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5.0 von 5 Sternen Das Ende der Serie ist nicht jedermanns Sache...hat aber Potential für eine Fortsetzung
Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden...
Vor 9 Monaten von M. Reimer veröffentlicht

versus
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende.
6 Monate nach Staffel 7: Debra hat das schockierende Erlebnis aus selbiger überhaupt nicht verkraftet und arbeitet als Kautionsjägerin für den charismatischen Elway.
Dexter hingegen versucht vergeblich Kontakt zu ihr herzustellen und die Dinge wieder ins Reine zu bringen.
Zeitgleich taucht ein neuer Killer in der Stadt auf: Der...
Vor 10 Monaten von Frank Linden veröffentlicht


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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende., 9. Juni 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
6 Monate nach Staffel 7: Debra hat das schockierende Erlebnis aus selbiger überhaupt nicht verkraftet und arbeitet als Kautionsjägerin für den charismatischen Elway.
Dexter hingegen versucht vergeblich Kontakt zu ihr herzustellen und die Dinge wieder ins Reine zu bringen.
Zeitgleich taucht ein neuer Killer in der Stadt auf: Der Gehirn-Chirurg.
Er sägt die Schädel seiner Opfer akribisch auf und entfernt immer den sogenannten Insel-Cortex der für Empathie zuständig ist.
Unterstützt wird das Miami Metro Team von der Neuro-Psychologin und Profilerin Dr. Evelyn Vogel die zugleich ein starkes Interesse an Dexter zeigt.
Nun muss sich der leicht überforderte Serienkiller nicht nur um seine traumatisierte Schwester kümmern sondern auch um die Schatten seiner eigenen Vergangenheit.

Tja....das war sie nun...die Finale Staffel der genialen Serie.
8 Jahre Dexter und nun ist Schluß.
Ich muss zugeben das es mich mit etwas Wehmut erfüllt.
Aber....ich denke es ist gut so.
Nachdem Staffel 7 neben Staffel 3 schon schwächer war als die übrigen ist auch diese 8te keine Offenbarung.
Um ehrlich zu sein hätte ich mir einen besseren Abschluß gewünscht als das gesehene....und damit meine ich nicht mal die umstrittene Schlußszene....obwohl die wirklich suboptimal ist in meinen Augen.

Die ganze Staffel ist irgendwie inkonsequent und wirkt wie einfach mal schnell beendet.
Keine spektakulären Kills, kaum Spannung, alte Figuren tauchen einfach so mal wieder auf und letztendlich schwache Storylines.
Nur ein Beispiel: Was sollte z.b. der Handlungsstrang um Masukas Tochter??
Richtig überzeugt haben mich lediglich der Gehirnchirurg (Darri Ingolfsson) der ein würdiger "Endgegner" für Dexter ist und Charlotte Rampling als Evelyn Vogel.

Naja..ist alles Geschmackssache aber ich empfinde diese Staffel als schwächste neben Staffel 3.
Zugute halten muss man das Atmosphäre und Dialoge wie immer klasse sind und auch das z.b. Nebencharaktere wie Quinn etwas mehr Tiefe bekommen haben....dafür wird ja auch Angel Batista kaum noch eingegangen aber....egal.

Alles in allem bleibt wohl festzuhalten: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Trotz der oben genannten Minuspunkte ist auch diese letzte Staffel ansehnlich.....sie krankt halt nur etwas.
In diesem Sinne: Mach's gut Dexter Morgan und Co.! Danke für 8 blutige, dramatische und spannende Jahre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende der Serie ist nicht jedermanns Sache...hat aber Potential für eine Fortsetzung, 26. Juli 2014
Von 
M. Reimer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden kann, und in Zukunft auch nicht sollte.

Auch seine, im realen Leben zeitweilig Angetraute bis 2011, Jennifer Carpenter ist eine Schauspielerin bei der sich ein zweiter Blick für zukünftige Rollen durchaus lohnt.

Bereichert wird die Serie durch zahlreiche Gaststars im Laufe der einzelnen Episoden. Von Tom Hanks` Sohn Colin bis hin zu Julia Stiles über John Lithgow und ,,Robocop“ Peter Wellers.

Warum nun diese Serie den 18er Status erhielt ist für mich nicht zwangsläufig nachvollziehbar. Da finde ich einige Leichen bei ,,Bones'' weitaus brutaler, und diese Episoden sind ab 16 Jahren freigegeben.

,,Dexter'' finde ich deshalb so ausgezeichnet, weil es eben nicht die typische Seriemörder oder Cop Serie ist, sondern alle Elemente bis hin zur Psychologie in einem wohlgestalteten Geflecht vereint.

Bis hin zur finalen achten Staffel kam niemals Langweile auf und auch das Ende dieser Serie sehe ich durchaus als gelungen, weil zwangsläufig, an.

