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am 26. Oktober 2014
Kern des Spielprinzips: Bei Splendor geht es pro Runde darum, sich entweder (Edel-)Steine zu nehmen oder mit den vorhanden Steinen sich Karten zu kaufen. Die Karten bringen je nachdem wie teuer sie waren 0 bis 5 Siegpunkte. Zudem vergünstigt jede gekaufte Karte den Kauf zuküntiger Karten in Abhängigkeit der Farbe (d.h. jede rote Karte reduziert den Preis abzugebender roter Steine für zukünftige Käufe um eins).
Je nach Anzahl der Spieler werden noch 3 bis 5 (aus 10) der (Adligen-)Bonusplätchen ausgelegt. Der erste Spieler der die Anforderungen auf einem Bonusplätchen erfüllt (z.b. 4 rote und 4 grüne Karten gekauft) erhält dieses und 3 weitere Siegpunkte.
Bei 15 Siegpunkten wird die Runde noch zu Ende gespielt. Wer dann die meisten Punkte hat, gewinnt.

Story: Das Spielprinzip ist ganz klar sehr abstrakt und die Story mit den Diamanten ausrum ist zwar ein netter Versuch, überzeugt aber im Endeffekt nur ansatzweise. Dies schadet dem Spiel im Endeffekt aber nicht wirklich.

Material: Das Spielmaterial ist als relativ hochwertig einzustufen. Die Edelsteine werden durch Pokerchips guter Qualität dargestellt. Auch die Spielkarten haben eine hohe Qualität und haben bei uns schon viele Runden gut überstanden.

Regeln: Die Regeln sind grundsätzlich sehr überschaubar und gut dargestellt. Auf nur wenigen Seiten ist alles erklärt. Langes Einlesen oder Nachlesen nicht notwendig. Auch jemandem neuen ist das Spiel in 5-10 Minuten erklärt.

Spielerfahrung/Mechanismen: Splendor läuft nach den ersten ein bis zwei Zügen recht zügig durch sodass wenig Wartezeiten entstehen. Kommunikation hält sich beim Spiel allerdings in Grenzen und beschränkt sich eher auf ("Das wollte ich haben..." oder "Den muss ich Dir jetzt wegkaufen, sonst kriegst ja den Adligen geschenkt,"). Die Mechanismen funktionieren gut. Durch die Vielzahl an Karten und Adligen ist jedes Spiel wieder neu, weil nie alle Karten bzw. Adligen im Spiel sind und so immer wieder eine neue Taktik gesucht werden muss. Auch laufen die Partien und Taktiken je nach Spieleranzahl (2, 3 oder 4) immer sehr unterschiedlich ab. EIne Partie geht selten (auch bei 4 Spielern) über 30 Minuten. Bei erfahrenen Spielern haben wir einen Startspielervorteil erkannt. Dem kann man aber durch Hausregeln Abhilfe schaffen (zum Beispiel bekommt der 2. Spieler einen Edelstein zu Beginn, der 3. Spieler zwei Edelsteine etc. als Startkapital).

Fazit: Splendor kommt bei uns zur Zeit wirklich regelmäßig auf den Spieletisch. Der Wiederspielreiz ist unglaublich hoch. Zurecht war es zum Spiel des Jahres 2014 nominiert. Das Spiel kommt sowohl bei Vielspielern als auch Gelegenheitsspielern gut an und zeichnet sich durch einen hohen Abwechslungsgrad, gutes Material und einen leichten Einstieg aus. Mit Sicherheit auch ein guter Geschenketipp. Ich würde es sofort wieder kaufen.
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Im Vorfeld war ja viel Positives über dieses Spiel berichtet worden. Vielleicht waren meine Erwartungen deswegen etwas zu hoch angesetzt.

Das Spielprinzip funktioniert an sich gut. Auch die Regeln sind einfach. Reihum entweder Chips nehmen oder damit Karten kaufen bzw. reservieren. Die erworbenen Karten bei den nächsten Käufen als dauerhaften Bonus einsetzen. Mit der Zeit können dann höherwertige Karten gekauft werden, welche auch Siegpunkte bringen. Wer zuerst 15 Siegpunkte erreicht, hat gewonnen.

