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TOP 500 REZENSENTam 25. April 2014
Irgendwann muss man jüngeren Generationen mal erklären, warum wir so ein Gewese um den dicken Mann und seine Band machen, warum wir schier durchdrehen, wenn Charles Thompson aka. Frank Black aka. Black Francis seine alten Kumpanen um sich versammelt, mit etwas Glück jemand seine Stellenanzeige „Suche Kurzzeitbassistin mit minimalem Ego und maximaler Leidensfähigkeit“ positiv beantwortet und alle zusammen sich dann anschicken, über anderthalb Jahre ein paar Songs aufzunehmen und diese dann, verpackt in eine einen orangefarbenen Pappkarton, als die unglaubliche, die sensationelle Rückkehr nach über zwanzig Jahren zu verkaufen. Die Faszination der Pixies lässt sich Außenstehenden und/oder Spätgeborenen wohl schwer vermitteln – wen die sagenhaften „Surfer Rosa“ resp. „Come On Pilgrim“ und „Doolittle“ vor Jahren nicht in Flammen gesetzt haben, der wird wenig Verständnis haben für den Zirkus, der nun um die zwölfeinhalb späten Lieder veranstaltet wird.

Und sicher wird sich auch manch eingeschworene „Altelfe“ mit den aktuellen Stücken schwer tun, denn natürlich ist nach gefühlten siebzig Black’schen Soloplatten und diversen Neubesetzungen nicht das Feuer der Anfangsjahre zu erwarten. Wer ehrlich ist, der wird sogar zugeben müssen, dass selbst „Bossanova“ und „Trompe le Monde“ schon ihre Durchhänger hatten – legt man diese als Vergleich zugrunde, ist „Indie Cindy“ tatsächlich ein ordentliches, ein gelungenes Album geworden. Denn Black und Kollegen – Bassistin Paz Lenchantin war bei den Aufnahmen noch nicht im Dienst – geben sich alle Mühe, das Vertraute auch nach so langer Zeit zum Klingen zu bringen. Das Gitarrenspiel schwankt wie gewohnt zwischen streichzartem Aloha („Magdalena 318“, “Ring The Bells“) und windschiefem Riffrock („Indie Cindy“ und ganz besonders schön: „Blue Eyed Hexe“), es gibt den obligatorischen Spanischteil („Andro Queen“) und auch ein paar mittelmäßige Lückenfüller wie „Another Toe In The Ocean“ oder „Snakes“.

