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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumkamera
Ich beschäftige mich erst seit gut einem Jahr mit der Fotografie intensiver. Auf der Such nach "meiner" Kamera kam ich von Sony SLT Alpha Modellen hin zu Canon DSLR. Die SLR/DSLR waren mir zu sperrig, für mein bevorzugtes EInsatzgebiet Streetphotography zu auffällig und abschreckend - es war für mich immer recht viel Aufwand die DSLR mitzunehmen, daher...
Vor 10 Monaten von Christian veröffentlicht

versus
63 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Kamera für Puristen, aber zu teuer und überwertet
Meinen ersten Kontakt mit der Fuji hatte ich auf der letzten Photokina: Das klassische, puristische Retro-Design und die ausgezeichnete Verarbeitung gefielen mir auf Anhieb und weckten Erinnerungen an meine erste Kamera in den 1980 er Jahren, eine Pentax MX. Die vielen mechanischen Schalter und Hebel sind haptisch ein Genuss und rasten satt ein. Sie verleiten zum...
Vor 16 Monaten von Siggi100 veröffentlicht


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumkamera, 23. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich beschäftige mich erst seit gut einem Jahr mit der Fotografie intensiver. Auf der Such nach "meiner" Kamera kam ich von Sony SLT Alpha Modellen hin zu Canon DSLR. Die SLR/DSLR waren mir zu sperrig, für mein bevorzugtes EInsatzgebiet Streetphotography zu auffällig und abschreckend - es war für mich immer recht viel Aufwand die DSLR mitzunehmen, daher blieb sie meistens daheim. Also musste eine Systemkamera ins Haus.

Die Wahl fiel auf eine Sony NEX6, ich fotografiere gerne mit Sucher. Die Nex ist klasse, gut verarbeitet, tolle Größe, guter und schneller Autofokus - die E-Mount Objektive sind meines Erachtens nicht so toll, ich hatte immer das Gefühl von Plastik und fehlender Schärfe bei der Abbildung. Und die passenden Zeiss Objektive sind preislich eine echte Ansage!

Über die XE-1 habe ich in Foren jede Menge gelesen, sehr oft in Fachgeschäften ausprobiert - es war eine Hass-Liebe auf den ersten Blick.

Ihr bloßes Design, die Kompromißlosigkeit bei der Verarbeitung, die Haptik - schon rein äußerlich fand ich sie immer sexy.

Die Bedienung ist übersichtlich, einfach, simpel, geradezu profan und minimalistisch. Die Blende am Objektivrad, die Zeit und Belichtungskorrektur oben neben dem Auslöser, die Möglichkeit die ISO auf Auto mit Begrenzung laufen zu lassen, der bisher beste Auto WB den ich benutzt habe - einfach klasse.

Und dann noch die Optiken von Fuji dazu.....schon das 18-55mm reicht mir als Einsteiger/Genussfotografierer für 99% aller Fotosituationen.

Die Lichtstärke des Sensors und des Objetkivs haben mich beeindruckt, ich fotografiere nur in JPEG, habe mich an Lightroom und Co noch nicht herangetraut, will erstmal die Technik des Fotografierens ganz "pur" erlernen und damit spielen. Aber das, was aus der JPEG Engine der XE-1 herauskommt ist großes Kino.

Es macht mir einfach unendlich viel Spaß die XE-1 in die Hand zu nehmen, die Einstellungen manuell vorzunehmen, mir Zeit zu nehmen für die Zusammenstellung des Bildes.

Soviel zum "Liebe"-Anteil.

Der "Hass"-Anteil meiner "Beziehung" zur XE-1 ist klar der langsame Autofokus. Schnappschüsse von ballspielenden Kindern, die mit der NEX6 mal eben und jederzeit möglich waren, bekomme zumindest ich so nicht hin. Die neue Firmware für Kamera und Objektiv haben da schon einiges an Boden wieder gut gemacht, eine spontan- und Actioncam wird die XE-1 trotzdem nicht.

Ich habe für mich selbst aber beschlossen, dass sie das auch garnicht sein muss und lasse allen Fotografen mit schnellen DSLRs oder Systemkameras wie den Samsungs und Sony gern den Vortritt bei Actionaufnahmen - und schaue aus Reihe zwei gern dabei zu, bemühe mich das Spiel mit der Tiefenschärfe und den langen Belichtungszeiten zu erleben und empfinde die Fotografie für als als etwas Entspannendes.

Insofern hat mir die XE-1 einen neuen Blick auf meine neue Leidenschaft geöffnet und mich entschleunigt.

Schön, dass es solche Kameras noch gibt und schön, dass diese im Vergleich zu den Leicas nun auch in mein Budget passen.
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172 von 189 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erster Eindruck - Eine Revolution, 2. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe die Kamera in den letzten Tagen zusammen mit der 35mm Linse genutzt, und bin schlicht weg begeistert. Die meisten Fotos habe ich in Innenräumen bzw. bei Dämmerung/ Dunkelheit - ISO bis 6400 - geschossen. Die Bildqualität -Rauscharmut, Detailwiedergabe, Weißabgleich, Belichtung, Farbwiedergabe - ist fantastisch. Und das ohne RAW Nachbearbeitung, sondern direkt in JPEG Format aus der Kamera.

Ich fotografierte (überwiegend statische Motive, Straßen Szenen) davor mit Nikon APS-C Kameras (D5000, D5100, D3200) und durchaus "guten" Objektiven wie z.B. das Nikon 24-120 F4 bzw. Nikon AF-S 1.4 50/G. Solche Bilder wie mit dem X-Trans Sensor der X-E1 sind mir selten bis gar nicht gelungen. Selbst ISO 6400 bei X-E1 ist brauchbar, bei Nikon (bzw. Sony bei D3200) APS-C Sensor vollkommen für die "Tonne".

Natürlich hat man bei der X-E1 langsameres Auto Focus, geringere Videofunktionalität als bei den o.g. Nikons. Auch das Display an der Rückseite ist kleiner und nicht so hoch auflösend. Der Akku hält deutlich kürzer. Der elektronische Sucher ist bei Tageslicht, Innenräumen, Dämmerung sehr gut, kaum Verzögerung, Rauschen etc. Bei Nachtaufnahmen allerdings ein deutliches Rauschen. Die Reduzierung/ Erhöhung der Blitzleistung ist leider sehr gut im Menü versteckt, keine Direkttaste. Selbstauslöser nur für eine Aufnahme einstellbar. Auch die jetzige Auswahl der Linsen ist sehr gering. Das Nutzen des RAW Formats ist zurzeit nicht wirklich optimal umgesetzt (mittlerweile deutlich besser geworden, siehe Update 05.04.2013 weiter unten). Auch nicht, bzw. gerade nicht von der Firma Adobe. Der mitgelieferte RAW Konverter ist suboptimal, was Handhabung anbelangt.

