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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Rückkehr zur Eigenständigkeit, 9. Juni 2014
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ode to Echo (Audio CD)
Glass Hammer machen es sich traditionell schwer. Fred Schendel und Steve Babb sind zwar hochangesehene Musiker, doch gelang es ihnen in den vergangen zwei Dekaden nicht immer, ihre musikalischen Visionen griffig und nachvollziehbar umzusetzen; außerdem irritierten sie ihre Fans immer wieder mit unvorhersehbaren Stilwechseln. Nach den zwei Yes- Klonalben "If" und "Cor Cordium" versuchte das Duo mit "Perilous" wieder eigenes Profil zurückzugewinnen, scheiterte jedoch an einem unglücklichen Albumkonzept, zuckrigem Sound, überambitionierten Texten und zerfahrenem Songwriting. Danach wurde Sänger Jon Davison von den "richtigen" Yes als Ersatz für Jon Anderson angeheuert, was Schendel und Babb für eine Neuorientierung nutzten - nun erscheint also "Ode to Echo". Was bieten uns Glass Hammer anno 2014 an?

Kurz gefasst: Für mich ist "Ode to Echo" das beste GH- Studioalbum bis jetzt. Das Album wirkt, als wären aus der Vergangenheit die jeweils besten Bestandteile jeder Bandphase zu einem stimmigen Ganzen zusammengefügt worden. Natürlich geht es noch immer um Retroprog mit gelegentlichen jazzigen Passagen - aber diesmal ist es mehr als butterweich schwelgender Schönklang:

Aaron Raulstons durch vertrackt krummtaktige Rhythmen treibendes Drumming erinnert wohltuend an Matt Mendians. Steve Babbs Bass knurrt und drückt, Keyboarder Fred Schendel orgelt und klaviert erstklassig, verzichtet aber weitestgehend auf zu breiten Soundkleister. Alan Shikoh darf gelegentlich überraschend vordergründig riffen, zupfen, solieren und schrammeln. An ein Gesangsmikro wurde praktisch jeder gebeten, der schon mal GH- Mitglied war: Neben Carl Groves, Jon Davison und Susie Bogdanovicz wirken auch Walter Moore und Michelle Young mit; das Ergebnis sind teilweise mehrstimmige Kanonpassagen und raffiniert übereinander geschichtete Frage- Antwort- Arrangements. Salem Hill- Leader Groves wirkte auch am Songwriting entscheidend mit; man weiß, dass er dafür ein glückliches Händchen hat. Textlich geht es um griechische Götter, böse Tyrannen und das Schicksal des Menschen - typischer Stoff für Retroprogfans.

Zwischen sieben gelungene und voneinander unterscheidbare Eigenkompositionen fügt sich die kurze Coverversion "Porpoise Song" nahtlos ein. Von den Songs kratzt erfreulicherweise nur einer an der Zehnminutenmarke - für längere Spannungsbögen haben der Band früher meist die kompositorischen Mittel gefehlt. Daneben geben David Ragsdale von Kansas, Rob Reed von Magenta und Randy Jackson von Zebra musikalische Gastspiele, davon profitieren besonders die Stücke "Crawbone" und "Misantrog". Ein weiterer Anspieltipp ist der Opener "Garden of Hedon", in dem nach zwei Minuten ein beeindruckend hartes Gitarrenriff von Shikoh ertönt. Mit 53 Minuten ist die CD auch nicht zu lang oder zerfahren, sondern genau richtig. Die Band hat überhaupt fast alles richtig gemacht diesmal. Also fünf Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superscheibe!, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ode to Echo (MP3-Download)
Nach "If" u "Corcordium" pflegte ich im Freundeskreis zu sagen, dass Glass Hammer die besten Yes seit Yes sind. Das kann man wohl in Anbetracht der letzten zwei Scheiben "Perilous" u "Ode to Echo" so gar nicht mehr stehen lassen!

Glass Hammer schafft in Bzug auf den Sound von Yes. was "THE WATCH" in bezug auf den Sound von Genesis geschafft hat. Man glaubt die alten Rockgrössen zu hören und ist sich irgendwie doch nicht sicher. Es ist etwas anders.

Genau! Die Handschrift ist seit "Perilous" eindeutig "Glass Hammer" kein Yes Plagiat, auch wenn es so klingt, als hätte sich die AltArtRocker wieder zusammen getan. Glass Hammer bringt den neuen Wind mit, der den Jungs um Anderson schon vor langer Zeit fehlte.

Eine wundervolle Scheibe! Ich ärgere mich nach dem zweiten hören, dass ich es nicht erwarten konnte u den Download statt der Scheibe, die nicht vorrätig war, genommen habe. nun werd ich später wohl nochmal ordern müssen!

Hervorragende Weiterführung von "Perilous". Höchste Empfehlung!!!
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Ode to Echo
Ode to Echo von Glass Hammer
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