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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Johhny Cash der 80er
In Einem muss ich meinen Vorrednern Recht geben. Das dieses Album wohl kaum das Beste ist, was JC veröffentlicht hat.
Diese Aussage seines Sohnes war wohl auch eher dem Marketing geschuldet. Wer sowas für bare Münze nimmt, ist aber auch irgendwo selber schuld.

Zum Album selbst kann ich sagen, dass man es eben mit den in den 80ern...
Vor 5 Monaten von Tim veröffentlicht

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Verdienste des Rick Rubin ...
Die Scheibe ist nicht schlecht, wobei besonders "She used to love me a lot" hervorzuheben ist. Was sie aber überdeutlich macht, sind die Verdienste des Rick Rubin, der es bekanntlich geschafft hat, den Countryschlagerballast, der hier noch allgegenwärtig ist, aus Cashs Klangbild zu entfernen und eine neue Schlichtheit um seine Stimme herum zu kreieren. Man...
Vor 5 Monaten von Köstlin veröffentlicht


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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Johhny Cash der 80er, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
In Einem muss ich meinen Vorrednern Recht geben. Das dieses Album wohl kaum das Beste ist, was JC veröffentlicht hat.
Diese Aussage seines Sohnes war wohl auch eher dem Marketing geschuldet. Wer sowas für bare Münze nimmt, ist aber auch irgendwo selber schuld.

Zum Album selbst kann ich sagen, dass man es eben mit den in den 80ern veröffentlichten Alben vergleichen sollte und nicht mit dem frühen Cash oder dem Cash der American Recordings. In diesem Kontext ist das Album dann sogar eins der Besseren aus dieser Periode. Zumindest überfrachtete Instrumentierungen und nervige Backroundsingerei halten sich sehr in Grenzen.

Natürlich muss man das Album nicht zwingend in seiner Sammlung haben, aber wenn man mal von den Superlativen absieht, mit denen es zu Unrecht beworben wird, dann bleibt doch ein schönes und in sich stimmiges 80er Countryalbum übrig. Einzig auf den Remix hätte ich gerne verzichtet.

Aber insgesamt hat man bei anderen Interpreten schon schlimmere Grabräubereien erdulden müssen.

Ich habe mich jedenfalls über ein weiteres Cash Album in meiner Sammlung gefreut.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Good to hear, 21. März 2014
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
Natürlich darf spekuliert werden, warum gerade dieses Album, warum gerade diese Songs aus dem angeblich doch so umfangreichen Nachlass jetzt veröffentlicht wurden – vielleicht hilft dabei ja ein Blick auf das Entstehungsdatum und den, der den Prozess in Gang gebracht hat. Alle zwölf Aufnahmen stammen aus den Jahren zwischen 1981 und 1984, Johnny Cash war gerade in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen worden, mithin eine der höchsten Auszeichnungen, die ein Musiker seines Fachs mit noch nicht einmal fünfzig erreichen konnte – dennoch hatte er nach allgemeiner Ansicht seine besten Momente schon hinter ihm, der Zenit schien überschritten. Erneute Tablettensucht, Flucht auf die einsame Blockhütte, es war nicht seine beste Zeit. Und vielleicht hat es seinen umtriebigsten Verehrer und Nachlaßverwalter in Personalunion, den Sohn John Carter Cash, einfach nur gestört, dass von seinem Vater aus dieser Periode nur ein paar Abstürze, ein paar wenig rühmliche Gastrolle in Film und TV und kaum gute Musik in Erinnerung geblieben sind, vielleicht wollte er mit dieser posthum veröffentlichten Sammlung zeigen, dass Cash Anfang der Achtziger sehr wohl bemerkenswerte Stücke aufgenommen hat, die dann aber leider im Giftschrank der Columbia verschwunden sind.

Sei’s drum, über eine erneute Coverwidmung von Rick Rubin hätte man sich möglicherweise nicht ganz so sehr gefreut, von den Auswüchsen eines Gunter Gabriel mal ganz zu schweigen. Und so ist es wohl kein Fehler, sich „Out Among The Stars“ so vorbehaltlos wie möglich zu nähern, schließlich bietet es ohne Zweifel Beachtliches. Cashs Stimme klingt hier noch fest und klar, noch keine Spur von Krankheit zu herauszuhören. Die klassischen Mann-Frau-Outfits gelingen ihm mindestens routiniert: „She Used To Love Me A Lot“ als Anfang vom traurigen Ende, dem erfreulicherweise zum Schluss noch der einigermaßen überraschende Remix von Elvis Costello beigegeben wurde, und das Gegenstück, ein melancholisch-versöhnlicher Beziehungsabgesang „After All“ – Cash beweist sich einmal mehr als feiner Beobachter und rühriger Erzähler.

