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65 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke dafür!
"Lone Survivor" hat es nicht leicht in Deutschland. In unserem lokalen Kino wird er nur um 23 Uhr gezeigt und vermutlich ist es damit in der kommenden Woche auch schon wieder vorbei. Im Grunde passt für mich damit alles in den gewonnen Eindruck, dass man "sowas" einfach nicht sehen will. Die bisher in Magazinen gelesenen und via YouTube geschauten Filmkritiken,...
Vor 3 Monaten von Sir Hollywood veröffentlicht

versus
10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas weniger "Stolz" und mehr Realismus wären nicht schlecht gewesen
Lone Survivor von Peter Berg (berühmt berüchtigt für seinen intellektuell besonders herausfordernden Battleship) ist eine Verfilmung der Ereignisse, die unter dem Namen Operation Red Wings während des Afghanistankrieges vorgefallen sind, dessen einziger Überlebender Marcus Luttrell das Erlebte schriftlich veröffentlichte.

Ziel der...
Vor 4 Monaten von Gottchiller veröffentlicht


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65 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke dafür!, 20. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor (DVD)
"Lone Survivor" hat es nicht leicht in Deutschland. In unserem lokalen Kino wird er nur um 23 Uhr gezeigt und vermutlich ist es damit in der kommenden Woche auch schon wieder vorbei. Im Grunde passt für mich damit alles in den gewonnen Eindruck, dass man "sowas" einfach nicht sehen will. Die bisher in Magazinen gelesenen und via YouTube geschauten Filmkritiken, runden diesen Eindruck für mich nur noch ab. In einer Rezension klagt man doch tatsächlich über einen "zu großen Realismus". Es würde unglaublich viel geschossen und das sei nichts für zarte Gemüter, denn, und jetzt kommt's, es sei furchtbar laut. :) Crazy s***, isn't it? Entschuldigt meinen Sarkasmus, aber das brennt schon arg.

Mag Krieg als Unterhaltungstheater mit ausreichendem historischen Abstand noch akzeptabel erscheinen, wenn man letztlich die Kurve hin zum "Anti-Kriegsfilm" meistert, so vermag diese Nacherzählung von Geschehnissen aus der nahen Vergangenheit dann wohl doch ein wenig zu sehr ein mulmiges Gefühl im Magen zu erzeugen. Vielleicht sogar verbunden mit der Reflektion der eigenen Haltung zu Themen, wie den Afghanistanfeldzug oder eine Konfliktbewältigung mit Hilfe des Krieghandwerks im Allgemeinen?

So ein Film passt einfach nicht ins Einerlei des Kinoprogramms und darum, so meine bescheidene Meinung, lässt man Ungediente, Pazifisten und sonstige Uninteressierte ihre Meinung kundtun. Was auch ok ist, aber letztlich dem Film nicht gerecht wird. Lone Suvivor soll nicht als Anti-Kriegsfilm taugen? Wer nach dem Streifen noch mit Hurra zur Front rennt, sollte zwingend in Behandlung.

Übertriebener Pathos und typisch amerikanische Heroisierung?
Ganz ehrlich, da darf man mal genauer hinschauen. Ich war jedenfalls angenehm überrascht über das gefundene Maß. Klar feiern sich die SEALs. Aber das beschränkt sich auf ihren Mikrokosmos und es ist in unserer KSK oder anderen Spezialeinheiten auf dem Globus sicher auch nicht anders. Wenn diese Männer einander ihr Leben anvertrauen und einen derart riskanten Job ausfüllen, kann man als Filmbetrachter gut glauben, dass einen die Ausbildung und das Einsatzleben zusammenschweißt und dass einem der Kamerad näher ist als jeder Verwandte. Brüder. Und wo liegt hier das Problem? Ich konnte im Film keinen triefenden Patriotismus ausmachen.

