filmrechte „trendigsten“ Jugendbücher krallt und daraus einen Film fabriziert, in der Hoffnung er würde im Hype der Bücher inbegriffen sein und sich dadurch den Erfolg sichern – leider hat sich oft in der Vergangenheit gezeigt, dass die Filme nicht ihrer Vorlage gerecht wurden, was zumeist am Drehbuch lag.
Das war bei Die Bestimmung – Divergent jedoch nicht so. Mit niedrigen Erwartungen bin ich rein und begeistert wieder raus aus dem Kinosaal gegangen. Wow! Diesen Effekt hatte ich zuletzt als ich in Die Tribute von Panem – Catching Fire (einer der wenigen sehr guten Buchverfilmungen) gegangen bin. Ich war ziemlich erstaunt wie gut sich alles gefügt hat, vom Drehbuch bis zu den Schauspielern.

Der Inhalt noch einmal kurz:
In einem zukünftigen Chicago muss Tris sich zwischen fünf Fraktionen entscheiden: Altruan, die Selbstlosen – Candor, die Ehrlichen – Amite, die Friedlichen – Ken, die Wissenden und Ferox, die Furchtlosen. Sie selbst ist bei den Alturan aufgewachsen, fühlt sich jedoch nicht zugehörig und auch der Test, den alle sechzehnjährige vor ihrer Entscheidung machen müssen, hilft ihr auch nicht weiter. Denn sie bekommt kein eindeutiges Ergebnis, was sie zu einer Unbestimmten macht. Und in einer Welt, die nur funktioniert, wenn jeder seinen Platz hat und den auch behalten muss, passt so etwas gar nicht rein.

Das erste was mir aufgefallen ist, ist die wunderschöne Szenerie. Die Kamera- und Farbeinstellungen sind wunderschön und passen wie angegossen in das futuristische Chicago. Betont wurde dies noch vom Lens Flare, der mir auch aufgefallen ist. Bei vielen Filmen stört es mich besonders, wenn er zu schnell geschnitten ist, sodass man gar nicht mitbekommt, was passiert oder wann eine Szene endet. Divergent spielt mit den Schnitten: Man weiß nicht, ob wir uns noch in einer Halluzination von Tris befinden oder nicht (Spoiler: Besonders die Übergänge in ihrer Angstlandschaft haben mich beeindruckt). Was ich auch gelungen fand, war, wie viel man gesehen hat. Das erste, womit der Zuschauer konfrontiert wird, ist der Zaun, der um Chicago herum erbaut wurde, und auch das zerbombte Chicago selbst verleiht einen guten Eindruck, in was für einem Setting wir uns hier befinden. Die Kampfszenen sind nicht zu hektisch, sodass man noch sehr gut sehen kann, was eigentlich vor sich geht, die Kamera ist nie zu wackelig oder ungenau und das hat mir sehr gut gefallen.
Die Farben im Film sind immer sehr leuchtend und gesättigt, was mir auch sehr gut gefällt. Trotz der schwarzen Anzüge, die die Ferox immer tragen, kam mir nichts eintönig vor, was verdeutlicht, dass die Welt in Divergent eben nicht grau und trist ist, sondern vielfältig, und lebendig.

Zu den Schauspielern kann ich nur sagen: Durch und durch perfekt. Als Shailene Woodley als Tris gecastet wurde, wusste ich sofort, dass sie diese Rolle meistern wird. Sie schafft es, Tris auf der Leinwand Tiefe zu geben: Ihre Wandlung ist atemberaubend. So wird sie von der körperlich schwachen, aber ambitionierten Beatrice zur harten, furchtlosen und kämpferischen Tris, die, obwohl sie sich für eine andere Fraktion entschieden hat, ihre Altruan Eigenschaften nicht ganz ablegen kann. So schafft es Woodley, eine perfekte Balance zwischen der emotionalen, aber auch zähen Tris zu schaffen und somit ihren Charakter dem Zuschauer nahezubringen.
Bei Theo James, der Four spielt, hatte ich zunächst Bedenken, aber auch nur, weil ich ihn nicht von vorherigen Filmen kannte wie Woodley. Diese Bedenken haben sich nach ca. fünf Minuten Screentime von Four verflüchtigt. Für mich ist er /der/ Four, den man respektiert und den man auch bewundert. Was die Interaktion zwischen ihm und Tris geht, so fand ich die im Film hervorragend ausbalanciert. Man kennt es, dass man besonders die Romanze in Jugendbuchverfilmungen betont, und dadurch der Rest untergeht, aber in Divergent ist dem nicht so! Man sieht, wie die beiden sich näher kommen, und das auf ganz natürliche Weise. Die Chemie zwischen Theo und Shailene hilft dem ganzen, es nicht gezwungen aussehen zu lassen. Find ich top! Beide bilden ein dynamisches Duo das man einfach mögen muss.

