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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt! Eins der besten "80er Style" Alben die ich je gehört habe. Anders, aber hervorragend.
Meinen Respekt an Mando Diao. Dieses Album, diese Musik, ja selbst dieses Cover ist anders. Anders ist in diesem Fall aber einfach genial. Ein Song wie zB. Rooftop oder If I Don't Have You sind so vielfältig. Auch nach mehrmaligen hören entdeckt man immer wieder neue Klänge. Seit langer Zeit mal wieder Gänsehaut beim anhören von einem Album...
Vor 3 Monaten von Christian Schöpgens veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konzept-Fingerübung
~
Wenn es einen Preis für das hässlichste Plattencover gäbe, er wäre Mando Diao sicher. Man muss schon sehr selbstbewusst sein, die Arme hinter dem Kopf verschränkend, so einen designhandwerklichen Kahlschlag abzuliefern.
Aber das nur am Rande, denn jeder kann das Bild hier sehen und sich selbst eine Meinung bilden und wer kauft schon...
Vor 2 Monaten von Andreas S. veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt! Eins der besten "80er Style" Alben die ich je gehört habe. Anders, aber hervorragend., 8. Mai 2014
Von 
Christian Schöpgens "GrafHolderberg" (Neukirchen-Vluyn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Meinen Respekt an Mando Diao. Dieses Album, diese Musik, ja selbst dieses Cover ist anders. Anders ist in diesem Fall aber einfach genial. Ein Song wie zB. Rooftop oder If I Don't Have You sind so vielfältig. Auch nach mehrmaligen hören entdeckt man immer wieder neue Klänge. Seit langer Zeit mal wieder Gänsehaut beim anhören von einem Album.
80er Jahre Synthie Pop, Rock, Wave, mit den doch typischen Mando Diao Melodien, vereint mit einer (zwei) unverkennbaren Stimme(n).
Zwischendurch erinnert mich der Sound an Frank Duval.

Ich habe mir das Album nun bestimmt schon 10 mal angehört und ich finde es von mal zu mal genialer.
Das Album ist weit mehr wie nur die Erst-Auskopplung Black Saturday, die alleine schon perfekt ist.
Natürlich besteht die Gefahr das man mit diesem Album alte Fans verschreckt, aber auch ich höre Mando Diao seit Jahren und dennoch bin ich begeistert. Dies mag vielleicht am Alter liegen, da ich in meine Jugend in den 80ern verbracht habe. Ich denke jedoch das auch jüngere Menschen oder auch echte Fans dieses Album anerkennen. Es ist auf seine eigene Art ein kleines Meisterwerk. Zumindest für mich.
Es gibt nur wenige Alben die mich auf Anhieb im Ganzen so erfreut haben.

Von mir 5 Sterne!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie cool ist diese Platte? Und was bitte schön ist das für eine coole Band?, 10. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das waren die ersten Fragen, die mir beim Hören der neuen Mando Diao-Platte „Aelita“ durch den Kopf gingen. Zwar habe ich Mando Diao in meiner Plattensammlung und hörte gelegentlich deren Musik, sonderlich dafür, obgleich der guten Melodien, habe ich mich nie interessiert.

Zugegeben: Vor etwa 30 Jahren wäre ich beim Hören dieses Albums mit Sicherheit komplett ausgeflippt. Wunderschöne Stimmen, aufwendig gestaltete Arrangements und eine spacige Atmosphäre, die für stetige Abwechslung sorgen. Die Mischung aus Synthie-Pop, Rock, Electro Wave und Punk - die teilweise an Vangelis, Jean Michel Jarre, Duran Duran und Billy Idol erinnert - ist wirklich speziell und geht sowas von am Mainstream vorbei, dass man den Schweden für dieses Gesamtwerk, welches aus meiner Sicht für sie einen musikalischen Neuanfang markiert, absoluten Respekt zollen muss.

Liebhaber authentischer, facettenreicher und tanzbarer Musik dürften bei "Aelita" voll auf ihre Kosten kommen. Die Qualität der Aufnahmen ist glücklicherweise auf hohem Niveau und offeriert ein Hörerlebnis der besonderen Art.