Überhaupt hat mich der Streifen in vielen Dingen, die mich sonst immer gestört haben, sehr positiv überrascht. Die SEALs werden hier nicht als "Überkrieger" porträtiert. Es sind ganz normale Männer. Sie bluten, sie schwitzen, sie weinen und sie verlieren die Nerven. Nicht aufzugeben, stattdessen zu kämpfen und dabei vielleicht zu scheitern oder eben auch zu überleben. Eben diesen Weg beschreibt die Geschichte des Films. Klar, die Story ist schnell erzählt. Aber hey, was wird hier auch sonst erwartet? Es geht um eine Militäroperation. Solche Unternehmungen sind selten von enormen Tiefgang geprägt. Interessant sind die Botschaften die sich zwischen den Zeilen und manchmal auch einfach in einem Gesichtsausdruck wiederfinden. By the way... die Besetzung ist super gelungen. Die Schauspieler machen den Verstorbenen alle Ehre.

Lone Survivor macht vieles besser als andere Filme dieses Genre. Nie hat man als Zuschauer das Gefühl, als hätte das vierköpfige Team auch nur den Hauch einer Chance im Kampf gegen die Übermacht. Die SEALs verbrauchen zusehens ihre Munition, während sie verzweifelt versuchen ihren Widersachern zu entweichen, ihre Wunden und Schmerzen auszublenden, ihre Ängste im Zaum und ihren Verstand wach zu halten.

Einer von vier schafft es letztlich und das auch nur mit der Hilfe von Fremden. Eine Geschichte die das Leben schrieb und die uns Dank Marcus Luttrell erzählt werden konnte. Sicherlich hat Hollywood seine Zutaten beigefügt, aber der "zu große Realismus" tut gut und wird dem Anliegen des Lone Survivors hoffentlich gerecht. Man leidet mit den Akteuren. Die Kameraführung ist einfach nur beeindruckend. Die Stürze tun schon weh, bei bloßer Betrachtung. Klar fragt man sich, wer nach sowas noch aufsteht ;) Aber darüber konnte ich dann doch hinwegschauen, denn der Film tut insofern gut, als dass er nicht die bekannten Fehler macht, die man aus zahlreichen anderen Produktionen kennt. Weder kommen die US-Streitkräfte als unfehlbar und unschlagbar davon, noch werden die Afghanen als ein Volk von verblendeten, zurückgebliebenen Agressoren dargestellt. Der Film stellt sehr wohl fest, dass in den Gewändern der Einheimischen nicht ein und der selbe Geist lebt. Stolz, Mut und Tradition der Afghanen finden ihren Platz in der Erzählung.

Mich hat es ferner überzeugt, dass selbst die Hauptfigur nicht als unfehlbar verkauft wird. Er hat mit Angst, eigenen Vorurteilen und seiner Rage in einer scheinbar ausweglosen Situation zu kämpfen. Am Ende bringt ihn die amerikanische Übermacht aus der Gefahrenzone doch sein Leben verdankt er seinen Brüdern und nicht zuletzt einem Fremden, der wohl größte Held in dieser Geschichte und der ist dabei "nicht einmal Amerikaner" ;)

Danke für diesen Film. Hat gut getan.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Friend only to the undertaker, 24. April 2014
Von 
Blagger - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor (DVD)
„Lone Survivor“ basiert auf dem gleichnamigen Tatsachenbericht von Marcus Luttrell, dem einzigen Überlebenden eines vierköpfigen Teams der Navy-SEALs, welches bei einer militärischen Operation in Afghanistan unter heftigen Beschuss der Taliban geriet. Der Film beschreibt diese Operation und legt dabei besonderes Gewicht auf die Darstellung der Kampfhandlungen, die ungewöhnlich viel Laufzeit in Anspruch nehmen und überaus eindringlich inszeniert sind.