Eine große Empfehlung von mir!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schluss mit Lustig, 1. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass mich Dexter so in seinen Bann ziehen kann. Das Thema ist an sich gruselig. Man möchte jedoch nach den ersten Folgen sehen, wie's weiter geht. Es gibt Staffeln, welche mir besser gefallen haben, aber als "Dexter-Fan" muss man natürlich sehen, wie es zu Ende geht. Die Darsteller können durchaus überzeugen. Die letzte Staffel finde ich nicht so abwechslungsreich wie übrige u. auch das Ende nicht so gelungen. Es geht viel um Gefühle. Insbesondere die schauspielerische Leistung von Jennifer Carpenter finde ich beeindruckend. Acht Staffeln sollen aber nun reichen, und man kann sich wieder erfreulichen Themen zuwenden. Und sollte es tats. eine 9. Staffel geben, werde ich mir die vorauss. auch kaufen, obwohl man es eigentlich mit der 8. Staffel als der finalen Staffel belassen könnte.
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fünf Seasons genial, dann Murks, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Das gab es noch nie: Fünf geniale und perfekte Staffeln (Seasons) - aber dann folgen drei verhunzte, verpfuschte und vermurkste Staffeln, die alles kaputtmachen. Es fühlt sich nicht mehr echt an. Die Macher haben nicht mehr richtig nachgedacht. Plötzlich stimmen nur noch ein paar Nebenhandlungen: Mos Def als geläuterter Ex-Mörder und Prediger in Season 6, der Mafiaboss aus der Ukraine auf Rachefeldzug gegen Dexter in Staffel 7, der unkontrollierte Serienmörder-Azubi, dessen Mentor Dexter vielleicht werden könnte, in Stafel 8. Immer wird das zu schnell abgewürgt. Die Haupthandlungen taugen nichts mehr. Masuka wird nicht mehr eingebunden, seine Praktikanten stören nur. Die Hauptkriminalfälle sind nur noch blöde, einige Schauspieler und ihre Rollen passen nicht in die Serie. (Batistas Schwester und Harrisons Tagesmutter wird in den berühmten Vorspann aufgenommen, obwohl ihre Rolle klein ist.) Das Große und Einfache stimmt nicht mehr, es gibt keine guten Wendungen und Überraschungen. Dexter steckt nicht mehr in vielen Schwierigkeiten gleichzeitig, es wird alles nur noch stümperhaft erzählt. Dexter hat keine großen Gegenspieler mehr und keine außergewöhnlichen Freundinnen. Wir wollen unser Geld zurück! Das Studio sollte dazu verknackt werden, den Dexter-Debra-Strang und ein besseres Ende nachzudrehen. Das geniale gläserne Morddezernat von Miami, wo Dexter vor aller Augen sein Doppelleben führte, alle Schauplätze wirken durch die schlechten Drehbücher nur noch hohl und leer.

Es waren einige der stärksten Momente, wenn Dexter mit seinen Identitäten jongliert und sich knapp herauswindet. Als das Garagentor bei Trinity aufgeht und draußen schwerbewaffnet die Mordermittler Debra und Batista stehen. Drinnen steht Dexter. Debra fragt ihren Bruder verwundert: Dexter, warum hast du deine Schutzweste nicht an? Er fuchtelt mit den Händen: Die liegt im Auto. Debra fragt weiter: Dexter, warum bist du schon hier? (Großmutter, warum hast du so große Zähne?) Dexter antwortet hastig: Ich habe es im Polizeifunk gehört, es weiß doch schon jeder. Debra und Batista stecken ihre Pistolen weg, Dexter hat es wieder einmal geschafft, sich herauszureden. (Staffel 4.) Nichts mehr davon in den Seasons 6, 7, 8.

Um zu spüren, wie tief der Absturz ab Staffel 6 ist, sehen wir das an: In der fünften Staffel durften Jonny Lee Miller (Hol's dir!) und besonders Julia Stiles (Lumen) Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere als Schauspieler zeigen. In der sechsten Staffel mussten Colin Hanks und Edward James Olmos (Doomsday-Quatsch) Tiefpunkte ihrer Schauspieler-Karriere hinlegen. John Lithgow als Trinity in der 4. Staffel bleibt unvergesslich, die Doomsday-Killer oder Hannah die Giftmörderin oder Psycho-Tante Dr. Vogel und ihr Mördersohn belästigen uns Zuschauer mit Langeweile, Ausdruckslosigkeit und Unglaubwürdigkeit. Warum wurde Charlotte Ramplings Karriere durch eine nicht richtig überlegte Rolle in Season 7 und 8 beschädigt? Auch in der 5. Staffel: Peter Weller in einer markanten Nebenrolle ("Was ist denn das für ein Scheißname?") und sogar Astor als Pubertierende überraschten uns positiv. Es wurde immer eins draufgesetzt - in eine Richtung, die uns Zuschauern Freude machte, weil unsere Erwartungen übertroffen wurden. Umso schlimmer, was ab Staffel 6 passiert. Nicht einmal unsere mindesten Erwartungen werden erfüllt, außer in ein paar bald abgewürgten Nebenhandlungen.

