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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Seele in den Leib rennen
Vorab: Ich weine nie im Kino. Ich finde das zutiefst beschämend, in der Öffentlichkeit weinen! Deshalb habe ich auch nie Taschentücher dabei. Selbst schuld in diesem Fall. So musste ich meine Ärmel benutzen, um nicht ständig mein Hemd zu besiffen.
Ich habe "Sein letztes Rennen" durch Zufall gesehen, weil ich gerade Zeit hatte und nur...
Vor 12 Monaten von Bookie veröffentlicht

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hallervorden großartig
Hallervorden spielt grandios, keine Spur von Klamauk-Didi, sondern große ergreifende Schauspielkunst. Die Story ist jedoch unglaubwürdig, zudem verliert sie nach gutem Anfang zusehend an Punch und plätschert so vor sich hin. Der Film ist 20 min zu lang, 90 min hätten es auch getan.
Vor 12 Monaten von Axel veröffentlicht


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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Seele in den Leib rennen, 21. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen (DVD)
Vorab: Ich weine nie im Kino. Ich finde das zutiefst beschämend, in der Öffentlichkeit weinen! Deshalb habe ich auch nie Taschentücher dabei. Selbst schuld in diesem Fall. So musste ich meine Ärmel benutzen, um nicht ständig mein Hemd zu besiffen.
Ich habe "Sein letztes Rennen" durch Zufall gesehen, weil ich gerade Zeit hatte und nur dieser Film gerade anfing.
Von der ersten Minute an hat er mich gepackt wie kaum ein anderer. Es beginnt mit einer Sportübertragung, die uns den Hauptdarsteller vorstellt: Als ein grandioser Sportkommentator den jungen Läufer Paul, gespielt von Hallervorden, anfeuert "flieg, Paule, flieg ins Ziel", mit einem Pathos und einer Sprechart wie man sie tatsächlich in der Sportberichterstattung vor 40 Jahren hören konnte, da flog dem Film mein Herz entgegen. Gleichzeitig bekam ich auch Angst. Ein so wunderbarer Anfang, der kann ganz schnell abgleiten, abrutschen in Mittelmaß. Das tut er nicht. Aus einem Grund: Dieter Hallervorden.

Tatsächlich finde ich den Film nicht in jedem Punkt gelungen. Die Nebendarsteller tun manchmal leider genau das: sie stellen dar. Was deshalb so auffällt, weil Hallervorden nicht darstellt, nicht spielt, sondern "ist".
Wäre das Sean Connery, wäre es Bill Murray oder Robert DeNiro, der sich da vor unseren Augen im wahrsten des Sinne des Wortes die Seele wieder in den Leib rennt, sie hätten einen Oskar, einen Golden Globe und sämtliche Titelseiten erobert.
Aber es ist "nur" ein deutscher Film, darum bleibt es bei bescheidenen Zuschauerzahlen und einer bescheidenen Anzahl an Rezensionen auf Amazon.
Trotzdem schön: So zeigt Riedhoff eindrucksvoll, dass Deutschland in der Welt des Films gebraucht wird.

Der Regisseur und Drehbuchautor versteht sich darauf, mit ganz wenigen Bildern ganz viel Emotion zu erzeugen und so trägt einen der Film von Rührung zu Trauer, zu Triumph und nimmt einen immer mit.

Das war das erste Mal seit Jahren, dass ich aus dem Kino kam und das Gefühl hatte, etwas erlebt zu haben, was ich nicht hätte verpassen wollen.
Danke!
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147 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für alles, Herr Hallervorden!, 22. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen [Blu-ray] (Blu-ray)
Als große Hallervorden-Fans war "Sein letztes Rennen" für meinen Sohn und mich natürlich Pflicht... und das nicht erst zuhause sondern im Kino! Ich sage oft: "Den Film musst du im Kino sehen"... und immer meine ich es so. "Sein letztes Rennen" MUSS man im Kino schauen... und in diesem Falle meine ich es so ernst wie selten zuvor. :o)

Fast 2 Stunden faszinierend tiefsinnige Unterhaltung, fantastische Darsteller - jeder gibt alles und das Produkt ist grandios. Sie zweifelten an Hallervorden's Fähigkeiten, ernste Rollen glaubhaft zu spielen? Ganz ehrlich: ich tat's! Es gab in "Didi's" alten Filmen immerzu diese bestimmten "Grimassen", die Hallervorden einfach nicht ablegen zu können schien. Aber er hatte ja bis dato auch nur in lustigen Filmen gespielt, und das ist "Sein letztes Rennen" wirklich nur sehr bedingt.