Während der Streifen in den USA sowohl an der Kinokasse als auch bei der Kritik durchweg Erfolge feiern konnte, war die Aufnahme in Europa und gerade auch in Deutschland durchwachsen bis verhalten. Mangelnder Tiefgang wurde dem Werk vorgeworfen, eine dünne Story und flache Charaktere habe es und zeige keinerlei Interesse für politische Hintergründe. Außerdem transportiere „Lone Survivor“ einen undifferenzierten Hurra-Patriotismus und feiere (mal wieder) unreflektiert die US-Army ab. Dafür aber, so fielen andere Kritiker ein, knalle es ordentlich – laut und blutig sei das und für viele schwer zu ertragen.

Ja. Der Film ist laut und blutig und für viele schwer zu ertragen. Jedoch nicht, weil es sich um sinnfreie Hau-Drauf-Action handelt, sondern weil „Lone Survivor“ den Krieg als das zeigt, was er ist: friend only to the undertaker - Zerstören und Töten. Und das tut er dank hervorragender Kamera- und Tontechnik so eindringlich, dass man als Zuschauer kaum eine bequeme Distanz zu dem grausamen Geschehen hinbekommt. Das ist anstrengend und das soll es auch sein. Von romantisierenden oder verklärenden Kriegsfantasien dürfte jeder halbwegs verständige Mensch hernach kuriert sein – insofern kann ich auch nicht erkennen, wo übertriebener Patriotismus oder Soldatenkult zum Ausdruck kommt. Dass die Story nicht komplexer ist und dass der Film politische Hintergründe nicht direkt thematisiert, liegt schlicht am zugrundeliegenden Tatsachenmaterial. Wobei „Lone Survivor“ alles andere als unpolitisch ist…

Der Film funktioniert als Anti-Kriegsfilm durch seine schonungslose Darstellungsweise. Die exzessiv ausgewalzten Feuergefechte mögen verstörend wirken, aber das ist die Realität der militärischen Operation. Kritik ist aber durchaus angebracht, nämlich dort, wo Hollywood allzu dreist aus dramaturgischen Gründen eingegriffen hat: denn damit der Adrenalinspiegel beim Zuschauer auch während ausgedehnter Kampfszenen hoch bleibt, dürfen die Soldaten ein unrealistisches Maß an Stürzen und Schussverletzungen überleben – das hat mich an die nicht enden wollenden Wirkungstreffer aus „Rocky“ erinnert, die Stallone immer nur kurz zum Wackeln brachten, während jeder echte Boxer schon auf der Intensivstation gelandet wäre. In diesem Punkt finde ich die Umsetzung tatsächlich ärgerlich, weil es den Eindruck eines realistisch verfilmten Erlebnisberichtes doch nachhaltig schmälert. Dafür, und nur dafür, möchte ich „Lone Survivor“ rügen. Alles andere an diesem Film hat seine Berechtigung und seinen Sinn und ist hervorragend gemacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr nahe dran an der Buchvorlage, 8. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor (DVD)
Der beste und realistischste Kriegsfilm über Afghanistan. Ich empfehle jedem der den Film gut fand, trotzdem nochmal das Buch, da einem sonst kleine aber wichtige Details verloren gehen. Wie zB. Luttrells Kampf vor dem Verdursten.
Ich besitze bereits die UK Blu Ray und kann daher sagen, dass der Film auch in Sachen Heimkino überzeugt. Das Bild ist gestochen Scharf und der Sound den ich auf einer Teufel THX Select 2 getestet habe, lässt einen einfach nur zusammenzucken.
Traurig finde ich, die zum Glück nicht all zu vielen..Amifilm= Propagandafilm und "Unrealistisch" Rezensionen, da beides nicht zutrifft.
Der Film zwängt einem weder eine Richtung auf noch sind die Feuergefechte zu chaotisch. Wenn man von einem derart überlegenem Feind überrannt wird, kann dies nur chaotisch enden, vor allem wenn man nur zu viert ist und den Auftrag hatte lediglich aufzuklären. Denn die Seals waren nur eine kleine Vorhut der Operation Red Wings.
Peter Berg gelingt das was ihm schon bei The Kingdom gelungen ist, nämlich einem auch ein "wenig"die Kutur der Einheimischen nahezubringen. Es wird einem gezeigt, was für stolze und hart arbeitenden Menschen die Afghanen sind und wie sehr sie unter den Taliban zu leiden haben, sich aber auch selber verteidigen können und wollen.
Für mich erfüllt der Film sein Ziel welches wohl an erster Stelle das Ehren der gefallenen Soldaten ist.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mittendrin statt nur dabei, 25. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor (DVD)
Die Kameraführung, der Schnitt sowie die im wahrsten Sinne des Wortes 'bombastische' Soundkulisse belegen diesen Eindruck. (Das sind nebenbei gesagt auch die Hauptgründe sich den Film im Kino zu Gemüte zu führen, und nicht zuhause auf DVD/Bluray.)