Entscheidend für mich ist allerdings was "hinten rauskommt". Fantastisches Pixelmaterial. Dafür nehme ich gerne die o.g. Nachteile im Kauf. Die Bilder sind deutlich besser (und das nicht nur in der 100% Ansicht:)) als APS-C Material der Nikon/Sony Sensoren, gerade bei hohen ISO Zahlen. Bei hoffentlich künftig angebotenen, optimalen RAW Support, wird es eine Freude sein das letzte Quäntchen an Detail rauszuholen.

Schaue ich mir die ISO Vergleiche mit Vollformat Sensoren auf dpreview.com an, fällt mir kein Unterschied auf. Die Ergebnisse sind gleich oder besser. Im Nachhinein bin ich froh, die D(ust&oil)600 (hatte sie nur 1 Tag getestet) nicht gekauft zu haben.

Positiv empfinde ich auch die gesparte Zeit für die Bildnachbearbeitung und die deutlich reduzierte Datenmenge im Vergleich zu der D3200. Die Fuji RAW -> JPEG Engine macht wirklich gute Arbeit. Auch die Panorama Funktion in der Kamera weiß zu gefallen. Für eine perspektivische schnelle Freihandaufnahme ideal. Besser habe ich meine Panoramen in PS auch nicht hinbekommen.

Vergleiche ich das "Anfassgefühl" zwischen Nikon Consumer Klasse (Made in Thailand) und Fuji X-E1 (Made in Japan), so stelle ich ein deutlich besseres bei der Fuji Kamera fest, kein Nikon Plastik Feeling. Auch das 35mm Objektiv ist sehr fein verarbeitet, die Blende lässt sehr gut verstellen, der Zoomring läuft sehr dosiert. Das geplante Fujifilm Linsen Sortiment (nach XF LENS Roadmap googeln) lässt das Amateur Herz höher pochen:). Sicher fehlen die starken Zooms mit durchgehender Blende (ich denke da an das fantastische 70-200mm F2,8 bzw. 300mm F4) allerdings wären diese für mich als Hobbyfotograf bei Nikon ohnehin nicht erschwinglich. Im Gegensatz zu Nikon Produkten (Autofocus Probleme, Staub/Öl Flecken auf dem Sensor) sind mir keine Mängel bekannt.

Natürlich ist der Spassfaktor auch wichtig. Stehe ich jetzt vor der Wahl mal eben ein paar Bilder zu machen, so kommt immer die X-E1 mit. Dezent, unauffällig, exzellente Bildqualität. Die Nikon Ausrüstung bleibt immer zu Hause bzw. wird demnächst bei ebay verkauft.

Fazit: Endlich mal neue Sensortechnik, die für mich sichtbar eine Revolution in Sachen Low Light Fotografie darstellt.

Update 21.11.12:

Bin nach wie vor von der Kamera fasziniert. Erwähnenswert ist der kleine Aufklappblitz, der mit einer Leitzahl 7 angegeben wird. Auf kurze Distanz durchaus einsetzbar. Die Besonderheit an dem Kleinen ist die Möglichkeit indirekt zu blitzen. Man kann den Blitz mit einem Finger stufenlos gegen die Decke richten, und so harte Schlagschatten vermeiden bzw. nicht direkt in die Augen blitzen zu müssen. Meine Katze hat es mir bei einer Testfotosession gedankt:).

Mittlerweile ist das Fuji Zoom Objektiv 18-55mm dazugekommen. Im Vergleich zu der 35mm FB ist der AF merklich schneller. Der Bildstabilisator ist sehr wirksam und erlaubt mir bei 55mm und F4.0 Verschlusszeiten von 1/15. Das Objektiv ist sehr gut verarbeitet. Die Sonnenblende ist zwar aus Kunststoff aber wertiger als bei Nikon Objektiven. Der Blendenring rastet besser ein, als bei der 35mm FB. Der Zoomring läuft sehr geschmeidig, ohne zu leicht zu laufen. Der Fokusring läuft etwas schwerer als bei der 35mm FB, ich empfinde es allerdings als besser weil dosierbarer bei manuellen Fokus. Alles in einem fühlt es sich sogar besser an, als die 35mm FB. Die Auflösung in den Ecken ist bei allen Brennweiten sehr gut. Es ist ein ein relativ teueres Objektiv, dafür erhält man sehr gute haptische - es klappert, wackelt, knirscht nichts - und optische Qualität. Blende 2.8 bei 18mm und 4 bei 55mm ist bei einem Zommobjektiv ebenfalls außergewöhnlich und macht sich auch bei Low Light Aufnahmen bemerkbar.

Kleiner Tip, um die X-E1 etwas aufzupimpen: Original GGS Displayschutz LCD Glas-Protektor ECHTGLAS für 3.0 Zoll-Displays 3.0 Zoll universal (schützt, passt genau) und Fujifilm HG-XE1 Handgriff (macht die X-e1 "haltbarer";-)).

Um die gelegentlich kritisierte Akkulaufzeit zu "verlängern", einfach "Bundlestar * Akku für Fujifilm NP-W126 mit Infochip" für 11,90 kaufen. Gut und günstig, ich habe keine Performanceunterschiede zum Original festgestellt. Meine 3 sind mir beim Filmen eine sinnvolle Unterstützung.

P.S. Meiner inzwischen bei Ebay verscherbelten Nikon Ausrüstung weine ich keine Träne nach:)

Update 05.04.2013

Mittlerweile hat die X-E1 mehr als 8000-mal "geknipst", ich verspüre immer noch kein Wunsch nach einem Systemwechsel:). Theater, Varietee, Zirkus, Zoo, Landschaften, Architektur, Straßenleben hat sie bravourös gemeistert. Lediglich die Gehäuselackierung (bei mir schwarz) scheint empfindlich zu sein. Deswegen ein kleiner Tipp um Scheuerstellen von Schlaufenringen zu vermeiden: Verwenden Sie auf jeden die von Fuji mitgelieferte Lederflicken, sonst taucht unvermeidlich die eine oder andere Scheuerstelle auf.

Den Großteil meiner Fotos entwickle ich nicht mit einem externen RAW Konverter, bin nach wie vor von der kamerainternen Engine (besonders von der Fuji Farbabstimmung) fasziniert. Wer seine Fotos brutal scharf aus fertig aus der Kamera haben möchte, stellt bei niedrigen ISO Zahlen die Schärfe +2 und die Rauschunterdrückung -2 kameraintern ein. Im Telebereich (bei älteren manuellen Teleobjektiven) ab 150mm hilft schon mal die Filmsimulation Velvia (Kontrastreich) und Schatten -1 bzw. -2 einzustellen. Generell empfehle ich JPG + RAW zu fotografieren, da der kamerainterne RAW Konverter zwar simpel, aber dennoch in den meisten Fällen vollkommen ausreichend ist, um später ggf. den Look der Fotos zu verbessern.