Beeindruckend wie eh und je ist Blacks Einsatz am Mikrophon – vom gepressten Sprechgesang über die stets aufs Neue verblüffende, zarte Kopfstimme bis hin zum angsteinflößenden Brüllen und Kreischen ist alles dabei, der Mann mit dem Selbstbewusstsein einer Abrissbirne testet für seinen skurrilen Geschichten wieder einmal die Belastbarkeit seiner Stimmbänder. Neuigkeiten? Nicht viele. Mit „Bagboy“ gibt es untypischerweise mal etwas Funk in der Speisefolge, die leichtverdaulicheren, poppigen Sachen gratwandern nahe an allzu braver Beliebigkeit und Kim Deal wird wenigstens im Background schmerzlich vermisst – Punkt. Es hätte aber, das ist klar, alles viel schlimmer kommen können (Billy Corgan macht es mit seiner Teenie-Rumpftruppe gerade vor), selbst ohne rosarote Fanbrille darf man also durchaus zufrieden konstatieren: Mehr gewohnt als gewöhnlich, hurra, sie leben noch! mapambulo:blog
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am 29. Oktober 2014
Indie Cindy ist ein gutes Album. Punkt. Die Pixies haben zwischen 1987 und 1991 Musikgeschichte geschrieben, und ihr neues Album kommt qualitativ nicht an die früheren Großtaten heran. Na und? Der Kritikpunkt, dass die Pixies früher besser waren, zählt für mich nicht. Welche Band ist schon vor allem für ihr 5. Album bekannt? Ich finde es toll, dass es dieses Album gibt. Eine Band, die nur noch tourt, aber nichts mehr veröffentlicht, wirkt immer so, als hätte sie keine Ideen mehr und auch nicht die Courage, nach früheren Großtaten möglicherweise zu enttäuschen.
Indie Cindy klingt auch nicht wie die früheren Pixies-Alben, aber schließlich klangen auch die ganz unterschiedlich: Das ungeschliffene, Steve Albini-produzierte Surfer Rosa, das gesittetere Krach meets Melodie und erste Gil Norton-Werk Doolittle, das surfige Bossanova und das metallische Trompe le Monde. Was offensichtlich ist: Indie Cindy setzt auf einen kompakteren Sound. Früher waren die Instrumenteneinsätze der Pixies fast chirurgisch. Da war der wandernde, hervortretende Bass von Kim Deal und die Gitarre, die nur dann hervorstach, wenn es nötig war. Indie Cindy dagegen hat in Sachen Instrumentalisierung einen einheitlichen Sound; die Instrumente ergeben ein Ganzes, ohne separat hervorzustechen.
In einer Rezession (ich glaub im Rolling Stone) habe ich gelesen, die Songs auf Indie Cindy wären zu lang. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Natürlich gibt es keine Unter-2-Minuten-Ausbrüche in der Art von Broken Face, Allison oder Tame mehr. Aber es sind nur 2 Songs auf Indie Cindy länger länger als 4 Minuten, der Rest liegt zwischen 3 und 4 Minuten. Wer will einem hervorragenden Songwriter wie (Frank) Black Francis schon absprechen, dass er nicht in der Lage wäre, einen guten Song jenseits der 3 Minuten-Grenze zu schreiben?
Indie Cindy beginnt großartig. What goes Boom hat die typische Pixies-Mischung aus Schrägheit und Eingängigkeit. Greens and Blues ist ein wunderbarer Popsong und ein Höhepunkt des Albums, der allerdings mehr an Frank Blacks Frühwerk (I heard Ramona sing, nur noch besser!) erinnert als an die Pixies-Werke. Auch beim Titeltrack fühle ich mich mit seinen sprech-gesungenen Strophen und dem melodischen Refrain eher an Two Reelers vom Solowerk Teenager of the Year erinnert. Bag Boy hat für Herrschaften dieses Alters verdammt viel Power. Und überhaupt: Unabhängig vom Pixies-Output ist Indie Cindy für mich das beste Black Francis-Werk seit dem großartigen Teenager of the Year. Nachfolgende Alben wirkten ja leider eher ambitionslos, während Indie Cindy endlich mal wieder sauber, aufwändig und professionell produziert ist.
Der Kritikpunkt, warum ich nur 4 statt 5 Sterne vergebe: Die Songs in der zweiten Hälfte des Albums sind okay, aber nicht immer begeisternd. Was mir vor allem fehlt, ist die gewisse Note an Pixies-Anarchie, in der Summe kommt alles etwas zu harmlos daher. Ein noch herausstechender Höhepunkt ist das synthetische, komplett Pixies-untypische aber hervorragende Andro Queen.
Ansonsten macht es immer noch Spaß nach Spuren der alten Pixies zu suchen, wie z.B. in den Kim Deal-Gedächtnis-Vocals bei Bag Boy oder bei der Black Francis-Brüllfrosch-Attacke in dem etwas stumpfen Blue eyed Hexe.
Wie gesagt, ich finde Indie Cindy gut und hoffe auf Nachschlag!
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TOP 500 REZENSENTam 26. April 2014
Nun sind sie also endlich auch auf Tonträger wieder da. Die Reunion nach einem Dutzend Jahren Abwesenheit wurde von alten Fans zwiespältig gesehen,denn eine Zeit lang waren ja gar keine neuen Tracks geplant. Nach und nach entstanden dann doch drei EPs zu je vier Stücken, die man dann auf der Webseite der Band herunterladen konnte...was ebenso nicht jedermanns Sache war. Nun kann man diese drei EPs also auch gebündelt als CD kaufen, was mich schon irgendwo mit Freude erfüllt. Niemand rechnet wohl mehr mit einem absolut bahnbrechenden Meisterwerk, wie es die ersten 2-3 Platten der Pixies (für mich persönlich) waren- und das wird auch nicht geboten. Die 12 Tracks mit einer Laufzeit von 45:56 Minuten sind solides Material, durchaus breit gefächert und insgesamt zufriedenstellend. Die Aufmachung des orange-neonfarbenen Aufklapp-Digipacks ist schön skurril, und sogar ein auffaltbares Textblättchen liegt bei. Herz, was willst Du mehr? Denn, mal ehrlich, selbst wenn die Pixies etwas für ihre Verhältnisse nicht ganz perfektes vorlegen ist das immer noch besser als ein ganz großer Teil der Veröffentlichungen anderer Bands. Kann man durchaus kaufen.
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am 28. April 2014