Der werte Zuschauer bekommt es hier mit einem oft unerträglich brutalen und äusserst mitreißenden Actioner zu tun, der es sowohl hartgesottenen Militär-Junkies als auch nachdenklichen Patrioten recht machen möchte. Letztendlich überwiegt m.E. jedoch letztere Intension.
Manch einer mag in den kompromisslos eingefangenen Details einen vor Pathos triefenden, auf die USA-Regierung zugeschnittene Lobhudelei auf deren 'Kriegstreiberei' sehen, ich sehe darin den wohl zermürbensten, nachhaltigsten (Anti-)Kriegsfilm seit Black Hawk Down, dessen Intension es ist, zur Reflektion anzuregen. Anders kann ich die dargebotenen Szenen, in welchen die Menschen in solch unermesslichem Detailgrad kläglich 'verrecken', dass man am liebsten die Augen schliessen möchte, nicht deuten.

Nicht zu vergessen ein paar wirklich unvergessliche Momente, bei denen ich aus spoilertechnischen Gründen hier nicht näher ins Detail gehen möchte. Aber eines sind besagte Szenen auf jeden Fall : Sehenswert.

-------
Fazit : Survival at its best !
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Seit "Black Hawk Down" und "The Green Zone" hab ich schon lange keinen so guten Actionfilm aus dem nahen Osten mehr gesehen... Erstklassig und packend in Szene gesetzt.
Der Film hat mich emotional so gerührt, dass mir aufgrund herausragender Menschlichkeit die ein oder andere Träne entlockt wurde, speziell am Ende.

5/5 (Einer der wenigen Filme, der auch noch Tage nach dem Kinobesuch bewirkt, das Betrachtete aus mehreren Blickwinkeln zu sehen.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So real wie es nur geht!, 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Film allgemein: Während des Krieges in Afghanistan führen die amerikanischen Streitkräfte am 28. Juni 2005 die Operation Red Wings durch, deren Ziel die Tötung oder Gefangennahme des Talibananführers Ahmad Shah war.

Das Team bestand aus den vier Navy SEALs Marcus Luttrell (ausgezeichnet mit dem Navy Cross und Purple Heart) , Michael P. Murphy ( Posthum Medal Of Honor), Danny Dietz ( Posthum Navy Cross) und Matthew Axelson ( Posthum Navy Cross). Luttrell und Axelson waren Scharfschützen, Dietz für die Kommunikation verantwortlich und Murphy war Teamleader. Bereits kurz nach der Landung wurden sie von afghanischen Ziegenhirten entdeckt, die sie zunächst festhielten, nach längerer Diskussion aber gehen ließen. Die Hirten benachrichtigen umgehend lokale Talibankräfte, so dass das SEAL Team binnen einer Stunde von feindlichen Kräften angegriffen wurde. Im darauf folgenden Feuergefecht wurden Murphy, Dietz und Axelson getötet. Ein zur Rettung des Teams entsandter MH-47 Chinook mit SEALs und Mitgliedern des 160th Special Operations Aviation Regiments wurde von einer RPG abgeschossen, wobei alle 16 Soldaten an Bord getötet wurden.

Luttrell überlebte die Operation als einziger schwer verletzt und fand bei Einheimischen Unterschlupf, welche die nächste US-Basis benachrichtigten, so dass er nach sechs Tagen von amerikanischen Soldaten gerettet werden konnte.