Auch Zoe Kravitz, die Christina – Tris‘ beste Freundin – spielt, leistet tolle Arbeit, genauso wie Miles Teller, der Peter spielt, von dem man gar nicht so ‚harte‘ Rollen gewöhnt ist! Ein kleines Highlight bildet im Film Kate Winslet, die als Jeannine die Antagonistin verkörpert. Alles in allem kann ich mich nur wiederholen, dass das Casting für diesen Film einfach nur passend ist und ich mir keine Beschwerde erlauben möchte!

Die Musik fand ich absolut passend! Ich bin eigentlich kein Fan davon, wenn in solchen ‚ernsteren‘ Filmen Popmusik zum Einsatz kommt, aber hier hat sich die Musik gut mit dem Film selbst eingeblendet. Vor allem wird der ein oder andere bemerken, dass vor allem die Lieder von Ellie Goulding zu hören sind. Das hat der Regisseur damit kommentiert, dass ihre Musik zur Stimmung des Films passt und Gouldings Stimme die „innere Stimme [ihrer] Heldin Tris“ seien. Dem kann ich nur zustimmen. Auch Woodkid und Zedd sind zu hören, und hier kann ich mich auch nie wiederholen, passen wunderbar zu den Szenen, in denen ihre Lieder eingesetzt wurden. Zum allgemeinen Score ist u.a. Hans Zimmer beteiligt und ist auch sehr stimmig!

Zum Inhalt des Films selbst: Dem Buch kommt die Verfilmung sehr nah dran. Die kleinen Änderungen haben mir überhaupt nichts ausgemacht, im Gegenteil, ich habe sie nur begrüßt! Für mich sind das ein paar Extras, die sich perfekt in den Film und in die Geschichte einfügen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass jeder, der das Buch nicht gelesen hat, auch wunderbar der Handlung folgen kann. Alles Wichtige wird zugleich am Anfang erklärt und sollte keine großen Fragen offen lassen!

Manch einer mag Divergent mit The Hunger Games vergleichen, denn – ja, beide sind Jugendbuchverfilmungen die in einer Dystopie spielen und ja, wir haben hier wieder eine Heldin, die nicht ganz in das vorgegebene System passen und ja, hier spielt Gewalt wieder eine Rolle, aber NEIN, Divergent ist nicht dasselbe wie The Hunger Games! Oberflächlich betrachtet weisen sie Ähnlichkeiten auf, aber es werden ganz andere Themen behandelt! In Divergent lernen wir eine ganz andere Zukunftvision kennen, die aus anderen Gründen entstanden ist als Panem. Man darf nicht in den Film gehen mit der Einstellung, dass es ja so etwas sei wie die The Hunegr Games. Natürlich kann ich diesen Film wärmstens den empfehlen, die Hunger Games gut fanden und nun etwas in diesem Genre schauen wollen – nämlich: Dystopie. Was gerade sowieso im Trend ist. Aber ich bin generell jemand, der es ablehnt, dass zwei erfolgreiche Buchreihen miteinander verglichen werden. Das ist genauso wie wenn man jeden Fantasyfilm mit Liebesgeschichte heranzieht und sagt „Das ist genau wie Twilight!“ oder man Vampire in ein Internat steckt und sagt „Das ist ja wie Harry Potter und Twilight vermischt!“ Die Wahrheit ist: Nichts, was auf den Filmmarkt kommt, ist sonderlich originell. Alles hat es schon einmal gegeben. Divergent hat jetzt nur das Pech, dass The Hunger Games vorher in die Kinos gekommen war und natürlich einen Maßstab gesetzt hat.