Wenn man sich die einschlägige Presse anschaut, kann man teilweise nur den Kopf schütteln. In der "Welt" ist beispielsweise zu lesen "wer die Pixies mag, hat solche Musik immer gehasst". Es werden Vergleiche zu Truck Stop (aha?!) gezogen. Teilweise habe ich den Eindruck, dass manche sogenannte Musik-Journalisten mit einem Verriss zum Album sich selbst beweihräuchern wollen. Letztlich ist es auch eine Frage der Erwartungserhaltung. Anfang der 90er hat mir persönlich ihre Musik die Welt bedeutet. Ich würde nicht so weit gehen, dass die Pixies mein Leben verändert haben, aber doch meine Art und Weise Musik zu hören. Das gesamte Material von 1987 bis '91 hat auch den Test der Zeit gut überstanden und sind immer noch gerne bei mir gehört. Die Frage nach der Reunion 2004 "kommen neue Songs?" hat man sich immer halb hoffend halb bangend gestellt. Den einen neuen Song "Bam Thwok" hat man 2004 größtenteils ignoriert. Befürchtungen sie zerstören ihren eigenen Mythos sind nicht gerechtfertigt. Als Pixies-Fan möchte man die Songs haben. Und man muss nicht beginnen, die CDs verschämt hinter anderen Bands zu verstecken. Im Pixies-Universum gäbe es folgerichtig 4 Sterne. Auch für die Veröffentlichungspolitik - erst die ep's dann die gleichen Songs auf ein Album packen, kann man einen Stern in Abzug bringen. Da es aber darum geht, die Qualität der Platte selbst im Kontext von anderen Neuveröffentlichungen zu bewerten, kann es nur 5 Sterne geben. "bagboy", "another toe in the ocean", "Magdalena" "greens and blues" und einige mehr haben immer noch das besondere Etwas. Natürlich fehlt Kim Deal. Aber Frank Black schreibt noch tolle Songs, die in guten Momenten immer noch eine wunderbare Mischung aus Pop, Surf & Hard(Rock) bilden.
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am 8. Mai 2014
Als ich davon hörte, dass die Pixies sich wiedervereinigt hätten, war ich sehr skeptisch, und nachdem ich auf der ersten EP "Bagboy" gehört hatte, war ich bestürzt, wie Frank Black nur so den Legendenstatus der Pixies zerstören konnte: ein banales, unterdurchschnittliches Stück.
Jetzt gibt es die drei EPs als Doppel-LP und ich muss sagen: so schlimm ist es gar nicht: vieles klingt tatsächlich nach den Pixies, wenngleich die Stücke nie an alte Glanztaten herankommen. Überraschend hart geht es manchmal zur Sache, Frank Black, Joey Santiago, dessen Gitarre sich zu selten schön schief nach vorne spielt wie früher, und David Lovering bewegen sich hart an der Grenze zum Metal und Hard Rock auf manchen Stücken, sind dann wieder ungemein eingängig und flirten sogar mit dance beats. Insgesamt sind alle Songs gute Indie-Rocker, einiges ist einfach Selbstpalgiat (Magdalena 318 klingt exakt wie Havalina), sie reichen aber eben nicht an die alten Pixies ran. Manches ist einfach blöd, wie "Blue eyed Hexe". Ich hätte es viel besser gefunden, wenn Frank Black/Black Francis die EPs als Solo-Werk rausgebracht hätte, das sich hinter seinen besten Solo-Sachen (Bluefinger; Teenager of the Year und Solo-Debüt) nicht hätte verstecken zu brauchen. Das wäre eine tolle Frank Black-Solo-LP gewesen (4 Sterne). So gibts aber nur drei, auch wegen ein paar anderer Kleinigkeiten noch: es ist ja gar keine Doppel-LP, sondern eine Doppel-EP mit 45 rpm. Da hätte doch EIN Lonplayer mit 33 1/3 rpm bei einer Laufzeit von ca 45 Minuten locker gereicht. So hat man ein unattraktives Doppel-LP-Ungetüm mit breitem Rücken (Doppel-LPs sind heute viel breiter als früher) rumstehen, das weder bei den Innersleeves noch sonstwie was bietet (außer der CD-Beilage, haha), auch das Cover ist hässlich. Die Lyrics sind ohne Augenkrampf kaum leserlich (orange auf weiß), Angaben zu den beteiligten Musikern oder credits fehlen fast ganz. Wobei wir bei der großen Frage sind: was ist mit Kim Deal passiert? Es spielt auf "Indie Cindy" nämlich NICHT die neue Kim den Bass, sondern ein gewisser Ding (= Simon Archer), die Original - Bassspuren von Kim Deal wurden angeblich gelöscht. Aber wer singt denn Background bei z.B. "Bagboy"? Hört sich für mich sehr nach Kim Deal an. Alles sehr seltsam.
Mir fehlt Kim Deal jedenfalls für eine echte Pixies-Reunion. "Title TK" von den Breeders sollten Pixies-Fans übrigens nicht verpassen! P.S.: nach wiederholten Hören muss ich sagen: sehr durchschnittliche Hard Rock-Songs im Großen und Ganzen. Im Interview in einer deutschen Musikzeitschrift macht Frank Black Kim Deal massive Vorwürfe, was ihn selbst nicht unbedingt sympathischer macht. Vielleicht hatte Kim Deal aber einfach recht damit, dass die neuen Songs einfach nicht gut genug sind. Das böse Wort "Stadion-Rock" ist gefallen. Auch die neue Kim ist schon wieder weg, dafür spielt jetzt die ehemalige Zwan-Bassistin bei den Pixies mit. Mal sehen, wie lange. Im Rolling Stone (Ausgabe Juni) steht sehr treffend: "Indie Cindy" (das Album) klingt, als würde eine Nachwuchsband aus Idaho versuchen, wie die Pixies zu klingen: (aber) es fehlt naezu alles, was ihre Alben...." ausgemacht hat. Tatsächlich ist es keine Platte, die wächst, saondern immer schlechter wird, je öfter man sie hört.
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am 4. Mai 2014
Nach mehrmaligem Hören entfaltet sich die Platte und muss sich vor den anderen Pixies-LPs überhaupt nicht verstecken.
Abwechslungsreich, kurzweilig und nicht zu lang (oder zu kurz).
Wer nach mehr als 20 Jahren Studio-Abstinenz (und dem Weggang der Bassistin K.Deal) dieselben Pixies-Songs wie früher erwartet, hat das Älterwerden nicht verstanden!
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am 5. Mai 2014
Also, zunächst mal: Kaufen. Ist nicht peinlich und die Enttäuschung ist nur von kurzer Dauer.

