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am 30. Juli 2014
Wir schreiben das Jahr 1906. Die kleine Ginty(Annie Buckley) hängt an ihrem Vater Travers(Collin Farrell). Der ist in einer australischen Kleinstadt Bankangestellter, der jede Menge Phantasie und reichlich Alkoholprobleme hat. Ginty muss miterleben, wie der Vater erst seinen Job verliert, dann den Respekt seiner Frau und schließlich todsterbenskrank wird. Nur in seinen Geschichten und im Spiel mit den Kindern kann Travers aufleben.

Im Jahr 1961 lädt Walt Disney(Tom Hanks) die Schriftstellerin P.L.Travers(Emma Thompson) in die USA ein. Disney versucht seit 20 Jahren von Miss Travers die Filmrechte für deren Geschichte Mary Poppins zu erhalten. Das scheiterte jedoch bisher kläglich an der verschrobenen, beharrlich sturen Einstellung von Miss Travers. Die hat jetzt jedoch Geldnöte und will wenigstens nach Los Angeles fliegen, um sich das Angebot anzuhören. Der Chauffeur Ralf(Paul Giamatti) ist der erste, der es mit der Dickköpfigkeit von Miss Travers zu tun bekommt. Walt Disney und sein Autorenteam Don(Bradley Whitford), Richard(Jason Schwartzman) und Robert(B.J. Novak) sind die Nächsten, die an Miss Travers verzweifeln dürfen. Doch Disney will diesen Film unbedingt. Also muss man zu einer Lösung kommen. Doch das fällt unglaublich schwer...

John Lee Hancock schafft es, diese beiden Handlungsstränge perfekt zusammen zu bekommen. Mit hervorragend gesetzten Rückblenden in die Kindheit von P.L. Travers und dem Gegenpart im Los Angeles von 1961 schafft es Hancock zur „Seele“ der Mary Poppins Geschichte vorzudringen. Dabei ist das Kernthema des Films eigentlich das Zusammenkommen der komplett unterschiedlichen Menschen Disney und Travers. Die hätten nicht besser dargestellt werden können, als es das Emma Thompson und Tom Hanks gemacht haben. Ich würde behaupten: Perfekte Schauspielkunst.

Letztendlich ist es dann doch die Geschichte, die zählt. Vor allem am Ende werden Menschen, die nah am Wasser gebaut haben, ein paar Tränen verdrücken. Es ist einfach zu schön, zu beobachten, wie diese unglaubliche Kratzbürste Travers und der Visionär Disney versuchen, miteinander klar zu kommen. Neben Hanks und Thompson schaffen es Collin Farrell, Paul Giamatti, Jason Schwartzman, B.J. Novak und Bradley Whitford diese wahre Geschichte so gut darzustellen, dass man jede Minute genießt.

Zum Schluss der wichtigste Hinweis: Verpassen sie den Abspann nicht! Hier gibt es Originalfotos von Disney und Travers, so wie Bildern aus der Produktion von Mary Poppins. Die zeigen eindrücklich, wie nah -Saving Mr. Banks- an der Realität gearbeitet hat. Noch beeindruckender ist jedoch die Original-Tonbandaufnahme von P.L. Travers und Disneys Autorenteam im Abspann. Die beweist ohne Wenn und Aber: Miss Travers war eine äußerst „schwierige“ Person...
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am 17. Juli 2014
Ich habe vor dem sehen des Films weder Rezensionen, noch Berichte gelesen oder gesehen und dachte anhand des Trailers: Nun das scheint ja ein Film über eine zickige Autorin zu sein und er wird lustig.
Damit hatte ich aber gefehlt! Er ist wie ich finde ziemlich ernst, teilweise eher traurig und wie ich finde nur selten lustig. ABER vor allem ist der Film aufschlussreich was Parallelen zwischen den Figuren aus Mary Poppins und dem wahren Leben von P. L. Travers angeht. Ich werde denke ich nun Mary Poppins mit teilweise anderen Augen sehen und bestimmt auch das eine oder andere neu entdecken. Abschließend möchte ich den anderen Rezensenten hier durchaus rechtgeben, natürlich ist der Film an der einen oder anderen Stelle übertrieben oder es wird etwas stark auf die Tränendrüse gedrückt und natürlich wurde mit diesem Film Walt Disney ein Denkmal gesetzt, aber bei all der Kritik die es zu diesen Punkten von anderen Personen gibt, hey es ist ein DISNEY FILM! ;-)
Von mir gibts auf jeden Fall 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung!
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am 22. Juli 2014
Zuerst einmal, was mir wichtig war, seitdem ich von dem Projekt gehört hatte: Ja, Arne Elsholtz spricht wieder Tom Hanks, hier als Walt Disney. Der S-Fehler, der seit: "Sakrileg"/"Illuminati" bei ihm zu hören war, ist zwar noch da, aber sehr minimiert, und im Vergleich zu: "Hyde Park am Hudson", wo seine Stimme sehr flach und emotionslos klang, ist die emotionale Färbung hier wieder da, auch wenn die Stimme vielleicht etwas heiser und nasal in der Art eines weisen alten Mannes klingt.

Zum Film selber ist vor allem zu sagen, daß wir hier, da der Film von der Disney Company selbst stammt, wohl ein Märchen sehen, aber so schön und bezaubernd gemacht, das man nur sagen kann: Wenn es nicht wahr ist, so ist es doch wenigstens gut erfunden. Tom Hanks taucht hier als extrem einfühlsamer, weiser, mit unendlich viel emotionaler Wärme, Charme und Einfühlungsvermögen ausgestatteter Psychologe auf, der den zynischen Eispanzer der Erfinderin von Mary Poppins durchdringen muß, damit sie ihm die Verfilmung ihres Buches erlaubt. Diese hält Disney eigentlich für einen egozentrischen und selbstverliebten Hollywoodfritzen.

Das ganze Schlüsselpersonal bei Disney, mit dem die Autorin zu tun hat, wirkt der Formel entsprechend (wir erinnern uns: der Film stammt vom Disneykonzern selbst) wie gutmütige, große Kinder, die man sofort ins Herz schließt und die wie Mr. Disney selbst ihren Lebenszweck darin sehen, die Menschen glücklich zu machen, indem sie ihnen die Welt wieder so magisch zeigen, wie sie nur durch Kinderaugen erscheint. Aber wie gesagt, das ist alles so schön und garnicht kitschig gemacht, daß es einem ganz egal wird, wenn hier die Wirklichkeit sentimental überzeichnet wird.

Währenddessen erfährt der Zuschauer in Rückblenden die wahren biographischen Hintergründe, aus der die Autorin, in Form der Verarbeitung trauriger Kindheitserlebnisse, die Geschichte von Mary Poppins gestaltet hat: Ihr Vater, der im Titel genannte Mr. Banks, war ein wunderbarer Mensch, der sie das Träumen gelehrt hat, aber selbst sosehr mit dem Kopf in den Wolken hing, daß ihn alle Welt nur als Nichtsnutz und Versager wahrnahm, worüber er zum Alkoholiker wurde. Daraus resultiert ihre Angst, daß eine alberne Verfilmung, auch noch als Musical, den Wesenskern der Geschichte von Mary Poppins zunichtemachen könnte, der darin bestand, den Träumen ihres Vaters späte Würde und Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Die schönsten Szenen sind die, wo der Film-Disney seinem echten, empathisches Verständnis für die Autorin Ausdruck verleiht, indem er seinen Mitarbeitern gegenüber Mary Poppins mit seiner eigenen Schöpfung Micky Maus vergleicht, die er als ureigenste Schöpfung, als eigen Fleisch und Blut, am Anfang seiner Karriere auch um kein Geld der Welt an einen schmierigen Verleger verkauft hätte, oder wo er der Autorin gegenüber soweit Einblick in seine Seele gewährt, daß es ihm nie um windiges Geschäftemachen ging, sondern darum, über das Geschichtenerzählen die Wirklichkeit, die ihnen beiden früh übel mitgespielt hat, wenigstens in der Phantasie wieder heilzumachen und so vielleicht auch anderen wieder Hoffnung zu geben, die ähnliches durchmachen.

Wie gesagt: Wenn es alles nicht wahr ist, so ist es wenigstens sehr gut erfunden, wunderschön gemacht und gespielt. Das sehe ich bei diesem Film ähnlich wie beim von der Grundstimmung her anders gearteten, aber ebenfalls äußerst gut gemachten und seine stilistischen Mittel ebenso perfekt einsetzenden: "Nixon" (1996) von Oliver Stone. Filme, die man aufgrund ihrer Kunstfertigkeit genießen kann, auch wenn man immer im Hinterkopf behalten sollte, daß man keine Dokumentation, sondern eben ein die Wirklichkeit überhöhendes Märchen sieht, das, wie wohl der Film-Walt aus: "Saving Mr. Banks" sagen würde, die Welt vielleicht ein kleines bißchen besser machen kann, auch wenn es nicht wahr ist. Denn es ist besser, wenn die Menschen noch träumen können und die Träume vielleicht ein kleines Stückchen wahrmachen können, als daß die Welt an ihrer eigenen Gefühllosigkeit und Grausamkeit, an ihren eigenen erlittenen Schmerzen und Verletzungen zugrundegeht.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Juli 2014
Wer kennt nicht Mary Poppins, zumindest die Walt Disney Verfilmung? Ein wunderbarer Film aus dem Jahre 1964, der selbst nach 50 Jahren nichts an Charme eingebüßt hat und selbst heute noch, wegen seiner hohen Emotionalität und der herausragenden Musik immer noch sagenhaft unterhält. Das aber P.L. Travers, die Autorin sich über 20 Jahre weigerte die Filmrechte an ihrer Figur bzw. ihren Mary Poppins Romane an Walt Disney abzutreten, geschweige denn sämtliche Elemente des Films persönlich abnicken wollte, wissen nur wenige bzw. eingefleischte Fans.
Regisseur John Lee Hancock, der bereits „Blind Side - Die große Chance“ eindrucksvoll in Szene setzte, hat mit „Saving Mr. Banks“ wirklich ein tolles Biopic auf real basierenden Ereignissen geschaffen. Naja, basierend, inspiriert von… das ist bei Walt Disney nichts Neues, das manche Ereignisse nur lose übernommen werden. Wichtig ist dabei das emotionale und märchenhafte Endergebnis. Da wäre es fast schon ein Stilbruch, wäre man bei „Saving Mr. Banks“ plötzlich anders vorgegangen. Wobei: Zahlreiche Zitate zum Film, wie vor allem die herausragende Musik der Sherman Brüder oder auch zum Film gibt es zuhauf.
Dabei wird in einer Parallelhandlung deutlich, dass Travers Mary Poppins Romane fast schon autobiographischer Natur sind und etliche Elemente aus ihrer Geschichte aus ihrem eigenen Leben inspiriert wurden. So wird ihr Vater Travers Goff (P.L. Travers heißt eigentlich Helen Lynwood „Ginty“ Goff und hat später den Vornamen ihres Vaters als Nachnamen gewählt) hervorragend von Colin Farrell („Total Recall“, „Fright Night“) gespielt. Schnell wird deutlich, dass ihr Vater und sie ein sehr inniges Verhältnis zueinander hatten, welche Rolle ihre Tante dabei spielte, die letztendlich Mary Poppins inspirierte und was sie dazu bewegt hat, sich Jahrzehnte lang gegen eine Verfilmung zu weigern, die diesen persönlichen Stoff eventuell in Ungnade oder gar in die Lächerlichkeit gezogen hätte. Klar, dass dabei die Figur Walt Disney (toll, aber nicht überragend von Tom Hanks gespielt) sehr sympathisch dargestellt wird und grundsätzlich viele Elemente idealisiert oder mit einem Augenzwinkern umgesetzt wurden (Stichwort: „Ich weine wegen den Pinguinen“). Doch was kann man daraus schließen? Dass die ehemaligen Konfliktparteien Disney und Travers nun durch die neu erzählte Version der damaligen Geschehnisse endlich Frieden gefunden haben? Das Disney als Sieger der Konfrontation dargestellt wird? Das Travers freundlicher und toleranter, gar sympathischer als in Wirklichkeit dargestellt wurde? Denn Fakt ist: Selbst die eigenen Enkelkinder haben bei ihrem Tod behauptet, dass sie gestorben sei ohne jemanden zu lieben und überhaupt von jemandem geliebt zu werden. Da erscheint ihre Personifizierung von der wie immer hervorragend spielenden Emma Thompson („Harry Potter“ Reihe) wesentlich sympathischer, gar liebenswürdiger. Thompson, die mit „Eine zauberhafte Nanny“ ohnehin schon Erfahrung damit hatte, eine Mary Poppins artige Figur zu verkörpern.
Der Mix der 2 Geschichten – zum einen die Entstehung des Films „Mary Poppins“ sowie die Rückblenden zur Kindheit von P.L. „Ginty“ Travers – wurde von Regisseur Hancock wunderbar umgesetzt. Die Schnitte sind toll gesetzt und lassen einen problemfreien Erzählfluss entstehen. Dass dabei die Schlüsselszene bei der Entstehung „Fidelity Fiduciary Bank“ („Willst Du zwei Pennie sparen“) zweifelsfrei ein emotionaler Höhepunkt ist, bei dem sich beiden Handlungsstränge nahtlos abwechseln.
Wie das Ergebnis endet, kann sich jeder denken, der den Film „Mary Poppins“ gesehen hat. Was dabei wirklich passiert ist, ist in diesem Fall irrelevant, denn „Saving Mr. Banks“ erzählt seine eigene Geschichte der Geschichte (bewusst so gewählt!), die aber mit Sicherheit nicht nur wesentlich unterhaltsamer ist, da wesentlich emotionaler, humorvoller und auch dramatischer. Wer die wahren Geschehnisse erfahren will, kann dies (zum Teil) im Buch „Mary Poppins, She Wrote: The Life of P. L. Travers“ von Valerie Lawson nachlesen.
Toll sind hingegen die teils eingestreuten Zitate zwischen den Zeilen; wie beispielsweise die Sherman Brüder an die Songs herangegangen sind, zumal der noch lebende Richard Sherman die beiden Darsteller Jason Schwartzman und B.J. Novak sehr gut instruierte und grundsätzlich als Zeitzeuge und Berater zur Seite stand.
Wichtig ist letztendlich, dass „Saving Mr. Banks“ die gewohnt hervorragende wenn auch idealisierte Disney hafte Unterhaltung bietet, die man als Zuschauer auch erwartet. Da wird das Herz und die Seele berührt und zum Schluss sind alle glücklich. Trotz dramatischer Zwischentöne eine schöne heile Welt eben,… wie in „Mary Poppins“.

Bild
Das Bild (2,40:1) präsentiert sich in einem standesgemäß hervorragenden Look. Filme aus dem Hause Disney dürfen einfach nicht anders ausschauen. Die Darstellung ist dabei sehr authentisch zur damaligen Zeit ausgefallen. Die Farben sind hell und strahlend und bietet eine ausgezeichnete Sättigung. Der Kontrast wurde trotz leichter Erhöhung sehr gut ausbalanciert, so dass auch ein kräftiger Schwarzwert geboten wird. Zwar ist die Durchzeichnung nicht durchgehend einwandfrei, aber das fällt auf den ersten Blick nicht störend auf. Das Filmkorn erscheint stets fein, natürlich und homogen und unterstützt den authentischen 60er Jahre Look. Die Schärfe ist wirklich hervorragend und der Detailgrad recht hoch, wobei hin und wieder Hintergründe bewusst weicher dargestellt werden. Recht häufig macht sich eine gute Plastizität bemerkbar. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen.

Ton
Der deutsche Ton liegt in DTS-HD High Resolution 5.1 vor, die italienische Fassung in DTS 5.1 und das englische Original in DTS-HD Master Audio 5.1. Das englische Original besitzt den einzigen Vorteil ein wenig offener und natürlicher sowie auch etwas kräftiger zu klingen. Die Abmischung ist abgesehen davon recht frontlastig ausgefallen. Surroundeffekte machen sich nur in Form von diffusen Hintergrundgeräuschen sowie dem herausragenden Score bemerkbar. Das fällt aber nicht wirklich negativ auf. Zudem punktet wenigstens in der Front die ausgezeichnete Stereoseparation. Die deutsche Synchronisation weiß dabei ebenfalls durch eine sehr gute Dynamik und eine sehr ausgewogene Balance zu überzeugen, so dass auch die Dialoge stets klar verständlich bleiben.

Ausstattung:
• Zusätzliche Szenen
• Die Walt Disney Studios gestern und heute
• „Let’s Go Fly a Kite“

Das Bonusmaterial ist leider nicht sonderlich umfangreich ausgefallen und dabei hätte es sicherlich etliche Möglichkeiten gegeben. Immerhin sind sämtliche Beiträge in HD vorhanden. Neben einigen zusätzlichen Szenen gibt es noch eine kleine Doku zu den Walt Disney Studios wie sie damals und heute ausschauen, sowie eine kurze Szene in der Richard Sherman zusammen mit der Filmcrew „Let’s Go Fly a Kite“ („Für zwei Pennie Papier schon genügt“) spielt und singt. Schade, dass mit ihm kein ausführliches Interview vorhanden ist, was aber wahrscheinlich der Handlung des Filmes mehr oder minder widersprochen hätte. Auch wären noch ein paar Tonaufnahmen mehr sicherlich interessant gewesen, die schließlich der Filmcrew zur Verfügung stand. Naja, besser als nichts. Ein Wendecover fehlt leider.

Fazit:
Bei „Saving Mr. Banks“ sollte man als Zuschauer gewiss keine detailgetreue Umsetzung der damaligen Geschehnisse erwarten. Wie bei den Disney Meisterwerken sowie der tatsächlichen „Mary Poppins“ Verfilmung so üblich, wurden etliche Aspekte mehr oder minder idealisiert dargestellt, was aber letztendlich für eine hohe Emotionalität, einen ausgezeichneten Mix aus Komödie und Drama sowie schließlich für sehr gute Unterhaltung sorgt. Disney Fans und Anhänger der „Mary Poppins“ Verfilmung werden dabei nicht nur wegen der zahlreichen Zitate und Anspielungen begeistert sein. Da die Blu-ray Umsetzung mal abgesehen vom spärlichen Bonusmaterial wirklich sehr gut ausgefallen ist, lohnt sich auch die Anschaffung fürs Heimkino.
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am 15. August 2014
Ich liebte alle Mary Poppins Bücher und liebe sie bis heute, deswegen habe ich mir diesen Film gekauft. Tom Hanks und Emma Thompson sind meine Lieblingsschauspieler und sie sind wie immer grandios.Was mir sofort eingefallen ist - Pamela L. Travers benimmt sich genauso wie Mary Poppins in den Büchern (nicht im Film). Sie ist genauso unhöflich und behandelt alle so wie Mary Poppins alle Menschen in den Büchern behandelt. Das fand ich lustig und wirklich gelungen. Die Geschichte ist sehr interessant, aber die krankhafte Beziehung der Tochter zu dem Vater und umgekehrt hat mich ein wenig gestört. Man zeigt, dass er nur die eine Tochter verehrt und liebt, als wäre sie seine Ehefrau. Nach den ganzen Szenen der Verehrung der Tochter und totale Ignorierung der Ehefrau kommt der Spruch, dass er sich nur für Tochter Helen rasiert damit sie die Küsse nicht kratzen. Er fragt sogar welche Küsse sie mag und das finde ich im Zusammenhang mit seinem Verhalten geschmacklos. Sonst wäre der Film fantastisch, aber die Szenen aus der Kindheit fand ich wirklich ärgerlich.
Man weiß, dass sie die Verfilmung gehasst hat, aber es wurde wirklich fast alles geändert, nichts ist so wie in den Büchern, also kann man es auch verstehen, auf jeden Fall hat sie nie mehr erlaubt noch ein Buch von ihr zu verfilmen.
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am 5. Mai 2016
Fand den Film sehr unterhaltsam, ein nettes Maerchen basierend auf wahren Begebenheiten. Klar, ein Tatsachenbericht ist das nicht! Das ist nur "verdisneysierte" Wahrheit. In der Realitaet war das alles ein bisschen anders. Erstmal hatten Disney und Travers selbst nicht so viel miteinander zu tun wie im Film gezeigt, diese Szenen wurden aus Briefverkehr zusammengereimt, Disney hatte die Rechte zum Buch bereits in der Tasche als Travers in den USA eintraf, die ruehrende London Szene zwischen ihm und Travers ist frei erfunden. Und das "Happy End" gab es im wirklichen Leben auch nicht. Travers fand den Film "Mary Poppins" misslungen, blieb unzufrieden, auch mit dem Endergebnis. Die Erfahrung war so schlimm fuer sie, das sie ihr Leben lang weitere Verfilmungen ablehnte, insbesondere wenn sie unter amerikanischer Beteiligung zustande kommen. Es ging gar so weit, das sie selbst in ihrem Testament weitere "Mary Poppins" Projekte mit amerikanischer Beteiligung untersagt - sie hat also sogar fuer die Zeit nach ihrem Tod vorgesorgt! Lediglich rein britische Projekte sind teilweise gestattet. Ich frage mich was Miss Travers zu "Saving Mr Banks" sagen wuerde - bestimmt nichts gutes...

Aber, hey, das ist ein Disney Film. Und wichtig ist, das man zumindest Travers Charakter nicht abaenderte! Laesst man den wahrheitsgehalt und das beschoenende, die Disney-Brille, mal beiseite, dann bleibt ein wirklich gut gemachter Film, mit hervorragenden Darstellern allsamt. Emma Thompson machts besonders toll! Komisch, waehrend ich den Film guckte dachte ich noch: Gut das die nicht wieder Tausendsassa Meryl Streep genommen haben. Und dann, was les ich? Die wollten Streep tatsaechlich! Der Look des Films - hm, wurde die Story schon arg zuckerbestreut so ist auch der Look arg verzuckert. Alles sieht so bunt und suess aus, selbst ein einfaches Arbeitszimmer erscheint wie eine Attraktion in Disneyland. Ist ein bisschen zu viel Kitsch fuer mich. Ein guter, relativ klassisch gehaltener Unterhaltungsfilm, aber kein Meisterwerk. Regisseur Hancock ist ja auch viel mehr einer, der beruehrendes Entertainment fabrizieren kann, aber nichts allzu tiefgehendes (bin aber schon auf seinen naechsten Film gespannt, ueber die Gruendertage von "McDonalds").
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am 31. Januar 2016
Ich war erst nicht sicher, ob ich den Film wirklich sehen möchte. Ich liebe die Verfilmung von Mary Poppins und ich habe vor über zwanzig Jahren auch alle Bücher gelesen. Gestern habe ich mich dann doch überwunden und mir "Saving Mr. Banks" im Original angesehen. Und ich bin froh, dass ich es getan habe.

Ja, Walt Disney wird ein "wenig" glorifiziert. Das war aber auch nicht anders zu erwarten und ist für mich auch das einzig Negative am Film.

Emma Thompson und Tom Hanks spielen wunderbar. Vor allem ist die Geschichte der Autorin aber auch einfach nur interessant und erklärt vieles. Und mir ist klar geworden, woher die teilweise enormen Unterschiede zwischen den Büchern und der Verfilmung stammen.

Es lohnt sich übrigens, den Abspann ganz zu schauen, weil am Ende ein Ausschnitt der Originaltonaufnahmen abgespielt werden.

Alles in allem kann ich gar nicht anders, als hier fünf Sterne zu vergeben. Danke für einen super Film und einen vergnüglichen Abend.
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am 5. Mai 2015
Um eines vorweg zu nehmen: nein, hier geht es nicht um Walt Disney. Es ist nicht seine Biographie und keine Homage an ihn, auch wenn das hier einige anders schreiben (allerdings scheinen die entsprechenden Personen den Film auch generell nicht verstanden zu haben, wie man ihren Rezessionen entnehmen kann). "Saving Mr. Banks" ist eine Hommage an Pamela L. Travers und die wahren Hintergründe zu "Mary Poppins".
Sie erinnern sich noch an diese qualvollen Deutschstunden, in denen von Ihnen verlangt wurde, doch bitte die Fragen aller Fragen zu beantworten, die da lautet: "Was will uns der Autor sagen"? Dieser Film zeigt mehr als deutlich, dass sich ein Autor mit seinen Absichten nicht an seinem Publikum orientiert, sondern in erster Linie eigene Erlebnisse und Eindrücke verarbeitet. Schreiben wird hier zu einer therapeutischen Maßnahme. Ein Umstand, der nicht selten als wahres Motiv hinter einem Roman steckt.
Travers "nervt" nicht in diesem Film, meine lieben Leute. Ihre bärbeißig-kühle Art entspringt einem Selbstschutzmechanismus, der sich im Laufe des Films für den Zuschauer erschließt, wenn man nur aufmerksam zusieht - und zuhört. Du gute Dame hat in Anbetracht von Disneys heiler Kitschwelt-Philosophie auch durchaus das Recht skeptischer, ja ablehnender Zurückhaltung. Oder hätten Sie Interesse daran, wenn sich ein ernsthaftes, mit vielen Emotionen verbundenes Element Ihrer Lebensgeschichte in singenden, tanzenden Zuckerbrei auf der großen Leinwand verwandeln soll?
Als Kind habe ich "Mary Poppins" mit anderen Augen gesehen - natürlich aus denen der Kinder Jane und Michael, die mit Mary zahllose phantastische Abeneteuer erlebten, durch die die ganz normale Alltagswelt bunt und fröhlich wurde, nun bestimmt von Kreativität und Fantasie - und einem kleinen Schuss Lebensweissheit, wie man aus Unangenehmen etwas Angenehmes zaubern kann. Aber aus heutiger Sicht betrachtet, ist es wahr. Es sind nicht die Kinder, die Mary Poppins rettet oder nicht nur). Es ist der korrekte Mr. Banks, der darum bemüht ist, in der Gesellschaft nicht aus dem Rahmen zu fallen - und der sich somit selbst geißelt und in einem "Bankkäfig" steckt, der ihm seine Lebenseinstellung vorzudiktieren versucht.
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am 4. Januar 2015
I think the wrong way to view the new film, Saving Mr. Banks, is as the making of Disney's classic, Mary Poppins. Saving Mr. Banks is really about storytelling as both truth and escape, as well as a film about fathers.

The film tells the true story of how Mary Poppins author, P.L. Travers, came to Disney Studios for two weeks in 1961, as Walt Disney and his ace crew of creatives tried to convince the ill- tempered Travers to allow them the rights to make Mary Poppins.

I think it's safe to say that we all know how the film ultimately ends, but how we get there is such an emotional journey that it is worth embarking upon. Emma Thompson portrays P.L. Travers with enough emotion buried within the subtext of her words that we care about this woman who is not all that immediately likable on the page, and in lesser hands the role would have been just that. Meanwhile, Tom Hanks plays the part of Walt Disney himself, with a twinkle in his eye, and yet he also manages to bring his trademark everyman quality to old Walt himself and make Walt not seem as if he's some myth, but rather a real man. However, the big mistake that many seem to be making with this film is that it's a movie about Walt Disney, and while Disney is a very important character in the film, this is P.L. Travers' story.

Through flashbacks we witness Travers' childhood in Australia and her relationship with her alcoholic banker father, Travers Goff, who was the inspiration for Mr. Banks in Mary Poppins, and is portrayed in this film by Colin Farrell with a charming, yet tragic likability. We witness how much of Travers' childhood went on to inspire Mary Poppins, and it's through these flashbacks that Saving Mr. Banks finds its heart. Without us seeing what P.L. Travers went through, it's hard for us to understand why she is so against Disney transforming, what is essentially, her own past into a film. This allows us to relate to this hard to relate to woman, which is the brilliant stroke of director John Lee Hancock and screenwriters Kelly Marcel and Sue Smith. As a matter of fact, if there is one word to describe Saving Mr. Banks for me, it is brilliant.

It is rare to see a film made by a major studio with this kind of thematic density, and that is why this is such a brilliant motion picture. There is an honesty to the way the film deals with the idea of fathers and that while they may not be infallible, they can still be saved. Then there are the thematic ideas of storytelling that ring so true to me as a storyteller myself. Whether we realize it or not, the stories we tell are reflections of ourselves and our own lives. Walt says it best late in the film when he points out that the true power of imagination and story is to lend hope, and I think that is why anyone deep down tells a story, and I think that idea sums up Disney's entire career.

There just aren't that many kind of films like Saving Mr. Banks in these cynical days, but if you allow yourself to feel, you will be swept away. This is a Disney movie, through and through. There are laughs and moments of soaring emotion throughout, and I wouldn't want anything different from a film made by Disney. Every time you hear, "Let's Go Fly a Kite," your spirit soars and as you watch the film, the song begins to take on a whole new meaning that makes it an even more life affirming song than you perhaps ever thought of it as before. It's not merely a great toe-tapper that closes a film, it's a song of hope.

I just can't say enough about Saving Mr. Banks, I loved it and I think everyone should see this film. The funny thing about all this is, is that without the film Mary Poppins, Saving Mr. Banks would not exist, and yet Saving Mr. Banks is a film that manages to improve upon what is already a near perfect classic and perhaps even best it. From now on, every single time you watch Mary Poppins, the many events and ideas of that film will take on a whole new meaning. In fact, I can't wait till the next time I see Mary Poppins again to see how it may affect me more strongly on an emotional level now knowing more of the story. Saving Mr. Banks is just a miraculous kind of movie that we need more of. It's classic Hollywood drama, so if you want my advice, bring a hankie and just enjoy yourself.
One of the best films I have seen 5/5.
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am 2. Januar 2015
Savong Mr. Banks hat mir von Anfang an gefallen, weil es hier einmal um Disney und die berühmte Autorin von Mary Poppins geht.

Pamela P.L. Travers hat nach 20 Jahren dem Drängen Walt Disneys endlich nachgegeben und lässt ihr Buch Mary Poppins verfilmen. Allerdings will sie dabei alles genau übermachen und über alles mitbestimmen, was Disney, die Komponisten und den Drehbuchautor des Films beinahe wahnsinnig. Zusammen versuchen sie, die harte Schale dieser Frau zu brechen.

Mary Poppins ist eine Figur die jeder kennt und mit der viele sicherlich schöne Kindheitserinnerungen teilen. Nicht jeder weiß aber um den Kampf, den der legendäre Walt Disney mit der Erfinderin dieser Figur über 20 Jahre führen musste. Genau dies ist es auch, warum mir der Film so gut gefallen hat.
Hier geht es nicht vorrangig um die Figur der magischen Haushelferin, sondern darum, wie sie auf die Leinwand gekommen ist. Man konzentriert sich voll und ganz auf Pamela P.L. Travers und erwähnt Poppins nur hier und da einmal. Regisseur John Lee Hancock geht hier den selben Weg wie in The Blind Side und inszeniert ein berührendes, aber lockeres Drama.
Den lockeren Tonfall bekommt der Film vor allem durch seine beiden Hauptdarsteller. Emma Thompson (Wiedersehen in Howards End) als ehrgeizige, kaltherzige Autorin, die ihre Figuren ganz anders versteht als jeder andere, sich nichts sagen lässt und alle herumkommandiert und Tom Hanks (Philadelphia) als lieber, stets fröhlicher Walt Disney sind zwei absolut gegensätzliche Menschen. Gerade dadurch wird dieser Film aber auch so leicht, weil die Aufeinandertreffen der beiden wirklich unterhaltsam sind. Thompson treibt diesen erfahrenen Mann und die Komponisten und den Drehbuchautor, beinahe in den Wahnsinn, was immer wieder für einige Momente zum Schmunzeln sorgt.
Zwischendurch wird einem aber immer wieder klar gemacht, dass diese Frau eine schöne, aber auch schmerzliche Kindheit hatte. Mit Flashbacks bekommt man einen Einblick in das Leben der 9 jährigen Travers, deren Vater ihre Fantasie beflügelte und sie herzlichst umsorgte, aber mit seinen Dämonen zu kämpfen hatte. Immer offensichtlicher werden die Qualen ihres Vaters (übrigens super gespielt von Colin Farrell (Brügge sehen... und sterben)) für die kleine Pamela. Diese Momente sind es auch, die den Film Herz geben. Diese Frau ist verbittert, aber aus einem guten Grund.
So bekommt diese Frau noch mehr Tiefe, was dem Film sehr zugute kommt.
Dieser Mix aus emotionalen Szenen in den Flashbacks und den eher lockeren Momenten in den Besprechungen geben dem Film einen sehr lockeren Tonfall, ohne zu lächerlich zu wirken. Er ist auf jeden Fall emotional, versetzt den Zuschauer aber nicht in Depressionen.

Fazit:
Saving Mr. Banks ist ein super gespieltes Drama, dass zwar leichtfüßig daherkommt, die Emotionalität aber nicht missen lässt. Der Film hat einen gute Balance zwischen Emotionalität und Leichtigkeit gefunden, die ihn sehr angenehm macht.
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