Die Duette mit Ehefrau June Carter und dem späteren Highwayman Waylon Jennings sind wunderbar gelungen, Banjoskiffle und Steelguitar geben dem Ganzen den nötigen Schmiss. Dass Johnny Cash nicht nur der Mann mit der großen Geste und dem schwarz gefärbten Habitus war, sondern auch einen ebenso schwarzen Humor besaß, geht manchmal ein bisschen unter, auf der vorliegenden Platte finden sich dazu gleich zwei Erinnerungen. Für „Call Your Mother“ schickt er die Ex-Freundin zurück zu den Schwiegereltern, soll sie denen doch mal klarmachen, was so alles im Argen lag – eine zärtliche Liebererklärung ist das weiß Gott nicht. Noch einen Dreh sarkastischer geht’s in „I Drove Her Out Of My Mind“ zur Sache, Cash im Cadillac auf dem Weg zum Sprung in den Abgrund, irgendwie kommt einem Eminem und sein Song „Stan“ in den Kopf, die beiden hätten sicher ein gutes Paar abgegeben. Der Rest des Albums ist klassisches Handwerk, nicht immer hohe Kunst, wenigstens aber lohnendes Zeitdokument. „Good to hear from you“ – viel mehr als diesen kurzen, aber ehrlichen Gruß braucht man nicht nach oben zu schicken. mapambulo:blog
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Songs im Tresor, trotzdem gut, mal so , mal so, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Out Among The Stars (MP3-Download)
Jonny Cash, sicher nicht "das Beste", aber was ist das Beste? Welche Maßstäbe werden da von wem angesetzt? Wer nicht will, der soll nicht. Ich mag die Musik ohne ein Hardcore-Fan zu sein. Geht ins Ohr, gefällt mir. Für mich und nur für mich die Beste: American VI. Trotzdem 5 Sterne für Out Among The Stars. Respekt an einen großen Sänger und Menschen mit allen Ecken und Kanten, die nicht immer schön zu reden sind. Es geht um die Musik.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein CASH bleibt halt ein CASH!, 22. März 2014
Von 
Country.de (Einbeck, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
13 Songs enthält das Album, wovon zwölf das reguläre Album ausmachen. Ein Bonustrack zu "She Used To Love Me A Lot" gesellt sich dazu. "Tennessee" wurde bereits 1981 aufgenommen und alle weiteren Songs wurden 1984 aufgenommen. Billy Sherill war ausführender Produzent, seinerzeit ein Garant für Hits.

Als man die Aufnahmen 2012 entdeckte, plante Sony Music und John Carter Cash die Veröffentlichung dieses verlorenen Albums. Im Jahr 2013 lud man dazu u.a. Marty Stuart, der auch bereits auf den ursprünglichen Aufnahmen zu hören war und 1984 nicht nur Schwiegersohn des Man in Black, sondern auch Mitglied in dessen Band war, sowie Hochkaräter wie Jerry Douglas, Sam Bush, Buddy Miller, John Carter Cash’s Ehefrau Laura Cash sowie Carlene Carter als Backgroundsängerin ein, um das Album "wiederherzustellen".

"Out Among The Stars" zeigt uns Johnny Cash in sehr guter Verfassung. Die Tatsache, dass nicht nur zwei Duette mit June Carter, sondern auch ein Duett mit Waylon Jennings hier enthalten sind, zeigt deutlich, dass es Johnny Cash damals sehr ernst war mit seiner Musik. Ein knapp 30 Jahre älterer Marty Stuart und die genannten anderen hochkarätigen Musiker jedenfalls drücken dank der zusätzlichen Aufnahmen von 2013 diesem Album ihren Stempel auf und machen daraus ein hochinteressantes Werk, das vor allem seine Fans sicherlich in Verzückung versetzen wird.

"Out among The Stars" findet heute sicherlich mehr Beachtung als es in den 80er gefunden hätte. Freuen wir uns über neue Musik CASH's, der auch über zehn Jahre nach seinem Tod weltweit immer noch immense Beachtung findet.