Der größtmögliche Fehler? Und Dexter und Debra vermasseln? Und das dümmst-mögliche Ende der Serie? Eins, zwei, drei:

Eins.) Eigentlich war es ganz leicht, die Macher brauchten nur einen einzigen wichtigen Punkt zu beachten: Was auch immer geschieht, wer auch immer umkommt, falls es einen guten Grund gibt, sogar Dexter - aber auf keinen Fall darf Debra Morgan am Ende der Serie sterben oder tot sein - sonst würde nämlich die gesamte Serie und die Handlung von der ersten Staffel an nachträglich komplett wertlos gemacht werden, entwertet, unnütz, überflüssig, in die Tonne getreten. Was würde es uns nützen, wenn Batista und Masuka allein weiterleben. Seine Schwester zu beschützen, ist das einzige, was Dexter unbedingt hinbekommen muss, um nicht als völliger Versager dazustehen. Außerdem geht das Leben in der Welt dieser Serie nur dann weiter, wenn Debra noch da ist - sie ist der zentrale positive Punkt der Serie. Sämtliches Erlebte und Erlittene aller Hauptfiguren aus allen acht Staffeln wäre völlig umsonst, wenn Debra nicht mehr leben würde, wir Zuschauer hätten dann nur unsere Zeit vergeudet. Und nun sehen wir mal, ob sie es geschafft haben, sich an diese einzige wichtige Regel zu halten. Oder ob sie so blöde waren, alles zu verpatzen, was sie in den Seasons 1 bis 5 so wunderbar genial und perfekt aufgebaut hatten. Ob sie uns Zuschauer frustrieren und den Vertrag mit dem Publikum brechen. Und wenn sie es verpatzen, dann vielleicht sogar mit logischen Löchern und indem sie Dexter und Debra absichtlich Fehler machen lassen, die diese Figuren, wie wir Zuschauer sie kennen, niemals machen würden - und mit weiteren künstlichen, plumpen Eingriffen der Drehbuchautoren in die Handlung, wenn z.B. über Verläufe im Krankenhaus entschieden wird?

Zwei.) Dexter und seine Schwester Debra: Der zentrale Punkt der Serie. Die Schauspieler spielen tapfer gegen die schlechten Drehbücher an, aber es nützt nichts. (Warum sperrt Dexter die Tür nicht ab, als er dem Doomsday-Killer einen Dolch ins Herz rammen will - nur damit Debra hereinspaziert. Wenn es so einfach war, warum passierte es nicht schon viel früher? Weil die Drehbuchautoren es jetzt wollen und sich einmischen. Wenn eine Komplikation im Krankenhaus so plötzlich eine Figur auslöschen kann, warum passierte das nicht schon viel früher? Weil die Autoren es jetzt wollen. Die Drehbuchautoren treten den Figuren auf die Füße. All die Schießereien und Stechereien überlebt, und jetzt plötzlich greifen die Drehbuchautoren aktiv ein und erzwingen den Tod?) Wenn Debra jemals hinter Dexters Geheimnis kommen würde, dann gäbe sie keine Ruhe, sie würde ihn ausquetschen, bis sie alles weiß! Schon deswegen wäre es äußerst ungeschickt, das am Ende einer Season passieren zu lassen, statt in der Mitte. Dramaturgisch besonders schlecht wäre es, wenn sie nun ins Kleinklein einsteigen und Debra herauszufinden versucht, ob Dexter neulich die Ampel bei Rot oder bei Gelb überfahren hat.

Wir wollen spannende Handlung. Die Figuren charakterisieren sich durch ihr Handeln, nicht durch Gequatsche über sich. Wir möchten keine langen Selbstgespräche Debras bei der Polizei-Psychologin hören. Gelaber auf der Couch beim Psychologen. Schnarch. Wenn in der Serie ein Psychologe aufgesucht wird, dann für die Spannung oder den Humor. Dann schleicht sich Dexter als Patient ein, weil er vermutet, der Therapeut ermordet Patientinnen (Tony Goldwyn, auch Präsident Grant in der TV-Serie Scandal). Oder Rita droht hinter sein Doppelleben zu kommen, und Dexter benutzt die Formulierungen, mit denen eine Stalkerin und Mörderin bei den Ermittlern im Verhörzimmer beinahe durchgekommen wäre - und Rita und die Familien-Therapeutin glauben Dexter, was ein humorvoller Moment für uns Zuschauer ist.

Es hat doch schon eine Entwicklung gegeben. Zwei Augenblicke. Einmal, als die Polizistin Debra Morgan zum ersten Mal einen Verbrecher erschießt, da stellt sich heraus: "Es macht mir nichts aus, das ist es, was mich ängstigt. Ich würde es wieder tun. Er hatte den Tod verdient." Das sagt sie zu ihrem staunenden Bruder Dexter. Der zweite Schritt: Einmal ist Debra bereits auf Dexters Seite übergetreten, allerdings ohne ihn durch den Plastikvorhang zu erkennen - als sie am Ende der fünften Staffel den romantischen Rächer und Lumen laufen lässt und sagt, sie versteht ihre Taten und was Lumen durchgemacht hat. Darauf könnte man aufbauen, aber es geschieht nicht! Nach der fünften Staffel passiert ein großer Schnitt. Die Staffeln 6, 7 und 8 ruinieren alles, was die Serie vorher so großartig gemacht hat. Bis dahin sahen wir unglaubliche Dinge, aber alles war auf merkwürdige und archaische Weise glaubwürdig und logisch. Jetzt finden wichtige Ereignisse nur noch statt, weil die Drehbuchautoren es wollen, das merken wir und fühlen uns betrogen. Sie lassen Dexter und Debra absichtlich Fehler machen und schicken ihnen dazu noch schädliche Zufälle auf den Hals, bloß, damit die Handlung so läuft, wie von den Autoren geplant.