Im Großen und Ganzen möchte ich sagen, dass ich überaus zufrieden mit diesem Film bin, als jemand der die Bücher gelesen hat und jemand, der Filme gerne schaut und sich mit ihnen auseinandersetzt. Der Film dauert um die 140 Minuten, was aber auch passt, weil man erst einmal die Welt, in der die Handlung spielt, aufgebaut werden muss. Nachdem der Film zu Ende war, wollte ich ihn sofort nochmal sehen. Lohnt sich auf jeden Fall!
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44 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch und Film sind einfach Klasse inszeniert, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent - Deluxe Fan Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Veronika Roth hat aus meiner Sicht hier ein Meisterwerk geschaffen. Doch auch der Film kann trotz einiger Abweichungen mit dem Buch durchaus mithalten.

Obwohl mir die konstruierte Gesellschaftsform völlig suspekt erschien und dieser Film extrem viele Fragen offen lässt, so hat er mich dennoch so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich kurzerhand die 3 Bücher bestellte und fast jede freie Minute nutzte, um sie zu lesen. Ich wollte unbedingt erfahren, wie die Story weiter geht und endet.

Genau wie der Film lässt auch das erste Buch die gleichen Fragen unbeantwortet. Einzig die Einführung in die Charaktere ist ausführlicher. Im zweiten Buch scheint sich alles aufzuklären, um letzten Endes dann doch wieder auf den Kopf gestellt zu werden. Erst im dritten Buch erfährt der Leser die dramatischen Hintergründe, warum es diese Stadt in der dargestellten Zukunftsversion gibt. Das Geniale an der Story ist, dass der Leser ca. 1400 Seiten lang keine richtige Vorahnung bekommt, wie das Ganze ausgeht. Erst auf den letzten 100 Seiten (ohne Ausklang) entwickelt sich die Lösung.

Ein Tipp an alle "letzten-10-Seiten-Leser-weil-will-den-Ausgang-wissen": Ich glaube, das bringt hier nichts. Ihr werdet die Zusammenhänge nicht verstehen, ja noch nicht einmal alle Beteiligten kennen. ;-)

Ganz wichtig zum Grundverständnis: Buch und Film werden aus Sicht eines 16jährigen Mädchens erzählt, das in der ruhigen Fraktion der selbstlosen Altruan wohlbehütet aufgewachsen ist, sich dort aber nicht wohlfühlt. Die Zuschauer_Innen und Leser_Innen bekommen deshalb auch nicht mehr Informationen, als sie selbst jeweils hat und bekommt. Deshalb ist es nur allzu logisch, dass Fragen offen bleiben. Vor allem gibt es auch nicht wirklich die klaren "Guten" und "Bösen". Viele Personen ziehen ihre Strippen und kämpfen um Macht und Kontrolle.

Mein Rat an alle, die das Thema Dystopie grundsätzlich interessiert, den Film aber schlecht finden, weil er wenig erklärt: Lest alle 3 Bücher und ich verspreche Euch, ihr findet den Film danach deutlich besser. Ich habe ihn nach dem Lesen der Bücher noch ein zweites Mal im Kino angesehen und kann die Erscheinung der BluRay und die Verfilmung der anderen beiden Teile kaum erwarten. Ich hoffe nur, dass Drehbuch-Autor und Regisseur das Ende nicht abändern, es passt so wie es ist zur Story.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert! - freue mich auf Teil 2, 5. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent - Deluxe Fan Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorerst ist zu sagen dass ich weder das Buch gelesen habe, noch hat mir dieses Film-Genre bis jetzt zugesagt. Der Film Die Tribute von Panem, der meiner Meinung nach ähnlichkeiten mit 'Die Bestimmung' aufweist war nicht so mein Fall.
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Jetzt aber zu 'Divergent - Die Bestimmung'. Worum es in diesem Film geht wurde hier oft genug erläutert. Und es ist auch in der Beschreibung gut erklärt.

Die Atmosphäre dieses Films wahnsinn. - Der Film fesselt und wird auch, nachdem ich ihn jetzt schon zum 4. Mal angesehen habe nicht langweilig.

Was mich auch sehr beeindruckt hat, waren die meiner Meinung nach unglaublich gut gewählten Soundtracks in diesem Film, sodass man die Atmosphäre richtig gut aufsaugen kann.

Technisch gesehen ist die Blu-Ray auch Beispielhaft.
+ Ton sehr Präzise und wirklich gut abgemischt und liegt sogar als 7.1 in DTS-HD an.
+ Bild ist gestochen scharf.
+ viele Extras wurden mit auf die Blu-Ray gepackt.