Hier kann man bedenkenlos zuschlagen - feine Musik von einem großartigen Man in Black!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Star Quality Among the Stars? - mal hier, mal da, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
Ich bin "die hard" Johnny Cash-Aficionado (das Wort Fan mag ich nicht) seit meinem 13. Lebensjahr - also lange vor Rick Rubin und dem Film. Dennoch muss ich sagen, dass diese Platte - denn das war's ja noch - trotz des Titels sicherlich nicht zu Cashs Sternstunden zählt. Sie ist aus den achtziger Jahren und von daher tritt der "überproduzierte" und Country-lastige Stil dieser Schaffensperiode schon in den Vordergrund. Ich kann sowohl Country als auch Kitsch nicht sonderlich gut leiden - die Hälfte dieses Albums fällt jedoch in diese Kategorien, wie einiges von Cashs Werk aus der Dekade es nun einmal tut. Ich mag den Titel-Song sowie "She Used to Love me a Lot", die Duette mit June und ein oder zwei andere Lieder and that's it.... Dennoch ist für mich ein "halb gutes" Cash Album immer noch doppelt so gut wie alles andere und ich vergebe vier Sterne. Gestern Abend hat es dann doch wieder funktioniert; Cashs wundervolle, damals noch sehr starke Stimme erklang und ich konnte das Überproduzierte einfach ausblenden. Schwieriger wird es, wenn der Inhalt der Songs peinlich/kitschig ist: bei "If I Told You Who it Was" dreht sich mir der Magen, und ich kann mich nur noch damit trösten, dass das Lied einigen Germans vielleicht if-clauses näherbringt... "Tennessee" ist inhaltlich ähnlich schlecht und dann ist da noch ein sehr lahmer Titel über verlorene Liebe, der mir auch nichts bringt. Trotzdem freue ich mich über die Veröffentlichung und die guten Titel, die es ja auch auf der Scheibe gibt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neues Album des "Man In Black", 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
Bei schon länger verstorbenen Legenden wie Johnny Cash mag sich schnell der Eindruck aufdrängen, dass die Hinterbliebenen neue Alben nur noch rausbringen, um - freundlich ausgedrückt - Geld aus eigentlich nicht veröffentlichswertem Material zu machen.
Da ich aber ein großer Johnny-Cash-Fan bin, habe ich mich unabhängig davon sehr auf das neue Album gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Zunächst muss man festhalten, dass der Sound des kompletten Albums - ob remastered oder nicht - absolut top ist. Dass die Aufnahmen aus den 80ern stammen, merkt man zumindest soundtechnisch kein Stück.

Schon der Titelsong "Out Among The Stars", der mit Cash-typisch stampfendem Bass daherkommt und Fans so gleich in die richtige Stimmung versetzt, besticht durch hohe Qualität und einen sehr eingängigen Refrain - wie einige Lieder dieses Albums.

Sobald Johnny Cash zu singen beginnt, merkt man auch sofort, dass er stimmlich in sehr guter Verfassung war, als das Album aufgenommen wurde. Die brüchige, aber dennoch so perfekt passende Stimme der American-Alben ist noch nicht zu erahnen. Das spiegelt sich auch weitgehend in der Stimmung des Albums wider. Man kann es durchaus in die Kategorie der einfach schönen "Wohlfühl-Musik" einordnen - es füllt genau die Lücke zwischen den legendären Gefängnis-Alben Ende der 60er und den American-Alben der 90er und 2000er. Es ist aber auch einfach mehr Country, als diese. Sowohl von der Instrumentalisierung, als auch von den Texten und der schon erwähnten Stimmung. Nur ab und zu bricht Cash hier daraus aus.

Damit sind wir auch an dem Punkt angelangt, wo das Album mit Cashs besten Werken verglichen wird. Sein Sohn John Carter ordnete es auf einer Ebene mit ihnen an. Nun ja, das Album ist Cash-typisch stark; es gibt meiner Meinung nach keine schlechten Cash-Alben, aber zu seinen besten Leistungen gehört es ehrlich gesagt nicht. Für 5 Sterne reicht es trotzdem.

Nun noch ein paar Worte zu den einzelnen Songs:

"Baby Ride Easy" ist ein sehr flottes, fetziges Duett mit Johnnys Frau June Carter Cash. Ihre oft sekptisch beurteilten Gesangskünste sind hier doch sehr ordentlich. Das Lied macht eine rundum gute Stimmung. Qualitativ ist es meiner Meinung nach etwas besser als das zweite Duett "Don't You Think It's Come Our Time", auch wenn es nicht ganz an die Dauerbrenner "Jackson" oder "It Ain't Me Babe" rankommt.
"She Used To Love Me A Lot" und "After All" sind dann ruhigere Songs, die allerdings auch sehr hochwertig und gefühlvoll daherkommen. Die als Bonus-Track enthaltene Remix-Version des ersteren Liedes ist Geschmacksache - mir persönlich gefällt sie nicht besonders. Wer allerdings eher heutige Mainstream-Musik hört, könnte daran durchaus Gefallen finden. Cash hat es schon immer vermocht, mit seiner Musik Gräben zu überbrücken.
"I'm Movin' On" erfüllt dann zusammen mit "If I Told You Who It Was" die Aufgabe des Schauplatzes für Gast-Stars auf dem Album. Letzteres gefällt mir etwas besser, da es zu den typischen Story-Songs gehört, die Johnny Cash immer so fantastisch erzählen konnte. Wer sich dann noch ein bisschen in der Country-Szene der damaligen Zeit auskennt, wird hier sicher seinen Spaß daran haben.
Während "Call Your Mother" dann wieder auf die typische, ruhigere Country-Schiene abziehlt, ist "I Drove Her Out Of My Mind" in gewisser Weise der "Knast-Song" des Albums. Typisch Cash, schwarzer Humor á la "Delia's Gone".
"Tennessee" erfüllt die Aufgabe der Hymne an den amerikanischen Süden - wunderschön mit sympathschem Kinderchor am Ende und auch sehr eingängigem Refrain.
In "Rock And Roll Shoes" klingt dann noch etwas Rock 'n' Roll an, allerdings nicht ganz so fetzig, wie es hätte sein können. Aber irgendwie auch wieder typisch Cash - nicht ganz Country, nicht ganz Rock. Sicher aber nicht das beste Beispiel für diese Misch-Kategorie.

