Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos Learn More madamet Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen443
3,3 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:12,27 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 25. Februar 2014
Diese Rezension ist spoilerfrei!

Eines vorweg: Man könnte versuchen, Robocop 2014 unvoreingenommen zu beurteilen und versuchen, den Film nur für sich sprechen zu lassen. Ich persönlich kann das nicht, schließlich ist der einzige Grund für die Existenz dieses Films das Original von 1987. Daher möchte ich zunächst ein paar Worte zum Original verlieren:

Ein interessantes Science-Fiction Setting und der Ruf, einer der brutalsten Filme seiner Zeit zu sein, brachten Robocop ab 1987 viele Zuschauer und ein langes Leben in den Videotheken. Doch warum konnte Robocop, im Gegensatz zu vielen anderen Filmen seiner Zeit die wir längst alle vergessen haben, sich über Jahre eine große Fangemeinde erhalten?
Robocop traf mit seinem Zynismus, seiner Satire auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Reagan-Ära und seinem pessimistischem Blick auf die Zukunft voll den Zeitgeist von 1987. Robocop ist ein Sci-Fi Action Film, kein Drama bei dem die Charakterzeichnung im Mittelpunkt steht. Dennoch vollbrachte Regisseur Paul Verhoeven das Kunststück, daß der Zuschauer mit allen Charakteren eine emotionale Verbindung aufbauen kann. Wir leiden mit Alex Murphy mit, dem Polizisten, der nach seiner grausamen Hinrichtung durch die Bande des Kriminellen Clarence Boddiker zu Robocop transformiert wird. Die "Bösewichter" im Film sind weder flache Abziehbilder noch sind sie "cool". Sie sind einfach Abschaum und wir freuen uns, wenn Ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Dieser Film unterhält und läßt einen gleichzeitig nicht kalt.

Es mag kitschig klingen, aber das Original hat einfach Charakter und eine Seele. Sollte ich "als Filmkritiker" eine Liste der 10 besten und kulturell wertvollsten Filme aller Zeiten aufstellen, Robocop wäre sicherlich nicht dabei. Würde man mich aber zwingen, auf alle meine Filme bis auf drei Exemplare zu verzichten, so wäre einer der Filme die ich behalten würde: Robocop.

Kommen wir nun zum Remake von 2014:
Es dürfte nur wenige Remakes geben, die bereits im Vorfeld derart verdammt wurden wie Robocop 2014. Berichte von Problemen bei den Dreharbeiten und eine kindertaugliche Altersfreigabe ließen Filmfans das Schlimmste befürchten. Robocop 1987 war ein Film der fast keine Kompromisse einging. Robocop 2014 ist ein Film, der ganz offensichtlich von vorneherein auf Massentauglichkeit getrimmt ist. Ich bin ins Kino gegangen und erwartete das Schlimmste.

Mein Fazit, nachdem ich ein paar Tage darüber schlafen konnte?
Die befürchtete Katastrophe ist ausgeblieben. Nicht nur das, Der Film hat mich in einer Hinsicht wirklich positiv überrascht. Was das Szenario und die Geschichte angeht, haben die Drehbuchautoren von Robocop 2014 einen wirklich guten Job geleistet! Sehen wir einer Tatsache ins Auge: Das Drehbuch von Robocop 1987 würde in unserer Gegenwart so einfach nicht mehr funktionieren. Totalüberwachung, (teil-)privatisierte Kriege und Drohnen, die heute halbautomatisch (und in Zukunft vollautomatisch) Kriege führen sind Realität! Was sollen wir da mit einem Mann in einem Roboteranzug?
Die Geschichte wurde gelungen in unsere nahe Zukunft transplantiert. Der Grund für die Konstruktion von Robocop ist nachvollziehbar. Die Handlungen der Protagonisten sind in sich schlüssig. Im Unterschied zum Original wurden einige Handlungsstränge stark abgeändert und die Familie von Alex Murphy spielt nun eine aktive Rolle in der Geschichte, anstatt nur in Rückblenden aufzutauchen.
Mir haben die Änderungen gut gefallen.