Die Figuren verlieren ihre Kräfte, sie machen dumme Fehler, weil die Drehbuchautoren sie aktiv am Richtigmachen hindern. Das würden Dexter und Debra nie tun: Kurz vor dem Ende von Staffel 8 fesselt Dexter den besonders gefährlichen Gehirnchirurgen, dann bemerkt er, dass er seinen Drang verloren hat (Harry wäre so stolz auf ihn), Dexter ruft Debra an, die den Mörder festnehmen soll. Sie kommt, Dexter geht mit ihr in den Keller, zeigt ihr den gefesselten Täter, dann geht er wieder mit ihr aus dem Haus, hält noch ein kurzes Schwätzchen mit ihr, steigt ins Auto und fährt weg. Und die zierlich gebaute Debra soll nun allein in den Keller zurückgehen. Der Dexter, den wir kennen, würde bei ihr bleiben, bis der Serienkiller für die Verhaftung sicher in Handschellen steckt. Zufälle dürfen passieren, wenn sie uns umhauen und plausibel sind - aber wenn die Drehbuchautoren ins Bild latschen, um die Handlung mit Gewalt umzubiegen, dann brechen sie den Vertrag mit uns, wir Zuschauer sind frustriert.
Zum Vertrag mit uns Zuschauern gehört auch die eine Regel, dass die tüchtigen Ermittler der Mordkommission von Miami immer wieder von gefährlichen Tätern schwer verletzt werden und im Krankenhaus liegen, aber dann wieder gesund werden. Es ist ein lächerlicher Vertragsbruch, wenn es nun plötzlich heißt, ätsch-bätsch, es gab eine Komplikation, eine wichtige Hauptfigur ist jetzt hirntot. Dexter soll sie jetzt abmurksen und ohne Grab entsorgen. Warum eigentlich?

Drei.) Nach Julie Benz (Rita) und Julia Stiles (Lumen) war die Darstellerin der Giftmörderin Hannah , die sich über zwei Staffeln breitmacht, zu schwach, aber es lag vor allem an den schlechten Drehbüchern, ihre Figur taugte nichts.

Wie sähe das dümmst-mögliche Ende der Serie aus? So zum Beispiel: Vorletzte Szene, die Giftmörderin Hannah ist mit dem kleinen Harrison allein in Argentinien und erfährt, Dexter ist angeblich mit seinem Boot im Hurrikan untergegangen, da sagt sie: Gehen wir Eis essen? Damit endet alles. Was wird aus Harrison? (Wir Zuschauer fragen zornig: Was wird aus ihm werden? Er sollte zu Astor und Cody gebracht werden, warum passiert das nicht?) Warum werden wir so gefoppt? Das ist doch (Schimpfwort), oder wie Debra sagen würde, es ist gewaltige (Schimpfwort-Schimpfwort). Aber dann überlegen es sich die Autoren doch noch anders, ein Kompromiss, sie lassen einfach beide Möglichkeiten gleichzeitig zu, weil sie sich nicht auf eine einigen können - weil keine überzeugt: Dexter lebt doch noch, aber als Strubbelbart und Holzfäller und Truckfahrer in Alaska. Wie würde Debra Morgan sagen: (Schimpfwort-Schimpfwort-Schimpfwort)! Aber, kuckuck, Dexter ist doch nicht tot, sondern im letzten Bild hockt er als Zausebart in einer Hütte und starrt grimmig in die Kamera. Ein solches unglaublich blödes Ende würde die ganze Serie nachträglich ruinieren. Und jetzt sehen wir mal, ob die Macher der Serie ein solches dümmstes Ende vermieden haben? Na?
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4.0 von 5 Sternen Wo Licht ist ist auch Schatten, 10. September 2014
Von 
DAVI83 (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett Spoilerfrei.

Kauf Intention:
Als Fan der ersten Staffeln habe ich die Serie immer verfolgt und wollte die Serie mal am Stück sehen.

Grundkonstellation:
Dexter Morgan ist anders. Er ist ein Psychopath und hat den drang zu töten. Als sein Vater, ein hoch angesehener Polizist, dies Erfuhr brauchte er ihm einen Code bei. Er darf nur Menschen töten, wenn sie es wirklich verdient haben und diese durch die Justiz nicht gefasst werden können. Nach diesem Code lebt er bei Nacht und am Tag klärt er, als Blutspezialist, Fälle für die Polizei.
Niemand weiß von seinem Doppelleben und so führt er eine Scheinbeziehung mit der zweifachen Mutter Rita Benz. Diese ist Psychisch labil seit ihr Ex Mann sie mehrfach verprügelt hat und so erkennt sie nicht, dass Dexter sie nicht liebt und auch kein Interesse daran hat ihr näher zu kommen.
Doch eines Tages taucht ein neuer Massenmörder auf, welchen Dexter fasziniert. Kann Dexter ihn fassen oder ist dieser Ihm vielleicht sogar überlegen?

