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4.0 von 5 Sternen Ein aus Tagen des gemütlichen Pantoffelkinos von 1964 stammender, sehenswerter Fernsehkrimi
Lydia muss sterben

In seiner Reihe mit auf DVD veröffentlichten Fernsehkrimis aus vergangenen Tagen des Pantoffelkinos bringt das "Studio Hamburg Enterprises" hier eine wahrhaft kleine Perle dieses Genres an den Start. Die literarische Vorlage für den von der "Bavaria Atelier" im Auftrag des "Südfunks Stuttgart" produzierten Krimi lieferte der...
Vor 4 Monaten von DVD-Rezensionen veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Lydia muss sterben
Im Jahre 1964 entstand unter der Regie von Rainer Erler der Film Lydia muss sterben. Hierbei handelt es sich um ein eigentlich unbedeutendes Werk des Regisseurs, der durch die Serie „Das blaue Palais“ einen gewissen Kultstatus erreichte. Lydia muss sterben basiert auf den gleichnamigen Roman von Stephen Ransome, auch kann man den Film nicht absprechen, dass er...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein aus Tagen des gemütlichen Pantoffelkinos von 1964 stammender, sehenswerter Fernsehkrimi, 4. Mai 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Lydia muss sterben (DVD)
Lydia muss sterben

In seiner Reihe mit auf DVD veröffentlichten Fernsehkrimis aus vergangenen Tagen des Pantoffelkinos bringt das "Studio Hamburg Enterprises" hier eine wahrhaft kleine Perle dieses Genres an den Start. Die literarische Vorlage für den von der "Bavaria Atelier" im Auftrag des "Südfunks Stuttgart" produzierten Krimi lieferte der amerikanische Autor Frederick C. Davis (1902-1977), der hier unter seinem Pseudonym Stephen Ransome im Vorspann des Films aufgeführt wird. Rainer Erler ("Fleisch" 1979) schrieb nicht nur das Drehbuch, sondern führte auch die Regie bei dem am 15. September 1964 erstmals im TV gezeigten Krimi. Die gut 64 Prozent aller Fernsehzuschauer, die einschalteten, zeigten sich begeistert von dem ungeheuer spannend in Szene gesetzten Krimi.

Selbst noch heute, inzwischen fast ein halbes Jahrhundert nach seiner TV-Premiere (Stand 05/2014), überzeugt der Fernsehkrimi noch immer mit seiner originellen Umsetzung und Art, seine Geschichte zu erzählen. Dabei kommt zweifelsohne der in dem Film zu erlebenden Besetzung, die durchweg hervorragend aufspielt, ein Großteil mit am Erfolg zugute.

An dieser Stelle sein wirklich nur beispielgebend die Namen von Helmut Lange, Eva Pflug, Klaus Löwitsch, Wolfgang Völz, Marion Lindt oder auch Alexis von Hagemeister, Friedrich Joloff und Horst Niendorf genannt.

Ich muss sagen, dass ich mich nach den ersten Filmminuten fragte, wie es der Film schaffen will, eine Spannung über die gut 84 Minuten, die der Krimi läuft, aufrechtzuerhalten. Anfangs scheint alles beinahe so, als könnte nichts Großartiges und Aufregendes mehr passieren. Dem ist aber ganz und gar nicht so. Der Film wird innerhalb kürzester Zeit derart spannend und überrascht mit immer wieder neuen Wendungen und so nicht vorhersehbaren Ereignissen in seiner Geschichte, dass man beim Ansehen und Mitfiebern als Zuschauer beinahe das Atmen vergisst.

Der Film erzählt in einem interessanten filmischen Mix aus zum Teil Rückblenden sowie von der Kamera eingefangenen stimmungsvollen Bildern die Geschichte aus Sicht des Rechtsanwalts " Webster Lindley" (Helmut Lange). Dieser glaubt den perfekten Mordplan gefunden zu haben, um seine geldgierige Exfrau, von der er vermutet, dass diese seinen Bruder (Horst Niendorf) um die Ecke gebracht hat, umzubringen.

Allerdings geht bei der Durchführung des Plans etwas schief und jemand anderes stirbt. " Webster Lindley", der natürlich weiß, dass die von dem Staatsanwalt "West" (Friedrich Joloff) der Tat bezichtigte "Verena" (Marion Lindt) keine Schuld trifft, übernimmt deren Verteidigung vor Gericht. Plötzlich geschehen weitere ähnlich durchgeführte Morde. Wer hat bei diesen Morden seine Hände im Spiel? War es vielleicht sogar nicht die Schuld von " Webster Lindley", dass bei dem Versuch seine Exfrau zu töten, jemand anderes sterben musste?