Allerdings ist bei kontrastreichen Aufnahmesituationen (z.B. bei Gegenlicht, leichter Bewölkung, Feinabstimmung der Rauschunterdrückung, Schattenanhebung, etc.) ein externer RAW Konverter immer noch die erste Wahl. Adobe hat es mit Lightroom 4.4 und bzw. Camera Raw 7.4 endlich geschafft einen guten RAW Support für die X-E1 zu veröffentlichen. Ein sehr guter Kompromiss zwischen Anwenderfreundlichkeit, Performance und schnell erzielbaren sehr guten Ergebnissen. Ich bin begeistert.

Auch wenn SILKYPIX immer noch minimal mehr Informationen aus den Fuji RAW`s rausholt, so ist es im Vergleich zu dem Adobe Produkt hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit, Performance, Verwaltungsmöglichkeiten zweitklassig. Capture One Pro 7 habe ich kurz angetestet, mit diesem Programm bekomme ich die Details am besten raus, die Rauschunterdrückung finde ich dagegen suboptimal (ggf. habe ich es nicht verstanden, diese optimal einzusetzen).

X-E1 und Fremdobjektive

Das Fokussieren per Hand funktioniert mit dem OLED Sucher und Fremdobjektiven super. Ohne Vergrößerung und bei der 3-fach Vergrößerung ist das Bild ruhig, flackert nicht, das Bild lässt sich sehr gut beurteilen und die Schärfe schnell einstellen. Bei der 10-fach Vergrößerung kann es schon mal bei langen Brennweiten unruhig werden bzw. flackern. Ich wüsste nicht, wie man an einer DSLR die Schärfe so gut beurteilen könnte, außer man verwendet das Live View und baut eine 2,5 bzw. 3-fach Displaylupe dran. Man hat dann allerdings ein recht auffälliges, sperriges Gespann (selber getestet:)), und wird neugierig bis kritisch beäugt. Ich hatte meine Nikon DSLR's (D5100, D3200) gelegentlich mit dem Nikon AF 50/1.4 D verwendet. Da diese DSLR's kein AF Motor im Gehäuse haben, musste ich auch mit manuellen Fokus arbeiten. Deshalb kenne ich den Unterschied zwischen dem manuellen Fokusieren dort und bei der X-E1. Mit der X-E1 ist es wesentlich angenehmer und auch effizienter. Ich erzeuge bei weitem nicht so viel Ausschuß, wie mit der DSLR.

Bei kontrastreichen Motiven (z.B. Katzenfell) leuchten die Kanten silbern etwas auf, sobald sie in der Fokusebene liegen. Es ist kein "Focus Peaking" wie bei den NEX'en von Sony, aber durchaus brauchbarer Effekt, wenn es schnell gehen soll. Der Drehknopf für die 3 bzw. 10-fach Lupe ist ergonomisch sehr gut platziert. Man kann sehr gut mit dem rechten Daumen die Lupe aktivieren, die gewünschte Vergrößerung "drehen" und mit dem rechten Zeigefinger auslösen. Der Druckpunkt ist von Fuji sehr gut justiert.

Die Belichtung funktioniert richtig, wenn ich die Belichtungszeiten und die Blende vorgebe. Die Ergebnisse sind mit den Fujiobjektiven identisch. Nimmt man noch die ISO Automatik (z.B. bis ISO6400 - die ist auch tatsächlich noch sehr gut verwendbar) dazu, ist man recht flexibel. Bei bewegenden Objekten kommt noch die recht flotte Serienbildfunktion (6 Bilder/sek) gut ins Spiel. Ich konnte kürzlich meine manuellen Objektive im Zoo und bei Ballett on Ice testen, bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Zeitautomatik, also Blende vorgeben und Belichtungszeit auf Automatik stellen - funktioniert auch, allerdings nicht wenn man aus ISO Automatik gestellt hat. Ich habe meine X-E1 mit folgenden Objektiven getestet, als Referenz für die Abbildungsleistung (Details, Kontrast) hat mir das Fuji 35mm F1.4 gedient.

Nikon F Mount

Nikon Nikkor-S*C Auto 1:1.2 f=55mm - optisch bei F1.2 sehr schlecht, erst ab F5.6 gut, wurde wieder verkauft. Haptisch allerdings ein Sahnestück.

Nikon Nikkor 1,8 / 105mm - optisch bei F1.8 befriedigend - heftige chromatische Aberration, erst ab F2.8 gut, wurde wieder verkauft. Haptisch ebenfalls ein Sahnestück.

Nikon Nikkor AIS 2.0/135mm - optisch bei F2.0 befriedigend bis gut, bei F4.0 sehr gut. Haptisch hinter dem 105mm F1.8 und schwer. Wurde wieder verkauft.

Nikon Nikkor AIS 180 mm / 2.8 ED - optisch bei F2.8 gut, bei F5.6 sehr gut. Haptisch (obwohl kein IF) sehr gut. Behalte ich auf jeden Fall.

Nikon ED AF NIKKOR 180mm/f2,8 - optisch nicht besser als das manuelle Nikon AIS 180er ED, also sehr gut. Haptisch dem rein manuellen 180er allerdings weit unterlegen. Die Schärfe lässt sich nicht so schnell und exakt manuell einstellen. Der Fokusring hat ein leichtes Spiel. Wurde wieder verkauft.
Nikon Nikkor AIS 300mm f/4.5 IF-ED - optisch bei F4.5 befriedigend, ab 5.6 gut - habe die feinen Details vermisst, haptisch gut (super kompaktes Objektiv). Auf jeden Fall nicht so brillant wie Canon FD 300mm f/4.0 L. Wurde wieder verkauft.

Nikon Nikkor AF 300mm f/4 ED IF - optisch bei F4.0 gut (nicht besser als bei dem Canon FD 300mm f/4.0 L), bei manuellen Fokussieren ausreichend, kann nicht mit dem manuellen Objektiven mithalten. Kein kompaktes Objektiv. Wurde wieder verkauft.

Bei den Nikon Objektiven werde ich keines mehr ohne ED Linsen kaufen. Die Abbildungsqualität ist mir einfach zu schlecht. Ein letzter Versuch wird vielleicht das Nikon 105mm bzw. 135mm F2.0 DC sein. Es heißt, diese wären absolut erhaben...