Nach dem Zuckerbrot für das Drehbuch muß ich nun aber leider die Peitsche rausholen und die Schwächen des Remakes erwähnen:
Eine Stärke des Originals, die emotionale Bindung zu den Charakteren, sei sie positiv oder negativ, erreicht das Remake nicht einmal ansatzweise. Das zumindest war meine persönliche Empfindung. Bis auf den Charakter von Gary Oldman, der immerhin einen soliden Job macht, bleiben alle anderen Figuren blaß. Michael Keaton? Nett. Samuel L. Jackson? Spielt Samuel L. Jackson. Und unser Hauptdarsteller der Alex Murphy/Robocop spielt? Ich habe mir einen Namen nicht gemerkt. Er hatte für mich nicht die allergeringste Ausstrahlung.
Die Actionszenen? Dynamisch und recht gut geschnitten, so wie es heute "Standard" ist. Die Filmmusik? Ist mit zu keinem Zeitpunkt positiv aufgefallen, sieht man von den wenigen Sekunden ab in der die Melodie des Original Themas erklingt.

Vom prinzipiell gelungenen Drehbuch mal abgesehen: Robocop 2014 schafft es leider zu keinem Zeitpunkt, Zeichen zu setzen. Auch wenn - bis auf die Gewaltdarstellung - alle Elemente des Originals sich in der einen oder anderen Form im Remake wiederfinden: Keins dieser Elemente ist so gut ausgearbeitet, so kompromisslos ausgelegt wie früher.

Fazit: Robocop 2014 ist ein netter, solider Sci-Fi Action Film mit einem überraschend gutem Drehbuch, aber ohne irgendwelche herausragenden Stärken die haften bleiben. In 10 Jahren ist dieser Film aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt, während das Original immer noch eine treue Fangemeinde haben wird.

Mein Tipp:
Ruhig als VoD oder im Fernsehen mal anschauen. Der Kauf einer DVD/Blu-Ray lohnt meiner Meinung nach nicht.
2121 Kommentare|271 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2016
Ich möchte gerne meinen leicht modifizierten Kommentar auf eine Rezension zu meiner eigenen Rezension machen:

Ich finde es von den Filmemachern sehr vorbildlich und mutig, dass in diesem Hollywoodfilm mit bekannten großen Namen sozial-, medien- und kriegskritische Themen zentral eingebaut wurden.
Es ist mehr als offensichtlich und offenkundlich, dass das im Film enthaltene "The Novak Element" eine Parodie auf die selbstgerechte Berichterstattung einiger (US amerikanischer) Medienkanäle und deren Talkshows und Talkshowhosts, insbesondere "The O'Reilly Factor", ist.
Außerdem versteht der Film sehr gut den Wahn einiger US Bürger und Politiker von deren patriotisch-nationalistischem hin zu faschistoidem Verhalten aufzuzeigen. Der Faschismusaspekt beginnt mit den Szenen in Teheran und dem Schwärmen vom Talkshowhost Novak über die Leben US amerikanischer Bürger, welche gerettet werden, während (Kinder-)Leben in anderen fernen Staaten scheinbar nichts wert sind - Stichworte: "Kollateralschaden", God's chosen country und USA, ach ja die wunderbare USA, über alles, alles, einfach alles und jedermann auf diesem Planeten.
Ebenso wird während der gesamten Filmlänge der Bogen gespannt über innere Sicherheit um jeden Preis zum Preis der Freiheit. Wer die Freiheit zum Preis der Sicherheit aufgibt, verliert am Ende beides. Dies mündet zum Ende des Films dann nochmal, in Novaks finalem Wutausbruch, darin, dass abermals die derzeit in der Realität von der USA und seinen verbündeten "Partnern" und NATO-Mitgliedern praktizierten Drohnenmorde der Zivilbevölkerung thematisiert werden (Novaks Schwadronieren über Drohnen etc.).
Ebenso wird sehr schön gezeigt, dass der Mensch immer Mensch bleibt und keine perfekte Maschine aus einem Menschen gebastelt werden kann, egal wie sehr es auch versucht wird. Das menschliche Element gewinnt im Film, mit allen seinen Schwächen und emotionalen Unwägbarkeiten etc. stets die Oberhand, auch mit allen negativen Folgen für Robocop und sein (soziales) Umfeld.
Ich bin ein sehr großer Freund guter Actionfilme und ich fand die Neuauflage von Robocop einen sehr gelungenen Versuch die gute Action und die großartigen Effekte mit einem moralischen, ethischen Faden zu untermalen. Ohne jemals zu sehr und durchgängig belehrend zu sein.
Offensichtlich ist dem Regisseur sogar das Kunststück gelungen, dass im Endeffekt jeder Zuschauer das in den Handlungsstrang und als Fazit hineininterpretieren kann was ihm in den Sinn kommt. Vielleicht auch dadurch, dass Novak solch eine überzeichnete Karrikatur tatsächlicher Medienakteuere ist. Diesen Eindruck habe ich zumindest bei vielen Rezensionen, die bemängeln und kritisieren der Film sei USA-verherrlichend, wobei er für mich das Gegenteil gewesen ist. Ich denke das macht ein gutes Stück Kunst, Literatur, Film aus, denn die dargestellten und behandelten Themen und Inhalte sind existenziell und zeitlos.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2014
Gestern habe ich mich mal an die Neuverfilmung von Robocop herangewagt da mir die Original Version mit Peter Weller schon recht gut gefallen hat oder mir zumindest als "gut" in Erinnerung geblieben ist.