Zweitens: Auf diesem Album ist KEIN Song wie Debaser oder Wave Of Mutilation - die grossen klassischen Pixies-Momente sind da, auf What Goes Boom, Bagboy und Another Toe In The Ocean, aber die Platte kann keine Wunder vollbringen.

Drittens: Obwohl auf Frank Blacks ersten beiden Solo-Alben schon zwei Drittel der derzeitigen Bandbesetzung am Start waren, klingt Indie Cindy NICHT wie ein Frank Black Soloalbum - auf Teenager Of The Year war er ziemlich nah dran mit Ole Mulholland, Speedy Marie, Calistan, etc., aber kein Frank Black Song klingt so sehr nach Pixies wie die Songs auf Indie Cindy.

Viertens: Kim Deal fehlt nicht nur optisch. Egal, was geschrieben wird über die Frau am Bass als Maskottchen, Counterpart, chaotisches Element, egal, ob bei so gut wie allen Pixies-Songs Frank Black als alleiniger Songwriter gelistet ist, Fakt ist: Deal hat mit den Breeders zumindest zwei Hämmer hingelegt (Pod und Last Splash, Kaufen! Unbedingt!), die ausser den heftigen Ausbrüchen von Black a la Tame oder Rock Music all das, was die Pixies so grossartig macht genauso vereinen. Last Splash ist vom Feeling näher an Doolittle als Trompe Le Monde oder Indie Cindy, denke ich, und ein Bisschen mehr davon hätte der Neuen sicher gutgetan. Auch wenn keiner weiss, wie sie klingen würde, hätten sich all vier mal Mühe gegeben, das Album zusammen zu machen, irgendetwas fehlt.

Legt man Indie Cindy auf und What Goes Boom beginnt, wird man erst mal überrascht davon, wie gut sie klingen, und wie happy sie einen machen, und wie leicht sie es schaffen, einen mal eben um zwanzig Jahre in die Vergangenheit zu versetzen, vor allem, wenn man sich eigentlich nur bestätigen lassen wollte, dass die Platte einfach schlecht sein MUSS.

Dieses Feeling lässt dann fürs erste Song für Song nach. Nach ein Paar Durchläufen machen sich dann ein paar Hits bemerkbar, die man immer und immer wieder hören will, wie die oben genannten, oder Snakes, oder Magdalena.
Nach einer Weile hört sich dann das ganze Album richtig gut an und macht eine Menge Spass.
Aber bitte nicht das alte Klischee bemühen von der Platte, die "wächst" und bei der sich das Erweckungserlebnis erst mit der Zeit einstellt. Ich wette: Nichts wächst hier. Und nichts wird wachsen.
Blue Eyed Hexe wird mit seiner Offensichtlichkeit nerven, Ring The Bell mit seiner Eingängigkeit, Andro Queen mit seiner Belanglosigkeit, und immer wenn man Jaime Bravo (klasse Song übrigens!) hört, wird man sich denken, man könnte jetzt auch gleich eine alte Pixies-Scheibe auflegen, weil die Bands, die sich von Frank Black und co. inspirieren liessen hier nämlich selbst zur Inspiration geworden sind.