Klare Kaufempfehlung.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fraktion geht vor Blut!, 23. August 2014
So soll es sein. Im Chicago einer unbestimmten Zukunft gilt genau dieser Leitsatz für die Menschen. Die haben sich in fünf Kasten unterteilt. Die furchtlosen Ferox, die für die Sicherheit zuständig sind. Die selbstlosen Altruan, die hilfsbereit sind. Die wissenden Ken, die der Wissenschaft verbunden sind. Die ehrlichen Candor, die keine Lüge dulden. Die friedlichen Amite, die sich hauptsächlich in der Landwirtschaft betätigen. Jedes Kind muss vor dem Erwachsen werden einen Test ablegen, der aussagt, für welche Kaste es geeignet ist. Am Ende darf es dann jedoch selbst bestimmen, zu welcher Kaste es geht. In dieser Welt wächst Tris(Shailene Woodley)auf. Sie ist eine Altruan, doch sie fühlt sich zerrissen. Als ihr Test ansteht, erkennt sie, dass sie eine der ganz seltenen Unbestimmten ist. Sie schließt sich jedoch den Ferox an und unterwirft sich einem harten Training. Ihr Ausbilder Four(Theo James) räumt ihr keinerlei Chance ein, die Ausbildung zu überstehen, doch er täuscht sich. Ziemlich schnell merken alle, dass Tris anders ist. Das verschafft ihr ungeahnte Erfolge aber noch größere Gefahr, denn: Die Unbestimmten werden gejagt. Vor nichts fürchten sich die Regierenden mehr, als vor Menschen, die keiner Kaste zugehörig sind. Als Tris dann noch feststellen muss, dass ein Umsturz im Gang ist, steht ihr gesamtes Leben auf der Kippe...

Was für ein unterhaltsames Sci-Fi-Spektakel! -Divergent- ist absolut kurzweilig und spannend. Gleichzeitig gibt es hervorragende Actionszenen und ein gutes Storybook. Das entschuldigt dafür, dass die gleichnamige Romanvorlage von Veronica Roth so ziemlich alle Storyinhalte aus schon bekannten Klassikern zusammengeklaubt hat, um daraus eine "eigene" Geschichte zu machen. Wer allerdings die letzten Jahrzehnte mit all seinen erfolgreichen Science Fiction Klassikern kennt, der wird von -Flucht ins 23. Jahrhundert- über -Star Wars- und -1984- bis hin zu -Die Tribute von Panem- und noch einer Handvoll anderer Klassiker so ziemlich alles wiederfinden, was es in diesem Genre bereits gab. Wobei... auch ein Teil dieser Geschichten alles andere als neu waren.
Alledem zum Trotz ist -Divergent- ein guter Film geworden. Das liegt an der guten Besetzung, den hervorragenden Kulissen, einem schmalen Soundtrack, der Songs von Woodkid und Ellie Goulding genau dann zum Einsatz bringt, wenn sie passen und natürlich einer vorhersehbaren "Gut und Böse" Geschichte.

Mir hat das gut gefallen. Wäre es möglich, hätte ich 4,5 Sterne vergeben. Da das nicht geht, sind es fünf geworden. Wer auf Actionkino mit großem Unterhaltungswert steht, sollte sich -Divergent- anschauen. Wer eine völlig eigenständige, neue Science Fiction Geschichte sehen will, vielleicht besser nicht. Aber sie wissen ja: Entscheiden sie selbst...
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3.0 von 5 Sternen Buchverfilmung, 9. Oktober 2014
Nachdem ich hier einige 1 Punkt Kritiken zum Film gelesen habe, hatte ich keine besonderen Erwartungen, war aber dennoch auf den Film gespannt, weil ich die 3 Teile der Bücher gelungen und spannend finde. Wie in den Büchern nimmt die Geschichte auch im Film im Teil 1 etwas träge Fahrt auf und wird erst am Ende spannend und hört dann mitten in der Geschichte auf, Fortsetzung folgt. Entgegen meiner geringen Erwartungen fand ich den Film gut umgesetzt. Er hält sich auch weitgehend ans Buch und setzt Atmosphäre und die im Buch beschriebene Welt gut um, die Beschreibung in den Büchern von Chicago mit den verschiedenen 5 Fraktionen und die "Grube" der Ferox, die Fguren das alles ist für meinen Geschmack gut in Bilder umgeetzt worden, auch die Schauspieler passen zur Story. Mir hats gefallen. Unterhaltsamer, spannender Film, die fortsetzung schaue ich mir auf jeden Fall auch an.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hm., 2. November 2014
Von 
Drei Sterne. "Nicht schlecht". Schlecht war er auch wirklich nicht - aber eben auch nicht so richtig toll. Zu viele Sachen sind mir sauer aufgestoßen:

1. Warum guckt Shailene Woodley die ganze Zeit über wie ein geprügelter Hund?
2. Der Test ist so superwichtig und wenn das Ergebnis nicht eindeutig ist, gibt's Ärger - aber dann ist es eigentlich doch egal, was rauskommt, weil man sich selbst was aussuchen kann??
3. Warum sollen Unbestimmte eine Bedrohung sein? Seine Fraktion kann sich doch eh jeder frei aussuchen und wer sich nicht "benimmt", wird rausgeschmissen, also was können die schon groß tun?
4. Warum will Tris überhaupt zu den Ferox? Verlässt sie ihre Familie nur, weil die ein cooles Image haben? Soll ich wirklich glauben, dass unser Hauptcharakter so eine oberflächliche Tussi ist?
5. Was ist hinter dem Zaun, was ist mit der Welt passiert? Schon klar, man will uns für den nächsten Film bei der Stange halten... Trotzdem. Ein paar Erklärungen, worum es da überhaupt geht, wären nett gewesen.
6. Was machen die Ferox den lieben langen Tag, wenn ihre Ausbildung rum ist? Abgesehen von den Ausbildern und den Tattoo-Leuten sieht man im ganzen Film keinen von denen einer Arbeit nachgehen. Sie rennen johlend rum wie eine Horde besoffener Teenies und machen bekloppte Mutproben, ist das ihr wichtiger Beitrag zur Gesellschaft?
Die anderen Fraktionen bleiben ähnlich nebulös. Die Altruan regieren und helfen Armen, aber die wollen mir doch wohl nicht erzählen, dass man rund ein Fünftel der Bevölkerung braucht, um eine Regierung zu bilden und Essen an Arme zu verteilen. Die Ken stehen in irgendwelchen Labors rum und erforschen... irgendwas. Mehr Info, bitte!
7. Für das Wenige, was tatsächlich passiert und erklärt wird, ist der Film eigentlich zu lang.
8. Schon klar, ich hab's kapiert: Bei den Ferox ist es voll hart. Trotzdem, die "Ausbildung" ist totaler Käse. Schikane und willkürliche Regeln, aber keiner der Ausbilder bringt den Leuten auch mal was bei. Sämtliche Kampftechniken sollen die einfach von alleine können...? Effektive Ausbildung sieht anders aus.
9. Wenn die Leute sich mit Haut und Haar ihrer Fraktion verschreiben sollen, sollte man annehmen, dass die Fraktionen auch Verantwortung für ihre Leute übernehmen, oder? Nö, die werden einfach nach Belieben auf die Straße gesetzt. Wenn die anderen Fraktionen genauso gnadenlos aussortieren wie die Ferox, haben die doch bald mehr Penner als Arbeiter. Welche postapokalyptische Gesellschaft kann es sich leisten, in puncto Arbeitskräfte SO wählerisch zu sein?
10. Wie leben die Ferox eigentlich? Außer den "Kasernen" sieht man nichts. Was ist mit Kindern, Familien, Alten?

Naja. Die Action stimmt und der Film ist schon gut gemacht. Nur die ganzen Plotholes stören mich wirklich. Ich kenne die Bücher nicht, wahrscheinlich werden all diese Dinge da besser erklärt.
Für einen Filmabend geht "Divergent" schon klar, aber so richtig in die Story geholt fühlte ich mich nicht. Die Fortsetzungen müssen für mich jetzt nicht unbedingt sein.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Super Buch aber keine gute Verfilmung, 24. August 2014
Ich habe das erste Buch erst vor wenigen Tagen verschlungen und bin gerade beim dritten Band. In der Videothek habe ich dann gestern mit Freuden festgestellt, dass das buch verfilmt wurde und habe ihn mir mit voller Vorfreude ausgeliehen-leider war er sehr enttäuschend.
Ausgehend von buch wurden meiner Meinung nach viele Schlüsselszenen ausgelassen.
ACHTUNG SPOILER
Nehmen wir die Szene auf den Riesenrad: In dieser Szene sieht man zum ersten mal die Zuneigung von Four für tris. Zumindest im Buch. Im Film habe ich davon nichts mitbekommen. Generell konnte ich im gesamten Film die Entwicklung der Liebesgeschichte nicht nachvollziehen.
Was ist mit der Skrupellosigkeit der ferox? Im buch sticht Peter jemanden das Auge aus, Molly lauert tris auf. Dies sind Dinge die für tris dazu führen mehr Kampfgeist zu entwickeln. Im Film fehlt es jedoch völlig.
Dies sind nur ein paar Beispiele, es gibt noch mehr...
SPOILER ENDE