Ich fange einfach mal mit dem postitiven an:
Gute Darsteller: Michael Keaton, Samuel L. Jackson, und Garry Oldmann sind als Cast treffend gewählt und machen einen anständigen Job. (Ich kann mich sowieso nicht daran erinnern das Garry Oldman mal einen richtig schlechten Job abgeliefert hat.) Selbst Abbie Cornish deren einzige Aufgabe darin besteht stehts traurig und sehnsüchtig zu gucken ist gut getroffen.
Zum Hauptdarsteller Joel Kinnamann gibt es wenig zu sagen, er ist vieleicht nicht die Ideal Besetzung aber auch keine Fehlbesetzung, einfach irgendwas dazwischen.
Warum ist das so ? Ich muss gestehen ich weiss es nicht genau. Irgendwie habe ich mir die Figur Murphy als Robocop immer anders vorgestellt, was vieleicht auch an Peter Weller liegt, den ich aus dem ersten Teil immernoch vor Augen habe, aber irgendwie nehme ich Joel Kinnaman den Robocop nicht so recht ab.
Zum Film selbst:
Der Ansatz eine aktuelle Verbindung zum politischen Geschehen in den USA (Drohen, Nah-Ost Konflikt, Waffengesetze etc....) mit in dieses Remake aufzuhnehmen und darum die eigentlich Story zu bilden, war eigentlich eine gute Idee und kann meiner Meinung nach, als eine gelungene Neuinterpretation betrachtet werden.
Auch die Optik lässt nichts zu wünschen übrig, die Drohnen und Roboter, die Straßen Detroits etc... sehen sehr gelungen aus.
Warum nur 3 Sterne:
Es ist alles ganz gut aber eben nur das ! "gut" mehr aber auch nicht
Es fehlt diese düstere Grundstimmung die Robocop immer umgeben hat. Viele Dinge wie z.b. wie schnell sich Murphy mit seinem Schiksal abfindet wurden mir einfach zu lapidar abgewickelt.

Es handelt sich hier sicher um einen soliden Actionfilm mit ordentlichen Effekten und einem Ansatz zur aktuellen Lage der amerkianischen Nation.
Aber wer noch nie Robocop gesehen hat ist meiner Meinung nach mit RoboCop (1987) besser bedient.
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2014
Nein, tut mir leid. Ich habe es versucht. Aber das hat nicht geklappt. Was diesem Remake in jeder Minute fehlt, ist der kompromisslose Zynismus, der einem beim Original noch heute den Atem stocken lässt. Die Bösartigkeit aller Gegenspieler in diesem Film, speziell des Omnicorp-Bosses und auch seiner Gehilfen ist ein Hollywood-Lacher des heutigen Einheitsbreis, dass uns in jedem Actionfilm aus den USA leider entgegenmainstreamt. Die gewollte Familienharmonie überlagert den Konflikt der Menschmaschine total und führt zu nichts mehr als einem vorhersehbaren Ende. Sehr, sehr schade.