Die Objektive habe ich mit dem " Quenox Objektivadapter (Adapter, Adapterring) Nikon F - Fujifilm X-Pro Mount Bajonett z.B. X-Pro1 X-Pro 1" getestet. Etwas wackelig am Gehäuse, und zu fest am Objektiv. Nur bedingt empfehlenswert. Habe jetzt einen Novoflex FUX/NIK Adapter mit Blendenmitnehmer, sehr ordentliche, spielfreie Qualität für einen stolzen Preis:'(. Werde damit die Tokina, Sigma, Nikon Superweitwinkel Zoomobjektive ohne Blendenring testen.
Mein Test mit Novoflex FUX/NIK Adapter und den Sigma, Nikon Superweitwinkel Zoomobjektiven ohne Blendenring hat mich nicht begeistert. Die Bildqualität reichte nicht an die 18mm von dem Fuji 18-55mm Zoom heran. Die nur ungefähre Blendeöffnung Bestimmung mit dem Adapter hat mich auch nicht begeistert. 4 - 5 Fuji Zoom 18mm Hochformat Aufnahmen mit anschließendem Zusammenfügen zu einer Querformataufnahme bringt mir mehr und spart an zusätzlichen Objektiv.

Canon FD Mount

Canon FD 85mm f/1.2 L - optisch bei F1.2 gut, bei F2.0 so gut wie das 35er bei F1.4 - beste Abbildungsleistung der getesteten manuellen Objektive. Haptisch ebenfalls ein Sahnestück. Behalte ich auf jeden Fall.

Canon FDn 200mm f/2.8 - optisch bei F2.8 ausreichend bis befriedigend - deutliche chromatische Aberration (nicht so heftig wie bei Nikon NIKKOR 1,8 / 105mm), bei 5.6 gut. Haptisch sehr gut dank IF (siehe unten). Wurde wieder verkauft.

Canon FDn 300mm f/4 - optisch bei F4.0 befriedigend bis gut, bei 5.6 gut. Haptisch sehr gut, lässt sich dank IF leicht, schnell und exakt scharfstellen. Wurde wieder verkauft, da es bei Verwendung von 2-fach Extender heftige CA's und mangelhafte Schärfe zeigte.

Canon FD 80-200 f/4.0 L - optisch bereits ab F4.0 gut bis sehr gut, haptisch sehr gut, bemerkenswerte Makrofähigkeit (Mindestfokusabstand durchgehend bis 200mm nur 95cm!). Bei meinem Exemplar leider Fungus Bildung. Suche nach einem guten Exemplar. Auf jeden Fall ein Super Objektiv.

Canon FD 300mm f/4.0 L - optisch bei F4.0 gut, haptisch sehr gut. Bei meinem löste sich innen die Filzabdeckung ab. Suche ebenfalls nach einem guten Exemplar. Deutlich bessere optische Leistung als bei Nikon Nikkor AIS 300mm f/4.5 IF-ED.

