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5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Liebesgeschichte in Schottland - perfekt!
Martina Riemers Debütroman "Glasgow Rain" konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und hat mir einige amüsante Lesestunde beschert. Martina ist wieder ein solches grandioses Beispiel dafür, dass sich gerade die Jungautorinnen nicht verstecken brauchen und nur so für Romantik und Fantasie sprühen. Mit der Geschichte um ihre...
Vor 3 Monaten von Lielan veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Manchmal ist weniger mehr
Inhalt: Die 18jährige Victoria, genannt Vic, lebt seit ihre Mutter ums Leben kam mit ihrem vielbeschäfigten, abweisenden Vater allein. Als sie eines Tages zufällig in ihrem Zimmer mit dem Rafael, dem Sohn der Hausangestellten, zusammenstößt, fegt er durch ihr Leben wie ein Wirbelsturm. Denn plötzlich ist sie nicht mehr bereit ihre...
Vor 24 Tagen von Niob veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Manchmal ist weniger mehr, 1. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
Inhalt: Die 18jährige Victoria, genannt Vic, lebt seit ihre Mutter ums Leben kam mit ihrem vielbeschäfigten, abweisenden Vater allein. Als sie eines Tages zufällig in ihrem Zimmer mit dem Rafael, dem Sohn der Hausangestellten, zusammenstößt, fegt er durch ihr Leben wie ein Wirbelsturm. Denn plötzlich ist sie nicht mehr bereit ihre Gefühle zu verstecken und oberflächliche Beziehungen zu führen. Neben anderen Hindernissen tauchen plötzlich Frauenleichen in der Stadt auf, die scheinbar einem Ritualmord zum Opfer gefallen sind. Und als wäre das nicht genug fühlt Vic sich verfolgt und beobachtet. Ob sie Rafael wirklich vertrauen kann?

Meinung: Glasgow Rain ist das Debüt von Martina Riemer, auf das ich durch viele positive Stimmen aufmerksam wurde.
Vic hat ihre Mutter früh verloren und lebt seitdem allein mit ihrem gefühlskalten Vater. Seit der Beerdingung ihrer Mutter hat sie alle Emotionen unterdrückt und vor ihrer Umwelt versteckt - bis Raphael in ihr Leben tritt. Und da kommt schon das erste große Manko des Buches. Ich habe Vic zu keiner Zeit das verschlossene, verletzte Mädchen, dass nur mit viel Mühe aus seinem Schneckenhaus herausgelockt werden kann abgekauft. Sie ist von allem zu viel. Zu aufbrausend, zu zickig, zu schnell unsterblich verliebt, zu unüberlegt. Sie fällt von einem Extrem ins andere und oft konnte ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen.
Raphael ist das gegenteilige Extrem. Er sieht gut aus, ist sportlich, arbeitet hart, kümmert sich um seine Freunde und Familie. Ein Ritter ohne Fehl und Tadel.
Auch die Nebenfiguren sind furchtbar blass und stereotyp, angefangen von Vics besten und einzigen Freunden bis hin zu den Antagonisten.
Die Story selbst weist keinen erkennbaren Spannungsbogen auf, da viel zu viel Fokus auf eine erzwungen wirkende Liebesgeschichte gelegt wird. Erst am Ende wird die eigentliche Haupthandlung wieder aufgegriffen, driftet dort aber leider fast schon ins Absurde ab. Auch hier wieder zu viel von allem. Es wirkt, als hätte sich die Autorin nicht wirklich für ein Gerne entscheiden können und hätte deshalb in jede Kiste gegriffen. Weniger ist manchmal einfach mehr. Als ich das Buch zugeschlagen habe, war ich fast schon erleichtert.
Der Stil war gut zu lesen und einem Jugendbuch angemessen, allerdings bin ich ab und an über einige Formulierungen gestolpert, wenn die Protagonistin zum Beispiel die "unzähligen Meter" vom 5-Meter-Brett im Schwimmbad hinab schaut.
Das schottische Setting kam nicht wirklich beim Leser an, die Geschichte hätte auch in jeder anderen x-beliebigen Stadt handeln können.

Fazit: Leider konnte das Buch für mich nicht halten, was die allgemeine Meinung verspricht. Die Figuren waren zu flach, genau wie der Spannungsbogen und die Geschichte manchmal einfach zu unglaubwürdig. Von mir leider keine Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielversprechendes Debüt!, 25. August 2014
Von 
Alexandra Gottstein "Bloggt Buchkritiken / Bl... (Deutschland / Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
Das verträumte Cover lässt einen zarten Liebesroman für junge Leserinnen erwarten - und den bietet "Glasgow Rain" tatsächlich in erster Linie, allerdings fließen in die Liebesgeschichte auch Elemente anderer Genres ein! So ist zum Beispiel von einem Serienmörder die Rede, der ausschließlich 31-jährige Frauen meuchelt und ihnen danach die Organe entnimmt, und Vic leidet an immer wiederkehrenden Albträumen, in denen sie in einem düsteren Kellergewölbe gewaschen und präpariert wird wie ein Opferlamm... Dann gibt es da noch den schmierigen Ex-Freund, der anscheinend kein "Nein" akzeptieren kann und bedrohliche Andeutungen macht, und es wird auch öfter auf die völlig veralteten Vorstellungen des Vaters, was soziale Klassenunterschiede und akzeptablen Umgang betrifft, eingegangen.