Technisch sind sowohl die Effekte als auch die Blue-Ray auf hohem Niveau, inhaltlich verspielen Drehbuch und Regisseur das Potential, einen würdigen Nachfolger zu drehen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2016
Man vergleicht immer gerne das Original mit dem "Jetzigen" und das sollte genauso sein,nur besser ?!
Die Parallelen und der Handlungsstrang sind sehr ähnlich.
In der 87er Version wird die Geschichte aus der Sicht von Robocop Murphy gezeigt,in der neuen Version aus der Sicht des Erschaffers und der Konzerne.
Ich erwartete mir nicht viel,wurde aber positiv überrascht.
Gute Action in Zeitgemäßigten High Tech verpackt.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2014
Steelbook: leicht aufgerautes Metall, befriedigendes Frontmotiv, gutes Rearmotiv. Inlaymotiv beidseitgiges Hochformatfild (Robocop an der Aufladestion angestöpselt in sw, Filmszene)

Ton: Deutsch DTS-HD 5.1

Der Ton ist gut gelungen, keine Beschwerden.

Film: Film gut, aber kann dem Original (auch wenn da die Trickeffekte heut eher belustigend sind) nicht das Wasser reichen. Michael Keaten und Gary Oldman sehe ich zwar sehr gerne, können den Film aber auch nicht ganz retten. Den Film fehlt es zum Original an Flair, er wirkt zu steril. Hier wurde Officer Murphy mit Einverständnis seiner Familie operiert und zu Robocop gemacht, und er selbst weiß nachher wer er ist, da man ihn nach der OP sofort alles erklärt. Im Originalfilm weiß niemand was mit Murphy geschieht, die OCP behauptet er sei tot. Auch läßt man Murpy dort nach der OP im Glauben, er sei nur eine Maschine und behandelt ihn auch so. Erst eine Schlüsselszene aus dem Original, in der seine EX-Partnerin (gespielt von Nancy Allen) ihn anspricht und fragt: "Murphy, sind sie's?" läßt bei Robocop die Alarmsirenen angehen und er fängt an Fragen zu stellen und findet seine Identität heraus. Das ist einfach wesentlich besser gemacht.

Gesamtwertung: 4 Sterne, Ton und Bild gut, aber die Umsetzung der Story kann bei mir nicht voll punkten
0Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Mai 2016
Ahoi,mein senf zu robocop....vorab: mir hat der film spaß gemacht!

spannend,actiongeladen und meiner meinung nach auch gute schauspielerische leistungen.
alles durchzogen,wie es sich heutzutage gehört,von jeder menge animation und digitalem firlefatz.
aber auch die seele des originals wurde wie ich finde gewahrt,und ebend nicht nur neuverfilmt sonndern etwas neu interpretiert.

******achtung spoiler*******

gerade die koruption der behörden und polizei wurde super auf die neuzeit umgemünzt,ohne den originalkern zu beleidigen.
es sind ebend nicht mehr schmierige ganoven sondern medienmogule politiker und konzerne die uns täglich verarschen und berauben...
und gerade die rüstungsindustrie und die anlenung an den drohnenkrieg sollte einen zu denken geben....

aber auch die tragödie das robokop nie wieder wirklicvh zu seiner familie gehören wird ist im kern erhalten nur neu interpretiert.von wegen nur verbrannt,als der die rüstung nieder ließ überkam einen echt ein beklemmendes gefühl....

gut fand ich auch die objektiven darstellungen der verschiedenen seiten.der chef der firma,kein gangster sondern ein erfolgsgetriebener machermensch,scheitert an seiner eigenen vision und erkennt sein ende nicht...der doc,frankenstein lässt grüßen,schraubt stk für stk den menschen aus robokop heraus nur um seine eigene menschlichkeit zu erkennen und am ende der maschine wieder hilft mensch zu werden...und robocop...rächer..mensch der die maschine in sich besiegt,für rache und gerechtigkeit!