Fazit: Operation Red WIngs war ursprünglich gedacht Taliban im Norden Afghanistans auszulöschen.
Der Film zeigt was während der Operation Red Wings passiert ist. Hauptsächlich aus den 4 SEALs aus SEAL Team 10 Group 1. Wovon leider nur einer überlebt hat dank seinen 3 Brüder. Ausserdem zeigt er noch die auch zum großen bedauern gescheiterten Rettungsversuch nachdem Murphy (der unter anderem posthum die Medal Of Honor bekommen hat) mit sein Satellitentelefon um Hilfe gebeten hat, wobei 8 SEALs sterben und 8 Nightstalkers bei dem Abschuss einer MH-47 Chinook. Den wahren Marcus Luttrell ist im Film auch zu sehen. Er verkörpert einen unbekannten SEAL namens "Frankie" der später im Helicrash stirbt.

Medien: Das Problem in der heutigen Gesellschaft liegt in der Vergangenheit, deswegen werden nicht nur die eigenen Truppen als auch internationale runtergemacht. Darum hat auch das Verständnis im allgemeinen gelitten.
Dieser Film handelt ganz klar bis auf wenigen Ausnahmen und Namen die geändert wurden von der brutalen Realität eines mächtigen Feindes und das niemand unbesiegbar ist.
Ich glaube der Grund weshalb die deutschen Medien den Film so runtergeputzt haben ist einfach der Zusammenhalt oder im einfachen Sinne die Bruderschaft. Das hat nichts mit Patriotismus zutun!
Man hilft sich gegenseitig und man weiß das man es schaffen wird.
Ein anderer guter Film mit den Unterschied das echte (im Dienst) U.S. Navy SEALs zeigt Act Of Valor. 4 nach wahrer Begebenheit ausgeführte Missionen die von verschiedenen SEAL Teams ausgeführt wurden und für den Film einfach eine Verbindung bekommen haben.

Meine Meinung und das spiegelt sich in einigen wieder. Man muss nicht akzeptieren was sie tun, auch keine Anerkennung zollen, das wollen alle Eliteeinheiten nicht!. Das einzigste was man will ist das man es versteht, für wem man es tut und warum.
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5.0 von 5 Sternen Sehr realistische Verfilmung einer wahren Begebenheit, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor [Blu-ray] (Blu-ray)
Tolle Schauspieler,
ein Film der unter die Haut geht.
Auch gut dargestellt Taliban (Böse) und das eigentliche Afghanische Volk (Gut).
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hautnah dabei! Kein Film - ein Erlebnis!, 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor [Blu-ray] (Blu-ray)
Natürlich liegt mir die Blu-Ray noch nicht vor, so kann ich nur die Qualtität auf der Leinwand bewerten und nicht die von der Scheibe . Sobald mir diese jedoch vorliegt, wird dies nachgetragen ;-)
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"Lone Survivor" spielt nach einer unglaublichen, wahren Geschichte. Was nun alles echt oder fiktiv innerhalb des Films ist, darüber lässt sich streiten. Die Grundgeschichte an sich ist dennoch nach einer wahren Begebenheit, was meiner Meinung nach den Film auf ein hohes Niveau hebt und die Spannung dadurch schon von vorneherein gesteigert wird.
Was mich an "Lone Survivor" weiterhin so fasziniert hat, waren die herausragend guten Leistungen der Schauspieler. Alle, sogar die Nebendarsteller, verkörpern ihren Charakter im Film so gut und so auf den Punkt, dass man nicht mehr das Gefühl hat nur Schauspieler vor sich zu haben. Es kommt einem vor als hätte man echte Menschen mit echten Emotionen vor sich. So baut der Film noch einiges mehr an Spannung auf, da man die Story wirklich ernst nimmt und man sich komplett in die Lage der Soldaten versetzen kann. So muss das sein!
Die Inszenierung und Regie sind auf absolutem Spitzenniveau. Dialoge, Actionszenen, Luftaufnahmen und generell der Film an sich ist so packend in Szene gesetzt, dass man am Liebsten in den Film hineingehen möchte, um mit den Soldaten Seite an Seite ums Überleben zu kämpfen. Ein Gefühl, dass ich kaum vergleichbar in einem anderen Film gespürt habe.
Begleitet wird der Film dann noch von einem Soundtrack, der bei mir sofort Gänsehaut ausgelöst hat.
"Lone Survivor" wird zu guter letzt noch abgerundet, indem er dem Zuschauer eine ganz wichtige Moral mit auf den Weg gibt, die ich an dieser Stelle mal zitieren möchte:
"Egal wie sehr es schmerzt, wie dunkel es wird oder wie tief du fällst: DU HÖRST NIEMALS AUF ZU KÄMPFEN!"