Einerseits fand ich diese Mischung sehr interessant und originell - ein Liebesroman muss sich ja nicht immer NUR um Liebe drehen! -, andererseits wünschte ich mir, die verschiedenen Elemente wären etwas stärker miteinander verwoben. Erst gegen Ende kommen sie meiner Meinung nach wirklich zu einem stimmigen Ganzen zusammen, davor war mir der Übergang von Thriller zu Liebesgeschichte zu sakraler Mystik da und dort einfach ein wenig zu abrupt.

Direkt am Anfang bauen die Hinweise auf den ominösen Serientäter Spannung auf, die dann aber im Mittelteil eher in den Hintergrund tritt, während sich die Geschichte auf die Emotionen der Protagonisten und die Romantik konzentriert. Es gibt zwar immer wieder Hinweise auf drohende Gefahr, die aber lange nicht tatsächlich eintritt - dafür dann recht plötzlich! Danach geht alles ziemlich schnell und mit einem Mal sind wir wieder mitten drin im Thriller-Teil der Handlung. Lose Enden werden verknüpft, offene Fragen beantwortet, und die Autorin hat mich mit manchen Entwicklungen wirklich überrascht, während ich andere für den aufmerksamen Leser leider etwas vorrausehbar fand... Da stecken viele interessante Ideen drin, die ich gerne schon vorher im Laufe des Romans etwas weiter ausgebaut gesehen hätte!

Ich denke, die unterschiedlichen Erwartungen, die ich an einen Liebesroman und einen Thriller hege, waren für mich sozusagen das kleine Steinchen im Schuh. Bei einem reinen Liebesroman würde ich z.B. gar keine Hochspannung erwarten, aber "Glasgow Rain" baut durch das Thriller-Element eben auch Thriller-Erwartungen auf, die dann meiner Meinung nach nicht 100%ig erfüllt werden. Das macht es nicht zu einem schlechten Buch, und das heißt auch nicht, dass ich es überhaupt nicht mochte - aber da war zwischendurch immer mal wieder dieses leise Gefühl von Diskrepanz.

Das klingt jetzt allerdings immer noch negativer, als ich es tatsächlich meine! Denn als Liebesgeschichte hat das Buch Einiges zu bieten.

Eigentlich haben Vic und Rafael keinen guten Start. Er überrumpelt sie ausversehen halbnackt in ihrem Schlafzimmer, sie reagiert aus Schreck und Verblüffung zickig und arrogant, was ihn wiederum in Wut versetzt... Aber schnell wird klar: eigentlich fühlen sich beide magnetisch voneinander angezogen, was von ihrer Umgebung alles andere als wohlwohllend aufgenommen wird. Aus der anfänglichen Hassliebe wird eine verbotene Liebe - Romeo und Julia in modern, wobei viel mehr auf dem Spiel steht, als sie ahnen. Das liest sich süß und romantisch, und die (eher dezent gesäten) erotischen Szenen sind gerade explizit genug, um kribbelnd zu sein. Besonders junge Leserinnen von Autorinnen wie Abbi Glines, Jamie McGuire oder Carina Bartsch könnten sich davon angesprochen fühlen!

Ich mochte Victoria, obwohl - oder gerade weil! - sie nicht perfekt ist. Sie kann eine verwöhnte kleine Zicke sein, sie neigt manchmal zur Melodramatik, aber trotz ihrer Schwächen und Unsicherheiten hat sie das Herz am rechten Fleck. Auch ihr Vater und seine erzkonservative Erziehung konnten ihr nicht austreiben, dass ihr das Innere eines Menschen weit mehr bedeutet als sein Bankkonto, und das alleine ist schon Gold wert! Im Laufe des Buches lernt sie viel über sich selbst, und sie lernt, sich tapfer ihren Ängsten zu stellen. Dabei macht sie Fehler, sie fällt hin... Aber sie steht auch wieder auf, sogar wenn sie am Boden zerstört ist. Interessanterweise hatte ich manchmal den Eindruck, dass sie emotional stärker ist als Rafael, auch wenn sie durch das Trauma ihrer Kindheit - den plötzlichen Tod ihrer Mutter und die kaltherzige Erziehung ihres Vaters - schwer verwundet wurde.