So weit, so eintönig. Denn was mir bei „Splendor“ gefehlt hat, war einfach die Abwechslung. Das Spiel ist meines Erachtens zu sehr reduziert auf die Suche nach der Karte in der Auslage mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Mehr ist im Prinzip nicht. Die Interaktion schließlich beschränkt sich darauf, dass einem die Mitspieler interessante Karten vor der Nase wegschnappen. Ansonsten sammelt jeder vor sich hin. Na ja.

Letztlich können auch die qualitativ guten Chips das Spiel für mich nicht retten. Als Hauptkritikpunkte bleiben der monotone Ablauf, die fehlende Abwechslung und die recht nüchterne, wenig stimmungsvolle Aufmachung. Eher ein Spiel für Optimierungsfreaks und kühle Rechner, aber nichts für mich. Zu einem guten Spiel gehört heutzutage mehr.

Daher nur durchschnittliche 3 Sterne.
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am 2. November 2015
Ein Spiel, dass durch wirklich tolles und hochwertiges Material sowie einem schnell zu erlernendem Regelwerk besticht.

Wir befinden uns in der Zeit der Renaissance und versuchen uns ein Händlerimperium aufzubauen.


Zum Aufbau des Spiels:

Es gibt drei verschiedene Stufen an Entwicklungskarten. Diese werden pro Stufe gemischt und untereinander gestapelt. Dann werden die obersten vier Karten ausgelegt.
Außerdem gibt es Kärtchen mit Adeligen darauf abgebildet die ebenfalls gemischt und ausgelegt werden. Dabei ist zu beachten, dass immer ein Adeliger mehr ausgelegt wird als es Mitspieler gibt, d. h. Bei zwei Spielern 3 Adelige, bei 3 Spieler 4 usw.
Ebenfalls werden die Edelstein- und Goldchips nach Sorten sortiert und ausgelegt. Auch hier gilt je mehr Spieler desto mehr Edelsteine.

Sobald alles ausliegt kann das Spiel beginnen. Dabei hat man vier verschiedene Aktion zur Auswahl:
1. man nimmt drei Edelsteinchips die jeweils eine unterschiedliche Farbe haben müssen
2. man nimmt zwei Edelsteinchips einer Farbe, allerdings nur, wenn noch mindestens vier Chips dieser Farbe dort ausliegen.
3. Man kann eine Entwicklungskarte reservieren und erhält dadurch einen Goldchip, der als Joker einzusetzen ist
4. man kauft eine Entwicklungskarte entweder vom Tisch oder eine bereits reservierte.

Sobald man eine Entwicklungskarte aus der Tischmitte nimmt, wird direkt vom Nachziehstapel nachgelegt.

Aus diesen Aktionen besteht das ganze Spiel. Jetzt gibt es noch die Adligen. Die haben auf ihrer Karte Bedingungen stehen. Erreicht man diese, erhält man den Adeligen und somit drei Siegpunkte. Wichtig ist nur, dass für die Bedingung der Adeligen nur die Edelsteine auf den Entwicklungskarten zählen und nicht die Edelsteinchips.

Das Spiel endet wenn ein Spieler 15 Siegpunkt hat. Die restlichen Spieler dürfen die Runde noch zu Ende spielen, damit jeder Spieler die gleiche Anzahl an Zügen hatte.

Fazit: Ein schnell zu erlernendes Spiel für die ganze Familie, das zurecht auf der Auswahlliste zum „Spiel des Jahres“ 2014 stand, sich aber gegen “Camel Up” geschlagen geben musste.

Pro: Hochwertig verarbeitetes Spielmaterial. Vor allem die wirklich schweren Edelsteinchips wirken richtig hochwertig und werten das ganz Spiel richtig auf. Zudem das wirklich schnell zu erlernende Spielprinzip. Trotzdem steckt eine Menge Taktik in diesem Spiel und das macht seinen besonderen Reiz aus.


Contra: Häufig gewinnt derjenige Spieler, der den ersten Adeligen erhält, da diese durch die 3 Siegpunkte wirklich stark sind.

Erweiterungen & Extras: Bisher noch nicht. Einzig im Brettspiel-Adventskalender 2015 befindet sich ein Extra zum Spiel.
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am 18. August 2015
Einleitung:

In Splendor schlüpfen die Spieler in die Rollen von Händlern, die Minen und Transportmittel kaufen sowie Kunsthandwerker anstellen, um Rohdiamanten in kostbare Juwelen zu verwandeln. Und wer eine passende Juwelenkollektion ansammeln kann, erhält Besuch von mächtigen Adeligen, die den Sieg in greifbare Nähe bringen.