Durch mein Hintergrundwissen wirds ich natürlich Warum was wie gemacht wird. Also was zum Beispiel in Serum drin ist oder wie vielschichtig tris denkt. Für mich kommt es ihm Film nicht rüber.
Ich muss ihn allerdings auch zu Gute halten, dass ein paar Dinge gut dargestellt wurden. Wie beispielsweise die Hilfe von four damit tris den anschließenden Test gewinnen kann. Dies ist aber auch der einzige Pluspunkt in Film.
Auf der DVD gibt es zusätzlich noch sehr viel Bildmaterial und Erklärungen, dies ist auch ein Pluspunkt. Ebenso, das sich bei der Verfilmung recht stark an das buch gehalten wurde. Trotz der Nähe zum Buch kann ich persönlich mich jedoch nicht in tris hineinzuversetzen und demnach auch nicht mitfiebern. Ich weiß nicht, ob es an den schauspielern lag oder einfach daran, das ich es mir völlig anders vorgestellt habe.
Erschreckend ist für mich auch, das obwohl ich das Buch gelesen habe, ich die Charaktere von Al und Will nicht unterscheiden konnte. Im Buch entsteht eine enge Freundschaft zwischen Al, Tris, Christina, Will-im Film ist davon nicht viel zu spüren. Als Tris auf der Krankenstation liegt, kommt Will mit Christina vorbei, das wusste ich jedoch nur aus den Buch... Die Charaktere kamen mir so weit weg vor, nicht greifbar.
Uns was ist eigentlich mit den grundsätzen der alturan? Also von wegen Körperkontakt wird gemieden und die Kinder müssen ihren Eltern helfen bzw für die fraktionslosen da sein..

Ich würde jedem raten, das wer das Buch richtig gut fand, es sich nochmal gut überlegen sollte, ob er diesen Film wirklich sehen will, denn ich kann mir die guten Bewertungen nicht erklären. Und je länger ich drüber nachdenke, desto weniger gefällt mir das Ergebnis.
Sehr schade drum
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Planlos in Chicago., 30. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Divergent - Deluxe Fan Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich werde nicht spoilerfrei bleiben. Also SPOILERWARNUNG

Bitte, was war das?
1 Stunde 35 Minuten schaue ich einer traurigen Abiturientin (sollte sie Jennifer Lawrence in Hunger Games imitieren oder ist sie einem Wes Anderson Streifen entsprungen?) zu, die Harry Potter gleich gemeinsam mit den üblichen Stereotypen der Drehbuchkultur (die Kleine Lustige, der düstere, aber edelmüdige Held und pipapo) Prüfungen besteht, die absurden Regeln folgen. Wofür? Wieso? Weshalb? Keine Ahnung. Die letzten 30 Minuten verfolge ich einen Konflikt, der sich mir nicht erschliessen will. Nicht einmal nach 2 Stunden und 10 Minuten.
Nun habe ich nach einiger Recherche festgestellt, daß diesem Film eine Romantrilogie zugrunde liegt. Wie erwartetet werden dürfte, werden also mal wieder 4 Filme daraus werden. Hier wird mir dann euphemistisch vermittelt, daß es total toll sei, 1400 Seiten zu lesen, um auf den letzten 100 zu erfahren, worum es überhaupt geht. Mal ernsthaft: Soll ich wirklich 1400 Seiten lesen um den Film zu verstehen?

FAZIT:
Fans oder Kenner der Romane dürften also ihren Spass an dem Film haben. Menschen wie ich, die völlig unbefleckt an diesen Streifen geraten, fragen sich, wozu sie gebeten sind, werden aber irgendwie unterhalten. Womit auch immer.

Für alle, die mich in den Kommentaren sicherlich fragen werden, wie ich dazu komme, dieses zelluloidgewordene Meisterwerk nicht zu mögen, werde ich nun eine kleine Liste anfertigen mit den Dingen, die mich gestört haben.