Rafael ist ein netter Kerl, der nicht vorhat, sich im Leben von irgendetwas aufhalten zu lassen. Seine Mutter hat nur wenig Geld, an seiner Schule ist er unter lauter Kindern reicher Eltern der verächtlich belächelte Außenseiter, aber er ist trotzdem wild entschlossen, zu studieren - auch wenn das heißt, dass er neben der Schule noch arbeiten und jeden Tag stundenlang lernen muss. Er ist in vielem ganz anders als Vic, aber sie ergänzen sich gerade in ihrer Gegensätzlichkeit sehr gut, und es ist rührend, wie wichtig ihm ihre Liebe schnell ist.

Ich hätte gerne mehr über Shona gelesen, Vics Tante und auch mütterliche Freundin, denn die ist ein liebenswerter, interessanter Charakter. Auch Aimee und Stew, Vics loyale und unerschütterliche Freunde, waren mir sehr sympathisch! Schade fand ich, dass die Widersacher von Anfang an unsympathisch rüberkamen - da war es keine Überraschung, dass sie sich tatsächlich als schlechte Menschen herausstellen.

Der Schreibstil liest sich flüssig und vermittelt gekonnt Stimmung und Atmosphäre der jeweiligen Szene, die Dialoge lesen sich gut... Nur manchmal war er mir ein klein wenig zu dramatisch oder auch zu kitschig, aber im Großen und Ganzen empfand ich ihn als ansprechend.

Fazit:
Ein Liebesroman für junge Erwachsene, in dem auch bestialische Morde, düstere Rituale und unheimliche Stalker eine Rolle spielen? Diese Mischung aus Lovestory und Thriller ist eine interessante, originelle Idee, konnte mich aber nicht vollkommen überzeugen. Besonders im Mittelteil flaute für mich die Spannung ab, und die beiden Elemente der Geschichte gerieten dort sozusagen aus dem Gleichgewicht. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und würde es Fans des Genres auch weiterempfehlen! Die beiden Protagonisten waren mir sympathisch, und ich empfand die Liebesgeschichte "Glasgow Rain" als anrührender, authentischer und überzeugender als den Thriller "Glasgow Rain".

Ein Debüt mit Schwächen, aber auch mit viel Potential! Fans des Genres sollten die Autorin meiner Meinung nach im Auge behalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Liebesgeschichte in Schottland - perfekt!, 22. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
Martina Riemers Debütroman "Glasgow Rain" konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und hat mir einige amüsante Lesestunde beschert. Martina ist wieder ein solches grandioses Beispiel dafür, dass sich gerade die Jungautorinnen nicht verstecken brauchen und nur so für Romantik und Fantasie sprühen. Mit der Geschichte um ihre Protagonistin Vic konnte sie mich direkt von der ersten Zeile fesseln und bis zu letzten spannungsumwogenen Seite in der Handlung gefangen halten. Natürlich besticht dieses Schmuckstückchen nicht nur mit seinem faszinierenden Inhalt, sondern auch optisch ist Martina Riemers Debütroman ein absoluter Eyecatcher. Die fantastische Covergestaltung muss hier definitiv gelobt werden, denn ein Liebespaar, dass sich im Regen küsst, passt natürlich perfekt zum Inhalt, denn zu welchem Land, wenn nicht Schottland, passt dieses verregnete und dennoch romantische Wetter besser?! Und besonders für alle Schottland-Fans ist "Glasgow Rain" ein absolutes Lese-Muss, denn wie der Titel schon verrät spielt die Handlung in Schottlands "Arbeiterstadt" Glasgow.

Der Leser wird über einen Vergangenheits-Rückblick in die Kindheit der Protagonistin Vic in die Handlung eingeführt. Seitdem Vics Mutter durch einen Unfall gestorben ist, lebt diese alleine mit ihrem Vater in einer großen Villa mitten in Glasgow. Durch das Vermögen ihres Vaters fehlt ihr an nichts, ein riesiges Haus mit Köchin/Haushälterin, ein gut bestückter Kleiderschrank, ein gut gepflegtes Privatleben mit Partys und Beliebtheit im Schulalltag, was wünscht sich eine junge Frau in Vics Alter mehr?! Allerdings ist von Liebe, Zuneigung und Geborgenheit in Vics Leben eher weniger vorzufinden, seitdem sie ihre Mutter verloren hat, denn ihr Vater zieht seine intensiv-zeitfordernde Arbeit seiner Tochter regelmäßig vor. Doch ein Glück gibt es da noch ihre besten Freunde Stew und Aimee, das Geschwisterpaar, welches ihrem Leben eine wirklich süß, würzige Note verleiht und sie regelmäßig auf Trapp hält. Aber was wäre so eine richtig, romantisch, schöne Liebesgeschichte ohne den perfekten Partner? Und genau hier kommt Raffael ins Spiel. Raffael wohnt ebenfalls auf dem Anwesen von Vics Vater, allerdings ist er der Sohn der Haushälterin und unterstützt diese wo er nur kann. Und obwohl Vic und Raffael die selber Schule besuchen, fällt Vic Raffaels äußerst attraktives Aussehen erst durch einen mehr als peinlichen Zusammenstoß in ihrem Zimmer auf. Natürlich legt die Martina Riemer dem frisch verliebten Paar immer wieder neue Steine in den Weg, welche sich teilweise als haarsträubend unüberwindbar heraus kristallisieren, aber dennoch drückt der Leser dem liebenswerten Protagonistenpaar alle Daumen.

