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5.0 von 5 Sternen Das Ende ist nicht jedermanns Sache, aber dadurch wäre eine Fortsetzung durchaus denkbar.
Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden...
Vor 25 Tagen von M. Reimer veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende.
6 Monate nach Staffel 7: Debra hat das schockierende Erlebnis aus selbiger überhaupt nicht verkraftet und arbeitet als Kautionsjägerin für den charismatischen Elway.
Dexter hingegen versucht vergeblich Kontakt zu ihr herzustellen und die Dinge wieder ins Reine zu bringen.
Zeitgleich taucht ein neuer Killer in der Stadt auf: Der...
Vor 2 Monaten von Frank Linden veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende., 9. Juni 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
6 Monate nach Staffel 7: Debra hat das schockierende Erlebnis aus selbiger überhaupt nicht verkraftet und arbeitet als Kautionsjägerin für den charismatischen Elway.
Dexter hingegen versucht vergeblich Kontakt zu ihr herzustellen und die Dinge wieder ins Reine zu bringen.
Zeitgleich taucht ein neuer Killer in der Stadt auf: Der Gehirn-Chirurg.
Er sägt die Schädel seiner Opfer akribisch auf und entfernt immer den sogenannten Insel-Cortex der für Empathie zuständig ist.
Unterstützt wird das Miami Metro Team von der Neuro-Psychologin und Profilerin Dr. Evelyn Vogel die zugleich ein starkes Interesse an Dexter zeigt.
Nun muss sich der leicht überforderte Serienkiller nicht nur um seine traumatisierte Schwester kümmern sondern auch um die Schatten seiner eigenen Vergangenheit.

Tja....das war sie nun...die Finale Staffel der genialen Serie.
8 Jahre Dexter und nun ist Schluß.
Ich muss zugeben das es mich mit etwas Wehmut erfüllt.
Aber....ich denke es ist gut so.
Nachdem Staffel 7 neben Staffel 3 schon schwächer war als die übrigen ist auch diese 8te keine Offenbarung.
Um ehrlich zu sein hätte ich mir einen besseren Abschluß gewünscht als das gesehene....und damit meine ich nicht mal die umstrittene Schlußszene....obwohl die wirklich suboptimal ist in meinen Augen.

Die ganze Staffel ist irgendwie inkonsequent und wirkt wie einfach mal schnell beendet.
Keine spektakulären Kills, kaum Spannung, alte Figuren tauchen einfach so mal wieder auf und letztendlich schwache Storylines.
Nur ein Beispiel: Was sollte z.b. der Handlungsstrang um Masukas Tochter??
Richtig überzeugt haben mich lediglich der Gehirnchirurg (Darri Ingolfsson) der ein würdiger "Endgegner" für Dexter ist und Charlotte Rampling als Evelyn Vogel.

Naja..ist alles Geschmackssache aber ich empfinde diese Staffel als schwächste neben Staffel 3.
Zugute halten muss man das Atmosphäre und Dialoge wie immer klasse sind und auch das z.b. Nebencharaktere wie Quinn etwas mehr Tiefe bekommen haben....dafür wird ja auch Angel Batista kaum noch eingegangen aber....egal.

Alles in allem bleibt wohl festzuhalten: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Trotz der oben genannten Minuspunkte ist auch diese letzte Staffel ansehnlich.....sie krankt halt nur etwas.
In diesem Sinne: Mach's gut Dexter Morgan und Co.! Danke für 8 blutige, dramatische und spannende Jahre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende ist nicht jedermanns Sache, aber dadurch wäre eine Fortsetzung durchaus denkbar., 26. Juli 2014
Von 
M. Reimer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden kann, und in Zukunft auch nicht sollte.

Auch seine, im realen Leben zeitweilig Angetraute bis 2011, Jennifer Carpenter ist eine Schauspielerin bei der sich ein zweiter Blick für zukünftige Rollen durchaus lohnt.

Bereichert wird die Serie durch zahlreiche Gaststars im Laufe der einzelnen Episoden. Von Tom Hanks` Sohn Colin bis hin zu Julia Stiles über John Lithgow und ,,Robocop“ Peter Wellers.