Aber eine Rezension bei Amazon sollte dazu dienen, jemandem, die/der die Platte noch nicht kennt, die Entscheidung zu erleichtern, ob sie/er sich das Ding zulegen soll. Daher fünf ehrliche Sterne.
Pixies-Fans: Kaufen. Breeders-Fans: Kaufen.
Weezer- und Nada Surf-Fans: Kaufen ;-)
Ende 80er/Anfang 90er Indie/Alternative-Fans: Kaufen.
Junge Leute mit Nirvana- und Foo Fighters-Tshirts: Kaufen.
Jeder, der sich überlegt, sich dieses Jahr nur eine Neuerscheinung zu kaufen: Bisher: Kaufen:
Oder anders: Doolittle acht Sterne, alles was derzeit im Alternative Rock-Sektor rauskommt: Drei Sterne. Also kaufen.
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am 26. April 2014
Die vielen schlechten Kritiken habe ich gelesen und mir trotzdem diese Platte bestellt. Kritisiert wurde u.a., dass die Songs schon als EPs oder im Netz (übrigens kostenfrei) zu hören waren und jetzt nur Geld gemacht werden soll. Ja, ist das denn verboten ? Ist es wirklich falsch neue Songs zu machen um auch live mal was anderes zu spielen ? Ist es schlimm, dass diese Pixies-Platte nach Pixies klingt ? Bei anderen Bands hat das doch auch Niemanden gestört, wenn man mehr oder weniger immer gleich klang (Ramones, REM, Motorhead, AC/DC etc.) und zwar ohne Unterbrechung. Ist es falsch, wenn man 23 Jahre nach der letzten Platte etwas gelassener klingt?
ich finde die Platte gut. Die Pixies haben mein Leben geprägt, sie waren Schuld daran, dass ich selber angefangen habe , Musik zu machen. Natürlich ist viel Nostalgie dabei, aber einige Songs, auch der Titelsong, sind klasse ! Die oberlehrerhaften Kritiken (Rolling Stone/Spiegel online) sollten nicht abschrecken.
Natürlich fehlt Kim Deal, sie ist eine tolle Bassistin und hat eine großartige Stimme, aber ihr erneutes Ausscheiden ist wohl ihrer etwas instabilen Persönlichkeit geschuldet.
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am 30. April 2014
Große Songs wie "Hey", "I Bleed", "Dead", "Where Is My Mind" oder "I've Been Tired" sind als solche nicht auf dem Album zu finden. Das waren Songs, die einzigartiger und berauschender nicht sein konnten. Was nach "Surfer Rosa" und "Doolittle" auf "Bossanova" in Liedern wie "Ana" oder "Diggin' For Fire" noch schimmerte, war in "Trompe Le Monde", wo Kim Deal ziemlich hintergründig und die Gitarren teils typischen Rock'n'Roll spielen und ebensolche Akkordfolgen, nur noch in "U-mass" und "Bird Dream Of The Olympus Mons" vorhanden. "Surfer Rosa" war eine Verkündung, ein Ausbruch, der einfach geschehen musste. "Doolittle" wurde in Grenzen gesteckt; auf einem gewissen Feld wurden wieder Experimente gemacht, die noch geschliffener, aber nicht schlechter waren, als das Debut. "Bossanova" hingegen zeigt wiederum eine andere Fassette der Band, eine die auch mal ohne Schreien und Grunzen und Stöhnen auskommt und die Instrumente allein wirken lässt, auch mal Pausen zulässt. "Trompe Le Monde" ist der Ausflug in das Universum. Die Gitarren und der Gesang hallen länger, "Bird Dream Of The Olympus Mons" ist ein von vorn bis hinten konstruierter Rocksong, der ebenso ironisch, wie ikonisch und richtungsweisend wirkt. Songs wie "Subbacultcha" oder der Titelsong tragen den Geist von Liedern wie "Vamos", der ein unbestimmter und eigensinniger ist.