Anspieltipps: "Money doesn't make a man" (sensationeller, hitverdächtiger Song!), "Romeo", "Make you mine", "Lonely Driver".
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfassbar!!!, 15. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Mando Diao hat mich!!!
Was gingen die mir vor Jahren mit ihrem "Dance with somebody" auf den Geist, ehrlich. Aber als ich das erste mal "Black Saturday" im Radio gehört habe, war ich sofort begeistert. Und mein Lieblingssender hat die Scheibe diese Woche als "CD der Woche" und auf der Heimfahrt von der Arbeit haben die dann "Romeo" gespielt und ich konnte es nicht glauben. Das war ja fast noch besser. Jetzt höre ich mir auf einer bekannten Video-Plattform die Songs schon seit 2 Stunden an und finde die echt alle klasse. Klar, so 1-2 "normale" Songs sind dabei, aber außer den beiden schon genannten finde ich auch noch "Rooftop" richtig richtig toll.
Ich kenne MD nur mit ihrem früheren Hit und kann daher nicht sagen, wie sehr die sich gewandelt haben, aber is mir auch egal. Das was ich hier seit Stunden höre ist absolut top!!!
Es gibt wenige Alben, die mir beim ersten Durchhören gleich komplett gefallen, das hier hat es geschafft!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Synthie vs. Rock. vs. Indie vs. Wave, 6. Mai 2014
Von 
Goekhan Tastan (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Die neue Mando Diao rockt so sehr! Zwar elektronisch, aber sie rockt! Fühl mich in die guten alten 80er versetzt und schiele dabei auf meine Depeche Mode Sammlung! ;)

Über die Lieder selbst wurde schon viel geschrieben! Anmachen, geniessen und träumen! Definitiv die beste Mando Diao Platte!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationelles Album, 23. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Wie lange ist es her, dass ich eine Rezension bei Amazon geschrieben habe? Aber für diese geniale Platte muss ich einfach mal meine faulen Finger an der Tastatur bemühen.

Ich bin Mando Diao eigentlich erst seit dem Album "Give me Fire" verfallen. Das danach folgende MTV Unplugged Album war ebenfalls genial und hat mir die wichtigsten Musikstücke dieser Band auf heimlichen Wege akkustisch ins Wohnzimmer und ins Ohr gebracht.
Aber welch gewagter Zug die musikalischen Klänge so abzuändern??? Abgesehen von Black Saturday findet sich meiner Meinung nach kein tanzbarer Sound auf dieser CD, aber das ist auch gar nicht notwendig. Hier leben die 80er in vollem Ausmaß und sind mit allen Synthie Sounds gespickt, die man sich nur wünschen kann. Ich bin 1986 geboren, demnach musikalisch kein Kind der 80er, aber ich habe die Musik dieser Epoche schon immer gerne gemocht und hier wird mein Musikgeschmack sowas von getroffen. Die Melodien sind eingängig, setzen sich ins Ohr und man macht eine Zeitreise, wenn man sich im Sofa zurücklehnt und einfach nur entspannt zuhört. Hinzu kommen die für meinen Geschmack unheimlich wohlklingenden Stimmen der beiden Musiker und melodischer Background Gesang.

Wer ein Album wie "Giveme Fire" erwartet ist völlig falsch und wird auch nicht mit dem typischen Klängen der Skandinavier bedient. Wer es sich aber zutraut nur ein kleines bisschen über den musikalischen Plattenrand zu schauen wird feststellen, dass er hier etwas ganz besonders im CD-Player liegen hat. Und für Fans der 80er einfach nur ein MUSS!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konzept-Fingerübung, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
~
Wenn es einen Preis für das hässlichste Plattencover gäbe, er wäre Mando Diao sicher. Man muss schon sehr selbstbewusst sein, die Arme hinter dem Kopf verschränkend, so einen designhandwerklichen Kahlschlag abzuliefern.
Aber das nur am Rande, denn jeder kann das Bild hier sehen und sich selbst eine Meinung bilden und wer kauft schon Platten nach dem Cover oder besser gesagt, wer kauft schon Platten nach dem Cover nicht, wenn die Musik gut ist.

