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4,8 von 5 Sternen
Diamond In The Firepit
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Brother Firetribe sind von allen neuen AOR-Bands wahrscheinlich die krassesten Old Schooler. Irgendwelche moderneren Einflüsse (also, welche, die von nach 1988 kommen könnten) gibt es hier nämlich gar keine, es wird strikt nach dem klassischen 80er-AOR-Rezeptbuch gekocht, vor allem auch völlig ohne Angst vor puren Pop-Hooklines.

Wie schon auf den Vorgängern fühlt man sich nicht selten an die Kult-Soundtracks von Streifen wie "Rocky IV" "Top Gun", "Iron Eagle", Over The Top", "Up The Creek", "The Wraith" und Co. erinnert - und die hatten immerhin Bands wie Survivor, Asia, Eric Martin, Sammy Hagar, Helix, Eddie Money, Cheap Trick, Honeymoon Suite, John Cafferty, Stan Bush, Robert Tepper und Konsorten zu bieten.

Das muss man natürlich abkönnen, wem die Hälfte der erwähnten Bands schon nicht kennt, hat man bei Brother Firetribe höchstwahrscheinlich nix verloren. Wer aber bei diesen Nennungen gleich ein Kribbeln verspürt, ist hier absolut perfekt aufgehoben. Im Gegensatz zu den meisten aktuellen Ergüssen der Originale stimmt bei BF auch noch das Frischelevel, hier gibt's wirklich gute Laune vom Fass, richtig schön dick aufgetragenen Bombast, hymnische Melodien, Killerrefrains - perfekte Musik für den Sommer und entweder das Cabriolet oder, wenn's denn kleiner gehen muss, halt die Ü-40-Grillparty.

Richtige Balladen gibt's diesmal gar keine, am nächsten dran sind die etwas an Survivor oder John Waite erinnernde Midtemponummer "Desperately" und der Rausschmeißer "Close To The Bone", dafür streift man mit dem Opener "Love Is Not Enough" mal wieder - ebenso Old Schoolige - Hard Rock-Gefilde. Insgesamt zeigt man sich deutlich poppiger als auf dem direkten Vorgänger, die Ausflüge in den Melodic Metal-Randbereich fehlen diesmal auch völlig. Das könnte bei weniger talentierten Bands zu Eintönigkeit und Langeweile führen, die Ohrwurmdichte der Scheibe sorgt aber dennoch dafür, daß "Diamond in the Firepit" sofort ins Ohr geht wie der Papi in die Mami. Extrabonus auch noch für den einzig wirklich wahren Heino, Frontmann Pekka. Der geht nämlich bisweilen ein wenig rauchiger und auch kraftvoller als bisher zur Sache, was ihm außerordentlich gut zu Gesicht steht.

Anspieltipps? Zu den oben Erwähnten würde ich auf jeden Fall noch die Hymne "For Better Or For Worse", das melancholisch angehauchte, mit leichtem Mittachtziger-Toto-Flair ("Isolation"!) gewürzte "Hanging by a Thread", "Tired of Dreaming" mit seinem Götter-Refrain und das gelungene Sammy Hagar-Cover "Winner Takes It All" hinzufügen.

Fazit: wenn schon Retro, dann richtig. Hoffentlich dauert es bis zum nächsten Album nicht wieder sechs Jahre...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2014
Habe mich heute sehr gefreut,als der Postbote mir das Päckchen mit der neuen Brother Firetribe CD Diamond in the Firepit vorbei brachte. Ist ja nun schon eine Weile her,das die Jungs etwas auf den Markt geschmissen haben.
Nach den Vorgängeralben die absolute Spitze sind, war ich natürlich gespannt. Und was soll ich sagen,das Album läuft seit heute morgen in der Dauerschleife.
Diamond in the Firepit ist erneut gespickt mit grandiosen Melodien und Ohrwurmrefrains.
Insgesamt haben die Jungs einen Gang zurückgeschaltet,was der Klasse der einzelnen Songs aber überhaupt nicht schadet. Ich würde behaupten,das die Hälfte der Lieder auch von Journey sein könnten.
Perfekter Melodicrock zum geniessen und abfeiern.
Das Album bietet wirklich die komplette Bandbreite des AOR/Melodicrock. Hier wird jeder auf seine Kosten kommen,der Journey,Survivior,oder Bon Jovi zu seinen Favoriten zählt.
Es gibt für mich persönlich keinen Ausfall zu beklagen. Das Album wird nie schmalzig,sondern hat immer noch genug Power in der Riffabteilung.
Hervorragend gelungen ist das Cover von Winner takes it All. Schön das es Bands wie Brother Firetribe,H.E.A.T. oder W.E.T. gibt, die den Hardrock ins 20.Jahrhundert transportiert haben.
Diamond in the Firepit ist der gute Laune Soundtrack des Sommers.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Mai 2014
Was war das für ein Schreck, als die Bro.Fire.-Mitglieder Pekka Ansio Heino (Gesang) und Jason Flinck (Bass) Ende März/Anfang April 2014 bei Facebook erste Promofotos vom neuen Album veröffentlichten. Beide sahen um viele Jahre gealtert aus, hatten kurze Haare und einen wullstigen Bart. Da dachten wir alle, "Oh my god! Wie soll denn erst das neue Album klingen?". Aber zum Glück war alles nur ein PR-Gag! Pekkas Bart ist inzwischen wieder ab und die Haare sind auch wieder um einige Zentimeter länger, so dass nun kein weiblicher Fan mehr Angst haben muss, Pekka gehöre nicht mehr zu den schönsten Männern im Metal-Business :-)
Was die Musik angeht, so haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigt - im Gegenteil! Bro.Fire. klingen auf "Diamond in the Firepit" für meinen Geschmack etwas frischer als auf ihren Vorgängeralben. Das liegt zum einen daran, dass nun die AOR- und 80s-Pop-Elemente die Metalparts sehr stark zurück gedrängt haben, so dass Bro.Fire nun weniger heftig, aber dafür melodiöser klingen. Zum anderen wurde diesmal auf Gastmusiker verzichtet. Wie wir uns erinnern, sang auf dem Vorgängeralbum Anette Olzon mit, ehe sie bei Nightwish anheuerte. Der Verzicht auf Unterstützung anderer Genre-Größen resultierte vermutlich aus dem Wunsch, endlich eigenständiger klingen zu wollen, denn die ewigen Vergleiche mit ihren Hauptbands (Nightwish & Leverage) waren die Bandmitglieder inzwischen satt. Schon beim ersten Hören der Scheibe müsste das jedem auffallen.
Es ist schwierig zu sagen, welcher der 12 Songs der Beste ist. Die Ohrwürmer "Far away from love", "For better or for worse", "Edge of forever" oder "Hanging by a thread" zählen sicherlich zu den Dauerbrennern im heimischen CD-Player. Auch textlich bekommt der Zuhörer wieder viel positive Energie um die Ohren. Die thematische Eintönigkeit, unter welcher die Hardrock/Metal-Szene häufig leidet, sucht man auf "Diamond in the Firepit" vergeblich. Mit dieser Scheibe im CD-Player kann der Sommer kommen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2014
Auch wenn die anderen Rezensionen hier nahezu ausschließlich 5 Sterne vergeben, ich kann es nicht, selbst nicht nach jetzt dreimaligem Durchhören der CD. Die bisherigen Alben der Band waren richtig gut, sehr gut sogar, und stellen echte Highlights dar, starke Ohrwurmmelodien, gute Keyboards und Gitarren sowie starker Gesang. Solche Highlights, d. h. Tracks, die man sofort noch einmal hören will und muss, weil sie so unglaublich gut sind, fehlen hier aber völlig. Sicher, das ist hier immer noch ordentlich, aber leider ohne echte Knaller, die sich festfressen. Alles ist recht eintönig, ecken- und kantenlos und plätschert nett vor sich hin, die wirklich guten Melodien und suchtauslösenden Tracks - und auch Soli - fehlen aber, daher leider insgesamt nur guter Durchschnitt. Besonders deutlich wird das bei dem Track "Tired of Dreaming", den man kurzerhand von dem Album "The Magnificent" (für mich sowieso das beste AOR-Album der letzten 10 Jahre...) der gleichnamigen Truppe gecovert hat, leider aber deutlich lustloser und weniger packend. Hört man sich direkt hintereinander "Tired of Dreaming" in beiden Versionen an, merkt man sofort, dass Brother Firetribe hier irgendwie mit angezogener Handbremse performen, während The Magnificent in allen Bereichen begeisternder und druckvoller agieren. Die Gitarren sind schärfer, das Keyboard voller, der Gesang stärker, insgesamt nahezu ein anderer deutlich besserer Track, obwohl Brother Firetribe ihn noch nicht einmal anders interpretieren, sondern nur einfach langweiliger rüberbringen. Fazit: Kann man kaufen, wenn man unbedingt die Sammlung komplettieren will, muss es aber wirklich nicht. Da gibt es deutlich Besseres auf dem Markt (z. B. The Magnificent, VEGA, Harlan Cage, Bad Habit, Firenote, Place Vendome, White Widdow, Sunstorm, usw.).
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am 14. Juli 2014
Seit ihrer letzten CD "Heart full of fire" bin ich Fan der 5 Finnen. So war die Vorfreude schon sehr groß, als das neue Album angekündigt wurde.
Nach Veröffentlichung wurde die CD auch gleich bestellt und landet seitdem regelmäßig in meiner Anlage.
Die Musik ist einfach klasse und durchweg sehr abwechslungsreich. Los geht es gleich mit dem kraftvollen "Love ist not enough" das sehr an das letzte Album erinnert. Im weiteren Verlauf werden allerdings weniger Metal-Elemente eingesetzt, was der Musik aber auf keinen Fall schadet und es stehen stattdessen wieder mehr die Melodien und Texte im Vordergrund. Zu meinen Favoriten zählen "For better or for worse", aber auch das etwas ruhigere "Desperately" und "Tired of dreaming". Der Höhepunkt des Albums ist für mich aber "Trail of tears". Das würde bei mir rauf und runter laufen, wenn nicht der Rest des Albums auch so toll wäre :-)
Auf jeden Fall eine klare Empfehlung für jeden, der finnischen Melodic-Rock mag.
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am 7. September 2014
Als Fan von Melodic-Rock mußte ich bisher feststellen, dass die richtig guten Sachen eigentlich nur von älteren Bands wie Magnum, FM, Priod of Lions usw. gebracht werden. Gute junge Bands waren Fehlanzeige. Die Finnen belehren mich nun eines besseren. Bereits die Vorgängeralben wiesen durchweg mindestens 3-4 richtig starke Songs auf. Das neue Album steht hier in nichts nach, wirkt aber irgendwie noch frischer, noch kraftvoller. Für mich die besten Songs: Far way from Love mit einem Ohrwurmverdächtigen Refrain, Better or worse und das Cover das Sammy Hagar Songs Winner takes it all. Für Fans von Melodic Rock ist diese Album ein absolutes "muss ich haben!". Deshalb 5 Sterne!
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am 12. September 2014
Schon nach den beiden Vorgänger-Alben, dachte ich mir, was soll jetzt noch kommen? Wie will Brother Firetribe das noch toppen? Aber ich wurde eines Besseren belehrt! Auch die 3. CD "Diamond at the Firepit" ist wieder der absolute HAMMER - Wer auf Melodic-Rock mit 80-er-Touch und Wahnsinns-Refrains steht, der kommt an dieser REFERENZ nicht vorbei! Einen Anspieltipp - schwierig - alle Titel sind einfach MEGA-GEIL eingesungen und mit einer Wucht - ich bin begeistert und das lange Warten hat sich gelohnt. Schade, dass Brother Firetribe keine Konzerte in Deutschland gibt...wäre sofort dabei!
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am 28. Februar 2015
2014: Zeit vergeht … mittlerweile ist es sechs Jahre her, seit Brother Firetribe ihr zweites und bis dahin leider letztes Studioalbum veröffentlicht haben. Die beiden Alben waren für mich die Glanzstücke des vergangenen Jahrzehnts. Mittlerweile habe ich die Songs hunderte Male gehört und sie haben kein Stück ihrer Faszination auf mich verloren. „Who Will You Run To Now?“ – der Übersong schlechthin für mich. Ja meine Erwartungen an den dritten Longplayer der Finnen waren hoch, sehr hoch. Nun, Bands wie Iron Maiden oder Def Leppard lassen sich auch gerne Zeit, um ihre Fans mit einem Hammeralbum erneut zu begeistern. Also schauen wir mal, ob das hier auch gelingt.

Das Intro – Was soll ich mit diesen wirren Klängen aus irgendeinem Hinterhof-Probenraum anfangen? Vielleicht wollen die Herren ihr Publikum verwirren? Wohlüberlegte Drums, Tomppa Nikulainen’s Keyboardeinsatz gefolgt von ersten Tönen von Emppu Vuorinen und Jason Flinck, kurz darauf die ersten Silben aus Pekka Heino’s Goldkehlchen – Ja hier spielen doch Brother Firetribe und keine Schülerband. „Love Is Not Enough“ ist ein mitreißender und ausgesprochen positiv wirkender Opener, der einfach Spaß macht beim Hören.

Weiter geht’s mit „Far Away From Love“: Irgendwie klingt der Song alt, insbesondere das Intro transportiert 80er-Feeling. Er ist sehr kraftvoll gesungen und zwischenzeitlich begibt sich Pekka in die höheren Gefilde seines Stimmumfangs. Emppu’s Solo ist super, wenngleich es ihn sicher nicht an die Grenzen seiner Gitarrenkunst bringt.

Als erste Single-Auskopplung wurde „For Better Or For Worse“ gewählt. Ein sehr cooles Gitarrenintro baut Spannung auf, diese Rhythmuswechsel, Wahnsinn … Die Finnen bleiben ihrer Linie treu und überzeugen mit sehr gefühlvollen Lead-Vocals, perfekt platzierten Chören, und natürlich hervorragender Gitarrenarbeit.

„Desperately“: Eine zuckersüße Halb-Ballade. Tomppa’s Keyboard-Klangteppich beschert dem Hörer eine Reise in die Glanzzeiten des Hard-Rock. Ein Boot in einem ruhigen Fluss, sanfte Nachmittagssonne … diese Melodien schicken mich ins Land der Träume. „Edge Of Forever“ ist der einzige, welcher einige Runden gebraucht hat, um bei mir anzukommen. Treibende Bässe von Jason Flinck im Intro, Pekka’s Gesang ist zunächst recht stakkato-artig, später wieder flüssiger, viel Volumen im Refrain. Der Song ist mit gut, sehr gut sogar aber irgendwie etwas sperrig.

Oh Jungs wo nehmt ihr die Ideen für diese genialen Songs her? „Hanging By A Thread”: Der Track zeigt erneut das ganze musikalische Können von Brother Firetribe. Mir wird wohl immer rätselhaft bleiben, warum Menschen zu Hauf diesen auf Kommerz getrimmten Einheitsbrei kaufen, während solche Traumsongs nur in Insiderkreisen geschätzt werden.

Einer meiner Lieblingssongs des Albums. Live genial, überragend: „Trail Of Tears“. Neben all den musikalischen Vorzügen gefällt mir hier besonders die Aussage: Aus jedem Tief folgt wieder etwas Gutes, vielleicht auch etwas Besseres als vorher. Man muss „nur“ wieder aufstehen und für seine Ziele kämpfen.

Den Song kenne ich, aber woher? … “Winner Takes It All” – Im Original von Sammy Hagar aus dem OST zu „Over The Top”. Der Charakter des Songs ist gut erhalten worden. Er wirkt im neuen Gewand frischer und druckvoller – Emppu und Jason leisten wie bei allen anderen Songs ganze Arbeit.

Kann man von einem Cover sprechen, wenn Pekka und Tomppa den Song geschrieben haben und The Magnificent ihn einfach früher veröffentlicht haben? „Tired Of Dreaming“ passt perfekt zum Album, der Rest ist mir egal. “Reality Bites”: Energiegeladene Drums von Kalle Torniainen und hmm mal was anderes: für’s Intro durfte Pekka’s Stimme eine Runde durch den Verzerrer drehen. Und nochmal: das ist Songwriting, wie es nicht besser geht. Alles fügt sich perfekt ineinander. „Close To The Bone“: Mit dieser zum Träumen gemachten Mid-Tempo-Nummer sind wir leider schon am Ende des Albums. Einmal mehr: ein Titel, an dem ich rein garnichts aussetzen kann.

Was meine Erwartungen angeht:
Inzwischen hat der Silberling wahrscheinlich nen Drehwurm bekommen, so oft wie das Album bei mir lief. Brother Firetribe werden meinen Erwartungen zu 100% gerecht. Dieses Album ist wieder ein absolutes Meisterwerk des Hard-Rock. Man spürt in jeder Sekunde, mit wie viel Leidenschaft die Finnen hier zu Werke gehen. „Diamond In The Firepit“ macht süchtig, erhellt jeden Regentag, macht einfach gute Laune … Wer beim Hören dieser Scheibe ruhig sitzen kann und Trübsal bläst, hat selber Schuld.

Die Scheibe ist etwas anders als „Heart Full Of Fire“. Doch so perfekt der Vorgänger auch sein mag, wer braucht schon immer gleiche Kopien. Qualitativ ist „Diamond In The Firepit“ absolut auf Augenhöhe mit den anderen beiden CDs. Ich sehe keine einzige Schwachstelle. Manche Songs zünden sofort, andere brauchen ein paar Umdrehungen. Fazit: zeitloser 80er Hard-Rock in Perfektion
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Die Gratwanderung zwischen geiler Mucke und Schmalztopf ist gerade im AOR Sektor sehr schmal. Die Finnen Brother Firetribe schaffen diesen Balanceakt schon seit zwei Alben sehr gut. Auch auf ihrem neuen Album Diamond In The Firepit gibt es wieder ganz hervorragenden 80er Jahre Melodic Rock zu hören, welcher vor allem durch die wirklich tollen Melodien überzeugen kann.

Sechs Jahre hat es gedauert um dieses Album zu veröffentlichen, was mit Sicherheit auch daran liegt, das der Gitarrist der Band hauptberuflich bei Nightwish in Lohn und Brot steht.

Gelegentlich trauen sich Brother Firetribe auch mal einen Fuß in das Hard Rock Genre zu setzen, insbesondere der griffige Opener “Love Is Not Enough“ schlägt ein flottes Tempo an und die Gitarrenriffs sind hier besonders druckvoll. Natürlich setzt die Band auch hier auf ihr Talent eingängige Riffs zu schreiben.

Schön ist, dass die Band, trotz allem 80er Jahre Bezug nie in dem Pomp erstickt, welchen man heutzutage so gerne in anderen Bands findet, welche sich seit 30 Jahren mühsam am Leben erhalten.

Sehr gutes Album, wer auf große Melodien steht, der sollte Diamond In The Firepit antesten!
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am 13. April 2015
Nachdem meiner Meinung sehr schlechten Zweitwerk ist dieses dritte Album von Brother Firetribe wieder richtig stark. Hier reiht sich ein Hard Rock Diamant an den nächsten. Songs wie For Better or for worse oder das geniale Trail of tears sind einfach spitze. Das Album erreicht seine volle Kraft aber erst nach mehrmaligen hören. Mit einmal ist es diesmal nicht getan. Ich habe es satte dreimal hinter ein Länder gehört. Dann hat es gezündet aber richtig. Ich konnte es wie bei sehr guten Alben so üblich nicht mehr aus dem player kriegen. So muss das sein. Volle 5 Sterne für alle Fans von Europe bis Journey ein muss :-)
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