Jetzt kommt "Indie Cindy". "Indie Cindy" ist für mich die logische Konsequenz aus den vorangegangenen Alben. Damit ist die Reise über Bostoner Gassen in den Untergrund, dann wieder zur Küste, und hinauf ins All, abgeschlossen und die Pixies sind zurück auf der Erde. Geerdet auch, weil das Album natürlich moderner gemischt ist. Das ist der hauptsächliche Grund dafür, dass es sich dennoch stark von den alten Alben abhebt. Es ist anders produziert, die Songs stärker bearbeitet, das Rohmaterial kräftig ausgewertet.
Als "Bagboy" erschien war ich zunächst wenig angetan vom elektrischen Rhythmus, von dem chorischen Sprechgesang- Aber dann erinnerte mich der Song an "Broken Face", dieses merkwürdig bearbeitete Stück, dass im Grunde natürlich vollkommen anders ist, aber eine gleichsam experimentelle Atmosphäre hat. Dazu will ich bei der einzelnen Betrachtung der Songs noch kommen.

"What Goes Boom"

Der Song den ich auf der EP am aufreibendsten, aber am langweiligsten und am wenigsten als würdigen Opener für ein mögliches Album -von dem ich damals dachte es mir nach dem Kauf mehrerer Eps selbst erstellen zu müssen- empfunden hatte, gewinnt auf dem Album gerade durch seine Stellung an Wirkung.
Und wenn der Refrain bricht und Grace ihren Bass spielt, dann bricht auch wieder aus der Zerstörung, die die Strophe bildet, eine Schönheit heraus, wie früher. Das Kontrastieren verschiedener Elemente funktioniert noch immer und während Black Francis' Gesang und dessen Echo eher an "Trompe Le Monde" erinnern, ist das Instrumentalgerüst im Intro eher dem Debutwerk zuzuschreiben.

3.5/5

"Greens and Blues"

Bei mehrmaligem Hören wirkt der Song eigentlich zu schön und lieb für diese alten Terrier, aber nimmt man wieder die einzelnen Instrumente -stellt sich vielleicht vor, wie all das klänge, wenn es anders abgemischt wäre-, dann ist dieser Song wirklich einer der besten des Albens. "I only visitate this shore", mit zweiter Stimme und der Verheißung auf Kim Deal, die in jedem Song durch ihre Absenz doch da ist. Der Refrain von "Greens And Blues" hängt zu sehr an der Strophe und kann sich nicht wirklich absetzen, aber das Intro, der B-Teil, Santiagos Gitarre vorallem, die hier wieder sehr minimalistisch, aber zielgenau spielt, sticht hervor.

4.5/5

"Indie Cindy"

Meiner Meinung nach der beste Song des Albums. Obwohl ich die Pixies erst vor drei Jahren im zerbrechlichen Alter von 15 kennengelernt habe, sie seitdem jedoch intensiver gehört habe als irgendeine andere Band, liegt in diesem Song eine so starke emotionale Kraft, die mir das Gefühl gibt, ich hätte selbst zwanzig Jahre darauf gewartet, dass die Pixies sich wieder ernsthaft zu Wort melden. Dabei ist dieses Lied nicht etwa die Erlösung nach zwanzig Jahren als experimentelles, durchgedrehtes Ding, sondern eine perfekte Mischung aus ebendiesem und einem nostalgischen, wieder leicht ironischen Refrain- und dass in einem solchen Song mehr Gefühl und Kontrast und damit eine gewisse Brutalität liegt spricht für die Kraft dieser Band. An dieser Stelle liefern diese Dinosaurier einen der besten Alternative Songs der letzten Jahre ab und stampfen alle möglichen jungen Indie Bands -bis auf "Cage the Elephant", in denen ich die wohl größte Hoffnung sehe, die etwas auf sich halten, in den Boden.

5/5

"Bagboy"

"Bagboy" sticht vorallem dafurch hervor, dass der Song einfach klingt als käme er aus einer anderen Schaffensperiode. Das aus einem angeblichen Unfall resultierte Backgroundgejaule erinnert wieder, wieviel es diesem Album noch geben würde, wenn Deal heulen würde- dabei gestehe ich, dass Kim Shattuck bei dem Konzert, dass ich besucht habe, die Lücke grandios gefüllt hat und es also sicher auch eine Aufwertung wäre, wenn eine andere Bassistin einspränge. Da fehlte dann nur die symbolische Kraft Deals und der Kontrast zwischen ihr und Francis, Adam und Eva.

3.5/5

"Magdalena 318"

...lebt von Blacks Geheule im Refrain und Santiagos zurückhaltender, spannungsgeladener Gitarre. Und wenn Black "Magdalena... Magdalena... Magdalenaaaa", singt, dann singt er wieder weniger, als dass er schauspielert und das verleiht dem Song seinen Charme- auch wenn der Bruch fehlt und der Song für über drei Minuten zu eintönig bleibt. Die Songlänge ist ein generelles Problem. Selbst ein Meisterwerk wie "Where is my mind" überschreitet nicht die drei Minuten- das löst ein Verlangen aus und macht wütend; und diese Wut bleibt vorallem bei "Magdalena" unerwähnt.