Martina Riemers Schreibstil war von der ersten bis zur letzten Seite perfekt, mir fehlte es an Nichts. Die wundervolle Mischung aus prickelnder Spannung und dem hochromantischem Schottland und dem mehr als bekannten stressigem Teenager-Schul-Herzschmerz-Alltag zeichnet "Glasgow Rain" aus. Hinzu kommt, dass die junge Autorin einen sehr ausgerpägten Beschreibungssttil hat und sich so jeder Leser in die gewählte Kulisse und die beschriebenen Handlungsorte hinein versetzen kann, sodass man sich mitten in der Handlung wieder findet. Besonders hervor heben möchte ich, dass Martina sogar meinen Schottland-Traum erfüllt hat und eine Handlungsszene in einer echten schottischen Castle hat spielen lassen - hach wie romantisch! Und den Lesern unter euch, denen "einfache" Liebesromane zu langweilig sind - kein Problem - denn Martina Riemer versteht ihr Handwerk und weiß ganz genau wie sie ihren Lesern prickelnde Spannung vermitteln kann und führt einfach noch einen kleinen kriminalistischen Handlungstrang hinzu, der sich natürlich im grandiosen Finale aufklärt. Nach diesem wundervoll gewähltem Ende (Happy End pur!), wünscht man sich als Leser doch glatt eine weitere Geschichte um Vic, ihre Freunde und dem attraktivem, sowie prachtvollen Schottland. Hoffentlich werden wir noch viel von Martina Riemer hören, bzw. lesen! Im Großen und Ganzen hat sie mit ihrem Debütroman "Glasgow Rain" optisch und natürlich auch inhaltlich, mit ihren Charakteren, der Handlung, dem fantastischen Handlungsort und der nervenzerreißenden Spannung mitten in mein Leserherz getroffen und ich kann euch dieses Buch nur ebenfalls ans Herz legen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber ausbaufähig, 22. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
Inhalt:
Vic steht am Ende ihrer Schulzeit aber das ist ihr geringstes Problem. Viel mehr macht es ihr zu schaffen das sie mit ihrem Vater immer wieder Kämpfe ausfechten muss und er ihr gegenüber sehr eisig ist. Dadurch ist der Verlust ihrer Mutter für sie stets präsent. Dass ist aber auch der Grund dafür das sie sehr verschlossen ist und sich auf Gefühle nicht einlässt. Cailean, ihre On-Offf-Beziehung stört das nicht, zumindest so lange nicht bis sich Vic in Rafael verliebt und sich daher von Cailean trennt. Dieser will sich das nicht gefallen lassen und bedrängt und bedroht sie immer wieder. Zudem fühlt sie sich immer wieder beobachtet und verfolgt. Tja und dann sind da auch noch diese gruseligen Träume...in Vics Leben spielt alles verrückt - ihre Gefühlswelt, ihre Freunde, ihr Vater!