1) Wieso leben die Menschen in diesem Chicago so, wie sie leben? Aus welchem Grund?
2) Wozu ist der Zaun?
3) Wofür gibt es überhaupt eine Kriegerkaste? Von Bedrohungen offensichtlich keine Spur. Nach einer Stunde wird das mal kurz thematisiert (nach einer STUNDE!) aber dann wieder fallengelassen. Ergebnislos.
4) Wieso darf man sich nicht umentscheiden, wenn man sich einmal für eine der fünf Kasten entschieden hat?
5) Wieso darf man keinen Kontakt zu seiner Familie haben, wenn man die Kaste wechselt?
6) Wenn kein Kontakt zwischen den Kasten erwünscht ist (anders kann ich mir Punkte 4 und 5 nicht erklären) wozu dann dieser dämliche Zug, der die ganze Zeit durch die Gegend braust?
7) Wo kommt die Mutter her, die ihrer Tochter in letzter Sekunde den Hintern rettet? Sie muss doch davon ausgehen, daß auch ihre Tochter der Kontrolle verfallen ist.
8) Wieso stehen (Rollennamen der Hauptdarsteller nach einer halben Stunde bereits vergessen) Held und Heldin nicht unter dem Einfluss dieser Kontrolle der blauen Tante? Weil sie keiner Fraktion so richtig angehören? Echt jetzt?
9) Warum macht die blaue Tante mit dem Goldfingersyndrom das, was sie macht? Weltherrschaft? Ui, toll.
10) Wieso sieht die Hauptdarstellerin eigentlich 2 Stunden so aus, als würde sie den Schmerz der gesamten Welt auf ihren Schultern tragen?
11) Wieso will der eine Junge die Heldin töten? Wer sind die beiden anderen, die versuchen, sie in den Abgrund zu werfen?

Das genügt erstmal. Mehr Lebenszeit ist mir das nicht wert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Buchverfilmung mit ein paar Defiziten, 7. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In meinen Augen ist die Verfilmung des Bestsellers 'Die Bestimmung' von Veronica Roth recht gut gelungen. Die Besetzung ist top, das muss hier als erstes erwähnt werden. Theo James als Four und Shailene Woodley als Tris sind wirklich sehr passend und machen einen super Job. Die Chemie zwischen den beiden stimmt, das merkt man nicht nur im Film, sondern auch in unzählichen Extras und Interviews.

Die Umsetzung der Location wurde ebenfalls sehr gut getroffen. Sowohl die Grube, als auch die Häuser der Altruan, wie auch die Bahnstrecke - alles sah in etwa so aus, wie ich es mir beim Lesen auch vorgestelt hatte.

Zur Geschichte muss ich nicht viel sagen: Veronica Roth hat eine unglaubliche Welt erschaffen. Wo ich anfangs noch dachte, das wäre eventuell ein Hunger-Games-Abklatsch, bin ich jetzt nach dem Lesen definitiv von 'Divergent' überzeugt.

Doch leider hat der Film auch ein kleines Manko: Es wurden SEHR viele Szenen ausgelassen. Die Gefühle von Tris werden im Film nicht halbwegs so gut übertragen wie im Buch. Es fehlen einige Schlüsselszenen bzw. Szenen wurden teilweise ein bisschen umgeschrieben für den Film. Würde ich nur den Film betrachten, hätte ich 5 Sterne gegeben, da der Film an sich auch gut verständlich und in sich stimmig ist. Da ich nun aber das Buch kenne, muss ich einen Stern abziehen.

Insgesamt gibt es von mir also 4 Sterne für diese gut gelungene Buchverfilmung. :)
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4.0 von 5 Sternen Wie so oft, wenn man die Bücher kennt, 15. November 2014
Nachdem ich die Bücher kürzlich gelesen hatte, interessierte mich der Film brennend.
Ich dachte in über 130 Minuten deckt er alle 3 Teile ab... dem war nicht so! Es soll noch 2 Teile gebe...

Mein Mann hatte die Bücher nicht gelesen und hatte daher auch ein paar Probleme den Film zu verstehen und gut zu finden. Für mich waren die Dinge klar, da in den Büchern alles klar erklärt wird!

Teilweise war der Film langatmig, ohne aber über wichtige Details aufzuklären...
Es ist wie meistens... wenn man ein Buch gelesen hat, enttäuscht der Film meist doch. Immerhin kamen die Darsteller meiner Vorstellung recht nah!
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