Also zur Musik. Mando Diao haben sich stetig verbessert und mit "Give Me Fire" zuletzt ein Jahrzentalbum herausgebracht. Fast jedes Stück war eine Singleauskopplung wert und da waren wirklich Songs, mit einem Wahnsinnsdrive, Mördermelodien, Hooklines die nie mehr aus dem Kopf gehen und Wiedererkennungswerte, die schon beim ersten Hören das Gefühl erzeugten, sie schon ewig zu kennen. Kannte man aber nicht, sondern war einfach so gut und so zeitlos, dass es kaum zu glauben war.
Dann MTV unplugged. Der Aufstieg in die erste Liga der zeitgenössischen Populärmusik und als Ergebnis ein großartiges Konzertvideo.
Anschließend muss man sich als Musiker nach so einer Phase doch erst mal schütteln, sich entspannen und was anderes machen, das ist klar. Bei Björn Dixgård und Gustaf Norén bedeutet das ein neues musikalisches Projekt zu gründen, bzw. nebenbei ein bestehendes stockholmer Musikkollektiv zu vereinnahmen. Auch Caligola mit zwei Alben im Halbjahresabstand trug eindeutig die Handschrift von Mando Diao, wenngleich der musikalische, klangliche Begleitrahmen moderner und popiger daherkam.
Dann ein eher poetisches ruhiges Album. Die Vertonung von 10 Gedichten eines schwedischen Dichters in Landessprache wurde hierzulande erwartungsgemäß nicht so wahrgenommen.

Und jetzt also ein Konzeptalbum rund um einen alten analogen sowjetischen Synthesizer oder ein Synthesizeralbum rund um das Konzept alter analoger sowjetischer Synthesizer. Nur welches Konzept? Das Konzept, das entsteht, wenn zwei Musikverliebte ein neues Klangspielzeug bekommen? Das ist kein Konzept. Das ergibt vielleicht eine inspirierende Jamsession. Aber nicht zwingend ein aufnahmereifes Album. Und genau so klingt das Album eben auch.

Perfekt produziert. Das haben die Jungs inzwischen drauf. Aber uninspiriert. Da haben sich zwei in ihrer eigenen Begeisterung verloren, sei es im Spielen mit dem neuen Gerät oder in der fixen Idee unbedingt mal etwas ganz anderes zu machen.
Nun, ganz anders ist das Album ja keineswegs. Die altbekannten Harmonien sind noch da. Wieder unverkennbar Mando Diao. Was fehlt sind indes echte Ideen und eben der Wahnsinnsdrive, die Mördermelodien, Hooklines und Wiedererkennungswerte. Das was hier geboten ist war alles schon mal da und zwar besser. Synthiemusik gab es in den 80ern zu genüge. Die Songs von damals sind Unikate, sind unvergesslich und bestenfalls in Sounddynamik heutiger Technik unterlegen. Und die Songs hinter dem neuen (alten) Synthiekleid waren auch schon einmal da, nämlich von Mando Diao. Allerdings besser. Eben mit mehr Drive, besseren Melodien und musikalisch passender umgesetzt, denn hier fehlen irgendwie die Gitarren und ein treibendes Schlagzeug. Das war bei Caligola schon so, das ist jetzt, da die auch noch die abwechslungsreicheren Stile des Kollektivs fehlen, umso schmerzlicher.

Um es noch einmal deutlich zu machen. Das ist keine schlechte Musik. Im Gegenteil. Das ist eine ziemlich gut gemachte Synthieplatte. Aber eben nicht mehr.
Selbstverliebt waren Mando Diao schon immer. Dafür sind sie sogar bekannt. Solange die Selbstverliebtheit nicht aus der Musik direkt zum Hörer spricht sondern nur die Band selbstverliebt ist, weil ihr musikalisch Dinge gelingen, die nur wenigen gelingen, dann ist das schon in Ordnung oder sogar eine Notwendigkeit. Aber dieses Album klingt mit jedem Takt verdammt selbstverlieb, durch und durch. Endlose (wenn auch an sich schöne) Synthieharmonien auf epische Maße ausgedehnt. 6 Songs dauern über 5 Minuten, 4 davon über 6 Minuten und "If I Don't Have You" bringt es gar auf 7:45 langatmige Minuten, die den Spaß an den davor gehörten ganz netten Songs einschließlich der flotten Single endgültig madig machen. In über 7 Minuten haben die richtig guten ganze Rockopern erzählt. Queen, Bowie, Led Zeppelin, Genesis, Pink Floyd. Die Reihe ließe sich lange fortsetzen. Aber die hatten eben was zu erzählen. Inhaltlich wie musikalisch. Mando Diao lassen die Gitarren weg und stattdessen nur den Aelita erzählen. Etwas Keyboards mit Rhythmus, dazu ein bisschen Gesang, sie modelieren die Klänge etwas hoch und runter und klatschen sich während der Synthie läuft und läuft ein high five nach dem anderen.
Das anschließend auf Platte zu pressen und so zu tun als hätte man das Rad ... pardon, den Synthesizer neu er-/gefunden, das ist nicht nur arrogant, das ist selbstherrlich. Aber dazu passt wiederum das Cover. Dieses Cover lustig zu finden ist so selbstverliebt wie die Musik innendrin.