Meinung:
Leider bin ich von dem Buch etwas enttäuscht. Die Geschichte hat sehr vielversprechend angefangen weil ich mich gefreut habe auf eine Mischung aus Liebesgeschichte und Thriller. Leider ist es im Laufe des Buches mehr zu einer Liebesgeschichte geworden als zu allem anderen.
Die Spannung, die nicht nur durch die Frauenmorde sondern auch durch Vics Träume und ihren Verfolger geschaffen wurde, hatte defintiv Gänsehautfaktor. Gerade die Art und Weise beschrieben wurde wie Vic sich beobachtet fühlt, war wirklich gruselig. Dabei waren die Träumen noch das I-Tüpfelchen. Leider konnte diese Spannung nicht aufrecht gehalten werden da die Handlung sich dann so verstrickte das es leider in den Hintergrund rückte.
Dafür wurde sehr viel mehr Wert auf die Charaktere gelegt. Diese wurden gut gezeichnet und wirklich lebendig. Gerade die Zwillinge waren für mich einfach genial. Nicht nur das sie unheimlich witzig waren, man konnte die Kabbeleien der Zweien miterleben aber auch die tiefe Bindung untereinander und zu Vic.
Vic...ist ein sehr komplexer Charakter. Sie hat so einige Päckchen zu tragen aber war mir manchmal einfach zu dramatisch. Zum einen hat sie eine Situation dramatischer gemacht als sie war aber auch durch ihr eigenes Handeln eine Dramatik geschaffen, die nicht hätte sein müssen.
Rafael war mir sehr sympathisch weil er so ehrlich und echt war. Mir hat es gefallen wie er mit Vic umgegangen ist und seine Intensität.
Die Beziehung der Beiden war mir too much! Ich hätte nie gedacht das mir eine Liebesgeschichte mal zu viel sein könnte aber das Geturtel der Beiden hat es geschafft. Wobei das wohl auch daran lag das Vic alles immer zu einem Drama gemacht hat.
Obwohl mir das nicht gefallen hat, muss ich gestehen das ich es dennoch sehr authentisch fand. Denn wenn man unsere Zeit betrachtet, das Alter...dann reagiert Vic wie man es selbst auch bei einigen Menschen beobachten kann. Also in dem Sinne schon sehr gut umgesetzt aber ich finde solche Menschen halt auch in der Realität anstrengend und dementsprechend war meine Sicht auch auf Vic.
Zu der Lösung des Ganzen, nun das war schon sehr vorhersehbar aber das kennt man ja von vielen Büchern. Es wäre vielleicht überraschender gewesen wenn die Bösen, nicht von Anfang an als die Bösen dargestellt wurden. Was mich aber überrascht hat war die Triebfeder für die ganzen Verbrechen. Das war echt abgefahren! Aber dass hat leider die ganzen Ansätze überschattet wie die Träume. Wenn man die ausgebaut und nicht so im Sande verlaufen gelassen hätte, dann wäre die Geschichte einfach runder gewesen.
Was man aber sagen kann, ist das die Autorin einen guten Schreibstil hat denn gelangweilt habe ich mich nicht. Außerdem hat es mir gefallen das sie ihre Kapitel mit Zitaten eingeleitet hat. Diese waren sehr gut gewählt und passten immer wunderbar um Inhalt.
Alles in allem kann man sagen das man hier eine solide Geschichte hat, die ausbaufähig ist.
Ich freue mich aber schon auf das nächste Buch der Autorin denn Talent zum Schreiben hat sie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll!, 17. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
Ein wirklich tolles Debüt!
Vic leidet seit dem Tod Ihrer Mutter unter der Gefühlskälte ihres Vaters.
Das bessert erst, als sie im letzten Schuljahr mit Aimee und Stew unerwartet neue Freunde findet und Rafael begegnet. Die Beiden kommen sich Näher obwohl er der Sohn der Haushalthilfe ist. Es Geschehen grausamen Morde und Vic fühlt sich seit Rafaels erscheinen dauernd verfolgt. Ausserdem quälen Sie plötzlich Alpträume... Kann Vic Rafael wirklich Vertrauen?
Der Start ist etwas Kühl, doch nach und nach entwickelt sich die Geschichte rasant. Martina Riemer schreibt wunderbar flüssig, lebendig und die Figuren sind wunderbar vielseitig gezeichnet!
Absolute Leseempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen ~*~ Glasgow Rain ~*~, 22. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
Bewertung

Über diesen Roman bin ich per Zufall bei Facebook gestolpert, denn da gab es eine Aktion, diesen kostenlos auf amazon.de runter zu laden. Ich hatte mir also den Klappentext durchgelesen und das was ich las hatte mir super gefallen, so landete das Buch auf meinem Kindle. Tja, und da schmorrte das Buch erst einmal.

Zwischen Arbeit, Bloggen, Handarbeit und Freund, bleibt manchmal nicht viel Zeit um wirklich das alles zu lesen, was man vorliegen hat, doch im Urlaub war mir alles egal und ich las wie eine Wilde mein Kindle mehr oder weniger durch.

Der Klappentext konnte mich damals überzeugen, daher hatte ich mir das Buch runter geladen, doch so ganz wusste ich nicht was mich erwartet. Das Buch konnte mich voll in den Bann ziehen.

Wir haben da Vic die ohne ihre Mutter aufwachsen musste, da diese gestorben ist, als Vic noch ein Kind war. Ihr Vater hat die Erziehung übernommen, doch nicht so, wie es ein Vater machen sollte. Aber wir wissen ja alle, Geld regelt auch eine Erziehung. Vic kennt daher keine Familienidylle und auch keine Umarmungen von ihrem Vater. Die einzige die ihr etwas Familie rüber bringt ist ihre Tante Shona.

Eines Tages geht Vic nach dem Duschen direkt in ihr Zimmer, als sie mitten in der Bewegung stoppt. Denn vor ihr steht ein süßer Kerl, wirklich zum Anbeißen und grinst sie frech an. Es handelt sich um Rafael, der Sohn der Haushälterin, der ab und an seiner Mutter unter die Arme greift und bei den Hausarbeiten hilft. Vic und Rafael sind im gleich Alter, doch durften sie schon als Kinder nie zusammen spielen und bis heute ist Vic nicht klar, warum das eigentlich so ist.