Ablauf:

Zunächst werden die 90 Entwicklungskarten nach Stufen sortiert und reihenweise verdeckt ausgelegt. Die obersten vier Karten jeden Stapels werden aufgedeckt und offen neben den entsprechenden Nachziehstapeln platziert. Nun werden die Chips farblich sortiert und bereitgelegt, und last not least wird eine spielerabhängige Anzahl an Adeligen-Kärtchen offen angeordnet.

Der aktive Spieler kann in seinem Zug eine der folgenden vier Aktionen ausführen:

• Drei Edelstein-Chips verschiedener Farbe nehmen
• Zwei Chips derselben Farbe nehmen, sofern noch mindestens vier Chips dieser Farbe zur Verfügung stehen
• Eine Entwicklungskarte reservieren (auf die Hand nehmen) und einen Gold-Chip (Joker) erhalten
• Eine offene Entwicklungskarte aus der Tischmitte oder eine reservierte Entwicklungskarte aus der Hand kaufen

Um Entwicklungskarten zu kaufen muss der Spieler die Fälligkeiten der Karte bezahlen. Jede Karte kostet eine bestimmte Anzahl an Chip-Kombinationen. Sobald eine Entwicklungskarte im Besitz eines Spielers ist, zählt sie als ein Chip der entsprechenden Sorte. Dadurch werden zukünftige Anschaffungen günstiger, da gekaufte Karten nie mehr abgegeben werden. Einige Karten sind neben einem Chipsymbol auch Siegpunkte wert. Wenn ein Spieler eine bestimmte Konstellation an Entwicklungskarten gekauft hat, darf er sich das passende Adeligen-Kärtchen nehmen, welches wiederum drei Siegpunkte einbringt.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler 15 Prestigepunkte (=Siegpunkte) angesammelt hat. Nun wird die Runde noch zu Ende gespielt, und der Spieler mit den meisten Prestigepunkten hat dann gewonnen.

Meinung:

Kann ein Spiel überzeugen und begeistern, wenn es nur drei Seiten Anleitung umfasst? Ja, es kann! Obwohl Splendor leicht zugänglich ist und die kleinen grauen Zellen relativ wenig fordert, kommt das Spiel sowohl bei Familien und Gelegenheitsspielern als auch bei Vielspielern hervorragend an. Denn trotz einfachem Mechanismus besitzt Splendor eine ausgewogene Balance aus Glück, Taktik und Strategie. Die überschaubare Spieltiefe gefällt eigentlich jedem Spielertyp, wobei die Vielspieler Splendor primär als Aufwärmer oder Absacker eines opulenten Spieleabends ansehen. Für Familien und Gelegenheitsspieler ist die Spieldauer von ca. 30 Minuten genau richtig angesetzt, und aufgrund dieser kurzen Spielzeit wird immer wieder gerne eine Revanche gefordert.

Zu Beginn einer Partie empfiehlt sich der frühzeitige Kauf günstiger Entwicklungskarten, um für weitere Käufe gut gerüstet zu sein. Dabei sollte bereits im Vorfeld überlegt werden, welchen Adeligen man im späteren Verlauf am einfachsten und schnellsten bekommen kann. Auch die ausliegenden Karten der dritten Stufe sind im Auge zu behalten und gegebenenfalls zu reservieren, sofern absehbar ist, dass man die Karten demnächst bezahlen kann. Und Entwicklungskarten der Stufe 3 bringen in der Regel viele Siegpunkte ein. Das lohnt sich und führt in vielen Fällen zum Sieg. Da aber alle erfahrenen Splendor-Spieler so agieren, geht eine Partie meistens ziemlich eng aus.

Kommen wir nun zur Qualität des Spielmaterials, das an dieser Stelle explizit zu loben ist. Die Entwicklungskarten und die Adeligen-Kärtchen sind schön illustriert, aber das Herzstück des Spiels sind sicherlich die Edelstein-Chips, deren Verarbeitung schlichtweg grandios ist. Selbst professionelle Pokerchips können da nicht mithalten, und so ertappen sich die Spieler immer wieder dabei, mit den Edelstein-Chips zu hantieren, wenn die Mitspieler an der Reihe sind.