Fazit:
Bleibt nicht mehr viel zu sagen:
Alles an diesem Film gefällt mir und er ist meiner Meinung nach ein kleines Meisterwerk geworden.
Gebt euch diesem Film komplett hin, ihr werdet es sicher nicht bereuen!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz Großes Kino! Ein Film der zum Nachdenken anregt, 29. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin übermäßig begeistert und berührt. Ich Habe mir den Film mittlerweile schon 2 mal im Kino angesehen. Der Film vermittelt den Sinn von Freundschaft, Kameradschaft und Zusammenhalt optimal. Der Film regt zum Nachdenken an und an vielen Stellen sitzt man mit einem großen Klos im Hals im Kino (Ich spreche aus eigener Erfahrung). Manche Szenen sind sehr Realitätsgenau bzw. Brutal dargestellt und anscheinend für viele Zuschauer "Zu Real" (habe ich aus anderen Rezensionen und Reviews entnommen). Ich empfinde es als genau Richtig abgestimmt. Viele die sagen "Dieser dumme Amerikanische Patriotismus", dazu kann ich nur sagen : Natürlich ist es ein Klischee, dass jeder Mann der bei den Navy Seals ist, aufgepumpte Ärme hat und unheimlich stark ist, was in diesem Film auch dargestellt wird, aber was hat das mit der Story zu tun? Rein garnichts! Also gehen Sie Urteilsfrei ins Kino und lassen Sie sich von diesem Film mitreißen!
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Du hörst niemals auf zu kämpfen..., 29. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor [Blu-ray] (Blu-ray)
Das als erstes: Diese Rezension bezieht sich auf den Kinofilm! Wenn die Blu-Ray erscheint werde ich diese Kaufen und dann auch hier noch bewerten.

Ich habe mir den Film kurz nach Kinostart mit meiner Softair-Gruppe angesehen (und nein, wir sind kein "Kiddies" sondern eine Gruppe von fast 30 Jährigen Männern und Frauen). Angesichts dessen, das wir mit Waffen umgehen und auch schon in einigen Spielen waren hatte mich glauben lassen, das wir auf diesen Film vorbereitet wären...

Jedoch ließ mich schon die Anfangszene zweifeln. Untermauert wurde mein Eindruck von dem phänomenalen Soundtrack und der extrem detaillierten Kameraführung.
Die Bilder die dieser Film zeigt sind keinesfalls überzogen. Sie spiegeln den Kampf auf Leben und Tod mit einer Intensität wider, die ich sehr faszinierend aber auch sehr verstörend fand.

Das dieser Film in seinem ganzen Umfang einem Menschen widerfahren ist, ist einfach außergewöhnlich. Das dieser Mensch (Marcus Luttrell) die Kraft hatte, über seine Zeit in Afghanistan zu berichten, darüber das seine Freunde, seine Kameraden und soviele andere beteiligte sterben, ist mutig und bedarf einem großen Maß an Verantwortungsbewusstsein.
Ich bin völlig unbeteiligt in diesen Film gegangen und kam sehr nachdenklich wieder raus. Wir spielen bei Softair diese Kriege nur, wir töten keine Menschen, wir wissen nicht genau wie es ist im Kugelhagel zu stehen und die Schüsse in der Schulter oder dem Bein zu fühlen. Wir kennen aber das Gemeinschaftsgefühl das du brauchst, die Vertrautheit zu wissen, dass ein anderer deinen Rücken schützt.