******spoiler ende**********

wow,ich fand als kind das original schon super(gute alte zeit,da hat fsk noch niemanden gejuckt ;-)),und ich finde auch das remake sehr gut!

beides kann nicht eines sein,aber eines sind beide:Robocop!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2016
Natürlich muss sich ein Reboot mit dem Original vergleichen.
Hier sind durchaus neue und interessante Ansätze zu sehen, ein gleichwertig, oder gar besser wird es allerdings (meiner Meinung nach) nicht geben. Dafür ist der neue Film, der fast 2 Std geht zu monoton und weicht sehr stark ab.
Der Ansatz, weshalb jemand unfreiwillig zu einem Cyborg wird und die versuchte Tiefe geht leider etwas verloren.
Zudem hängt sich der Film an diesem Thema etwa die Hälfte der Gesamtlänge auf.
Auch wenn ich die Wichtigkeit dieses Themas nachvollziehen kann, gelingt dem engagierten Regisseur dieser Aspekt leider nicht so wirklich.

Erst einmal kurz zur Besetzung:
Michael Keaton ist großartig, dies stellt er in diesem Film erneut unter Beweis. Den Kapitalorientierten Oligarchen, der nicht an Menschen denkt, sondern der sich nur von egoistischem Aspekt das nächst bessere "Produkt" zu schaffen und der dabei über Leichen geht, ist hier
sehr unsympathisch und gut Inszeniert.

Der Neue Robocop, dessen Schauspielername mir nicht so ganz einfallen will(Joel Kinnaman) spielt meiner Meinung nach einen sehr menschlichen und verzweifelten Robocop, der in dessen Lage weitgehend überfordert ist.
Er orientierte sich auch von den Bewegungen sehr an die Orignalbesetzung und das tut er an sich auch recht gut. Den Knallharten Cop, den er zu Beginn mimt, Nehm ich ihm aber nicht ab.

Gary Oldman: spielt hier einen "übertrieben" positiv denkenden Arzt, der sich von OCP blenden lässt, ohne groß zu Spoilern. Ebenfalls in meinen Augen unsympathisch, auch wenn man zu Beginn versucht die Bewegungsgründe des Charakters zu vermitteln, wenn man ihm auch diese Ernste Rolle abnimmt, trägt er den Film zwar teilweise mit, verliert sich aber mit der Zeit an einem
recht schlechten Script, den auch ein Gary Oldman nicht retten kann.

Marianne Jean-Baptiste:
Bekannt aus der Serie Broadchurch- spielt hier eine kleine Nebenrolle, wird jedoch nicht ausreichend genug insziniert.

Samuel L. Jackson Samuel L. Jackson :
Gewohnt gut, jedoch auch hier fehlt es an einem gut geschriebenen Charakter und so bleibt seine Rolle größtenteils
unwichtig.

Effekthascherei:
Nicht falsch verstehen der Film hat gute Effekte, teilweise aber leider überzogen und nicht immer passend.
Die Actionsequenzen sind sehr kurz aber intensiv, Robocop sieht man eigentlich nie wirklich im Einsatz, was bei Robocop 1987 eben
verstärkt der Fall war. Dies enttäuscht mir bedingt. Action kommt hier nicht zu kurz, orientiert sich aber eigentlich zu stark an massiver Ballerei, die wenig zur eigentlichen Handlung beiträgt. So sieht man Duelle am Anfang des Films, während der "Ausbildung" des Robocops und gegen Ende.
Der Anzug- Designaspekte:
Da die Vorlage bereits genug Material Vorgab, hat sich das Designteam jedoch doch recht stark ausgetobt.
Dass es nun 3 Versionen des Robocops gibt, die dann auch noch in verschiedenen Szenen des Films wild wechseln erschließt sich mir nicht ganz.(Wenn ich ein Reboot mache, sollte ich auch versuchen mich an einer Version halten, aber das ist nur meine bescheidene Meinung)
Die Schwarze Version gefällt mir ganz gut, der Rest orientiert sich wieder mal an den Originalanzug.
Die Roboter wurden Grunderneuert- gefallen mir nicht ganz.
Es gibt weitere designte Drohnen Roboter(Geschmackssache), die ins Feld geschickt werden(Beispielsweise in der Training Szene, oder im "Krisengebiet" einen wirklichen Nutzen für Polizeiarbeit sehe ich leider nicht, noch sieht man sie tatsächlich Polizeiarbeit verrichten.
Einen Einflügler sieht man ganz am Anfang kurz, erinnert mehr an Terminator.