Canon FD 300mm f/2.8 L - optisch bereits bei F2.8 ein wahnsinnig gutes Objektiv, keinerlei chromatische Aberration, optisch super korrigiert (wird von Astrofotografen immer noch sehr geschätzt), haptisch ein Traum. Bis jetzt das einzige Objektiv, wo ein 2-fach Extender akzeptable Ergebnisse (bei auf KB umgerechnet 900mm Brennweite ist ein Stativ Pflicht) liefert. Fantastische optische und haptische Qualität, die sich leider auch im Gewicht niederschlägt:(. Wird wahrscheinlich verkauft.
Die Objektive habe ich mit dem " Orig. Leinox FD-Fuji X Objektivadapter für Canon FD Objektive auf Fuji X-Pro1 Systemkamera, Bajonettadapter mit Unendlichkeitseinstellung " getestet. Ein empfehlenswerter, guter und günstiger Adapter.
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76 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Richtige !, 29. November 2012
1.Allgemeines: Grund für die Anschaffung war die Tatsache, dass die Fotoausbeute meiner lieben Frau bei einer Trekkingtour mager ausfiel, weil sie mit einer Kompaktkamera ohne Sucher nicht zurechtkam. Sie konnte am Display sehr oft nichts erkennen. Es musste also eine Sucherkamera her, wobei ihr die XE-1 mit seinem tollen LCD-Sucher auf Anhieb gefiel. Den nicht gerade geringen Kaufpreis konnten wir im Rahmen des Umstiegs von Nikon(D700,D40, mehrere Objektive) auf eine Systemkamera (Olympus OM-D)weitgehend kompensieren. Zum Kitobjektiv (18-55) kam noch das ausgezeichnete 35mm Objektiv dazu, mit dem Fujifilm in den Systemkameramarkt einstieg.
2.Bauweise: Die Kamera macht einen ungewöhnlich soliden Eindruck. Sie ist nur wenig größer als meine Olympus OM-D, das Gewicht ist vom Objektiv abhängig, grundsätzlich aber nicht spürbar höher.
3.Bedienung: Es gibt keine Kamera, die mich in der Bedienung so überzeugt hat wie die X-E1. Wir brauchen für unsere Outdooraktivitäten erstens eine Kamera, die sich gut halten lässt und bei der man nicht Gefahr läuft wichtige Parameter unabsichtlich zu verstellen. Was das unabsichtliche Verstellen betrifft ist man auf der sicheren Seite. Was die Griffigkeit betrifft so lässt schon das Angebot eines Original-Zusatzhandgriffes (€ 60.-) darauf schließen, das selbst Fuji hier Verbesserungsmöglichkeiten sieht. Wenn man sich aber an den etwas störenden Objektiventriegelungsknopf gewöhnt hat, dann ist aber auch das kein Problem. Zweites brauche ich ein Gerät, bei dem ich möglichst nicht ins Menü muss. Bei der X-E1 brauche ich bei Blende- , Verschlusszeit und Belichtungskompensation kein Menü ! Bei Innenaufnahmen drehe ich den Blendenring (35mm Objektiv) auf F 2 oder F 1.4 und die Belichtungszeit auf 1/60. Die unterschiedlichen Beleuchtung gleicht mir nun die Kamera mit der (eingestellten) ISO-Automatik aus, die ich mit ISO 6400 recht hoch begrenzt habe, was bei der X-E1 aber kein Problem darstellt. Welche Kamera bietet mir das noch ? Dazu kommt das ausreichend schwergängige und günstig platzierte Rad zur Belichtungskompensation. Kleines Minus: Wer die Rückstellung der Kompensation vergisst hat schlechte Karten, man kann sich zwar bei der (tollen !) Anpassung des Displays auch die Kompensation anzeigen lassen, die Anzeige fällt jedoch sehr klein aus. Sinnvoll wäre es bei + oder - Einstellungen die Skala rot zu färben. Der elektronische Sucher überzeugt. Er deckt 100% ab und ist weitgehend flimmerfrei. Dioptrienverstellung hat sie auch schon, auf die hatte man bei der Pro vergessen ! Zu erwähnen ist auch noch der geniale Ein-Ausschalter in der einzig wirklich brauchbaren Position als Kragen um den Auslöser. Er steht nämlich um jenes kleine Stück über die Gehäusevorderkante hinaus, die eine Bedienung mit Handschuhen problemlos möglich macht. Unwichtig ? Probieren sie einmal die Oly OM-D mit Handschuhen ein- bzw.auszuschalten. Denken sie sich starken Wind und -10°Celsius dazu. ! Es geht positiv weiter. Wer sich seine Bilder ansehen möchte der findet einen griffgünstigen, großen Wiedergabeknopf, mit dem Knopf darunter kann man vergrößern,mit jenem darunter Verkleinern und mit dem untersten Knopf löschen. So intuitiv habe ich das auch noch nicht gesehen. Die Funktionstaste (Standardeinstellung: ISO) habe ich mir auf RAW programmiert. Besonders wichtige Aufnahmen habe ich dann auf Knopfdruck neben JPEG auch als RAW. Aufs Abstellen kann man nicht vergessen, man muss bei jeder RAW-Aufnahme erneut drücken. Das Menü ist wirklich übersichtlich und erfordert weit weniger Detailstudium als jenes der OM-D. Da hat man sich die Kritik (X100) sehr zu Herzen genommen.
4. Technik: Der Autofokus -bei der Pro noch ein echtes Problem- wurde bei der XE-1 gründlich verbessert. Die Kamera ist zwar noch nicht Klassenbeste, das ist weiterhin die Oly OM-D, aber sie ist weit besser als ihr Ruf. Man muss sich halt bei Schwachlicht bemühen den Fokussierrahmen messfreundlich zu platzieren und dann erst das Bild zu komponieren. Mit etwas Übung ist das Problem kein Problem mehr.Blitz ? Als Aufhellblitz recht gut geeignet.Auch indirektes Blitzen möglich ! Wer oft filmen will, der soll sich eine andere Kamera nehmen, die X-E1 kann es -bei guter Qualität- aber die Bedienelemente sind für spontane Aktionen nicht ausgelegt.
5. Bildqualitär: Es hat sich ja schon herumgesprochen, dass nicht nur der neue Sensor sondern auch sämtliche Fujinonobjektive überdurchschnittliche Leistungen bieten. Ich kann das nur bestätigen. Dazu kommt noch die Möglichkeit aus einer Palette von Fuji-Filmfarben zu wählen, wobei mit der Standardeinstellung (Provia) eine hervorragende Farbtreue geliefert wird. Astia liefert sattere Farben.
6.Fazit: Die Fujifilm XE-1 ist eine rundum überzeugende Kamera. Vor allem für den Fotografen mit etwas Erfahrung bietet sie im Bereich Bedienung ohne Menü Vorteile, die sonst nur Leica zu bieten hat. Und das bei vergleichbaren Optiken, vergleichbarer Bildqualität und vergleichsweise bescheidenem Preis.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Kamera mit wenig Abstrichen., 23. Juli 2013
Eines Vorweg: Leider habe ich nicht das Budget für das Leica M System, welches ich einmal eine Woche Leihweise benutzen durfte. Das ist eine eigene Liga.
Also habe ich mich auf die Suche gemacht nach einer bezahlbaren Alternative. Fündig geworden bin ich bei der Fuji X-E1 mit dem 18-55mm Objektiv. Ein rundherum perfektes Paket. Die Verarbeitung des Body und des Objektivs machen einen sehr soliden Eindruck. Die Benutzung ist für engagierte Fotografen gut zu handeln. Wegen meiner großen Hände habe ich mir den passenden Original Handgriff zugelegt. Eine sinnvolle Anschaffung. Das einzige Manko sehe ich darin, das auf dem Blendenring keine Zahlen eingeprägt sind. Es handelt sich um einen Endlosdrehring der etwas Gewöhnung abverlangt.
Die Fotos sind absolut farbehrlich und knackscharf. Wer mit großen Abzügen arbeitet (z.B. Poster) wird hier seine helle Freude erleben.
Der elektronische Sucher ist für das Auge eine Wohltat. Das Display mit 460000 Bildpunkten absolut ausreichend, obwohl es hier schon hochauflösendere gibt.
Fazit: Eine Superkamera mit Systemkomponenten. Tolle Farben, höchste Schärfe und für den anspruchsvollen Fotografen eine sehr gute Adresse.

Nschsatz: Habe heute noch die neueste Firmware aufgespielt (Body 2.0 und Objektiv 3.0). Spürbare Verbesserung bei der Fokussierschnelligkeit, welche hier nicht zu Unrecht kritisiert wurde. Dazu noch Focus-Peaking bei manueller Scharfstellung!
Jetzt das ultimative Paket!
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45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traum mit kleinen trüben Wölkchen - aber man muss sie lieben, 25. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe schon länger eine Ergänzung zu meiner 5D mkII gesucht, die zwar bei Jobs treue Dienste leistet, im Alltag aber dann doch nur bewusst mitgenommen wird und nicht einfach mal so in die Tasche wandet. Allein schon auf Grund von Größe und Gewicht überlegt man es sich zweimal, ob die 5D nun in die Tasche wandert oder nicht. Aus diesem Grund suchte ich auch gezielt im Bereich von Systemkameras nach einer Ergänzung. Jeder fotoaffine Mensch auf diesem Planeten dürfte mit dem zeitlos schlichten aber auch unheimlich effizienten Design einer Leica vertraut sein - und wohl auch mit den astronomischen Preisen, die selbst für die "Einsteigervariante" M-E aufgerufen werden. Eine Leica ist wie ein Porsche 911 - das Design funktionierte vor Jahrzehnten hervorragend und auch heute freut man sich, eine einmal zu sehen; dazu dann erstklassige Technik und der Mythos lebt. Aber eben auch ein Mythos gerade wegen der horrenden Preise, die sich die meisten Menschen (sowohl Amateure wie auch Profis) einfach nicht leisten können oder wollen.

Und hier kommt Fuji mit der X Serie ins Spiel. Nachdem Olympus mit dem Wiederbeleben der OM Reihe ja den Retrozug so richtig in Gang gesetzt hat, lehnt sich das Design der Fuji X-Serie nun an das klassische Leicadesign an, allen voran natürlich das der X-Pro 1, aber selbst die Kameras mit fester Optik schlagen genau in diese Kerbe: schlicht, schnörkellos, funktional, aber dennoch schön.