Dieser Film ist in meinen Augen ein Meisterstück. Er zeigt die Taktik der Navy Seals und lässt einen mit angehaltenem Atem warten, während im Gebüsch ausgeharrt wird. Die Bewegungen und Befehle sind logisch und auch das man nach 2-3 Schuss noch laufen kann ist in diesem Szenario glaubwürdig, da der Adrenalinspiegel sicherlich extrem weit oben ist und man sich nur aufs Überleben konzentriert, seine Kameraden nicht verlieren will und eigentlich auch nur noch raus aus will. Besonders wenn man sich ein wenig mit dem Training der Seals beschäftigt weis man wozu diese Menschen fähig sind. Das also einer dieser Männer nach 2 Schuss trotzdem noch humpelnd weiterkämpft ist realistisch.

Mark Wahlberg spielt Markus Luttrel und dies auch recht überzeugend. Manche Szenen sind sicherlich etwas aufgepusht und mit Zeitlupenaufnahmen versehen um dem Film noch einen extra Kick zu geben...dies wäre eigentlich nicht nötig, störrte mein Filmvergnüngen aber auch nicht weiter. Besonders interessant war auch die Tatsache, das nicht alle Afghanen gleich als Taliban abgestempelt und erschossen wurden. Hier wird nicht sinnlos gemordet. Alle die erschossen werden haben für etwas gekämpft: für den Glauben, den Krieg, das Land. Gesprochen wird zwar recht wenig, jedoch durchaus ausreichend und keinesfalls sinnfrei.

Alles in allem ein sehr interessanter und fesselnder Navy Seal Film mit reichlich Beschuss ohne jedoch überzogen zu wirken. Ein Film über den ich mir auch jetzt noch Gedanken mache. In wie weit wirklich alles autobiographisch richtig ist, darüber kann man sich streiten, über diesen wirklich gut umgesetzten und auch schauspielerisch exzellent gespielten Film jedoch nicht.

5 von 5 Sternen
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas weniger "Stolz" und mehr Realismus wären nicht schlecht gewesen, 20. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor [Blu-ray] (Blu-ray)
Lone Survivor von Peter Berg (berühmt berüchtigt für seinen intellektuell besonders herausfordernden Battleship) ist eine Verfilmung der Ereignisse, die unter dem Namen Operation Red Wings während des Afghanistankrieges vorgefallen sind, dessen einziger Überlebender Marcus Luttrell das Erlebte schriftlich veröffentlichte.

Ziel der Operation war die Ausschaltung eines einflussreichen Guerillaanführers. Vier Soldaten werden in sicherer Entfernung mittels Helikopter abgesetzt und rücken in Richtung des Terroristenlagers vor, das mitten in einer hügeligen Einöde Afghanistans liegt. Dummerweise werden sie von Ziegenhirten entdeckt. Diese können zwar überwältigt werden, nur ist man sich uneinig, wie man weiter mit ihnen verfahren soll. Der Trupp entscheidet sich gegen die Hinrichtung der Menschen und lässt sie frei, bricht die Mission ab und macht sich auf den Rückweg. Leider reicht der Vorsprung nicht aus. Schon bald werden die Soldaten von unzähligen Guerillakriegern eingeholt und sie geraten in einen regelrechten Kleinkrieg.

