Kundenrezensionen

11
3,8 von 5 Sternen
The Unknown
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Preis:9,49 €
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2014
Dieses Album ist eine Perle im wörtlichsten Sinne. Man tut sich anfangs schwer damit und bekommt zunächst kaum Zugang zu diesem ungewöhnlichen Sound, den die gebürtige Brasilianerin Dillon da kreiert. Doch spätestens ab der zweiten Hälfte des Albums nehmen einen ihre hypnotischen Songs und ihre markante Stimme gefangen.

Zwölf vertonte Gedichte mit Klavierbegleitung und elektronischen Spielereien findet man auf "The Unknown", welches im Gegensatz zu Dillons Debüt "This Silence Kills" weniger eingängig und poppig daherkommt. Vielmehr findet die musikalische Variation diesmal nur in Nuancen statt. Wenn man sich auf Dillons ungewöhnlichen Klangkosmos jedoch einlässt, wird man zweifellos mit einem der besten Alben der letzten Jahre belohnt, das einen unwillkürlich in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt.

Die besten Songs sind für mich die erste Single "A Matter Of Time", die sich nach mehrmaligem Hören förmlich ins Ohr "frisst", "Evergreen", "Lightning Sparked" und das elektronischste Stück "Nowhere". Auch "Don't Go" ist ein wahrhaft großartiger Track. Und: Man muss das Album auf jeden Fall komplett und am Stück hören, damit sich die vollständige Faszination von Dillons Sound entfaltet.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2014
Habe gestern das Dillon-Konzert in Köln genossen und mir anschließend die neue LP/CD gekauft.
Wunderschöne, melancholische, ruhige Kunst-Musik. Ein Gegenpol zu der allgemein grassierenden stumpfen Fröhlichkeit austauschbarer Entertainerinnen a la Helene Fischer und wie sie alle heißen. Dillons Musik ist natürlich chancenlos in unseren „öffentlichen“ Medien, die von Idiotismus beseelt sind. Das Konzert gestern wirkte streckenweise bis zur Zerbrechlichkeit ehrlich, ähnlich ist es mit der neuen Aufnahme. Das muss man ja nicht mögen, ist aber besser als jedweder aalglatter Kitschkommerz, der uns an jeder Ecke um die Ohren geschlagen wird. Musik wie die von Dillon muss man eben suchen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Endlich, drei Jahre nach, This Silence Kills, halte ich endlich Dillons zweites Werk, The Unknown, in den Händen. Und einiges hat sich getan in dem vergangenen drei Jahren.

Hatte das Debütalbum noch einiges an Popappeal zu bieten, ist dieser auf The Unknown quasi nicht mehr vorhanden. Kein Tip Tapping mehr, auf dem Zweitling regieren Songs in schwerem Moll und würden vielleicht besser in die dunkle Jahreszeit passen.

Das muss aber natürlich nicht sein, The Unknown funktioniert auch bestens in diesem schönen Frühling. Und letztlich bewerte ich ja die Musik und keine Jahreszeit.

Wie mein Vorrezensent schon treffend schrieb, einzelne Songs herauszupicken macht wenig bis keinen Sinn. Diese Platte hier will und muss am Stück gehört werden.

Schon beim Namensgebenden Eröffnungssong zeigt sich der Weg deutlich auf. Das Klavier ist zunächst der dominante Part der Platte, dabei immer unterstützt von kühlen Elektrosounds, die sich aber perfekt in die Stücke einfügen und mit der Stimme Dillons eine fast schon magische Symbiose eingehen.

Das ganze zieht sich wie ein roter Faden durch die Platte, diese wird zum Ende hin aber immer elektronischer und findet in Nowhere seinen Höhepunkt. Eine Knallersong mit einem fetten Bass der sich, fast schon, als Tanzflächenfüller eignet.

Der einzige, winzige, Kritikpunkt ist, das Dillon weniger mit ihrer Stimme spielt und damit dieses kindliche und unverbrauchte Stimmung des Vorgängers nicht mehr vorhanden ist. Das ganze ändert natürlich nichts an den verdienten, fünf Sternen für diese Platte. Dillon und ihre Kompositionen sind schnell erwachsen geworden und die Dame schafft es auf The Unknown eben nicht nur eine weitere, Sängerin am Klavier zu sein.

Nein, Dillon bewegt sich in ihrem eigenen, musikalischen Kosmos. Diesen zu erkunden lohnt sich, auch wenn er nicht leicht zugänglich ist. Jeder Entdeckungsfreudige der sich drauf einlässt wird aber mit einem großen Album belohnt.

Deswegen, zuschlagen, das Album eintüten und sich musikalisch gefangen nehmen lassen. Eine Platte für die Bestenlisten des Jahres, das lässt sich jetzt schon sagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2015
Schon das „This Silence Kills“-Album vor zwei Jahren war beseelt von beeindruckender Traurigkeit. Die in Deutschland aufgewachsene Brasilianerin Dominique Dillon de Byington hat den Blues, dauerhaft, so viel steht fest, denn auch „The Unknown“ ist ein einziger Klotz Deprimiertheit.