Jungs bleibt bei Euren Leisten und das ist knackige mitreißende oder auch schmachtvolle Rockmusik. Und vergesst auch nicht Euch um die Songs und Melodien zu kümmern. Nehmt Euch Zeit, wenn es sein muss, ein guter Song darf ruhig etwas abgehangen sein. Überlasst es den verträumten Nerds, mit den dünnen Stimmen und schrägen Ideen die Syntiesounds der 80er zu zitieren und zu variieren. Das habt Ihr nicht nötig. Eure kräftigen, rauhen und schmissigen Stimmen verlangen nach entsprechenden Geräten. Es gibt notfalls Synthies die können auch anders, aber offenbar nicht der Aelita.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LANGER WEG....doch wohl endlich angekommen!, 19. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Wie fängt man am besten an, ein Album zu bewerten, dessen Inhalt was ganz anderem entspricht als das was man von einer Band bis dato gekannt hat bzw. erwartet hat. Ich versuche es trotzdem und versuche mich einigermassen kurz zu halten.
Ich besitze alle Alben von Mando Diao (Hurricane Bar, Ode to Ochrasy, Never seen... etc.) und war "eigentlich" von jedem Album begeistert aber:
Paar Alben haben begeistert, weil sie gut rockig daher kamen, (im Vergleich zu anderen Bands die in letzter Zeit im Radio hört), doch mit echtem Rock hatte das nur wenig zu tun. Das eine oder andere Album war zwar Pop vom Feinsten, jedoch auch nur darauf bezogen, was es sonst so an Pop-Bands zu Zeit gibt. Jetzt im Nachhinein beim Durchhören der ersten Alben, so sehr ich auch begeistert war und zum Teil noch bin, klingt alles sehr erzwungen und aufgesetzt. Man hat regelrecht das Gefühlt, dass Mando Diao versucht hat den Musikstil zu finden bzw. zu treffen der gerade gefragt ist oder der von denen erwartet wird...was ja auch funktioniert hat.

Hier eine Antwort von Gustaf Noren, wo diese Message mehr oder weniger auch wiedergegeben wird, auf die Frage ob Mando Diao auf der neuen Platte `zu ihren alten Mando Diao-Sound` zurückkehren würden. Die Antwort lautete:
"Es gibt keinen typischen Mando Diao-Sound. Wir entwickeln uns ständig weiter und die Musik wächst mit uns. Keines unserer Alben hört sich wie das Vorherige an und auch unser neues Werk macht da keine Ausnahme."

Klar will man sich weiter entwickeln, doch jede Band ist eigentlich auch immer bemüht, einen eigenen Stil zu finden und diesen Stil dann weiter zu entwickeln und nicht vom Album zum Album komplett die Musikrichtung zu ändern, denn das hat mit Entwicklung rein gar nichts zu tun. Es ist eher ein Argument für die Unsicherheit, solange man den eigenen Stil nicht gefunden hat und solange experimentiert wird, bis es der Fall ist.