Warum nun diese Serie den 18er Status erhielt ist für mich nicht zwangsläufig nachvollziehbar. Da finde ich einige Leichen bei ,,Bones'' weitaus brutaler, und diese Episoden sind ab 16 Jahren freigegeben.

,,Dexter'' finde ich deshalb so ausgezeichnet, weil es eben nicht die typische Seriemörder oder Cop Serie ist, sondern alle Elemente bis hin zur Psychologie in einem wohlgestalteten Geflecht vereint.

Bis hin zur finalen achten Staffel kam niemals Langweile auf und auch das Ende dieser Serie sehe ich durchaus als gelungen, weil zwangsläufig, an.

Eine große Empfehlung von mir!!
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Finale, 28. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Season 8 (Blu-Ray) (Blu-ray)
..für den beliebtesten Serienkiller aller Zeiten.

Der zeitliche Abstand zwischen Season 7 und 8 war kürzer als sonst - und die letzte Saison wirkt auch heiß gestrickt.

Dexter hat eine Evolution in der Serie erfahren; vom absoluten gefühllosen Killer zum Menschen. Und dies ist leider nicht so spannend wie anders herum (siehe Breaking Bad). Und es menschelt halt sehr in der finalen Staffel. Dexter mordet nicht mehr, es geht gefühlt nur noch darum, wer wen liebt. So wurden Neben-Handlungstränge eingebaut (wie eine unbekannte Tochter eines der Nebendarstellers), die nichts zur Entwicklung der Story beitragen und langweilen. Stellenweise wirkt es wie eine Seifenoper. Ich musste den Impuls unterdrücken, die fast forward Taste der Fernbedienung zu drücken.

Es war immer die Befriedigung, dass Dexter die schlimmsten der Gesellschaft besetigt hat. Dies war seit Staffel 7 nicht mehr so. Auch lebte die Serie vom schwarzen Humor und dem Unterschied des gefühllosen Psychopathen zum normalen Menschen. Und auch lebte jeden Staffel vom "Bösewicht" (mein Favorit John Lithgow Staffel 4). Doch der Bösewicht in Staffel 8 kommt spät und farblos daher, wirkt kaum gefährlich. Zum Finale sollte der schwierigste Gegner kommen!

Aber die größte Enttäuschung ist das Ende - sicher immer eine Herausforderung für die Autoren. Die Handlungen von Dexter wirken aber nicht logisch und folgerichtig. Stellenweise sehr gefühlvoll, aber eben nicht stimmig. Der Schluss hätte noch als Symbol durchgehen können, wenn nicht die letzten Sekunden gewesen wären. Ein typischer Hollywood-Abschluss - Happy-End mit Möglichkeit weiterer Folgen.

Fans werden sich natürlich die letzte Staffel anschauen; aber die Meinungen werden geteilt sein. Manche werden es toll finden, aber ich denke viele werden enttäuscht sein. Es war immer spannend, dass Dexter seinen Kollegen von der Polizei immer nur eine Nasenlänge voraus war. Und wenn nicht, dann passierte etwas schlimmes. Aber Dexter brauchte in der letzten Staffel keine Angst davor zu haben, da hatten die alle Tomaten auf den Augen.

Wie gesagt, Fans werden die Staffel anschauen und auch komplett besitzen wollen (wie ich auch). Irgendwann in Zukunft werde ich nochmal die Serie anschauen und genießen, aber wahrscheinlich nur bis Staffel 6 schauen.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende einer Ära: eine der besten TV-Serien der letzten Jahre mit einem kontroversen Ende, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [Blu-ray] (Blu-ray)
Dexter Morgan (grandios gespielt von Michael C. Hall) arbeitet als Forensiker beim Miami-Metro Police Department und geht innerhalb seiner zweiten Identität als Serienmörder Schwerverbrechern an den Kragen. Nur so kann er seinen "Drang" befriedigen und hat wenigstens "nur" die bösen Buben auf dem Kieker. Seit nun insgesamt acht Staffeln und 96 Episoden fieberten die Zuschauer zwischen 2006 und 2013 mit Dexter, seiner taffen Polizisten-Schwester Debra (ebenfalls superb: Jennifer Carpenter) und der illustren Schar seiner Kollegen mit. In dieser finalen Staffel traut sich Dexter der Neuro-Psychiaterin Dr. Evelyn Vogel (Charlotte Rampling) an, die verdächtig viel über ihn zu wissen scheint. Währenddessen nagen die Ereignisse der letzten Staffel tief an seiner Schwester Debra, die einem völligen Absturz bevorsteht. Und dann taucht auch noch ein neuer Serienmörder in Miami auf...