Die Beiden lernen sich besser kennen und vor allem lernen sie auch, sich zu lieben, doch seit sie mit Rafael zusammen ist, läuft ihr Leben nicht mehr in ruhigen Bahnen. Plötzlich fühlt sich Vic permanent verfolgt, selbst ihr Vater benimmt sich merkwürdig. Vic muss unbedingt raus finden was hier los ist und was sie entdeckt schockt sie dermaßen, denn nun stellt sich ihr plötzlich die Frage: Ist meine Mum wirklich bei einem Autounfall ums Leben gekommen?

Ich habe die ersten Seite gelesen und war von dem Schreibstil wirklich angetan, er zog mich gleich in den Bann und gierig las ich weiter, weil ich wissen wollte wie es weiter geht. Irgendwann hatte ich aber eine kleine Stelle wo mir Vic mit ihrer Art auf den Keks ging, doch ziemlich schnell verflog das wieder, denn je weiter man das Buch liest, desto mehr lernt man auch Vic kennen. Ich habe sie auf jeden Fall dann doch ins Herz geschlossen.

Auch Rafael ist ein herzensguter Mensch, auch wenn er ab und an doch recht merkwürdig erscheint, doch alles ist begründet. Er ist ein Mann mit Zielen vor den Augen.

Das Buch ist mitreißend und spannend geschrieben, der Schreibstil locker und leicht, ausschmückend und detailliert. Jedoch nicht zu detailliert, da bei so was immer die Gefahr besteht, den Leser in die Langeweile zu stürzen. Martina Riemer hat mit diesem Buch in meinen Augen einen Volltreffer gelandet.

Fazit

Das Buch bekommt von mir verdiente 5 Sterne und ich empfehle es euch sehr gerne weiter. Ihr könnt hier nichts falsch machen. Wenn ihr also nach einem guten Schmöker sucht, bei diesem Buch seid ihr richtig

©mydanni76.blogspot.de
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4.0 von 5 Sternen tolle Liebesgeschichte mit Thrill, 26. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
„Glasgow Rain“ von Martina Riemer ist ein Liebesroman für junge Erwachsene.
Vic hat es nicht leicht mit ihrem Vater. Sie muss sich nach dem richten, was er möchte und so muss sie alle Hebel in Bewegung setzten, damit sie auf die Party gehen darf. Denn geht sie nicht dort hin, wird sie das letzte Jahr an der Highschool eine Außenseiterin sein. Doch ab dieser Party hat sie das Gefühl ständig verfolgt zu werden? Ist das der Sohn ihrer Haushaltshilfe?

Vic bzw. Victoria muss seid dem Unfall ihrer Mutter mit ihrem Vater alleine klar kommen. Sie haben zwar eine Menge Geld, eine Haushälterin, aber dies alles kann die Mutter nicht ersetzten. Ihre Tante sieht sie recht selten. Ihr Vater ist ein richtiger Kontrollfreak und macht Vic das Leben um einiges schwerer.
Neben Ihrem Vater und ihrer Tante sind auch, die anderen Charaktere gut beschrieben und könnten so wirklich existieren. So bekommt man als Leser ein gutes Gefühl für die ganzen Charaktere. Auch wenn sie selbst vielleicht nicht so nett rüber kommen.
Neben dem Verlieben gibt es auch Thriller-Elemente in dem Buch. Vic fühlt sich verfolgt und es wird über seltsame Morde berichtet. Schade ist, dass Vics Verfolgungsangst nicht gut rüber kommt. Man hält sie eher für etwas paranoid. Für den Leser ist es nicht wirklich eine Gefahr. Doch später sind die Thriller-Elemente gut platziert und Sorgen für Spannung und Nervenkitzel.
Der Anfang ist gut gelungen Vic muss sich mit den typischen Problemen einer Jugendlichen durchschlagen, auch wenn ihr Vater vielleicht nicht normal ist. Nur fügen sich die Thriller-Elemente nicht so gut in die Liebesgeschichte ein. Es fehlt dadurch leicht der rote Faden und die Spannung. Dies wird aber mit der Zeit immer besser und gipfelt dann im Ende.
Das Cover zeigt den typischen englischen Regen und ein Pärchen. Die Farbgestaltung ist gelungen und alles zusammen wirkt sehr ansprechend.