Worauf ich hinaus will. An dieser Stelle möchte ich sagen, dass Mando Diao wohl mit Aelita das stimmigste Album bis jetzt produziert hat. Ich hörte im Radio erst mal den Song Black Saturday, was mir auf Anhieb sehr gut gefiel, obwohl ich selbst erst mal überrascht war, dass es von Mando Diao kommt. Nach dem ich mir dann auch noch die anderen Songs angehört habe, musste ich mit riesengrosser Überraschung feststellen, dass Black Saturday fast schon eins der schwächeren Lieder auf dem Album ist und Songs wie Rooftop, Money doesn`t make you a man, Romeo nach mehrmaligen Hören, noch mal um längen besser sind. Keiner der Alben bis jetzt war so abwechslungsreich im Aufbau wie Aelita und doch so stimmig als Ganzes. Es ist wirklich so, dass diese fast schon erzwungenen Kompositionen der früheren Alben wie ein Balast von der Band abgeworfen wurden und Mando Diao einfach ein Album produziert haben, wo sie sich das erste mal wirklich künstlerisch frei von jedem Zwang ausgetobt haben, ob es nun der weiten Masse gefällt oder nicht.
Was mir ebenfalls sehr gut an diesem Album gefällt, dass sich einem die Lieder nicht gleich beim ersten Hören ins Gehirn "bohren", sondern man erst nach mehrmaligen hören Gefallen daran findet. Bei früheren Werken war es eher so, dass man die Alben beim ersten mal durchhören, gleich als sehr gut befand und fast alle Lieder mochte. Solche Alben allgemein, zeigen aber meist nur wie eindimensional die Stücke auf einem solchen Album sind und spätestens nach dem dritten oder vierten Durchhören, der Aufbau der Songs meist nur noch langeweilig daher kommt und die Alben im CD-Ständer landen. Bei Aelita sieht es komplett anders aus, jeder der auf Musik steht, die er zur jeder Zeit, immer und immer wieder hören kann ohne, dass es irgendwann anfängt langweilig zu wirken, ist mit diesem Album genau richtig bedient. ZUGREIFEN!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Verständnis für das Album muss langsam wachsen..., 11. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Das Album hatte ich mir online vor dem Kauf angehört um zu entscheiden ob ich es kaufen möchte. Die Songs machten mich sehr neugierig und so erwarb ich es. Während ich Black Saturday ein paarmal im Radio hörte ohne zu wissen dass es von Mando Diao ist war ich auch von den anderen Songs ähnlich überrascht. Man erwartet von der Band rockigeres und erhält Synthesizer. DENNOCH.... bei mir läuft dass Album seit einer Woche im Auto-Cd-player und tgl. bemerke ich neue Fascetten der Songs.
Sweet wet dreams.... und Baby.... zwei erstklassige sofort eingängige Stücke.
Aber unglaublich ist die Länge der Stücke. Alle um die 6 min. und sie enthüllen musikalische Highlights gerade in den letzten zwei Minuten. Die langen Intros dienen nicht zum Einschläfern sondern gelten quasi als lockeres Vorspiel hin zum Höhepunkt.

Eine 3 D Brille sollte man zur Hand haben wenn man etwas vom Cover genießen möchte.

Mein Geheimtipp. ROOFTOP

Das Album vorzeitig zu verreissen halte ich für falsch. Man sollte sich die Zeit nehmen und vor allen Dingen den Willen haben sich darauf einzulassen.

Meine Wertung: Anspruchsvolles Album
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Entwicklung hin zum Synthy Pop, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Mit "Aelita" hat sich Mando Diao deutlich weiterentwickelt und m.M.n. seine musikalische Mitte gefunden. Echter Rock war nie ihr Metier, eher Independent. Und so war eine Entwicklung in diese Richtung nur logisch.
Auf dem Album tummelt sich feinster Synthy-Pop. Je nach Stück erinnern Mando Diao an Depeche Mode,Tangerine Dream und sogar an J-M. Jarre und City's "Am Fenster".
Oppulente Bässe und Drums sind gepaart mit glasklaren Synthysizern, orchestrale Geigen und auch ein sparsam verwendeter Vocoder sind vorzüglich plaziert.
Die wahre Klasse "Aelita's" wurde mir klar, als nach mehrmaligem Hören die sehr gute Single-Auskopplung "Black Saturday" zum schwächsten Stück des Album's deklassiert wurde.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elektroooooo!!, 2. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Mando Diao fand ich bisher immer "ok". Irgendwie Indie-Rock im 70er-Sound. Das neue Album hat mich schlichtweg umgehauen! Songs, die mich zurück in die die 80er versetzen - mega-geiler Synthie-Sound gepaart mit der tollen Stimme - super! Viele Songs zünden erst bei mehrmaligem Hören, aber solche stellen sich bei mir oft als nachhaltige Klassiker heraus. Die Single BLACK SATURDAY sollte sich jeder Fan von guter 80er-Mucke mal reinziehen. MD-Fans der ersten Stunde werden vllt enttäuscht.
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