Alles in allem wieder ein sher gelungenes Album des Man in Black. Es wird für viele etwas dabei sein - wie man es von einem Johnny-Cash-Album erwarten konnte. Nicht seine beste Arbeit, aber für 5 Punkte reicht es locker.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen CASH Until The Stars Fade Out, 23. März 2014
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (in Sicherheit) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
"Der Mann lebte fünf Jahrzehnte für die Musik, deswegen wird da aus irgendeiner Ecke immer nochmal etwas Neues erscheinen!", prophezeite ich im September 2003 meinem Bekannten siegessicher ins Gesicht, als jener kaltherzig meinte "Tja, Kumpel, jetzt wird dein Idol nichts Neues mehr herausbringen!"

Mit "Out Among The Stars" ist nun das gefühlt zehnte posthume CASH-Album erschienen, und ich habe Anlass, meinem Bekannten mal wieder einen unverhofften, zynischen Anruf zu bescheren.

Den Johnny aus den 80er Jahren, der hier ein Revival erfährt, fand ich gemessen an seinen Sun Years und seiner American-Serie nie allzu überragend. Wenn der nimmermüde knackige Boom-Chicka-Boom-Sound der 50er und 60er fehlt und auch die altersreife, gebrochene Stimme der 00er Jahre nicht erklingt und die Songs nicht ausreichend in Melancholie getränkt wurden, dann spielt auch ein Gigant wie Johnny Cash nur in der zweiten Reihe seiner eigenen Sonderklasse, aber der Komplettist, der vorletztes Jahr mit der Columbia-63CD-Box noch immer unterfüttert war, kommt freilich nicht vorbei an einem zusätzlichen Album. Es gibt nichts wirklich Neues darauf; nichts, was man nicht schon so ähnlich gehört hätte. Duette mit Ehefrau June Carter oder Freund Waylon Jennings gab es auch schon mehrere, aber wie viele musikalische Revolutionen will man denn erwarten in einem einzigen Künstlerleben? Wer so unglaublich viel aufgenommen hat wie der Mann in Schwarz, muss sich notgedrungen häufig stilistisch wiederholen. Das sollte kein Grund sein, die 2014er CD unberührt zu lassen. Einige Songs darauf kannte ich vorher schon von ihm, aber auch das geht in Ordnung. "She Used To Love Me A Lot" ist doppelt drauf. Einmal in einer gewöhnlichen Version und am Ende in einer sehr außergewöhnlich arrangierten Fassung. Da passt der Begriff "Country" dann nicht mehr.

Mein Bekannter, dem meine Cash-Begeisterung zu dessen Lebzeiten schon immer auf den Keks ging, wird vor Ärger die Wände hochgehen, weil ich auch zehn Jahre nach Johnny Cashs Flug zu den Sternen mit meiner alten Wette wieder und wieder Recht behalte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer!, 5. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
Ein wunderbares Album - sehr zu empfehlen, nicht nur eingefleischten Johnny Cash-Fans. Was braucht es mehr der Worte - It's just a masterpiece!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grosses Erbe, 16. April 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Out Among the Stars (Audio CD)
Die meisten songs (10 von 13) wurden aufgenommen nach seinem Aufenthatlt in der Betty Ford Klinik. Cash läuft zu grosser Form auf, ist stimmlich volll da und begeistert mit einer Mischung auch nachdenklichen und den fast noch besseren gemeinen songs, die wir aus den life-Gefängnisalben klennen. John Carter, sein Sohn, hat dieses Album zu recht in Europa promoted. Es stürmt die Charts und macht, gespielt im Autoradio, jeden Trip zu einem Flug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 26. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Out Among The Stars (MP3-Download)
Ein 30 Jahre altes Album mit grandiosen Country, Folk und Rockabilly - Elementen.
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Out Among The Stars
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