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60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jimmy Pages Neuanstrich lässt das Werk scheinen
Jimmy Page, selbsternannter Konservator des Werkes der britischen Band unterzog die ersten drei Alben von Led Zeppelin einer gründlichen Neuabmischung, dem Pressetext folgend finden je Album auch unveröffentliche Varianten und Alternativaufnahmen Eingang und um das Paket vernünftig zu vermarkten geizt man nicht mit dem Zusatz "Deluxe".

Page ist...
Vor 14 Monaten von six strings and more veröffentlicht

versus
13 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nur Durchschnitt...
Leider kann ich die Hymnen die gerade über Led Zeppelin II gesungen werden, nach knapp zwanzig Jahren immer noch nicht nachvollziehen. Vermutlich gibt es auf dieser Scheibe eine "gewisse Magie" die mir all die Jahren verborgen geblieben ist oder gegen die ich resistent bin.

Was ich auf der Scheibe höre sind recht harte und gut produzierte Bluesnummer,...
Veröffentlicht am 21. August 2004 von Markus Schmidl


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60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jimmy Pages Neuanstrich lässt das Werk scheinen, 30. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: II - Remastered Deluxe Edition (Audio CD)
Jimmy Page, selbsternannter Konservator des Werkes der britischen Band unterzog die ersten drei Alben von Led Zeppelin einer gründlichen Neuabmischung, dem Pressetext folgend finden je Album auch unveröffentliche Varianten und Alternativaufnahmen Eingang und um das Paket vernünftig zu vermarkten geizt man nicht mit dem Zusatz "Deluxe".

Page ist seit dem Tod von John Bonham und der damit verbundenen Zwangsauflösung der Urformation umtriebig, neben bekannten Soloprojekten erfolgte vor einigen Jahren eine sehr medienwirksame (einmalige) Reunion. Noch zögern Sänger und Bassist noch einmal mit Page und Bonhams Sohn gemeinsam die Bühne zu entern, aber vielleicht ist dies nur eine Frage der Zeit.

Um die Anhängerschaft seit Jahren bei (Kauf)laune zu halten liefert Page in regelmäßigen Abständen immer wieder Archivschätze ("How the west was won") und Remasters.

Was Page bisher zu Tage gefördert hat überzeugte zumindestens mich zu 100%. Es waren nicht die berühmten Dachbodenfunde in unterirdischer Aufnahme- und Wiedergabequalität sondern Produkte intensiver Recherche mit zielgerichtetem Einsatz moderner aber nicht übertriebener Klangbearbeitung.

Eine Rezension des Werkes Led Zeppelin "II" spare ich mir an der Stelle. Interessenten, die diese Repertoirelücke in der Musiksammlung haben und das Album nicht kennen verweise ich auf die zahlreichen Besprechungen und Abhandlungen.

Was bietet 2014 das Album und welche Neuigkeiten rechtfertigen den Preis von knapp 17.00? Überzeugt das Werk auch den Fan, der bereits die Urversion" besitzt und den einen oder anderen Titel aus den eingangs erwähnten überarbeiteten Kompilations ( best of.../ remasters etc.)?

* Wir bekommen eine Doppel CD präsentiert. Das Urwerk in unveränderte Titelabfolge.
* Ein kleines Booklet mit Fotoaufnahmen der Musiker aus dieser Zeit
* Die zweite CD greift Roh(ab)mischungen auf, teilweise ohne Gesang als Backingtrack und ein Outtake mit dem Titel la la"

Um für mich neue Remastersversionen zu überprüfen höre ich die Wiedergabe gerne auf verschiedenen Systemen an, dies oftmals mehrfach. Dies führt in meiner Wahrnehmung schlüssig zum Fazit ob der neue Wein in alten Schläuchen lediglich in Punkto Loundness" frisiert wurde oder ob der Produzent sich wirklich Mühe gemacht hat, die verschiedenen Audiospuren der Instrumente und des Gesanges SINNVOLL zu bearbeiten.

Led Zeppelin "II" weisst einige Stücke auf, welche in der Komposition hohe Dynamikunterschiede präsentieren, auch begründet durch den Einsatz von Akustikgitarre und Orgel, die sich dann abrupt mit verzerrter E-Gitarren und brachialem Schlagzeug abwechseln. Somit waren "Thank you", der akustische Part von "Ramble on" und "What is and what never should be" für das erste Abhören fest gesetzt.

Auch von Interesse sind für mich der Übertitel "Whole lotta love", der bei der bisherigen Version immer einen Ritt auf der der Dynamikklinge darstellt und das leider etwas dumpfe "Bring it on home"

(Kurz)Fazit sofern es möglich ist, es "kurz" zu halten: Jimmy Page hat alles richtig gemacht. Alle Instrumente sind klarer in Lautsprecher wie Kopfhörer zu identifizieren als meine bisherigen Versionen. Durch eine Idee mehr Höhen in der neuen Mischung wirken die Aufnahmen frischer". Mehr Dynamik, Loudness oder Pegelanhebung erhören wir nur marginal. Dieses Fazit hat für alle Titel bis auf bring in on home" Gültigkeit. Hier (er)höre ich keinen nennenswerten Unterschied. Fairerweise sollten wir erwähnen, dass Page den Klang optimieren kann, aber die (Audio)Physik einer nicht ganz optimalen Aufnahme nicht überlisten kann. Diese kleine Randnotiz trübt jedoch nicht den Gesamteindruck, sondern soll auch unterstreichen, daß wir bei einer Besprechung nicht das komplette Werk über den Klee loben sollen.

Die zweite CD dient als Ergänzung und Vertiefung für Fans und Anhänger von Led Zeppelin. Da im Vorfeld keine wirklich neue Titel vollmundig ankündigt wurden soll bitte jeder Interessent für sich überprüfen, ob diese Ergänzung für ihn sinnvoll ist. Ich persönlich erachte die "Erforschung" von Teilabschnitten bis zur finalen Fertigstellung eines Liedes bzw. Albums als bei weilen spannend, da diese Schritte Aufschlüsse über Aufnahmeverfahren und auch handwerkliches Können der Musiker liefern.

Meine bisherige CD Led Zeppelin "II" werde ich meinem jungen Nachbarn schenken, der gerade erst 20 geworden ist, somit hat jetzt er die Urgene des Rocks zu Hand. Page hat mich sehr mit diesem neuen Paket erfreut.

Auf die Aussagen von Liebhaber und Anhänger von Vinyl Versionen (darunter zähle ich auch) über diese neu abgemischten Werke (I,II,III) freue ich mich sehr, denn erfreulicherweise sollen die Vinylversionen zeitgleich und in gleichem Umfang erscheinen.
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und noch ein sehr wichtiges Album, 30. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin II (Audio CD)
"2" erschien ebenso wie das Debutalbum im Jahr 1969. War "1" bereits ein hartes, aber noch im Blues verwurzeltes Album, so ist "2" ein kompromißloses Rock Album, ja fast schon Hard Rock geworden. Der Blues wird eher in den Hintergrund gedrängt und besonders Jimmy Page an der Gitarre gibt richtig Gas.

Von der `neuen` Musikrichtung zeugen Songs wie `Whole lotta love`, `Heartbreaker` und `Living loving maid`, welche richtig abgehen. `Whole lotta love` ist nicht umsonst eine der Rockhymnen geworden und bis heute geblieben. `The lemon song` und `Ramble on` haben wieder viel Bluesfeeling. Bei `Moby Dick` darf John Bonham seine Drums ordentlich bearbeiten und `Thank you` ist eine wunderschöne Ballade bei der Robert Plant glänzt. Somit ist das Album durchaus auch abwechslungsreich, harter Sound steht aber im Vordergrund. Spätestens ab "II" stiegen Led Zep in den Rock Olymp auf.

Ich finde "II" zwar nicht unbedingt besser als "I", aber ein Klassiker ist auch dieses Album und ganz wichtig für die weitere Entwicklung der Rock Musik. 5 Sterne, klar doch.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockend, unbeschwert und richtungsweisend, 26. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin II (Audio CD)
Noch im gleichen Jahr in dem auch das Erstlingswerk erschienen ist, brachten die "Zep Four" mit 'Led Zeppelin II' ein für ihre Karriere ebenso wichtiges wie für die Musik richtungsweisendes Album heraus. Während noch 'Led Zeppelin (I)' die Blues / Bluesrock Einflüsse nicht abstreiten konnte, ist der Nachfolger die konsequente Weiterentwicklung ihres Stils und setzte der Gruppe ihren persönlichen Stempel drauf. Zwar immer noch Bluesrock, aber in einem viel weiteren Spektrum, in einer gelungenen Mischung aus Art, Blues, Hard, Folk-Rock und sogar die ersten Heavy Metal Einflüsse waren zu hören.
Das 'Led Zeppelin II' mit einigen Überraschungen aufwartet zeigt schon der Opener 'Whole Lotta Love', das wohl keiner weiteren Erklärung bedarf. Ähnlich wie 'Stairyway to Heaven' und 'Kashmir' ist eines der Lieder, die die Gruppe wohl am stärksten gebrandmarkt haben, auch wenn es trotz "Top of the Pops" Titelmelodie (seit nun mittlerweile 35 Jahren, in verschiedenen Abwandlungen) bei weitem nicht so abgenutzt klingt wie die anderen erwähnten. Besonders bemerkenswert ist natürlich der legendäre Mittelteil, der besonders bei Live-Aufführungen immer wieder für Improvisationsmöglichkeiten sorgte (wie so vieles bei Zep)
'What Is And What Should Never Be' ist schon wieder etwas bluesiger als der erste Track, hat aber viel Gefühl und besticht vor allem durch Robert Plants einzigartigem Gesang. Ebenfalls eine der Top-Nummern auf der ersten Seite.
Als Erinnerung an das Vorgängeralbum ist 'The Lemon Song' eine typische Bluesrock-Nummer, mit schwerem Bass und Plants allzu bekannten Blues Vocals. Trotz dem harten Gitarrenspiel in einigen Parts eher etwas zum entspannen.
Schließlich und endlich endet die erste Seite mit 'Thank You', und ja, wirklich, wirklich DANKE für diesen Song. Was wär die Menschheit ohne Led Zeppelins genialen Akustik-Nummern, und 'Thank You' ist, für Akustik-Fans, wohl der beste Track auf dem gesamten Album. Richtig zum Mitfühlen, und dank Plants Säusel-Stimme für die Mädels richtig zum Dahinschmelzen. Besonders nett der Refrain mit Background-Gesang.
Die zweite Seite des Albums (bzw. die zweite Hälfte der CD) startet wieder schwer und rockig und bluesig mit 'Hearbreaker', wenngleich auch der Song nicht so flott wie 'Whole Lotta Love' ist. Am besten als Heavy Blues Hard Rock zu beschreiben. Besonders herausstechend ist Jimmy Pages Gitarrensolo in der Mitte.
Etwas schneller hingegen ist 'Living Loving Maid (She's Just A Woman)', welches richtig Spaß macht und richtig zum Haareschütteln anregt. Wieder einmal mit weiteren Vocals der anderen Bandmitglieder und eine Glanz Rock and Roll Nummer auf der zweiten Seite.
Und da ist es wieder, das obligatorische Akustikstück. 'Ramble On', welches wieder Lord of The Rings Referenzen aufweist (bzw. aufweisen soll... gegen Blind Guardian sind diese eher gut versteckt...) und langsam akustisch beginnt, bevor es gegen Ende hin in den Refrains wieder härter zur Sache geht und richtig mitreisst. Fabelhaftes Gitarrenspiel, experimentierfreudiger Sound und eine geniale Stimme von Plant machen es zu einem unausweichlichen Bestandteil jeder Best-Of.
'Moby Dick' ist unausweichlich mit dem Drummer John Bonham verbunden, da er das Stück am meisten geprägt hat. Ganz ohne stimmliche Unterstützung von Plant gehts hier zuerst bekannt blues-hard-rockig zur Sache, bevor Bonham mit einem seiner berüchtigten Drum Soli loslegt. Wie 'How the West Was Won' zeigt artet das ganze auch schon in halbstündigen Orgien aus, und die Faszination lässt sich meiner Meinung nach auch nur Live bzw. in Liveaufnahmen einfangen, nichtsdestotrotz ein Highlight der Cd.
Mit 'Bring It On Home' kommt wieder eine Bluesrock-Nummer, die die zweite Seite und damit auch das ganze Album zum Abschluss bringt.
Auch wenn die Blueseinflüsse noch weit deutlicher zu spüren sind als auf späteren Alben, gibt es trotzdem volle fünf Sterne, allein wegen dem guten Gefühl, das man nach dem Hören hat, und den glanzvollen Akustiknummern auf der CD. Wer es noch nicht hat, und neben der Unbenannten noch etwas von Led Zeppelin im Schrank haben möchte, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Und wer noch kein Fan der Zep Four ist, könnte es durch die werden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockig und richtungsweisend, 25. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin II [Ltd.Paperslee (Audio CD)
Noch im gleichen Jahr in dem auch das Erstlingswerk erschienen ist, brachten die "Zep Four" mit 'Led Zeppelin II' ein für ihre Karriere ebenso wichtiges wie für die Musik richtungsweisendes Album heraus. Während noch 'Led Zeppelin (I)' die Blues / Bluesrock Einflüsse nicht abstreiten konnte, ist der Nachfolger die konsequente Weiterentwicklung ihres Stils und setzte der Gruppe ihren persönlichen Stempel drauf. Zwar immer noch Bluesrock, aber in einem viel weiteren Spektrum, in einer gelungenen Mischung aus Art, Blues, Hard, Folk-Rock und sogar die ersten Heavy Metal Einflüsse waren zu hören.

Das 'Led Zeppelin II' mit einigen Überraschungen aufwartet zeigt schon der Opener 'Whole Lotta Love', das wohl keiner weiteren Erklärung bedarf. Ähnlich wie 'Stairyway to Heaven' und 'Kashmir' ist eines der Lieder, die die Gruppe wohl am stärksten gebrandmarkt haben, auch wenn es trotz "Top of the Pops" Titelmelodie (seit nun mittlerweile 35 Jahren, in verschiedenen Abwandlungen) bei weitem nicht so abgenutzt klingt wie die anderen erwähnten. Besonders bemerkenswert ist natürlich der legendäre Mittelteil, der besonders bei Live-Aufführungen immer wieder für Improvisationsmöglichkeiten sorgte (wie so vieles bei Zep)

'What Is And What Should Never Be' ist schon wieder etwas bluesiger als der erste Track, hat aber viel Gefühl und besticht vor allem durch Robert Plants einzigartigem Gesang. Ebenfalls eine der Top-Nummern auf der ersten Seite.

Als Erinnerung an das Vorgängeralbum ist 'The Lemon Song' eine typische Bluesrock-Nummer, mit schwerem Bass und Plants allzu bekannten Blues Vocals. Trotz dem harten Gitarrenspiel in einigen Parts eher etwas zum entspannen.

Schließlich und endlich endet die erste Seite mit 'Thank You', und ja, wirklich, wirklich DANKE für diesen Song. Was wär die Menschheit ohne Led Zeppelins genialen Akustik-Nummern, und 'Thank You' ist, für Akustik-Fans, wohl der beste Track auf dem gesamten Album. Richtig zum Mitfühlen, und dank Plants Säusel-Stimme für die Mädels richtig zum Dahinschmelzen. Besonders nett der Refrain mit Background-Gesang.

Die zweite Seite des Albums (bzw. die zweite Hälfte der CD) startet wieder schwer und rockig und bluesig mit 'Hearbreaker', wenngleich auch der Song nicht so flott wie 'Whole Lotta Love' ist. Am besten als Heavy Blues Hard Rock zu beschreiben. Besonders herausstechend ist Jimmy Pages Gitarrensolo in der Mitte.

Etwas schneller hingegen ist 'Living Loving Maid (She's Just A Woman)', welches richtig Spaß macht und richtig zum Haareschütteln anregt. Wieder einmal mit weiteren Vocals der anderen Bandmitglieder und eine Glanz Rock and Roll Nummer auf der zweiten Seite.

Und da ist es wieder, das obligatorische Akustikstück. 'Ramble On', welches wieder Lord of The Rings Referenzen aufweist (bzw. aufweisen soll... gegen Blind Guardian sind diese eher gut versteckt...) und langsam akustisch beginnt, bevor es gegen Ende hin in den Refrains wieder härter zur Sache geht und richtig mitreisst. Fabelhaftes Gitarrenspiel, experimentierfreudiger Sound und eine geniale Stimme von Plant machen es zu einem unausweichlichen Bestandteil jeder Best-Of.

'Moby Dick' ist unausweichlich mit dem Drummer John Bonham verbunden, da er das Stück am meisten geprägt hat. Ganz ohne stimmliche Unterstützung von Plant gehts hier zuerst bekannt blues-hard-rockig zur Sache, bevor Bonham mit einem seiner berüchtigten Drum Soli loslegt. Wie 'How the West Was Won' zeigt artet das ganze auch schon in halbstündigen Orgien aus, und die Faszination lässt sich meiner Meinung nach auch nur Live bzw. in Liveaufnahmen einfangen, nichtsdestotrotz ein Highlight der Cd.

Mit 'Bring It On Home' kommt wieder eine Bluesrock-Nummer, die die zweite Seite und damit auch das ganze Album zum Abschluss bringt.

Auch wenn die Blueseinflüsse noch weit deutlicher zu spüren sind als auf späteren Alben, gibt es trotzdem volle fünf Sterne, allein wegen dem guten Gefühl, das man nach dem Hören hat, und den glanzvollen Akustiknummern auf der CD. Wer es noch nicht hat, und neben der Unbenannten noch etwas von Led Zeppelin im Schrank haben möchte, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Und wer noch kein Fan der Zep Four ist, könnte es durch die werden.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rockapotheose, 7. Dezember 2008
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: II [Vinyl LP] (Vinyl)
"Auf uns angewandt ist der Begriff Heavy Metal einfach falsch. Wenn die Leute davon sprechen, dann denkt man als Erstes an endlos runtergedroschene Riffs. Bei Led Zeppelin ging es immer um innere Dynamik, Licht und Schatten, Dramatik und Vielseitigkeit, das ist es wofür wir stehen....."
(Jimmy Page)

Die Songs für das Album wurden während der dritten US-Tour im Sommer 1969 in verschiedenen Studios in England, Kanada und den USA eingespielt. Unter Zeitdruck wurde es schließlich innerhalb von zwei Tagen in den A & R Studios von Jimmy Page und dem Toningenieur und Produzent Eddie Kramer abgemischt. Der Longplayer reflektiert nicht nur den Stress einer tourenden Band, sondern gegenüber Led Zeppelin I auch die mittlerweile entstandene Gruppenidentität. Pages Gitarrensound hatte sich ebenfalls verändert, da er von der Telecaster auf eine Gibson Les Paul umgestiegen war....

.....um nach einem Malstrom von Klängen, wie Metallslide, Backward Echo und dem Einsatz eines Theremin gepaart mit einem kreischenden Robert Plant die dionysische Hymne "Whole Lotta Love" (Track 1) mit dem wohl bekanntesten Gitarrenriff der Rockgeschichte zu eröffnen. Led Zeppelin wurde damit zu einer amerikanischen Band, der Song zu einem Schlachtruf, der von Panzerbesatzungen im Vietnamkrieg bis zum Anschlag aufgedreht wurde. "What Is And What Should Be" (2) beginnt mit einem leise geflüstereten Eingangstext. Das besungene Liebesidyll wechselt sich mit martialischen Passagen über Herrschaft und Feuerkraft ab. Plant erzählt hier mit der ganzen Bandbreite seiner stimmlichen Modulation die heimliche Liebe zur Schwester seiner Frau. Als eine neue Version von Howlin' Wolfs "Killing Floor" kommt "The Lemon Song" (3) daher, der mit neuem Text auch die aus den 1930er Jahren stammende "Zitronenmetapher" Robert Johnsons zitiert. "Thank You" (4) ist ein balladeskes Liebeslied im Stil des "Blue Eyed Soul" à la Young Rascals. Der mit einem Orgelpart John Paul Jones' beginnende und endende, von Jimmys Akustikgitarre getragene Song, ist der erste, den Page zusammen mit Plant geschrieben hat.

Das laszive "Heartbreaker" (5) wird bestimmt durch Roberts Westcoast-Text und Pages E-Gitarrensolo, das in einem Zusammenspiel endet und beinahe nahtlos in "Living Loving Maid" (6) übergeht. Page porträtiert hierin ein alterndes New Yorker Groupie, das verzweifelt versucht jung zu bleiben und ihm den ganzen Sommer über nachgestellt hatte. Das mit mehreren akustischen Gitarren beginnende "Ramble On" (7) ist eine Hommage an Crosby, Stills & Nash in deren Bann Kalifornien damals stand. Das Thema des Liedes stammt aus J. R. R. Tolkiens Romanen. Im Mittelpunkt von "Moby Dick" (8) steht das extensive Schlagzeugsolo John "Bonzo" Bonhams. Mit Plants Imitation des Gesangs Sonny Boy Williamsons und einer Mundharmonika beginnt "Bring It On Home" (9), das sich zu einem kraftvollen und lauten White Blues wandelt, bevor es zum Ende wieder auf die akustische Gitarre und Harmonika zurückgreift.

Als Led Zeppelin II am 22. Oktober 1969 herauskam, befand sich das erste Album der Gruppe noch auf Platz 18 der US-Charts. Der zweite Longplayer konnte sich gegen die Konkurrenz der Rolling Stones ("Let It Bleed") und Beatles ("Abbey Road") durchsetzen, indem es Ende Dezember die Topposition erreichte!

5 Amazonsterne für das Album, mit dem sich Led Zeppelin in den Rockolymp spielte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "...Whole Lotta Love…" - Led Zeppelin II by LED ZEPPELIN (2014 2CD DELUXE EDITION), 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: II - Remastered Deluxe Edition (Audio CD)
After the initial disappointment of the "Led Zeppelin" debut 2CD DELUXE EDITION with its questionable sound on some tracks and its rubbish live bonus disc - I'm thrilled to say that "II" is an entirely different beast. It sounds great and the 'Companion Audio' CD actually warrants the word 'bonus'.

UK released 2 June 2014 (3 June in the USA) - Atlantic/Swan Song 8122796453 breaks down as follows...

Disc 1 (41:40 minutes):
Tracks 1 to 9 is the vinyl album "Led Zeppelin II" - originally released 22 October 1969 in the USA on Atlantic SD-8236 and Atlantic 588 198 in the UK

Disc 2 (32:44 minutes):
Tracks 1 to 8 are PREVIOUSLY UNRELEASED 'Rough Mixes' of Seven album tracks with one New Song - the Instrumental "La La"

The 3-way gatefold card sleeve features alternative colour artwork on the rear with the original LP gatefold inner spread on the inside flaps - sided by two new photos of the band during recording. There's a stuck-on track list on the rear and the artwork now reflects the Swan Song label as well as Atlantic. The 16-page booklet has gorgeous black and white/colour photos of the band live at the time - but there are only two pages at the rear that give you the basic track info - but bugger all else. There's no liner notes - no history of the album and its importance (once rated as Britain's favourite Rock album) - and nothing from Page or Plant. It's good - but it could have been great - and frankly why isn't it?

I moaned about the sound quality on some tracks on the debut - that problem doesn't appear here. From the opening wallop of "Whole Lotta Love" - it feels huge and detailed. The cymbals and bass of "What Is And What Should Never Be" are wonderfully clear and "The Lemon Song" sounds suitably grungy (as it was intended). The fade in of "Thank You" is lovely - but it's the sheer power riffage of "Heartbreaker" and its various mad guitar breaks that puts hairs on your chest. Both "Maid" and "Ramble On" have accentuated power (especially in the breaks that feature Bonzo's drums) - and of course it finishes with the lethal one-two sucker punch of "Moby Dick" (crystal clear John Bonham solo) and the Harmonica Blues Boogie of Willie Dixon/Sonny Boy Williamson's "Bring It On Home". Job done.

Disc 2 is a genuine blast - backing tracks with different guitar parts and the occasional vocal jab from Plant. It's a fascinating insight into how they worked and built a tune. It's clear these versions were good - just not good enough. The solos in "Heartbreaker" bear this out - most of the finished solo flourishes that we know and love are in there but some aren't quite 'there' - so presumably Page simply kept working them later until he got those licks to his satisfaction. And it's bizarre to hear the first guitar part of "Moby Dick" - then hear it suddenly stop (no solo) and Bonham then count in the drums as the second guitar part finishes the song. The "La La" outtake with its Motown organ bop and wild acoustic/electric guitar breaks is interesting - but feels most throwaway of the lot.

I also bought 1970's "III" this morning and frankly it's the best of the bunch - with fantastic outtakes and two cool new tracks - one of which has me drooling (see separate review).

Were Led Zeppelin really as good as we remember them? Were they even the best band in the world?
With airship-sized knobs on...and then some...

PS: see also reviews for the 2CD DELUXE EDITION versions of "I" and "III"
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Blues-inspirierter Hard Rock, 18. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin II (Audio CD)
Das zweite Album von Led Zeppelin war der erste Riesenerfolg der Hardrock-Mitbegründer, mit dem Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones und John Bonham den endgültigen Durchbruch schafften. Und das zu Recht, denn was sie auf dieser Platte dem damaligen Rock-Publikum boten, war wirklich allererste Sahne. Gelten doch ansonsten landläufig Black Sabbath als die Urväter des Heavy Metal, so müßte man eigentlich Led Zeppelin als die Begründer des Hard-Rock im engeren Sinne ansehen. Die nach wie vor überall in der Musikszene Jung und Alt mitreißende Nummer "Whole lotta Love" kann nämlich als nichts anderes als Hard-Rock in reinster, veredeltster Form bezeichnet werden. Und auch sonst zeigen vor allem Jimmy Pages virtuoses Gitarrenspiel sowie Plants markante Stimme in diesem Album, welche Quellen sie für ihren soeben neubegründeten Musikstil anzapften. Gerade Stücke wie "The Lemon Song" und "Bring it on home" sind astreine Titel, die man nur unter dem Heading "Blues meets Hard Rock" charakterisieren kann. Neben "IV" ist diese Scheibe wohl das Beste, was sie je herausgebracht haben! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der Besten Alben neben der Vier, 10. Oktober 2010
Von 
bin weg (Wiesbaden, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin II (MP3-Download)
Wer sich mit Led Zeppelin beschäftigt hat, der kann an dieser Stelle aufhören mit lesen, er wird nichts neues erfahren und ich werde und will auch seine/ihre Meinung nicht mehr ändern. Allen anderen sei gesagt, ja es gibt auch noch andere Titel als "Stairway To Heaven" und die müssen sich nicht verstecken. Die frühe Schaffensperiode der eigenwilligen Band war ausgesprochen kreativ und hat auch 40 Jahre später nichts an Spannung und Individualität verloren. Es gib nicht viele Bands, die das von sich behaupten können. Und obwohl jedes "Best Of" Album alle grossen Songs beinhaltet, wird man auf den einzelnen Alben, und somit auch auf dem Nr. 2 Songs finden, die es leider nicht auf die Auswahlscheiben geschafft haben,obwohl sie es verdient hätten. Ich kann nur raten, besorgt Euch das Album und bedenkt dabei, das es bereits tausend mal verkauft wurde und man daher keinen Neupreis bezahlen muss.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtungsweisender Heavy-Rock Meilenstein, 25. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin II (Audio CD)
Noch im gleichen Jahr in dem auch das Erstlingswerk erschienen ist, brachten die "Zep Four" mit 'Led Zeppelin II' ein für ihre Karriere ebenso wichtiges wie für die Musik richtungsweisendes Album heraus. Während noch 'Led Zeppelin (I)' die Blues / Bluesrock Einflüsse nicht abstreiten konnte, ist der Nachfolger die konsequente Weiterentwicklung ihres Stils und setzte der Gruppe ihren persönlichen Stempel drauf. Zwar immer noch Bluesrock, aber in einem viel weiteren Spektrum, in einer gelungenen Mischung aus Art, Blues, Hard, Folk-Rock und sogar die ersten Heavy Metal Einflüsse waren zu hören.

Das 'Led Zeppelin II' mit einigen Überraschungen aufwartet zeigt schon der Opener 'Whole Lotta Love', das wohl keiner weiteren Erklärung bedarf. Ähnlich wie 'Stairyway to Heaven' und 'Kashmir' ist eines der Lieder, die die Gruppe wohl am stärksten gebrandmarkt haben, auch wenn es trotz "Top of the Pops" Titelmelodie (seit nun mittlerweile 35 Jahren, in verschiedenen Abwandlungen) bei weitem nicht so abgenutzt klingt wie die anderen erwähnten. Besonders bemerkenswert ist natürlich der legendäre Mittelteil, der besonders bei Live-Aufführungen immer wieder für Improvisationsmöglichkeiten sorgte (wie so vieles bei Zep)

'What Is And What Should Never Be' ist schon wieder etwas bluesiger als der erste Track, hat aber viel Gefühl und besticht vor allem durch Robert Plants einzigartigem Gesang. Ebenfalls eine der Top-Nummern auf der ersten Seite.

Als Erinnerung an das Vorgängeralbum ist 'The Lemon Song' eine typische Bluesrock-Nummer, mit schwerem Bass und Plants allzu bekannten Blues Vocals. Trotz dem harten Gitarrenspiel in einigen Parts eher etwas zum entspannen.

Schließlich und endlich endet die erste Seite mit 'Thank You', und ja, wirklich, wirklich DANKE für diesen Song. Was wär die Menschheit ohne Led Zeppelins genialen Akustik-Nummern, und 'Thank You' ist, für Akustik-Fans, wohl der beste Track auf dem gesamten Album. Richtig zum Mitfühlen, und dank Plants Säusel-Stimme für die Mädels richtig zum Dahinschmelzen. Besonders nett der Refrain mit Background-Gesang.

Die zweite Seite des Albums (bzw. die zweite Hälfte der CD) startet wieder schwer und rockig und bluesig mit 'Hearbreaker', wenngleich auch der Song nicht so flott wie 'Whole Lotta Love' ist. Am besten als Heavy Blues Hard Rock zu beschreiben. Besonders herausstechend ist Jimmy Pages Gitarrensolo in der Mitte.

Etwas schneller hingegen ist 'Living Loving Maid (She's Just A Woman)', welches richtig Spaß macht und richtig zum Haareschütteln anregt. Wieder einmal mit weiteren Vocals der anderen Bandmitglieder und eine Glanz Rock and Roll Nummer auf der zweiten Seite.

Und da ist es wieder, das obligatorische Akustikstück. 'Ramble On', welches wieder Lord of The Rings Referenzen aufweist (bzw. aufweisen soll... gegen Blind Guardian sind diese eher gut versteckt...) und langsam akustisch beginnt, bevor es gegen Ende hin in den Refrains wieder härter zur Sache geht und richtig mitreisst. Fabelhaftes Gitarrenspiel, experimentierfreudiger Sound und eine geniale Stimme von Plant machen es zu einem unausweichlichen Bestandteil jeder Best-Of.

'Moby Dick' ist unausweichlich mit dem Drummer John Bonham verbunden, da er das Stück am meisten geprägt hat. Ganz ohne stimmliche Unterstützung von Plant gehts hier zuerst bekannt blues-hard-rockig zur Sache, bevor Bonham mit einem seiner berüchtigten Drum Soli loslegt. Wie 'How the West Was Won' zeigt artet das ganze auch schon in halbstündigen Orgien aus, und die Faszination lässt sich meiner Meinung nach auch nur Live bzw. in Liveaufnahmen einfangen, nichtsdestotrotz ein Highlight der Cd.

Mit 'Bring It On Home' kommt wieder eine Bluesrock-Nummer, die die zweite Seite und damit auch das ganze Album zum Abschluss bringt.

Auch wenn die Blueseinflüsse noch weit deutlicher zu spüren sind als auf späteren Alben, gibt es trotzdem volle fünf Sterne, allein wegen dem guten Gefühl, das man nach dem Hören hat, und den glanzvollen Akustiknummern auf der CD. Wer es noch nicht hat, und neben der Unbenannten noch etwas von Led Zeppelin im Schrank haben möchte, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Und wer noch kein Fan der Zep Four ist, könnte es durch die werden.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endgültiger Durchbruch für die Band und Meilenstein des Rock, 22. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin II (Audio CD)
Obwohl ja bereits das erste Album ziemlich erfolgreich war und sich die Band schon auf ihren ersten Touren einen großen Fankreis erspielen konnte, ist wohl erst ihr zweites Werk mit dem unspektakulären Titel "Led Zeppelin II" als ihr endgültiger Durchbruch zu bezeichnen.
Bereits der Opener "Whole Lotta Love" mit dem zwar simplen, aber aufgrund der Eingängigkeit, Härte und Wirkung natürlich als Jahrhundert-Riff zu bezeichnenden Gitarrenriff sollte zu ihrer erfolgreichsten Single werden. Wieder gab es vollkommen neue Ideen, die sich die Band ausdachte, wie den Theremin-Part in der Mitte des Songs, live manchmal mehrere Minuten lang und häufig eine Überleitung zu einem Medley.
Die Band hatte die Rohheit ihres Debüts perfektioniert - ohne dabei auf Härte zu verzichten, wie neben "Whole Lotta Love" das eingängige "Livin' Loving Maid", "Heartbreaker", das neben einem ebenfalls total geilen Riff mit einem richtig schnellen Gitarrensolo à la Jimmy Page ausgestattet ist und die Blues-Rocker "The Lemon Song" und "Bring It On Home" beweisen. Die Songs klingen allerdings insgesamt wesentlich reifer und klarer strukturiert als auf dem Debüt. Die Power der Band kommt auf "II" so Hard-rockig herüber, wie auf kaum einem anderen ihrer Alben.
Trotzdem wird im Hause Led Zeppelin natürlich Abwechslung groß geschrieben und es gibt mit "Thank You" eine lupenreine, wundervolle Ballade, dessen Text Plant mal für seine Frau geschrieben hat und mit "Ramble On" (ein wirklich hübscher Song und textlich lässt Herr der Ringe grüßen) und "What Is And What Should Never Be" (saugeile Bass-Line und wunderbares Slide-Gitarrensolo von Page) zwei Songs, die wieder diesen Wechsel zwischen ruhigen und härteren Parts haben - wenn auch nicht so extrem wie bei "Babe I'm Gonna Leave You".
Nicht unter den Tisch fallen lassen will ich hier natürlich "Moby Dick", auch wenn dieses Stück live natürlich wesentlich eindrucksvoller ist, vor allem, wenn "Bonzo" Bonham angefangen hat, mit den Händen auf seine Drums einzukloppen.
In jedem Fall war "Led Zeppelin II" ein Meilenstein in der Entwicklung des Hard Rock, wegweisend auch für spätere Heavy-Metal-Bands und natürlich auch für Led Zeppelins Karriere.
Weitere Meilensteine sollten folgen...
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