Die Entscheidung zw. X-E1 und X-Pro 1 fiel mir dann doch recht leicht, denn so spannend der Hybridsucher der X Pro 1 auch sein mag, er rechtfertigt in meinen Augen den aufgerufenen saftigen Aufpreis einfach nicht, denn abgesehen vom Hybridsucher und ein paar Kleinigkeiten steckt in beiden Modellen praktisch die gleiche Technik: ein 16,3MPixel APS-C CMOS Sensor mit Fujis X-Trans Technologie (im Gegensatz zum herkömmlichen Bayer Farbfilter, der 2x2 Pixel einnimmt, umfasst der Farbfilter bei Fuji 6x6 Pixel, was zu einer geringeren Neigung führt, Moire-Muster zu produzieren), der gleiche Bildprozessor, identisches AF System (TTL Kontrastmessung) mit 49 AF Punkten. Das Display der X-Pro 1 ist 0,2in größer und bietet eine höhere Auflösung, dafür ist der EVF der X-E1 mit seinem 2,36MPixel aufgelösten OLED Display dem der X-Pro 1 doch deutlich überlegen (1,44MPixel LCD). Die X-E1 ist eindeutig darauf ausgelegt, mit dem EVF benutzt zu werden, das Display auf der Rückseite ist zwar recht ordentlich, lässt präzises Fokussieren dann aber doch nur bei maximaler Vergrößerung zu und ist dann in sehr hellen Umgebungen nur schwer ablesbar. Aber nun zur Kritik im Einzelnen:

Haptik:
Die Fuji anzufassen ist eine wahre Freude. Sie ist handlich und sehr wertig gebaut, Ober- und Unterseite sind aus Metall gefertigt genauso wie die Bedienelemente an der Oberseite. Sie liegt zumindest mir gut in der Hand. Trotz der wertigen Bauweise fühlt sie sich sehr leicht an. Vergleiche ich die X-E1 mit der Haptik der 5D, dann würde ich mir wünschen, dass Canon sich davon mal eine Scheibe abschneiden würde. Nicht, dass die 5D mkII billig wirken würde, aber sie vermittelt keinen so schönen Eindruck wie die X-E1. Einzig der Scrollcontroller auf der Rückseite fällt bei der X-E1 ein wenig qualitativ aus dem Rahmen, ein Metallrad wäre hier passender gewesen.

Bedienung & Handhabung:
Die Bedienelemente sind im wesentlichen selbsterklärend und eindeutig, die Einstellräder für Verschlusszeit und Belichtungskorrektur bedürfen keiner Erklärung, der Auslöser ist ebenfalls eindeutig. Die Menüführung ist recht logisch und einfach, könnte aber etwas zügiger ausfallen, jedoch sind zumindest die meisten Menüpunkte leicht auffindbar und ebenfalls selbsterklärend, wenn man denn weiß, wie man mit einer Kamera umzugehen hat. Auch die Knöpfe auf der Rückseite werfen wenig Fragen auf. Bereits nach wenigen Minuten hatte ich für mich alles wesentliche herausgefunden. Allein der AE-Lock wollte anfangs nicht das tun, was ich von ihm wollte. Ein sehr praktisches Feature ist die Fn Taste direkt neben dem Auslöser, die mit benutzerspezifischen Auswahlen belegt werde kann. Leider hat es Fuji versäumt am Einstellrädchen für die Dioptriekorretur eine Markierung anzubringen, die zumindest die 0-Stellung anzeigt und so muss man selbst erst einmal einen Sehtest bestehen, um sie wieder korrekt einzustellen und wehe dem, der aus Versehen an das Rädchen kommt und danach im Eifer des Gefechts beim manuellen Fokussieren das ganze nicht bemerkt. Auch der Annäherungssensor vom EVF ist manchmal etwas zickig, was zwar hier und da etwas nervig sein kann, im Großen und Ganzen aber kein nennenswertes Problem darstellt. Den eingebauten Blitz hätte man sich sparen können, die Leitzahl reicht gerade einmal dafür aus, andere Blitze im Slavemodus anzusprechen, einzig die Möglichkeit den eingebauten Blitz auch nach oben richten zu können (man muss ihn allerdings in der jeweiligen Position festhalten) ist interessant, bei einem reflektierten Blitzen über die Decke oder einen Reflektor dürfte bei einer LZ von 7 aber nicht mehr viel Licht übrig bleiben.

Autofous/Fokushilfe:
Zum Autofokus selbst kann ich an dieser Stelle nichts sagen, da ich mich bewusst gegen die Fuji Optiken entschieden habe und meine vorhandenen vollmanuellen Canon FD Optiken benutzen nutze, sowie das ein oder andere M-Bajonett Objektiv im Auge habe. Da dies kein Arbeitstier ist und ich im Zweifel auch die Zeit habe, einfach 1 oder 2s fürs Fokussieren zu verwenden oder das Bild erneut aufzunehmen ohne dabei den Moneyshot zu verpassen, ist mir der Autofokus recht egal. Dank des EVF kann mit einem Klick auf das Wahlrädchen die Lupe eingestaltet werden, mit der das Fokussieren recht gut und zügig funktioniert. Die seit dem 22.07.2013 veröffentlichte Firmware Version 2.0 hat zudem noch eine Fokussierhilfe nachgereicht, die über Schattierungen im Sucherbild den scharfgestellten Bereich hervorhebt. Das funktioniert auch recht ordentlich, wenn ausreichend kontrastreiche Kanten vorhanden sind, allerdings hätte ich mir eine farbliche Hervorhebung gewünscht, um effektiver zu sein. Meiner Meinung nach kann man auf das Feature recht gut verzichten, da man an der Lupe eigentlich nicht vorbei kommt und auch Bereiche markiert werden, die an der Grenze zum Fokusbereich liegen.

Bildqualität:
Absolut top und über jeden Zweifel erhaben. Die Schärfe ist erstklassig, Farbwiedergabe sehr gut, Treppchenbildung bzw Moire-Muster sind (wahrscheinlich dank der X-Trans Technologie) nicht zu erkennen und auch der Kontrast ist wirklich gut. Selbst out of the camera sind die Bilder durchaus ordentlich und lassen erahnen, wie viel Spielraum bei der RAW Entwicklung zur Verfügung steht. Fujis Filmemulationen sind ebenfalls sehr interessant, gerade die Schwarz/Weiß Emulation produziert wirklich sehr solide Ergebnisse, die mit ein paar Handgriffen in Lightroom schon wirklich beeindrucken, da die Presets in die RAW Datei geschrieben werden. Die Filmemulation liegt bei mir auf der Fn Taste, sodass ich bei einem Bild auch direkt den S/W Eindruck beurteilen kann, wenn ich das Gefühl habe, dass das Motiv sich für eine S/W Entwicklung anbieten würde.