3/5

"Silver Snail"

Wieder eine andere Facette Blacks, ebenso wenig Aktion wie im vorigen Lied, tolle, einfache, Cowboyriffs von Santiago, wie immer solides Schlagzeug. Die Gitarre könnte nochmal ausbrechen, Black noch einmal Schreien, das Schlagzeug den Rhythmus zerstören- so etwas bleibt leider aus. Viel zu lang für das Maß an Aggression. Aber in Verbindung mit "Magdalena" ein gutes ruhiges Loch im Album und den folgenden Track einzuleiten.

3/5

"Blue Eyed Hexe"

Erinnert stark an "U-mass" und das Black sich irgendwann wieder dazu hinreißen lässt aus sich rauszukommen, loszuschreien, das ist erlösend und nötig. Der feminine Background rundet das alles ab und Santiagos Gitarre, sowie Loverings Schlagzeug knallen so wie es sich gehört. Klingt etwas nüchterner als die Tracks auf "Trompe Le Monde", könnte ansonsten davon stammen. Nicht zu lang.

4/5

"Ring the Bell"

Ich würde es gerne bei einem simplen, lakonischen "süß" belassen, aber es steckt doch mehr dahinter-
Der Refrain ist deutlich zu lang, für die wenigen Worte und Santiagos Gitarre scheint streckenweise zu tonal. An sich ist der Song aber sehr stimmig und für die Pixies insofern experimentell, als dass sie zeigen, dass sie auch simple Balladen anderer Indie Bands machen können.

3.5/5

"Another Toe in the Ocean"

Vom Text her im Refrain enttäuschend. Bei erstmaligen Hören die Befürchtung erweckend, dass den Pixies doch die Kreativität abhanden kommen könnte. Wenn man dann allerdings auf die Akkustikgitarre im zweiten Teil jeder Strophe achtet, auf Santiagos Unterlegung des Refrains, mit langgezogenen heulenden Noten, fast wie bei "Letters To Memphis", und auf die untypische Akkordfolge in der Bridge und den hoch sequenzierten wiederholten Refrain am Ende, dann erkennt man dahinter einen gut struktierierten Rocksong.

3.5/5

"Andro Queen"

Das schlechteste, was sie jetzt hätten tun können, dachte ich zuerst. Aber die üblichste Akkordfolge schamlos aneinanderzureihen, einen Marsch dahinter zu setzen und davon zu singen Finger zu küssen; das sind die Pixies pur. Bis auf den Text sind das Dinge, die man von den Pixies noch nicht gehört und nicht hören wollte, und weil sie es trotzdem tun und während sie Musik machen, unter der Harmonik die alle anderen benutzen, machen sie wieder Musik, die keiner erwartet hätte und das macht sie unique.

3.5/5

"Snakes"

Ein Intro des eher von Sum 41 oder sonst wem stammen könnte, aber eine Strophe, die eine Atmosphäre erzeugt, wie in einer Geisterstadt im Wilden Westen, in einer anderen Welt- vorallem im Solo, das zwar einfach, aber ein großer Moment des Albums ist-... "In this land of strangers/ there are dangers"... Die Befremdlichkeit sticht immer mal wieder hervor.. dann folgt hier zwar ein sehr eingängiger Refrain, der kontrastiert aber und ist zu verkraften.

4/5

"Jaime Bravo"

Am Ende des Albums kommt noch einmal das Surfgefühl auf. Joeys Gitarre ist einfach und herrlich, wie in "Here comes your man"- auch wenn so ein Vergleich mit dem Rest der Songs nicht zu tun hat, dabei soll es bloß um das leichte Gefühl gehen.