Splendor wurde beim Erscheinen übrigens zum Spiel des Jahres nominiert, und diese Nominierung spricht für sich und kann vollends nachvollzogen werden. Das Spiel macht Spaß, ist spannend und bietet kurzweilige Unterhaltung für jeden Spielertyp. Was will man mehr?

Fazit:

Wer ein leichtes Spiel mit kurzer Spieldauer sucht, das überschaubaren Tiefgang hat und alle Spielertypen anspricht, liegt bei Splendor goldrichtig Natürlich ist Splendor kein Anwärter auf ein abendfüllendes Programm, doch als Aufwärmer und/oder Absacker eignet sich das Spiel ideal. Und da Familien und Gelegenheitsspieler ohnehin keine Zwei-Stunden-Mammutwerke mögen, ist Splendor für sie perfekt geeignet. Eine bedenkenlose Weiterempfehlung versteht sich daher von selbst.

@brettspieler1.blogspot.de/
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am 22. März 2016
Ich habe vorher in einem Brettspielbar das Spiel erfahren und es gefällt mir. Deswegen habe ich jetzt auch gekauft. Das Material für "Edelsteinen" und "Golden Münze" ist sehr angenehm und lässt man einfach den Token im Glücksspielhalle erinnern.:)

Die Karten sind auch ausgezeichnet bemalt. Das Spiel bringt nur Spaß!
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am 9. September 2015
Das Artwork hat mich anfangs etwas abgeschreckt.
Zu steril und realistisch für meinen Geschmack.
Der Titel erinnert eher an eine Waschmittelmarke.

Jedoch...

"Dont judge a book by its cover"

Im Inneren der Schachtel befindet sich nämlich eines der besten Spiele überhaupt.

Splendor bietet bei kurzen und leicht verständlichen Regeln eine enorme Spieltiefe und relativ kurze Spieldauer.
Große Pluspunkte für mich, speziell wenn man neue Spieler oder die Familie dazu bringen möchte ein Brettspiel zu spielen.

Ein weiteres Plus sind die tollen Edelstein Pokerchips.
Man muss es selbst erlebt haben, wirklich jeder fängt früher oder später an damit zu klackern :)

Zusätzlich kommt es immer wieder zu Interaktion zwischen den Spielern in dem man sich Karten reserviert oder einem Gegenspieler eine Karte vor der Nase wegschnappt.

Kann nur eine Empfehlung für dieses tolle Spiel ausprechen.

Nachtrag vom 10.12.2015
Es wird eine seperat erhältliche Spielmatte im Handel angeboten.
Steigert meiner Meinung nach das Spielerlebnis von einmal.
Ist aber als Luxusartikel zu betrachten und mehr etwas für Fans, das Spiel funktioniert auch ohne wunderbar.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Mai 2014
Tja, so schnell kann es gehen. Da hat man ein neues Spiel erst wenige Wochen zuhause, da landet besagtes Spiel plötzlich auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres. Zugegeben, besonders überraschend kam die Nominierung von Splendor (Marc André / Asmodee) nicht wirklich, wurde das Spiel doch vorab schon mit ordentlich Lorbeeren bedacht.

Thematisch verdingen sich in Splendor 2 bis 4 Spieler als Edelsteinhändler und versuchen ihre Mitspieler durch cleveres Vorgehen punktemäßig zu übertrumpfen. Spielmechanisch bedeutet dies, dass wir möglichst geschickt Karten erwerben müssen um mit diesen einerseits weitere Karten, andererseits ordentlich Punkte abzustauben.

Die Regeln
12 Karten in 3 verschiedenen Stufen liegen zu Spielbeginn in der Tischmitte aus. Jede Karte benötigt dabei mehrere verschiedenfarbige Edelsteine zum Erwerb, liefert dafür aber einerseits für spätere Kartenkäufe einen Rabatt von einem Edelstein, andererseits Siegpunkte in höheren Stufen. Sind wir am Zug dürfen wir entweder Edelsteine (hier: formschöne Pokerchips) nehmen, oder eine der Karten erwerben. Nehmen wir Edelsteine können wir uns zwischen 3 Verschiedenfarbigen (5 Farben gibt es) oder 2 Gleichfarbigen entscheiden. Alternativ können wir uns auch einen Joker nehmen und obendrein eine Karte für uns reservieren. Kaufen wir eine Karte, geben wir schlicht die genannten Edelsteine abzüglich der bereit erspielten Boni ab und reihen den Neuerwerb bei uns ein. Erreicht ein Spieler 15 Punkte endet das Spiel.