Mir selbst kam der neue Robocop zu steif daher. Er mag zwar menschliche Züge haben, dies kam in der Originalfassung aber besser rüber.
Ebenfalls wird die Skrupellosigkeit des OCP Konzerns und die Mächtigkeit des Konzerns nicht so perfekt aufgezeigt, wie im Original.
Mich erinnerte der neue Robocop tatsächlich eher an einen Terminator, als an Robocop.

Es fehlen die System und Medien kritischen Mazen, die so typisch für die Serie waren
und die einen gewissen Sarkasmen mit sich brachten.
Hier wird lediglich mithilfe einer Dauersendung die Selbstinszinierung Glorifizierung USAs überspitzt dargestellt.

Die Erste Hälfte des Films wirkt etwas langatmig, die Abweichung zum Original sind leider doch sehr stark.(klar erwarte ich keine Kopie des Originals, aber weshalb Alex Murphy zu dem wird, was er dann ist, wirkt recht banal und wird ebenfalls langsam aufgezogen.
Die Laborphase hat mich doch stellenweise sehr gelangweilt.
Wie gesagt einen wirklichen Einsatz Robocops gibt es im Film im Grunde nicht.
Auch Polizisten und dessen Vorgesetzte sind nur sehr nebensächlich.
Gegen Ende wird der Film dann doch nochmal spannend und hat mich stellenweise positiv überrascht.
Wenn auch wieder sehr viel Ballerei dabei ist. Trotz allem wirkt der Plot vorhersehbar und ist irgendwie weitaus besser schon mal da gewesen.
Die umgebaute Dukati ist durchaus sehenswert, kommt aber ebenfalls zu wenig zum Einsatz.
Designtechnisch interessant, aber weitgehend zu Action orientiert(speziell fürs Mainstream Puplikum) und wirr und langatmig.
Sehr amerikanisiert(auch wenn ich am Ende nicht weiß, ob das Absichtlich war... Kritik am System, oder der Verlust der Menschlichkeit wenn es um Moralfreie Forschung geht, reißt der Film nur oberflächlich an.)
Mich hat der Film weder groß beeindruckt, noch zum Überlegen angeregt, oder wirkte gar beklemmend.
Dazu wirkte er mir eben doch zu aufgesetzt. Der Film ist o.k. aber nicht wirklich nötig gewesen.
Warum ich den Film trotzdem weiterempfehlen würde?
Weil er zwei überzeugende Schauspieler hat, und trotz des Actionkinos einen ernsten Kern besitzt. Wer sich an merkwürdigen Designentscheidungen nicht stört kann auch problemfrei zugreifen. (ich selbst halte mich trotzdem weiter ans Original der vieles besser machte und wohl ein ewiger Sci-Fi Klassiker bleibt)
Warum der Film ab 12 ist keine Ahnung, Waffen kommen jedenfalls genug vor, eine Kritik an der allgemeinen Gewaltzunahme, wie im Original wie ließ sich auch nicht erkennen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2016
A total blast in every way. This in one spectacular and incredibly fun movie to watch. It's not a cardboard cut-out of the original but is its own beast and works well in almost every way. It's better than the original picture. It's a smart, stylish, supercharged action-thriller with brains. An explosively entertaining roller-coaster ride from start to finish. It has some of the best-crafted action sequences and special effects this year in a movie. Director, Jose Padilha crafts a pure guilty pleasure with his own cool and wickedly inventive take on the character and story. A sharp, funny and wickedly cool action-packed thrill-ride that a lot of fire-power and a tremendous amount of heart. The all-star cast is great to watch. Joel Kinnaman is sensational, once again showing he is a true movie star material, this time in one of the most iconic superhero characters brought to the screen. Gary Oldman is brilliant. Michael Keaton is excellent. Jackie Earl Haley is terrific. Abie Cornish is fantastic. Samuel L. Jackson is a blast. Some of these actors look like they are just having the time of their lives playing some of these characters. A mind-blowing and insanely good movie.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Februar 2016
Toller Reboot bzw. Remake des Originals.
Das Original ist Kult.
Dieser Film brauch sich aber nicht hinter ihm zu verstecken.
Die etwas abgewandelte Story überzeugt.
Die Schauspieler machen ihren Job sehr gut. Allen voran Garry Oldman.
Die Macher des Films haben es gut gemeistert die Handlung in die heutige Zeit zu transportieren.

Hoffe auf eine Fortsetzung !
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden