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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo Licht ist ist auch Schatten
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett Spoilerfrei.

Kauf Intention:
Als Fan der ersten Staffeln habe ich die Serie immer verfolgt und wollte die Serie mal am Stück sehen.

Grundkonstellation:
Dexter Morgan ist anders. Er ist ein Psychopath und hat den drang zu töten. Als sein Vater, ein...
Vor 21 Tagen von D. Vitt veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen boaaaaaaaaaaa
Ich bediene mich hier eines Zitates, was ich mal im www dazu lesen konnte und genauso war es auch:

Zitatanfang: "Dexter war schon seit Jahren nicht mehr der gute alte Serienmörder, den wir vor acht Staffeln kennen und lieben gelernt haben. Doch dieses Serienende hat nun wahrlich niemand verdient.

Ich liebe die ersten vier Staffeln der...
Vor 29 Tagen von Mathias Schäfer veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen boaaaaaaaaaaa, 2. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bediene mich hier eines Zitates, was ich mal im www dazu lesen konnte und genauso war es auch:

Zitatanfang: "Dexter war schon seit Jahren nicht mehr der gute alte Serienmörder, den wir vor acht Staffeln kennen und lieben gelernt haben. Doch dieses Serienende hat nun wahrlich niemand verdient.

Ich liebe die ersten vier Staffeln der Showtime-Serie Dexter. Sie waren witzig, clever, voller Überraschungen und brutal (komisch). Sie waren so manipulativ und suggestiv wie der legendäre Vorspann der Serie. Umso schmerzhafter war es mitanzusehen, dass die Serie seit ihrer Halbzeit immer mehr an einstiger Größe verlor.

Wir lernen Dexter (Michael C. Hall) in der ersten Staffel kennen als gefühlskalten Serienmörder, der ein „Alibileben“ als Freund der alleinerziehenden Rita (Julie Benz) führt und bei Miami Metro als Forensiker und Blutspezialist arbeitet. Für Blut hatte er immer schon viel übrig und die Serie zieht mehrere Staffeln lang ihre Stärke daraus, Dexter gegen andere Serienmörder antreten zu lassen und zugleich gegenüber den Menschen, die ihn lieben, seine soziale Inkompetenz und Blutlust verstecken zu müssen.

Doch spätestens nach Ritas Tod am Ende der vierten Staffel hat die Serie nicht mehr so recht zu ihrer alten Form zurückgefunden und die finale, achte Staffel hat einmal mehr gezeigt, dass schon viel früher Schluss hätte sein sollen. Deshalb geht mein schmerzendes Herz für Serie heute an Dexter und seine Schwester Debra als einzigartige und von Michael C. Hall und vor allem Jennifer Carpenter sensationell verkörperte Seriencharaktere, die nicht nur ihren Abgang in der letzten Episode – geschrieben von Scott Buck und Manny Coto – wahrlich nicht verdient haben.

Hektisch und abrupt
Das Finale von Dexter wirkte, als wären einzelne Ideen, die Serie abzuschließen, von Leuten zusammengefügt worden, die zuvor kaum eine Folge der Serie gesehen und keine emotionale Bindung zu den Figuren haben. Warum sonst sollten alle Handlungsstränge offen bleiben und nicht ein einziger der Charaktere seinen gebührenden Abschied bekommen? Immerhin spiegelt Debras erbärmlicher Tod wunderbar Dexters Unfähigkeit, ein guter Bruder und Mitmensch zu sein, wider. Denn dass entweder Dexter oder seine Steifschwester Deb daran glauben müssen, war uns allen klar und ist auch gut so. Doch alles andere ist gar nicht gut so.

“Wir wollen alles den Köpfen der Zuseher überlassen“, meint der aktuelle Showrunner Scott Buck (via THR) und genau das tun sie auch. Wer sich eine Auflösung der Geschehnisse erwartet hat, sei es ein positives oder auch ein negatives Ende, der wird so wie Dexter so schnell keinen Frieden finden, da das, was ihm lieb ist, sei es nun die Serie oder die Schwester, einen unwürdigen Abgang erlebt hat. Nur ein paar Sekunden werden „verschwendet“ für Hannas Reaktion auf die Todesnachricht von Dexter. Einen kleinen Moment bloß bekommen wir zur Abschiednahme von Dexters Vatervisionen.

Klar hat sich Dexter über die letzten acht Staffeln hinweg verändert und meist hat es Spaß gemacht, diese Veränderung mitanzusehen gegenüber seinen Stiefkindern, seinem Sohn, seiner Schwester. Aber rechtfertigt das nach acht Jahren erst ein paar Minuten vor Ende seine Erkenntnis, dass ihm Töten keinen Spaß mehr macht? Abrupt ist eines von vielen passenden Eigenschaftswörtern für diesen unwürdigen Abgang. Für die kitschreiche Tränenproduktion waren hingegen die Flashbacks mit Debra und Dexter gedacht, die nichts mehr mit den witzigen Kindheitserinnerungen von Dexter an die Lektionen seines Vaters zu Beginn der Serie gemein hatten.

Verschwendung starker Charaktere
Denn die gesamte achte Staffel vertrödelte Zeit damit, den verschiedensten Charakteren halbherzig Screentime zu verschaffen. Nichts wäre spannender gewesen, als die Reaktionen der Charaktere zu sehen, wenn sie Dexters wahre Natur herausgefunden hätten. Doch stattdessen werden ihnen unwitzige und uninteressante Handlungen aufgezwungen. Masuka (C.S. Lee) hatte plötzliche eine Tochter, passenderweise eine Oben-Ohne-Kellnerin, die ohne besondere Vorkenntnisse natürlich bei Miami Metro zu arbeiten beginnen kann. Die Beziehung und schließlich die Trennung von Angels Schwester Jamie (Aimee Garcia) und Quinn (Desmond Harrington) diente bloß als Aufbereitung für die plötzlich wieder so leidenschaftliche Liebe zwischen ihm und Debra. Das wiederum sollte Debras Tod ein Stück weit tragischer machen, da irgendwer irgendwem noch „Ich liebe dich“ hinterherflüstern durfte, bevor er bald daraufhin verstarb." Zitatende
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende., 9. Juni 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
6 Monate nach Staffel 7: Debra hat das schockierende Erlebnis aus selbiger überhaupt nicht verkraftet und arbeitet als Kautionsjägerin für den charismatischen Elway.
Dexter hingegen versucht vergeblich Kontakt zu ihr herzustellen und die Dinge wieder ins Reine zu bringen.
Zeitgleich taucht ein neuer Killer in der Stadt auf: Der Gehirn-Chirurg.
Er sägt die Schädel seiner Opfer akribisch auf und entfernt immer den sogenannten Insel-Cortex der für Empathie zuständig ist.
Unterstützt wird das Miami Metro Team von der Neuro-Psychologin und Profilerin Dr. Evelyn Vogel die zugleich ein starkes Interesse an Dexter zeigt.
Nun muss sich der leicht überforderte Serienkiller nicht nur um seine traumatisierte Schwester kümmern sondern auch um die Schatten seiner eigenen Vergangenheit.