Das Spiel
Was im ersten Moment banal klingt, ist zwar schnell verstanden, bietet aber durchaus Herausforderungen. Obwohl wir jede Runde nur zwischen 4 Optionen wählen können, bietet Splendor überraschend viele Möglichkeiten. So können wir schlicht Unmengen kleiner Karten sammeln um damit die hochwertigen Karten günstig zu kaufen oder mit ordentlich Chips früh Jagd auf viele Punkte machen. Auch das Hamstern vieler Chips bietet sich in größeren Runden an um die Mitspieler in ihren Optionen einzuengen. Zuletzt gibt es Bonuscharaktere zu erringen die 3 Siegpunkte wert sind und sich uns anschließen, sobald wir eine bestimmte Kartenkombination erreicht haben. Dass diese Zusammenstellung häufig nicht mit unseren anderen Plänen konform ist, versteht sich wohl von selbst. Überraschend viele Optionen für ein eigentlich simples Spiel.

Fazit
Beginnen wir das Fazit heute einmal direkt mit dem größten Manko des Spiels. Die Luft. Und dabei spreche ich nicht von Ozon, Feinstaub oder Smog sondern schlicht von der großen Menge Luft in der Schachtel. Zugegeben ich habe es nicht ausprobiert, aber ohne Plastikeinlage würden die Spielmaterialien wohl maximal ein Viertel der Schachtel einnehmen. Ich finde so etwas muss nicht sein und weckt beim Käufer falsche Erwartungen.

So, genug gemeckert. Kommen wir zu den positiven Teilen von Splendor. Und diese sind durchaus zahlreich. Die Regeln des Spiels sind denkbar einfach und schnell verstanden, eine Partie dauert nicht länger als 30 Minuten. Nur dass es selten bei einer Partie bleibt. Auch die Wartezeiten zwischen den einzelnen Zügen sind quasi nicht existent, das Spiel läuft durchweg zügig ab. Das Material selbst (abseits von der angesprochenen Platzverschwendung) ist überragend. In Summe also eine absolut runde Sache.

Splendor ist dabei nichts für große Strategen sondern richtet sich ganz klar an Familien und Gelegenheitsspieler. Seinen Platz auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres hat es damit absolut verdient.

@Spielfreude.blogspot
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am 13. Oktober 2014
Das Fazit zuerst: Eines der besten Spiele, was ich in den letzten Jahren gekauft habe. Und das waren einige Hunderte. Die Regeln sind sehr kurz und daher schnell gelesen. Das Spiel ist ebenso leicht verständlich. Man erwirbt über Chips, die Rohstoffe symbolisieren, Karten, auf denenen weitere Rohstoffe sind, die den Chips gleich zu setzen sind. Somit kommt man anfangs langsam voran, aber dann geht es Ruck Zuck dem Spielende entgegen. Jede Partie dauert ca. 25-30 Minuten.
Dabei sollte man jedoch auch auf die Zugmöglichkeiten der anderen achten und Einfluss nehmen. Was bei uns selten passiert: Wir haben direkt 3 Partien am Stück gesipelt und wird sicher alsbald wieder auf dem Tisch sein. Die Karten sind etwas schwach in der Grafik. Dafür die Chips wunderbar griffig. Bei anderen Spielen wird so etwas dann als kleiner Pappkreis gestaltet. Tipp: Unbedingt kaufen.
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Splendor

Splendor ist ein feines, nettes, kleines Spiel, das bisher scheinbar vollkommen untergegangen ist. Dabei würde es mich nicht wundern wenn es auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres 2014 stehen würde oder sogar nominiert wird. Das Spiel bringt alles mit was dafür erforderlich ist: Leichte Regeln, kurze Spieldauer, gute Aufmachung und für alle Altersgruppen geeignet.
Splendor ist englisch für "Glanz". Und dieses Spiel glänzt an allen Ecken und Enden. Im Video kann man sich die Ausstattung und die Spielregeln einmal genauer angucken. Im Video erkläre ich alle Regeln im Detail, man sollte nach dem Video sofort losspielen können und auch einen Eindruck davon haben, ob das Spiel etwas für einen ist oder nicht.
Wobei ich irgendwie das Gefühl habe, dass sich das Spiel im Video komplizierter anhört als eigentlich ist, daher gehe ich hier noch einmal auf die wesentlichen Aspekte ein:

Worum gehts?
Bei Splendor sammelt man Edelsteine. Je mehr Edelsteine man hat, um so einfacher kommt man an hochwertigere Karten die einem mehr Prestige sprich Punkte bringen. Zwischendurch schauen nochmal ein paar Edelmänner vorbei wenn man ihre Lieblingskombination an Edelsteinen hat. Sobald ein Spieler 15 oder mehr Punkte gesammelt wird die Runde noch zu Ende gespielt und das Spiel ist vorbei.

Ausstattung:
Die Ausstattung bzw. das Grafikdesign des Spiel sind großartig. Was natürlich zuerst auffällt sind die Edelstein-Chips die das Format von Pokerchips haben und sich einfach toll anfassen und dem Spiel eigentlich zu einem tollen haptischen Erlebnis machen könnten. Leider liegen die Chips die meiste Zeit einfach nur vor einem und man spielt nicht damit rum, aber sie tragen trotzdem sehr gut zum positiven Spielgefühl bei. Das gleiche gilt für die Aufmachungen der Karten. Die Grafiken sind fotorealistisch und auch wenn das Thema Edelsteinhändler eigentlich total abgedroschen ist sorgt das tolle Artwork kombiniert mit den wirklich wertigen Edelsteinchips für eine tolle Spielatmosphäre.

Spielablauf:
Wenn man am Zug ist kann man eine von vier Aktionen ausführen:
drei Edelsteine unterschiedlicher Farben nehmen
zwei Edelsteine der gleichen Farbe nehmen (wenn mindesten vier davon vorhanden sind)
Entweder eine Karte aus der Auslage nehmen und reservieren oder eine von einem der drei Stapel ziehen und 1 Gold-Chip nehmen (maximal 3 Karten dürfen reserviert werden)
Eine Karte aus der Auslage oder aus der eigenen Reserve kaufen

Es liegen Adeligen-Karten aus die eine bestimmte Kombination an Karten anzeigen die man haben muss, z.B. 4 weiß 4 schwarz. Hat man also vier weiße und vier schwarze Karten vor sich ausliegen kommt einen der entsprechende Adelige automatisch Besuchen und bringt einem Siegpunkte.

Man führt eine der Aktionen durch und schon ist der nächste dran.

Was passiert wirklich wenn ich dran bin?
Wer am Zug ist schaut zunächst mal. Und zwar schaut man in die Auslage, was dort für Karten ausliegen. Höherwertige Karten bringen mehr Punkte, benötigen aber auch mehr Ressourcen. Einfache Karten bringen einem zwar erstmal keine Punkte, sind aber oftmals sehr einfach und preiswert zu erhalten und sorgen dafür, dass man andere Karten günstiger kaufen kann.
Jeder Karte die man kauft zeigt oben rechts in der Ecke einen Edelstein einer Farbe. Kauft man diese Karte und legt sie vor sich aus, bekommt man beim allen folgenden Kauf entsprechenden Rabatt. Habe ich also drei Karten mit blauen Edelsteinen vor mir liegen muss ich keine blauen Edelstein-Chips haben um eine Karte zu kaufen die bis zu drei blaue Edelsteine kostet. Kostet eine Karte beispielsweise einfach nur sechs Edelsteine, benötige ich in diesem Beispiel nur drei blaue Edelsteinchips. Im Spiel zu zwei liegen auch überhaupt nur vier blaue Edelsteinchips aus so dass ich die Karte die 6 blaue Edelsteine kostet eh nur kaufen kann, wenn ich mindestens zwei blaue Karten vor mir ausliegen habe.

Wie gesagt, man schaut. Zum einen was man kaufen kann. Dann was man später kaufen kann. Aber auch was die Mitspieler so machen. Wie viele Chips gibt es überhaupt noch, welche Karten können sie sich leisten, macht es vlt. Sinn die entsprechende Karte zu reservieren. Es gibt schon eine gewisse, wenn auch sehr indirekte Interaktion. Man könnte es Ellenbogenmentalität nennen. Ich nehme dir weg was du haben willst. Dabei muss man auch immer überlegen ob das wirklich sinnvoll ist. Somit bekommt man eine Karte die man vlt. gar nicht benötigt und nur einen einzigen Edelstein statt drei wenn man die entsprechende Aktion nimmt.

Taktik / Strategie
Durch das häufige wechseln der Karte in der Auslage sind richtig langfristige Strategien schwierig. Zu zweit ist die Fluktuation geringer, daher kann man mehr planen, mi mehr Spieler ist die Dynamik sehr hoch, so dass die Karte auf die man gerade hinarbeitet vlt. gerade weggekauft oder reserviert worden. Daher heißt es generell: Flexibel bleiben. Doch ob es nun sinnvoll ist möglichst viel verschiedene Edelsteinkarten zu kaufen, oder viele von bestimmten Sorten hängt immer vom Spielverlauf und den aufgedeckten Karten. Keine von beiden Strategien ermöglicht einen sicheren Sieg. Das Spiel lädt zum Experimentieren ein.

Wiederspielreiz:
Das Spiel hat durch seine Aufmachung und seine Mechaniken überraschenderweise einen recht hohen Aufforderungscharakter. Es bleibt natürlich letztlich ein Füller, ist als kein taktischer Überflieger der durch eine absolute Vielfalt an Möglichkeiten besticht. Aber es ist gerade die Kunst mit wenig Regeln ein gutes Spiel zu entwickeln und das ist Marc Andre hier gelungen. Die Mechanik ist dabei letztlich so elegant, dass sie fast schon zeitlos ist und sich nicht übermäßig schnell abnutzen dürfte, außer man spielt es jeden Tag mehrere Stunden. Splendor hat sogar das Zeug zum Klassiker - falls es nicht untergeht

Kommentar für Farbenblinde:
Ich bin rot-grün blind, meine ersten Partien habe ich Abends bei Kunstlicht gespielt, selbst eine Tageslichtlampe wurde herangezogen. Rot und grün sind da naturgemäß sehr schwer auseinander zu halten. Tagsüber bei richtigem Sonnenlicht geht es, aber auch da muss man die roten und grünen Felder auf den Karten sehr genau unter die Lupe nehmen. Das ist sehr ärgerlich, da dieses Problem Spieledesignern, Verlagen, Redakteuren und Grafikern eigentlich bekannt sein MUSS. Und es gibt so einfache Möglichkeiten die Probleme auszuhebeln, etwa durch Muster, oder den entsprechenden transparenten Edelstein im Hintergrund. Schade, aber vlt. bessert man in der zweiten Edition ja nach. Das wurde ja sogar bei Zug um Zug gemacht.

Fazit:
"Splendor is splendid" hieß es in einem BGG Kommentar. "Das beste einfache Spiel, das man je gespielt hat? Das einfachste der besten Spiele? Einfach das beste?“ heißt es in einem anderen. So weit würde ich zwar nicht gehen, aber Splendor macht Spaß, hat einen hohen Aufforderungscharakter, eine überschaubare Spieldauer, funktioniert in jeder Spielerzahl gut, ist in fünf Minuten erklärt, hat einfache Regeln, entwickelt trotzdem eine gewisse Spannung, ist sehr elegant. Die Züge sind in der Regel angenehm kurz. Das Spiel hat genau das gewisse etwas, welches z.B. Jaipur fehlt.
Neben den Farbproblemen gibt es sonst eigentlich nur die sehr indirekte Interaktion und die nicht gerade große Kommunikation am Spieltisch zu bemängeln.

Alles in allem ist Splendor eine Empfehlung für alle die ein Spiel mit genau den eben erwähnten Kriterien suchen
33 Kommentare|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 2015
Was für ein tolles Spiel! Die Regeln sind schnell erklärt und losgeht's. Auch unsere spielerfahrenen Söhne von 6 und 9 Jahren lieben es.
Die Mischung aus Glück und Taktik ist gut ausgewogen. Da jeder wenn er an der Reihe ist, nur einen von vier möglichen Spielzüge ausführen darf, hat das Spiel ein erfrischendes Tempo. Der Spannungsbogen steigt gleich zu Beginn, wenn es darum geht deine erste Mine zu erwerben und steigert sich bis zum Ende, wenn die zu gewinnenden Punkte mehr werden und alle um die Gunst der Adeligen werben.
Dazu noch die Edelsteinchips die schön schwer in der Hand liegen, ein rundum gelungenes Spiel.
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