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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It truly makes the most beautiful music.
Sonata Arctica... die Band, die ich nun schon seit Frühjahr 2000 höre und liebe. Mit dieser Band verbinde ich viele Höhen und einige wenige Tiefen. Während sich die meisten Fans der ersten drei Alben "Ecliptica", "Silence" und "Winterheart's Guild" von den dann folgenden CDs "Reckoning Night" (ein wenig) und "Unia" (sehr) auf den Schlips getreten...
Vor 8 Monaten von SonataFanatica veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Back to the Roots - wo denn ?
Nach all den hoffnungsvollen Aussagen und Ankündigungen im Vorfeld war ich gespannt wie ein Flitzebogen auf das neue Werk. Doch mittlerweile nach mehreren Durchgängen muss ich sagen, das sich doch eine gewisse Ernüchterung breit gemacht hat. Hatte ich gehofft, die schnellen, eingängigen Speedknaller vergangener Tage würden wieder Einzug bei den...
Vor 7 Monaten von Catweazel veröffentlicht


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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It truly makes the most beautiful music., 29. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
Sonata Arctica... die Band, die ich nun schon seit Frühjahr 2000 höre und liebe. Mit dieser Band verbinde ich viele Höhen und einige wenige Tiefen. Während sich die meisten Fans der ersten drei Alben "Ecliptica", "Silence" und "Winterheart's Guild" von den dann folgenden CDs "Reckoning Night" (ein wenig) und "Unia" (sehr) auf den Schlips getreten fühlten, weil immer weniger reinrassiger High Speed Melodic Power Metal gespielt wurde, sondern stattdessen zunehmend pompöse, vertrackte, progressive Mammut-Songs, bin ich persönlich angesichts des Abwechslungsreichtums eigentlich durchweg begeistert geblieben. Doch "The Days of Grays" hatte durchaus ein paar dürftige Passagen und "Stones Grow Her Name" wirkte meines Erachtens ein bißchen flach und eintönig (hatte aber auch ein paar Glanzstücke!).

Nun also etwas, das die meisten Fans sich immer gewünscht haben, aber nie zu hoffen gewagt hatten: ein neues Sonata-Album, das verstärkt zum guten alten Stil zurückkehrt – und das sogar komplett mit dem wunderschönen alten Sonata-Logo! Träume können also offenbar doch noch in Erfüllung gehen. Aber gehen wir mal detailliert auf das komplette Album ein.

Das Album beginnt mit "The Wolves Die Young", welches bereits Anfang Februar als erste Vorab-Single erschien und zeigt bereits, wo die Prioritäten dieses Albums liegen: nämlich beim unvergleichlichen Sonata-Feeling, das man aus den alten Tagen kennt. Allein der Refrain reiht sich nahtlos in all die Ohrwürmer ein, die Sonata Arctica bislang so auf die Beine stellten. Ein bißchen scheint noch der Midtempo-Stil des Vorgängeralbums hindurch – insofern kann man schon spüren, dass die Band nicht einfach alles ab 2006 über den Haufen geworfen und ein zweites "Ecliptica" geschrieben hat. Eher ist der Song eine konsequente Weiterentwicklung, die sich aber deutlich in Richtung der Band-Anfänge bewegt – und eine märchenhafte Wolf-Geschichte.

"Running Lights" beginnt mit lauten Motoren, was erstmal den Gedanken "oh Gott, was soll das denn jetzt werden? Motorrad-Rock?" bringt – aber bereits einige Sekunden später wechselt der Song auf eine typische High-Speed-Melodic-Metal-Schiene, wie sie auch von alten Gamma Ray oder Helloween stammen könnte. Definitiv eine tolle Homage an die frühen Sonata-Tage. Die Strophe jedoch wirkt durchaus progressiv und wird hin und wieder von schön hohem Piano-Klimpern verziert, währen die folgende Bridge starke Erinnerungen an "The Last Amazing Grays" weckt. Der Refrain geht dann wieder auf's Melodic-Metal-Gaspedal (wie auch die Thematik des Songs), was ein bißchen an "Nothing More" erinnert. Abschließend leitet ein unverkennbares Sonata Arctica-Gitarrensolo den letzten Refrain ein, der schön zurückhaltend und ausklingend präsentiert wird. Dies ist genau die Art Musik, die Fans der goldenen Melodic Metal-Ära zu recht bis heute abfeiern.

Und schon geht es weiter mit der wunderschönen Piano-Einleitung von "Take One Breath". Dieser Song wirkt zunächst ebenfalls wie ein typischer, klassischer Sonata-Song der Marke "Don't Say A Word" – und gerade wenn man denkt, dass man weiß, wie der Song so verläuft und meint, ihn durchschaut zu haben, kehrt die Piano-Melodie vom Anfang zurück und dient als Intro zu einer wunderschönen erzählerischen Passage, die so auch in "The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet" oder "Caleb" hätte vorkommen können. Und eben diese "Erzähl-Passage" wird euphorisch weitergeführt, bevor das virtuose Piano zurückkehrt und zusammen mit Tonys Gesang das fulminante Finale des Song bildet. Alles in allem muss man sagen: SEHR abwechslungsreich, dynamisch und aufregend! Die perfekte Mischung aus alter Sonata-Ära und den späteren, komplexeren Songs – Fans beider Äras werden begeistert sein!

Seit vielen Jahren hatte Tony den Song "Cloud Factory" bereits in Vorbereitung, einer Geschichte über eine Wolken-Fabrik, aus der sich die Menschen, die ab einem gewissen Alter dort arbeiten müssen, nicht mehr lösen können. Diese schnelle Melodic Metal-Hymne, erinnert von allen Songs am ehesten an "Ecliptica" oder "Silence". Henrik Klingenberg, Keyboarder von Sonata Arctica, hat sich bereits geäußert, dass er eine Art Hassliebe für diesen Song empfindet, da es nunmal ein unbarmherziger Ohrwurm ist, den man noch stundenlang nicht mehr aus dem Kopf bekommt (und nun ist er froh, dass er sein "Leiden" mit der ganzen Welt teilen kann^^). Auf alle Fälle reiht sich dieser Song nahtlos in Ohrwürmer wie "The Cage", "Kingdom For A Heart", "My Selene" oder "Silver Tongue" ein. Kein Wunder, dass "Cloud Factory" die zweite Vorab-Singleauskopplung wurde: ein echter Hit!

Nach diesem High-Speed-Ohrwurm folgt ein weiterer Wolf-Song namens "Blood", der gemäßigter beginnt und in den schönen, emotionalen Strophen Erinnerungen an die etwas schnelleren Momente aus "White Pearl, Black Oceans" weckt. Ungefähr ab der 2-Minuten-Marke, wenn man schon denkt, dass es so weiter geht wie bisher, gewinnt der Song (fast schon galoppierend) an Geschwindigkeit und wirkt sehr triumphal. Dann ein Break, der den Song kurzzeitig in einen Beinah-Halbballaden-Modus versetzt. Der Schluss kehrt wieder zur früheren Geschwindigkeit zurück. Wie schon "Take One Breath" ist auch "Blood" eines der abwechslungsreichsten der kürzeren Stücke des Albums – an diesen beiden Songs wird man noch sehr lange seine helle Freude haben – sie stehen beispielsweise einem "Gravenimage" in nichts nach.

"What Did You Do In The War, Dad?" ist laut Tony selbst eines der bedeutsamsten und emotionalsten Stücke, die er je geschrieben hat – und das merkt man von der ersten Note bis zum Verklingen der letzten. Was zunächst wirkt wie eine Ballade, führt früh in schnellere Gegenden mit virtuosem Zusammenspiel von Keyboards und Gitarren, das glatt "Revontulet" in Erinnerung ruft. Über allem thront Tonys Gesang, der – mal gefühlvoll und tragisch, mal schnell und trotzig – ein wenig die Stimmung aus "Caleb" heraufbeschwört. Ein perfektes Beispiel für die sehr ausgewogene Mischung aus (ein bißchen) altem und (viel) neuem Sonata-Stil. Das Wechselspiel aus Halbballade, Dramatik und Power Metal ist perfekt – Freunde von "The Power Of One" haben hier einen Anwärter auf ihren neuen Lieblingssong.

Das sehr ruhige Intro von "Half A Marathon Man" bereitet den Zuhörer nicht gerade darauf vor, was nach der 1-Minuten-Marke folgt. Denn: "Half A Marathon Man" ist der eindeutig rockigste Song der CD. Und mit "rockig" meine ich einen Song, den man sich als ein Mittelding aus "The Gun" und "S***load of Money" vorstellen kann – allerdings mit deutlicher Betonung auf Humor und mehr zu "The Gun" tendierend als zu "S***load of Money". Wenn man nicht den Fehler macht, den Song bitterernst zu nehmen oder ihn als zu Sonata-untypisch abzustempeln, dann entwickelt er sich sehr schnell zu einem richtigen Gute-Laune-Rocker, der mit tollen Piano-Anschlägen verschönert wird, aber durchgehend typische Rock-Allüren zur Schau stellt. Mit der selben ruhiger Akustik-Gitarre wie am Anfang, am Ende mit leisen Westerngitarren untermalt, klingt der Song aus – quasi als kleine Versöhnung für das vorherige rotzige Rocken mit herausgestreckter Zunge. (Nebenbei: DER Song für "Stones Grow Her Name"-Fans!)

Doch es ist noch nicht Schluss mit dem Humor des Albums, denn "X Marks The Spot" macht direkt dort weiter, wo "Half A Marathon Man" aufhörte. Diesmal jedoch handelt es sich nicht um einen Rock-Song, sondern um einen Melodic-Metal-Song, der erneut auch von Helloween oder Heavenly hätte stammen können: sehr geradlinig und gerade durch Tonys tollen, sehr melodischen Gesang ein definitiver Sonata-Song – auch wenn es viele gesprochene Stellen von einem Rock'n Roll-Priester (!) gibt, die den Song einleiten und auch im Mittelteil und am Ende wieder auftauchen. Am Ende feuert dieser die Zuhörerschaft sogar zu einem "hey hey! ho ho!" an, bevor der melodische Refrain noch ein letztes Mal zelebriert wird. Der perfekte Mitsing-Song!

Sonata Arctica haben in ihrer Karriere eine ganze Menge Balladen geschrieben, die sicherlich zu den schönsten Balladen aller Zeiten gehören. Und so darf auch auf "Pariah's Child" ein solcher Song nicht fehlen. Mit "Love", der an eine ruhige und gelassene Mischung aus "Shamandalie" und "The Misery" erinnert ist die Romantik-Fraktion bestens bedient. Tony hatte sich für dieses Album vorgenommen, auch mal einen Song zu schreiben, der schlicht und einfach eine positive Geschichte mit den schönsten Liebes-Momenten erzählt, die auch positiv bleibt. Einfach kribbelnde Verliebtheit, pure Romantik – anstelle der (sonst so Sonata-typischen) Tragik. Und was soll man sagen? Es ist absolut gelungen! Man könnte bemängeln, dass der Song sowohl textlich als auch musikalisch so gut wie keine Überraschungen bietet, aber wen kratzt's wenn der Song SO schön ist?

Für das Album "Stones Grow Her Name" hatte sich Tony immer wieder zurückhalten müssen, wenn sich sein Drang bemerkbar machte, komplexe, opulente und "große" Songs zu schreiben, wie sie auf "Unia" und "The Days of Grays" zu hören waren, denn für "Stones Grow Her Name" hatte sich die Band vorgenommen, nach dem Prinzip "K.I.S.S. = Keep it simple, stupid" zu handeln (was Tony auch auf einen großen Klebezettel auf seinem Schreibtisch geschrieben hatte, um nicht wieder in pompöse Muster zurückzufallen. Bei "Pariah's Child" kommt diese Angewohnheit Tonys schon ansatzweise bei "Take One Breath" und "Blood" zum Vorschein.
Der letzte Song des Albums, "Larger Than Life", sollte aber wieder gezielt als opulentes Opus ausfallen und das Album als großes Finale abschließen. Um die Beschreibung dieses Wahnsinns-Songs nicht zu lang ausfallen zu lassen: Der Song wirkt stark wie ein Mittelding aus "Bohemian Rhapsody" und "My Dream's But A Drop Of Fuel For A Nightmare" mit der Schönheit und Dramatik aus "Deathaura" oder "White Pearl, Black Oceans". Natürlich ist der Song kein bißchen vergleichbar mit all den vorherigen Songs des Albums – aber gerade deshalb wirkt er nochmal umso fulminanter und grandioser. Er mag zu Anfang gewöhnungsbedürftig sein, gerade aufgrund von Tonys Theatralik, die Ausmaße annimmt, die man bislang noch nicht kannte (passt aber perfekt, da der Song von einem Theater-Schauspieler handelt) – aber er ist die Geduld auf alle Fälle wert.

Was für ein Album!

Sonata Arctica haben es wieder einmal geschafft, etwas wirklich Großes auf die Beine zu stellen. Sie haben diesmal tatsächlich die perfekte Mischung aus ihrer frühen Tage und den späteren Alben geschaffen – also endlich DAS Sonata-Album, das die Fans beider Äras vereinen und gleichermaßen begeistern kann. Die zahlreichen Fans der frühen Alben bekommen viele schnelle Melodic-Metal-Hymnen mit dem typischen Sonata-Charme und selbst Fans, die "Unia" und "The Days Of Grays" mehr mögen als die alte Power-Metal-Phase Sonatas, finden in allen Songs genug Abwechslungsreichtum, um sich nicht zu langweilen. Kein einziger Song ist wirklich schwach, jeder Song hat irgendetwas Besonderes. Einige der Songs brauchen vielleicht ein paar mehr Durchläufe, bis sie komplett zünden, aber fest steht: dieses Album kann definitiv zu dem Besten gezählt werden, das Sonata je herausgebracht haben. Hut ab!

"It truly makes the most beautiful music."

Danke, Sonata Arctica. Danke für 15 Jahre wunderschöner Musik und danke für diese unglaublich tolle Überraschung.
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5.0 von 5 Sternen Für mich DAS Sonata-Album, 18. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
Sonata-Fan bin ich seit "The Days of Grays". Dort gefielen mir vor allem die schönen komplexen und verschachtelten Songs.
Bei der neuen Scheibe der fünf Finnen gibt es auch wieder solche komplexen Stücke wie z.B. "Blood" (für mich das beste Lied es Albums). Aber insgesamt ist die neue CD um einiges abwechslungsreicher.
Von Power-Metakl über komplexe progressive Stücke bis zu (einer) ruhigen Ballade ist hier alles dabei.
Dabei gibt es für mich keine Tiefs und ich kann die CD immer wieder rauf und runter hören, ohne dass es langweilig wird. Höhepunkte ist unbedingt "Blood". Aber auch z.B. "What did you do in the war Dad" ist spitze. Hier geht es um ein Gespräch zwischen einem Vater, der im Krieg gewesen ist und seinem Sohn. Textlich super und von der Musik her sehr dramatisch. "Cloud factory" ist ein Titel, der sofort im Ohr hängen bleibt und einfach Spaß macht. Ein weiterer Top-Song ist "X marks the spot". Hier sind einige gesprochene Text-Passagen von einem Rock'n'Roll-Priester. Der ist herrlich überdreht :-)
Aber auch "Larger than life" finde ich klasse. Hier wird es wieder progressiv und komplex. Ich finde das Lied fängt sehr gut die Stimmung eines Schauspielers beim Theater ein.
Insgesamt für mich eine der besten CDs dieses Jahr (neben "Diamond in the firepit" von Brother Firetribe).
Wer nur irgendetwas mit finnischem Metal anfangen kann, sollte auf jeden Fall mal reinhören.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht wieder bergauf..., 18. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
Nachdem Sonata Arctica mit "The Days of Grays" für mich ihrem Höhepunkt erreicheten, war ich so enttäuscht, dass es bnei der "Stones..." schnell bergab ging. Warum? Ganz einfach: "Stones..." ist ein Album, dass völlig ohne Widererkennungsmerkmale daherkommt. Es fehlte an der Reife der Vorgängeralben, an den verträumten Meloien und den mitreißenden Refrains.
Mit dem neuen Album ändert sich das wider ein wenig hin zum Positiven!!! "Pariah's Child" ist ein Album, das wieder weiß mit tollen Refrains und schönen Melodien zu überzeugen, ohne dabei wie ein Selbstduplikat der Band zu klingen. Sie haben sich weiterentwickelt und dennoch nicht ihre Wurzeln vergessen.
Vier Sterne für das Album an sich und einen oben drauf, weil es ein großer Fortschritt zum letzten Album darstellt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stärker als erwartet!, 1. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
Im Dreierpack bei mir angekommen mit der neuen Lacuna Coil und dem Solo-Debüt von Anette Olzon war ich auf dieses Album am meisten gespannt - besonders nach den Ankündigungen wieder mehr "Back To The Roots" zu gehen - was nach dem für mich doch ziemlich enttäuschenden Stones Grow Her Name doch auch sehr dringend nötig war. Doch eine Kopie der Erstwerke ist Pariah's Child auch nicht geworden, vielmehr ist das Album eine Vereinigung aus den frühen, sowie auch aus den späteren und progressiven Phasen der Band. Auf dem Abum befindet sich eigentlich alles was man sich wünschen könnte: eingängige und melodische Songs wie "The Wolves Die Young", mit tollen mitreißenden Refrains, sowie komplexe und progressive Songs wie etwa "Blood" mit zahlreichen Rhythmuswechseln oder das unvorhersehbar überraschende "X Marks The Spot", grandiose Lyrics wie in "What Did You Do In The War, Dad?" oder meinem persönlichen Favorit und absolutem Ohrwurm "Cloud Factory", dazu treibende, rockige Songs wie "Running Lights" oder "Half A Marathon Man" und abschließend das opulente "Larger Than Life". Mit "Love" gibt es auch noch eine Ballade, die mir persönlich aber etwas zu eintönig ist, auch "Take One Breath" ist meines Erachtens etwas schwächer ausgefallen als der Rest da mir dort der rote Faden fehlt.

Insgesamt also ein überraschend starkes und abwechslungsreiches Album, dass alte und neue Fans zufriedenstellen wird! Für mich das beste Album seit Reckoning Night. Aufgrund der zwei etwas schwächeren Songs würde ich jetzt zwischen 4 und 5 Sternen tendieren, aber aufgrund des qualitativen Unterschieds zum letzten Album bin ich doch gewillt die Höchstnote zu vergeben. Wen die letzten Alben abgeschreckt haben, der sollte Pariah's Child nochmal eine Chance geben, es lohnt sich!
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5.0 von 5 Sternen Super Scheibe, 5. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
Klasse was die Jungs hier wieder abliefern. War "Stones grow her name" bereits ein erfreulicher Rückkehr zu ihren alten Stärken nach den ziemlich überfrachteten Vorgängern seit Unia, so ist diese Scheibe einfach wieder Sonata Arctica wie ich Sie liebe. Abwechslungsreich, nicht immer allzu ernst, trotzdem knackig und melodiös und vor allem: ich kann die CD wieder von vorne nach hinten und wieder zurück hörtlichen und bekomme trotzdem kaum genug davon. Nach einem Durchlauf von "The Days of Grays" (welches ein technich absolut respektables Album war) musste ich immer erstmal das Radio abstellen um wieder etwas Ruhe zu genießen. Klare Kaufempfehlung!
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4.0 von 5 Sternen Muss man nicht mögen, ..., 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
kann man aber. Viele reinrassige Metal-Fans werden damit nicht so klar kommen, weil es doch extrem verspielt ist in den Melodien, die manchmal einfach zu viel sind. Einfach zu dick aufgetragen teilweise.
Das ändert aber nichts daran, dass Tony Kakko ein ganz hervorragender Musiker ist, der verdammt gute Songs schreiben kann. Denn eines muss man anerkennen (auch wenn einem die Melodien manchmal zu viel sind): Die Songs sind alle rund. Die Melodien sind auf den Punkt, im Song selbst perfekt platziert. Ich kenne Leute, die tatsächlich unglaublich auf das Album abgehen, es seid dem Tag des Erscheinens rauf und runter abfeiern.
Mir selbst (und auch dem Keyboarder der Band) ist es manchmal etwas zu nervig ("Cloud Factory"). Dennoch: Wenn man in der Stimmung ist, gibt es einfach nichts Besseres^^
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich, 30. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (MP3-Download)
Endlich ist es da, das langersehnte neue Album Pariah's Child.
Nachdem ich jetzt alle Lieder gehört habe muss ich sagen, das Sonata Arctica es wiedermal schafft einfach nur tolle Lieder zu produzieren, die man sich gerne immer wieder anhört.
Vorallem die Single Releases The Wolves Die Young und Cloud Factory sind absolute Meisterwerke.
Aber auch Blood und half of a Marathon man werde ich mir definitiv zig mal anhören.
Wieder mal ein gut gemischtes Album.
Neben klassisch schnellen und rockigen Liedern gibt es wieder ein paar ruhigere.
Wiedermal ein tolles Album.
Achja der japanische Zusatzsong heißt "No Pain".
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5.0 von 5 Sternen Epic melodic Metal !, 27. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
Know this Band sice there first tour when i saw them as a support of Stratovarius and this is the best of there last 4 Albums !
Now Sonata Arctica sounds againe closer to there beginning time and thats more then good !! Hope the next Album is faster but this one is a great peace of work !
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht umsonst die Band meines Lebens, 30. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
Sonata Arctica haben sich, nachdem ich die Band vor Jahren deshalb näher anhörte, weil mir (als vollkommen metal-unerfahrenem Teenager) der Bandname gefiel, zu meiner entschiedenen Lieblingsband gemausert.