Tja....das war sie nun...die Finale Staffel der genialen Serie.
8 Jahre Dexter und nun ist Schluß.
Ich muss zugeben das es mich mit etwas Wehmut erfüllt.
Aber....ich denke es ist gut so.
Nachdem Staffel 7 neben Staffel 3 schon schwächer war als die übrigen ist auch diese 8te keine Offenbarung.
Um ehrlich zu sein hätte ich mir einen besseren Abschluß gewünscht als das gesehene....und damit meine ich nicht mal die umstrittene Schlußszene....obwohl die wirklich suboptimal ist in meinen Augen.

Die ganze Staffel ist irgendwie inkonsequent und wirkt wie einfach mal schnell beendet.
Keine spektakulären Kills, kaum Spannung, alte Figuren tauchen einfach so mal wieder auf und letztendlich schwache Storylines.
Nur ein Beispiel: Was sollte z.b. der Handlungsstrang um Masukas Tochter??
Richtig überzeugt haben mich lediglich der Gehirnchirurg (Darri Ingolfsson) der ein würdiger "Endgegner" für Dexter ist und Charlotte Rampling als Evelyn Vogel.

Naja..ist alles Geschmackssache aber ich empfinde diese Staffel als schwächste neben Staffel 3.
Zugute halten muss man das Atmosphäre und Dialoge wie immer klasse sind und auch das z.b. Nebencharaktere wie Quinn etwas mehr Tiefe bekommen haben....dafür wird ja auch Angel Batista kaum noch eingegangen aber....egal.

Alles in allem bleibt wohl festzuhalten: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Trotz der oben genannten Minuspunkte ist auch diese letzte Staffel ansehnlich.....sie krankt halt nur etwas.
In diesem Sinne: Mach's gut Dexter Morgan und Co.! Danke für 8 blutige, dramatische und spannende Jahre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo Licht ist ist auch Schatten, 10. September 2014
Von 
D. Vitt (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett Spoilerfrei.

Kauf Intention:
Als Fan der ersten Staffeln habe ich die Serie immer verfolgt und wollte die Serie mal am Stück sehen.

Grundkonstellation:
Dexter Morgan ist anders. Er ist ein Psychopath und hat den drang zu töten. Als sein Vater, ein hoch angesehener Polizist, dies Erfuhr brauchte er ihm einen Code bei. Er darf nur Menschen töten, wenn sie es wirklich verdient haben und diese durch die Justiz nicht gefasst werden können. Nach diesem Code lebt er bei Nacht und am Tag klärt er, als Blutspezialist, Fälle für die Polizei.
Niemand weiß von seinem Doppelleben und so führt er eine Scheinbeziehung mit der zweifachen Mutter Rita Benz. Diese ist Psychisch labil seit ihr Ex Mann sie mehrfach verprügelt hat und so erkennt sie nicht, dass Dexter sie nicht liebt und auch kein Interesse daran hat ihr näher zu kommen.
Doch eines Tages taucht ein neuer Massenmörder auf, welchen Dexter fasziniert. Kann Dexter ihn fassen oder ist dieser Ihm vielleicht sogar überlegen?

Entwicklung der Serie:
Die Serie ist gepflastert von Morden. Es kann jeden treffen, sogar beliebte Hauptdarsteller.
Die Folgen sind aufgebaut als einen Kill of the Week, bei dem Dexter einen anderen Mörder sucht und meist fasst und dem Fall der Staffel, bei dem Dexter und das Morddezernat einen übermächtig erscheinenden Massenmörder versucht zu fassen.
Des weiteren ist die soziale Ader von Dexter stets ein Leitthema. Fragen wie "Ist er zu Liebe fähig?", "Kann er ohne den Morden leben?" oder "Kann Dexter anderen vertrauen?" sind Themen die häufig aufgegriffen werden und einem den Einblick in die Psyche eines Mörders geben.
In der Serie werden die Gedanken Dexters als Ich stimme als Erzähler genutzt, so dass man seine dunklen Gedanken und Absichten stets spürt.
Eine Staffel der Serie steht und fällt immer mit dem Gegenspieler Dexters. Hier stechen vor allem der erste und der vierte hervor, welche auch die Stärksten Staffeln darstellen.

Genre:
Krimidrama

Die Charaktere:
- Dexter Morgan hat den Drang zu töten und genießt es förmlich, wenn er einen Mord ausführt. Dank des Codes seines Vaters nutzt er seine "Gabe" dazu "gutes" zu tun. Sein Drang nach Blut manifestiert sich in seinem Beruf und den Trophäen, ein Bluttropfen, die er von seinen Opfern sammelt.

- Debra Morgan ist die Schwester von Dexter und ebenfalls Polizistin. Sie hat eine Gossensprache und einen Hang zu Männern die ihr nicht gut tun.

- Rita Bennett ist die Freundin von Dexter, die diesen aufgrund seiner Distanzierten Art liebt. Sie wurde zuvor von ihrem Ex Mann missbraucht und hat von ihm 2 Kinder. Für diese Kinder versucht Dexter ein Vorbild zu sein und seine Dunklen Begleiter zu verstecken.

Darsteller:
Michael C. Hall/ Dexter (auch Bekannt aus Gamer, Six Feet Under)
liefert in dieser Serie eine grandiose Performance ab. Er hat eine Figur geschaffen die man zugleich fürchtet doch auch versteht.
Er leitet an Krebs, der jedoch geheilt wurde was ihn dazu bewegt erst einmal ruhiger zu treten.

Jennifer Carpenter/ Debra (auch Bekannt aus Quarantäne, Gone)
war anfangs noch das schwächste Rad der Truppe wird aber von Staffel zu Staffel besser. Die inneren Konflikte, welche sie in späteren Staffeln ausgesetzt ist zeigen wie sehr sie sich Schauspielerisch verbesserte.

Julie Benz/ Rita Bennett (auch Bekannt aus John Rambo, Buffy, Desperate Housewives, My Superhero Family)
spielt eine verletzliche Frau die nach und nach über ihre Vergangenheit hinwegkommt. Schauspielerisch bietet sie hier eine gute Leistung.

Bild und Ton:
an Bild und Ton gibt eigentlich nichts auszusetzen. Es ist beides nicht überragend doch auf guten Niveau.

Ähnlich Serien:
- Breaking Bad
- Bates Motel
- Hannibal

Staffelanzahl:
8 mit 96 Episoden

Geplantes und rundes Ende?:
Das Ende ist abschließend, da die letzte Staffel von vorn herein als die letzte angekündigt wurde. Leider gab der Sender den Machern einige vorgaben zum Ende, so dass die Macher nicht ihr geplantes Ende drehen konnten. Der Abschluss ist sehr enttäuschend.

Heute noch zu empfehlen?
Ja da die Serie bis heute etwas komplett neues ist und neben Breaking Bad gezeigt hat, dass der Held einer Serie auch ein Bösewicht sein kann.

Interessantes:
- Dexter benutzt als Tarnnamen in einer Datenbank Patrick Bateman. Dies ist die Hauptfigur aus dem Film/Buch American Psycho.
- Michael Hall und Jennifer Carpenter verliebten sich während der Dreharbeiten und heirateten. Nach 3 Jahren ließen sie sich wieder scheiden.
- Dexter schaffte es den Quotenrekord seines Heimatsenders Showtime aufzustellen. Zuvor war dies ein Boxkampf von Mike Tyson.
- Die meisten Dexter Episoden sind FSK 16. Doch gibt es in jeder Staffel mindestens eine die FSK 18 bekommen hat.
- Michael C. Hall gewann nie einen Emmy trotz 5 Nominierungen. Meist musste er sich Bryan Cranston aus Breaking Bad geschlagen geben.

Kurzum:
Eine Serie die immer wieder Highlight Staffeln hat doch auch uninteressante. Das Gesamtkunstwerk wäre mit einem würdigen Abschluss der Serie besser gelungen und so bleibt ein Fader Beigeschmack. Trotzdem sollte man diesem Massenmörder mal eine Chance geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwaches Finale eines erstklassigen Serienformats, 16. September 2014
Von 
M. Schmit (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Eine neunte Staffel wird es nicht geben, so zumindest der aktuelle Stand des Produktionssenders
Showtime.
Im Prinzip endet "Dexter" auch zum Ende dieser Staffel mit einem für meinen Geschmack recht
fraglichen Ende.

Insgesamt verstrickt sich die achte Staffel in zahlreiche Storystränge, die allesamt nicht
konsequent, und für den Zuschauer nicht zufriedenstellend, zu Ende erzählt werden.
Nicht nur das unverhoffte und am Ende auch nicht nachvollziehbare Ende trügt den Gesamteindruck
dieser Staffel, auch die anfängliche Story weißt immer wieder Logiklücken auf.

Eigentlich untypisch für das Serienformat "Dexter". So glänzte die Serie doch immer wieder von
Staffel zu Staffel durch eine spannende Storyline, gute Darsteller und interessante Stilelemente,
wie zum Beispiel die für den Zuschauer immer hörbare innere Stimme von Hauptcharakter Dexter Morgan.

Insgesamt bleibt das Format eines der spannendsten und interessantesten Serienformate der letzten
Jahre.
Hauptdarsteller Michael C. Hall verkörperte den gnadenlosen Serienkiller Dexter in einer Art und
Weise die wohl unnachahmlich ist.
Trotz aller mörderischen Taten blieb der Charakter Dexter immer auch ein Sympathieträger, was für
einen kaltblütigen Serienmörder bestimmt nicht die oberste Charaktereigenschaft ist.

"Dexter" verabschiedet sich mit einem fraglichen Finale, bleibt jedoch im Gesamten in Erinnerung
als erstklassiges Serienformat mit Kultcharakter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende der Serie ist jedermanns Sache, aber zumindest gibt es Potential für eine Fortsetzung, 26. Juli 2014
Von 
M. Reimer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden kann, und in Zukunft auch nicht sollte.

Auch seine, im realen Leben zeitweilig Angetraute bis 2011, Jennifer Carpenter ist eine Schauspielerin bei der sich ein zweiter Blick für zukünftige Rollen durchaus lohnt.

Bereichert wird die Serie durch zahlreiche Gaststars im Laufe der einzelnen Episoden. Von Tom Hanks` Sohn Colin bis hin zu Julia Stiles über John Lithgow und ,,Robocop“ Peter Wellers.

Warum nun diese Serie den 18er Status erhielt ist für mich nicht zwangsläufig nachvollziehbar. Da finde ich einige Leichen bei ,,Bones'' weitaus brutaler, und diese Episoden sind ab 16 Jahren freigegeben.

,,Dexter'' finde ich deshalb so ausgezeichnet, weil es eben nicht die typische Seriemörder oder Cop Serie ist, sondern alle Elemente bis hin zur Psychologie in einem wohlgestalteten Geflecht vereint.

Bis hin zur finalen achten Staffel kam niemals Langweile auf und auch das Ende dieser Serie sehe ich durchaus als gelungen, weil zwangsläufig, an.

Eine große Empfehlung von mir!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Drama; weniger schwarzer Humor, 15. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Seitdem Dexter entdeckt wurde, ging die Sendung in eine Richtung, in der das Geschwister-Drama fast das Wichtigste wurde. Diese Wendung machte Alles komplizierter und das eigentliche Töten, sowie der jeweilige Serienkiller wird zur Nebensache.
Sicherlich wurden in dieser Staffel einige erzählerische Schwächen gezeigt, aber dennoch ist dieses Ende ein legitimes. Man sollte sich beim Betrachen nicht in die Rolle eines Kritikers, oder eines Hobby-Drehbuchautoren versetzen, und die ganze Zeit denken:"Oh das hätte ich so gemacht, und ich hätte dieses Ende besser gefunden", sondern man sollte sich einfach drauf einlasen. Wenn man das tut, ist dieses Ende so ziemlich das bewegenste und traurigste, das man sich für diese Sendung vorstellen kann.
Natürlich wäre eine Staffel, in der alles gut ist, und man jagt ein Serienkiller, schöner anzusehen, und auch das was einige hier erwarten. Aber sowohl die Figuren, als auch die Serien müssen sich weiterentwickeln.
Insgesamt gerät Debra zur tragischsten Serienfigur, die ich in letzter Zeit gesehen habe: Sie war ein Mensch mit festen moralischen Grundsätzen, die immer das Richtige tat. Dann verliebt sie sich in ihren Bruder, findest raus, dass er ein Serienkiller ist, den sie decken muss. Sie muss eine unschuldige töten und verliert sich dabei komplett und alles, woran sie geglaubt hat. Sie am Anfang der Staffel koksend zu sehen, tut richtig weh. Nachdem sie den absoluten Tiefpunkt erreicht hat, gehts langsam bergauf. Sie bekommt ihr Leben wieder geregelt, nur um in genau dem Moment erschossen zu werden, indem Dexter seinen Drang zu Töten ablegen kann. Dass er diesen Drang ablegt, ist für Einige wohl ein massiver Verrat an der Figur. Ich finde es ist gut: Nach 8 Staffeln kann die Hauptfigur einfach nicht mehr die gleiche, wie am Anfang sein.
Auch wenn die Handlung okay ist, nervt die Inzenierung manchmal sehr. Das Ende hätte auch 3 Szenen früher kommen können.
Die Neurologin, die in dieser Staffel auftauch ist zwar für die Handlung wichtig, nervt aber ungaublich. Und das der allerletzte Killer, der es außerdem schafft Debra zu töten, eigentlich nur durchschnittlich ist, ärgert auch. Es entsteht in der Staffel nie ein wirkliches Psycho-Duell, und eigentlich nimmt man ihn kaum ernst.
Außerdem ist es merkwürdig, dass über 6 Staffeln praktisch niemand sein Geheimnis kannte, und auf einmal sitzt er mit seiner Freundin, seiner Psychologin und seinem Lehrling am Essenstisch und redet darüber. Damit kam ich nur schwer klar.
Die Nebenhandlung mit Hannah wird auch deutlich überstrapaziert. Nachdem Debra ins Koma fällt. was der emotionale Höhepunkt der Serie sein sollte, nervt es einfach nur zu sehen, wie Hannah fast erwischt wird, sich dann aber doch ohne größere Probleme retten kann. Das interessiert mich in dem Moment einfach überhaupt nicht.
Die triste, einsame, selbgewählte Isolation, zusammen mit dem Gefühl Schuld am Tod seiner Schwester zu haben, ist eigentlich das schlimmste Ende, das es für Dexter geben kann. Der eigene Tod wäre zu einfach.
Die ganze Staffel und auch die letzte Folge hat erzählerische und handlungstechnische Schwächen. Aber sie ist nicht so schlecht, wie sie hier teilweise gemacht wird. Am Ende passiert eben nicht das, was die meisten glauben, oder sich wünschen (ich hab ihnen zwischenzeitlich gegönnt, dass Dexter und Debra am Ende ein Paar werden), aber eine gute Serien erfüllt nciht einfach nur die Erwartungen der Zuschauer, sondern geht auch mal dahin wo's wehtut. Dieses Ende machte mir auf jeden Fall länger zu schaffen, als irgendein Happy End, oder dass Dexter erwischt/ getötet wird.
Das hier liest eh keiner. Ich hab zu viel und zu ungeordenet geschrieben. Mir aber egal.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Abschied fällt nicht gar so schwer, 10. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Irgendwann, es muss wohl während der extrem guten und spannenden 4. Staffel gewesen sein, habe ich mit anderen Dexter-Schauern über das irgendwann zu erwartende Ende der Serie gesprochen. Wir waren uns einig, dass wir es einerseits kaum erwarten konnten, zu erfahren, wie es mit Dexter mal zu Ende geht, andererseits waren wir fast schon ein bisschen ängstlich, weil wir ein ultraspannendes, drastisches und vielleicht sogar schockierendes Ende erwarteten.

Und was ist davon jetzt eingetreten? Niemanden, den ich kenne, hat das Ende wirklich begeistert. Dies liegt aber für mich nicht daran, dass das Ende an sich schlecht ist, sondern dass die gesamte Staffel einen emotional wenig gefangen nimmt und eher unberührt lässt.

Früher war meine Erwartung, dass die letzte Staffel von Dexter ein einziger Anlass zum Nägel kauen sein müsste. Bestimmt müsste er wieder überall gleichzeitig sein, um seine Familie zu schützen, einen anderen fiesen Serienkiller zu bekämpfen und die Aufdeckung seiner Identität durch seine Kollegen von der Miami Metro zu verhindern.

Die Realität sieht so aus, dass es einen Serienkiller gibt, der zwar nicht schlecht ist, aber längst nicht an den Kühllaster-Killer aus Staffel 1 oder den Trinity-Killer aus Staffel 4 heranreicht. Dexters Kollegen dagegen machen gar keine Anstalten, ihm auf die Schliche zu kommen. Batista ist nur noch ein netter Grüßaugust und bei Quinn, der Dexter in Staffel 5 schon mal ziemlich nahe gekommen ist, geht es mehr um seine Frauengeschichten als um seine Polizeiarbeit.

Überhaupt ist die gesamte 8. Staffel eine Aneinanderreihung verpasster Gelegenheiten. Ein Beispiel ist das Ende von Staffel 7, aus dem man noch eine Menge Spannung hätte herausholen können. In den ersten Folgen von Staffeln 8 wird dies noch hin und wieder probiert, verläuft im weiteren Verlauf aber vollkommen im Sande. Ein weiteres Beispiel ist der Charakter der Dr. Evelyn Vogel. Zum einen hat man dafür in Charlotte Rampling eine sehr gute und ausdrucksstarke Darstellerin gewinnen können, und zum anderen bietet der Charakter in seiner Grundidee eine Menge Potential. In der Realität sieht es dann so aus, dass Rampling die meiste Zeit sauertöpfisch in die Weltgeschichte schaut und (wie die anderen Charaktere auch) bedeutungsschwangere aber letztendlich oberflächliche Dinge von sich gibt.

Sowieso wird in dieser Staffel viel geredet, und es gibt erstaunlich wenig Action. Ich habe überhaupt nichts gegen dialoglastige Drehbücher, im Gegenteil. Allerdings sollten die Dialoge dann von besserer Qualität sein als hier. Auch den Humor früherer Staffeln hat man mittlerweile komplett eliminiert. Hin und wieder gibt es zwar eigentlich interessante und spannende Szenen, aber die fehlende erzählerische Raffinesse des Drehbuchs verhindert, dass diese einem wirklich nahe gehen.

Zusätzlich wird der Schwung der Geschichte noch von einigen seltsamen und komplett überflüssigen Nebenhandlungen gestört (Masukas Tochter, Quinns Kampf um die Beförderung).

Dass ich trotz allem noch 3 Sterne vergebe, liegt an den folgenden Gründen:

1. So wirklich hoch waren die Erwartungen an die finale Staffel bei mir sowieso nicht mehr, daher hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. Nach der großartigen 4. Staffel war die 5. noch okay, die 6. ziemlich schlecht, und die 7. Staffel hatte zwar in Sachen Handlung eine Menge Spannungspotential , das dann aber längst nicht immer ausgeschöpft wurde.
2. Immerhin kommt hin und wieder doch mal Spannung auf. Vor allem gibt es am Ende einiger Folgen ganz prima Cliffhanger.
3. Ich finde das Ende nicht so schlecht, wie viele andere. Es ist nicht super aber auch nicht katastrophal.
4. Es geht immer noch um Dexter, Debra und die ganzen anderen in den letzten Jahren liebgewonnenen Charaktere, die es geschafft haben bis zur finalen Staffel zu überleben.
5. Irgendwie will man ja doch wissen, wie alles ausgeht!

Das wars dann jetzt also mit Dexter. Falls noch irgendwelche Produzenten auf die Idee kommen sollten, noch einen Nachklapp in die Welt zu setzen (Spin-Off, Kinofilm, was auch immer), dann würde ich sagen „Lasst mal stecken, es reicht jetzt. Aber trotzdem Danke für lange Zeit beste Unterhaltung!“
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Finale, 28. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Season 8 (Blu-Ray) (Blu-ray)
..für den beliebtesten Serienkiller aller Zeiten.

Der zeitliche Abstand zwischen Season 7 und 8 war kürzer als sonst - und die letzte Saison wirkt auch heiß gestrickt.

Dexter hat eine Evolution in der Serie erfahren; vom absoluten gefühllosen Killer zum Menschen. Und dies ist leider nicht so spannend wie anders herum (siehe Breaking Bad). Und es menschelt halt sehr in der finalen Staffel. Dexter mordet nicht mehr, es geht gefühlt nur noch darum, wer wen liebt. So wurden Neben-Handlungstränge eingebaut (wie eine unbekannte Tochter eines der Nebendarstellers), die nichts zur Entwicklung der Story beitragen und langweilen. Stellenweise wirkt es wie eine Seifenoper. Ich musste den Impuls unterdrücken, die fast forward Taste der Fernbedienung zu drücken.

Es war immer die Befriedigung, dass Dexter die schlimmsten der Gesellschaft besetigt hat. Dies war seit Staffel 7 nicht mehr so. Auch lebte die Serie vom schwarzen Humor und dem Unterschied des gefühllosen Psychopathen zum normalen Menschen. Und auch lebte jeden Staffel vom "Bösewicht" (mein Favorit John Lithgow Staffel 4). Doch der Bösewicht in Staffel 8 kommt spät und farblos daher, wirkt kaum gefährlich. Zum Finale sollte der schwierigste Gegner kommen!

Aber die größte Enttäuschung ist das Ende - sicher immer eine Herausforderung für die Autoren. Die Handlungen von Dexter wirken aber nicht logisch und folgerichtig. Stellenweise sehr gefühlvoll, aber eben nicht stimmig. Der Schluss hätte noch als Symbol durchgehen können, wenn nicht die letzten Sekunden gewesen wären. Ein typischer Hollywood-Abschluss - Happy-End mit Möglichkeit weiterer Folgen.

Fans werden sich natürlich die letzte Staffel anschauen; aber die Meinungen werden geteilt sein. Manche werden es toll finden, aber ich denke viele werden enttäuscht sein. Es war immer spannend, dass Dexter seinen Kollegen von der Polizei immer nur eine Nasenlänge voraus war. Und wenn nicht, dann passierte etwas schlimmes. Aber Dexter brauchte in der letzten Staffel keine Angst davor zu haben, da hatten die alle Tomaten auf den Augen.

Wie gesagt, Fans werden die Staffel anschauen und auch komplett besitzen wollen (wie ich auch). Irgendwann in Zukunft werde ich nochmal die Serie anschauen und genießen, aber wahrscheinlich nur bis Staffel 6 schauen.
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2.0 von 5 Sternen Das Dilemma des Dexter Morgan, 22. September 2014
Von 
Marc Ahlburg (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Es ist zu Ende und wie es gerne geschieht, wenn ein beliebtes Format zu Ende geht, scheiden sich an genau dem Ende, welches die Autoren gewählt haben, die Geister. Dexter hat mich nun fast 8 Jahre begleitet und dies ist die erste Serie überhaupt, die ich bis zum Ende angeschaut habe. Bin ich nun enttäuscht, wie es ausgegangen ist? Nein, dass nicht, aber diese letzte Staffel lässt mich auf ein diffuse Art und Weise unzufrieden zurück, denn sie hat den Faden, den die 7.Staffel gesponnen hat, nicht konsequent zu Ende geführt und an manchen Stellen mit hanebüchenen Situationen dafür gesorgt, dass ich kopfschüttelnd vor dem Fernseher saß. Es war nicht alles schlecht, aber es waren zum einen viele unnötige Patzer dabei, die das Vergnügen an der finalen Staffel trübten, und zum anderen enthielt diese Staffel viele Passagen, die man hätte komplett weglassen können. Für diejenigen, die diese Staffel eventuell noch kaufen wollen sei an dieser Stelle gesagt: Für Fans der Serie ist der Abschluss ein Muss, auch wenn es einige nicht zufrieden stellen wird. Denjenigen, die der Serie nur sporadisch zugetan sind und nun wissen möchten, wie es ausgeht, kann ich nur raten die Finger davon zu lassen, denn ihr werdet nur enttäuscht sein von dem, was euch geboten wird. Ich für meinen Teil bin nicht richtiggehend enttäuscht, aber eben auch nicht zufriedengestellt, da diese Staffel soviel unversucht lässt, was man hätte anders machen können, wenn nicht sogar müssen. Da wäre es Aufgabe der Drehbuchautoren gewesen, etwas schlüssigeres und vor allem packenderes zu entwerfen, man hätte nur an den richtigen Stellschrauben drehen müssen, denn die Ausgangslage, die das Ende der 7.Staffel geboten hat, steckte voller Potential. Insgesamt bleibt ein schaler Nachgeschmack zurück und wenn man die Staffeln 6 – 8 Revue passieren lässt, bleibt einem nur der Eindruck, dass den Autoren der Serie die Richtung abhanden gekommen ist, in der sie die Serie lenken wollten. Ich wollte es während des Anschauens nicht wahrhaben, aber die Talfahrt hat tatsächlich eingesetzt und wurde nur in der 7.Staffel ein wenig gebremst. Nun noch ein paar Worte zum Ende, da dies den Gesamteindruck doch erheblich beeinflusst und bei dafür gesorgt hat, dass sie froh waren, das es endlich vorbei ist. Aus diesem Grund an dieser Stelle ein

!!!!! SPOILER!!!!

Das Ende. Damit meine ich für mich persönlich die letzten zwei Folgen in dieser Staffel und damit auch der Serie. In diesen Momenten sollte eigentlich noch einmal alles aufgefahren werden, da sollte es eine Art Rückschau auf Altbewährtes geben und ein Kracher geboten werden, der einem atemlos und voller Wehmut auf diese Serie zurück blicken lässt. Doch leider hatten die Macher keinen Mumm in den Knochen, entweder Dexter seiner gerechten Strafe zuzuführen oder ihn wenigstens sein Glück finden lassen. So wie es präsentiert wurde, machte es keinen Sinn. Zum einen tötet er den Hauptkiller dieser Staffel, der sich zu diesem Zeitpunkt in Polizeigewahrsam findet und wird von Quinn und Batista laufen gelassen (Kopfschütteln). Wenigstens wurde uns in der Szene noch einmal der Dexter der früheren Tage gezeigt. Trotzdem bleibt es unlogisch. Dann ein Wort zum Hauptkiller. Was hätte das für ein Gegenspieler sein können. Völlig verschwendeter Charakter, der einer hanebüchenen Story um die gedankliche Mutter ums Dexters Kodex Platz machen musste und die einen leider nicht befriedigt zurück lässt, da dieser Hauptplot sehr viel Zeit aufbringt, um Dexter noch einmal von neuem zu analysieren. Doch zurück zum Ende. Das einer der Hauptcharaktere sterben musste, zeichnete sich irgendwann ab, aber doch nicht so unwürdig und ohne jegliche Anteilnahme an diesem wunderbaren Charakter, der die Serie noch weit mehr getragen hat als Dexter selbst. Einen Pluspunkt brachte es aber noch, denn es zeigte wieder Dexters Schwäche, sich in andere Menschen hinein zu versetzen, indem er einfach entschließt, seine Schwester zu erlösen. Und dann Dexter selbst. Eines der beiden Enden (Isolation, Tod) hätte mich zufrieden zurück gelassen, doch beides zusammen und so wie es präsentiert wurde, funktioniert es einfach nicht. Entweder er fährt in den Sturm oder er geht ins Exil und lebt abgeschieden von jeglichen Personen, die er kennt. Schade, dass hier die Macher nicht den Mumm in den Knochen hatten als letztes Bild Hannah und Harrison zusammen in Argentinien zu belassen.

!!! Spoiler Ende !!!

Insgesamt also eine sehr fade letzte Staffel, die nicht mehr an die nochmals gute 7. anknüpfen konnte, von den ersten Staffeln wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden. Es gab in meinen Augen schlechteres (3.und 6. Staffel), aber dann leider schon die abschließende, weshalb ich mit einem weinenden Auge die Wertung vergebe, wie sie zu sehen ist, denn leider (für manche sicher zum Glück) die grandiose Grundidee, die hinter Dexter steckte, zu Grabe getragen. Man hätte es konsequenter und eher zu Ende führen müssen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fünf Seasons genial, dann Murks, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Das gab es noch nie: Fünf geniale und perfekte Staffeln (Seasons) - aber dann folgen drei verhunzte, verpfuschte und vermurkste Staffeln, die alles kaputtmachen. Es fühlt sich nicht mehr echt an. Die Macher haben nicht mehr richtig nachgedacht. Plötzlich stimmen nur noch ein paar Nebenhandlungen: Mos Def als geläuterter Ex-Mörder und Prediger in Season 6, der Mafiaboss aus der Ukraine auf Rachefeldzug gegen Dexter in Staffel 7, der unkontrollierte Serienmörder-Azubi, dessen Mentor Dexter vielleicht werden könnte, in Stafel 8. Immer wird das zu schnell abgewürgt. Die Haupthandlungen taugen nichts mehr. Masuka wird nicht mehr eingebunden, seine Praktikanten stören nur. Die Hauptkriminalfälle sind nur noch blöde, einige Schauspieler und ihre Rollen passen nicht in die Serie. (Batistas Schwester und Harrisons Tagesmutter wird in den berühmten Vorspann aufgenommen, obwohl ihre Rolle klein ist.) Das Große und Einfache stimmt nicht mehr, es gibt keine guten Wendungen und Überraschungen. Dexter steckt nicht mehr in vielen Schwierigkeiten gleichzeitig, es wird alles nur noch stümperhaft erzählt. Dexter hat keine großen Gegenspieler mehr und keine außergewöhnlichen Freundinnen. Wir wollen unser Geld zurück! Das Studio sollte dazu verknackt werden, den Dexter-Debra-Strang und ein besseres Ende nachzudrehen. Das geniale gläserne Morddezernat von Miami, wo Dexter vor aller Augen sein Doppelleben führte, alle Schauplätze wirken durch die schlechten Drehbücher nur noch hohl und leer.