Im Grunde bekommt man ein intensives Drama zu sehen. Zwar gibt es hier und da etwas zu schmunzeln, aber wann immer man zum Lachen ansetzt, bleibt es einem gleich wieder im Halse stecken. Ein unvergessliches Erlebnis: Vielleicht 20 Zuschauer waren gestern Abend im Kino zugegen, vorwiegend Senioren. Mein Sohn und ich waren die mit Abstand jüngsten Gucker. Ich werde diese zwei Stunden meinen Lebtag nicht vergessen. Vor dem Kinobesuch hatte mich mein Sohn gebeten, danach bei Saturn die neuesten Handies anschauen zu dürfen. Und was war? Wir kamen derart übersensibilisiert, beide den Tränen nahe und runter mit den Nerven aus dem Kino, dass der urbane Irrsinn nur noch zur Flucht nach Hause drang.

"Sein letztes Rennen" will aufzeigen, dass mit älteren Herrschaften sensibler umgegangen werden soll. Sie befinden sich nicht auf dem Abstellgleis, nur weil sie körperlich nicht mehr so gut können wie in jungen Jahren und vielleicht etwas länger brauchen, ihre Gedanken zum Ausdruck zu bringen.
Ohne spoilern zu wollen, ging mir während der Filmes oft durch den Kopf, was die Herrschaften, die im Film - wie auch in der Realität - alte Leute mit Basteln und gemeinsamem Singen den Lebensabend versalzen, denn glauben, wann genau der Tag war, ab dem man festlegen durfte, gestandene Herrschaften wie Dummköpfe behandeln, entmündigen und einsperren zu dürfen. Ich als Philosoph, der sowieso täglich die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wenn er wahrnimmt, wie die Menschen miteinander und auch mit anderem Leben umgehen, dachte mir nur: "Das, was im Film gezeigt wird, ist ein krasses (aber natürlich wahres) Exempel für das, was in allen Schichten und Altersgruppen tagtäglich passiert. Warum zum Teufel können wir unsere Mitmenschen nicht mit etwas Distanz behandeln, warum können wir unser anvisiertes Handeln nicht vorher hinterfragen und uns im Zweifelsfall zurückhalten?".

Mein Gott, sind wir von diesem Film begeistert! Und wie sehr bin ich es von Dieter Hallervorden, der hier wirklich ganz und gar nicht "Didi" spielt. Heike Makatsch: Wahnsinn! Frederik Lau: Wahnsinn! Tatja Seibt, Katrin Saß, Regie, Kamera, Schnitt und Musik: Wahnsinn!

Danke für diesen tollen Film, dessen Erfahrung man mit dem für's Kinoticket bezahlten Geld nicht aufwiegen kann. Und Danke, Herr Hallervorden, für viele Jahre tollen Kinos und TVs. Wollten Sie in Ihrem hohen Alter noch einmal richtig auf die Kacke hauen und Ihnen ein würdiges Denkmal setzen - es ist Ihnen mit Bravour gelungen!