Und dann geht das große Schießen los. Während der erste Akt des Films die typischen Operationsplanungen zeigt, so besteht fast der komplette zweite Akt aus einer überlangen ausgewalzten Actionszene. Was anfangs noch wirklich spannend und atmosphärisch anfängt, wirkt nach gewisser Zeit einfach nur ermüdend. Es wird geschossen, geschossen, Deckung gesucht, geschossen, geschossen, der erste Soldat getroffen, geschossen, der erste Soldat sterbend in langer Zeitlupe gezeigt, geschossen, in übertriebener Zeitlupe einen Hang heruntergesprungen, geschossen, Deckung gesucht, geschossen, völlig deplatziert wirkender Oneliner zum Besten gegeben, geschossen, die Zeitlupe des nächsten Todes gezeigt, und so weiter und so weiter. Eigentlich sollte man schon tot sein, aber das Gewehr kann man trotzdem noch ein weiteres Mal heldenhaft den Feinden entgegenrichten und mit erstaunlicher Präzision schießen. Ich selbst war nie im Krieg, ich habe keine medizinischen Arbeiten über die Belastbarkeit des menschlichen Körpers gelesen, aber was die Soldaten da teilweise an Kugeln einstecken können und wie effektiv sie trotzdem noch weiterkämpfen können, wirkt doch arg übertrieben. Irgendwie bleibt der Realismus ein wenig zu sehr auf der Strecke und man bekommt bis zum Ende des zweiten Aktes einen abwechslungsarmen Dauerkugelwechsel serviert.

In so manchem Popkornkinofilm kann Daueraction durchaus noch unterhaltsam sein (siehe The Raid), Lone Survivor will allerdings ein ernster und seriöser Kriegs(-Action)film sein. Den Taten der realen Soldaten in allen Ehren, aber bei Lone Survivor wird man das Gefühl nicht los, einen Werbefilm zu sehen, der zeigen soll, wie stark und heldenhaft doch die Soldaten der Vereinigten Staaten sind. Auch die überlange Huldigung am Ende verstärkt den Eindruck, als hätte der Gedanke, den tapferen Soldaten Tribut zu zollen, eher im Vordergrund gestanden, als einen guten Film zu drehen. In wie fern sich die schriftliche Vorlage von Luttrell an die Realität gehalten hat, ist auch nicht ganz unumstritten.

Von einem Totalausfall kann man wiederum auch nicht reden. Das liegt auf der einen Seite klar an der wirklich überzeugenden Inszenierung abseits der Slow-Mos und Oneliner. Die Schusstreffer wurden oldschoolig rein mit Bloodpacks umgesetzt, was einiges realistischer aussieht, als so mancher Blutspritzer aus dem Computer. Wenn vereinzelt CGI in dem Film verwendet wurde, so fällt dies kein Bisschen auf und es entsteht ein optisch wirklich stimmiges Gesamtergebnis, das einen nie aus der Filmillusion reißt. Die Actionszenen verfehlen ihre Wirkung nicht und man bekommt fast das Gefühl, mit den Soldaten im Dreck zu liegen und einen aussichtslosen Kampf zu führen (halt nur solange, bis die Kampfszene irgendwann unspektakulär, da zu eintönig, wird). Was auf der anderen Seite wirklich als positiv anzumerken ist, ist ein gewisser Aspekt, den ich hier nicht unbedingt spoilern möchte. Gesagt sei, dass ein gewisser Meinungskontrast innerhalb der muslimischen Kreise aufgezeigt wird, den man nicht sonderlich häufig in dieser Art von Film findet und was Lone Survivor zumindest in dieser Hinsicht eine erfrischende Note verpasst.
Um noch kurz etwas zum Schauspiel zu schreiben: Die Charaktere sind nicht unbedingt besonders interessant gestaltet und die Darsteller spielen so gut es die Rahmenbedingungen zulassen.

Summa summarun ergibt sich ein handwerklich tadelloser Film, der einen angenehmen neuen Aspekt ins Kriegsfilmgenre bringt, allerdings insgesamt zu plakativ als Huldigung an US-Soldaten daherkommt und eindeutig mehr Handlung bzw. Abwechslung in den Actionszenen gut hätte vertragen können. Lone Survivor kann man sich durchaus anschauen, man sollte allerdings nicht allergisch auf zu viel “Stolz“ bzgl. der heimischen Soldaten reagieren.

6/10
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