Entwicklung der Serie:
Die Serie ist gepflastert von Morden. Es kann jeden treffen, sogar beliebte Hauptdarsteller.
Die Folgen sind aufgebaut als einen Kill of the Week, bei dem Dexter einen anderen Mörder sucht und meist fasst und dem Fall der Staffel, bei dem Dexter und das Morddezernat einen übermächtig erscheinenden Massenmörder versucht zu fassen.
Des weiteren ist die soziale Ader von Dexter stets ein Leitthema. Fragen wie "Ist er zu Liebe fähig?", "Kann er ohne den Morden leben?" oder "Kann Dexter anderen vertrauen?" sind Themen die häufig aufgegriffen werden und einem den Einblick in die Psyche eines Mörders geben.
In der Serie werden die Gedanken Dexters als Ich stimme als Erzähler genutzt, so dass man seine dunklen Gedanken und Absichten stets spürt.
Eine Staffel der Serie steht und fällt immer mit dem Gegenspieler Dexters. Hier stechen vor allem der erste und der vierte hervor, welche auch die Stärksten Staffeln darstellen.

Genre:
Krimidrama

Die Charaktere:
- Dexter Morgan hat den Drang zu töten und genießt es förmlich, wenn er einen Mord ausführt. Dank des Codes seines Vaters nutzt er seine "Gabe" dazu "gutes" zu tun. Sein Drang nach Blut manifestiert sich in seinem Beruf und den Trophäen, ein Bluttropfen, die er von seinen Opfern sammelt.

- Debra Morgan ist die Schwester von Dexter und ebenfalls Polizistin. Sie hat eine Gossensprache und einen Hang zu Männern die ihr nicht gut tun.

- Rita Bennett ist die Freundin von Dexter, die diesen aufgrund seiner Distanzierten Art liebt. Sie wurde zuvor von ihrem Ex Mann missbraucht und hat von ihm 2 Kinder. Für diese Kinder versucht Dexter ein Vorbild zu sein und seine Dunklen Begleiter zu verstecken.

Darsteller:
Michael C. Hall/ Dexter (auch Bekannt aus Gamer, Six Feet Under)
liefert in dieser Serie eine grandiose Performance ab. Er hat eine Figur geschaffen die man zugleich fürchtet doch auch versteht.
Er leitet an Krebs, der jedoch geheilt wurde was ihn dazu bewegt erst einmal ruhiger zu treten.

Jennifer Carpenter/ Debra (auch Bekannt aus Quarantäne, Gone)
war anfangs noch das schwächste Rad der Truppe wird aber von Staffel zu Staffel besser. Die inneren Konflikte, welche sie in späteren Staffeln ausgesetzt ist zeigen wie sehr sie sich Schauspielerisch verbesserte.

Julie Benz/ Rita Bennett (auch Bekannt aus John Rambo, Buffy, Desperate Housewives, My Superhero Family)
spielt eine verletzliche Frau die nach und nach über ihre Vergangenheit hinwegkommt. Schauspielerisch bietet sie hier eine gute Leistung.

Bild und Ton:
an Bild und Ton gibt eigentlich nichts auszusetzen. Es ist beides nicht überragend doch auf guten Niveau.

Ähnlich Serien:
- Breaking Bad
- Bates Motel
- Hannibal

Staffelanzahl:
8 mit 96 Episoden

Geplantes und rundes Ende?:
Das Ende ist abschließend, da die letzte Staffel von vorn herein als die letzte angekündigt wurde. Leider gab der Sender den Machern einige vorgaben zum Ende, so dass die Macher nicht ihr geplantes Ende drehen konnten. Der Abschluss ist sehr enttäuschend.

Heute noch zu empfehlen?
Ja da die Serie bis heute etwas komplett neues ist und neben Breaking Bad gezeigt hat, dass der Held einer Serie auch ein Bösewicht sein kann.

Interessantes:
- Dexter benutzt als Tarnnamen in einer Datenbank Patrick Bateman. Dies ist die Hauptfigur aus dem Film/Buch American Psycho.
- Michael Hall und Jennifer Carpenter verliebten sich während der Dreharbeiten und heirateten. Nach 3 Jahren ließen sie sich wieder scheiden.
- Dexter schaffte es den Quotenrekord seines Heimatsenders Showtime aufzustellen. Zuvor war dies ein Boxkampf von Mike Tyson.
- Die meisten Dexter Episoden sind FSK 16. Doch gibt es in jeder Staffel mindestens eine die FSK 18 bekommen hat.
- Michael C. Hall gewann nie einen Emmy trotz 5 Nominierungen. Meist musste er sich Bryan Cranston aus Breaking Bad geschlagen geben.

Kurzum:
Eine Serie die immer wieder Highlight Staffeln hat doch auch uninteressante. Das Gesamtkunstwerk wäre mit einem würdigen Abschluss der Serie besser gelungen und so bleibt ein Fader Beigeschmack. Trotzdem sollte man diesem Massenmörder mal eine Chance geben.
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4.0 von 5 Sternen Solider aber nicht wirklich würdiger Abschluss einer an sich herausragenden Serie, 20. Juni 2014
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [Blu-ray] (Blu-ray)
Da ist sie nun: die achte und letzte Staffel der amerikanischen Erfolgsserie „Dexter“. Schade, denn wie Millionen weiteren Fans hat diese Serie mich insgesamt 8 Jahre lang wirklich sehr gut unterhalten. Ok, Staffel 6 war nicht gerade der Mega Burner, aber auch das verzeiht man. Auch in Staffel 8 gibt es Höhen und Tiefen, wobei die Höhen erfreulicherweise dominieren. Gerade der Staffeleinstige ist großartig ausgefallen und bietet wahre Highlights, sowohl in Punkto Darstellung als auch in Bezug auf die schauspielerische Leistung. Zwar sind auch 2, 3 Folgen nicht ganz so stark, wobei da auch mal etwas Langeweile aufkommt, aber spätestens beim Finale ist die Spannung dermaßen intensiv, dass man die letzten 3 Folgen wirklich am Stück durchschauen muss. Lediglich die Auflüsung, also was mit Dexter passiert hatten lediglich sicherlich nicht viele auf dem Zettel stehen gehabt, wobei sicherlich nicht wenige enttäuscht sein werden. Die Parallelhandlung aus vertikaler als auch horizontaler Geschichtserzählung verwischt dabei immer mehr, so dass der klassiche Murder of the Week eher der durchgehenden Handlung weichen muss. Dabei dominiert die stets morbide düstere Atmosphäre, welche diese Serie stets zu etwas speziellem hat werden lassen.
Die Schauspieler Michael C. Hall (Paycheck – Die Abrechnung), Jennifer Carpenter (The Factory; die sich im Laufe der Serie immer mehr steigerte), David Zayas (Skyline), James Remar (X-Men: Erste Entscheidung), C. S. Lee (The Unborn), Desmond Harrington (The Dark Knight Rises), Yvonne Strahovski ("Chuck"), Aimee Garcia und Charlotte Rampling spielen ihre Rollen wirklich ausgezeichnet und bieten eine wirklich tolle Vorstellung. Gerade Jennifer Carpenter beweist, wie sehr sie in ihrer Rolle gewachsen ist, was auch mit einem entsprechendem Featurette im Bonusmaterial gewürdigt wird.

Wie bereits bei den Staffeln zuvor wurde bei dieser Veröffentlichung ein hervorragender Blu-ray Transfer spendiert. Erneut lässt die Schärfe so gut wie keine Wünsche offen. Der Detailgrad ist stets sehr hoch und es viele Feinheiten wie kleine härchen, Hautporen oder Bluttropfen dargestellt. Nur in wenigen Ausnahmefällen ist die Darstellung etwas weicher. Die Farben sind wie gewohnt stets natürlich und kräftig, bei gut eingestelltem, leicht erhöhtem Kontrast, was aber zu keinem Zeitpunkt zu Problemen führt. Vereinzelt wurde wie bereits bekannt als Stilmittel ein schwacher Gelb Filter eingesetzt. Der Schwarzwert bildet ein kräftiges Schwarz ab, das auch in Punkto Durchzeichnung kaum Grund zur Beanstandung bietet. Gelegentlich gehen zwar einige Feinheiten im Dunkel unter, was jedoch nur Ausnahmefälle sind. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen, was aber bei der hohen Bitrate verwunderlich gewesen wäre, schließlich wurde die Serie auf 6 Discs verteilt, so dass auf einer Disc sich nur 2 Folgen befinden.

Bei diesem Release muss der deutsche Zuschauer erneut mit dem Dolby Digital Codec in 5.1 Surround vorlieb nehmen. im Vergleich zum englischen Original mangelt es etwas an Dynamik und Durchsetzungskraft der Bässe. Darüber hinaus klingt die englische Spur etwas räumlicher. Dennoch schlägt sich die deutsche Synchro recht wacker und bietet auch gute Surroundeffekte, kräftige Bässe und eine solide Dynamik. Die Balkance ist stets ausgewogen. Dadurch sind die Dialoge stets klar verständlich, die trotz leichter Tonhöhenabweichung zur TV Ausstrahlung natürlich und authentisch klingen. Die englische Tonspur klingt in diesem Zusammenhang im Direktvergleich noch ein wenig lebendiger.

• Featurette: "Vom Polizist zum Mörder" (HD; 3:17 Minuten)
• Die Entwicklung von Dexter Morgan (HD; 6:29 Minuten)
• Der Kodex (HD; 7:27 Minuten)
• Episode 802, Regie: Michael C. Hall (HD; 2:18 Minuten)
• Die Synchronisation von Dexter (HD; 8:48 Minuten)

Das Bonusmaterial liegt komplett in HD vor. Insgesamt 5 Featurettes werden geboten, die sich um die Produktion der letzten Staffel handeln, aber auch den Blick über die gesamte Serie waren, wie z.b. die Charakterentwicklung von Debra und Dexter, als auch die Arbeit der Synchronsprecher. Ein Wendecover ist leider nicht vorhanden.

Wirklich schade, dass dies die wirklich letzte Staffel zur Serie "Dexter" gewesen sein soll. Das Finale wird sicherlich die Gemüter spalten, aber dennoch hat es die 8te Staffel erneut in sich. Technisch wird ebenfalls wirklich gute Qualität geboten, so dass sich die Anschaffung trotz minimaler Tonhöhenschwankung lohnt.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Drama; weniger schwarzer Humor, 15. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Seitdem Dexter entdeckt wurde, ging die Sendung in eine Richtung, in der das Geschwister-Drama fast das Wichtigste wurde. Diese Wendung machte Alles komplizierter und das eigentliche Töten, sowie der jeweilige Serienkiller wird zur Nebensache.
Sicherlich wurden in dieser Staffel einige erzählerische Schwächen gezeigt, aber dennoch ist dieses Ende ein legitimes. Man sollte sich beim Betrachen nicht in die Rolle eines Kritikers, oder eines Hobby-Drehbuchautoren versetzen, und die ganze Zeit denken:"Oh das hätte ich so gemacht, und ich hätte dieses Ende besser gefunden", sondern man sollte sich einfach drauf einlasen. Wenn man das tut, ist dieses Ende so ziemlich das bewegenste und traurigste, das man sich für diese Sendung vorstellen kann.
Natürlich wäre eine Staffel, in der alles gut ist, und man jagt ein Serienkiller, schöner anzusehen, und auch das was einige hier erwarten. Aber sowohl die Figuren, als auch die Serien müssen sich weiterentwickeln.
Insgesamt gerät Debra zur tragischsten Serienfigur, die ich in letzter Zeit gesehen habe: Sie war ein Mensch mit festen moralischen Grundsätzen, die immer das Richtige tat. Dann verliebt sie sich in ihren Bruder, findest raus, dass er ein Serienkiller ist, den sie decken muss. Sie muss eine unschuldige töten und verliert sich dabei komplett und alles, woran sie geglaubt hat. Sie am Anfang der Staffel koksend zu sehen, tut richtig weh. Nachdem sie den absoluten Tiefpunkt erreicht hat, gehts langsam bergauf. Sie bekommt ihr Leben wieder geregelt, nur um in genau dem Moment erschossen zu werden, indem Dexter seinen Drang zu Töten ablegen kann. Dass er diesen Drang ablegt, ist für Einige wohl ein massiver Verrat an der Figur. Ich finde es ist gut: Nach 8 Staffeln kann die Hauptfigur einfach nicht mehr die gleiche, wie am Anfang sein.
Auch wenn die Handlung okay ist, nervt die Inzenierung manchmal sehr. Das Ende hätte auch 3 Szenen früher kommen können.
Die Neurologin, die in dieser Staffel auftauch ist zwar für die Handlung wichtig, nervt aber ungaublich. Und das der allerletzte Killer, der es außerdem schafft Debra zu töten, eigentlich nur durchschnittlich ist, ärgert auch. Es entsteht in der Staffel nie ein wirkliches Psycho-Duell, und eigentlich nimmt man ihn kaum ernst.
Außerdem ist es merkwürdig, dass über 6 Staffeln praktisch niemand sein Geheimnis kannte, und auf einmal sitzt er mit seiner Freundin, seiner Psychologin und seinem Lehrling am Essenstisch und redet darüber. Damit kam ich nur schwer klar.
Die Nebenhandlung mit Hannah wird auch deutlich überstrapaziert. Nachdem Debra ins Koma fällt. was der emotionale Höhepunkt der Serie sein sollte, nervt es einfach nur zu sehen, wie Hannah fast erwischt wird, sich dann aber doch ohne größere Probleme retten kann. Das interessiert mich in dem Moment einfach überhaupt nicht.
Die triste, einsame, selbgewählte Isolation, zusammen mit dem Gefühl Schuld am Tod seiner Schwester zu haben, ist eigentlich das schlimmste Ende, das es für Dexter geben kann. Der eigene Tod wäre zu einfach.
Die ganze Staffel und auch die letzte Folge hat erzählerische und handlungstechnische Schwächen. Aber sie ist nicht so schlecht, wie sie hier teilweise gemacht wird. Am Ende passiert eben nicht das, was die meisten glauben, oder sich wünschen (ich hab ihnen zwischenzeitlich gegönnt, dass Dexter und Debra am Ende ein Paar werden), aber eine gute Serien erfüllt nciht einfach nur die Erwartungen der Zuschauer, sondern geht auch mal dahin wo's wehtut. Dieses Ende machte mir auf jeden Fall länger zu schaffen, als irgendein Happy End, oder dass Dexter erwischt/ getötet wird.
Das hier liest eh keiner. Ich hab zu viel und zu ungeordenet geschrieben. Mir aber egal.
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4.0 von 5 Sternen Auf ein baldiges Wiedersehen?!, 4. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Diese Staffel von Dexter gehörte für mich zusammen mit der dritten eher zu den schlechteren der Serie, wenn man sie eben mit den anderen messen will. Sicherlich geschmackssache, aber die Rolle der Dr. Vogel und ach der Killer der Staffel haben mich nicht so sehr überzeugt. Trotzallem wurde ich gut unterhalten, schließlich zählt Dexter zu meinen absoluten Lieblingsserien.