4/5

...Das Album als ganzes wäre zu kritisieren wegen der Art wie es gemischt wurde und weil die Songs im Grunde zu lang sind. Außerdem gibt es pro Song nicht mehr drei, vier verschiedene Teile oder zwei, die nur wild durcheinander gefuchtelt werden, sondern beinahe immer zwei Teile die weit in die Breite gezogen werden. Natürlich kommt das Album nicht an die früheren Alben heran, aber die Kluft zwischen "Indie Cindy" und "Trompe Le Monde" ist gar nicht so groß. Und wenn "Indie Cindy" 1993 erschienen wäre, dann wäre es vielleicht ein neuer Meilenstein gewesen. Fakt ist, dass die Pixies auch wenn man davon ausgeht, dass sie nicht mehr so wüten wie früher, bessere Songs abliefern, als viele Indie Bands und Alternative Bands die ganzen letzten Jahre. Es gibt immernoch keinen Vergleich zwischen der Erfahrung die man beim Hören der Pixies macht, welche immer eine neue ist und eine, die einen zum Nachdenken anregt, und der Erfahrung die man bei anderen Bands macht, bei der es häufig bloß um den netten Zeitvertreib gehen kann, weil die Musik nicht mehr bietet.
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am 26. April 2014
Die Rezension von Mapambulo unterschreibe ich uneingeschränkt und habe auch kaum etwas hinzuzufügen. Eigentlich möchte ich diese Stelle nur missbrauchen, um meiner Irritation über zahlreiche über-kritische Rezensionen einen Raum zu geben.

Man darf sich fragen, mit welcher Erwartungshaltung die Leute dieses Album anhören, bevor sie ihre teilweise sehr scharfen Kritiken schreiben. Diese Musiker sind um mehr als zwanzig Jahre gealtert; man kennt Ihre Musik von früher nun eben so lange und mißt "Indie Cindy" an den vier Alben der späten 80er bzw frühen 90er Jahre, die allesamt als Klassiker des Indie-Rocks gelten.

Obwohl diese Alben in dem, was man unter "Indie" versteht eine ordentliche Portion Dilettantismus verankert haben, bieten sie eine bemerkenswerte musikalische Bandbreite: Zwischen liebenswerten Verschrobenheiten, die sich instrumental durch eine sehr eigene Mischung aus Dissonanzen, recht uneingäniger rhythmischer Maßnahmen und dem entgegengesetzt naiver, bisweilen geradezu kitschiger melodiöser Schönheit auszeichnen, findet sich überraschend straighter Punkrock, alternativer Pop, sowie einiges an Zitaten traditioneller amerikanischer Rockmusik. Passend dazu fasziniert Black Francis' Gesang mit grotesken Phrasierungen, andersweltischem Wohlklang und sich überschlagenden Gewaltausbrüchen.

Sicher läßt es sich sagen, dass die Leadgitarre Joey Santiagos' früher bissiger und auf angenehmste Weise unsicherer war; sie liegt liegt auf "Indie Cindy" auch für meinen Geschmack zu tief im Mix. Keine Ahnung, ob das hier wirklich zutrifft; aber die unerfreuliche Entwicklung möglichst massiver Komprimierung könnte hier eventuell auch eine Rolle spielen. (?) Richtig: wir hören keine Aneinanderreihung von Klassikern und erlebenden die ein oder andere Belanglosigkeit. Andererseits ist dieses Album aber auch nicht über zwanzig Jahre, sondern aktuell gerade mal ein paar Wochen alt. Vielleicht sollte man es doch ein paar mal hören, anstatt nach einem Durchlauf sein Urteil zu fällen.

Man beklagt, dass der Opener "What goes boom" mit Metalriffs aufwartet. Exakt dieselbe Kritik hatte damals "Planet of Sound" von "Trompe Le Monde" erfahren. Es wird moniert, dass Francis auf "Blue Eyed Hexe" schreien würde, wie ein AC/DC-Möchtegern. Tatsächlich fühlt man sich an AC/DC erinnert; das muß aber nicht bedeuten, dass man den Song nicht mögen muß. Ein bisschen zitiert haben sie immer und das kann hier auch gute Laune machen... Andro Queen sei eine belanglose Ballade, bei der Francis per Gesangseffekt eine gewisse Merkwürdigkeit erzeugen wolle.
Alles was wie in diesen Beispielen in vielen Rezensionen kritisiert wird, sind schlichterdings Trademarks, die die Band geprägt hat.
Auch "Bossanova" und "Trompe Le Monde" hatten bei ihrer Veröffentlichung viel Kritik von der radikalen "SurferRosa"/"Doolittle" Fraktion einstecken müssen.

Ich meine, dass man "Indie Cindy" als logischen Schritt nach den beiden Vorgänger-Alben verstehen kann. Den muß man natürlich nicht zwangsläufig gut finden und - wie gesagt - es gibt Schwächen, die nicht zu leugnen sind. Mir gefallen die Trademarks der Pixies jedoch und ich bin nicht enttäuscht, dass sie nun nicht etwas anderes machen. Auch bei mir wird es das neue Album wohl nicht in die Top Four des Pixies Output schaffen, aber mir ist ein "Trompe Le Monde" Nachfolger sehr viel lieber als keiner.
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