Software und Performance:
Die Einschaltzeit ist ziemlich gut, allerdings auch nicht überragend schnell, das Schreiben von Datei hingegen dauert etwas sehr lange. Die Filmemulation frisst scheinbar auch einiges an Rechenleistung selbst bei nur aktiviertem EVF, sodass bei Schwenks das Bild zu ruckeln beginnt (ein ähnlicher Effekt tritt bei vorherrschender Dunkelheit auf).

Fazit:
Was habe ich mich gefreut eine Kamera wieder in den Händen zu halten, die über klassische Bedienelemente zu bedienen ist, so wie bei der geliebten Canon A1 meines Vaters, mit der ich meine ersten Fotogehversuche machte. Ein Einstellrad für die Verschlusszeit, ein Blendenring und ein ordentlicher Fokusring, was braucht man mehr? Dieses Bedienkonzept sagte mir auch schon bei der Leica M8 und M9 zu, aber beide waren einfach unerschwinglich und hätten ein zweites Objektivsystem erfordert. Die X-E1 bietet eine Besinnung auf das wesentliche in der Fotografie, überschwemmt den Benutzer nicht mit zu vielen unnützen Features und Gimmicks, bietet eine hervorragende Bildqualität und ist kompakt und klein genug, um ein ständiger Begleiter im Alltag zu sein. Es macht mir Spaß frei von Automatiken mit ihr zu arbeiten. Back to the roots. Ihre kleinen Unzulänglichkeiten machen sie für mich persönlich nur noch sympathischer und liebenswürdiger. Fuji könnte die Fokushilfe zwar gern in einem kommenden Firmwareupdate noch verbessern, aber abgesehen davon bin ich mit ihr einfach glücklich und für mich steht eines fest: die geb' ich nicht mehr her!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine tolle Kamera!, 4. Oktober 2013
Ich bin seit über 20 Jahren NIKON-Fotograf. Meine letzte DSLR war die NIKON D7000 (davor D 300 u. die analoge F90x)
Die wurde mir aber zu schwer, deshalb sollte eine Systemkamera her - möglichst gleichwertig, was die Bildqualität angeht.
Die habe ich in der X-E1 gefunden! Ich fotografiere seit rund zwei Monaten mit dieser Kamera. Hier meine Pros und Contras:

Pro:
+ Bildqualität (Sensorgröße praktisch identisch mit meiner NIKON-DSLR 7000), keine Abstriche bei der Bildqualität
+ Rauschverhalten übertrifft bei bei hohen ISO-Zahlen die meiner D7000 (schon ab ISO 1600 leicht besseres Rauschverhalten ohne glattzubügeln - Texturverlust hält sich in angenehmen Grenzen)
+ Kit-Objektiv ist sehr hochwertig, keine chromatischen Aberrationen (Farbsäume), Verzeichnung im angenehmen Bereich
+ Kamera liegt gut in der Hand, der Bildstabilisator in der Optik funktioniert hervorragend
+ Bedienung - finde ich gelungen, denn durch die Q-Taste hat man auf ein Quickmenü Zugriff und kann schnell Einstellungen vornehmen.
+ Design im Retrostil -wer es mag

Contra:
- Verarbeitung - ich weiß, dass mir jetzt Leute widersprechen werden, aber ich habe den Vergleich zur NIKON D 7000 oder D 300
und bei der X-E1 findet sich leider KEIN Gehäuse mit Silikondichtungen. Auch ist der Boden NICHT aus Aluminium, wie ich in einigen Rezensionen lesen konnte. Der Boden besteht aus Kunststoff und ist mittig geteilt und aneinander gestoßen. Ich hatte die Kamera zwei mal auf ein Stativ geschraubt, vorsichtig und nur minimal angezogen. Sofort hat die Unterseite einen Kratzer bekommen und ein Teil des Kunststoffbodens wirft nun am Stoß eine Welle (wenn auch nur sehr klein).
- Fujifilm empfiehlt die Kamera (Gehäuse) alle 2 Jahre in einer Fachwerkstatt reinigen zu lassen.
- Es gibt keinen separaten Kartenslot. Die Karte wird in den Akkuschacht eingeschoben - sehr fummelig.
- Auch der Akkuschacht hat keine Dichtung und der Schieber keine Feder - man muss ihn wieder zurückschieben - naja.
- Akkulaufzeit - mehr als 200 Fotos habe ich mit einer Akkuladung nicht geschafft. Monitor und Bildstabilisator fressen Strom.

Die so oft erwähnten Probleme mit dem Autofokus konnte ich nicht beobachten. Auch das flackern im Monitor trat bei mir nicht auf.

Fazit:
Die Kamera stellt ein hervorragendes Handwerkszeug dar. Vor allem für Fotografinnen und Fotografen, die noch die klassische Fotografie kennen und für die das Wort Blendenring kein Fremdwort darstellt. Alle die glauben, dass ihr Handy genauso gute Fotos macht, wie diese hervorragende Kamera X-E1, sollten sich einmal die Fotos in 1:1 auf einem guten Monitor anschauen und vergleichen. Dann werden sie schnell ihre Meinung ändern.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fast auf vollformat niveau !, 19. Dezember 2013
Ich muss schon sagen, dass sich fuji da was sehr gutes einfallen lassen hat mit dem eigen entwickelten Sensor.

zu aller erst fällt die sehr gute verarbeitung auf.
Alle knöpfe und schalter sitzen da, wo man sie braucht.
das metallgehäuse sowie der retro look und dessen angenehmes gewicht gibt einen sofort das gefühl, etwas hochwertiges in der hand zu halten.
die Tasten haben alle einen sehr guten druckpunkt und auch das wahlrad der programm modis rastet sehr gut ein.

Die ausstattung macht deutlich, dass die fuji schon etwas für mehr erfahrende fotografen ist und möchte das man mit ihr fotografiert.
Das menü ist gut,klar und logisch-übersichtlich strukturiert.
In sachen funktionen bietet die fuji eigentlich alles was man zum fotografieren braucht.
Halbautomatiken wie Zeit oder Blendenvorwahl, Bulb modi oder voll manueller modus ist alles vorrangig da.
Wer trotzdem auch mal die kamera walten lassen möchte, der kann auch den automatik modus aktivieren, dessen schalter sich am objektiv befindet.