Es waren einige der stärksten Momente, wenn Dexter mit seinen Identitäten jongliert und sich knapp herauswindet. Als das Garagentor bei Trinity aufgeht und draußen schwerbewaffnet die Mordermittler Debra und Batista stehen. Drinnen steht Dexter. Debra fragt ihren Bruder verwundert: Dexter, warum hast du deine Schutzweste nicht an? Er fuchtelt mit den Händen: Die liegt im Auto. Debra fragt weiter: Dexter, warum bist du schon hier? (Großmutter, warum hast du so große Zähne?) Dexter antwortet hastig: Ich habe es im Polizeifunk gehört, es weiß doch schon jeder. Debra und Batista stecken ihre Pistolen weg, Dexter hat es wieder einmal geschafft, sich herauszureden. (Staffel 4.) Nichts mehr davon in den Seasons 6, 7, 8.

Um zu spüren, wie tief der Absturz ab Staffel 6 ist, sehen wir das an: In der fünften Staffel durften Jonny Lee Miller (Hol's dir!) und besonders Julia Stiles (Lumen) Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere als Schauspieler zeigen. In der sechsten Staffel mussten Colin Hanks und Edward James Olmos (Doomsday-Quatsch) Tiefpunkte ihrer Schauspieler-Karriere hinlegen. John Lithgow als Trinity in der 4. Staffel bleibt unvergesslich, die Doomsday-Killer oder Hannah die Giftmörderin oder Psycho-Tante Dr. Vogel und ihr Mördersohn belästigen uns Zuschauer mit Langeweile, Ausdruckslosigkeit und Unglaubwürdigkeit. Warum wurde Charlotte Ramplings Karriere durch eine nicht richtig überlegte Rolle in Season 7 und 8 beschädigt? Auch in der 5. Staffel: Peter Weller in einer markanten Nebenrolle ("Was ist denn das für ein Scheißname?") und sogar Astor als Pubertierende überraschten uns positiv. Es wurde immer eins draufgesetzt - in eine Richtung, die uns Zuschauern Freude machte, weil unsere Erwartungen übertroffen wurden. Umso schlimmer, was ab Staffel 6 passiert. Nicht einmal unsere mindesten Erwartungen werden erfüllt, außer in ein paar bald abgewürgten Nebenhandlungen.

Der größtmögliche Fehler? Und Dexter und Debra vermasseln? Und das dümmst-mögliche Ende der Serie? Eins, zwei, drei:

Eins.) Eigentlich war es ganz leicht, die Macher brauchten nur einen einzigen wichtigen Punkt zu beachten: Was auch immer geschieht, wer auch immer umkommt, falls es einen guten Grund gibt, sogar Dexter - aber auf keinen Fall darf Debra Morgan am Ende der Serie sterben oder tot sein - sonst würde nämlich die gesamte Serie und die Handlung von der ersten Staffel an nachträglich komplett wertlos gemacht werden, entwertet, unnütz, überflüssig, in die Tonne getreten. Was würde es uns nützen, wenn Batista und Masuka allein weiterleben. Seine Schwester zu beschützen, ist das einzige, was Dexter unbedingt hinbekommen muss, um nicht als völliger Versager dazustehen. Außerdem geht das Leben in der Welt dieser Serie nur dann weiter, wenn Debra noch da ist - sie ist der zentrale positive Punkt der Serie. Sämtliches Erlebte und Erlittene aller Hauptfiguren aus allen acht Staffeln wäre völlig umsonst, wenn Debra nicht mehr leben würde, wir Zuschauer hätten dann nur unsere Zeit vergeudet. Und nun sehen wir mal, ob sie es geschafft haben, sich an diese einzige wichtige Regel zu halten. Oder ob sie so blöde waren, alles zu verpatzen, was sie in den Seasons 1 bis 5 so wunderbar genial und perfekt aufgebaut hatten. Ob sie uns Zuschauer frustrieren und den Vertrag mit dem Publikum brechen. Und wenn sie es verpatzen, dann vielleicht sogar mit logischen Löchern und indem sie Dexter und Debra absichtlich Fehler machen lassen, die diese Figuren, wie wir Zuschauer sie kennen, niemals machen würden - und mit weiteren künstlichen, plumpen Eingriffen der Drehbuchautoren in die Handlung, wenn z.B. über Verläufe im Krankenhaus entschieden wird?

Zwei.) Dexter und seine Schwester Debra: Der zentrale Punkt der Serie. Die Schauspieler spielen tapfer gegen die schlechten Drehbücher an, aber es nützt nichts. (Warum sperrt Dexter die Tür nicht ab, als er dem Doomsday-Killer einen Dolch ins Herz rammen will - nur damit Debra hereinspaziert. Wenn es so einfach war, warum passierte es nicht schon viel früher? Weil die Drehbuchautoren es jetzt wollen und sich einmischen. Wenn eine Komplikation im Krankenhaus so plötzlich eine Figur auslöschen kann, warum passierte das nicht schon viel früher? Weil die Autoren es jetzt wollen. Die Drehbuchautoren treten den Figuren auf die Füße. All die Schießereien und Stechereien überlebt, und jetzt plötzlich greifen die Drehbuchautoren aktiv ein und erzwingen den Tod?) Wenn Debra jemals hinter Dexters Geheimnis kommen würde, dann gäbe sie keine Ruhe, sie würde ihn ausquetschen, bis sie alles weiß! Schon deswegen wäre es äußerst ungeschickt, das am Ende einer Season passieren zu lassen, statt in der Mitte. Dramaturgisch besonders schlecht wäre es, wenn sie nun ins Kleinklein einsteigen und Debra herauszufinden versucht, ob Dexter neulich die Ampel bei Rot oder bei Gelb überfahren hat.