Der Film findet sich auf einer DVD vom Typ 5 und hat laut Cover eine Gesamtlaufzeit von in etwa 84 Minuten. Zur Aufbewahrung kommt die DVD in ein einfaches Amaray-Case mit auf dessen Coverfront leider fest aufgedrucktem FSK-Hinweis. Das von der DVD im klassischen 4:3 Format zur Ansicht kommende Bild wurde gelungen "Digital Restauriert".

Bedenkt man, dass seit Fertigstellung des Films inzwischen beinahe ein halbes Jahrhundert in das Land gezogen ist, wirkt die Qualität des von der DVD angebotenen Schwarz-Weiß-Bild schon beinahe erstaunlich gut. Es bietet während seiner gesamten Laufzeit beinahe ausnahmslos gut gesetzte Werte und Einstellungen sowohl in der zu erlebenden Schärfe als auch im Kontrast der von der DVD gezeigten Bilder. Mechanische Beschädigungen oder Bildrauschen und Unruhen fielen mir nicht erwähnenswert während der DVD-Wiedergabe auf.

Das mit Musik und einigen animiert dargestellten Filmszenen gestaltete DVD-Menü ist übersichtlich und gut bedienbar. Aus dem sich unmittelbar nach Einlegen der DVD in den Player öffnenden Menü heraus lässt sich über "Film starten" die Wiedergabe beginnen. Ein separat aufrufbares Kapitelmenü wird zwar nicht angeboten, jedoch sind innerhalb des Films einige optional anwählbare Marker gesetzt. Als einziges Extra findet sich eine "Trailershow" zu anderen in der Vergangenheit bereits durch das "Studio Hamburg Enterprises" veröffentlichter Titel auf der DVD.

Tonbewertung:

Die DVD bietet einen deutschen Ton im Format Dolby digital 2.0 mono an. Er hat ein relativ konstantes Volumen und ein dem Alter der Produktion entsprechendes Klangbild. Alle Darsteller sind durchweg gut verständlich, auch wenn der Ton nun natürlich, verständlicherweise, kein bombastisches Soundgewitter anbieten kann. Für die in dem Film zu Gehör kommende und sich gut in ihm integrierende Musik zeichnete Eugen Thomass verantwortlich. Zuschaltbare Untertitel für Gehörlose oder auch Hörgeschädigte werden leider keine von der DVD angeboten.

Gesamteindruck:

Mir hat dieser Krimi, aus Tagen des gemütlichen Pantoffelkinos, vor allem mit seiner Art der Inszenierung und der tollen Besetzung in ihm so zugesagt. Die zudem für eine vor beinahe fünf Jahrzehnten fertiggestellte TV-Produktion gute Bild- und Tonqualität, von der hier durch das "Studio Hamburg Enterprises" an den Start gebrachten DVD, lassen mich diese vorbehaltlos empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Lydia muss sterben, 7. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Lydia muss sterben (DVD)
Im Jahre 1964 entstand unter der Regie von Rainer Erler der Film Lydia muss sterben. Hierbei handelt es sich um ein eigentlich unbedeutendes Werk des Regisseurs, der durch die Serie „Das blaue Palais“ einen gewissen Kultstatus erreichte. Lydia muss sterben basiert auf den gleichnamigen Roman von Stephen Ransome, auch kann man den Film nicht absprechen, dass er leicht in Richtung „Film noir“ geht.

Die Geschichte in diesem Krimi dreht sich um den Anwalt Webster Lindley, der seine Ex-Frau Lydia ins Jenseits befördern will. Er plant umsichtig die Tat, besorgt Gift und sorgt dafür, dass er für den Todeszeitpunkt von Lydia ein bombensicheres Alibi hat. Doch egal wie gut man auch plant, es besteht immer die Möglichkeit, dass auch der beste Plan in die Binsen geht. Und so auch hier, anstelle von Lydia beißt ein älterer Herr ins Gras. Als dann noch eine Unschuldige des Mordes verdächtigt und festgenommen wird, kann Webster nicht länger schweigen. Er bekennt sich schuldig und – niemand glaubt ihn. Um die unschuldige Frau vor dem Gefängnis zu bewahren, beginnt Webster Beweise für seine eigene Schuld zu sammeln.