Es war ein Cover-Kauf ganz klar. Der Prolog hat mir richtig gut gefallen, doch dann war es mir etwas zu flach von der Spannung her. Ich habe mich gefragt ob Vic paranoid ist oder ob da wirklich mehr hinter steckt. Doch mit der Zeit war klar es hat Sinn und ab da wurde es auch richtig spannend und am Ende konnte ich das buch nicht ehr aus der Hand legen.
Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolle Story, 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
Inhalt

Endlich bricht für Vic das letzte Highschool Jahr an und sie kann es kaum erwarten, die lästige Schuluniform einzumotten. Doch es beginnt anders als gedacht: Sie trifft immer wieder auf Rafael, einen mysteriösen Schüler, der plötzlich überall auftaucht. Trotzdem schafft er es, sich nicht nur in ihr Leben zu schleichen, sondern auch in ihr Herz.
Wäre da nicht ein großes Problem: Seit sie ihn besser kennengelernt hat, bekommt sie das beklemmende Gefühl nicht los, ständig beobachtet zu werden. Zusätzlich jagen ihr die Frauenmorde, die in den letzten Wochen Glasgow überschatten, eine große Angst ein, bis sich Vic nicht mehr sicher ist, ob sie verrückt wird oder ob tatsächlich etwas vor sich geht. Bald verliert sich Vic in dem Gefühl der Verfolgung und der Liebe zu Rafael. Aber ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr treibt.
(Quelle: Martina Riemer)
Cover

Hach, zu diesem Cover brauche ich, glaube ich, nicht mehr viel sagen! Ich finde es super schön und dieses Buch ist sofort, als ich es gesehen habe, auf meine Wunschliste gewandert.

Meinung

Wie schon oben erwähnt, hat mich schon alleine das Cover überzeugt, sodass "Glasgow Rain" ziemlich schnell auf meiner Wunschliste gelandet ist, OHNE dass ich überhaupt den Klappentext gelesen hatte^^ Ich muss gestehen, dass ich das auch erst sehr viel später gemacht habe ;) Aber der war dann auch sehr ansprechend und letzte Woche habe ich es mir dann gekauft.
Und ich habe es nicht bereut, denn ich bin wirklich begeistert. "Glasgow Rain" bietet eine tolle Mischung aus Spannung und Liebe. Der Schreibstil ich einfach, die Sprache sehr leicht zu lesen. Das lässt einen schnell in der Story voran kommen. Aber die Handlung an sich ist auch einfach super packend, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. So habe ich es an einem Tag durchgelesen. Ich steckte einfach mitten in der Story und konnte nicht mehr fliehen.
Dass die Story aus Vics Sicht geschrieben ist, ließ mich nur noch mehr mitfiebern. So habe ich ihre Gefühle hautnah miterleben können. Ich spürte ihre Angst, ihre Wut, Verwirrung und Liebe. Sie hat auch in mir all diese Emotionen geweckt.
Die Handlung war etwas vorhersehbar, ich wusste ziemlich bald, wohin das ganze ungefähr führen würde bzw. wer hier der "Böse" ist. Aber das tat der Spannung und dem Lesevergnügen überhaupt keinen Abbruch, denn es stecke dann natürlich noch viel mehr dahinter, was man so nicht mal ansatzweise ahnen konnte.
Die Charaktere sind total toll dargestellt, sie sind authentisch und sehr sympathisch. Rafael fand ich sofort super und auch Vic ist eine tolle Protagonistin. Ab und zu hat es mich etwas gestört, wie sie in manchen Situationen reagiert hat. Aber das war nicht immer der Fall, sodass sie mir trotzdem sehr sympathisch war.
So liebenswert, wie Vic und Rafael waren, so fies waren hingegen auch die "Bösewichte" in dieser Story. Herrje, manchmal wollte ich ins Buch reinkriechen und jemandem eine scheuern. Wie fies, egoistisch und ignorant kann man sein?? Das passte zwar alles super in die Geschichte und zu den betreffenden Charakteren, aber mich hat ihr Gehabe trotzdem unendlich wütend gemacht.
So hat dieses Buch wirklich die ganze Palette meiner Emotionen gefordert ;)

Fazit

"Glasgow Rain" ist eine wundervolle Story mit einer guten Mischung aus Liebe und Spannung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz einiger Schwächen ein Wohlfühlbuch, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Taschenbuch)
Martina Riemers Debüt "Glasgow Rain" war in der Bloggerszene schon vor der Veröffentlichung in aller Munde, sodass es schwer war, diesem Buch keine Beachtung zu schenken. Da mich das wunderschöne Cover und die Kurzbeschreibung sofort angesprochen haben, wollte ich dem Buch eine Chance geben und muss sagen, dass ich doch positiv überrascht bin und mir dieses Buch trotz einiger Schwächen ganz gut gefallen hat.