Da mein Musikgeschmack extrem weit gefächert ist, gefällt mir gerade das, was viele SA-Fans bemängeln, ausgesprochen gut: Der Abwechslungsreichtum, der Wandel des Stils ... Ich lernte die Band mit "Unia" kennen und liebe "The Days of Grays" abgöttisch, genauso wie "Ecliptica".

Mit "Pariah's Child" hat die Band es wieder einmal geschafft, mich vollkommen in den Bann zu ziehen.

Vom eingängigen Einstieg "The Wolves Die Young" bis zum grandiosen Finale "Larger Than Life" überzeugt jeder Song und bleibt im Gedächtnis.

Mehr als einmal musste ich beim Hören lächeln und dachte "Da hatte Tony aber seinen Spaß", und weil man sowohl ihm als auch der Band den Spaß anhört, den sie hatten, habe ich absolut nichts an diesem Album auszusetzen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kurve gekriegt!, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Pariah's Child (Audio CD)
Wie habe ich damals 2004 das Album "Reckoning Night" ab gefeiert.
Bis heute ist das Album eines meiner liebsten Metal Alben und nebenbei bemerkt, ist es wohl eines der besten Alben des Genres und das beste Album der Band.
Wer hätte da gedacht, dass mich SONATA ARCTICA erst fast 10 Jahre und vier Alben später wieder ansatzweise so begeistern würden.
Denn sind wir mal ehrlich: Die Nachfolgealben haben zwar alle ihre Momente. Letztendlich hat sie die Band aber mehr und mehr in ihrer eigenen Experimentierfreudigkeit verstrickt und verloren.
Erwartungen an das neue Album "Pariah's Child" hatte ich dementsprechend praktisch keine.
Ging ich doch davon aus, dass SONATA ARCTICA sich einfach an meinem Geschmack vorbei entwickelt haben.
Aber wie man es so schön sagt: "Meistens kommt es anders als man denkt."
"The Wolves Die Young" lies mich aufhorchen. Das Album Cover wunderbar, mit dem klassischen Bandlogo.
Kommt jetzt, wie angekündigt, die große Rückbesinnung auf alte Tugenden? Das ist ganz klar mit einem "Jein" zu beantworten.
Natürlich ist "Pariah's Child" kein Old-School Album geworden. Aber die Songs sind wieder mehr auf den Punkt gebracht, zum Teil eingängiger. Totalausfälle gibt es diesmal keine. Das großartige "Blood" und "What Did You Dou in the War, Dad?" begeistern und mit "Love" gibt es auch wieder die obligatorische Ballade, die allerdings etwas blass wirkt. Zumindest verglichen mit Songs wie "Last Drop Falls". Für sich stehend ist "Love" aber durchaus schön. Das absolute Highlight stellt das zehn Minuten dauernde "Larger Than Life" dar. Der Song kombiniert gekonnt alle Facetten der Band und ist einfach ein toller Song.
"Pariah's Child" ist für mich der wohl größtmögliche Kompromiss zwischen dem Sound der letzten Alben und den Klassikern wie "Silence" und "Reckoning Night". An letzteres kommt das das neue Album zwar nicht ganz heran, aber ohne jeden Zweifel ist "Pariah's Child" das beste Album seit besagtem "Reckoning Night".
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Pariah's Child
Pariah's Child von Sonata Arctica
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