Obwohl der Film einige interessante Ansätze beinhaltet, konnte er mich nicht ganz überzeugen. Vielleicht lag es an der fehlenden Authentizität, vielleicht auch an den Darstellern – irgendwas passte nicht wirklich. Dabei haben sich die Macher hier wirklich Mühe gegeben. So hört man immer wieder die Stimme des Anwalts auf dem Off, der den Zuschauer seine jeweiligen Gefühle erzählt. Sei es, dass er glücklich ist, dass sein Plan endlich umgesetzt werden kann, oder man bekommt auch seine innere Zerrissenheit zu spüren, als sein Plan nicht aufgeht. Sehr schön gemacht. Im Ganzen gesehen kann ich den Film Genrefans empfehlen, alleine um sich ein Bild von den darstellerischen Leistungen von Hellmut Lange zu machen.
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5.0 von 5 Sternen Viel Spannung und überraschende Wendungen, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Lydia muss sterben (DVD)
Er stand zwar etwas im Schatten seiner bekannteren Kollegen des Neuen Deutschen Films, doch zumindest unbewusst dürfte der Regisseur Rainer Erler vielen Millionen Menschen nicht nur in Deutschland durch zahlreiche tiefgründige Filme bekannt sein. Mehr als vierzig Spielfilme für Fernsehen und Kino, produziert in über 30 Ländern, vierzehn Romane, zwei Dutzend Erzählungen und Kurzgeschichten und fünf Bühnenwerke sind bislang die stolze Bilanz des 1933 geborenen Autorenfilmers. Er schafft keine leichte Kost, sondern bearbeitet zeitlos aktuelle, außergewöhnliche, oft provozierende und kontroverse Themen. Zu seinem vielgeachteten Werk zählen gesellschaftskritische Filmkomödien, darunter die Klassiker „Seelenwanderung“ und „Endkampf“, Kultfilme wie „Fleisch“, der von einem Organspendenskandal handelt, spannende Polit-Thriller wie „Plutonium“ oder das Science-Fiction-Drama „Operation Ganymed“. Die legendäre fünfteilige Science-Thriller-Reihe „Das Blaue Palais“ wurde inzwischen von der Realität längst eingeholt, was Rainer Erler das Prädikat prophetisch einbrachte. Nebenbei erhielt er unzählige Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Film- und Fernseh-Festivals, dazu vier Literaturpreise. Für sein Lebenswerk erhielt Rainer Erler den Metropolis-Preis der deutschen Film- und Fernsehregisseure, den Deutschen Fantasy-Preis und das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Filmemacher ist heute ein Wandler zwischen den Welten, den Sommer verbringt er in Bayern, den Winter in West-Australien.
Rainer Erler arbeitete schon während und nach seiner Schulzeit bei Schul- und Studiobühnen, bevor er seine ersten Fernseh- und Filmerfahrungen als Assistent bei Paul Verhoeven, Franz Peter Wirth und anderen sammelte. Daneben schrieb er Theaterstücke, Filmkritiken und auch einige Drehbücher. Von 1961 bis 1972 war Erler freier Autor und Produzent bei der Bavaria, ab 1973 schrieb, produzierte und inszenierte er seine eigenen Filme. Wenn Erler auch besonders zum Erfinder des Genres „Science Thriller“ zählt, so schuf er in den 1960er Jahren eine Reihe von Fernsehkrimis, die Sehbeteiligungen von über 60 Prozent hatten und in der Gunst des Publikums ganz weit oben standen. Neben „Das veilchenblaue Auto“ (1961), „Die Rache“ (1962), „Der Hexer“ (1963) entstand schließlich als Höhepunkt 1964 „Lydia muss sterben“, produziert von der Bavaria Atelier GmbH im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks. Wie bei vielen anderen Filmen von Erler stammt die passende Musik von Eugen Thomass. Viele der angesehensten Schauspieler der Zeit sind in Haupt- und Nebenrollen vertreten, darunter Eva Pflug, Hellmut Lange, Wolfgang Völz oder Klaus Löwitsch. Studio Hamburg bringt diesen Klassiker des Fernsehthrillers erstmals auf DVD heraus.
Die Geschichte ist so verworren wie spannend bis zur letzten Sekunde. Rechtsanwalt Webster Lindley (Hellmut Lange) möchte seine Frau Lydia (Eva Pflug) aus dem Weg räumen und plant einen perfekten Mord. Während Lydia statt Zucker Zyankali in ihren Kaffee gibt, soll er im Gerichtssaal den Gangster Ernest Reece (Klaus Löwitsch) verteidigen. Doch dann kommt alles anders als geplant, denn nicht Lydia, sondern ein älterer Herr stirbt an dem Gift, und ein junges Mädchen namens Verena (Marion Lindt) wird der Tat verdächtig und verhaftet. Lindley, der genau weiß, dass sie unschuldig ist, übernimmt ihre Verteidigung, doch er verliert den Prozess und Verena wird von den Geschworenen schuldig gesprochen. Selbst als Lindley Staatsanwalt West (Friedrich Joloff) gesteht, dass er an dem Mord schuld sei, glaubt ihm dieser nicht. Es gilt nun, Beweise dafür zu sammeln, dass er der Schuldige ist. Unabhängig davon hält er an seinem Ziel fest, dass Lydia sterben muss. Der Film erzählt teilweise in Rückblicken und bietet immer wieder überraschende Wendungen, die auch heute noch immer wieder für Spannung sorgen. Neben der großartigen Kunst der Darsteller überzeugen die oft rasante Erzählweise sowie die Bild- und Tonqualität des digital restaurierten Schwarz-Weiß-Ausgangsmaterials.
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