Zur Blu-Ray Box: auf sechs Disks sind alle 12 Episoden (je wie gewohnt rund 52 Minuten lang) der letzten Season verteilt. Der Ton liegt in Deutsch, Italienisch (5.1 Dolby Digital); Englisch, Französisch (5.1 Dolby True HD Surround); und Spanisch (2.0 Dolby Digital) vor. Untertitel gibt es in Deutsch, Dänisch, Holländisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Spanisch und Schwedisch. Das Zusatzmaterial besteht aus Featurette: "Vom Polizist zum Mörder"; Featurette "Die Entwicklung von Dexter Morgan"; Featurette "Der Kodex"; Featurette "Episode 802, Regie: Michael C. Hall" sowie Featurette "Episode 802, Regie: Michael C. Hall". Das Bildformat wird in Widescreen (1.78:1) und HD 1080p geliefert - sieht perfekt aus und hört sich gut an. Die blaue Blu-Ray-Box ist genauso groß wie eine Blu-Ray-Einzelhülle. Einen Schuber oder ein Wendecover gibt es nicht. Auf der Rückseite (also innen in der Box) befinden sich noch einmal die deutschen Episodentitel und ein Bild von Deb und Dex. Die Disks selbst beinhalten nur Schriften als Druck, keine Bilder. Jede Disk ist separat gelagert, hier wird nichts übereinander gestülpt oder Ähnliches, also eine sehr gute Aufbewahrung.

Vergessen wir mal kurz Breaking Bad: denn "Dexter" ist eine der besten Serien der letzten Zeit. Überraschenderweise kann man einen (fiktionalen) Serienkiller äußerst sympathisch finden. Geschichten mit Thriller- (und manchmal auch Horror-)Elementen wechseln sich mit humoristischen Einlagen ab, zum Beispiel wenn Dexter sich über die Geflogenheiten seiner Mitmenschen wundert. Dramatisch wird es auch ab und zu, manchmal fast ein bisschen soapig. Aber angenehm soapig. Und ab und zu gibt es auch nackte Haut und Sexszenen zu sehen. Ob der gezeigten Brutalität ist die Serie tatsächlich auch erst ab 18 zu genießen, auch wenn Grenzen zu ausufernder Gewalt selten überschritten werden. Bei "Dexter" hält sich also alles superb die Waage: Thriller, Komödie, Drama, Sex. Alles in einer leichtfüßigen Erzählweise mit äußerst sympathischen Charakteren, oder jenen, die man liebt sie zu hassen. Cliffhanger am laufenden Band lassen die Serie von der allerersten Episode an zu einer süchtigmachenden Droge werden. Und das Flair der Stadt Miami wurde noch nie so wunderbar eingefangen. "Dexter" schauen ist auch oft wie Urlaub machen. Im großen und ganzen ist die Serie schon um Realismus bzw. plausible Geschichten bemüht. Im Verlaufe der Serie gelingt das nicht immer, und einige Dinge sind auch wirklich manchmal an den Haaren herbeigezogen, und nicht jede Staffel hält die hohe Qualität einer Season davor. Und gerade das Ende hat nur wenige Fans, und nicht einmal Michael C. Hall selbst zufriedengestellt, wie er erst kürzlich verlauten ließ. Dennoch muss ganz klar gesagt werden: selbst die schwächeren Episoden und das kontrovers diskutierte Ende sind immer noch um Welten besser, als so ziemlich jede Serie, die sonst so im (amerikanischen) Fernsehen läuft. Wenn von Anfang an eine so hohe erzählerische Qualität geboten wird, ist es fast unweigerlich, dass man dieses Niveau nicht über die Jahre halten kann.

FAZIT: "Dexter" ist eine der unterhaltsamsten Thriller-Serien unserer Zeit. Hier gibt es einfach alles: Spannung, Komödie, Drama, Cliffhanger, Sex, schöne Frauen (und ja, auch schöne Männer), äußerst gute Schauspieler und eine rundum gelungene Produktion. Die Geschichten mögen nicht immer das äußerst hohe Niveau halten können, aber selbst schwächere Episoden sind immer noch ganz klar oberhalb der sonstigen TV-Landschaft anzusiedeln. Im Deutschen Fernsehen verschmäht (und manchmal auch zensiert) lohnt der Kauf der Staffeln auf Blu-Ray oder DVD allemal. Serienjunkies, die auf Stoffe aus dem Pay-TV stehen, kommen um Dexter Morgan eigentlich nicht herum. Eine der besten Serien unserer Zeit, und immerhin hat sie überhaupt ein rundes Ende... Wen jetzt nach dem Abschied Entzugserscheinungen ergreifen, kann ja die Roman-Vorlage von Jeff Lindsay lesen. Danke, für acht Jahre wirklich tolle Unterhaltung! Wer sich übrigens die komplette Serie in einer Box gönnen möchte (und ggf. auch ein bisschen mehr ausgeben kann), muss sich noch bis zum 5. September gedulden, da erscheint die Serie in zwei verschiedenen Versionen auf Blu-Ray (siehe Kommentare).
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Serie, enttäuschendes Finale, 28. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [Blu-ray] (Blu-ray)
Die achte Staffel von Dexter holt ein letztes Mal tief Luft und entwickelt einen fesselnden Sog aus Liebe, Tod und (fragwürdigen) Entscheidungen, der den Zuschauer nach zwölf Folgen nicht emotionslos zurücklässt. Ob das Ende, das sicherlich diskussionswürdig ist, jeden Einzelnen zufriedenstellt, darf bezweifelt werden, denn für eine starke Serie wie Dexter erweist sich das Ende als abrupt, hart, schockierend, bisweilen auch einfach als unzureichend. Andere sehen darin einen guten Abschluss - letztendlich muss sich eine so tolle Serie, die den Zuschauer über Jahre hinweg mit Unterhaltung und einer innovativen und spannenden Handlung an den Bildschirmen begeisterte, nicht nur an ihrer letzten Folge messen lassen. Acht Staffeln und die erstklassige Story fallen nicht mit dem "Abschied", auch, wenn die ersten Minuten nach dem Serienfinale eine große Leere spürbar ist.

Von einer Ecke wird Dexter in die nächste gedrängt, wobei das Tempo in der achten Staffel immens anzieht. Allgegenwärtig sind seine Träume, seine Hoffnungen auf ein normales Leben mit Debra, Hannah und seinem Sohn, aber genauso präsent sind die Ermittlungen gegen ihn, die Nachwirkungen von LaGuertas Ableben und einiger anderer Handlungsstränge, die ihm alles abverlangen und den Zuschauer herrlich unterhalten. Es gibt nicht wie in früheren Staffeln einen Gegner, sondern überall tauchen Probleme auf. Rache, Hass und selbst ein "Kodex -Lehrling" sorgen jederzeit für neue Situationen. Schlagartig ändern sich die Verhältnisse, vom Kodex ist nur noch eine lockere Richtlinie übrig und auch die intimsten Rituale, beispielsweise auf der Slice of Life werden mit Debra und Vogel geteilt. Vogel selbst dient dabei nicht nur zur rückwirkenden Erklärung von Dexter, sondern bringt natürlich auch einen bösen Buben ins Spiel, der von ihrem Schützling in Plastikfolie verpackt werden soll. Zumindest vom schauspielerischen Aspekt überzeugen alle Darsteller, was durchaus vor dem TV Emotionen entstehen lässt.

Die Liebe zum Detail zeigt sich bei der Serie nicht nur in den Szenen und Folgen, selbst die Aufmachung des Menüs entspricht dem Anspruch, ein rundum gelungenes Produkt abzuliefern. Ähnlich dem Cover präsentiert sich das Menü der sechs Blu-rays jeweils mit einem unter Plastikfolie verdeckten Dexter, die jeweilige Vorschau liegt undeutlich hinter der Folie verborgen. Das Blu-ray Paket besticht insgesamt - wieder einmal - mit seinem gut aufgearbeiteten Bonusmaterial. Es gibt keine lieblos auf die Scheibe gepressten Fetzen, die irgendwo beim Dreh angefallen sind, sondern extra aufgenommene und hochwertige Einblicke hinter die Kulissen der Serie. So dürfen einige deutsche Synchronsprecher wie Dennis Schmidt-Foss (Dexter), Rainer Fritzsche (Masuka), Uschi Hugo (Rita), Luisa Wietzorek (Jamie) oder Yoshij Grimm (junger Dexter) dem Zuschauer den Zauber hinter den Stimmen näher bringen - sogar die japanische Synchroncrew stellt sich vor. Außerdem gibt es Eindrücke von Michael Hall zu seinem Regieeinsatz am Set, zu Harrys Kodex, eine Featurette "Vom Polizist zum Mörder" über Debra und natürlich einen knappen Rückblick über die Entwicklung von Dexter über die Staffeln und Jahre.
Im Gegensatz zu früheren Staffeln erweist sich die Art und Weise der Auflistung der Folgen als unpraktisch. Die Titel der deutschen Folgen wurden nur auf die Innenseite des Covers gedruckt, allerdings ohne Inhaltsangabe und nicht lesbar, wenn die im Deckel befestigten Discs oder das Cover selbst nicht entfernt werden.

Kurzum: Was durfte Dexter gewünscht werden? Ein glückliches Ende mit seiner (neuen) Familie oder doch die Aufdeckung seiner Taten und die damit verbundene Strafe? Egal was einem selbst so vorschwebte, zumindest hätte der letzten Staffel etwas mehr Logik gut getan, denn einige Ansätze wirken unausgereift und den jeweiligen Charakteren unwürdig - gerade in Bezug auf die letzten beiden Folgen, wäre weniger mehr gewesen. Dexter war eine interessante Serie, die in einer nicht minder spannenden Staffel ihren inhaltlich enttäuschenden Abschluss findet, dabei aber nicht schlecht ist, sondern einfach nur ein Ende zeigt, das (mir) nicht zusagt. Bleibt abzuwarten, ob es wirklich ein Spin-off zur Serie geben wird, in der einige Dinge noch näher beleuchtet werden könnten.
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23 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ..... nur ruhig Blut ......, 18. Januar 2014
Das Ende ist sicher wie immer nicht jedermanns Geschmack.
Aber ich will fair bleiben ohne zu spoilern; ich persönlich
hatte mir die Staffel bereits vorab so ähnlich gedacht. Die
erste Hälfte war eher überraschend, die zweite dann für mich
dann teilweise fast wie ich es mir gewünscht und auch gedacht
habe.

Gut: Ein, zwei Dinge sind nicht sooo erfreulich (nein kein Spoiler!),
aber ehrlich, die Staffel ist letztlich auch eine konsequente
Weiterentwicklung der Charaktere v.a. natürlich von Dexter aber
auch anderer Personen. Es ist m.E. schon eine Herausforderung für
die Schauspieler, dies zu meistern. Ich bin froh, dass diese Weiter-
entwicklung, die sich übrigens schon länger angedeutet hat, überhaupt
stattfand. Dies können nur ganz grosse Serien leisten (s. auch u.a.
Mad Men und Damages).

Fazit:
Es ist vielleicht nicht jedermanns Wunschende aber konsequent und wie
immer bis zum absoluten Schluss sehr spannend durchgezogen.
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39 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Top Serie wurde versaut, 14. Dezember 2013
Rezension zu Dexter Staffel 8

Ich habe die achte Staffel in der englischen Originalsynchronisation gesehen, wie sie auch hier angeboten wird. Die ersten sieben Staffeln der Serie waren qualitativ auf höchstem Niveau und konnten sowohl schauspielerisch als auch durch spannende Storylines überzeugen. Viele Zuschauer fanden, dass die Qualität der Serie ab Staffel 5 nachließ, was ich allerdings nicht bezeugen kann. Ab besagter Staffel ändert sich der Stil der Serie ein wenig, sie büßt ein wenig ihres Humors ein und bekommt eine düstere Atmosphäre, vor allem der Hauptcharakter Dexter Morgan wird zu einem düsteren Antihelden, dessen Motive immer öfter angezweifelt werden können und sollen. Mir persönlich hat diese Änderung des Skripts nichts ausgemacht, aber das ist wie immer Geschmackssache.
Staffel 8 allerdings bietet nichts dergleichen: Die neu eingeführten Charaktere sind eindimensional, zumeist langweilig und stellen sich weiterhin sogar als vollkommen nutzlos für den Verlauf der Geschichte dar. Nach über 90 Episoden scheint man sich mit den bisherigen Hauptcharakteren identifiziert zu haben, man weiß, was diese in bestimmten Situationen tun und sagen würden, welche Handlungen zu ihnen passen und welche nicht - in der letzten Staffel wird dieses Konzept umgeworfen und die verschiedenen Charaktere handeln völlig irrational außerhalb ihrer Persönlichkeit (keine Spoiler in dieser Rezension, daher kein Beispiel - ihr werdet es selbst merken).
Die achte Staffel, die als die finale angekündigt wurde, ist ganz und gar nicht spannend, es kommt kaum die Atmosphäre auf, dass die Geschichte ihre Klimax erreicht und ein Ende findet; anders, als in Serien wie Breaking Bad, in der die letzte Staffel einen einzigen, hoch spannenden und süchtig machenden Handlungsstrang bot, bevor sich die Serie mit einem gewaltigen Knall verabschiedete. Bis zur letzten Folge kommt keine Spannung auf und dann folgt das schlimmste: Wie gesagt, ich werde hier nichts aus der Handlung vorweg nehmen - aber die Auflösung der Geschichte ist vollkommen aus der Luft gegriffen, langweilig und keinesfalls zufriedenstellend - erst recht für niemanden, der die Serie von Anfang an verfolgt hat.

Abschließend ist zu sagen: Dexter bietet sieben Staffeln hochqualitativer Unterhaltung, die zu meinen Favoriten der letzten Jahre gehört. Staffel acht scheint ein vollkommener Umbruch zu sein und verschafft der Erinnerung an diese Serie einen sehr, sehr bitteren Beigeschmack.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Thema der Serie, genial auf den Schlusspunkt gebracht, 16. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
ACHTUNG - enthält Spoiler
Besser erst NACH dem Anschauen ( das ich dringend empfehle) lesen.

_________

Erst an diesem Wochenende habe ich diese finale Staffel inhaliert.

Bei der 7. hatte ich es nicht abwarten können und sie ohne deutsche Sprachspur gekauft.
Dann aber Dexter sozusagen vergessen, weil ich gelesen hatte, dass die 8. Staffel erst in unabsehbarer Zukunft auf den Markt komme, und so habe ich sie erst jetzt per Zufall entdeckt.

Mich dabei gleich gefragt, wie er denn nun selber hinter diese Plastikplane geraten sein könnte und wer nun ihn auf seinem Tisch von seinem Sonderschicksal erlöst haben mag, denn auf dem Cover der Folgen 3&4 liegt er ebenfalls auf seinem Tisch.
Und wieso dieses Ende verraten wird.

Jetzt halte ich das für eine bewusste Irreleitung, die den besonderen Stil dieses genialen Finales, das dann doch ganz und gar anders war und endete, schon ankündigt.

Die Kritiker dieser Staffel haben nämlich recht darin, dass es hier viele Ungereimtheiten und krasse Brüche gibt.
In den vorigen Staffeln gibt es allerdings auch schon Ungereimtheiten, was man erst bei der zweiten Ansicht bemerkt; in der, in der auch Dexter diesen Professor auf der Straße sieht, obwohl der - wie sich später heraus stellte- schon lange in einem Gefrierfach ruhte, sofort.

Nur dass das gerade hier in der 8. Staffel kein schlampiger Schwachfug war, sondern Absicht - wie ICH meine.

Ich denke, dass das Ende - und auch die Figur Dexter- bis zum Schluss unklar bleiben SOLLTE, und sogar über diese Staffel hinaus auch unklar geblieben ist.

Und genau das- und NUR das- wird dieser Figur des Dexters gerecht, der nie ein wirklich klares, ungebrochenes Profil hatte; und auch zum Schluss nicht verpasst bekommen konnte ohne ALLES rückwirkend zu verderben.

Ich hatte mich immer mal wieder gefragt, wie das Autorenteam wohl diese Serie zu einem Ende bringen kann, und eine meiner Ideen war, dass er irgendwann doch mal der Schwächere sein und auf seinem eigenen Tisch landen wird.
Diese Vorausschau wurde von den Covern bedient, aber dann bei Weitem nicht erfüllt.

Alle Möglichkeiten, die sich der Zuschauer schon angedacht haben könnte, wurden kurz angetäuscht.
In jeder Folge eine- die es dann doch nicht war.

Zuerst die mögliche Heilung durch Wogel ( genial verkörpert durch Charlotte Rampling).
Dann das Happy End als Sieg des Liebedrangs über den Tötungsdrang, was ich für das denkbar schwächste Ende gehalten hätte, der Serie nicht würdig, nachträglich rückwirkend versoapend.

Dann auch die Frage ob alles nur ein Traum von Harry gewesen sein könnte - und,und,und.

Die letzte Szene dieser Staffel, die es dann endlich wirklich war, hat wohl kaum wer visioniert.
Eines der Stilelemente, um auch diese Staffel noch spannend zu halten bis zur letzten Sekunde.

Dieses Bild, dieser leere Blick - einfach herzbrechend.

Aber: dabei muss es nicht bleiben.
Denn selbst die Deklaration dieser Staffel als finales Ende kann genau so irreführend sein wie die Coverbilder von Dexter unter seiner Plane.

Es ist immer noch ein offenes Ende, und es kann immer noch weiter gehen.
Was ich persönlich erhoffe.
Wenn nicht, sind wir halt allesamt darauf angewiesen, uns selbst den Weitergang auszumalen.
Und noch einmal mehr: nachzudenken, selber zu denken.
Das Nachdenken wird besonders durch Verfremdungseffekte angeregt, und von denen ist diese
finale (?) Staffel voll.

Auch ich erachte diese Serie als eine der besten; für mich auf derselben Stufe stehend wie "Sex & The City"; auch wenn natürlich ein völlig anderes Thema.
Aber beide irgendwie der Durchbruch in dem jeweiligen Thema, und darin lehrreich in allen denkbaren Punkten; und ewig gültig.

Ich fand nur eine einzige Staffel nicht sonderlich gut, die 6., glaube ich.
Diese angeblich letzte mit Sicherheit nicht.
Sie ist Spitzenklasse.

Neben dem Obigen noch Folgendes:
Wogel, gespielt von der begnadeten Charlotte Rampling, hat eine neue Perspektive eingebracht.
Ihr missratener Sohn mag nicht der Bringer gewesen sein, aber SIE war doch ein Bringer, und zwar ausreichend.

Debras Verfall und dann Wiederaufrichtung war sehr spannend und bewegend, und ebenso ihr Tod, den ich irgendwie voraus gesehen und erwartet hatte ( ich verrate hier ja nichts, was nicht schon Vorrezensenten verraten hätten, und natürlich habe auch ich mich an die Faustregel gehalten, dass man zumindest bei Serien die Rezensionen erst nach dem eigenen Anschauen lesen sollte und nicht vorher; vorher nur das, was auf dem Cover steht.)