Die Autorin verwendet hierbei eine angenehme Sprache. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt, die Dialoge sind gelungen und auch die nötige Portion Romantik durfte hierbei nicht fehlen. Bei den Figuren wurde sich besonders viel Mühe gegeben. Sie werden sehr ausführlich beschrieben, man lernt ihren Charakter, aber auch ihre Optik gut kennen und insgesamt waren sie so gut ausgearbeitet, dass man sie am liebsten in der Realität ebenfalls kennengelernt hätte. Jedoch gibt es an der Geschichte auch einen mittelgroßen Kritikpunkt, denn besonders im Mittelteil hat die Spannung enorm abgenommen und die Geschichte wurde immer mehr zu einer leicht kitschigen Liebesgeschichte. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Spannung von Anfang bis Ende greifbar gewesen wäre, doch leider war dies nicht vorhanden.

Dies soll nun nicht bedeuten, dass die Liebesgeschichte schlecht wäre, jedoch war sie mir eine Spur zu kitschig und hat dafür gesorgt, dass zu viel Spannung einfach so verpuffte. Es wäre besser gewesen, wenn man beides weiterhin mehr kombiniert hätte, aber leider war dies nicht der Fall und die Konzentration fiel immer mehr auf die Liebesgeschichte.

Mit Vic hatte ich am Anfang ein paar Probleme, denn ich empfand sie als recht anstrengend und oberflächlich. Je mehr ich sie jedoch kennen lernen durfte, umso sympathischer wurde sie mir und ich konnte immer mehr mit ihr mitfiebern, ihre Gedanken und Gefühle verstehen und sie stellenweise auch ins Herz schließen. Allerdings ist sie auch durch und durch eine Dramaqueen, sodass es nicht immer leicht mit ihr war. Mit Rafael hatte ich dagegen nicht solche Probleme, denn dieser war mir von Anfang an sehr sympathisch und recht unkompliziert. Oftmals ist er das genaue Gegenteil von Vic, aber dennoch ergänzen sich die beiden Figuren wirklich gut. Dennoch fand ich ihre gemeinsame Geschichte oftmals nur kitschig und sehr dramatisch, was jedoch hauptsächlich an Vic lag, die aus kleinen Dingen oftmals eine riesengroße Sache gemacht hat, was dafür gesorgt hat, dass ich doch das ein oder andere Mal die Augen verdreht habe.

Auch wenn ich die Liebesgeschichte oftmals als etwas zu viel empfunden habe, muss ich jedoch sagen, dass mir die vielen Thrillerelemente dagegen sehr gefallen haben. Die Geschichte wird oftmals spannend erzählt, jedoch fand ich die Auflösung um die Morde ein wenig zu offensichtlich, was mich allerdings nur kaum gestört hat. Die Autorin hat von Anfang an die Figuren zum Großteil in "gut" und "böse" unterteilt, sodass manches für mich bereits im Vorfeld zu vorhersehbar war, aber dennoch fand ich die Auflösung und die Beweggründe am Ende so gut geschrieben, dass ich dann doch mitgerissen wurde.

Ein absoluter Hingucker ist für mich das wunderschöne Cover, welches gut zur Geschichte passt und wunderschöne Farben mit sich bringt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich schon lange vor Veröffentlichung angesprochen.

Insgesamt ist "Glasgow Rain" trotz kleinerer Schwächen ein absolutes Wohlfühlbuch, welches ich gerne gelesen habe. Martina Riemers Figuren und deren Dialoge sind so gut ausgearbeitet, dass man kaum merkt, dass es sich hierbei um ein Erstlingswerk handelt, sodass man von der Autorin noch einiges erwarten kann. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und hoffe, dass die Autorin noch viele Leser finden wird.
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5.0 von 5 Sternen Junge Romantik plus Prise Thrill, 17. September 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glasgow RAIN (Kindle Edition)
Nach dem Titel hätte ich ja erwartet, dass es die ganze Zeit regnet und die Charaktere von Beginn bis Ende nass a la Pride&Prejudice durch Glasgow taumeln, aber nix da. (Gott sei Dank.) Riemer hat einen sehr agenehmen, verständlichen und klaren Schreibstil, der Raum für Gefühle zulässt, ohne dass es mir persönlich zu schmalzig wird. Wir folgen der Protagonistin, die sich langsam in den Sohn der Haushälterin verliebt, auf Schritt und Tritt. Die aufkeimenden Gefühle sind nachvollziehbar, aber immer bleibt es in der Schwebe - schafft es die Hauptcharakterin über ihren eigenen Schatten zu bringen? Ich war mir bis zum Schluss nicht ganz sicher. Hierbei hatte auch die Prise Thriller über die Morde in der Gegend ihr Mitspracherecht, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe, was ich aber sehr gelungen fand.

Ein besonderes Goodie fand ich auch die Zitate zu jedem Kapitelanfang, die das Thema vorgegeben haben. Darauf habe ich mich jedes Mal gefreut!

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Glasgow RAIN
Glasgow RAIN von Martina Riemer
EUR 2,99
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