Die bildqualität kann sich wirklich sehen lassen. ich hab das kit objektiv 18-55mm verwendet und kann ausnahmsweise sagen, dass ist ein sehr hochwertiges kit objektiv :)

Die fotos sind immer angenehm scharf, bei portraits bekommt man ein sehr schönes, weiches bokeh im hintergrund abgebildet.
Der Dynamikumfang ist spitze und vor allem ist zu sagen, bis einschließlich iso 6400 spielt das Bildrauschen keine rolle.
Selbst nachts kann man gut und gerne auch mal mit iso 12000 ein foto machen, ohne angst haben zu müssen, dass das bild nur noch matsch ist.

Farben gibt die fuji recht neutral wieder, je nachdem natürlich wie man was eingestellt hat. Nichts wirkt zu künstlich oder übertrieben bunt.

Ich persönlich hatte mir noch einen ersatzakku dazu geholt, aber ich habe ihn, selbst auf der hochzeitsfotografie-orgie wo ich an die 500 bilder geschossen habe, nicht verwenden müssen und hatte noch ein Balken am ende. Also 500 Bilder sind mit einer akkuladung auf jeden fall drin.

Für Menschen mit etwas größeren händen, kann ich dringend den batteriegriff ans herz legen, denn damit hat man die kamera, die ja recht schmal ist nochmal ein gutes stück besser in der hand und man kommt beim festhalten nicht gleich mit dem daumen an irgend ein knopf.

Also für alle, die es gerne klassisch/altmodisch haben oder noch kennen und kein geld für eine vollformat kamera haben, aber trotzdem eine extrem gute bildqualität bis in hohen iso regionen haben möchten, und sich vor allem mit dem motiv und den manuellen einstellungen beschäftigen, für den ist diese kamera genau richtig.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie geil ist das denn., 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
… sieht aus wie eine richtige Kamera, fühlt sich auch so an. Man benutzt sie sogar wie eine richtige Kamera (Blendenring/Zeitenrad). Das alles gepaart mit einer pfiffigen Technologie in einem kompakten Metallgehäuse !! Dazu gibt es auch noch hochwertige Objektive aus dem eigenen Hause oder von Zeiss oder per Adapter aus dem großen Pool dessen, was jemals an Objektiven hergestellt wurde/wird. Die EierlegendeWollMilchSau? Nicht ganz - aber fast! Denn nach wie vor gibt es gute Gründe für eine flotte Vollformat-Kamera in der Action-Fotografie oder eine hochauflösende Fachkamera im Studiobetrieb, aber für alles andere gibt es die Fuji
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine neue Hass-Liebe, 31. Dezember 2012
Bei den bisherigen Rezensionen wird teilweise der Eindruck erweckt man könne seine DSLR-Ausrüstung verkaufen und sie durch die X-E1 ersetzen. Das mag für die jeweiligen Rezensenten sicher stimmen, ich rate aber trotzdem zur Vorsicht.
Klar, auch ich bin von der Bildqualität (Schärfe!) und dem Rauschverhalten auch bei hohen ISO-Werten meiner X-E1 (mit 18-55mm Kit-Objektiv) absolut beeindruckt. Im direkten Vergleich mit meiner D800 (mit Nikkor 24-70mm 2.8G ED) sehe ich quasi keinen Unterschied, und das zu einem Drittel des Kaufpreises.

Nur zu gern würde ich daher meine DSLR-Ausrüstung verkaufen und in die ausgezeichneten Festbrennweiten von Fuji investieren, wäre da nicht das Problem mit dem Autofokus. Um es deutlich zu sagen: Wir reden hier nicht davon dass die Fuji auch unter optimalen Lichtbedingungen ein paar Zehntelsekunden langsamer fokussiert als die Nikon. Das stört mich in der Praxis überhaupt nicht. Bei schlechteren Lichtbedingungen (z.B. typischer Wohnzimmerbeleuchtung im Winter) vergehen aber auch mal mehrere Sekungen, oder die Fuji findet den Fokuspunkt gar nicht bzw. erst nach mehreren Anläufen. Bewegt sich dann das Objekt auch noch (z.B. Kinder) ist ein scharfes Bild eher die Ausnahme als die Regel oder der Moment längst verflogen. In solchen Situationen ist dann auch alle Freude über das tolle Handling und das geringe Gewicht (im Vergleich zu einer DSLR) vergessen.
Ich bin daher sehr gespannt auf die von Fuji versprochenen Verbesserungen mit dem nächsten Firmware-Update der. Im Vergleich zur X-Pro1 mit dem 35mm 1.4 Objektiv kann ich die angebliche Verbesserung des Autofokus-Verhaltens jedenfalls überhaupt nicht nachvollziehen, eher im Gegenteil (ich vermute es liegt an der geringeren Lichtstärke des Zoom-Objektivs).

Mein Fazit: Die X-E 1 ist für mich eine tolle Ergänzung zu einer hochwertigen DSLR. Ich bin froh dass ich bei manchen Gelegenheiten nun meine schwere DSL-Ausrüstung zu Hause lassen kann. Ob sie eine DSLR trotz der Autofokus-Problematik komplett ersetzen kann hängt stark vom Einsatzzweck ab und muss letztlich jeder Fotograph für sich beurteilen.
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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klack, 4. Januar 2013
Vorab muss ich sagen, dass ich direkt aus dem Nikon-Lager komme. Ich hatte von der D70 bis zur D700 alles, inkl. den Objektiven 14-24, 24-70 und 70-200 mm mit F 2,8. Vor 2,5 Jahren legte ich mir die D700 zu. Ich war damals von der Bildqualität und dem Rauschverhalten schlichtweg begeistert. Seit 2 Tagen muss ich feststellen, das eine so winzige Kamera mit diesem ungewöhnlichen Sensor meine fast 3-mal so teure Nikon D700 bei weitem schlägt.
Die Bildqualität und das Rauschverhalten verschlagen mir selbst beim Öffnen der Jpegs den Atem, auch bei ISO 6400. Die Bedienung ist so intuitiv und einfach. Manchmal frage ich mich, was eigentlich alle anderen Kamerahersteller in den letzten Jahren gemacht haben, außer sich mit der Erhöhung der Pixelanzahl zu beschäftigen. Mit dieser Kamera fotografiert man endlich wieder und konzentriert sich auf die wichtige Sache: auf die Komposition des Bildes.
Liebe Spiegelreflex-Boliden-Besitzer, falls jemand neben euch stehen sollte und Ihr nur ein leises Klack hört, dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Kamerarevolution, in den Händen eines Anderen.
Hello Fuji, goodbye Nikon.
P.S. Jaja, der Autofokus der X-E1 ist nicht so schnell wie bei einer D4. Aber warum, muss denn alles immer schneller gehen? Kommt doch mal wieder zur Ruhe und fangt Momente und Stimmungen ein. Es geht nicht um Quantität, sondern um Qualität.
In diesem Sinne, KLACK!
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