5 von 5 Sternen für den bisher besten Film des Jahres und eine definitve Empfehlung für all diejenigen, die mit Drama und / oder Dieter Hallervorden etwas anfangen können, diesen Ausnahmefilm unbedingt im Kino zu schauen, solange er noch läuft.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wirklich sehr schöner Film!, 28. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen (DVD)
Dass Dieter Hallervorden mehr kann als nur "Palim Palim" oder den ewigen Didi zu geben wissen leider nur die wenigsten und werden ihn für immer in die Schublade stecken in die er sich vor langer Zeit selber rein buxiert hat.
Natürlich muß man aber auch sagen dass Ausflüge wie "Das Millionenspiel" oder "Der Springteufel" aus den 70ern eher die Ausnahme in seiner Filmografie sind.
Mit "Sein letztes Rennen" beweißt der in würde gealterte Komiker und Kabarettist aber dass er auf seine alten Tage nicht mehr auf billige Kalauer angeswiesen ist und er nun endlich auch Abseits des trotteligen Schusselsn war und ernst genommen werden sollte.
Zwar hat sich Hallervorden schon seit etlichen Jahren eh immer mehr politische Themen für seine Sketche ausgesucht, aber so richtig weg kam er von seiner Standartrolle trotzdem nicht.
Und nun mit fast 80 Jahren liefert er eine erstaunliche, sympathische, zurückhaltende und trotzdem irgendwie witzige Performance ab die auf weitere ähnliche Filmausflüge hoffen läßt.
Als Fan der mit seinen Filmen und Sketchen aufgewachsen ist habe ich einige Interviews mit Hallervorden gelesen oder gesehen in denen er zum Teil etwas wehleidig auf seine Karriere zurück geblickt hat und es immer auch etwas bedauerlich fand dass er nie aus der albernen Nische ausbrechen konnte.
Vielleicht schafft er es jetzt endlich und erlebt in seiner Karriere einen zweiten oder besser gesagt einen dritten Frühling.
Sein letztes Rennen ist jedenfalls ein schöner und ruhiger Film der viele Themen rund ums älter werden behandelt.
Dabei nimmt der Film zwar deutlich Partei ein, beleuchtet aber auch immer wieder die andere Seite.
Natürlich ist das ganze nicht frei von Kitsch und drückt auch nicht selten (gerade zum Schluß) auf die typische Art auf die Tränendrüse, bindet dies aber so würdevoll in die Geschichte ein dass es garnicht weiter störend ins Gewicht fällt.
"Sein letztes Rennen" ist endlich mal wieder ein wirklich schöner deutscher Film ganz Abseits aller im Moment so angesagten Elemente oder Schauspieler,
und beweißt dass wir es doch auch noch ohne Schweiger und Co hinkriegen einen schönen einheimischen Film zu drehen!
Warum passiert dass denn dann in letzter Zeit so selten?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, 26. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen (Amazon Instant Video)
Auch wenn die Besucherzahlen bei weitem nicht an die alten Didi-Erfolge anknüpfen konnten, nicht mal ansatzweise leider, so lohnt sich der Film dennoch. Als Didi ist Hallervorden - ob er es nun hören will oder nicht - konkurrenzlos ungeschlagen (Schade, dass er sich davon immer wieder distanziert, denn es gibt auf diesem Gebiet einfach keinen zweiten), als Charakterdarsteller wie im Letzten Rennen ist er einer unter vielen guten, und streift mit diesem Film sicherlich die oberer Liga - zumindest in Deutschland - wenn gleich mir das Ende ein wenig zu viel Pathos ist, sowohl das Rennen als auch das Familienglück: Relativ schnell vorhersehbares Happy-End-Drehbuch in jeder "Beziehung"; aber gut gespielt. Gerne mehr davon...oder eben noch einen Didi-Film für die große Masse. Kohlrouladen hin oder her... ;-)
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Respekt an einen ganz großen Dieter Hallervorden und einen Seitenhieb an unsere Gesellschaft., 16. August 2014
Von 
Christian S. "GrafHolderberg" (Neukirchen-Vluyn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin mit Dieter Hallervorden groß geworden. Alle Klamauk-Komödien, alle Filme, alle TV Serien gehörten zu meiner Kindheit.
Das was Dieter Hallervorden hier mit dem letzten Rennen abliefert ist Kino erster Klasse.
Selten so einen realitätsnahen, ehrlichen, tiefsinnigen, traurigen und zugleich mit Humor angereicherten Film geschaut.

Als gelernter Altenpfleger kann ich jedem Seniorenzentrum nur wünschen das es nur solche Bewohner bekommt wie Paul Averhoff (D.Hallervorden) . Dieser Film zeigt in einer absolut richtigen Art das wir vielleicht mal Teile unseres eigenen Handels und unserer Gesellschaft überdenken sollten.
Ein Film voller Liebe, Gefühle, Wut und Trauer im hohen Alter. Es wird jeden von uns treffen und so sollte man diesen Film auch in Erinnerung behalten. Ansehen, nachdenken, behalten und nicht vergessen.
Es wird auch vielleicht Zuschauer geben die Szenen und Momente im Film aus ihrer eigenen Familie wieder erkennen.

Ich kann Dieter Hallervorden für diesen Film nur danken, auch wenn ich weiß das dieser Film an dem Großteil der Deutschen vorbei geht.

Alle Schauspieler wirken wie ich finde glaubhaft. Gerade die Heimbewohner spielen ihre Rollen mehr wie realistisch. Respekt.
Eine Ausnahme wäre die Rolle der Sozialarbeiterin im Heim, welche ich dann doch eher in den Bereich der Komödie schieben würde. Aber genau das ist es auch was diesen Film nicht nur zu einem Drama macht, sondern zu einem traurig, lustigen, realistischen Lebensabschnitt, vielleicht dem letzten.

5 Sterne , ohne weitere Worte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöner teils lustiger Film, 19. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen (DVD)
Story:
Paul Averhoff gewann 1956 als Marathon Läufer bei Olympia Gold.Jetzt im alter zieht er wegen seiner Frau ins Altersheim.Seine Tochter Arbeitet auf einem Flugzeug und kann sich nicht mehr um ihn kümmern.Im Altersheim ist ihm alles zu langweilig und so beginnt er mit dem Plan noch einmal beim Marathon zu gewinnen wieder zu Trainieren.Alle aus dem Heim freuen sich bis auf einen und vor allen die Heimleitung ist auf ihn Wütend.Die Bewohner des Heims rennen immer raus um ihm beim Trainieren zu zu sehen.
Meinung:
Der Film ist insgesamt gelungen,es gibt ein paar lustige stellen aber es ist keine Komödie.Die Story-Handlung ist gut und es ist auch Gefühl-Dramatik enthalten.Es ist ein Drama dass sich zu sehen lohnt und man sich auch noch in 2 mal ansehen kann.Die DVD enthält ein Wendecover und noch als Extras Interviews.Die Schauspieler und die leistung sich sehr gut.Am Film sind mir kaum schlechten Sachen aufgefallen außer dass es noch etwas mehr Abwechslung geben könnte.Aber Insgesamt sehr gut.4,5 Sterne.

Auf jeden fall zu empfehlen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich verneige mich in Ehrfurcht ........., 30. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen (DVD)
Danke Danke Danke Herr Hallervorden für ganz grosses Kino.

So rührend da so realitätsnah und so hervoragend gespielt ........
Jede Tränen ein Geschenk an den grossen Hallervorden der uns so viel schöne, lustige Zeit schenkte und mit diesem Meisterwerk unter Beweis stellt das er ein grossartiger Schauspieler ist !

Mich rührter der Film sehr. Unsere Familie hat das Schicksal einen gliebten Menschen im Heim zu haben :-( .
Der Lebensabend ist leider nicht für alle Menschen ein schöner. Und es schmerzt zu sehen das vorallem jene die den Krieg erleben mussten nun so enden.
Wir leben leider in einer Zeit wo kaum Jemand die Kraft, den Willen und die Zeit aufbringen kann um die grosse Aufgabe des Pflegens von geliebten Menschen zu übernehmen ...........

Wer bei diesem Film mit der Erwartung einer Non Stop Nonsen Show herangeht den muss ich leider ? entäuschen. Teilweise lockt Herr Hallervorden einem ein Lachen von den Lippen jedoch ist dieser Film mehr der Richtung Drama geneigt.

Ich find der Film ist eine kleine Perle und ich lege ihn jedem ans Herz <3 .
Legt Taschentücher bereit und geniesst einfach einen grossen Hallervorden.

Bitte bleib uns noch lange erhalten :-)

DANKE
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Comeback, 26. Januar 2015
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem ich "Honig im Kopf" gesehen hatte und mir schon mehrere Kollegen diesen Film empfohlen hatten, musste ich mir einfach "Sein letztes Rennen" zu Gemüte führen.
Schauspielerisch leistet Hallervorden auch hier wieder ganze Arbeit. Es ist faszinierend, ihm dabei zuzusehen, wie er im Altenheim verzweifelt. Wenn man bedenkt, dass dies seine erste Hauptrolle seit Anfang der 90er ist, muss man einfach den Hut ziehen. Die Chemie zwischen Hallervorden und seiner Film-Ehefrau (Tatja Seibt) könnte besser nicht sein. Während sie sich mit dem Leben im Altenheim arrangieren kann, fühlt sich Paul noch viel zu fit und lebendig, als dass er sich in diesem Heim "zu Tode basteln" will. Das führt natürlich zu Diskussionen zwischen den Beiden, aber wenn es hart auf hart kommt, hält das Ehepaar fest zusammen. Diese Szenen bleiben besonders hängen.
Heike Makatsch als überforderte Tochter ist auch mehr als überzeugend. Ihren Standpunkt kann man voll und ganz nachvollziehen. Sie möchte etwas Privatleben haben, was durch den Lebensstil ihres Vaters nur schwer möglich ist.
Im Altenheim gibt es ebenfalls einige sympathische Charaktere (z. B. den "Oppa" aus der Serie "Was nicht passt, wird passend gemacht").
Negativ bewerten könnte man die Leiterin des Altenheims und die zuständige Pflegerin Frau Müller. Diese Beiden sind doch etwas überzeichnet, auch wenn ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass es solche Altenheime mit ebendiesen Problemen wirklich gibt.
Auch die Wandlung einiger Charaktere zum Ende hin kommt etwas überraschend und ohne hinreichende Erklärung, auch wenn der Film dadurch wirklich teilweise Gänsehaut erzeugt.

Fazit: Ein toller deutscher Film mit wirklich fantastischen Schauspielern, intelligenten Dialogen, einem Schuss Humor und viel Dramatik, welcher die Missstände in (vielen) Altenheimen aufzeigt, ohne dabei reißerisch zu wirken.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dem Alter davonrennen, 16. Februar 2015
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen (DVD)
Da ich neulich den Film " Honig im Kopf " mit Dieter Hallervorden gesehen habe und mir seine schauspielerische Leistung sehr imponiert hat, habe ich mir jetzt seinen letzten Film " Sein letztes Rennen " gekauft. Auch in diesem Film geht es ums Alter, allerdings spielt Dieter Hallervorden hier keinen Alzheimerkranken, sondern einen überaus fitten Rentner, der sich noch einmal einer großen Herausforderung stellt.

Als junger Mann hat Paul Averhoff ( Dieter Hallervorden) als Marathonläufer olympisches Gold geholt. Seine Frau trainierte ihn und hat seinen Erfolg miterlebt. Mittlerweile leben die Beiden in einem Altersheim, da ihre Tochter ( Heike Makatsch) als Stewardess viel unterwegs ist und sich nicht um sie kümmern kann. Doch gegen das Leben im Altersheim, in dem die Bewohner behandelt werden wie Unmündige und mit "Verhaltenstherapie " (Kastanienmännchen basteln und Lieder singen) und Tabletten ruhiggestellt werden, rebelliert Paul. Er will noch nicht zum alten Eisen gehören und stellt sich einer Herausforderung. Er will noch einmal den Berlin - Marathon gewinnen und dafür trainiert er hart. Den Therapeuten und Leitern im Heim gefällt Pauls Eigenwilligkeit nicht. Sie bemerken, dass auch die anderen Insassen sich nicht mehr so leicht lenken lassen und bald mehr an Pauls Training, als an Bastelstunde und Singkreis interessiert sind. Doch dann stirbt Pauls Frau Margot.

Mit viel Humor , aber auch einem ernsten Unterton wird dieser Film in Szene gesetzt, in dem Hallervorden wieder einmal zeigt, dass mehr in ihm steckt, als den " Blödelbarden " zu geben. Seine Rolle ist ihm wie auf den Leib geschrieben und er meistert sie souverän. Mir hat dieser Film sehr gut gefallen, in dem auch ganz klar Kritik an der Seniorenbetreuung in Heimen geübt wird, die hier meiner Meinung nach noch harmlos dargestellt wurde. Wer alt wird, gibt seinen Verstand und sein Urteilsvermögen und sein Recht auf Respekt bei der Anmeldung ab. Dieter Hallervorden zeigt hier ganz deutlich, dass alte Menschen noch sehr wohl Leistung bringen können und ein Recht auf Selbstverwirklichung haben und keine sabbernden Tattergreise sind, die mit Singkreisen und Bastelarbeiten, wie sie im Kindergarten Usus sind, ruhig gestellt werden wollen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Film mit schwachen Ende, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sein letztes Rennen (Amazon Instant Video)
Ein schöner Film über das Altern und den gesellschaftlichen Umgang damit. Außerdem erzählt er eine große Liebesgeschichte. Leider wurde das Ende vollkommen verzuckert und verkitscht. Ab dem Zeitpunkt, an dem der Protagonist plötzlich fast allein auf der Strecke ist (schwer möglich beim Berlin-Marathon), kann man eigentlich in die Küche gehen und abwaschen. Ein aufgesetztes Ende till-schweigerischen Ausmaßes.
Aber bis zu dem Zeitpunkt wirklich klasse!
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Sein letztes Rennen
Sein letztes Rennen von Kilian Riedhof
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