Nunmehr fast ausnahmslos mit dem Piano intoniert sie ihre Elegien, die durchsetzt werden von elektronisch wabernden Klanggrundierungen. Dillon ist so still, entrückt und aus der Zeit gefallen auf „The Unknown“, dass sie Betroffenheit auslöst mit ihrer Musik. Nur ist sie dabei auf eine erstaunlich kraftvolle Weise souverän. Ob in „You Cover Me“ oder „Into Deep“, Dillon bewahrt sich eine Respekt auslösende Erhabenheit während ihres geblasenen Trübsinns.

Wie das adäquat zur Musik passende, schöne Musikvideo zur Single „A Matter Of Time“ veranschaulicht: Das Minimale, das Karge in Dillons Musik ist eine Nacktheit, ist ein schonungsloser Seelenstrip, dem Kraft und Stärke innewohnt. Aus dem Katalog eines der bekanntesten Berliner Elektro-Labels ragt Dillon fragil und verletzlich und dennoch markig und prägnant mit einer unhedonistischen, den Tanz verweigernden Klangkunst heraus, die nicht taugen will zur Unterhaltung und es von daher schwer haben dürfte, massentauglich zu sein. Respekt ja, Gefolgschaft aber wird „The Unknown“ nur bedingt bewirken, gerade beim stoischen Gesang der zierlichen Brasilianerin ist noch Luft nach oben, bleiben Berührungspunkte offen.

MQ
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2014
Eine markante Stimme, verhaltener und präziser Klaviersound, diverse Synthie-Klänge und kraftvolle Bässe verleihen den Songs Tiefe. Es kommt viel Gefühl und etwas Schwermut rüber. Alles in allem ein sehr schönes Album aber auch anstrengend. Mit "Lightning Sparked" ist auch ein Ohrwurm dabei.

P.S. Ich habe versucht das unterwegs mit Kopfhörern zu hören, geht garnicht. Ohne Subwoofer fehlt die Hälfte. Langsam verstehe ich warum kein Autorip zu der CD mit angeboten wurde. Das in lausiger mp3-Qualität zu hören wäre ein Frevel.

Nachtrag: Heute habe das Album nochmals in Vinyl erhalten. Der Klang ist um etliches besser als auf der CD. Die Stimme von Dillon klingt viel heller und klarer. Die Bässe sind so trocken dass man durstig wird und die Synthie-Sounds heben richtig ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2014
Das ist einfach ein wunderschönes Album! mir gefällt das kälte minimale Klang und die Stimme von Dillon ist so berührend.
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am 13. August 2014
Achtung, wenn man diese Musik Abends im Bett hört, kann es zu geradezu psychedelischen Effekten kommen, beim Übergang von Wach zu Schlaf. Sehr schön.
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am 8. Dezember 2014
Hammer Simme ,super Album ,könnte ich jeden Tag hören ! In Deutschland halt bloß noch nicht so bekannt aber auch gut so !
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2014
Hatte ein Lied im Radio gehört und war interessiert. Die CD insgesamt für mich musikalisch zu monoton und textmäßig zu viel vieldeutige Bildsprache.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2014
schon beim Debütalbum fiel mir auf, dass die interessante Stimme alleine nicht ausreicht um zu überzeugen. Dieses Album nun scheint noch verkünstelter sein zu wollen, erhält etwas moderneren Sound, aber für mich genauso wenig Komposition wie der Vorgänger. Wenn das schon Jazz ist, dann hab ich dafür einfach nicht das Ohr. Aber für Pop reicht es hinten und vorne nicht (Pop ist nicht das Minimum an Musik), bei einer Live Performance nachts um drei in einer schummrigen Bar könnte es allemal langen. Man hört, dass die Frau eine klasse Stimme hat, nicht glatt gebügelt oder voller RnB Geleier, wie es ja Mode ist, sondern voller Kanten und Ecken. Allerdings hat sie weder echten Soul noch eine tiefere Farbe drin, die sie unsterblich machen könnte, wie die großen weiblichen Stimmen aus Sould oder Jazz. Mir ist das zu dünn, zu zerbrochen, zu fad und zu kalt. Insgesamt sind die Kompositionen auch nicht mein Ding, irgendwie gewollt melancholisch, aber eben ohne Blues und ohne für mich spürbares Gefühl. Gibt sicher eine Szene dafür, die das als total vollendete Kunst annimmt, aber ich kann das leider nicht längere Zeit anhören. Würde es mich gruseln oder melancholisch machen, wär ja noch was erreicht, aber ich finde es nach spätestens 2 Tracks leider nur langweilig. Schade.
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