Ja, dass Dexter sie letztlich genau so entsorgte wie zuvor seine vielen Serienkiller- wenn auch in einer weißen statt einer schwarzen Hülle- hat natürlich auch mich schockiert.
Vorher dachte ich, dass er mit ihr in seinen Armen ins Meer springen wird, was "romantischer" gewesen wäre, und erstmal auch stimmiger = er und seine Schwester als das eigentliche große Liebespaar der Serie, in zu später Erkenntnis vereint.
Dann wären wir in Etwa bei Romeo und Julia gelandet.

Aber auch das Ende wäre dieser Figur genau so wenig gerecht geworden wie eine glückliche Patchworkfamilie in Argentinien.
Denn Dexter ist nun mal weder romantisch noch stimmig noch sicher zu profilieren; und daher immer für eine Wandelung und Überraschung gut.

Die Kernfrage der Serie blieb offen.

Die, ob er nun ein typischer Serienkiller war (= schwerste Traumatisierung in der Kindheit in der unerlässlichen Kombination mit einem nachweisbaren Hirnschaden) oder nur traumatisiert
- einer wie wir fast alle - und heilbar; dazu noch indoktriniert von zwei Menschen, die sich für sachverständiger hielten als sie waren.
Oder ob er einfach nur ein Vertreter der Todestrafe für unheilbare Massenmörder, denen die Justiz zu viele Maschen für Fluchten und weitere Tötungen von Unschuldigen bietet, war.

Seine Entscheidung, seinen Sohn Hannah zu überlassen, halte ich nicht für verantwortungslos.
Vor allen Dingen fragt sich ja immer noch, für wie lange ?
Er könnte ja schon ein paar Tage nach diesem Ende seine Meinung geändert haben und den beiden gefolgt sein.

Und: wem sonst hätte er ihn denn überlassen sollen ?

Abgesehen davon, dass er selbst ja wirklich bis zum Schluss nicht weniger gefährlich blieb als sie.
Sicher, Harrison wäre nie sein direktes Opfer geworden.
Aber, was er ja gerade erkannte: ein ihm nahe stehender Mensch nach dem anderen, der ohne ihn hätte normal alt werden können, war gestorben !

Außerdem war er ja ein geübter Profiler, und hielt Hannah nun mal für geheilt.
Zunächst. Er kann diese Meinung immer noch jederzeit ändern !

UND diese Serie soll doch wohl grundsätzlich auch zeigen, dass kein einziger Mensch bedingungslos vertrauenswürdig ist und die sog. Guten ( hier z.B. Wogel ) nicht weniger gefährlich sind als die sog. Bösen.

Genau um dieses Thema rankte sich diese Serie, und so war das Ende, welches es noch mal auf den Punkt brachte, das richtige Ende. Oder auch Nichtende.

Einfach klasse.
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15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwaches Finale, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Season 8 (Blu-Ray) (Blu-ray)
Ich kann mich den negativen Rezensionen leider nur anschließen. Dies ist neben der sechsten Staffel die schwächste. Aus dem ende von Staffel 7 hätte man etwas machen können, aber so? Dexter ist kaum wiederzuerkennen und mordet nicht mehr. Seine Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar, das Ende ist wild zusammengestrickt. Es ist nicht alles schlecht, aber ich war froh, als ich es "geschafft" hatte. Meiner Meinung nach war die Trinity-Staffel die beste, danach ging es bergab.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was hat man sich bei diesem Ende gedacht?, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die DVD selber ist einwandfrei. Funktioniert alles perfekt und Ton und Bildqualität ist so wie es sein soll.

Doch zur letzten Staffel dieser Top-Serie: Sehr schlecht. Jedenfalls das Ende.

[ACHTUNG SPOILER]

Wieso gibt es keine Konsequenzen aus den immerhin neun Staffeln gefüllt von Morden und Kriminalität. Er wird am Ende ein Holzfäller? Ernsthaft? Wo ist die Strafe, die Konfrontation mit seinen Taten? Einfach schlecht gemacht. Sehr schade!
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Dexter - Die achte Season [Blu-ray]
Dexter - Die achte Season [Blu-ray] von Michael C. Hall (Blu-ray - 2014)
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