(indirekte Spoiler folgen)
Was mich etwas stört ist das Ende und generell der Weg dahin. Für mich fühlt sich alles irgendwie wie ein Staffelende an, nach dem Motto "to be continued", nicht aber wie ein Serienfinale. Nach Recherchen ist den Autoren am Ende auch wohl nicht ganz freie Hand gewährt worden, was ich schade finde. Man wollte sich wohl die Möglichkeit für einen Spin-Off mit Michael C. Hall nicht verbauen, doch laut seiner Aussage bei einem Interview hieß es wohl in der Art: "wenn überhaupt, dann nicht in naher Zukunft".

Ich werde Dexter vermissen, und falls es einen Spin-Off geben wird (was ich insgeheim hoffe ;) ) werde ich ihn mir in jedem Fall ansehen! Auf Wiedersehen Dexter Morgen.
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5.0 von 5 Sternen Das Ende geht voll in Ordnung!, 16. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die achte Season [6 DVDs] (DVD)
Ganz spoilerfrei:

Die achte Staffel gefiel mir wirklich gut; mit Charlotte Rampling hat man sich sogar eine renommierte Charakterdarstellerin ins Boot geholt, deren Figur die Geschichte um Dexter sehr gut auflöst. Auch das Ende passt für sich in das düstere Dexter-Universum und ist absolut folgerichtig. Mag sein, dass hier und da ein paar unrealistische Wendungen waren, aber welche Serie hat das nicht?
Wer hier vom schlechtesten Serienende aller Zeiten oder Ähnlichem schwafelt, hat sicher kein LOST, Enterprise oder im Games-Bereich Mass Effect 3 gesehen. DAS sind wirklich schlechte Enden!
Von daher sollte sich hier niemand von der Masse beeinflussen lassen und sich – wie immer – lieber selbst eine Meinung bilden, anstatt auf eine gute Abschluss-Staffel zu verzichten.
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25 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Finale, 28. November 2013
Von 
..für den beliebtesten Serienkiller aller Zeiten.

Der zeitliche Abstand zwischen Season 7 und 8 war kürzer als sonst - und die letzte Saison wirkt auch heiß gestrickt.

Dexter hat eine Evolution in der Serie erfahren; vom absoluten gefühllosen Killer zum Menschen. Und dies ist leider nicht so spannend wie anders herum (siehe Breaking Bad). Und es menschelt halt sehr in der finalen Staffel. Dexter mordet nicht mehr, es geht gefühlt nur noch darum, wer wen liebt. So wurden Neben-Handlungstränge eingebaut (wie eine unbekannte Tochter eines der Nebendarstellers), die nichts zur Entwicklung der Story beitragen und langweilen. Stellenweise wirkt es wie eine Seifenoper. Ich musste den Impuls unterdrücken, die fast forward Taste der Fernbedienung zu drücken.

Es war immer die Befriedigung, dass Dexter die schlimmsten der Gesellschaft besetigt hat. Dies war seit Staffel 7 nicht mehr so. Auch lebte die Serie vom schwarzen Humor und dem Unterschied des gefühllosen Psychopathen zum normalen Menschen. Und auch lebte jeden Staffel vom "Bösewicht" (mein Favorit John Lithgow Staffel 4). Doch der Bösewicht in Staffel 8 kommt spät und farblos daher, wirkt kaum gefährlich. Zum Finale sollte der schwierigste Gegner kommen!

Aber die größte Enttäuschung ist das Ende - sicher immer eine Herausforderung für die Autoren. Die Handlungen von Dexter wirken aber nicht logisch und folgerichtig. Stellenweise sehr gefühlvoll, aber eben nicht stimmig. Der Schluss hätte noch als Symbol durchgehen können, wenn nicht die letzten Sekunden gewesen wären. Ein typischer Hollywood-Abschluss - Happy-End mit Möglichkeit weiterer Folgen.

Fans werden sich natürlich die letzte Staffel anschauen; aber die Meinungen werden geteilt sein. Manche werden es toll finden, aber ich denke viele werden enttäuscht sein. Es war immer spannend, dass Dexter seinen Kollegen von der Polizei immer nur eine Nasenlänge voraus war. Und wenn nicht, dann passierte etwas schlimmes. Aber Dexter brauchte in der letzten Staffel keine Angst davor zu haben, da hatten die alle Tomaten auf den Augen.

Wie gesagt, Fans werden die Staffel anschauen und auch komplett besitzen wollen (wie ich auch). Irgendwann in Zukunft werde ich nochmal die Serie anschauen und genießen, aber wahrscheinlich nur bis Staffel 6 schauen.
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Dexter - Die achte Season [6 DVDs]
Dexter - Die achte Season [6 DVDs] von Steve Shill (DVD - 2014)
EUR 29,99
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