Wir wollen spannende Handlung. Die Figuren charakterisieren sich durch ihr Handeln, nicht durch Gequatsche über sich. Wir möchten keine langen Selbstgespräche Debras bei der Polizei-Psychologin hören. Gelaber auf der Couch beim Psychologen. Schnarch. Wenn in der Serie ein Psychologe aufgesucht wird, dann für die Spannung oder den Humor. Dann schleicht sich Dexter als Patient ein, weil er vermutet, der Therapeut ermordet Patientinnen (Tony Goldwyn, auch Präsident Grant in der TV-Serie Scandal). Oder Rita droht hinter sein Doppelleben zu kommen, und Dexter benutzt die Formulierungen, mit denen eine Stalkerin und Mörderin bei den Ermittlern im Verhörzimmer beinahe durchgekommen wäre - und Rita und die Familien-Therapeutin glauben Dexter, was ein humorvoller Moment für uns Zuschauer ist.

Es hat doch schon eine Entwicklung gegeben. Zwei Augenblicke. Einmal, als die Polizistin Debra Morgan zum ersten Mal einen Verbrecher erschießt, da stellt sich heraus: "Es macht mir nichts aus, das ist es, was mich ängstigt. Ich würde es wieder tun. Er hatte den Tod verdient." Das sagt sie zu ihrem staunenden Bruder Dexter. Der zweite Schritt: Einmal ist Debra bereits auf Dexters Seite übergetreten, allerdings ohne ihn durch den Plastikvorhang zu erkennen - als sie am Ende der fünften Staffel den romantischen Rächer und Lumen laufen lässt und sagt, sie versteht ihre Taten und was Lumen durchgemacht hat. Darauf könnte man aufbauen, aber es geschieht nicht! Nach der fünften Staffel passiert ein großer Schnitt. Die Staffeln 6, 7 und 8 ruinieren alles, was die Serie vorher so großartig gemacht hat. Bis dahin sahen wir unglaubliche Dinge, aber alles war auf merkwürdige und archaische Weise glaubwürdig und logisch. Jetzt finden wichtige Ereignisse nur noch statt, weil die Drehbuchautoren es wollen, das merken wir und fühlen uns betrogen. Sie lassen Dexter und Debra absichtlich Fehler machen und schicken ihnen dazu noch schädliche Zufälle auf den Hals, bloß, damit die Handlung so läuft, wie von den Autoren geplant.

Die Figuren verlieren ihre Kräfte, sie machen dumme Fehler, weil die Drehbuchautoren sie aktiv am Richtigmachen hindern. Das würden Dexter und Debra nie tun: Kurz vor dem Ende von Staffel 8 fesselt Dexter den besonders gefährlichen Gehirnchirurgen, dann bemerkt er, dass er seinen Drang verloren hat (Harry wäre so stolz auf ihn), Dexter ruft Debra an, die den Mörder festnehmen soll. Sie kommt, Dexter geht mit ihr in den Keller, zeigt ihr den gefesselten Täter, dann geht er wieder mit ihr aus dem Haus, hält noch ein kurzes Schwätzchen mit ihr, steigt ins Auto und fährt weg. Und die zierlich gebaute Debra soll nun allein in den Keller zurückgehen. Der Dexter, den wir kennen, würde bei ihr bleiben, bis der Serienkiller für die Verhaftung sicher in Handschellen steckt. Zufälle dürfen passieren, wenn sie uns umhauen und plausibel sind - aber wenn die Drehbuchautoren ins Bild latschen, um die Handlung mit Gewalt umzubiegen, dann brechen sie den Vertrag mit uns, wir Zuschauer sind frustriert.
Zum Vertrag mit uns Zuschauern gehört auch die eine Regel, dass die tüchtigen Ermittler der Mordkommission von Miami immer wieder von gefährlichen Tätern schwer verletzt werden und im Krankenhaus liegen, aber dann wieder gesund werden. Es ist ein lächerlicher Vertragsbruch, wenn es nun plötzlich heißt, ätsch-bätsch, es gab eine Komplikation, eine wichtige Hauptfigur ist jetzt hirntot. Dexter soll sie jetzt abmurksen und ohne Grab entsorgen. Warum eigentlich?

Drei.) Nach Julie Benz (Rita) und Julia Stiles (Lumen) war die Darstellerin der Giftmörderin Hannah , die sich über zwei Staffeln breitmacht, zu schwach, aber es lag vor allem an den schlechten Drehbüchern, ihre Figur taugte nichts.

Wie sähe das dümmst-mögliche Ende der Serie aus? So zum Beispiel: Vorletzte Szene, die Giftmörderin Hannah ist mit dem kleinen Harrison allein in Argentinien und erfährt, Dexter ist angeblich mit seinem Boot im Hurrikan untergegangen, da sagt sie: Gehen wir Eis essen? Damit endet alles. Was wird aus Harrison? (Wir Zuschauer fragen zornig: Was wird aus ihm werden? Er sollte zu Astor und Cody gebracht werden, warum passiert das nicht?) Warum werden wir so gefoppt? Das ist doch (Schimpfwort), oder wie Debra sagen würde, es ist gewaltige (Schimpfwort-Schimpfwort). Aber dann überlegen es sich die Autoren doch noch anders, ein Kompromiss, sie lassen einfach beide Möglichkeiten gleichzeitig zu, weil sie sich nicht auf eine einigen können - weil keine überzeugt: Dexter lebt doch noch, aber als Strubbelbart und Holzfäller und Truckfahrer in Alaska. Wie würde Debra Morgan sagen: (Schimpfwort-Schimpfwort-Schimpfwort)! Aber, kuckuck, Dexter ist doch nicht tot, sondern im letzten Bild hockt er als Zausebart in einer Hütte und starrt grimmig in die Kamera. Ein solches unglaublich blödes Ende würde die ganze Serie nachträglich ruinieren. Und jetzt sehen wir mal, ob die Macher der Serie ein solches dümmstes Ende vermieden haben? Na?
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